Medien & Propaganda

Seite 2 von 3 Zurück  1, 2, 3  Weiter

Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Do März 30, 2017 2:25 pm

https://www.thedailyfranz.at/2017/03/21/der-missbrauch-der-begriffe/  Der Missbrauch der Begriffe

---  Medien und Politik sind Komplizen
Form und begrifflicher Inhalt werden solange zurecht gezimmert, bis die jeweilige Begriffswelt dem Willen und der Vorstellung der meist linken Redaktions-Ideologie entspricht. Vice versa initiiert die Politik durch ihre Verquickung mit den Medien immer wieder gewisse Hypes beim Verbreiten spezieller Themen. Ständig gibt es Versuche, da und dort einen für die Agitatoren nützlichen Bedeutungswandel herbei zu führen.

Philosophie bitte nur mediengerecht
Frühere Taktgeber der redlichen Intellektualität haben ausgedient, sofern sie sich nicht den Medien angedient haben: Philosophen haben heute nur dann eine Chance, wenn sie medientauglich sind. Die reine Klugheit, das rationale Argument, ja selbst der große philosophische Entwurf sind nicht gefragt, wenn sie am Ende nicht auch im Hochglanzmagazin erscheinen können.

Die selbstgerechten Meinungsrichter
Die Deutungshoheit der institutionalisierten Medien hat durch deren eigene und schon viel kritisierte Hybris zwar stark gelitten und sie wurde durch die neuen Medien bereits massiv reduziert. Wir  haben es aber dennoch und noch immer mit einer besonderen Phänomenologie des Geistes zu tun: Gewisse allgemeinsprachliche Begriffe haben neue und oft grundlegend veränderte Aufladungen erhalten. Die außerordentlichen politischen Ereignisse der letzten Jahre haben einen fruchtbaren Boden für diese semantischen Volten bereitet.

Der Rechtsstaat ist gefährdet
Das alles ist nicht harmlos und schon gar nicht so einfach hinzunehmen. Wir erleben durch die Mutationen der Begriffe nämlich auch eine Veränderung des Rechtsstaates. Er wird als Fundament der Zivilisation durch die semantischen Metamorphosen sukzessive erodiert und in Frage gestellt. Die Apologie von an sich unrechtmäßigen Handlungen wird durch das ständige Verformen von begrifflichen Inhalten und der anschließenden Verbreitung derselben unermüdlich vorangetrieben und am Schluss steht jeder, der sich strikt an die bestehenden Gesetze hält, als suspekter Geselle da. Anders gesagt: Die gesteuerte Begriffsveränderung endet in einer Perversion.

Bestes Beispiel: Die "Menschlichkeit"
Seit der Migrationskrise wird mit dem Menschlichkeitsbegriff fast nur noch Schindluder getrieben. Er muss nun für alles herhalten, was die Gesetze bricht. Beim Sturm der Grenzen im Herbst 2015 war "Menschlichkeit" die Grundlage für eine sich selbst erteilte und selbstverständlich durch die Medien akklamierte Generalamnestie aller politischen Verantwortlichen. Von den Bundespräsidenten Deutschlands und Österreichs über die Kanzler und Minister beschworen alle die "Menschlichkeit" - statt sich an die Gesetze zu halten. Per "Menschlichkeits-Express" der damals noch vom jetzigen Bundeskanzler Kern geführten ÖBB wurden fast 1 Million Migranten anonym und nicht registriert nach Österreich und Deutschland gebracht.

Die Humanität ist ramponiert
Die Menschlichkeit bekam dadurch einen Hautgout, den sie so schnell nicht mehr los wird. Am Anfang wollten die Bürger das gar nicht so recht wahrhaben und viele stimmten damals in den so süßlich tönenden Chor einer verfälschten Menschlichkeit ein. Und noch immer wird die Humanität als Totschlag-Argument verwendet, um bestimmte Interessen zu bedienen. Mittlerweile haben wir aber die Erkenntnis gewonnen: Wer Menschlichkeit sagt, der will uns vermutlich nur an der Nase herumführen.

Weiteres Beispiel: Die Gleichheit
War früher die "Gleichheit" als Synonym für die Gleichheit vor dem Gesetz gemeint, so will man heute mit Begriffen wie "Gleichheit durch Vielfalt" tendenziöse Strömungen erzeugen, die eine Anpassung der Gesellschaft an die Wünsche und Vorstellungen spezieller Minderheiten erzwingen soll. Gleichheit soll ab nun bedeuten, eine totale Nivellierung von allem zu erreichen.  

Alles ist egal
Alles Sexuelle und Soziale muss denselben Stellenwert erhalten. Es darf keine klassische Familie mehr als Leitbild geben, weil alles Familie ist, was irgendwie zusammen lebt oder von sich sagt, man sei Familie. Auch alle Formen der Sexualität sollen gleichwertig sein. Das muss jetzt sogar schon den Schulkindern erklärt und eingetrichtert werden. Das Manko der biologisch gegebenen generativen Unfähigkeit in gleichgeschlechtlichen Beziehungen wird durch die Freigabe der Adoption ausgeglichen und schwupp, alles ist schon wieder ein bisschen gleicher.

Mann? Frau ? Wurst!
Am Ende muss es auch völlig egal sein, ob man eine Frau oder ein Mann ist oder ob man sonst irgendein Geschlecht hat oder sich eines gewählt hat. Geschlechter sind ja angeblich ohnhein nur soziale Konstrukte. Die Gesellschaft huldigt zwar der überall gepushten Diversity, aber gerade in dieser permanenten Huldigung verschwimmt alles zu einem grässlichen Einheitsbrei der völligen Beliebigkeit. Der Begriff der Gleichheit verkommt auf diese Weise zu einem destruktiven Kampfwort, mit dem man dem Individuum die Eigenheiten nimmt und das Eminente genauso zum Verschwinden bringt wie das Fundamentale.

Noch ein Beispiel: Der Anti-Rassismus
Mit dem zunächst wohlklingenden und richtig anmutenden Begriff Anti-Rassismus wird versucht, alle Maßnahmen zu rechtfertigen, die dazu dienen, die jeweils autochthone Bevölkerung zu benachteiligen und ihr Kosten und Mühen abzuverlangen, um für die Massenmigration Ressourcen bereit zu stellen. Wer sich gegen diese Aktivitäten wehrt oder diese kritisiert, läuft schnell Gefahr, als Rassist denunziert zu werden. Unter dem Signum des Anti-Rassismus wird somit alles getan und gerechtfertigt, was der ungehinderten Migration in die Hände spielt.

Breitflächige Pseudorealitäten
Schon diese wenigen hier gezeigten neuen Begriffsverwendungen zeigen auf, wie schnell Totalitarismen aus semantischen Veränderungen entstehen können und wie rasch die Sprache bestimmte Realitäten schafft, die in demokratischer und rechtlicher Hinsicht höchst fragwürdig sind. Weil sie aber über die Medien breitflächig lanciert werden, gelten sie durchaus eine Zeit lang als sogar richtige und korrekte Begriffe.
- - -
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Uranmunition-Thema ist für Journalisten-Karriere nicht förderlich...

Beitrag von Dissident am Fr Apr 14, 2017 2:17 pm

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg

Alle haben Angst vor einem Nuklearkrieg. Dabei ist der schon längst da:
Unsere amerikanischen Befreier und Demokratierer setzen längst Uranmunition ein, die die Landschaft für Menschengedenken tödlich machen.

Hier zwei Dokus von Frieder Wagner
(Frieder Wagner ist ein deutscher Filmproduzent und Träger des Grimme-Preises in Gold und Silber.
Ab 2003 drehte Wagner über die Auswirkungen von Uranmunition die Dokumentation „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, die in der WDR-Reihe „Die Story“ ausgestrahlt wurde.

Wagner hat seit dieser Dokumentation keinen Auftrag mehr bekommen.

Für seinen Film „Todesstaub“ (Deadly Dust) findet sich bis heute kein Filmverleih.)


https://www.youtube.com/watch?v=ERmabAyg4X0
https://www.youtube.com/watch?v=-HztabrfIO4
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Pressefreiheit unterlaufen

Beitrag von Dissident am Mi Apr 19, 2017 10:27 am

http://www.metropolico.org/2017/04/18/joachim-herrmann-und-die-pressefreiheit-juristische-pleite-gegen-metropolico-autor/

Der Bayerische Innenminister hat sich ordentlich verkalkuliert. Unter Bruch der grundgesetzlich verankerten Pressefreiheit wollte der CSU-Politiker einfach keine Antwort geben für Fragen des  Metropolico-Autors Christian Jung. Dieser klagte nach der Pressekonferenz vor dem Verwaltungsgericht München – und bekam Recht. Nun scheiterte Herrmann auch in der 2. Instanz bei dem Versuch, die Pressefreiheit zu unterlaufen. Ein Erfahrungsbericht von Christian Jung.

»Die Wertschätzung des Andersdenkenden darf niemals aufgegeben werden!« Was Joachim Herrmann in jener Pressekonferenz am 11.4.2016 als die Maxime der Politik darstellte, sollte schon wenige Minuten später als verlogene Farce entlarvt werden (siehe Video). Der Innenminister, der auch der sogen. »Verfassungsminister« ist, unterlief in der Pressekonferenz vollkommen willkürlich mein Fragerecht. Mehrfach wurde meine Anmeldung zur Frage absichtlich übergangen. Noch in der Pressekonferenz protestierte ich (siehe Video).

Nach der Klatsche auch noch Spott in der Berufung
Es blieb allerdings dabei: Kein Fragerecht für Christian Jung. Herrmanns Pressesprecher ließ mich nach der Pressekonferenz wissen, dass er mir den Status des Journalisten schlichtweg abspreche u. verwies dabei mehrfach darauf, Jurist zu sein. So blieb nur eines: Klage vor dem zuständige Verwaltungsgericht München erheben. Dieses sollte denn auch einige Monate später feststellen, dass Herrmanns Vorgehen in der Pressekonferenz rechtswidrig war. Auf 25 Seiten führte das Gericht detailliert auf, warum es unzulässig ist, einen bestimmten Journalisten keine Fragen stellen zu lassen.
Besonders peinlich für Herrmann u. seine Heerschar von Juristen: Genau die von mir schon bei meinem Protest gegen die Nichtzulassung zur Fragerunde vorgebrachten juristischen Argumente legte nun auch das Gericht in seiner Begründung dar (siehe Link bzw. Video). Denn wenn ein Journalist zur Pressekonferenz zugelassen ist, muss er in dieser auch gleichbehandelt werden, so das Gericht abschließend (Az. M 10 K 16.2412).
Doch noch immer beharrte Herrmann darauf, die Grundrechte anderer mit Füßen treten zu dürfen. Er wandte sich hilfesuchend an die nächste Instanz und wollte dort die Zulassung der Berufung gegen die juristische Ohrfeige erreichen. Denn das Verwaltungsgericht hatte in seinem Urteil keine Berufung zugelassen.
--- Tatsächlich hatte es Herrmann also nicht nur an Wertschätzung Andersdenkender, sondern auch an Achtung gegenüber der Verfassung fehlen lassen.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

"Linksaktivisten" ...

Beitrag von Dissident am Fr Apr 21, 2017 2:17 pm

https://sciencefiles.org/2017/04/18/linksaktivisten-ethymologie-eines-euphemismus/ --- "Linksaktivisten" ...
Rechtsextremisten, so lautet generell die Bezeichnung für die Urheber von Anschlägen oder kriminellen Handlungen, wenn es möglich ist,
die Anschläge oder kriminellen Handlungen als politische Straftat von Rechten zu klassifizieren.

Bei Linken ist das nicht so.
Linke Straftäter werden von Journalisten .. zu etwas anderem stilisiert als sie sind:
Nicht Straftäter, nicht Linksextremisten, nein Linksaktivisten oder linke Aktivisten seien sie.

--- Generell fällt auf, dass der Begriff der Linksaktivisten, seine Hochzeit seit dem Jahre 2010 erlebt.
Zuvor kam er eher sporadisch in Pressemeldungen vor, seit 2010 häufen sich die Journalisten, die auf den Begriff „Linksaktivisten“ zurückgreifen,
um, wie die Aufzählung oben zeigt, damit Straftaten zu verharmlosen, die sie mit Sicherheit nicht verharmlosen würden, würden sie von Rechtsaktivisten begangen ---

Leserkommentare:
".. Überraschung. ALLE „Bündnisse für mehr Demokratie“, die ich kenne, sind IMMER gegen Rechtsextremismus, NIE AUCH gegen Linksextremismus .."

"Da gibt es eine m.W. wissenschaftliche Seite, die militanten Linksextremismus erfasst:
http://bibliolinx.wikispaces.com/Offenes+Posting+-+Linksmotivierte+Militanz
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Beim ORF fliegen die Fetzen

Beitrag von Dissident am Mo Apr 24, 2017 3:05 pm

http://www.extradienst.at/das-heft/editorial  --- Christian W. Mucha, Herausgeber der Zeitschrift "Extradienst"

P.S.: "Mein ganzes Leben lang habe ich den Tag herbeigesehnt, wo ich einem selbstgefälligen, aufgeblasenen Wichtigtuer mit ein paar glasklaren Sätzen seine Grenzen aufzeigen kann."

Beim ORF fliegen die Fetzen. Und die Hackeln. Die Werfer treten aus der Deckung.

Insgesamt 6 Ausgaben unserer Zeitschriften erscheinen noch im Mucha Verlag. Danach werde ich aus dem operativen Geschäft ausscheiden. Und nur mehr als Konsulent für eine gewisse Zeit – je nachdem, wie es mir gesundheitlich geht – versuchen, dazu beizutragen, daß das, was ich da 4 Jahrzehnte lang aufgebaut habe, weiter Bestand hat.
- - - Der bevorstehende Paradigmenwechsel hat .. durchaus so seine Vorteile: Beim Schreiben meiner Leitartikel ertappe ich mich dabei, daß ich mir plötzlich kein Blatt mehr vor den Mund nehme. Keine Schere im Kopf. Keine Angst. Vor wem auch immer.

Einen Leitartikel über die Schlacht am Küniglberg hätte ich mir, wäre ich nicht demnächst „Privatier“, sicher wochenlang überlegt. Jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.
Heute ist mir das wurscht. Vor wem sollte ich mich auch fürchten? Wer könnte mir noch schaden? Also will ich im Folgenden versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen Ihnen – vereinfacht dargestellt – ein Sittenbild zu geben über das, was sich da gerade beim ORF abspielt. Da geht’s um nichts anderes als einen Stellvertreterkrieg. Um das Zementieren von Macht. Um Einflusssphären. Um politische Interventionen, um Einfluss, Strukturen und Attitüden.

Aber der Reihe nach: Dr. Alexander Wrabetz hat das, was ihm während mehrerer Schwächeperioden niemand zugetraut hat, zwar knapp, aber deutlich geschafft:
Zum dritten Mal ORF-General zu werden. Doch der Widerstand war größer als in der Vergangenheit. Die Begehrlichkeiten sind drängender geworden. Die Aggressivität des Vorbringens politischer Wünsche und die Nachhaltigkeit der Beschwerden haben zugenommen. Auch wenn Wrabetz das händeringend bestreiten würde.
Der Grund dafür liegt im politischen Szenario unseres Landes. Drei Parteien liegen Kopf an Kopf. ÖVP und SPÖ haben massiv an Einfluss verloren. Die großen Landeskaiser sind abgetreten. Die populistischen Gruppierungen nagen an den Kernwählerschichten der großkoalitionären ehemaligen Dinosaurier. Jeder von denen reklamiert. Jeder von denen weiß, dass es arschknapp wird bei der nächsten Wahl. Jeder fürchtet, brutal abzustürzen.

