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Beitrag von Dissident am Mi Aug 03, 2016 8:52 am

DöDR spricht man Dö-D-R, klingt fast wie DDR, oder?  Rolling Eyes

Willkommen im Forum "Die österreichische Demokratische Republik" (bewusst in Anführungszeichen...)

Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit den unterschiedlichsten Fragen zu Zeitgeschichte und Politik.

Unzufrieden mit den Antworten aus Büchern und etablierten Massenmedien begann ich, andere Informationsquellen zu suchen, da die „offizielle“ Meinung
der angeblich kritischen Medien häufig nichts mit der Wahrheit zu tun hat, wenn man nur etwas genauer hinterfragt. Im Laufe der Zeit habe ich sehr viele Bücher gelesen, im Internet recherchiert und bin, glaube ich, mittlerweile ganz gut dazu in der Lage, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Einige Erkenntnisse und Antworten habe ich aber auch durch eigene persönliche und nicht immer angenehme Erfahrungen erhalten und diese Quelle ist die wertvollste,
weil es hier keinen Zweifel an der Richtigkeit mehr gibt.

Mein Ziel mit diesem Forum ist es, andere Menschen zu demselben Prozess anzuregen, den ich durchlaufe, ohne dogmatisch zu werden.
Ich halte mich sicher nicht für jemanden der die letzten Wahrheiten bereits alle kennt und bin weiterhin in einem Lern- und Erfahrungsprozess eingebunden.
Somit sind meine Texte aktuelle „Schnappschüsse“ meines augenblicklichen Status in diesem Prozess. Natürlich trägt jede neue Erkenntnis, auch von Euch,
mit dazu bei, ständig der Wahrheit und Erkenntnis näher zu kommen.
Wir alle sollten lernen, daß man sich von allseits geglaubten Annahmen abwenden muss, wenn es gute Gründe dafür gibt.
Das Ende der TÄUSCHUNG ist vom Gefühl der Enttäuschung geprägt. Man fühlt sich hintergangen und betrogen.
Das gute daran ist aber das Ende der Täuschung, die Ent-Täuschung!
Ich freue mich über Eure Kommentare und eigenen Themenbeiträge von Euch. Meldet Euch dazu als Teilnehmer im Forum an!
Gerne beantworte ich persönliche Anfragen, die nicht ins Forum eingestellt sein wollen. Entweder hier als PN oder per e-mail.
Die erste Zeit werde ich hier ganz alleine schreiben, somit seht diese website bis zu den ersten Anmeldungen eher als mein persönliches Notizbuch.

Zu meiner Namenswahl hier im DöDR-Forum:
Ein Dissident ist jemand, dessen politische Ansichten grundlegend vom herrrschenden System seines Staates abweichen (und der als Folge dessen oft verfolgt wird).
Als Dissident ist man unbequemer Andersdenkender, der öffentlich gegen die allgemeine Meinung oder politische Regierungslinie auftritt, abseits von Zeitgeist und Mainstream und unter bewusster Inkaufnahme von persönlichen Nachteilen.  
Hauptsächlich wird die Bezeichnung für Oppositionelle in totalitären Staaten verwendet, weil das ungehinderte Aussprechen der eigenen Meinung in Demokratien ein Grundrecht wäre.
In der DDR wurden Dissidenten bis in die 1970er Jahre von der STASI mit ähnlichen Methoden bekämpft wie in der Sowjetunion. Mit der Ära Honecker verlegte man sich jedoch auf ein subtileres, vom MfS eigens dazu entwickeltes Verfahren, die so genannte Zersetzung. Sie umfasste die heimlich durchgeführte psychische Zerstörung von Oppositionellen, um die Opfer dadurch an weiteren politischen Handlungen zu hindern.


