Türkei

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Türkei

Beitrag von Dissident am Fr Sep 30, 2016 9:51 am

Meiner Ansicht nach sollte Österreich zu möglichst vielen Ländern gute Beziehungen zu beiderseitigem Nutzen pflegen.
Länder aber, die glauben, sie wären "etwas besseres" als wir, denen sollte man nur die allernotwendigsten Kontakte zugestehen.


Mit der derzeitigen Erdogan-Regierung scheint das so zu sein.
Erdogan instrumentalisiert wo er nur kann, sämtliche Türken die in Österreich und Europa außerhalb der Türkei leben.
Die meisten Auslands-Türken haben Doppelstaatsbürgerschaften und können daher mit DöDR-Reisepass nicht wirklich als loyale Staatsbürger angesehen werden.
Die Türkei ist derzeit neben Saudi-Arabien einer der eifrigsten Förderer der islamischen Ausbreitung und mischt sich somit in unsere innerstaatlichen Angelegenheiten ein. Also: in Summe sehe ich die Türkei nicht als befreundeten oder neutralen Staat an.
Es wäre schön, wenn die Türken in der Türkei die Kurve kriegen und nicht in einen islamischen Sultan-Staat abgleiten. Wenn doch, ist das natürlich allein ihre innerstaatliche Sache, aber wir sind gut beraten, jeder Auswirkung solcherart in unserem Land mit allen Konsequenzen entgegenzutreten.

Aktuelle Episode, die nicht unbedingt aus der Erdogan-Ecke kommt, aber indirekt spricht viel dafür:
https://www.unzensuriert.at/content/0021896-Tuerkische-Hacker-erpressen-Oestereich-und-die-Regierung-will-die-Sache-totschweigen

Türkische Hacker erpressen Östereich - und die Regierung will die Sache totschweigen

Erwischt man in einem Land wie Österreich einen Erpresser, landet dieser vor Gericht und wird gemäß Paragraph 144 Strafgesetzbuch angeklagt. Der Strafrahmen liegt im Falle einer Verurteilung zwischen sechs Monaten und fünf Jahren (bei § 145, schwere Erpressung, sogar bei ein bis zehn Jahren). Eine klare Sache, sollte man meinen.

Was tut ein Staat, wenn er erpresst wird?
Was aber tut ein Staat wie Österreich, wenn er von Aktivisten aus dem Ausland, etwa der Türkei, erpresst wird? Im konkreten Fall von einer Hacker-Gruppe namens „Aslan Neferler Tim“, die augenscheinlich im ideologischen Umfeld des großen Türkenführers Recep Tayyip Erdogan angesiedelt ist - unzensuriert.at berichtete bereits.

Medienberichte über Hacker nur Spitze des Eisberges
Der breiteren Bevölkerung waren in jüngerer Vergangenheit zwar Hacker-Angriffe auf die Austro Control am Flughafen Schwechat sowie auf die Österreichische Nationalbank bekannt geworden, die Mainstream-Medien hüteten sich jedoch, die Hintergründe auch nur ansatzweise zu erklären (oder zu recherchieren), wie hier etwa Der Standard.

Diskrete Warnung der Verfassungsschützer an wichtige Betriebe
Vor kurzem wurde unzensuriert.at ein diskreter Brief des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) an staatsnahe oder sonst Betriebe zugespielt, "die zur kritischen Infrastruktrur zählen". Darin wird dezidiert vor Hacker-Angriffen besagter Türken-Gruppe auf die Rechner-Systeme der Firmen gewarnt. Im Wortlaut heißt es dort unter anderem:
   Es ist davon auszugehen, dass die – auch medial kommunizierten – Cyber-Angriffe auf den Flughafen Wien Schwechat, sowie auf die österreichische Nationalbank, sowie mehrere weitere, uns bekannte Vorfälle von der oben angeführten Gruppe begangen wurden.
   Auf Basis des derzeitigen Erkenntnisstandes sind nach unseren Einschätzungen weitere Angriffe dieser Hackergruppe zu erwarten. Dies begründet sich unter anderem auf Statements der Gruppe in sozialen Medien (frei übersetzt):
   Solange politische Einstellung wider der Türkei anhält, werden Angriffe fortgesetzt. Der das Wort Türkei in den Mund nimmt, soll genau überlegen, sonst wird seine Stimme zum Schweigen gebracht.
   Aufgrund des großen medialen Echos steht auch zu befürchten, dass „Trittbrettfahrer“ aktiv werden könnten.
Es folgen noch Details zur Vorgehensweise der Hacker (siehe Faksimile) sowie die Aufforderung, allfällige Attacken sofort zu melden.