Der ORF, noch immer das Parade-Medienunternehmen Nummer 1, entscheidender Machtfaktor im heimischen Politspiel, leistet sich verwobene Machtstrukturen.
Da ist auf der einen Seite der frisch gebackene General. Haarscharf wieder auf den Thron gestiegen. Mit hauchdünner Mehrheit. Der als Preis für die Frauenquote Kathrin Zechner weiter als Fernsehdirektorin akzeptieren muss, weil’s keine Alternative gibt. Die bestens vernetzte Zechner hat geschickt den Frauenbonus ausgenutzt, bedient ihren Draht zu Polit-Powerfrauen ebenso wie ihr hauseigenes Netzwerk und hat alle Versuche, sie abzuservieren, erfolgreich abgewehrt. Sie war am glücklichsten über Grasls Misserfolg: Denn wenn’s der ÖVP-Kandidat geschafft hätte, dann wäre Zechner jetzt wahrscheinlich Intendantin beim deutschen KDWR-Sender in Neugrabstein an der Schmulz. Aber sicher nicht mehr beim ORF. Diesen Teil der Räumarbeiten hat Wrabetz also nicht „derhoben“. Aber er muss eine ganze Reihe anderer Baustellen bedienen.

Zuerst einmal die Gebührenerhöhung. Das hat er mit Ach und Krach und Bauchweh geschafft. Und nur zum Teil, was drastische Auswirkungen auf das ORF-Budget haben wird. Dazu sieht er sich einer Phalanx von zusammenspielenden Macht-Trägern im Haus gegenüber, die ihm seit jeher ein Dorn im Auge sind. Armin Wolf, der heimliche Regent des ORF mit seiner unvorstellbaren Facebook- u. Twitter-Gemeinde, dazu Dieter Bornemann, der Redakteursrats-Vorsitzende, Fritz Dittlbacher, TV-Chefredakteur, u. Wolfgang Wallner, Sendungschef für die ZIB 2, bilden ein Quadrat-Quartett, eine Vierer-Bande, die jedem Generaldirektor täglich die Schweißperlen auf die Stirn treiben muss.

Der Leithammel in dieser Partie ist Dr. Armin Wolf. Der Mann, der aus der Jungen ÖVP Tirol kommt u. heute linksliberal angehaucht nach allen Seiten austeilt, hat so eine Art. Die kann man mögen. Muss man aber nicht. Er betreibt diesen überheblichen Journalismus, der beinahe jedem, den er interviewt, suggeriert, daß er ja eigentlich ein Koffer ist. Wolf vermittelt die Botschaft, daß die, die in der Politik das Sagen haben, letzten Endes irgendwo alle unterirdisch daherkommen u. subkutan nicht weit vom Gaunertum entfernt sind. Und daß man „Solchene“ halt vorführen muss. Die entsprechende Wolf-Attitüde, die er allabendlich trocken zelebriert, in den sozialen Netzwerken verstärkt mit seiner Fan-Gemeinde quadriert u. leitwolfmäßig penetriert, hat ihm eine Rekordzahl von Feinden beschert. Wolf wird mittlerweile aus allen politischen Lagern attackiert. Ich korrigiere – nicht Wolf, sondern Wrabetz. Müsste der eine Liste anfertigen, wer ihm schon alles nahegelegt hat, Wolf in die Versenkung zu schicken, dann wäre die elendslang. Und der Druck wird immer größer. Den ZIB-Moderator schert das wenig. Und er pocht auf die Macht seiner New-Media-Gefolgschaft. Das hat er mir selber am Telefon erklärt. Und genüsslich die Zahlen seiner Facebook-Freunde u. Twitter-Follower heruntergebetet, um mir zu erklären, welch Witz unser ExtraDienst-Online-Voting u. die dort Nominierten seien. Er, Wolf, hätte ja nur einen Federstrich in den sozialen Medien machen müssen, und alles wäre entschieden gewesen, alles hätte sich gedreht. Doch den Gefallen hätte er uns natürlich nicht getan.

Wer dir so seine Macht demonstriert, der glaubt fest an seine eigenen Führerqualitäten. Einer, der seinerzeit wohl viel mächtiger war, als Wolf es jemals sein wird, hat die Macht-Theorie stets bestritten. Der verwichene Hans Dichand sprach, wenn man ihn auf das Potenzial der Millionen-Leserschaft der Kronen Zeitung ansprach, immer davon, daß er nur im „Vorhof der Macht“ daheim sei. Daß das nur ein geliehenes Schwert sei, die große Reichweite, die breite Leserschaft. Und dass er ja gegen die Meinung seiner Leser nichts machen könne. Nur Meinungen und Trends, die sowieso vorhanden wären, verstärken könne.

Wolf sieht das (und sich) offenkundig anders. Er ist nach allen Seiten „offen“. Und sein „Verhör-Journalismus“, wie das seine Gegner nennen, nimmt auf nichts und niemanden Rücksicht. Da mag es ums letzte Interview als ÖVP-Landeshauptmann gehen – Pröll wird genüsslich demontiert. Wobei nun nicht klar ist, warum man sich als Politiker, wenn man solches ja bereits vorhersehen kann, in derartiges Trübsal freiwillig begibt. Ich habe nie verstanden, warum die sich alle in die Sendung „Frühstück bei mir“ mit Claudia Stöckl drängen. Fast jeder, der dort „ehrlich“ war, ist blutüberströmt, für alle Zeiten beschädigt aus diesem Wagnis herausgekommen. Wieso tut man sich das also an? Noch dazu wissend, dass die Stöckl über den Schnitt der Sendung befindet. Und dort natürlich ad libitum die Dinge so passend zusammenschneidet, dass das Bild, das sie vermitteln will, entsteht. Dazu werde ich Ihnen in der nächsten Ausgabe einige Beispiele liefern, wie Derartiges hervorragend funktioniert.

Wolf pflegt seine ganz eigenen Stilmittel. Er versucht, ruhig zu bleiben, keine Emotionen zu zeigen, und zelebriert dabei eine zermürbende Fragetechnik. Lajos Ruff hat die Methoden, die der ORF-Anchorman auf seine Art „soft“ praktiziert, in einem Buch über die „Gehirnwäsche“ erläutert. Darin beschreibt Ruff, wie politisch Andersdenkende oder Regime-Gegner vom Geheimdienst fertiggemacht werden. Mit subtilen, aber auch rücksichtslosen Tricks. Hat sich der strenge ORF-Terminator davon etwas abgeschaut?

Keine Frage, der stellv. Chefredakteur der ORF-TV-Information ist ein hochintelligenter, außergewöhnlich gebildeter Mann. Die Frage ist nur, ob man mit dem Wissen der eigenen Überlegenheit u. der Heerschar von Bildungs- u. Informations-Zuträgern, die man im ORF in dieser Position nun einmal zur Verfügung hat, auf alle, die man in die Sendung kriegt, so richtig fest drauftreten muss? Ob man mit jedem 2. Satz die eigene intellektuelle Überlegenheit zelebrieren muss. Irgendwann wendet sich dann nämlich das Blatt. Und aus dem gscheiten Wunderwuzzi wird ein überheblicher Unsympathler. Wohlgemerkt, so sehen das die einen. Die anderen loben Wolf als Bastion der unabhängigen Journaille. Gerade eben hat er wieder eine Auszeichnung eingeheimst: Wolf erhält im Juni den Axel-Corti-Preis 2017. Er war schon Journalist des Jahres, Onliner des Jahres, Kommunikator des Jahres, wurde mit dem Concordia- u. dem Robert-Hochner-Preis, dem Hans-Joachim-Friedrich-Sonderpreis 2016 sowie 3x mit einer Romy als beliebtester TV-Moderator ausgezeichnet. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite würde ihm die Fan-Gemeinde jener, die er mit seiner nicht locker lassenden Frage-Technik in den Schwitzkasten nimmt, am liebsten die „Goldene Gurke“ in sein großes Mundwerk rammen.

Wolfs größter Gegenspieler, just der eigene General, ist freilich auch nicht ganz unintelligent. Wer Wrabetz mangelnde Cleverness unterstellt, der hat keine Ahnung davon, wie schwer es ist u. über welches machiavellistische Talent man verfügen muss, will man 3x ORF-General werden. Also tut „Alex der Taktiker“ das, was alle großen Staats-
männer, ob Talleyrand oder Metternich, uns vorexerziert haben: Um Wolf & Co. zu entmachten, hat er einen Stellvertreterkrieg angezettelt. Lisa Totzauer, ÖVP-nahe u. aus dem Land Niederösterreich Kommende, soll im ORF 1 mit der Channel-Manager-Lösung nach dem Rechten sehen, u. Roland Brunhofer, der rote Oberösterreicher, der zuletzt in Salzburg bis zur dortigen Polit-Wende werkte, soll ORF 2 auf Vordermann bringen. So die offizielle Sprachregelung. Die inoffizielle lautet schlicht, daß man dem knochentrockenen Brunhofer zutraut, mit Wolf, Dittlbacher, Wagner u. Bornemann fertig zu werden. Gleichzeitig schlägt Wrabetz damit eine zweite Klappe. Er drängt Zechner aus der Information. Brunhofer soll – das ist der Plan – dem Verhör-Journalismus ein Ende machen. Und damit Wrabetz vom Druck der Politik, der ihm von allen Seiten wegen der Wolf’schen Beißmentalität entgegen gebracht wird, entlasten.

Wie das in der Praxis danach weitergehen soll, ist seit Jahren Gegenstand immer neuer, streng geheimer hausinterner Verhandlungen. Kenner meinen, daß die einzige Möglichkeit entweder ein Zerbrechen der Strukturen einerseits wäre oder der Versuch, Wolf aus der ZIB 2-Moderation komplett herauszudrängen. Verbunden mit der Spekulation, daß der mächtige Anchorman seine eigene Macht dahingehend überschätzt, daß er glaubt, er könne sie auch ohne ORF oder ohne seine reichweitenstarken Sendungen weiter zelebrieren. Ein Insider: „Wenn Wolf nicht mehr die ZIB macht, dann zerbröselt sein soziales Netzwerk.“ Was sind 100.000 Follower ohne Resonanzkörper? Wie viel sind die dann noch wert? Die Antithese dazu lautet, daß Donald Trumps Macht mehr von seiner Twitter-Gemeinde herrührt als vom Amt des US-Präsidenten. Und daß Wolf keine Sekunde zögern würde, seine Heerschar von sozialen Netzwerkfreunden zu mobilisieren, bevor man ihm sein „Podium“ wegnimmt.

Wie auch immer, die Betroffenen haben aufgerüstet. Und ihre Waffen blank gemacht. Dittlbacher zittert um seinen Job, die Krone bringt genüsslich die Gagen der ORF-Stars (u. dabei bezeichnenderweise das Einkommen von Lou Lorenz-Dittlbacher, der Ehefrau des Chefredakteurs). Die Fronten werden klarer, die handelnden Parteien treten aus dem Schatten. Showdown.

Angesichts des Simmering-Kapfenberg-Matches Brunhofer gegen Wolf, Bornemann, Dittlbacher, Wagner & co kann es sich Totzauer im Schatten bequem machen. Wobei die beim ORF eine gewaltige Aufgabe vor sich hat. ORF 1 muss wirklich überarbeitet werden. Da gebe ich Wrabetz recht. ORF 1 war über Jahrzehnte als jung u. urban positio-
nierter Sender vor allem mit seinen Sport-Highlights der Renner. Ob Ski alpin, Formel 1, Fußball & Co. Dazu brachte man die tollen US-Filme u. hervorragenden Serien. Garniert waren diese Haupt-Goodies mit österr. Shows („Dancing Stars“), Comedy (z.B. „Dienstag Nacht“ oder „Willkommen Österreich“), österr. Fiction („Schnell ermittelt“, „Altes Geld“, „Maximilian“ etc.) u. die in den letzten Jahres massiv ausgebauten Info-/Doku-Szenen wie ZIB 20, ZIB 24, ZIB Magazin, Dok 1 etc. Doch nun steht der Sender vor einer großen strategischen Herausforderung: Die US-Filme wandern in die Netflix-Amazon-Welt, also in Streaming- u. On-Demand-Portale, ab. Beim linearen TV läuft es nicht mehr so wie seinerzeit. Auch beim Sport tut sich ORF 1 immer schwerer: Wenige große internat. Player kontrollieren den Lizenzmarkt, immer mehr Sportrechte wandern in den Pay TV-Markt. Und dies exklusiv. Sprich, öffentl.-rechtliche Sender können sich sowas à la longue gar nicht mehr leisten. Besonders, wenn die Gebührenerhöhung nicht so ausfällt wie geplant.

Wenn also die beiden wichtigsten Standbeine, US-Fiction u. Sport, nicht mehr so funktionieren, wie sie das in den letzten Jahrzehnten taten, dann muss sich ORF 1 radikal neu aufstellen. Wrabetz stellt sich vor, dass der Sender jung, urban bleibt, mit Event-Charakter, mit Shows, mit Sport, mit Fiction-Events, österr. Serien, daß die Info-Schiene auch in der Fläche ausgebaut werden muss u. daß neue Formate, Magazine u. Dokumentationen für ein urbanes Publikum geschaffen werden müssen. Dazu gilt es, eine Anbindung in die digitale u. Social Media-Welt zu finden. Das war Wrabetz’ Konzept, mit dem er 2016 antrat: Den ORF zum Social Media-Haus umzubauen. Und an dieser Stelle kann man seiner Argumentation durchaus folgen, daß es unabdingbar ist, ein eigenes ORF 1-Management zu etablieren, wie es das für ORF III, Ö3, FM4 längst gibt.

Während also beim Einser der Paradigmenwechsel beim Fernsehen auf dem Programm steht, ist es beim Zweier wohl die Zerschlagung einer wuchernden Kammerilla, die den gewählten Machthabern des ORF tagtäglich das Wasser abgräbt. Verzweifelt versuchen die Granden, die mehrköpfige Hydra in den Griff zu bekommen. Bis dato vergeblich. Sohin ist die Channel-Manager-Lösung nichts anderes als eine Kraftübung. Ein Fingerhakeln mit Stellvertreter. Mal sehen, wer sich die Finger ausreißt. Mal sehen, wer auf die Tischplatte knallt. Bis dato hat man sich gegenseitig wohlwollend auf die Schulter geklopft. Wolf hat den General huldvoll gar bei der Wahl unterstützt. Doch langsam werden die Karten, die verdeckt waren, offen auf den Tisch gelegt. Wenn selbst News sein Brunhofer-Portrait mit dem Titel „Wer hat Angst vorm roten Mann?“ versieht, wenn sich „führende Redakteure vor dem Ende des kritischen Journalismus fürchten“, wenn Brunhofer, der sich „in Themen regelrecht verbeißen kann“, wie Andy Kaltenbrunner, Journalist und Medienforscher, in News erläutert, aufmunitioniert wird, dann ahnt man, daß es diesmal ans Eingemachte gehen wird. Brunhofer in News: „Ich bin überzeugter Sozialdemokrat, auch wenn ich nicht Mitglied der SPÖ bin, so wie ich überzeugter Christ, aber nicht Mitglied der kath. Kirche, u. überzeugter Tierschützer, aber auch kein Mitglied im Tierschutzverein bin.“ Sein Vater habe ihm eingeimpft, sich von den Großkopferten nicht verbiegen zu lassen. „Ich habe eine Weltanschauung, u. ich habe Werte, die ich vertrete u. zu denen ich stehe. Das lasse ich mir von niemandem nehmen, egal von wem.“ Da ahnt man, wen er meint. Sein Gegenspieler, den News auch so bezeichnet, Armin Wolf, hat damit in jenem Medienhaus, wo seine Ehefrau die erfolgreichste Frauenzeitschrift Österreichs managt, die Rute ins Fenster gestellt bekommen. Ihn zu interviewen, haben wir, nachdem wir unzählige Male abgeblitzt sind, diesmal erst gar nicht mehr versucht. Er ist dazu natürlich gerne jederzeit eingeladen. Doch der Interviewer Wolf, der alle anrennen lässt, wollte auch dem News nicht mit Wortspenden dienen. Erstaunlich. Das kann man nun interpretieren, wie man will. Die einen könnten annehmen, er sei sich zu gut dafür. Die anderen, er sei zu feig.