Anmerkung an alle politsch Überkorrekten:
Sollten Sie glauben, daß irgendwelche Inhalte auf dieser website gegen Gesetze der DöDR verstossen, so teilen Sie mir das bitte mit, bevor Sie zum Staatsanwalt laufen.
Mein Anwalt wird die beanstandete Passage prüfen und gegebenenfalls kann ich auf Ihr Anliegen reagieren. So wäre der faire Umgang im Internet üblich und auch die großen Anbieter wie facebook u.a. haben einen zeitlichen Spielraum solche Fragen derart zu behandeln.

Betreffend aller Inhalte, die ich in der Rubrik "Zeitgeschichte und Nachbarländer" einstelle:
Ich habe nicht vor, zu behaupten, daß in KZ´s keine Häftlinge zu Tode gekommen wären oder daß dort nicht auch schlimme Dinge passiert sind.
Unbestritten haben etliche SS-Männer Verbrechen begangen. Daneben passierten viele Verbrechen durch KL-Häftlinge, die sich als Lagerälteste, Blockälteste, Capos, Schreiber usw. an ihren Mithäftlingen vergingen. In jedem Fall wäre zu klären, was genau geschehen ist und ob das auch wahr sein kann (falsche Zeugenaussagen, Scheinzeugen, erfolterte "Geständnisse", usw.) Mit meinen Hobby-Recherchen zu zeitgeschichtlichen Fragen und Standpunkten (eben auch betreffend der KZ) will ich keine Person, Religionsgemeinschaft oder Ethnie beleidigen.


Zuletzt von Dissident am Fr März 24, 2017 11:34 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Über mich und dieses Forum

Beitrag von Dissident am Mi Okt 05, 2016 6:22 pm

Leute, die Texte ins Internet stellen, machen das aus verschiedenen Motivationen.
Sie sind oft Idealisten, die damit kein Geld verdienen, und sollten bei Verwendung von manchmal kräftigeren Ausdrücken nicht sofort als Verbreiter von "hatespeech" oder "Hetzer" verleumdet werden. Andere verdienenmit ihrem Internet-Auftritt Geld, was auch in Ordnung ist...

Hier ein Beispiel: http://salzburg.orf.at/news/stories/2801246/   Bloggen wird bei Salzburgern immer beliebter
Vielleicht ist es nur ein Trend, aber fest steht: Immer mehr Salzburger bloggen. Sie schreiben also im Internet auf einer eigenen Seite über ihr Spezialthema wie Politik, Mode oder Reisen und können damit sogar Geld verdienen.

Blogger ziehen durch die Straßen und sind immer auf der Suche. Sie suchen nach dem besten Essen in der Stadt, nach dem lässigsten neuen Outfit oder nach einem interessanten Reiseziel. Das alles kombinieren sie mit Fotos und einem ansprechenden Text, und fertig ist ein neuer Eintrag. Blogger setzen also Trends, ihr Lohn sind jede Menge Klicks im Internet. In den vergangenen 3 Jahren entwickelte sich in Salzburg eine kleine Blogger-Szene, dahinter steckt viel Zeitaufwand und Arbeit, denn vom Bloggen leben können nur die wenigsten.
Was zählt sind Fotos und Text. Der Leser muss anspringen, und das gelingt immer mehr Salzburgern. Die 30-jährige Karin K. etwa verschreibt sich der Mode. Sie steht für ihren Blog vor der Kamera und veröffentlichte vor vier Monaten ihr eigenes Mode-Magazin im Internet.
Klicks auf ihre Seite helfen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, sagt Karin: „Instagram hat sich bei mir in den letzten 5 Monaten vervierfacht. Bei der Webseite variiert das. Im Sommer ist es natürlich ein wenig ruhiger weil viele Leute im Urlaub sind, aber private Themen oder Sport-Themen ziehen immer.“ Persönlich definiere sie sich jedenfalls nicht durch Likes, ergänzt Kaswurm: „Ich mache es einfach gern. Es ist nicht so dass ich mir jedes Mal denke, dass ich noch fünf Likes brauche, weil ich dann 1.000 bekommen habe.“
Ihren Blog betreibt die Salzburgerin wie einen Fulltime-Job. Langfristig will sie davon leben: „Mit nächstem Monat kann ich erstmals sogar Löhne auszahlen. Es sind zwar keine großen Summen aber doch.“