Neben Erpressung auch gefährliche Drohung
Wenn man sich den übersetzten Türken-Spruch genau anschaut, so beinhaltet dieser neben Erpressung wohl auch eine gefährliche Drohung (§ 107 StGB, bis zu drei Jahre Haftandrohung). Ein Fall für die (internationale) Justiz, die Politik und wohl auch für die Diplomatie, sollte man meinen.

Seit 2 Wochen wird Problem totgeschwiegen
Doch was ist seit dem Versand der Warn-Briefe, die mit 13. September datiert sind, geschehen? So gut wie nichts. Es sind keine offensiven Maßnahmen des BVT, der Justiz oder des Außenministeriums bekannt. Auch die Mainstream-Medien, die sonst hinter jedem etwas ungehalteneren Leserbriefschreiber gleich einen „rechten Hetzer“ wittern und nach dem Kadi schreien, blieben nach dem ersten unzensuriert-Bericht zu den türkischen Hackern vor einer Woche ungewöhnlich stumm – für g’standene Journalisten (ohne Ideologie-Bremse) doch eigentlich eine Super-Geschichte.

Kerns Kehrtwende in Sachen Türkei ganz im Sinne der Erpresser
Andererseits – wie soll man den gegen eine solche Erpressung aufstehen, wenn schon der erse Mann im Staate, derzeit der Bundeskanzler, nicht nur kein Wort zu dieser eigentlich unglaublichen Erpressung eines souveränen Staates durch offensichtlich ebenfalls staatsnahe, ausländische Kriminelle findet, sondern unmittelbar darauf auch von seiner bisherigen Linie gegenüber der Türkei abweicht und sich plötzlich wieder EU-Beitrittsverhandlungen mit den Türken vorstellen kann? Sieht ganz so aus, als hätte die Erpressung funktioniert. Wir wer‘n kan Richter brauchen.

„Von Weiterleitung an Dritte ist Abstand zu nehmen“
Angesichts dieser Umstände wollen wir der österreichischen Bevölkerung und den Journalisten-Kollegen den vollen Wortlaut des BVT-Briefes nicht vorenthalten und veröffentlichen ihn am Ende des Artikels. Besonders interessant der eingekastelte Schluss-Satz:
   Wir ersuchen, von Weiterleitungen dieses Schreibens und dessen Inhalts an Dritte Abstand zu nehmen.
Sonst könnte ja gar jemand auf die Idee kommen, dass uns die Regierung beinhart am Schmäh hält. Was wird den Österreichern noch alles vorenthalten?

Hier das Schreiben. Zur Vergrößerung bitte anklicken!:  https://www.unzensuriert.at/content/0021896-Tuerkische-Hacker-erpressen-Oestereich-und-die-Regierung-will-die-Sache-totschweigen
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Deutsch-Türkische Beziehungen...

Beitrag von Dissident am Mo März 06, 2017 5:42 pm

https://bachheimer.com/deutschland --- Kommentar: ich will dem deustchen Ärger mal Luft machen u. so hoffentlich ein Ventil öffnen.

Warum sind die Türken in Deutschland/Österreich nur so unverschämt dreist? So haben sie ihre – für Außenstehende schwer nachzuvollziehende – Beweggründe.
Eine der größten und am meist verbreiteten Systemlügen ist die Mär vom türkischen Gastarbeiter. Es wird behauptet, die Gastarbeiter hätten Deutschland/Österreich damals geholfen, ihr Land wieder aufzubauen u. ohne Gastarbeiter wäre das „Wirtschaftswunder“ nicht in der Form möglich gewesen. Reine Propagandalüge!