Daß ich das nicht bin, habe ich wohl mit diesem Leitartikel einmal mehr bewiesen. Wenn also in den sozialen Medien oder auf Twitter demnächst ein Shitstorm über mich hinwegfegt, dann brauchen Sie, geschätzte ExtraDienst-Leser, sich nicht zu wundern. Ich erwarte mir von den Machthaberern im heimischen Medien-Zirkus genau so eine Reaktion. Doch – siehe Eingang – mich kratzt das jetzt nicht mehr.

Ich erinnere mich genüsslich an ein Treffen, das heute schon fast 3 Jahrzehnte zurückliegt: Ich war Gast des Österr. Reisebüroverbandes u. besuchte die wunderbare Insel Madeira. Wir trafen uns im schönen Hotel Reid’s in einem traumhaften Saal mit Blick über’s Meer. Neben mir saß ein älterer Herr mit seiner Frau, beide elegant gekleidet. Gegenüber der damals übermächtige Dominator der heimischen Society-Berichterstattung, der mittlerweile verstorbene Roman Schliesser. Adabei, kleingewachsen u. mit einem gewaltigen Mundwerk ausgestattet, führte „das große Wort“. Den Begriff habe ich von meinem Vater gelernt. Er bezeichnet einen, der in einem Saal alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Muss. Zwanghaft, möchte man fast meinen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um jemanden handeln, dessen Charisma so stark ist, daß er alle anderen in seinen Bann zieht, sondern es genügt schon, daß er ein lautes Organ hat. Und formulieren kann. Schliesser richtete – in herrschaftlicher Manier – einige Fragen an die auf den Nebentischen sitzenden Manager im herrlichen Reid’s-Salon. Alle beantworteten seine in der Attitüde eines Werwolfs vorgebrachten Vorstöße demütig, mit gesenktem Haupt, fast duckmäuserisch.

Und dann passierte etwas, was für uns alle, die wir das Schliesser-Schauspiel erdulden mussten (ich sah es den meisten an, daß sie gerne den Raum verlassen hätten, aber das wäre wieder ein Affront gegen Schliesser gewesen, weshalb man zitternd sitzen blieb), völlig unerwartet kam: Der kleine ältere Herr widersprach Schliesser. Sie haben richtig gelesen, er sagte: „Nein, Herr Schliesser. Das sehen Sie falsch. Das ist nämlich so...“ Und präzisierte in wohlgesetzten Worten seinen Kontra-Standpunkt. Es war plötzlich so leise in diesem Saal, in dem sich fast ausschließlich Mitglieder der österr. Delegation aufhielten, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Schliesser stutzte. Er starrte den kleinen Herrn neben mir mit durchbohrenden Nadelstichaugen an u. frug ihn: „Und wer san Sie eigentlich?“ Der kleine Herr lächelte u. wurde plötzlich ganz groß. Und servierte Sätze, die ich mir zeitlebens merken werde. Er meinte: „Ich bin alt. Ich bin seit Jahren in Pension. Und ich bin Multimillionär. Ich brauche einen wie Sie nicht, Herr Schliesser. Und ich brauche auch keine Medienpräsenz mehr.“ Sprach’s, nahm seine schöne Ehefrau zärtlich beim Arm und trollte sich. Darauf folgte ein langes Schweigen.

Also, Herr Dr. Wolf & Co: Ich bin jetzt 40 Jahre in diesem Geschäft. Ich bin alt. Ich bin ...

Mit freundlichen Grüßen
Christian W. Mucha

Mehr zu Armin Wolf: http://doedr.forumieren.net/t11p25-menschen-und-personalien#471
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mo Mai 22, 2017 9:32 am

https://kurier.at/kultur/armin-wolf-als-brutale-mimose/264.915.962

.. Kommunikationswissenschafter Peter Vitouch hat Armin Wolf als „brutale Mimose“ bezeichnet.

Er wirft ihm „destruktiven Journalismus“ vor, weil er Gesprächspartner vorführe ---
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Headlines

Beitrag von Dissident am Di Mai 23, 2017 4:52 pm

http://info-direkt.eu/2017/05/23/manchester-terror-entlarvt-funktionsweise-der-beschwichtigungsmedien/

Wie sich die Headlines der großen Medienhäuser unterscheiden
Manchester-Terror entlarvt Funktionsweise der Beschwichtigungsmedien

-- Wie bei allen Terroranschlägen der letzten Jahre, gibt es Medienhäuser, die um journalistische Aufklärung bemüht sind u. Dinge beim Namen nennen – u. sogen. Journalisten, die sich ab der 1. Sekunde um Beschwichtigung u. Verniedlichung des Terrors bemühen. Wir haben die Headlines vieler Medien in Österreich, Deutschland der Schweiz u. Englands gegenübergestellt.
Daraus ergibt sich ein Bild darüber, wer daran interessiert ist, die Öffentlichkeit zu informieren u. wer daran interessiert ist, die Gefahren des Terrors klein zu reden.

Besonders im ORF .. fiel auf, daß wichtige Details, die seit der Pressekonferenz der engl. Polizei um 3 Uhr weltweit bekannt waren, auch um 8 Uhr noch keine Verbreitung fanden. Noch perfider ist die Vorgangsweise mancher deutscher Medien, wo nicht die jugendl. Toten in der Headline stehen, sondern „die Hilfsbereitschaft“ ganz Manchesters. Als ob man die Hilfsbereitschaft in der Not in einem funktionierenden Gesellschaftsverband nicht voraussetzen könnte! Es ist der Terror u. sein Ursprung, den man benennen kann – oder auch nicht. Es ist das Ziel dieses Terrors, den man ganz klar in all seiner Bösartigkeit u. Grausamkeit benennen kann – oder auch nicht.

Viele Medienkonsumenten lesen vor allem die Headlines u. betrachten das Titelbild. Im Arbeitsleben haben sie dann aber keine Zeit, den Text weiter zu verfolgen.
Was in der Überschrift steht, bleibt hängen u. informiert als erstes. Nur wenige Leser haben die Zeit, sich bis zum letzten Absatz durchzuarbeiten, um ein halbwegs vollständiges Bild von den Geschehnissen zu bekommen – soweit dieses den Filter des jeweiligen Mediums passieren durfte.
Die Eckpunkte der Vorkommnisse in England sollten eigentlich für jeden verantwortungsvollen Journalisten klar sein:

- Selbstmordanschlag mit mindest. 22 Toten u. mind. 60 Verletzten
- Die Tatwaffe war eine auf maximalen Schaden u. grauenhafte Verletzungen ausgelegte Nagelbombe
- Ziel der Tat waren Kinder u. Jugendliche, die im Begriff waren, ein Popkonzert zu verlassen
- Die Sängerin dieses Konzertes Ariana Grande ist glühende Migrationsbefürworterin, äußerte sich vielfach proislamisch u. zählt zur vordersten Front Jener, die Seite an Seite mit Islamisten gegen US-Präsident Trump marschierten u. demonstrierten

Welche dieser Fakten fanden je nach Land u. Medium in die Headlines? (Stand 8:30, 23.5.2017)
Kurz zusammengefasst, für all diejenigen, welche der engl. Sprache vielleicht nicht mächtig sind: Während in Österreich u. Deutschland weitgehend ausgeblendet wird, daß die Tat auf die Ermordung möglichst vieler Kinder u. Jugendliche abzielte, ist dies in der neutralen Berichterstattung der Schweiz sowie im vom Anschlag betroffenen England weitgehend Bestandteil der Überschriften. Es zeigen sich aber vor allem auch in England die Unterschiede zwischen angebl. „seriösen“, staatsnahen Medien u. dem vielgeschmähten Boulevard. Über den Täter machen sich vor allem deutsche Medien Sorgen. Statt im Titel auf die Opfer einzugehen, wird vor allem in den öffentlich-rechtlichen Medien lieber erwähnt, daß der Attentäter zu den Toten zählt.

Österreich


ORF: Selbstmordanschlag: 22. Tote bei Konzert in Manchester / (Aus dem ersten Absatz: „Unter den Toten sind laut den Angaben auch Kinder.“)

Krone: Terror nach Pop-Konzert: Panik, 22 Tote, 60 Verletzte / (Ein Hinweis auf die Jugendlichen Opfer findet sich im Untertitel: „Feiger Anschlag auf Teenager“)

Vol.at: Terror in England: 22 Tote nach Explosion bei Ariana-Grande-Konzert in Manchester

Kurier: Terroranschlag in Konzerthalle: 22 Tote bei Selbstmordattentat auf Popkonzert in Manchester

DerStandard: Großbritannien: Anschlag in Manchester: 22 Tote durch Explosion bei Popkonzert / (Untertitel: „Viele der Besucher waren Kinder und Jugendliche“)

Kleine Zeitung: Terroralarm in Manchester: Anschlag bei Pop-Konzert: Zahl der Toten steigt auf 22

Die Presse: Manchester: Viele Kinder unter 22 Toten nach Anschlag auf Konzert

Deutschland

Bild: Explosion traf Schutzlose – viele Teenager nach Konzert vermisst

Die Zeit: Explosion in Manchester – Polizei geht von einem Anschlag aus

Süddeutsche Zeitung: Polizei: Mindestens 22 Tote nach Anschlag in Manchester

Spiegel.de: Manchester: Explosion war Anschlag – Attentäter unter den Toten

Berliner Zeitung: Konzert von Ariana grande – 22 Tote nach Anschlag in Manchester – Attentäter unter Toten

N24: Polizei bezeichnet Angriff auf Konzert in Manchester als Anschlag

ARD: Anschlag in Manchester – Polizei geht von Selbstmordattentäter aus

ZDF: Mutmaßlicher Terroranschlag in Manchester

Schweiz

NZZ: Manchester – Explosion war Anschlag – Attentäter unter den Toten

SRF: Explosion in Manchester – Das Konzert besuchten vor allem Kinder und Jugendliche

Blick: Terror gegen Teenies

England

Daily Mail: Suicide bomber strikes at Manchester Arena: Twenty-two people are killed and 59 injured in terrorist attack as ’nail bomb near the exit‘ explodes, ripping into teens leaving packed Ariana Grande gig

The Sun: Slaughter of the Innocents -22 dead – including children – and 59 injured after terrorist suicide bomber with nail bomb attacks Manchester Arena as kids leave packed Ariana Grande gig

London Times: ‚Suicide bomber‘ kills 22 in Manchester

Sky News: 22 killed in Manchester suicide bombing

Daily Express, Sunday Express: Manchester Arena terror attack: 22 dead & 59 injured in blast at Ariana Grande concert

Mirror: Suicide bomber kills 22 – including children – and leaves 59 hurt in terror attack at Ariana Grande pop concert in Manchester

Daily Star: Kids Among 22 Dead at Gig – Suicide bomber attacks Ariana Grande concert

The Guardian: Manchester Arena – Children among 22 people dead after suicide attack at Ariana Grande concert

The Independent: Manchester’s nightmare: Children among 22 killed by lone male suicide bomber

BBC News: 22 dead and scores hurt in Manchester blast
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Sprach-Verhuntzung und Konditionierung

Beitrag von Dissident am Mo Mai 29, 2017 8:53 am

Sprach-Verhuntzung und Konditionierung durch Wortwahl

Zwei Dinge fallen mir bei den sogenannten Qualitätsmedien auf:

1. Mehr Satz-, Sinn- und Rechtschreibfehlerhäufigkeit als früher trotz Rechtschreibprogrammen, was wohl seinen Grund in der schlechteren Qualität des eingesetzten Menschenmaterials hat... (habe bewusst "M.-Material" verwendet, weil das für die heutigen politisch-korrekten, total gehirngewaschen-verstrahlten Subjekte durchaus passt. Diese verlogenen Speichellecker verdienen nichts anderes als Verachtung)

2. Wortwahl und Verwendung gewisser Forumlierungen (durch Anordnung von "oben"?)
Untenstehend ein Beispiel. Früher wurde jemand, der bei einem Unfall ums Leben kam, als tödlich verunglückt oder umgekommen bezeichnet.
Heute schreiben diese Medien-Luschen "getötet"!
Also, für mein Sprachverständnis bedeutet "getötet", daß es da jemand gegeben haben muss, der die Person (mehr oder weniger direkt) getötet haben muss.

Werden Medien-Konsumenten mit solcher Wortwahl irgendwie schon mal darauf vorbereitet, daß andere Tötungen nicht doch krimineller und vermeidbarer wären als es Unfälle sind? Oder soll für sich häufende Terroranschläge bzw. immer mehr werdende Mordtaten von Ausländern, sprachlich-gedanklich eine gewisse "alltägliche Normalität" hergestellt werden, so nach dem Muster: "hier eine Tötung durch Auto-Unfall, und: achja, da hat es noch eine Tötung durch einen traumatisierten Migranten gegeben... "
Ist das Opfer ein männlich-nichtschwuler-nichtlinker Einheimischer kann sofort zur Tagesordnung übergegangen werden.
Ist das Opfer ein kostbarer Asylwerber oder sonstwie nicht-einheimischer Todesfall wird der Fall eher groß aufgemacht mit Druck auf die Tränendrüsen gebracht. Gern auch mal mit Trauerbezeugungen durch Bundespräsident und schnell organisierten Lichterketten...

http://salzburg.orf.at/news/stories/2845948/  Autofahrer bei Mittersill getötet
.. bei einem Verkehrsunfall auf der Felbertauernstraße in Mittersill (Pinzgau) gestorben ..

Witzigerweise haben es die Vorarlberger ORFler richtig geschrieben:    
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2845942/  61-Jähriger in Salzburg tödlich verunglückt  
... Der genaue Unfallhergang konnte noch nicht geklärt werden - mehr dazu in Autofahrer bei Mittersill getötet (salzburg.ORF.at; 29.5.2017).

Anm. Dissident:
Sind die Vorarlberger ORF-ler intelligenter als die Salzburger ORF-ler oder weigern sie sich (noch) gegen (angeordnete bzw. geduldete?) Sprachverhuntzung?
Oder sind die Salzburger ORFler in Sachen Gehirnwasch-Programmen inklusive Gender-Wissenschaft und anderer politisch-korrekt-erwünschter Voll-Idiotie einfach "besser ausgebildet"?

Hier wieder einer der häufig gewordenen Idiotie-Fehler:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2847227/ --- Viele Vermisste auf dem Untersberg --- Das Massiv gilt ist hochalpin, ... ("gilt als" ist dem ORF-Praktikanten nicht geläufig...)

http://salzburg.orf.at/news/  Salzburger in Kärnten getötet
Bei einer hochalpinen Baustelle im Maltatal (Kärnten) ist ein 29-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung über eine Felswand tödlich abgestürzt. Er montierte Leitschienen ab, als eine zurückschnellte.

wieder mal die ORF-Salzburg-Trotteln: http://salzburg.orf.at/news/stories/2849324/  Junge Bergsteigerin beim Göll getötet ..  tödlich abgestürzt ..
und: http://salzburg.orf.at/news/stories/2849316/ Biker bei Filzmoos getötet .. stürzte .. und rutschte in den Gegenverkehr ..


Zuletzt von Dissident am Fr Jun 16, 2017 9:03 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mo Jun 12, 2017 10:27 am

Alles was man wissen muß, um die sogenannten Qualitätsmedien zu verstehen:

http://doedr.forumieren.net/t116-akif-pirincci#1941
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

ORF-Sprachverhuntzer

Beitrag von Dissident am Fr Jun 23, 2017 10:15 am

Schon wieder wurde (ein in Wahrheit Verunglückter) "getötet"!:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2850559/ Jäger .. getötet ... Beim Absturz eines Geländewagens ist Mittwochabend bei Niedernsill (Pinzgau) ein 78-jähriger Jäger ums Leben gekommen ..