Bloggen und Geld verdienen - hier teilt sich die Spreu vom Weizen. Mit einem Klick im Internet verdient ein Blogger keinen Cent. Geld steckt hinter Kooperationen mit Unternehmen, sagt Mode-Verkäuferin Elena B.: „Der Trend ist jetzt, dass man mit Bloggern Werbung macht. Die Karin macht das sehr gut, sie verkörpert unsere Mode und passt vom Charakter her sehr gut zu unserem Geschäft.“

Blogger sehen sich nicht als Selbstdarsteller
Anna P. ist neu im Geschäft. Sie bloggt seit Mai - und das neben einer 40-Stunden Woche. Damit sitzt sie vor oder nach der Arbeit vor dem Computer, sagt Anna: „Ich nehme meine Leser mit in meine modischen Geschichten, ich nehme sie mit auf Reisen, wenn mir irgendwelche Einrichtungsgegenstände gut gefallen oder Lokaltipps. Alles, was mir Spaß macht.“
Einmal gestartet darf ein Blogger nicht einschlafen. Die Marke ist oft der Texter selber. Als Selbstdarsteller wolle sie aber nicht bezeichnet werden, sagt Anna: „Es ist in gewisser Weise Selbstdarstellung, aber immer mit einem Thema im Vordergrund. Es geht also nicht nur um die Person.“ Auch Karin K. bekommt diesen Vorwurf immer wieder: „Das ist mir ehrlich gesagt egal, weil ich das mache, was mir Spaß macht. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, also ist es mir egal, ob das Selbstdarstellung ist. Ich liebe es.“ In Unternehmen sind Blogger jedenfalls gern gesehen: sie gelten als kreativ, wortgewandt, arbeiten selbständig und sind motiviert.

Expertin: Inhalte hoch qualitativ produziert
Ob es ein Geschäft ist, oder eine reine Unterhaltungsform, das hängt vom Blogger selbst ab, sagt Tamara B., Social Media-Expertin und ehemalige Bloggerin: „Es gibt Blogger, die ganz klar sagen, dass sie unterhalten und nur für ihre Leser da sein möchten und keine Kooperationsanfragen annehmen. Jene, die vom Bloggen leben möchten, sind natürlich auf Kooperationen angewiesen.“ Wichtig sei jedenfalls, dass regelmäßig aktuelle und zeitnahe Inhalte gepostet werden.---


Zuletzt von Dissident am Mi März 15, 2017 10:31 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Über mich und dieses Forum

Beitrag von Dissident am Fr Dez 23, 2016 6:15 pm

Einiges sehe ich ähnlich, wie es in diesem Artikel beschrieben ist (bis auf eine Stelle Rolling Eyes ): http://www.diekriminalisten.at/default.htm

Österreich ist so ein schönes Land! Ruhiges Wohnen, wunderschöne Urlaubsregionen, Spitzenkulinarik, abwechslungsreiche Sport- und Kulturmöglichkeiten.

Wenn man Geld hat. Viel Geld. Wer einen Skiurlaub mit den Kindern oder ein Wochenende in einer Therme genossen hat, weiß, was ich meine. Aber schon die normalen Lebenskosten sind für viele kaum mehr leistbar, Mieten von € 700,- aufwärts, das Autoservice inklusive Bremsen u. Pickerl um wohlfeile € 1.000,-, die laufenden monatlichen Zahlungen.