Während u. auch nach dem Krieg herrschte in der Türkei bittere Armut. Viele Türken, hauptsächlich im unterentwickelten u. ungebildeten Osten der Türkei, drohten zu verhungern. Folglich erwägte die türk. Regierung damals, dem Staatenbund der UDSSR beizutreten, um mit Hilfe der sozialistischen Solidarität ihre Landsleute satt zu bekommen. Alternativ boten die West-Alliierten der Türkei an, satt der UDSSR lieber dem Westbündnis (Nato) beizutreten. Vorteil für die Türkei: der Türkei wurde erlaubt, ihre hungernde Bevölkerung nach Deutschland zu schicken, wo der Marschallplan sie ernähren würde. Ferner wurde so der türkischen Eroberungsdrang gen Westen befriedigt.

Es waren von Anfang an keine Gastarbeiter (denn die gehen wieder), sondern Neusiedler. Es bestand nie die Absicht, wieder heim zu kehren - außer zum Urlauben in dem mit deutschem/österr. Kindergeld angesparten Feriendomizil inkl. Meeresblick. So wurden die meisten Gastarbeiter Großgrundbesitzer in der Türkei, was wiederum Neid auf die in Deutschland lebenden Türken schürte (heut noch großes gesellschaftliches Problem in der Türkei). Seitdem u. bis heute gab es genauso viele Arbeitslose wie Gastarbeiter. Eine politische Lügenagenda zu behaupten, Deutsche/Österreicher hätten die hoch bezahlten Gastarbeiterjobs nicht machen wollen oder können. So gab es aufm Pütt (da waren die meisten beschäftigt) inkl. Nacht- u. Untertagezuschlag fast doppelt soviel Lohn wie ein vergleichbarer deutscher Handwerksgeselle erwirtschaftete, zuzüglich erhöhtes Kindergeld. Es war von Anfang an eine abgeschwächte Durchführung des Morgentauplanes (Kastrierung aller deutschen Männer) u. ihre Verdrängung aus der Berufs- u. damit Familienwelt zugunsten des „neuen Volkes“.
Vor diesem geschichtlichen Hintergrund wird auch verständlich, weshalb viel Türken (nahezu alle) so aggressiv u. dumm dreist auf der deutschen Kultur herum trampeln. Dies ist auch der Grund, warum türk. Politiker u. ihre Landsleute keinerlei Achtung vor dem „deutschen Köter“ haben, der sie nährt. Wen wundert das Gebaren ein Herrn Erdogan da noch?! Dem Himmel sei dank ändern sich die Zeiten und Lebensumstände immer wieder, mal zum Vor- und mal zum Nachteil.

Kommentar zum Kommentar darüber
Klingt irgendwie überzeugend, nur woher nimmt der Leser diese Postulate? Gibt es dazu Quellen und Fakten, ist er selbst Türke in Deutschland oder wird hier nur unnötig Polarisiert ? Die möge uns der Kommentator doch einmal mit Fakten belegen.

Entgegnung
Es ist nicht die Absicht zum polarisieren (so ein blödes Schlagwort). Es war damals ganz offene Politik u. kann neben dem Mainstream auch nachgelesen werden. Es gibt zig Berichte im Internet darüber zu finden u. es ist auch vielen älteren Menschen bekannt. Die Bundesagentur für Arbeit hatte 1961 extra eine Außenstelle im Arbeitsamt Istanbul eröffnet u. so über die Jahre 1,2 Mio angeworben. Sinn war mit Hilfe der Türken die Nato-Ostflanke zu festigen. Dafür mußte die Nato der Türkei Zugeständnisse machen, auf Kosten der Deutschen. Es war zudem jahrzehnte lang die Hauptaufgabe der türk. Politik, ihre Arbeitskräfte (weil fast alles arme Landwirte) ins Ausland zu vermitteln. Somit ging auch viel Druck von der Türkei auf die deutsche Regierung aus. Anfangs sollte der Aufenhalt auf wenige Jahre beschränkt werden OHNE die Möglichkeit des Familiennachwuchses. So plante es die Deutsche Regierung. Jedoch setzte sich wie erwartet die Nato (wer da wohl hintersteckt) durch u. öffnete so dem Türkensturm alle Tore. Es lief von Anfang an nach den Spielregeln der Türken, Freizügigkeit durch Erpressung. So wie heute. Es gibt in der Türkei ein vielsagendes Sprichwort: "Wer sich nicht benehmen kann gehe nach Deutschland".