Dissident schrieb:Sprach-Verhuntzung und Konditionierung durch Wortwahl

Zwei Dinge fallen mir bei den sogenannten Qualitätsmedien auf:

1. Mehr Satz-, Sinn- und Rechtschreibfehlerhäufigkeit als früher trotz Rechtschreibprogrammen, was wohl seinen Grund in der schlechteren Qualität des eingesetzten Menschenmaterials hat... (habe bewusst "M.-Material" verwendet, weil das für die heutigen politisch-korrekten, total gehirngewaschen-verstrahlten Subjekte durchaus passt. Diese verlogenen Speichellecker verdienen nichts anderes als Verachtung)

2. Wortwahl und Verwendung gewisser Forumlierungen (durch Anordnung von "oben"?)
Untenstehend ein Beispiel. Früher wurde jemand, der bei einem Unfall ums Leben kam, als tödlich verunglückt oder umgekommen bezeichnet.
Heute schreiben diese Medien-Luschen "getötet"!
Also, für mein Sprachverständnis bedeutet "getötet", daß es da jemand gegeben haben muss, der die Person (mehr oder weniger direkt) getötet haben muss.

Werden Medien-Konsumenten mit solcher Wortwahl irgendwie schon mal darauf vorbereitet, daß andere Tötungen nicht doch krimineller und vermeidbarer wären als es Unfälle sind? Oder soll für sich häufende Terroranschläge bzw. immer mehr werdende Mordtaten von Ausländern, sprachlich-gedanklich eine gewisse "alltägliche Normalität" hergestellt werden, so nach dem Muster: "hier eine Tötung durch Auto-Unfall, und: achja, da hat es noch eine Tötung durch einen traumatisierten Migranten gegeben... "
Ist das Opfer ein männlich-nichtschwuler-nichtlinker Einheimischer kann sofort zur Tagesordnung übergegangen werden.
Ist das Opfer ein kostbarer Asylwerber oder sonstwie nicht-einheimischer Todesfall wird der Fall eher groß aufgemacht mit Druck auf die Tränendrüsen gebracht. Gern auch mal mit Trauerbezeugungen durch Bundespräsident und schnell organisierten Lichterketten...

http://salzburg.orf.at/news/stories/2845948/  Autofahrer bei Mittersill getötet
.. bei einem Verkehrsunfall auf der Felbertauernstraße in Mittersill (Pinzgau) gestorben ..

Witzigerweise haben es die Vorarlberger ORFler richtig geschrieben:    
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2845942/  61-Jähriger in Salzburg tödlich verunglückt  
... Der genaue Unfallhergang konnte noch nicht geklärt werden - mehr dazu in Autofahrer bei Mittersill getötet (salzburg.ORF.at; 29.5.2017).

Anm. Dissident:
Sind die Vorarlberger ORF-ler intelligenter als die Salzburger ORF-ler oder weigern sie sich (noch) gegen (angeordnete bzw. geduldete?) Sprachverhuntzung?
Oder sind die Salzburger ORFler in Sachen Gehirnwasch-Programmen inklusive Gender-Wissenschaft und anderer politisch-korrekt-erwünschter Voll-Idiotie einfach "besser ausgebildet"?

Hier wieder einer der häufig gewordenen Idiotie-Fehler:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2847227/ --- Viele Vermisste auf dem Untersberg --- Das Massiv gilt ist hochalpin, ... ("gilt als" ist dem ORF-Praktikanten nicht geläufig...)

http://salzburg.orf.at/news/  Salzburger in Kärnten getötet
Bei einer hochalpinen Baustelle im Maltatal (Kärnten) ist ein 29-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung über eine Felswand tödlich abgestürzt. Er montierte Leitschienen ab, als eine zurückschnellte.

wieder mal die ORF-Salzburg-Trotteln: http://salzburg.orf.at/news/stories/2849324/  Junge Bergsteigerin beim Göll getötet ..  tödlich abgestürzt ..
und: http://salzburg.orf.at/news/stories/2849316/  Biker bei Filzmoos getötet .. stürzte .. und rutschte in den Gegenverkehr ..
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

"Fake News" und "Hatespeech"

Beitrag von Dissident am Mo Jul 03, 2017 9:02 am

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html  .. Wir kennen die Begriffe "Fake News" und "Hatespeech", doch deren Bedeutung ist nirgendwo festgelegt.
Anglizismen sind immer doppelt verdächtig, denn mit der Übersetzung kommt es zu einer weiteren Ebene der Fehlinterpretation.

So sind "Fake News" nicht etwa falsche oder vorsätzlich gefälschte Neuigkeiten, sondern unerwünschte Neuigkeiten.
Eheprobleme im Hause Sauer sind selbst dann noch Fake News, wenn Merkel ihr blaues Auge mittels einer übergroßen Sonnenbrille kaschiert.
Nazi-Umtriebe in der AfD sind hingegen selbst dann keine Fake News, wenn sie zu hundert Prozent widerlegt sind.

"Hatespeech" sind dementsprechend keine Haßkommentare, sondern unerwünschte Kommentare.
Die vor Gehässigkeit triefenden vulgären Knüttelverse eines Jan Pimmelmann (Name geändert) sind deshalb keine Hatespeech, die Beleidigung der Deutschen als "Köterrasse" und der Wunsch, die Deutschen mögen von der Erde getilgt werden, sind auch keine Hatespeech.
Die Aussage, daß 25 Millionen Ausländer in Merkeldeutschland zu viele sind, kann jedoch schon zur Hatespeech erklärt werden.
Die deutschen Gerichte dienen längst nicht mehr der Gerechtigkeit, sondern der Umerziehung der Menschen, ihrer Verunsicherung und Unterdrückung ..
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Do Jul 27, 2017 2:08 pm

https://www.journalistenwatch.com/2017/07/25/wie-war-eigentlich-die-veranstaltung-mit-vaclav-klaus/

„Wie war eigentlich die Veranstaltung mit Václav Klaus?“

Geht es Ihnen auch so? Sie haben die AfD- Veranstaltungsankündigung gesehen – auf Facebook oder in der Zeitung –  u. hätten gerne wenigstens hinterher gewusst, wie die Veranstaltung denn eigentlich so war. Was hat der ehem. tschech. Präsident denn nun gesagt? Aber in der Presse ist mal wieder nichts dazu zu finden. Kein Wort. Nichts! Stattdessen nur Berichte zur üblichen Gegendemonstration draußen vor der Tür. Als gäbe es zur eigentlichen Veranstaltung nichts zu sagen. Weil die Mainstreampresse ihrer Informationspflicht nicht nachkommt, werden Sie hier informiert.

Am 21.6. sprach Václav Klaus, der ehem. tschech. Staatspräsident auf Einladung des AfD-Kreisverbands Frankfurt unter dem Veranstaltungsmotto „Europa braucht eine politische Wende!“ über die Gefahr, in der sich das kulturelle Erbe Europas aktuell befindet. Des Weiteren warnte der streitbare Politiker die politischen Eliten der EU eindringlich vor der Fortsetzung ihres Kurses. Als weitere Redner waren Petr Bystron, Vorsitzender der AfD Bayern, u. der AfD-Direktkandidat für Frankfurt II, Prof. Steffen Reichmann, angekündigt.
Eventuell haben Sie von dieser Veranstaltung via Facebook oder in der Zeitung erfahren. Aber was hat denn Václav Klaus nun gesagt? Keiner dem Mainstreammedien hat auch nur ein Sterbenswörtchen darüber berichtet. Die AfD-Frankfurt zeigt auf, wie Nichtinformation, wie tendenziöse Berichterstattung der Mainstreammedien funktioniert.

Das Schweigekartell
Nun, um ehrlich zu sein, wir kennen dieses Spiel schon. Was Ihnen unter dem Vorwand fairer Berichterstattung in der Presse geliefert wird, ist in Wirklichkeit nicht nur tendenziös, es ist ein Skandal. Man ist sich in Medienkreisen offenbar weitgehend einig, dass die AfD nicht stattfinden darf, zumindest aber nicht positiv stattfinden darf.
Auch kein Wort von dem auffällig großen Polizeiaufgebot zum Schutz der Veranstaltung. Da könnten ja Fragen aufkommen. Fragen danach, weshalb u. vor wem die öffentliche Wahlkampfveranstaltung einer demokratischen Partei eigentlich geschützt werden muss. Fragen danach, ob es nicht eigenartig ist, daß zwar immer die AfD-Veranstaltungen geschützt werden müssen, aber nie die Veranstaltungen der Gegendemonstranten aus dem links-grünen Milieu. Die Antworten auf diese Fragen passen wohl nicht in das gerne gezeichnete Bild der AfD.

Weil die Presse ihrer Informationspflicht nicht nachkommt, informieren wir Sie also selbst

Vor etwa 140 interessierten Zuhörern fand der Präsident im Saalbau Südbahnhof eindringliche und mahnende Worte:

“Zu Hause bin ich in den Medien immer wieder gefragt worden, warum ich in der letzten Zeit in Deutschland so oft rede. Meine Antwort ist relativ einfach: Deutschland ist – aus meiner Sicht – das heutige Schlachtfeld Europas. Es ist hier in Deutschland u. nicht in den anderen Ländern Europas, wo das heutige europäische Dilemma, der heutige Konflikt über die Zukunft Europas gelöst wird – oder auch nicht. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob die Deutschen Ihre heutige Rolle u. Verantwortung in aller Breite, Tiefe u. Wichtigkeit sehen u. ob sie sich damit mit voller Aufmerksamkeit beschäftigen. Ob sie fähig sind, die enorme Manipulation u. Indoktrinierung, die die heutigen europ. politischen Eliten vor unseren Augen verwirklichen, zu durchschauen.“
(…)
„Man kann heute ohne Übertreibung über einen Krieg in Europa sprechen. Die Schlachtformationen, die auf beiden Seiten auftreten, sind uns allen gut bekannt: auf der einen Seite, u. das ist meine Seite, steht Freiheit, Demokratie, traditionelle Familie u. das gewöhnliche, in der Geschichte bewährte, menschliche Benehmen, Souveränität der europäischen Nationalstaaten, Patriotismus, Auslandsreisen u. Auslandsaufenthalte statt Migration. Diese Seite ist relativ still, friedlich, höflich un.zur Diskussion bereit.

Auf der anderen steht politische Korrektheit, Multikulturalismus u. Humanrightismus, Feminismus, Genderismus u. die Aggressivität des Homosexualismus, Massenmigration, Frau Merkel, die Herren Juncker u. Schulz, nicht freiwillige u. nicht spontane Unifizierung, Zentralisierung, Harmonisierung u. Standardisierung Europas, Kontinentalismus, u. der Kulturmarxismus der Frankfurter Schule. Diese Seite ist arrogant, aggressiv u. monologisch. Leider hat sie lautere Sprachrohre u. stärkere Artillerie zur Verfügung.


Diese stilisierte Beschreibung ist von mir keine absichtliche Karikatur oder Verflachung der heutigen europäischen Situation. So übersichtlich sind die Karten in Europa heute verteilt. Wir sollten nie zulassen, dass diese Klarheit u. Übersichtlichkeit vernebelt werden. Für uns, für die tschech. u. deutschen Demokraten, bleiben nur die Argumente. Die sind aber zur Zeit nicht einfach zu präsentieren. Das freie Denken wird immer mehr unterdrückt. Die Debatte, die in den Medien u. in der Politik stattfindet, ist nicht repräsentativ. Die Propaganda regiert. (…)In meiner Lebensgeschichte habe ich es schon mal erlebt. Es war in den kommunistischen Zeiten.“

Soweit einige Auszüge aus der Rede.Die gesamte Rede des Präsidenten finden Sie unter diesem Link: https://www.klaus.cz/clanky/4142
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Belehrungsjournalismus mit Regierungstreue

Beitrag von Dissident am Mi Aug 02, 2017 2:27 pm

Dasselbe wie beim ORF: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/staats-tv-co-meine-journalistische-karriere-in-deutschland-ist-zu-ende-wdr-journalistin-fuer-wahrheit-bestraft-a2179759.html

"Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende"

25 Jahre lang war Claudia Zimmermann Journalistin beim WDR. Doch dann beendete eine Aussage im niederländischen Radio ihre Karriere: Es war im Januar 2016, kurz nach der Kölner Silvesternacht 2015/16. Damals gab Zimmermann dem niederländischen Radio-Sender „L1 Limburg“ ein Interview zum Thema „Ist sexuelle Gewalt in der islamischen Kultur verwurzelt? Wie alarmierend ist die Situation in Deutschland?“. Darin wurde sie auch zur Berichterstattung der großen Medien in der Flüchtlingskrise befragt. Wie der „Tagesspiegel“ berichtete, antwortete Zimmermann wie folgt auf eine Frage des Moderators, ob der WDR positiv über Flüchtlinge berichten müsse:
"Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten.“
„Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen“, so Zimmermann. Das beginne mit der „Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte u. es mehr kritische Stimmen im Rundfunk u. auch von der Politik“ gegeben habe.

Später versuchte Zimmermann das Gesagte zu revidieren u. als „Quatsch“ abzutun. Sie sei niemals „als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen“, hieß es in einer Pressemitteilung des WDR, in der sich der Sender ausdrücklich von Zimmermanns Aussage distanzierte u. sich „entsetzt über dieses Gerücht“ zeigte. Der WDR berichte „nach höchsten journalistischen Standards – ausgewogen und unabhängig“, hieß es.

Belehrungsjournalismus mit Regierungstreue
In einer aktuellen Studie des Medienwissenschaftlers Prof. Haller zusammen mit der Uni Leipzig u. der Hamburg Media School zur Berichterstattungslinie des Mainstream-Journalismus in der Flüchtlingskrise wird auch auf die Verstrickungen von Medien u. Regierung eingegangen. In einem Artikel auf „detektor.fm“ erklärt Prof. Haller:
"Das Problem ist: Es gibt einen Belehrungsjournalismus, der im Wesentlichen die Position der Bundesregierung übernimmt.“

Die Ursache dafür sei eine zu geringe Distanz zwischen Journalisten der etablierten Medienhäuser u. der politischen Elite. Ein weiteres Problem sei, daß zu selten direkt Beteiligte, wie Helfergruppen, zu Wort gekommen seien.
Von der Haller-Studie ermutigt, meldete sich Claudia Zimmermann bei dem zur „Verlagsgruppe Handelsblatt“ gehörenden Onlinebranchendienst „Meedia“.
Die dzt. mit dem WDR die Modalitäten einer Trennung verhandelnde Journalistin fühlte sich in ihrer Anfang 2016 – mit für sie verheerenden Folgen – getätigten Kritik bestätigt. Ihrer Meinung nach sind die großen Fernsehsender ARD u. ZDF Staatsfernsehen. Es werde zu wenig kritisch über die Regierung berichtet, so Zimmermann, was nicht an schlechten Journalisten läge, sondern:  "Das System funktioniert von oben nach unten. Chefredaktionen oder Studioleitungen sorgen dafür, daß zu kritische Berichte gar nicht erst gesendet werden.“

Zimmermann unterstellte den Öffentlich-Rechtlichen im „Meedia“-Interview zudem, daß jemand, der „hinsichtlich der Flüchtlingsproblematik kritisch berichtet“ sehr schnell in die rechte Ecke gestellt werde. Ihrer Meinung nach werde die Problematik mit den Flüchtlingen „nach wie vor viel zu positiv dargestellt“.