Mittelschicht. Österreich war seit dem Krieg ein sozial ausgewogenes Land, die Einkommensunterschiede waren im internat. Vergleich sehr klein. Es gab eine breite Mittelschicht, wenig Arme u. wenig Reiche. Genau diese soziale Harmonie, die das Leben in Österreich ausgezeichnet hat, ist nicht nur in großer Gefahr, sie ist schon Geschichte. Das Land teilt sich immer mehr in Arm u. Reich, der Mittelstand wird ausgedünnt, die gesellschaftlichen Ränder wachsen. Und diese Entwicklung wird die Arbeit der Polizei in den nächsten Jahren u. Jahrzehnten verändern. Armut, Perspektivlosigkeit u. Wut sind der Humus, der Kriminalität u. auch Terror wachsen lässt.

Arm und Reich. Wo diese Entwicklung endet, kann man in den USA als Liveexperiment sehr gut beobachten. Abgesperrte Wohngegenden für Reiche, riesige Slums u. ein bewaffneter, oft tödlicher Kampf zwischen Polizei u. Kriminellen. Die sich oft aus – armen – schwarzen u. Latinofamilien rekrutieren.
Amerikanische Zustände sind meist zeitverzögert nach Europa u. irgendwann auch nach Österreich geschwappt. Amerikanische Zustände wird es doch in Österreich nie geben, werden viele sagen. Wirklich nicht?
Wohin geht die Entwicklung in Österreich u. Europa? Die Wirtschaft hat die Politik im Würgegriff. Viele Firmen haben die Möglichkeit, wesentliche Teile ins Ausland auszulagern. Entweder in den Ostblock, oder gleich nach Asien. Freie Marktwirtschaft ist das Zauberwort. Der EU-Grundsatz „freier Waren- u. Personenverkehr“ u. der Wegfall der Zölle haben genau das ermöglicht. Jedes Land kann mittlerweile alles produzieren, es geht nur mehr um den Preis! Staaten konkurrieren im Unterbieten von sozialen Standards u. Steuererleichterungen für Multiunternehmen. Wie soll Österreich in diesem Haifischbecken als soziales Musterland überleben? Gut ausgebildete Mitarbeiter u. sicheres Umfeld? Gibt‘s östlich der Donau auch!

Zum Tischler? Und jeder Konsument darf sich an der eigenen Nase nehmen. Sind Sie letztens wegen dem Kas­ten zum Tischler oder doch zum schwedischen Steuervermeider gegangen? Sitzen Sie öfter beim Wirten ums Eck oder haben die Kinder wegen einer Junior-Tüte gequengelt? Gab’s in der Pause einen steirischen Apfel oder ein Kiwi/Ananas-Smoothie? Wir schimpfen über die unsozialen Multis, die nur das Quartalsergebnis für die Aktionäre im Auge haben u. legen unser Erspartes genau in diese Fonds... Aber das wäre eine eigene Geschichte!
Denn das nächste Schreckgespenst wartet schon: Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt rapide verändern. Eine Studie von A. T. Kearney geht davon aus, dass 44 % der Jobs gefährdet sind u. bis 2040 mindestens 30 % der Wirtschaftsleistung mit neuen Produkten u. Dienstleistungen erwirtschaftet werden müssen.

Burnout oder AMS? Bildung u. Ausbildung werden noch mehr der Schlüssel zu einem Job sein. Aber schon jetzt teilt sich die Gesellschaft auf. In jene, die nach dem 2. Studium noch eine FH anhängen, die Hackeln bis das Burn out „Stopp“ sagt u. die vor lauter lernen u. Karriere oft keine Zeit mehr fürs Kinderkriegen haben.
Und in jene, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Oder die von ihrem Zuhause nicht genug gefördert wurden. Die nach der Pflichtschule in die Mindestsicherung wechseln. Und von dort kaum mehr rauskommen. Hier wächst eine Generation heran, die von Österreich nur AMS, finstere Parks u. die U-Bahnstationen kennt, die aber nie die Oper, den Wörthersee oder den Großglockner sehen werden.
Hilfsarbeiterjobs, die es früher noch ausreichend in großen Firmen u. staatsnahen Betrieben wie der Post u. der Bahn gegeben hat, wurden wegrationalisiert. Die Anforderungsprofile wurden überall härter. Nie war es leichter, keinen Job zu bekommen. Die Arbeitgeber sind mehr unter Druck u. setzen die Latte immer höher, es gibt meist genug Bewerber. Und nicht jeder hat von daheim die Basics mitbekommen. Wie wär’s mit einer Studie über das Niveau unserer Pflichtschulabgänger? Sie würde vermutlich ähnlich rosig ausfallen, wie jene Studie über junge Muslime in Jugendzentren.