Weitere Details können von jedem selbst recherchiert und wahr genommen werden, oder auch nicht.
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Türkischer Geheimdienst in Österreich

Beitrag von Dissident am Mo Apr 03, 2017 10:23 am

https://kurier.at/politik/inland/pilz-tuerkischer-geheimdienst-wollte-kooperation-mit-austro-polizei/255.341.455

Türkischer Geheimdienst wollte Kooperation mit Austro-Polizei


Die Aktivitäten des türk. Geheimdienstes MIT in Österreich seien längst nicht mehr akzeptabel, warnt der Grüne Sicherheitssprecher Pilz.    "Erst kürzlich ist mir vom Verfassungsschutz bestätigt worden, dass der Chef des MIT an der türk. Botschaft vom Direktor des BVT gefordert hat, zu kooperieren u. dabei zu helfen, Vereine der Gülen-Bewegung wie Schulen oder Kulturzentren zu bespitzeln, was die Österreicher aber abgelehnt haben."

In Österreich sei ähnliches geschehen wie in Deutschland, nur hätten die deutschen Behörden viel deutlicher jegliche Kooperation abgelehnt. Zur Erinnerung: In Deutschland hat der türk. Geheimdienst dem deutschen Nachrichtendienst BND eine Liste mit 300 Namen übergeben: angebl. allesamt Anhänger des Predigers u. Erdogan-Kritikers Fetullah Gülen. Darunter sind aber auch Abgeordnete sowie eine ehem. Staatssekretärin.

Spitzel beim Friseur
Wie sich zeigt, sind Geheimdienst-Aktivitäten auch in Österreich evident: Wie der KURIER am Donnerstag berichtet hat, können auch Österreicher ins Visier der türk. Sicherheitskräfte kommen. So wurde ein türkischstämmiger Österreicher bei der Einreise in die Türkei mehr als 24 Stunden lang festgehalten u. von Geheimdienst-
mitarbeitern wegen Facebook-Postings u. in Österreich geäußerter Kritik an Staatspräsident Erdoğan verhört.

Pilz will zudem von Mitarbeitern des Verfassungsschutzes erfahren haben, dass auch in Österreich Unterstützung bei der Verfolgung von Gülen-Anhängern verlangt worden ist. "Wie man mir erzählt, sollen die türk. Spitzel extrem aufdringlich u. unverfroren mit ihren Forderungen gewesen sein."
Aus dem Innenministerium heißt es dazu auf KURIER-Anfrage: "Treffen von Vertretern des Bundesamts für Verfassungsschutz u. Terrorismusbekämpfung mit ausländischen Organisationen mit ähnlichen Aufgabenstellungen sind notwendige Routine. Wir können aber nicht bestätigen, dass es ein spezielles Ersuchen gegeben hätte u. halten fest, dass das BVT so einem Ersuchen auch nicht nachgekommen wäre."

Neben dem MIT arbeite auch die Religionsbehörde an der Bespitzelung von Österreichern, sagt der Sicherheitssprecher der Grünen. In Deutschland hat Innenminister de Maizière angekündigt, den Geheimdienst MIT als auch den Moscheeverband DITIB aufs Schärfste zu verfolgen. Pilz: "Mir ist völlig unverständlich, warum der Innenminister das bei uns nicht tut."
Pilz fordert vom Innenminister konkret einen Bericht über die Bespitzelung, als auch die Auflösung des staatliche gelenkten Moscheen-Dachverbands ATIB u. der Erdoğan-
UETD. Von Außenminister Kurz verlangt der Grüne, daß der ranghöchste Offizier des MIT in Österreich zu "unerwünschten Person" erklärt u. des Landes verwiesen wird.
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