Sie bekommt keinen Auftrag mehr
Für Claudia Zimmermann hatte die im Januar 2016 gemachte Aussage fatale Folgen:   "Der WDR hat gesagt, ich sei nicht entlassen worden. Das ist richtig, ich wurde nicht entlassen. Ich habe seitdem aber auch keine Aufträge mehr bekommen.“
Seit 25 Jahren sei sie beim WDR. Von 10 gemachten Themenvorschlägen hätte der Sender 8 gekauft. Doch nach jener unüberlegten aber ehrlichen Äußerung war alles anders. Immer noch machte sie viele Themenvorschläge, doch kein einziger wurde eingekauft. „Das hat dann dazu geführt, daß ich einen Burn-out bekommen habe“, so Zimmermann. Auch habe sie die Themenvorschläge – nicht wie vorher an einen Redakteur – direkt an die Studioleitung einreichen müssen. Es habe dann immer irgendwelche Gründe gegeben, die Themen abzulehnen.

Eine Anfrage von „Meedia“ beim WDR beantwortete dieser, daß es „nachweislich nicht richtig“ sei, daß Frau Zimmermann seitdem keine Aufträge mehr bekommen habe. Auch dieser Umstand ließ sich leicht erklären: Laut der Journalistin habe es sich um 2 sogen. „Off Mazzen“ gehandelt, 30-Sekünder ohne Autoren-Nennung. Von ihren wöchentlich bis Ende 2016 angebotenen Themen wurde kein einziges eingekauft.
Seither befinde sich die Journalistin mit dem WDR in Trennungs-Verhandlungen. Das Schlimme zudem: Seither konnte sie auch bei keinem anderen Sender oder Verlag in Deutschland Themen absetzen. Derzeit publiziert sie nur noch in den Niederlanden. Am 31. Juli brachte sie zudem ein Buch heraus, welches sich mit den Machenschaften von Online-Brokern beschäftigt – der Titel: „Terroristen der Finanzmärkte“.

Medienwissenschaft trifft Journalismus
Mitte Juli 2017 brachte der Journalist u. Medienwissenschaftler Prof. Michael Haller das Ergebnis der Studie „Die Flüchtlingskrise in den Medien. Tagesaktueller Journalismus zwischen Meinung u. Information“ im Auftrag der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung heraus, in der er mehr als 34.000 Artikel der sogen. „Mainstream-Medien“ wie „Welt“, „Süddeutsche Zeitung“, „Bild“, „FAZ“ u. zahlreicher Regionalzeitungen im Zeitraum Anfang 2015 bis Frühjahr 2016 zum Thema auswertete.
Im Ergebnis kam Haller unter anderem zu einer „positiv konnotierten“ Quote von 82 % bezüglich der Berichterstattung u. fand, daß der Begriff der „Willkommenskultur zu einer Art Zauberwort verklärt“ wurde, mit dem „freiwillig von den Bürgern zu erbringende Samariterdienste moralisch eingefordert werden konnten“.

Zugleich wurde zu einem überwiegenden Teil die Sichtweisen der Politik wiedergegeben, anstatt neutral, sachlich u. aus verschiedenen Perspektiven zu berichten. Bereits im März besprach ein anderer deutscher Medienwissenschaftler das deutsche Medien-Dilemma. Prof. Dr. Norbert Bolz von der TU Berlin diskutierte im Gespräch mit dem Journalisten Wolfgang Herles über die totale Herrschaft der Kanzlerin Angela Merkel u. die von den deutschen Massenmedien produzierte Pseudowirklichkeit. Bolz sprach von den linken „Gesinnungsjournalisten“ u. einer zum Schweigen gebrachten Mehrheit, die sich nun über die sozialen Medien zu Wort meldet.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Journalisten, die gegen die Bevölkerung schreiben

Beitrag von Dissident am Fr Aug 04, 2017 10:56 am

https://hartgeld.com/medien-und-propaganda.html

Journalisten, die im Auftrag von Parteien gegen die Bevölkerung schreiben, schmücken sich nur mit schönen Worten, sie machen sich nichts aus der Gesellschaft. Abgestumpft zu sein, ist aber keine Toleranz, es ist nicht mal Akzeptanz, sondern das schiere Desinteresse.

Diese Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Ereignissen zeugt von einer egozentrischen Weltsicht.
Hinter den lautstarken Forderungen so mancher nach Toleranz durch uns Bürger stecken der reine Egoismus, Apathie und Dekadenz.

Das einzige, das nicht toleriert wird, ist die Meinung der Andersdenkenden.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mi Aug 16, 2017 9:31 am

http://www.orf-watch.at/Kritik/2017/08/1286 Zeit im Bild

Sämtliche österr. Medien haben den größten politkriminellen Skandal seit Lucona u. Bawag als Spitzenmeldung. Selbst im "Standard" liest man die zweifellos richtige Analyse an vorderster Stelle: "Die Trennung vom Guru kommt zu spät: Kanzler Kern hätte längst auf die Dienste des Beraters Silberstein verzichten müssen."
Nur der ORF hält das nicht für eine Spitzenmeldung. In der ZiB kommt die Verhaftung des Mannes unter den Vorwürfen des Betrugs u. großangelegter Geldwäsche erst an 3. Stelle! Auf orf.at (mobil) findet man ihn gar erst auf Platz 4. Und geradezu selbstverständlich ist das erste Wort der ZiB-Meldung die "Trennung" der SPÖ von dem dubiosen Mann, und nicht etwa dessen Umtriebe.
Der versteckt, aber dann doch gesendete Beitrag selbst war immerhin von journalistischen Restelementen geprägt. Immerhin wurde ein O-Ton von Christian Kern gezeigt, wie er im Jänner noch empört die schon damals publizierten kriminellen Vorwürfe gegen seinen nun verhafteten Berater Silberstein als Blödsinn abgetan hat. Und immerhin durfte jetzt ein ORF-Redakteur sagen, daß "man vom roten Kanzlerbonus nichts mehr merkt".
Zwar ein reiner Euphemismus, aber für den ORF schon ziemlich ungewohnt ...
Statt Kern u. Silberstein war wieder einmal die Affäre um ungesunde Eier die Spitzenmeldung, darauf folgte der Bericht über eine marginale Abmilderung der schikanösen Allergen-Verordnung. Aber auch bei diesen Berichten merkte man, wie sehr der ORF für die SPÖ zu denken versucht: Denn während zuletzt die Gesundheitsministerin (Nr.2 auf der SPÖ-Liste!) jeden 2. Tag ins ZiB-Bild gerückt worden war, wurde angesichts einer etwas unangenehmeren Meldung plötzlich eine unbekannte Unterfrau aus deren Ministerium vor die Kamera geholt ...
Dann in der ZiB2 wird die Sache noch peinlicher. Dort geniert man sich nicht zu sagen, die SPÖ habe sich von ihm getrennt, "noch bevor die Meldung bestätigt wird". In Wahrheit war es genau umgekehrt. Korrekt wäre daher eine ganz andere Formulierung gewesen, nämlich: "Der ORF hat selbst im Internet erst die Verhaftung gemeldet, als die SPÖ Stunden nach dieser die Trennung von Silberstein bekanntgab."

https://bachheimer.com/medien-und-propaganda -- ORF: Mittags-ZIB um 13:00 (wenige Stunden nach der Verhaftung des Kanhzler-Beraters)

Nachdem heute der Kanzlerberater Silberstein festgenommen wurde, hatte der ORF in der Mittags-ZIB dennoch ganz andere Prioritäten. Man beachte, dass dieses Thema erst als 5. Beitrag gesendet wurde ihm immerhin aber gleich viel Berichtszeit zugestanden wurde, wie dem Terror Anschlag in Burkina Faso (ganze 38 Sek)

Schwabeneder über lybisches Vorgehen   02:11
Terroranschlag in Burkina Faso                   00:38
Weißes Haus stellt Tump-Aussage klar     01:11
Pfeifer zu Rechtsextremismus in  USA      02:13
Kern-Berater Silberstein festgenommen    00:38
Ingrid Felipe beim ORF-Sommergespr.       00:33
(kürzerer Beitrag als das Kanzlerproblem - aber nur Programmhinweis)
Eierproben erstmals positiv in Österreich  01:11
Börse: Digitale Währung im Internet.          02:47
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mo Sep 11, 2017 3:37 pm

http://der-kleine-akif.de/2017/08/10/liebe-angela-gruber-von-spiegel-online/ - LIEBE ANGELA GRUBER VON SPIEGEL-ONLINE, - von Akif Pirinçci

von dem, was ich jetzt hier schreibe, wirst du nicht viel verstehen, weil du
a) eine Frau bist und qua Geburt eine Feindin der Logik und
b) weil du auch noch eine deutsche Medienfrau bist, die sozusagen als Einstellungsvoraussetzung bei einer deutschen Gazette die völlige Ahnungslosigkeit von naturwissenschaftlichen Folgerichtigkeiten mitbringen mußt. Zudem arbeitest du in einem der grün-links versifftesten Medienhäuser des Landes, in dem selbst die männlichen Schreiber über wissenschaftliche Dinge etwa so viel wissen wie Pferde über Pferdestärken in einem Verbrennungsmotor.
Deshalb mache ich es dir einfach und werde mein Anliegen so vortragen, daß sie auch von einer 6-jährigen verstanden werden kann.

Am 8.8.2017 stimmst du mit ein in die Wehklage über den Mega-Google-Skandal, bei dem ein männlicher Google-Entwickler seinem Ärger Luft gemacht u. in einem öffentl. Text seine Meinung kundgetan hat, daß Frauen biologisch ungeeignet für Tech-Jobs seien. Deinen Artikel beginnst du dennoch mit einer unglaublichen Zahl:
„Frauen besetzen bei Google nur rund 20 % der Tech-Jobs.“
Nur? Also ich hätte eher auf null getippt. Allerdings wird nicht weiter erklärt, was diese 20-%-Frauen dort genau treiben. Ich wette mein letztes Kilobyte, daß sie fast alle angestellt wurden, damit Google für die Öffentlichkeit den politisch korrekten Diversity-u.-Gleichberechtigungs-Musterknaben gibt. Vermutlich jedoch reinigen sie in dem Unternehmen die Tastaturen von Cola-u.-Ketchup-Resten. Selbstverständlich gibt es weltweit eine Handvoll Damen, die es mit den besten männlichen Digital-Cracks aufnehmen können. Die hat es immer gegeben so wie es immer klasse Unternehmerinnen gegeben hat. Diese ziehen jedoch mit den Männern bestimmt nicht 50:50, sondern höchstens 5:95 mit. Aber, liebe Angela, Google ist nicht irgend so ein Berliner Start-up, das nur gegründet wurde, um dem verblödeten Senat mit der Animation von hüpfenden Strichmännchen auf dem Monitor Millionen-Subventionen von der Rippe zu leiern. Nein, bei Google wird an unserer Zukunft geschraubt. Und es ist geradezu lachhaft, zu glauben, daß jeder fünfte dieser dort arbeitenden Koryphäen eine Frau sein soll. Du oder Google erzählt das bitte euren Großmüttern.

Die Computer-u.-Software-Branche ist übrigens ein hervorragendes Beispiel für geschlechtsspezifische Neigungen u. Jobauswahl – um zu beweisen, daß diese von der jeweiligen Biologie determiniert sind. Du bist zu jung, um es mitbekommen zu haben, Angela, aber als damals die ganze Computerei anfing, da waren die Frauen vor einem PC so oft anzutreffen wie Wasserhähne in der Sahara. Einen Commodore 64, dem Götzen der Teenager-Jungs seiner Zeit, hätte man einem Mädchen um den Bauch binden können, u. es hätte so lange geschrien, bis die Feuerwehr es davon hätte befreien müssen. Heute ist der Laptop oder ein Smart-Phone auch für Mädchen u. Frauen die selbstverständlichste Sache der Welt. Aber nicht, weil sie sich mehr mit dieser Technologie auseinandersetzen würden (das gilt übrigens auch für fast alle Männer), sondern weil männliche Physiker, Ingenieure, Mathematiker u. Software-Entwickler die Dinger inzwischen so leicht handhabbar gemacht haben wie das Bedienen einer Kochplatte. Aber dazu später mehr.

Das Argument, Eltern bzw. die Gesellschaft der damaligen streng zweigeschlechtlich tickenden Welt hätten die Söhne bewußt oder unterschwellig ans Digitale herangeführt, während sie die Töchter nur zum Haare-Ondulieren u. Wimperntuschen animiert hätten, zieht in dem Falle nicht. Eltern u. Gesellschaft hatten zu jener Zeit selber nicht den blassesten Schimmer von solch einem Wunderwerk der Zukunft. Fischertechnik für den kleinen Helmut zur Bescherung am Weihnachten war noch nachvollziehbar, aber das? Im Staffellauf der Generationen wurde dieser spezielle Stab eben nicht weitergereicht, weil der eines Geheimwissens bedurfte, das sich der Nerd erst einmal mittels unlesbarer Techno-Hieroglyphen aneignen mußte. All die Jack Kilbys, Steve Jobs, Bill Gates´, Larry Pages, Sergey Brins u. wie sie sonst noch alle heißen mögen wurden nicht zu unserer Gegenwart der schier magischen Total-Kommunikation, weil sie durch ihre vermeintlich patriarchalische Erziehung oder durch eine männlich dominierte Gesellschaft unbedingt ihrem Geschlechtsrollenbild entsprechen wollten, sondern weil die Evolution sie von der Aufgabe der Kinderherstellung befreit u. mit der zehnfachen Testosteron-Dosis einer Frau ausgestattet hatte, so daß sie sich voll der Neugier u. Abenteuerlust u. nicht zuletzt wegen Geldgier der dinglichen Welt widmen konnten.

Zurück zu deinem Text: „In diese für Frauen schwierige Situation platzte die Meldung über einen Text eines Google-Entwicklers in den USA, der seine Branche ebenfalls vor Problemen sieht. Grund zur Sorge sind aus seiner Sicht aber ausgerechnet die mickrigen Versuche der Konzerne, mehr Frauen u. Minderheiten in Tech-Jobs zu holen. Der weiße Mann als eigentlicher Underdog des Silicon Valley: Auf diese Idee muss man erst mal kommen.“

Auf diese Idee sind schon viele gekommen, Angela. In Wahrheit will in dieser Branche keiner Frauen u. Minderheiten in Tech-Jobs holen, nur weil eine geisteskranke Diversity-Ideologie anbefiehlt, unnütze Arbeitsplätze für Leute zu schaffen, deren einzige Qualifikation ihr gesellschaftlicher Opferstatus ist. Durch diese Quoten-Scheiße wird schleichend eine Zukunftsindustrie blockiert u. geschwächt, freilich erst jetzt, nachdem sie zu Abermilliarden gekommen ist u. man sie unter medial-moralischem Druck dazu nötigen kann, für heiße Luft Geld zu verschenken. Wo waren die Frauen u. die Minderheiten, als die digitale Revolution Anfang der 70er begann. Haben die pickeligen Nerds ihnen damals immer die Tür zugehalten? Und weshalb hat man es nicht in Modehäusern getan? Kamen Coco Chanel oder eine Jil Sander durch die Frauenquote zu ihren Konzernen? Wie ist es eigentlich, wenn ein Rollstuhlfahrer oder ein Schwuler oder eine Frau eine geniale Idee zu einem Produkt ähnlich wie Google Earth hat u. sie den Google-Entscheidern vorträgt? Sagen die dann, nee lieber nicht, weil du ein Rollstuhlfahrer oder ein Schwuler oder eine Frau bist, da verzichten wir lieber auf das schöne Geld? Das meine ich damit, liebe Angela, daß bei Frauen deinesgleichen mit der Logik nicht weit her ist.