Fanatismus statt Noten. Es ist in unserer Hochleistungsgesellschaft immer leichter, den Anschluss zu verlieren, aus dem sich immer schneller drehenden Hamsterrad rauszufallen. Da sind Ideologien, wo die alleinige Zugehörigkeit schon genügt, sehr verlockend. Wo nicht nach Lernerfolg beurteilt wird, sondern nach Fanatismus. Die Ausgestoßenen haben die Wahl, welcher Gruppe sie sich anschließen. Viele trösten sich mit Alkohol und/oder Drogen. Österreicher finden oft Anschluss in der rechtsextremen Szene, dort gibt es einfache Antworten in einer komplizierten Welt.
(Anm. Dissident: "oft"? und überhaupt: welche rechtsextreme Szene ist gemeint? Doch wohl nicht die FPÖ? Eine wirklich extreme Rechte ist hierzulande meiner Ansicht nach sehr klein und ohne Einfluß. Oder meint der Autor die vielen zu Recht angefressenen Normal-Österreicher?)
Muslime finden in den Moscheen die Anerkennung, die ihnen in der realen Welt verwehrt wird.

Sozialer Sprengstoff. Die Arbeitslosenzahlen sind in Österreich am höchs­ten Stand seit 1945, immer mehr Menschen leben von der Mindestsicherung. Das betrifft überproportional Ausländer, aber auch schlecht gebildete Österreicher, Junge u. über 50jährige. Die Mindestsicherung ist in der bish. Form nicht mehr finanzierbar, es werden 5-Euro-Jobs angedacht. Die Glaubwürdigkeit von Politik, EU u. Medien ist in weiten Teilen der Bevölkerung schlecht wie nie. Erstmalig in der 2. Republik kämpften die Kandidaten von ganz links u. ganz rechts ums höchste Amt im Staat (Anm.: Die Wahl am 4.12. war übrigens nach unserem Redaktionsschluss).
Glaubt noch wer, dass Verhältnisse wie in Amerika oder Frankreich so weit weg sind? Gerade für die zahlreichen Einwanderer aus Afrika u.a. Entwicklungsländern gibt es ganz schlechte Prognosen in unserer High-Tech-Arbeitswelt. Kein Wunder: Wenn man ein solides Bildungsniveau mit ein paar AMS-Kursen erreichen könnte, warum sollten dann unsere Kinder 12 Jahre u. mehr dafür brauchen?
Zehntausende Menschen ohne Chance auf eine normale Arbeitsstelle werden das Leben in Österreich verändern. Rechte Spinner (Anm. Dissident: die entstehen aus oben erwähnten angefressenen Normalbürgern! Ob dabei alles wirklich "Spinner" sind, darüber kann man diskutieren...) u. Islamisten werden die Polizei u. das Land genauso beschäftigen wie die steigende Kriminalität.