„Männer verfügten über `natürliche Fähigkeiten´, die sie zu besseren Codern machen, glaubt der Autor. Frauen seien für höhere Posten oft nicht widerstandsfähig genug, was der Autor unter dem Punkt `Neurotizismus´ beschreibt.“

Und was soll jetzt daran falsch sein? Ich glaube, du hast nicht geringste Ahnung, um welche Summen in diesen Firmen geht, noch kannst du dir annährend vorstellen, was da gerade Epochales ausgetüftelt wird. Vermutlich verwechselst du die Posten in diesen Unternehmen mit den von Abteilungsleiterinnen im Einwohnermeldeamt in Karlsruhe, die per se keine Fehler machen können, weil diese stets vom Steuerzahler ausgeglichen werden. Ach übrigens, nicht einmal Frauen wollen Frauen als Chefs haben, weil die in der Regel in der Tat zu „Neurotizismus“ (emotionale Labilität) neigen. Jeder Mann mit einer Freundin oder Frau weiß, was damit gemeint ist.
Dann kommt aber der Witz des Jahres: „Warum auch schwarze Männer im Tech-Sektor allgemein u. auch bei Google extrem stark unterrepräsentiert sind, obwohl sie doch Männer sind, erklärt der Autor nicht. Nur 1 % der US-Mitarbeiterschaft des Konzerns waren Stand Januar 2017 schwarz, diese Zahl bezieht sich auf Männer u. Frauen.“

Sag mal, Angela, bist du so blöd oder tust du nur so? Hast du dich mal erkundigt, wie viele asiatische Männer (ich meine damit nicht Afghanen, sondern die mit den Schlitzaugen) bei Google beschäftig sind? Ich kenne die genaue Anzahl auch nicht, gehe jedoch davon aus, daß es fast die Hälfte der Belegschaft sein müßte. Rate mal, woran das liegt. Nein, nicht weil sie eine entfernte Ähnlichkeit mit Bruce Lee haben, rate weiter. Kleine Hilfe, sagt dir der Begriff Intelligenzquotient etwas? Schwarze besitzen im Durchschnitt einen erheblich niedrigeren IQ als Weiße, schon gar als Asiaten. Auf Deutsch Schwarze sind im Durchschnitt dümmer (das ist eine beweisbare Tatsachenbehauptung, Herr Staatsanwalt, können wir gern vorm Kadi weiterdiskutieren), deshalb sieht es auch in Afrika auch so aus wie es aussieht. Und deswegen sitzt auch kein geringer Anteil der schwarzen Männer in den USA im Knast. Zudem zirkuliert im Blut der Schwarzen ein Drittel mehr Testosteron als im Blut der Weißen oder Asiaten, wodurch sie an Konzentrationsschwäche leiden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Du darfst nicht so viele Hollywood-Filme gucken, Angela, in denen politisch korrekte Drehbuchautoren und schwarze Schauspieler eine kognitive Gleichheit faken.
Weiter geht´s: „In seinem Aufsatz beschreibt der Google-Autor unter anderem die angeblich typisch weibliche Kooperationsfähigkeit, als wäre sie ein Argument gegen weibliche Mitarbeiter im Tech-Bereich. Dabei wäre diese Prämisse – wenn man sie denn akzeptiert – ein Pro-Argument: Moderne Coder sitzen eben oft nicht allein im Keller, sondern müssen kreativ im Team Probleme lösen.“

Völliger Quatsch! Woher hast du diese bekloppte Weisheit her? Dieses Team-Gewürge ist doch nur was für die niederen Stände und für die Mitarbeiter des SPIEGELS, der bald pleite ist. Glaubst du im Ernst, der Typ, der sich den Touchscreen einfallen lassen hat, hat sich am langen Tisch von 20 Coffee-to-Go-Scheißelaberern dazu inspirieren lassen? Für finale Ausführungsaufgaben mag das ja sinnvoll sein, was nichts anderes bedeutet, als das Delegieren von Kleinkram. Doch ich glaube, ich weiß, was du meinst. Dir schwebt eher so ein weibisches Schnattern mit deinen Freundinnen vor, währenddessen schöne Intrigen gesponnen und über andere Weiber hergezogen wird (in der Regel über jüngere), und am Ende habt ihr Whats App erfunden oder was? Haha, du bist mir eine!
Dann kommt aber das Allerbeste: „Und warum sollte die Tech-Branche nur funktionieren, wenn sie so ist, wie Männer sich das vorstellen? Die Produkte jedenfalls, die wir jeden Tag benutzen, sind bisher alles andere als perfekt. Ein überwiegend weißes, überwiegend männliches Silicon Valley kann sich also zumindest nicht auf die Fahnen schreiben, die Digitalisierung zur Zufriedenheit aller zu gestalten, Anpassungen unnötig.“

Ähm, da magst du recht haben. Ich bin mit diesen Drecks-Handys u. Drecks- Netzwerkroutern aus „weißer, überwiegend männlicher“ Hand auch total unzufrieden. Deshalb solltest du gemeinsam mit ein paar Negern u. Moslems einen 1-wöchigen Computerkurs besuchen u. dann das fliegende Handy u. die Nirwana-App erfinden. Animiere dazu auch deine Freundinnen, die gerade bei DM vor dem Lippenstift-Probierregal stehen, weil die bestimmt auch ganz dolle Ideen beizutragen hätten. Aber Spaß beiseite, wie hirnkrank muß man (frau) sein, um der Vorstellung anzuhängen, daß Schwarze oder Frauen eine bessere Digitalisierung hinkriegen würden? Die internationalen Patentanmeldungen in dieser Sparte sprechen eine andere Sprache: 1 % Frauen, der Rest nur weiße, .. u. asiatische Männer, ..

„Der Autor des Memos beschwert sich in seinem Text passenderweise außerdem über eine `ideologische Echokammer´. Menschen, die denken wie er, würden angeprangert und so zum Schweigen gebracht."
Das ist ein interessanter Kniff, Kritik am eigenen Standpunkt schon im Voraus zu diskreditieren. Man hört ihn auch aus mancher politischen Ecke in Deutschland immer wieder, auf Twitter manifestiert er sich gerne in Zensurvorwürfen gegen etablierte Medien. Das Credo: Das Diktat der Political Correctness verbietet Andersdenkenden den Mund. Aber inhaltliche Erwiderungen sind keine Zensur und auch keine Majestätsbeleidigung.“

Nö, Majestätsbeleidigung ist das nicht, man verliert halt nur seine Existenz, wenn man die Wahrheit in dieser Sache ausspricht – wie der Verfasser des besagten Memos. Wo lebst du eigentlich, Angela? In deiner Blase, in der du mit diesen weltfremden Artikeln den SPIEGEL Stück für Stück der Insolvenz zutreibst, weil diese Political-Correctness-Scheiße niemand mehr hören u. lesen mag? Google mal mich, u. dann wirst du feststellen, was sie mit jemandem machen, der Widerspruch dagegen einlegt, daß seine Heimat an Barbaren verschenkt wird. Doch das Ende deines Pseudoartikels spricht über deine Qualifikation als Journalistendarstellerin Bände:
„Wenn ein pseudowissenschaftlicher, pseudointellektueller u. an manchen Stellen irritierend pseudotoleranter Text eines einfachen Mitarbeiters solche Wellen schlägt, wirft das ein trauriges Licht auf die schlechte Gesamtsituation in der Tech-Branche in Sachen Diversität.“

Abgesehen davon, daß auf deine Diversität geschissen ist, wieso ist das, was dieser Mann geschrieben hat, „pseudowissenschaftlich“?
Hast du da diesbezüglich irgendwelche neuen Erkenntnisse mit Quellenangabe? Und könntest du sie bei nächster Gelegenheit veröffentlichen, damit wir im Bilde sind?
Und Apropos „einfacher Mitarbeiter“, was bist du denn, die Internetgöttin oder was?

Ich sage es dir im Guten, Angela, du darfst dir deine Haare nicht so oft tönen. Da ist nämlich hammerharte Chemie drin, die von sehr weißen Männern erfunden wurde.
Und die dringt durch die Kopfhaut in den Schädel ein, bis das Weibchenhirn schwerst vergiftet ist. Die Folge: Schwachsinnige SPIEGEL-Artikel.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Fr Sep 15, 2017 2:15 pm

http://info-direkt.eu/2017/09/13/lumpenpresse-und-opferdenken/ - .. Lumpenpresse und Opferdenken

In der „Heute“ von 12.9. fand sich das abgebildete Vorführmodell aus der beliebten Serie „Lügen-, Lücken-“, u. wie Michael Klonovsky zu ähnlichen Fällen zu sagen pflegt, „Lumpenpresse“. Was war passiert?
Wer am 9.9. auf dem Kahlenberg war u. auf den Aufbruch des Gedenkzuges der „Identitären Bewegung Österreich“ wartete, sah am Rande, hinter dem Absperrgitter, das vertraute Gesicht von Stefanie Sargnagel – ihres Zeichens linksextremes Groupie aller österr. Identitären. Ihre Camouflage bestand einzig darin, ihr rotes Baskenkapperl daheimgelassen zu haben u. eine Hipsterbrille zu tragen. Da stand sie also, gut sichtbar, dauerkopfschüttelnd, umringt von ein paar hysterischen Schwestern u. pfiff auf den Fingern, als es hieß, das Lokal am Cobenzl habe die Verköstigung der Gedenkzugteilnehmer abgesagt. Sie quatschte alle wartenden Identitären, die in ihre Reichweite kamen, despektierlich u. hämisch von der Seite an (das nennt sie „verbal Protest äußern“), worauf manche natürlich zurückschnappten (also quasi verbal zurückprotestierten).

An dem IBÖ-Aktivisten Luca Kerbl biss sie sich leider die Zähne aus. Kerbl reagierte so schlagfertig auf ihre Provokationen, daß sie irgendwann zum Stottern begann, die Nerven verlor u. außer sich vor Wut um sich herumzuschreien begann. An diesem Punkt fragte sie die Polizei, ob man sie vielleicht in eine Nervenklinik bringen solle. Die Polizisten hatten also erkannt, daß die Aggression primär von Sargnagel selbst ausgegangen war. Mit anderen Worten: Sie war vorbeigekommen, um wie üblich zu stänkern u. zu stalken, u. hat die Nerven weggeschmissen, als sie – huch! – zurückverarscht u. „getriggert“ wurde.

Im wirklichen Leben bekanntlich weitaus weniger cool, als sie sich in den sozialen Medien inszeniert, scheint Sargnagel nicht nur eine panische Angst vor „Rechten“ zu haben (an denen sie dennoch merkwürdig obsessiv klebt), sie ist offenbar unfähig, auch nur einen Bruchteil dessen einzustecken, was sie selbst routinemäßig austeilt. Das Ganze mündete dann in das epische Facebook-Gejammer in eigener Sache, aus dem sich die Lückenpresse einen „Angriff von Rechtsextremen“ gebastelt hat, der nie stattgefunden hat. Das ist natürlich ein typisch linker Charakterzug: Man sieht sich selbst in einer ewigen Opferrolle, völlig egal, wie aggressiv u. untergriffig man sich selbst verhält, u. die machen nun auch noch die bösen Rechten kaputt, die so frei sind, Retourkutschen zu schicken. Polizei! Polizei!

Selbst der „Standard“ schaffte es, diesen Vorfall korrekt wiederzugeben:   „Bei ihrer Auftaktkundgebung vor der Josefskirche auf dem Kahlenberg kam es ebenfalls zu einer Störung durch Gegendemonstranten. So lieferte sich Stefanie Sargnagel, Schriftstellerin und Aushängeschild der Burschenschaft „Hysteria“, lautstark eine verbale Auseinandersetzung mit Teilnehmern der Demo und einigen Polizisten.“

Polizisten fragten die überschnappende Sargnagel: „Sollen wir Sie in die Nervenklinik bringen?“ .. Was macht die „Heute“ daraus? „Rechtsextreme griffen Autorin an“. Das Lumpenmuster kommt mir bekannt vor.
Am 1. Mai diesen Jahres wurde ich bei einer identitären Aktion, die darin bestand, inmitten der SPÖ-Kundgebung unerwartet A4-Pappschilder mit kritischen Slogans hochzuhalten, vom Physiker Werner Gruber angegangen. Er riß mein Schild runter, drängte auf mich zu, drohte mit den Worten „Ich hab mehr Masse als Sie!“ u. rempelte gegen einen Mann, der sich zwischen uns stellte. Als dieser Vorfall durch ein Video bekannt wurde, dürfte er Haßpost erhalten haben.

Was machte damals die „Österreich“ daraus? Außen am Titel prangte:  „ORF-Star mit Mord bedroht“, im Innenteil dann: „Mord-Drohung gegen Star-Physiker“.

Das ist kein Journalismus mehr, sondern Propaganda, die dem linken Opfer-Denken ergeben ist. Rechte sind ihrer Wesensnatur nach immer Angreifer, Linke immer Opfer. Wenn es in der Realität einmal nicht so ist, macht man sich das Narrativ wieder hübsch passend, indem, siehe oben, die Rechten eben „provoziert“ hätten durch ihren Anblick. Daß einschlägige linke Protagonisten, „Rechtsextremismusexperten“, heimliche Fans u. Berufsantifanten so argumentieren, ist ihr Job im Spiel „Wir gegen Rechts“. Medien haben an und für sich einen anderen Auftrag: Realität zu vermitteln, deswegen heißen sie „Medien“.

Kognitive Dissonanz bedeutet, daß man das Erlebte u. das Erlernte nicht mehr zusammenbekommt in einem Bild. Je öfter Realitätserfahrungen („Ich war dabei! Ich hab’s gesehen!“) u. die medial vermittelten Darstellungen („Es war genau andersherum“.) auseinanderfallen, desto mehr beginnt man entweder an den Medien oder an sich selbst zu zweifeln. Und damit wir nicht alle langsam anfangen, unsere Realitätswahrnehmung anzuzweifeln, brauchen wir kritische Medien, in denen Erfahrung u. Bericht wieder zusammenpassen.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Do Sep 28, 2017 3:29 pm

http://www.kritische-presseschau.com/zitate

"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung. Wenn sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt."
Peter-Scholl-Latour

„Das Meinungsspektrum ist so weit nach links gerückt, dass das, was vor zehn Jahren noch normal war, heute als rechtsextrem gilt.“
Peter Hahne ZDF-Moderator
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Fr Sep 29, 2017 4:19 pm

https://bachheimer.com/medien-und-propaganda - Sputnik: Moskau wird auf "Gefechte ohne Regeln" gegen russische Medien antworten

Die Sprecherin des russ. Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Donnerstag bei einem Briefing über die Maßnahmen gesprochen, die Russland treffen wird,
falls die USA weiter feindliche Schritte gegen russ. Medien unternehmen werden.
Sacharowa fügte hinzu, systematische Attacken seitens westlicher Strukturen auf RT hätten sich in den letzten Jahren verstärkt.

„Der Atlantic Council (US-Denkfabrik – Anm. d. Red.), der mit der Nato verbunden ist, hatte zum Beispiel einen Bericht veröffentlicht, in dem er Polen empfohlen hatte,
RT auf die Liste der potenziellen Objekte für einen Cyberangriff zu setzen.
Diese Organisation setzt sich auch sehr aktiv für Aufnahme von RT auf die Liste der ausländischen Agenten ein“, merkte die Diplomatin an.

Ein sehr starkes Stück! Der "Atlantic Council" empfiehlt (!) Polen Cyberangriffe gege RT???!!!
Und hier die Liste der ehrenwerten Gesellschaft. Ein "who ist who" der "Westlichen Wertegemeinschaft" !
http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mo Okt 09, 2017 11:02 am

http://unser-mitteleuropa.com/2017/10/07/fake-news-osterreichische-staatsmedien-mit-falschmeldungen-uber-identitaren-schiff/

Fake News: Österreichische Staatsmedien mit Falschmeldungen über Identitären-Schiff

Im Kurier war am 5.10. ein Artikel zu finden, in dem behauptet wird, die Mittelmeermission „DefendEurope“ der Identitären Bewegung hätte allein den Erfolg gehabt, wider Willen 13 Asylanten nach Europa gebracht zu haben. Doch 5 der gemeinten Personen sitzen als von „Menschenrechtlern“ Betrogene in Abschiebehaft, der Rest der herbeigeschriebenen „Asylanten“ hat überhaupt keine Anträge gestellt, weder auf Zypern noch jetzt in Katalonien. Im ganzen Artikel sind die Behauptungen völlig aus der Luft gegriffen. So steht im Kurier: "Bereits zum zweiten Mal suchte eine Crew der Rechtsextremen um Asyl an."

Stimmt nicht. Das „erste Mal“, auf das der Kurier hier anspielt, war eine Finte der Soros-NGO „Hope Not Hate“ auf Zypern. Unzensuriert hatte die „Fake News“ richtiggestellt, der Kurier wiederholt sie unbeirrbar. Die singhalesische Crew der „C-Star“ wollte nach Ende der Heuer in ihre Heimat zurückfliegen u. wurde am Flughafen von NGO-Mitarbeitern unter falschen Versprechungen (in Europa gäbe es Geld u. eine gesicherte Zukunft für die jungen Kapitänsanwärter) zum Asylansuchen gedrängt.
15 von 20 Crewmitgliedern widerstanden dem falschen Versprechen, die 5 anderen befinden sich nach Ablehnung ihre Antrags heute noch in zypriotischer Abschiebehaft. Auch daheim droht ihnen nichts Gutes, haben sie doch als Asylgrund „politische Verfolgung“ angegeben, die es eher nicht gibt. Wer hat hier jungen Leuten das Leben ruiniert? Doch der Kurier schreibt weiter: "8 C-Star-Matrosen aus Sri Lanka stellten nun in Barcelona offenbar entsprechende Anträge."

„Offenbar?“ Belege bitte. Martin Sellner, Co-Leiter der Identitären Bewegung Österreich, erhielt am 5.10. die explizite Bestätigung der Matrosen, daß sie keine Asylanträge in Spanien gestellt hätten, wie er unzensuriert auf Nachfrage aktuell mitteilte. Der Schiffseigner hatte es lt. Sellner nach Ablauf u. Bezahlung des Chartervertrages am 27.8. eilig, die Identitären u. die Mannschaft von Bord zu bekommen, um neue Aufträge annehmen zu können. Die Crewmitglieder können es kaum erwarten, endlich heim zu ihren Familien nach Sri Lanka zu kommen u. werden, so Sellner, „von uns nach Möglichkeit weiterhin unterstützt“. Im Kurier steht hingegen:
"Lt. der Internat. Transportarbeiter Gewerkschaft (ITF) sollen sich die Identitären Ende August aus dem Staub gemacht haben, ohne die Bezahlung der Crew sicherzustellen."

Falsch, so Sellner. Die Identitäre Bewegung steht, seit ihre Mitglieder nach Ende der Charter das Schiff verlassen mussten, auch in permanentem Kontakt mit der am Schiff verbliebenen technischen Mannschaft. Und erfahren dabei Haarsträubendes: So sollen die gut vernetzten Hafenbehörden der Mittelmeer-Anrainerstaaten dem Motorschiff „C-Star“, mit dem diese Mission beendet wurde u. das auch nicht wieder von den Identitären verwendet werden wird, überall weiterhin die Einfahrterlaubnis versagt haben. Wer lässt hier die technische Crew am langen Arm verhungern?

Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn die Hafenbehörden bzw. die zuständigen Ministerien in Spanien und Italien nach einem Monat endlich realisieren würden, daß die „bösen“ Identitären längst nimmer an Bord sind.
- - -
„Defend Europe“ zeigte, wie mediale Berichterstattung, NGO-Filz u. staatliche Stellen der EU-Mittelmeerländer sich wie die Geier auf ein zum Symbol patriotischen Widerstands gewordenes Schiff stürzten. Ein wunder Punkt war getroffen: Europa kann und will seine Grenzen nicht verteidigen.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mi Okt 18, 2017 9:43 am

http://www.orf-watch.at/Debatte/2017/10/wenn-die-sterreicher-die-falschen-whlen

Wenn die Österreicher die Falschen wählen

Ein Wort, das man nach geschlagener Wahl im ORF (u. vielen anderen Medien) häufig gehört hat, war „Rechtsruck“. Rechtsruck, wenn ein ORF-Redakteur dieses Wort in den Mund nimmt, klingt das irgendwie nach Beulenpest oder Zahnfäule. Österreich sei nach rechts gerückt. Österreich habe einen Rechtsruck erlebt.

Am liebsten verwendet man in diesem Zusammenhang passive Satzkonstruktionen. Das soll vermeiden, die (blöden) Wähler zu sehr vor den Kopf zu stoßen.
Schließlich haben sie sich bewusst für „rechte“ u. gegen linke Parteien entschieden. Sie haben trotz der penetranten ORF-Propaganda für die "dunkle Seite der Macht" gestimmt, wollen, wie es unser Bundespräsident so charmant ausgedrückt hat, daß Österreich zu einem Alpenmordor wird.

Denn im allgemeinen journalistischen Sprachgebrauch gilt links als gut, moralisch, gerecht u. durchdacht, rechts wäre das genaue Gegenteil davon.
Das ist zwar eine eitle Selbstzuschreibung der Linken u. wird jeden Tag in der Praxis widerlegt, aber die Linke hat nach ihrem Marsch durch die Institutionen eben die Deutungshoheit errungen.

Und weil „rechts“ - bzw. was Linke dafür halten -  per se als böse u. dumm gilt, sehen es die ORF-Leute quasi als ihre Pflicht u. Aufgabe, massiv gegen eine mögliche schwarz-blaue Regierung zu kampagnisieren. Ganz egal, wie gut diese auch arbeiten möge. Umgekehrt gilt, egal wie unterirdisch linke Parteien agieren: Sie sind per se immer die bessere politische Alternative.

Dessen sollten sich auch die beiden „rechten“ Parteien bewusst sein u. ihre Medienpolitik u. Außenkommunikation entsprechend gestalten.
Daß man auf linker Seite gerne zu äußerst schmutzigen Tricks u. miesen Methoden greift, wenn es um die Durchsetzung der eigenen Interessen geht, das hat die Kern-SPÖ eindrücklich unter Beweis gestellt.

Leserkommentar:
"Wir müssen wieder dahin zurückkommen, wo "rechts" und "links" von einem neutralen Standpunkt aus gleich gut oder schlecht sind. Nur unterschiedliche Standpunkte eben. Ohne Moralschleim und Zeigefinger"
".. Moralarroganz .."
".. -wenn man sich ansieht welch Ideologische Verblendung und Borniertheit derzeit durch die Unis torkelt wird das noch schlimmer bevor's besser wird"
".. Sind nicht seit Lucona ständig SPÖler in die Machenschaften verwickelt-Unsummen verschwanden in dunkle Kanäle.Ob BundesländerVers.,Bawag,Konsum,Öswag - Voest,OMV,Euroteam uva.,die Liste der SPVerwicklungen ist lang, der Schaden enorm.."

avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Fr Okt 27, 2017 10:24 am

http://www.pi-news.net/xy-ungeloest-zeigt-deutsche-messerstecher-und-bahnhofsschlaeger/

„XY ungelöst“ zeigt deutsche Messerstecher & Bahnhofsschläger

Jedes Jahr wird der sogen. „XY-Preis“ an couragierte Bürger vergeben, die durch ihren mutigen Einsatz Verbrechen oder schlimme Folgen davon verhindern konnten. Eine der Geehrten war gestern Saskia Jürgens; der Fall wird von XY so geschildert:   "10 Jugendliche gingen am Mengender Bahnhof mit Messern u. Golfschlägern auf 2 Gleichaltrige los. Mehrere Erwachsene schauten tatenlos zu. Nur die 17-jährige Saskia Jürgens griff beherzt ein u. verhinderte Schlimmeres."

Saskia Jürgens hat den Preis zweifelsohne verdient, ihr gebührt Respekt für ihr mutiges Eingreifen, mit dem sie sich selbst in Gefahr brachte u. wahrscheinlich Leben rettete.

Lügenpresse bei der Arbeit
Keinen Respekt verdient das ZDF bzw. die Redaktion von „XY ungelöst“. Sie haben sich bei Neppern, Schleppern u. Bauernfängern abgeguckt, wie man Ahnungslose möglichst effektiv hinters Licht führen u. die Wirklichkeit ideologisch korrekt manipulieren kann. Der filmische Beitrag dieses Falles ist ein gutes Beispiel dafür, er wird ab Minute 57:56 gezeigt. Zu sehen sind 2 junge Deutsche, die 2 andere Jugendliche anpöbeln u. niederschlagen u. nach der Rangelei in die Bahn steigen. Sie telefonieren von dort Verstärkung herbei, steigen wenig später aus u. kehren mit einer großen Gruppe zum ersten Bahnhof zurück. Dort fallen sie über die 2 Jugendlichen her, verprügeln sie u. stechen auch mit einem Messer zu. So weit der Film.
Tatsächlich ist der Haupttäter ein 17-jähriger Marokkaner, wie aus den „Ruhrnachrichten“ zu ersehen ist:   ".. Nach ersten Angaben von Polizei u. Staatsanwaltschaft gab es zunächst Streit zwischen einem jungen Marokkaner u. 2 Deutsch-Russen. Anschließend sei der junge Mann mit mind. 10 Unterstützern zum Bahnhof zurückgekehrt. […]   Der junge Marokkaner habe den Messer-Angriff bereits zugegeben", sagte Kruse. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar, eine Mordkommission ermittelt.

Mindestens zwei Marokkaner müssten also auftauchen, der Messerstecher selbst und sein älterer Bruder. Beim Rest darf vermutet werden, dass sich weitere Landsleute unter ihnen befinden.
Zuschauermanipulation soll offensichtlich „rechten“ Angreifer imaginieren
Zu sehen sind allerdings nur Deutsche, bestenfalls einer hat einen südländisch angehauchten Touch. Dafür gibt es einen Skinhead dabei, der, klischeemäßig mit Baseballschläger bewaffnet, die Assoziation eines „rechten Angriffs“ erzeugen soll. Die Gruppe der Angreifer ist bei Minute 1:01:29  und 1:01:58  gut zu sehen, von Marokkanern keine Spur. Lediglich die Russlanddeutschen sind am gerollten r an einer Stelle  (1.00.02) als solche erkennbar.
Man wird hier kaum an Zufall glauben können, daß sich gerade nicht genug „südländische“ oder Nafri-Statisten finden ließen, die hier in die Rolle ihrer Landsleute schlüpfen könnten. Da derzeit keine Großproduktionen wie „Silvester in Köln“ gedreht werden, sollte an verfügbaren Darstellern kein Mangel herrschen. Es ist wieder einmal die „geschönte“ Wirklichkeit, die hier dargestellt wurde ..

Das ZDF bzw. „Aktenzeichen XY… ungelöst“, hat damit schon Erfahrung, es ist nicht das erste Mal, dass sie die Kinder der Kanzlerin in Watte und Persilscheine packen.

– Im August 2017 wurde ein in der Polizeimeldung genanntes Tätermerkmal, „südländisches Erscheinen“, nicht genannt, obwohl es im Polizeibericht stand, auch noch nach der Sendung. Erst später passte sich die Polizei dem ZDF an und nahm das Merkmal aus der Fahndung.

– Dunkelhäutige, die nach der Rasselehre des ZDF keine Gewalttaten begehen oder nur sehr selten oder gar nicht, dürfen deswegen nicht in den Fällen erscheinen, sondern nur Weiße aus dem Sonnenstudio. Ein „gebräuntes Gesicht“ heißt die benutzte Sprachregelung.

– Sollte doch einmal ein zu schwarz geratener Neger eine Frau vergewaltigen, nur als Beispiel, dann sollte der Fall nach Ansicht des ZDF am besten gar nicht erscheinen. „Aktenzeichen XY“-Chefredakteurin Ina-Maria Reize-Wildemann versuchte 2015 eine entsprechende Ausstrahlung zu verhindern, weil durch den schwarzen Vergewaltiger der Eindruck entstehen konnte, daß ein Schwarzer eine Frau vergewaltigt hatte. Sie befürchtete „Stimmungsmache gegen Flüchtlinge“ in Deutschland. Nach heftigen Protesten musste sie die Entscheidung zurückziehen.

Im gegenwärtigen Fall kann man beim ZDF nachfragen, ob u. wie viele Angreifer in besagtem Falle Deutsche u. wie viele Marokkaner waren u. warum man nicht wenigstens 1 oder 2 Quoten-Afrikaner eingebaut hat, was ja dem Sachverhalt entsprechen würde. Wir würden uns freuen, wenn uns unsere Leser über die Ausreden des ZDF oder die offizielle Sprachregelung in Kenntnis setzen würden.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mi Nov 08, 2017 2:29 pm

http://www.journalistenwatch.com/2017/11/08/heulsusen-alarm-wenn-staatsfunker-um-ihre-deutungshoheit-fuerchten/

Wenn Staatsfunker um ihre Deutungshoheit fürchten

Für die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird es zunehmend ungemütlich. Immer mehr gerät das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen unter Rechtfertigungsdruck. Ohnehin von vielen Bürgern für ihre Propaganda verachtet, bläst den Staatsfunkern der eisige Wind nun allerdings aus einer eher unvermuteten Richtung ins Gesicht. Die Kollegen der Zeitungsredaktionen hatten es tatsächlich gewagt, dem öffentlich-rechtlichen Apparat eine zu geringe Staatsferne zu attestieren. Angeführt von der FAZ u. dem Springer-Konzern, hatte die schreibende Zunft sich über die Ausdehnung der GEZ-Medien in das Online-Zeitungsangebot mokiert. Aus Sicht der privat finanzierten Zeitungsverlage ein durchaus verständlicher Vorstoß, können sie der mit Zwangsgebühren gemästeten Konkurrenz doch kaum etwas entgegensetzen.