Human? Ich verstehe auch nicht ganz, was so human u. barmherzig daran ist, ungebildete Wirtschaftsflüchtlinge für den Rest ihres Lebens als Parias in unserer Shopping-Wunderwelt leben zu lassen? Ein Gefühl wie der Hausmeister von Hugh Hefner Playboy-Mansion, würde es Donald Trump vermutlich formulieren.
Der Top-Journalist Friedrich Orter warnt in seinem neuen Buch „Aufwachen!“, dass die Mehrheitsgesellschaft in Gefahr ist, er warnt vor Parallelgesellschaften u. dem Schwinden von Solidarität u. Toleranz. Dass der Islam u. Demokratien vereinbar seien, ist für Orter ein Irrglaube. „Das Projekt Multikulti samt Gutmenschentum ist zum Scheitern verurteilt“. Und Fritz Orter verfügt, im Gegensatz zu den meis­ten linken Ideologen, über viel Erfahrung aus Krisengebieten der ganzen Welt.
Die EU-Außengrenzen sind noch nicht sicher, insbesondere der Zugang über Italien. Auf der anderen Seite droht Erdogan 1x wöchentlich mit dem Aufkündigen des Flüchtlingsdeals. Von einer gerechten Aufteilung der Flüchtlinge ist die EU so weit weg, wie Österreich von der Fußball-WM. Es kann also niemand seriös voraussagen, wie viele Menschen 2017 nach Österreich strömen werden.
Bei der Gründung des BFA (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) im Jahr 2014 wurde es für 12.000 bis 15.000 Asylanträge pro Jahr konzipiert. Man kann sich ungefähr vorstellen, was die 90.000 Einwanderer des Jahres 2015 bedeuteten. Auch 2016 wurde die geplante Kapazität um mehr als 100 % überschritten.

Kein Calais. Österreich kann übrigens stolz drauf sein, dass es hier keine Zustände wie in Calais oder Paris gab. In Österreich gab es 2015 nach Schweden die meisten Asylanträge pro Kopf (10,3) in der EU. In Deutschland waren es „nur“ 5,9 u. im EU-Durchschnitt 2,6 Asylanträge pro 1000 Einwohner. Nur, mit der Erstversorgung ist ein Schritt gemacht, die wirkliche Aufgabe kommt in den Jahren danach.

Vor 25 Jahren. Das Nachrichtenmagazin „profil“ erinnerte unlängst an den Wiener Gemeinderatswahlkampf im Jahr 1991. Die FPÖ plakatierte „Wien muss uns Wienern Heimatstadt bleiben“, die ÖVP inserierte „Nur eine geordnete Ausländerpolitik vermeidet die Überfremdung unserer Stadt.“
Mittlerweile haben in Wien 52 % der Bewohner Migrationshintergrund. Bei den Kindern von 0 bis 10 Jahren beträgt dieser Anteil 70%. Das kann man gut finden. Muss man aber nicht – wenn man sich die „Fortschritte“ bei der Integration ansieht.
Brexit, AfD u. Donald Trump. Wie viele Signale braucht es noch, dass ziemliche viele Menschen, auch aus der Mitte der Gesellschaft, die Schnauze ziemlich voll haben?
Jetzt, also 25 Jahre nach dem Slogan von der „geordneten Ausländerpolitik“ wird angedacht, dass falsche Angaben von Einwanderern, die sich als Asylwerber darstellen, bestraft werden sollten. Und wie man Abschiebungen nach Afrika auch tatsächlich durchsetzen könnte. Man kann also wirklich nicht sagen, dass die Politik untätig ist! Damit Österreich so schön bleibt.
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Re: Über mich und dieses Forum

Beitrag von Dissident am Fr Jan 19, 2018 2:48 pm

Mittlerweile bin ich als Hobby-Historiker zu den KZ Mauthausen, Dachau und Theresienstadt mit meiner Sammlung von individuellen Häftlings-Daten so weit gekommen, daß z.B. die Auswertung von zuordenbaren Häftlingsnummern mit dem Datum der Einlieferung in das jeweilige KL ganz gute Rückschlüsse darauf zulässt,
ob jemand (aus welchem Grund auch immer) falsch unzutreffende Angaben macht.

Ich plane, eine möglichst große Bandbreite zusätzlicher Daten zu sammeln, weil das regelrecht ein "Werkzeug" ist, um div. Angaben überprüfen und hinterfragen zu können.
Die laufenden Häftlingsnummern, die von den Schreibern der Lager in Listen fortlaufend eingetragen wurden, sind ein objektives Dokument (sofern echt!), mit dem einiges aufschlußreiches ermittelt werden kann.
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