Zwar zeigen die Flaggschiffe der privaten TV-Sender, daß man sehr wohl auch ohne staatliche Wegelagerei erfolgreich sein kann, doch sind die Voraussetzungen im Online-Werbemarkt ungleich schlechter. Nun ist der Konflikt eskaliert. Und so sehr er sich auch an Wirtschaftsinteressen entzündet, taugt er doch für eine grundsätzliche Betrachtung. Denn natürlich bilden ARD, ZDF u. deren unzählige Ableger zusammen den Staatsfunk. Der speist sich nicht nur aus den mit unerbittlicher Härte beigetriebenen Zwangsabgaben, denen dank einer fragwürdigen Aushöhlung des Datenschutzes kein Bürger mehr entkommen kann, sondern wird auch von Rundfunk- u. Fernsehräten geführt, die mehrheitlich parteipolitisch besetzt sind.
Sämtliche inhaltlichen u. strukturellen Entscheidungen trifft auf diese Weise der Parteienstaat durch die von ihm entsandten Vertreter. In ihrem Jammerbrief beklagen die öffentlich-rechtlichen Heulsusen dennoch, daß sie sich diskreditiert fühlten, wenn die Presse sie als Staatsfunk bezeichne u. damit unterstelle, sie ließen sich politisch steuern. Dabei ist es letztlich egal, ob die unverhohlene Propaganda nun Folge einer politischen Steuerung oder eines außer Kontrolle geratenen Sendungsbewusstseins ist.
Der Fernsehzuschauer hat die Nase voll von Teleprompterablesern und Moderationskärtchenhaltern, die ihm ihre Ideologie aufzwingen u. ihm die Fähigkeit zum eigenständigen Denken absprechen. Statt als Berichterstatter, denen sich im Zuge der Nachrichtenübermittlung jede persönliche Kommentierung verbietet, gebärden sich Deutschlands Staatsfunker fast durchweg als Besserwisser u. Volkserzieher. Um aber keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die Schreibtischtäter der Zeitungsredaktionen stehen ihren Kollegen von der Mattscheibe in nichts nach. Umso haarsträubender ist der Versuch der öffentlich-rechtlichen Journalisten, ihre Zeitungskollegen in die Nähe von Rechtspopulisten zu rücken. Das eingeübte Ritual offenbart hier seine ganze Absurdität. Vor allem aber offenbart die Staatsjournaille eine völlige Fehleinschätzung der eigenen Rolle, wenn sie fragt: „Wer soll denn die Brücken bauen, zwischen auseinanderfallenden Teilen der Gesellschaft, wenn nicht wir JournalistInnen?“



Es ist eben gerade nicht Aufgabe des Nachrichtenjournalismus, gesellschaftlich zu wirken. Weder darf er Gräben aufreißen, noch muss er Brücken bauen.
Er soll einfach nur berichten, was ist. Daß er dazu nicht bereit ist, haben die vergangenen Jahre gezeigt – von der inzwischen legendären „Hurra-Schlacht“ rund um die Teddybären-Werfer über die gemeinschaftliche Bemäntelung der offenkundigen Muster alltäglicher Zuwanderungskriminalität bis hin zur besinnungslosen Islam-Besoffenheit. Und nun also das große Thema „Jamaika“, das Lieblingsprojekt der alternden 68er. Überall geht es nur darum, wann der Koalitionsvertrag besiegelt wird. Kaum jemand fragt, ob das alles denn überhaupt zusammenpasst. Die Journalisten, allen voran die öffentlich-rechtlichen mit der Hoheit über die Bilder, wollen endlich wieder „ihre“ Grünen an der Macht sehen. Doch die ungeduldige Vorfreude weicht zunehmend bitterer Enttäuschung, je mehr klar wird, daß sich weder CSU, noch FDP den grünen Dogmen fügen wollen. Am Sonntagabend bliesen die öffentlich-rechtlichen Sender daher zur Generalmobilmachung: Während in der ARD eine freudig erregte Journalistin als Stichwortgeberin für ein Jamaika-Testimonial vor einem übergroßen grünen Parteibanner auftrat, überzog im ZDF die Moderatorin den FDP-Chef mit Vorwürfen u. Unterstellungen ob der sich verschlechternden Chancen einer grün-geführten Bundesregierung. Einen Gefallen tun sich die Staatsfunker damit nicht. Weder Bürger-, noch Kollegenschelte wird ihnen dabei helfen, ihre Deutungshoheit zu verteidigen. Und Heulsusen mag sowieso keiner.
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Dissident am Mo Nov 20, 2017 9:25 am

https://bachheimer.com/medien-und-propaganda - Schlüsselkindblog: Gebildete lassen sich am besten von Massenmedien manipulieren


"Das sind intellektuelle Idioten: Gerade die gebildeten Menschen lassen sich von medialen Bildern gerne manipulieren“   „Die CNN-Berichte zu Syrien sind fast durchgehend erlogen. Wer im US-Fernsehen die Wahrheit sagt, wird als ‚Putinist‘ abserviert“, so der prominente US-Philosoph, der sich in einem Interview über die Monokultur der westlichen Medien echauffiert und attestiert dabei insbesondere den gebildeten Konsumenten einen „Realitätsverlust“.  Die Massenmedien würden zunehmend als Übel wahrgenommen, denn sie lassen die Menschen „in zwei verschiedenen Welten leben“,
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Krieg gegen Weihnachten

Beitrag von Dissident am Mi Dez 06, 2017 4:11 pm

Beitrag aus USA, aber die großen Filme und Trends kommen ja auch zu uns... bzw. sind schon lange da.

https://cernunninsel.wordpress.com/2017/12/03/hollywoods-krieg-gegen-weihnachten/#more-7958

Hollywoods Krieg gegen Weihnachten


.. Der Ersatz von Weihnachten durch die Kultur des Holocaust


Schlußendlich bringt uns dies zum Weihnachten dieses Jahres (2008). Mehr als je zuvor wird der Fokus mehr auf jüdischen Themen liegen als auf christlichen.
Wie ein kürzlicher Artikel in der New York Times zugab, sind holocaust-orientierte Filmveröffentlichungen zu Weihnachten seit Jahren die Norm.

„Sophie’s Choice“ zum Beispiel hatte sein Debut im Dezember 1982, „Schindlers Liste“ wurde im selben Monat 1993 veröffentlicht,
und „The Pianist“ startete 2 Tage nach Weihnachten 2002.

Dieses Jahr ist es nicht anders. Am Weihnachtstag wird der neue Film „Valkyrie“ mit Tom Cruise debütieren.
Dieser Film zeigt Cruise als deutschen Offizier, der Hitler zu töten plant, was Cruise in einem Interview zu dem Witz veranlaßt: „Töten Sie Hitler zu Weihnachten!“
Wir werden auch „Defiance“ und „Good“ haben, 2 weitere nazi-orientierte Filme, die eine Woche nach Weihnachten ihre Premiere haben werden.
Dann gibt es „The Boy in the Striped Pajamas“, der „die Geschichte einer verbotenen Freundschaft zwischen dem Sohn eines Nazioffiziers u. einem jüdischen Jungen zeigt, der in einem Konzentrationslager eingesperrt ist.“ Und verpassen Sie nicht „The Reader“, in dem Kate Winslet wegen ihrer Jahre als Wächterin eines KZ vor Gericht kommt. Und schließlich gibt es „Adam Resurrected“ mit Jeff Goldblum in der Hauptrolle als Holocaust-Überlebender, der in einer Irrenanstalt lebt.
Der Titel scheint den Tod Jesu in die Weihnachtszeit zu verlegen u. ihn durch eine jüdische Auferstehung zu ersetzen.



Raus mit der alten Religion, rein mit der neuen. Ein Freund schrieb: „Ich habe die Vorschauen von ‚Valkyrie’ gesehen. Du meine Güte! Und das am Weihnachtstag zu veröffentlichen – offensichtlicher geht’s nicht mehr. Wie wenn sie sagen würden: ‚Erkennt ihr nicht, DIES ist eure neue Religion, nicht all diese Jesus-Sache!’“

Vor 3 Jahren schrieb der „Fox News Channel“-Präsentator John Gibson „The War on Christmas: How the Liberal Plot to Ban Sacred Christian Holiday Is Worse Than You Thought“. Nun, es ist schlimmer geworden, als wir dachten. Aber Gibsons Schlussworte sind noch immer die einzige Formel für eine Wende in diesem Krieg:
„Diejenigen, die Weihnachten und die Christen verbieten wollen, sollten die Zeichen am Horizont nicht missverstehen. Die Christen kommen, um sich ihren Platz im öffentlichen Raum zurückzuholen, und das natürlichste Schlachtfeld in diesem Krieg ist Weihnachten. Wir treten in den Krieg um Weihnachten ein.“

Und mögen die Guten gewinnen. Es ist eine Schlacht, die zu verlieren wir uns nicht leisten können. Frohe Weihnachten.

https://cernunninsel.wordpress.com/2017/12/03/der-juedische-krieg-gegen-weihnachten/ .. Übrigens ist die jüdische Dominanz Hollywoods so offensichtlich und unbestreitbar, daß der Kolumnist Joel Stein von der Los Angeles Times es kürzlich verkündete. Was sonst kann man sagen, wenn alle 8 großen Filmstudios von Juden geführt werden. Und Abe Foxman scheint zuzustimmen. Also schätze ich, daß es in Ordnung ist, wenn wir vom „Occidental Observer“ es auch sagen.
Aber laut Foxman sind diese jüdischen Hollywood-Führungsleute nur „zufällig Juden“, als ob das jüdische Wesen Hollywoods wirklich keinen Unterschied ausmachen würde. Aber das tut es natürlich, und der Krieg gegen Weihnachten ist Beweisstück A für diese These.

.. „wer immer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Kultur“ ..

.. durch die Aufnahme eines Kapitels wie William Linds exzellentes Who Stole Our Culture selbst für den halbwegs informierten Leser offensichtlich, über welchen zivilisatorischen Rivalen sie diskutieren. Lind geht in diesem Buch so weit wie nur irgendjemand in der Formulierung des Konfliktes:
„Die Frankfurter Schule war auf dem besten Weg, die Political Correctness zu erschaffen. Dann griff plötzlich das Schicksal ein. 1933 kamen Adolf Hitler und die Nazi-Partei in Deutschland an die Macht, wo die Frankfurter Schule ansässig war. Nachdem die Frankfurter Schule marxistisch war und die Nazis den Marxismus hassten, und nachdem fast alle ihrer Mitglieder Juden waren, beschlossen sie, Deutschland zu verlassen. 1934 wurde die Frankfurter Schule einschließlich ihrer führenden Mitglieder aus Deutschland mit der Hilfe der Columbia University in Bew York neu gegründet. Bald verlagerte sich ihr Fokus von der Zerstörung der westlichen Kultur in Deutschland darauf, dasselbe in den Vereinigten Staaten zu tun. Es sollte sich als nur zu erfolgreich erweisen.“

.. eine schmerzliches Erfahrung, die ein christlicher Vater kürzlich machte, als er erfuhr, daß sein vierjähriger Sohn in der Vorschule eine Menorah zu zeichnen lernte, aber keinen Christbaum. Dies lag daran, daß die Schule keinen „Weihnachts“baum hatte, nur einen „Freundschafts“baum. Im Gegensatz dazu stellte die Schule große Zeichnungen von Menorahs mit „HAPPY HANUKKAH in Blockbuchstaben aus. Es ist ziemlich klar, welche Kultur heutzutage dominiert.

..
Wie der Politikwissenschaftler Benjamin Ginsberg in seinem sehr unterschätzten Werk The Fatal Embrace: Jews and the State [„Die fatale Umarmung: Juden und der Staat“] von 1993 schrieb:
„Religiöse Symbole und Ausdrucksformen, die Juden bedrohlich finden, sind fast völlig aus Schulen und anderen öffentlichen Institutionen entfernt worden. Von der ACLU, einer Organisation, deren Führung und Mitglieder vorwiegend jüdisch sind, eingereichte Klagen sicherten Entscheidungen des Bundesgerichtes, die offiziell sanktionierte Gebete in öffentlichen Schulen wie auch Krippen und andere religiöse Darstellungen in Parks und öffentlichen Gebäuden verboten.“
Der Autor Mark Steyn beschrieb unbeschwert, wie die Juden eine allmähliche Teilung zwischen religiösen und säkularen Weihnachtssymbolen schufen, was Amerika zu einer Gesellschaft machte, in der „Jesus, Maria und Josef für zu Hause und in der Kirche sind, während Santa, Rudolph und Frosty der Schneemann – die große säkulare Dreifaltigkeit – für jedermann da sind.“

https://cernunninsel.wordpress.com/2017/11/28/the-jewish-grinch-who-stole-christmas/ .. Dieselbe Gruppe selbstgerechter Rechtsverdreher, die einem bei einem bloßen „Merry Christmas“ ein Unterlassungsurteil hinknallen, werden für das Recht eines Indianers kämpfen, Peyote zu sich zu nehmen, oder einer frommen islamischen Frau, auf ihrem Führerscheinfoto verschleiert zu sein ..

https://cernunninsel.wordpress.com/2017/11/28/frohe-weihnachten-unglaeubige/ .. Es war vor etwa 20 Jahren, als ich erstmals bemerkte, daß der Gruß „Merry Christmas“ durch das fade, neutrale „Season’s Greetings“ und „Happy Holidays“ ersetzt wurde. Ich fragte eine Schullehrerin aus meiner Bekanntschaft, eine umnachtete Liberale, die ein unfehlbares Barometer für die neuesten Strömungen der Political Correctness ist, warum dies geschah. Ich erhielt eine Gegenfrage als Antwort: „Wenn du Jude wärst, würdest du dich nicht beleidigt fühlen, wenn jemand dir frohe Weihnachten wünschen würde?“
Ihr Ton vermittelte, daß dies selbstverständlich sei, daß wir solche Beleidigungen um jeden Preis vermeiden müßten, u. daß ich dumm war, weil ich überhaupt gefragt hatte ..

.. Ich begann auch die Verbreitung der Abkürzung „X-mas“ zu bemerken, sogar auf Grußkarten, in Schaufenstern u. Werbeanzeigen.
Abkürzungen sind völlig in Ordnung in handgekritzelten Notizen u. E-Mails. Aber sie sind linkisch in formellerem Zusammenhang, daher fragte ich mich, was diesen Ausrutscher in Geschmack u. Stil antrieb. Warum „X“en die Leute Christus buchstäblich aus „Christmas“? Ist es bloß ein weiteres Symptom der Säkularisierung u. Kommerzialisierung von Weihnachten? Aber wer steckt hinter diesem Trend? Und ist hier irgendeine antichristliche Böswilligkeit am Werk? ..

.. Es sind primär die Vereinigten Staaten, wo Hanukkah zum jüdischen Rivalen von Weihnachten befördert wurde .. Ein weiteres Motiv mag Rivalität sein. Juden erkennen die Attraktivität von Weihnachten u. wollen ihre Kinder während der Weihnachtszeit mit anderen Dingen beschäftigt halten ..
Ein Jude fühlt sich „draußen“, wenn man „Merry Christmas“ sagt, aber er fühlt sich wohl, wenn man „Happy Holidays“ sagt. In der Tat erfreut ihn dieses Zeichen seiner kulturellen und politischen Macht ..

.. bwohl der Islam heute die Religion ist, die gegenüber den Juden am resistentesten ist, u. das Christentum diejenige, die am peinlichsten apologetisch u. unterwürfig ist, ist das hauptsächlich seit der Gründung des Staates Israel so gewesen. Davor lebten die Juden sicher in moslemischen Ländern, während sie aus buchstäblich jedem christlichen Land in Europa vertrieben wurden ..

..
Der Jude Philip Roth ist der Autor schauderhafter Romane, die nichtsdestoweniger extrem aufschlußreich darüber sind, wie die jüdische Denkweise funktioniert. In Operation Shylock: A Confession freut er sich hämisch:
„Gott gab Moses die Zehn Gebote, und dann gab er Irving Berlin ‚Easter Parade’ und ‚White Christmas’, die beiden Feste, die die Göttlichkeit Christi feiern – und was macht Irving Berlin? Er entchristlicht sie beide! Ostern verwandelt er in eine Modeschau, und Weihnachten in ein Fest um den Schnee.“

- - -
.. Offen gesagt wünschte ich, daß unsere Vorfahren an ihren alten heidnischen Religionen festgehalten hätten. In der Tat bezieht Weihnachten viele alteuropäische heidnische Elemente ein, aber man beachte, daß die Multikulturalisten keine Versuche machen, denjenigen entgegenzukommen, die Jul, die Saturnalien und den Geburtstag von Mithras feiern. Nichts Weißes wird von den Multikulturalisten gefördert.
Aber dennoch mag ich Weihnachten sehr. Wenn die Tage kurz werden und das Wetter schlecht wird, ist es schön, eine Umgebung der Freude und des guten Willens zu schaffen. Im Grunde sind meine Einwände nicht religiös, sondern kulturell. Ich hasse es, die homogenisierenden, säkularisierenden, einebnenden Kräfte der Moderne am Werk zu sehen, selbst an einer Religion, zu der ich mich nicht bekenne ..

.. Dieses Jahr habe ich auf subtile, aber stetige Art Gegendruck ausgeübt. Bei jeder Gelegenheit wünschte ich den Leuten ein „Merry Christmas“, am betontesten, wenn man mir „Happy Holidays“ wünschte .. Also, mit diesem langen Vorwort im Sinn:  „Frohe Weihnachten!“
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3116
Punkte : 3621
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Medien & Propaganda

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 2 von 3 Zurück  1, 2, 3  Weiter

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten