Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

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Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Do Aug 04, 2016 9:53 am

Durch die jüngsten Terror-Ereignisse und andere Themen wurde die schon lange schwelende Thematik der Euro-Krise aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt.
Es wird heute noch in den BWL-Kursen gelehrt, dass das derzeitige System das einzig funktionierende sei. Dabei wird wohlwissentlich unter den Teppich gekehrt, dass Schulden – wie Lügen – eine Halbwertzeit haben und das Ausmaß, in dem heute Schulden durch Zentral- und Geschäftsbanken generiert werden, schon seit vielen Jahren nicht mehr tragbar sind.

Ich möchte Sie, geschätzte Leser, warnen.
Es kann jede Woche losgehen, daß ein rapider Wertverfall des Euro eintritt.
Es kann jede Woche passieren, daß Sie nicht mehr uneingeschränkt Zugang zu Ihrem Geld auf Ihrem Konto haben.
Es kann sein, daß Sie mit Ihrer Kreditkarte nicht mehr soviel oder so oft abheben können wie bisher.
Es kann sein, daß Ihre Anspar- und Lebensversicherungsverträge das Papier nicht mehr wert sind auf dem sie gedruckt sind.
Es kann sein, daß aus Unsicherheit die Leute Hamsterkäufe machen und Lebensmittel und anderes nicht mehr überall wie gewohnt zu kaufen sind.

Überlegen Sie, was Ihnen helfen kann, in solchen Szenarien besser zurechtzukommen wie die Zeitgenossen, die nur in den Tag hineinleben und sich fest auf die DöDR-Regierung verlassen, daß für alles gesorgt ist...
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Italien wird zum neuen Griechenland

Beitrag von Dissident am Do Aug 25, 2016 5:50 pm

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/wirtschaftskommentare/5073787/Italien-wird-zum-neuen-Griechenland?_vl_backlink=/home/index.do

Eine Währungsunion, die ihre Regeln bricht, ist zum Scheitern verurteilt.
- - -
wirtschaftspolitisch steht bei den Italienern der Hut in hellen Flammen.
- - -
Leserkommentare:

Frage:
Welche politischen Parteien haben gemeint, wir müssten unsere Währung unbedingt mit Griechenland, Italien, Spanien etc teilen?
Welche politischen Parteien haben gemeint, wir können auf Grenzkontrollen verzichten, weil Griechenland, Italien etc so gute Vertragspartner sind?

Am Horizont 2020....
..wird es immer düsterer. Das PIIGS-Staaten weiterhin durchgefütttert werden müssen hat nunmal seine Preis. Aber Österreich beharrt darauf, weiterhin Schulden machen zu können - das Geld kommt schließlich vom EZB-Bankomaten.

Alle Beteiligten wissen, dass es nur
a) wir haben schon einen Haftungsverbund. Die EZB-Politik führt in die Eliminierung der Sparguthaben
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Heutiges Geld- und Finanzsystem ist nicht in Ordnung.

Beitrag von Dissident am Fr Sep 23, 2016 1:05 pm

Unser heutiges Geld- und Finanzsystem ist nicht in Ordnung.

Eine Bestands-Aufnahme, kurz und einfach erklärt:  http://der-klare-blick.com/?p=36531

Geldsystem: Wann kommt der große Knall?

Nur mit Müh und Not gelingt es den Notenbanken, das Finanzsystem noch zusammen zu halten. Doch seit der letzten Krise krachts global an allen Ecken und Enden. Besonderes Problem: Reiche werden immer reicher und unten bleibt nur noch das Hamsterrad.

2016 haben wir es mit einer zunehmend ungerechten Welt zu tun. Das liegt nicht zuletzt an einer massiven, insbesondere zins- bzw. renditebedingten, Vermögens(um)verteilung. Diese hat eine immer stärker zunehmende Vermögens- und Machtkonzentration an der Spitze der Gesellschaft zur Folge.

Der Oxfam-Bericht Anfang 2015 legte offen, dass 1 % der Weltbevölkerung mittlerweile mehr als 50 % des weltweiten Vermögens besitzt. Gerade die Deregulierung der Finanzmärkte in den USA führte dazu, dass die oberen 10 % der Bevölkerung seither einen überdurchschnittlichen Einkommenszuwachs verzeichnen konnten, während der Großteil der Menschen sich immer schneller im Hamsterrad des Wirtschaftssystems drehen muss um die exorbitanten Renditen weniger Reicher zu erwirtschaften. Wir befinden uns in einer Situation, da der Anteil der oberen 10 % am Gesamteinkommen genauso groß ist wie 1929 – kurz vor der Großen Depression.

Noch deutlicher wird diese Ungleichheit, wenn man betrachtet, dass 146 multinationale Konzerne über mehr als 50 % des weltweit zirkulierenden Kapitals verfügen. Damit haben wenige Unternehmen ein Machtgefüge errichtet, dem sich die Politik ob dessen Dominanz nur unterwerfen kann. Heute bestimmt die Weltwirtschaft das politische Geschehen deutlicher als je zuvor und ein Ende dieser Entwicklungen ist nicht in Sicht. Vielmehr ist zu erwarten, dass sich die Situation weiter zuspitzt.

Worin liegen aber tiefere Ursachen der Krisen, die in ständig neuen Worthülsen gekleidet, jedoch stets gleichen Mustern an zerstörerischer Kraft gewinnen und immer wiederkehren?

Wir haben uns auf die Suche der wahren Gründe der Schulden- und Finanzkrise begeben. Die Erkenntnisse waren für studierte Ökonomen nicht einfach zu verdauen. Schließlich bewiesen sie, dass ein wesentlicher Bestandteil, das Fundament der Wirtschaftslehre und insbesondere der Geldpolitik, während des Studiums der Volkswirtschaftslehre – vielleicht sogar ganz bewusst vergessen wurde.
Die wichtigste Erkenntnis war, dass jeder Geldschein, der jemals gedruckt wurde, nichts anderes als einen Schuldschein oder Schulden darstellt. Geld entsteht in unserem Wirtschaftssystem und zwar von Beginn an, ausschließlich durch Schulden bzw. Kreditaufnahme. Schon Privatbanken leihen sich bei der Zentralbank Geld gegen Zinsen und geben es dann an Staaten im Austausch gegen Staatsanleihen weiter.

Denkt man einen Schritt weiter sind Guthaben und Schulden lediglich 2 Seiten derselben Medaille. 2 Billionen Euro Schulden des deutschen Staates (bzw. der Bürger des deutschen Staates, schließlich bilden sie den Staat) bedeuten, dass auf der anderen Seite 2 Billionen Euro Guthaben stehen.

Unglücklicherweise können diese Schulden lediglich durch neue immer höhere Kredite kurzfristig ausgeglichen werden. Diese sind jedoch erneut mit Zinsen versehen. Das führt in eine unaufhaltsame Spirale der Geldproduktion die die Europäische Zentralbank seit ca. 1 Jahr mit dem Aufkauf fauler Staatsanleihen weiter befeuert hat. Einzige Profiteure dieser hochriskanten Strategie sind die Teilnehmer der Finanzmärkte, da der Großteil dieses Geldes niemals dem "einfachen Griechen" erreichen wird, sondern auf der Suche nach der maximalen Rendite in den nebulösen Sphären der Aktienmärkte spurlos verschwindet.

Alte Schulden können also nur mit neuen „zinsbelasteten“ Schulden „begleichen“ werden. Die Zinsen auf Schulden, in diesem Falle Zinsen auf Staatsanleihen – die Schuldscheine des deutschen Staates -, zahlen wir alle indirekt mit unseren Steuern. De facto sind Zinsen auf Staatsanleihen der zweitgrößte Posten im Bundeshaushalt! 2010 hat der Bund 319,5 Milliarden Euro ausgegeben. 2010 entfielen knapp 39 Milliarden Euro auf Zinsen. Damit übersteigen sie die anderen Ausgabenposten im Bundeshaushalt wie z.B. Verkehr (26 Milliarden), Gesundheit (16 Milliarden) und Familie (6,5 Milliarden) bei weitem!

Neben bedenklichen sozialen Konsequenzen verschlimmert diese problematische Funktionsweise des Geldsystems auch eine bereits stark angeschlagene Ökologie. Schließlich müssen die Zinsen für die Schulden immerzu erarbeitet werden, um einen Wirtschaftskollaps zu vermeiden. Außerdem bedeutet eine immer weiter zunehmende Gesamtzinslast, dass sich auch die Wirtschaft immer weiter beschleunigen muss, um dem exponentiellen Charakter des Zinses beizukommen.

In der Kombination der Funktionsweise, dass Geld ausschließlich per Kredit entstehen kann und immer mit Zins versehen ist der sich zu einem Zinseszins akkumulieren kann, liegt eine wesentliche Ursache für die dauerhafte Proklamation von Wirtschaftswachstum. Nur so sind die Zinszahlungen auch weiterhin gewährleistet. Doch unendliches Wirtschaftswachstum in einer endlichen Welt ... für unmöglich bezeichnet. .... sehr deutlich. Während die Wirtschaft nämlich höchstens linear wachsen kann, beschreibt das ökologische Wachstum einen logarithmischen Verlauf und das Zinswachstum einen exponentiellen.

Es ist an der Zeit aufzuwachen und dieser Tatsache ins Auge zu sehen. Es herrscht lediglich ein Informationsdefizit in der Bevölkerung angesichts eines Geldsystems, das eine Halbwertszeit besitzt. Je mehr Menschen sich jedoch auf die Suche nach nachhaltigeren und ethisch und sozial gerechteren Wirtschaftssystemen begeben, umso schneller werden wertvolle Erkenntnisse auf Gesamtgesellschaftlicher oder gar Globaler Ebene Realität.
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Fr Sep 30, 2016 9:36 am

Entweder "es" geht bald los oder die Deutsche Bank wird mit Milliarden an geschenktem (Steuer-)Geld gerettet:

http://www.hartgeld.com/banken-und-versicherungen.html

--- Brandgefährlich ist der Derivatebestand der Deutschen Bank von fast 55 Billionen Euro – knapp 20x so viel wie die jährliche Wirtschaftsleistung Deutschlands – und das bei einem Eigenkapitalanteil von lediglich etwa 1,6 Billionen Euro. Diese Papiere laufen ausserhalb der Bilanz und sind völlig intransparent. Sollten der Bank lediglich 5 % aller Derivate um die Ohren fliegen, gehen in Frankfurt die Lichter ganz schnell aus. ---
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Mo Okt 03, 2016 9:38 am

http://www.hartgeld.com/zentralbanken.html
- - - 2016-09-27:

[12:40] Leserzuschrift-DE: Zur Geldpolitik:

Dass diese Geldpolitik nur noch irre ist, müsste schön langsam dem letzten klar werden. Ich hätte für meine Firma Liquidität benötigt und könnte dafür eine Immobilie als Sicherheit anbieten, welche leicht den bis zu 4 fachen Wert des angefragten Betrages hat. Da aber aus den Vorjahren eine negative Liquidität da ist (sind nach Umstrukturierung etc. in der Erholungsphase aber dauert halt noch an) habe ich keine Chance hier einen Kredit zu bekommen, während die maroden und vollkommen überzeichneten Aktienwerte mit immer mehr frischem Geld von den Zentralbanken (zB SNB, vielleicht auch bald EZB) gestützt werden. Besser kann man es dem Mittelstand nicht mehr zeigen wo er mittlerweile gelandet ist.

[13:10] Das ist eine der Merkwürdigkeiten des Systems: für die Kreditvergabe an Firmen gelten die sich immer weiter verschärfenden Basel-Kreditbedingungen. Aber für den Wertpapierkauf gilt das nicht.WE.
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Wenn die Börsenkurse fallen ...

Beitrag von Dissident am Fr Nov 25, 2016 11:00 am

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken –
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja –
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen –
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
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Italien kann finanziell nicht "durchgefüttert" werden wie Gierchenland

Beitrag von Dissident am Fr Dez 02, 2016 8:56 am

http://www.focus.de/finanzen/referendum-in-italien-bankenexperte-burghof-warnt-wenn-die-abstimmung-scheitert-kann-eu-auseinanderbrechen_id_6282073.html

Referendum in Italien
Bankenexperte Burghof warnt: "Man kann keiner der Zahlen trauen, die die EZB liefert"

--- "Dass Europa auseinanderbricht, ist viel wahrscheinlicher, als wir uns jemals haben vorstellen können", warnt Professor Burghof ---
Italien sei "eine ganz andere Dimension" als Griechenland, erläutert Burghof. Sollte das Land bei einer Ablehnung des Referendums in eine Finanzkrise abrutsche, könne Italien nicht "durchgefüttert" werden; es müsse sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. "Wenn die Italiener das nicht wollen, dann ist der nächste Kandidat Frankreich", befürchtet Burghof ---


http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/aktien-frankfurt-skepsis-dominiert-vor-italien-referendum_id_6282062.html
Skepsis dominiert vor Italien-Referendum
--- Die Italiener stimmen am Sonntag über eine Verfassungsänderung ab. Bei einem Nein wird erwartet, dass Premierminister Matteo Renzi zurücktritt. Eine Regierungskrise könnte der ohnehin schwer angeschlagenen italienischen Wirtschaft weiter schaden - mit Folgen für den gesamten Euroraum ---

https://de.sputniknews.com/politik/20161130313578461-wolff-referendum-italien/ --- Probleme der Banken unlösbar
--- Referendum .. hat auch eine große Bedeutung für das Wirtschafts- u. Finanzsystem Italiens ---
Die Probleme der italien. Banken sind eigentlich unlösbar. Sie sitzen auf faulen Krediten in Höhe von offiziell 360-400 Milliarden €. Inoffiziell sind es 600-800 Milliarden €. Allein die drittgrößte Bank, die Monte Dei Paschi, hat faule Kredite von 50 Milliarden € in ihren Bilanzen. Das sind riesige Probleme u. diese Probleme versucht man auch über das Referendum zu lösen. Wir haben ja den Hintergrund, dass Deutschland versucht, Italien daran zu hindern, die Banken durch einen staatlichen Eingriff zu retten, da Deutschland als größte Wirtschaft in der EU am meisten zahlen müsste. Man versucht natürlich auch das damit zu umgehen. Das ganz große Grundproblem in Italien ist das gleiche Grundproblem, was wir überall haben. Das Finanzsystem ist seit 2008 eigentlich tot u. wird künstlich am Leben erhalten, aber die Maßnahmen zur Erhaltung dieses Finanzsystems greifen nicht mehr ---

Die EU wird die ital. Banken nicht fallen lassen können. Die italienischen Banken sind viel zu sehr vernetzt mit anderen Banken, auch mit franz. u. deutschen Banken. Gerade in Deutschland darf man nicht vergessen, dass die viert- oder fünftgrößte deutsche Bank, die Hypovereinsbank, eine 100%ige Tochter der Unicredit ist. Das ist die größte Ital. Bank. Also wenn man das ital. Bankensystem kaputtgehen ließe, dann würde das einen Dominoeffekt erzeugen, der auch deutsche Banken mitreinreißen würde u. der garantiert zum Zerfall des gesamten Bankensystems innerhalb der EU u. damit auch zum Zerfall des US-Systems u. damit des globalen Systems führen würde ---

Die Banken sind ja nicht ganz dämlich. Sie bereiten sich auch auf dieses Referendum vor. Und da gibt es jede Menge Notpläne im Hintergrund. Das Entscheidende dabei ist allerdings, dass das ital. Bankensystem auf Dauer genauso wenig wie andere Bankensysteme gerettet werden kann. Es können nur Maßnahmen ergriffen werden, um das Bankensystem vorübergehend für einige Monate, vielleicht noch ein paar Jahre, zu stabilisieren. Aber schließlich u. endlich wird es einen ganz großen Crash geben. Dieses System ist einfach nicht mehr zu halten ---

Wenn mit Ja gestimmt wird, wird die arbeitende Bevölkerung die Auswirkungen zu spüren bekommen, weil dann das Arbeitsrecht in Italien total verschärft wird. Es wird einen geringeren Kündigungsschutz geben, es werden Arbeitsschutzmaßnahmen ausgesetzt werden, es wird leichter werden, Leute zu Niedriglöhnen zu engagieren usw.
Wenn mit Nein gestimmt wird, wird Renzi zurücktreten u. eine Technokraten-Regierung an die Macht kommen. Vermutlich wird dann der Finanzminister übernehmen. Wir hatten schon zumindest eine unter Monti, der selbst ein Goldman-Sachs-Banker war. Das heißt, daß die Finanzindustrie dann selbst die Geschäfte übernehmen wird ---

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Hyperinflation bei uns unmöglich?

Beitrag von Dissident am Sa Dez 03, 2016 11:24 am

http://www.rottmeyer.de/ist-venezuelas-hyperinflation-eine-blaupause-fuer-europa/

Ist Venezuelas Hyperinflation eine Blaupause für Europa?

Die Währung Venezuelas, der Bolivar, ist in die Hyperinflation übergegangen. Vor 2 Monaten notierte diese noch bei 1.000 Bolivar je US-Dollar, während sie aktuell zu 4.600 Bolivar auf dem freien Markt gehandelt wird. Dies entspricht einer Abwertung von 78%, wobei der Bolivar allein in der letzten Handelswoche 55% an Wert zum US-Dollar verlor. Die Veröffentlichung des Schwarzmarktpreises des Bolivar zum US-Dollar ist in Venezuela seit 2007 unter Strafe gestellt u. es wird ein offizieller staatlicher Wechselkurs veröffentlicht, der jedoch reine Fiktion ist.

Der Bolivar Venezuelas befindet sich im freien Fall
Dass auch diese Währung das gleiche Schicksal erleiden würde wie der Zimbabwe-Dollar oder die Reichsmark, deren Wert binnen kürzester Zeit auf den Brennwert der Baumwollnoten reduziert wurde, war lange absehbar u. von uns prognostiziert worden. In den letzten Jahren berichteten wir oftmals über die obskuren Ereignisse, die sich aufgrund der staatl. Lenkung ereigneten. So wurden die Goldreserven verkauft, es kam zum Mangel an den grundlegendsten Versorgungsgütern wie Toilettenpapier sowie Armut u. Hunger, sodass sich die Menschen gezwungen sahen, die Tiere in den Zoos zu stehlen u. zu essen. Die Grenzen mussten zuletzt geöffnet werden, da die Grenz-bevölkerung ins Ausland reiste, um Nahrungsmittel zu kaufen, da diese aufgrund der staatl. Preisfixierung im Inland offiziell entweder gar nicht oder nur überteuert auf dem Schwarzmarkt zu erstehen waren.

Die Unmöglichkeit staatlicher Lenkung

Dieses Beispiel zeigt die Unmöglichkeit sowie die völlige Unsinnigkeit staatl. Preislenkung. Kostet die Produktion eines Liters Milch beispielsweise 30 Cent u. der Staat befiehlt per Zwang, dass diese nur 10 Cent kosten darf, so wird die Produktion von Milch eingestellt, da ein Milchbauer sonst zu jedem Liter, den er abgibt, noch 20 Cent dazulegen muss u. so binnen kürzester Zeit Pleite wäre. Die Inflation des Bolivar sorgte letztlich zu einer Abwertung der Währung, weshalb die Preise für alle Güter in den Himmel schossen. Die staatl. Antwort auf dieses selbst verursachte Problem war es die Lebensmittelpreise per Gesetz unter den Herstellungskosten zu fixieren, was lediglich dazu führte, dass diese nur noch auf dem Schwarzmarkt verfügbar u. dort zusätzlich noch viel teurer waren, als ohne staatl. Preisfixierung.

Nichts u. niemand kann den Preis für ein Gut effizienter u. fairer festlegen als der freie Markt, der nichts anderes als Ausdruck des Angebots u. der Nachfrage von Millionen oder Milliarden von Individuen ist. Die Hybris der Politik, zu glauben mehr Informationen als der Markt zu besitzen u. die Preise oder die Produktion besser lenken zu können, gleicht der Anmaßung von göttlichem Wissen. Das Gleiche gilt auch für die in Deutschland gängige Praxis die Preise für Mieten zu deckeln, Medikamente u. Kranken-versorgung staatl. zu lenken, Lebensmittel zu subventionieren oder Energie um das 5-fache zu besteuern, was letztlich die Gesellschaft langsam verarmen lässt. So sorgt ein Mindestpreis für Arbeit durch einen Mindestlohn lediglich dafür, dass Unternehmer sich die am wenigsten produktiven Arbeiter nicht mehr leisten können u. diese so entlassen müssen. Mindestlöhne schaden deshalb gerade den Geringqualifizierten, die durch Roboter ersetzt werden u. letztlich in persistenter Arbeitslosigkeit sowie Abhängigkeit vom Staat gehalten werden. Dass die immer höheren direkten sowie insbesondere indirekten Steuern die eigentliche Ursache sind, warum Niedriglöhne nicht mehr für das Leben reichen, verschweigt der Staat sowie die Gewerkschaften bewusst.

Jede staatl. verursachte Preisänderung führt zu einer Veränderung der Produktion am Markt u. immer zu einem Nettowohlfahrtsverlust für die Gesellschaft, was bedeutet, daß jeglicher staatl. Eingriff den Menschen letztlich nur schadet.

Von Schokolade bis zum Straßenbau
Wer die heimliche Hoffnung hat, dass es in Europa nicht zu ähnlichen drastischen Ereignissen kommen könnte, der irrt. Seit 2 Jahren druckt die EZB neues Baumwollgeld aus dem Nichts zur Staats- u. Bankenfinanzierung, wobei aktuell monatlich 80 Mrd. € geschaffen werden. Auch Japan, die Schweiz u. Japan drucken unvermindert Geld, werten ihre Währungen ab u. entwerten somit die Ersparnisse, die Renten- u. Pensionsansprüche sowie die Kaufkraft der Löhne u. Gehälter. Die brit. Notenbank hat gar so viel neues Geld gedruckt, dass der Wechselkurs des brit. Pfunds in den letzten 2 Jahren von 1,70$ je Pfund auf 1,20$ fiel. Mit dem Brexit nahm die Talfahrt des Pfunds noch einmal zu, doch liegt die Ursache des Wertverfalls nicht in dem geplanten Austritt aus der EU begründet, sondern im Gelddruckprogramm der Notenbank der Vorjahre.

Der schnelle Verfall des Pfunds in den vergangenen Monaten hat dazu geführt, dass die Importpreise für Engländer schlagartig in die Höhe schossen u. es zu ersten ähnlich obskuren Fällen wie in Venezuela gekommen ist. Beispielsweise hatte die berühmte schweizerische Schokolade „Toblerone“, die aus einem Schokoladenbarren von vielen kleinen Gipfeln besteht, in England vor dem Brexit das gleiche Format wie in den anderen Ländern der EU. Auf die starke Abwertung des Pfunds reagierte der Produzent mit weniger Schokolade pro Tafel, was durch größere Abstände zwischen den Schokoladenecken umgesetzt wurde, wobei die Verpackung die Gleiche blieb wie davor. Der alte 400g-Riegel wiegt nun nur noch 360 Gramm u. aus 170g wurden 150 Gramm.
Dieses Beispiel führt sehr schön die Auswirkungen der Geldinflation über Kaufkraftverlust der Währung hin zu einer schlechteren Versorgung der Bevölkerung mit Konsum- u. Investitionsgütern vor Augen. Aber nebst dem Drucken von Geld führen auch andere fiskalische u. vermeintlich gut gemeinte Maßnahmen zu einer schlechteren Versorgung der Bevölkerung. Beispielsweise führen steigende Staatsausgaben in Rezessionen oder gar in einer Stagflation lediglich dafür, dass es den Menschen noch schlechter geht. Sollte der neue US-Präsident Trump sein angekündigtes Infrastrukturprogramm über direkte Steuern oder indirekte Besteuerung via dem Drucken von neuem Geld über Schulden wirklich umsetzen, so wird es den Amerikanern dadurch nur noch schlechter gehen. Da der Staat kein Geld besitzt u. nichts erwirtschaftet, finanzieren Infrastruktur-programme immer die Steuerzahler, die sich dadurch beispielsweise weniger Toblerone oder andere dringend benötigte Dinge kaufen können. Man hat dann eben eine neue Straße, doch dafür weniger Schokolade oder andere Konsumgüter.

Europa befindet sich auf dem gleichen Weg wie Venezuela, nur ist es im Augenblick noch nicht so weit auf diesem Weg fortgeschritten. Die bish. Fehlentwicklungen in der Produktionsstruktur, die durch staatl. Eingriffe verursacht wurden, bedürfen immer mehr staatl. Eingriffe, damit das planwirtschaftliche Gefüge nicht zerbricht. Die Notenbanken u. Staaten werden sich daher weiterhin verschulden u. Geld drucken, was letztlich zu einer fortgesetzten Abwertung des € führen wird. Weiterhin lauern mit dem Austritt weiterer Staaten aus der EU zusätzliche Gefahren, die zu einer schnellen hyperinflationsartigen Abwertung der Währungen führen kann.

Es gilt daher, dass man sich vor den kommenden Gefahren absichern muss, indem man die Ersparnisse gegen Inflation absichert. Diese Absicherung bietet das Geldmetall Gold, das seit Jahrtausenden jede Hyperinflation einer Währung überlebt hat. Da der Goldpreis über die Notenbanken künstlich niedrig gehalten wird, bieten die Edelmetalle aufgrund ihrer Unterbewertung eine ideale Investmentchance, um von einer realen Aufwertung zu profitieren u. zusätzlich einen Gewinn nach einer Inflation verbuchen zu können.
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Di Dez 13, 2016 10:52 am

http://1nselpresse.blogspot.co.at/2016/12/ehemaliger-soros-geschaftspartner-warnt.html --- Victor Sperandeo überblickt 3 Milliarden Dollar, ist seit 45 Jahren im Geschäft u. hat mit Berühmtheiten wie Leon Cooperman u. George Soros gearbeitet. Hier ist, was Sperandeo zu sagen hatte:

Victor Sperandeo: "Die große Geschichte für 2017 wird das Ende des Euro sein u. das wird ein totales Chaos auslösen.. In Europa werden die nationalen Währungen, wie die Lira zurückkommen u. jeder wird seine Schulden abschreiben. Das wird ein totales Chaos auslösen u. Europa in eine Depression schicken.

Sollte Marine Le Pen in Frankreich gewinnen ist es so weit. Frankreich wird den Euro verlassen u. andere Länder werden folgen. Die Welt wird Zeuge bei der Zerstörung des Euro u. das Geld wird in harte Werte wie Gold u. Silber fliehen. Aber es wird ein Chaos. Es wird zerstörerisch. Es wird auch eine Depression geben.

Auch Italien wird den Euro verlassen. Beppe Grillo, der Anführer der Fünfsternebewegung wird der nächste Ministerpräsident Italiens u. auch er will raus aus dem Euro. Und sobald Italien austritt u. wieder die Kontrolle über die eigene Währung hat, dann werden sie auch wieder eine eigene Zentralbank haben mit ihren eigenen Anleihen u. die werden sie abschreiben, um dann wieder Lira zu drucken. Man muss nur mal schauen, was bei den Briten los ist. Der Sturz des Pfundes hat ihnen nicht weh getan. Sie verkaufen jetzt wieder mehr. Das ist auch der Sinn dahinter, seine eigene Währung zu kontrollieren."

Eric King: "Wie wird sich das auf die globalen Märkte auswirken?"

Victor Sperandeo: "Man muss sich nur anschauen, was nach Lehman passierte u. sich fragen 'Wie wichtig ist der Euro relativ zu Lehman?' Die Antwort lautet: Er ist eintausend Mal so wichtig.

Alle italien. Banken - die großen - sind pleite. Sie sitzen auf 400 Millirden € an ausgefallenen Krediten.
Wo will Italien das Geld herholen, um das wieder zurück-zuzahlen? Sie werden es drucken müssen. Sie werden die italien. Zentralbank anweisen, das Geld zu drucken u. es den Banken zu geben. Was aber passierte, als Lehmen in die Knie ging, bevor Bernanke u. Paulson die Notrettungskredite bekamen? Die Märkte brachen zusammen. Sie mussten eine Billion Dollar reinpumpen, um die Nummer umzubiegen.
Daher wird es auch katastrophal. Man kann davon ausgehen, dass die Länder aus dem Euro aussteigen werden, das ist worauf wir uns zubewegen. Als Renzi in Italien verlor zeigte es auch, dass die Italiener raus aus der EU wollen."

Eric Kind: "Wenn sich das ereignet und es zu einem 'eintausend Lehman' Ereignis wird, wie wird ich das auf die USA auswirken?"

Victor Sperandeo: "Wir haben ein integriertes globales Bankensystem u. die Deutsche Bank über 45 Billionen Dollar an Derivaten in ihren Büchern, wobei sie inzwischen von JP Morgan überholt wurden, was die Derivatrisiken betrifft. Daher wird es absolut fürchterlich u. ich weiss gar nicht, wie ich dieses fürchterlich umschreiben soll, da ich nicht all die Schwachstellen kenne, die von den Regierungen vertuscht werden. Die Leute sollten sich den Liedtext von Bad Moon Rising besorgen u.nd sich ihn sorgfältig durchlesen.
Abschliessend möchte ich noch sagen, dass Grains [Getreide oder kleine Goleinheit, d.R.], Gold, Silber u. Platin die am unterbewertetsten Güter auf dem Planeten sind. Und wenn das Finanzsystem beginnt zu implodieren, dann wird ein Teil des Geldes in diese Metalle fliessen u. die Panik wird sich voll in Richtung der harten Werte entladen."

Leserkommentar:

"... Was meiner Meinung nach kaum verstanden wird, ist der Punkt, dass eine Null-Zins-Politik u. die Einführung von Negativzinsen der Ausdruck tiefster Hoffnungslosigkeit sind. Das muss man verstanden u. verinnerlicht haben.

Bei all ihren Betrachtungen sollte man den Kriegszyklus einschl. bürgerkriegsähnlichen Unruhen mit berücksichtigen.
Dieser Faktor beeinflusst die wirtschaftlichen Auswirkungen doch sehr."
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Mo Apr 03, 2017 10:59 am

Ich denke, der kommende Zusammenbruch des Geldsystems wird in mindestens 2 Etappen vor sich gehen.
Bei uns in Österreich und Europa wird es sehr wahrscheinlich zum Euro-Debakel kommen und die einzelnen Länder geben wieder Landeswährungen heraus.

Das wird die 1. Etappe der Vermögens-Umverteilung (=Diebstahl Eures Geldes...) sein.
Die 2. Etappe folgt irgendwann später, wenn die Landeswährung durch Volksverräter und (wieder mal) nicht-staatliche private "National"-banken stark abwerten und die nächste Rasur Eures Vermögens gemacht wird.

Vor wenigen Jahren noch wurde man als Spinner abgetan, wenn man vom Ende des Euros gesprochen hat.
Nun tun es auch Leute und Medien, die nicht so leicht als Spinner abqualifiziert werden, (in Klammer, Anm. Dissident). Einige Inhalte des Artikels teile ich nicht, auch glaube ich, daß alles real viel schneller oder früher kommen wird, als es hier fiktiv ausgemalt wird:

https://www.welt.de/finanzen/article163334543/Der-Tag-nach-dem-Euro-Das-wuerde-in-Europa-passieren.html  
Der Tag nach dem Euro – Das würde in Europa passieren
Noch vor 2 Jahren schien das Auseinanderbrechen der Euro-Zone eine realistische Option. Der Grexit, also das Ausscheiden Griechenlands, wurde allenthalben erwartet, u. insbesondere angelsächsische Investoren spekulierten darauf, dass danach der Euro insgesamt im Orkus der Geschichte verschwindet – vergeblich. Bestes Beispiel ist John Paulson, der mit seiner Wette auf den Zusammenbruch der US-Immobilienblase einst Milliarden verdient hatte. Mit seinen Euro-Wetten dagegen hat er viel Geld verloren, denn den gibt es immer noch. Und in letzter Zeit schien seine Existenz auch unter den Finanzprofis nicht mehr infrage zu stehen.

Doch nun kommt plötzlich erneut ein amerikanisches Finanzinstitut, die Bank of America, mit einer Studie an die Öffentlichkeit, in der sie sich der Frage widmet, wie Europas Währungswelt wohl nach einem Auseinanderbrechen des Euro aussehen würde. „The day after the Euro“ ist die Ausarbeitung überschrieben, deren Autor Athanasios Vamvakidis auch noch ausgerechnet Grieche ist.

D-Mark (und auch die österr. Währung) müsste gegenüber dem alten Euro aufwerten
Zentraler Punkt ist bei Vamvakidis die Frage, wie sich die nationalen Nachfolgewährungen des Euro entwickeln würden, wie stark diese auf- oder abwerten würden. Um dies zu berechnen, hat er die sogenannte CGER-Methode des Internationalen Währungsfonds angewendet, die vor allem auf den Ungleichgewichten zwischen einzelnen Volkswirtschaften basiert. Heraus kommt, wenig überraschend, dass die neue D-Mark am meisten gegenüber dem alten Euro aufwerten müsste, nämlich rund 15 %.

Doch sehr wahrscheinlich würde sie sogar noch weit stärker im Wert steigen. „Die neue deutsche Währung könnte in der Praxis deutlich überschießen“, schreibt Vamvakidis. Auf der anderen Seite müsste ein neuer französischer Franc rund 5 % abwerten, Spaniens und Griechenlands Währungen sogar 7,5 %. Und auch hier gilt: „Auch die Währungsentwicklung in der Peripherie dürfte sehr wahrscheinlich überschießen, so dass diese Devisen kurzfristig weit stärker abwerten.“

Allein der volkswirtschaftlich gerechtfertigte Abstand zwischen neuer Mark und neuer Peseta oder Drachme betrüge also fast ein Viertel, durch die Tendenz der Finanzmärkte, Entwicklungen zu überzeichnen, dürfte sich diese Divergenz dann aber noch deutlich ausweiten. Am Tag nach dem Euro-Aus wäre die Mark also auf einen Schlag 30 od. 40 % teurer als die südeuropäischen Nachfolgewährungen des Euro – mit entsprechenden Konsequenzen für die Export-Wirtschaft.

Schuldenstand der Südeuropäer hat sich drastisch erhöht
So weit, so interessant. Doch es bleibt die Frage, warum die Bank of America ausgerechnet jetzt mit solch einer Studie kommt. Soll die Euro-Krise wieder neu befeuert werden? Ist das Unterstützung für Präsident Trumps Versuch, die EU auseinanderzubringen? Oder gibt es rein sachliche Gründe?
Vamvakidis besteht natürlich auf letzterem. Für ihn ist entscheidend, dass die Zeit der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank irgendwann in näherer Zukunft beendet werden wird und dies vielen Staaten aufgrund ihrer hohen Schulden Probleme bereiten werde. „Auch wenn es länger dauern wird, bis die EZB die Zinsen erhöht, so werden die Zinslasten für die Peripherie in den kommenden Jahren steigen.“

Tatsächlich hat sich der Schuldenstand der südeurop. Staaten in den vergangenen Jahren drastisch erhöht, ohne daß sich die Zinslasten entsprechend erhöht hätten. Im Gegenteil, in vielen Fällen liegen sie heute sogar niedriger als vor der Finanzkrise – der EZB sei Dank. So haben sich Spaniens Staatsschulden seit 2008 fast verdreifacht, sind von 440 Mrd. auf knapp 1,2 Bio. € gestiegen. Die Zinslast ist jedoch nur um 80 % gestiegen, von 17 auf 31 Mrd. €.

Langfristig drohen hohe Risiken für den Euro
Noch deutlicher zeigt sich die Wirkung der Nullzinspolitik im Falle Italiens. Von 1670 Mrd. im Jahr 2008 erhöhte sich der Schuldenstand auf 2270 Mrd., Rom zahlt jedoch heute nur noch 66 Mrd. € Zinsen dafür, während es 2008 noch über 80 Mrd. waren. Daraus ergäben sich, so Vamvakidis, langfristige Risiken für den Euro. Denn wenn die Zinsen wieder steigen, bekämen viele Staaten erneut Probleme. Und diese würden sich noch erhöhen, wenn die Euro-Zone von einem Schock irgendeiner Art getroffen würde, der ihre Wirtschaft wieder zurück in die Rezession führe. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Märkte die Nachhaltigkeit der Euro-Zone wieder hinterfragen,“ prophezeit der Ökonom.

Als solcher hat er aber natürlich auch ein Rezept, wie all das zu verhindern wäre. Dazu sei vor allem Deutschland in der Pflicht. Es müsse die Inlandsnachfrage stärken u. eine Inflation zulassen, die weit über dem offiziellen Ziel der EZB von knapp 2 % liegt, u. zwar über mehrere Jahre hinweg. Daher müsse die EZB ihre Nullzinspolitik noch lange beibehalten.

Die Deutschen müssen viel mehr Geld ausgeben
Außerdem müssten in Deutschland der Staat u. die Unternehmen erheblich mehr investieren. Denn durch die bisherige Politik des eisernen Sparens werde die Inlands-
nachfrage knapp gehalten, u. dies erhöhe künstlich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands – zulasten der anderen Euro-Mitgliedsländer. Der Staat müsste folglich von der Politik der „schwarzen Null“ Abschied nehmen u. verstärkt Schulden machen, um damit Investitionen in Straßen, Schulen oder öffentliche Gebäude zu finanzieren. Dies würde letztlich dazu führen, dass auch die Unternehmen mehr investieren, so Vamvakidis.
Doch er weiß letztlich auch, wie die deutsche Öffentlichkeit u. die Politik ticken, u. daß er mit solchen Forderungen hierzulande auf taube Ohren stößt. „Allerdings glauben wir, daß eine solche Politik unwahrscheinlich ist“, schreibt er daher, „was bedeutet, dass die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone langfristig steigt“, wie er schlussfolgert. Und folglich ist es seiner Meinung nach auch nur naheliegend, sich mit den möglichen Folgen jetzt zu befassen.
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Die Supernova-Schuldenblase

Beitrag von Dissident am Di Apr 25, 2017 2:45 pm

http://n8waechter.info/2017/04/illusionen-und-luegen-die-supernova-schuldenblase-und-die-totenglocke-fuer-das-globale-finanzsystem/

Illusionen und Lügen: Die Supernova-Schuldenblase und die Totenglocke für das globale Finanzsystem

--- Wir werden sehr bald, höchstwahrscheinlich 2017, den Beginn der finalen Phase der Zerstörung des Dollars erleben, bei welcher der Wert des Dollar letztendlich auf Null fallen wird. Dies hört sich dramatisch an, aber wir müssen bedenken, daß etwas, das bereits 98 % seines Weges gegangen ist, auch garantiert den Rest des Weges bis zu einem Totalverlust von 100 % gehen wird. Es fehlen dem Dollar also nur noch die letzten 2 %, damit er seinen innewohnenden Wert von Null erreicht!

Das einzige Problem ist, dass der Verlust der noch verbleibenden 2 %, gemessen von heute an, einen Verlust von 100 % bedeutet. Dies wird wahrscheinlich innerhalb der kommenden 4 bis 5 Jahre geschehen. Aber es könnte auch sehr schnell gehen, sobald es begonnen hat.

Die $ 2 Billiarden an weltweiten Schulden, Derivaten u. Verbindlichkeiten könnten sehr schnell implodieren, wenn die Regierungen verzweifelt versuchen das System zu retten – was jedoch bei Eintritt in die nächste Finanzkrise keinerlei Effekt mehr haben wird. Letztlich werden alle Regierungen ihre elektronisch erschaffen Billiarden von Dollars verprassen.
Am Ende wird die Welt feststellen, daß die vergangenen 100 Jahre auf der Illusion beruhten, dass Papiergeld und elektronisches Geld tatsächlich irgendeinen Wert haben. Wie aber kann Geld oder Kredit, welcher ohne irgendeine Produktion von Gütern oder Dienstleistungen geschaffen wurde, jemals mehr als einen Wert von Null haben? Seit über einem Jahrhundert haben Regierungen u. Zentralbanken den Menschen weisgemacht, daß wahrer Wohlstand geschaffen wurde, obwohl der Großteil davon auf Illusionen u. Lügen basiert. Die Geschwindigkeit, mit welcher das globale Finanzkartenhaus kollabiert, wird den Nachweis dafür erbringen, daß es auf Treibsand errichtet ist.

Seit Schaffung der FED vor 100 Jahren haben Regierungen u. Banker mit finanzieller Unterdrückung gearbeitet, welche die Manipulation von Märkten, Zinsraten u. unbegrenzter Kreditausweitung u. Geldschöpfung beinhaltete. Als die Golddeckung des Dollars 1971 endete, beschleunigte sich der Prozess u. jetzt sind wir in der Endphase des größten Ponzi-Schemas aller Zeiten. Diesmal wird es jedoch schlimm enden. Das exponentielle Wachstum von Schulden u. Risiko zwischen 1971 u. 2006 führte zu einem bankrotten Finanzsystem, welches bereits beim Kollaps 2007/2008 hätte untergehen sollen. Aber die bankrotten Banken haben ihre Zentralbanker-Marionetten angehalten ein Paket von $ 25 Billionen an Kredit, zusätzlichem Geld u. Garantien herauszugeben. Dies hat den unausweichlichen Zusammenbruch des Finanzsystem zeitweilig verzögert u. zusätzlich zu massiven Steigerungen bei Erträgen u. Kapital für Banker u. Wohlhabende geführt.

Die weltweiten Schulden sind seit 2006 um rund 70 % oder $ 100 Billionen gewachsen u. dies beinhaltet keine Derivate oder ungedeckte Verbindlichkeiten. All diese Elemente sind nun für den Beginn der Flut positioniert. 10 Jahre sind seit der letzten Krise vergangen, welche nur ein Probedurchlauf für den finalen Kollaps war. Aktienmärkte sind historisch überbewertet, die Zinsen im Bondmarkt stehen auf 5.000-Jahrestiefs u. der Dollar ist eine Währung ohne Gegenwert – nur gedeckt durch Schulden u. Waffen.

Aber die Supernova-Schuldenblase wird vor ihrer Implosion wahrscheinlich dennoch wachsen. Dies liegt nur daran, daß Zentralbanken bei ihrem letzten verzweifelten Versuch die Welt zu retten Billiarden von Dollars drucken werden. Bald danach werden all die Schulden u. all die durch diese Schulden finanzierten Werte in einem schwarzen Loch verschwinden --- Der Anfang wird harmlos sein, wie ein scharfer Fall des Dollars oder des Aktienmarktes. Dies wird die erwartete Politik der FED anfangs straffen u. für kurze Zeit werden die US-Zinsen fallen. Sobald sich jedoch der Absturz des Dollars und des Aktienmarktes beschleunigt, wird die Senkung der Zinsen durch die FED als Zeichen der Schwäche ausgelegt werden. Dies wird dazu führen, dass die langfristigen Zinsen steigen u. Investoren beginnen all ihre Schuldeninstrumente zu verkaufen – sowohl bezogen auf Regierungen, als auch auf Konzerne. Bald werden Investoren erkennen, daß Regierungen niemals ihre Schulden zurückzahlen, wie auch die Konsumenten, Studenten, Autokäufer oder Hausbesitzer. Während der kommenden Krise wird jeder die Bezeichnung “Schrottanleihen“ verstehen, denn Bonds werden nur noch Schrott sein. Sie werden keinen Wert mehr haben u. nur noch zur Dekoration der Wände auf dem Klo dienen.

Die Worte Schulden u. Hypotheken stehen mit dem Wort Tod in Verbindung u. was die Welt in den kommenden paar Jahren erleben wird, ist der Tod der Schuldenmärkte, welche auch die Totenglocke für das Finanzsystem sein werden ---

... angesichts der beispiellosen Risiken muss Vermögenssicherung eine Priorität sein. Es gibt keine bessere finanzielle Absicherung, als sicher gelagertes Gold u. Silber.
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Nix Neues: Überschuldung der USA

Beitrag von Dissident am Mi Mai 17, 2017 2:00 pm

https://bachheimer.com/der-drohende-kollaps --- MMNews: US-Fondsmanager warnt vor Überschuldung der USA

Der US-Kapitalmarktforscher Robert Arnott hält die Verschuldung der USA für das am meisten unterschätzte Problem an den globalen Finanzmärkten. "Ich kann Ihnen weder sagen, wann Investoren das Problem der US-Zahlungsverpflichtungen erkennen, noch, ob es mit einem Knall passieren wird oder sich einschleicht.

Der Ungarn-Korrespondent:
wie kann man vor etwas warnen, was seit Jahrzehnten schon Realität ist!!! Wenn das Senat die Schuldenobergrenze nicht von Jahr zu Jahr bewilligt sind die Amis am A...! Aber nicht nur die Amis sondern der Rest der Welt ebenfalls. Sind diese Leute alle Realitätsverweigerer, sehen sie die Blase nicht die sie geschaffen haben?

Insbesondere wenn Fondmanager warnen wird's ein wenig hackelig. Hat diese Branche ja am meisten vom billigen Geld bzw. dessen Segnungen für die Märkte profitiert! Und jetzt den großen Warnern spielen? Kommt mir vor, wie wenn der Barmann um 6 Uhr Früh an der Bar die verbliebenen Gäste vor den Gefahren des Alkohols warnt! TB
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Auf dem Weg in einen entsetzlichen Zusammenbruch

Beitrag von Dissident am Fr Jun 02, 2017 9:06 am

http://n8waechter.info/2017/06/john-embry-weltweite-geld-und-kreditschoepfung-auf-dem-weg-in-einen-entsetzlichen-zusammenbruch/

Weltweite Geld- und Kreditschöpfung – Auf dem Weg in einen entsetzlichen Zusammenbruch


John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News, veröffentlicht am 31.05.2017

Embry: »Eric, an der Oberfläche erweckt es den Anschein, als würde nur wenig passieren, denn die wichtigsten Aktien- u. Bondmärkte werden von den üblichen Verdächtigen bis zu dem Punkt manipuliert, an dem sich die Volatilität nahe historisch niedriger Niveaus bewegt. Die Regierungen geben weiterhin weltweit unverhohlen gefälschte Berichte über den Zustand ihrer Volkswirtschaften heraus. Die Chinesen sind jetzt genauso schuldig, wenn inzwischen nicht gar mehr, als ihre westlichen Gegenstücke.

Es finden sich mittlerweile zunehmend Zeichen, daß der weltweit geschaffene Überschuss an Geld u. Kredit die Preise beeinflusst, was zu explosiven Bewegungen bei attraktiven Immobilien, Sammlerobjekten u. Aktien wie Amazon, Google, Apple, usw. führt. Dies sollte niemanden überraschen, denn Geld u. Kredit müssen irgendwo einen Abnehmer finden.

In den meisten Fällen sind die Verbraucher jedoch über alle Maßen verschuldet u. folglich ist ihre Fähigkeit noch mehr Schulden aufzunehmen begrenzt. Dies zeigt sich in den trostlosen Verbraucherausgaben in den meisten Ländern u. in den insges. schwachen wirtschaftlichen Ergebnissen. Sofern man in einem Ausmaß an die Österr. National-
ökonomie glaubt wie ich, erkennt man, daß es in einem von Schulden angeheizten wirtschaftlichen Wachstum immer größerer Mengen an Schulden bedarf, um dasselbe Wirtschaftswachstum zu erreichen – denn jeder Zyklus ist irgendwann reif.

Global gesehen befinden wir uns bereits jenseits des Punktes, an dem es kein Zurück mehr gibt u. die fortlaufende Zunahme von Geld u. Kredit hat immer weniger Einfluss auf die Realwirtschaft. Japan liegt bei diesem bedauerlichen Trend an vorderster Stelle u. hat die Stagnation nun seit fast 3 Jahrzehnten bekämpft. Allerdings holen die anderen Länder rasch auf, wobei China die Verfolger nach einer historischen Schuldenausweitung infolge der Finanzkrise 2007/2008 anführt.

Historisch gesehen enden diese von Schulden angefeuerten Expansionen ausnahmslos schlecht.
Und diese, welche eine wahrlich weltumspannende Dimension hat, wird sogar noch katastrophaler enden. Innovationen im Finanzbereich haben bislang ungeahnte Hebelwirkungen im System ermöglicht u. Algorithmen, Hochfrequenzhandel, Derivate, u. dergleichen haben diese Entwicklung gefördert.

Ich glaube weiterhin daran, daß sich reale Werte von der letztlichen Zerstörung aller reinen weltweiten Fiatwährungen loslösen u. am Ende die bevorzugten Wertanlagen sein werden. Die Explosion bei den Preisen für Kryptowährungen, Kunst, Diamanten, usw. werden letztendlich zu einem dramatischen Anstieg der Preise für Gold u. Silber führen, sobald sie endlich die Fesseln der von den westlichen Zentralbanken gestützten Preisdrückung abstreifen.

Es gibt einige Vorzeichen, daß die Bullionbanken ihre Positionen umschichten u. auf diese Entwicklung vorbereitet sind. Allerdings können Investoren nicht sicher sein, bis Gold u. Silber Preissteigerungen in einer Form erleben, wie es kürzlich den Kryptowährungen ergangen ist.
Einfach gesagt: Gold u. Silber waren über Jahrtausende Wertspeicher u. werden sich bald wieder behaupten. Also ist Geduld angesagt.«
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Italien, 2 Billionen Euro hoch verschuldet

Beitrag von Dissident am Di Jun 06, 2017 3:21 pm

https://hartgeld.com/good-bye-euro.html --- Leserzuschrift-DE zu Italien: Dagegen wäre Griechenland ein Kinderspiel

   Italien ist mit mehr als zwei Billionen Euro so hoch verschuldet wie kein anderes Land der Euro-Zone. Die Märkte werden allmählich nervös. Erste Ökonomen spielen bereits Ausstiegsszenarien durch.

--- Italien kann nicht abwerten . . . der Euro als Fehlkonstruktion. Mit Landwirtschaft ist nicht mehr viel Geld verdient! Make Money geht anders.
Die reißen uns mit in den Abgrund! Die Abbruchsmöglichkeiten für die Merkel-Willkommenskultur nehmen zu!
- - -
Das ist auch ein Phänomen bzw ein Ausdruck des kommenden Zusammenbruchs. Höchst verzweifelte Ökonomen, Wirtschaftsexperten und Analysten.
Von Politikern im stillen Kämmerlein ganz zu schweigen.
Die schönen Theorien funktionieren nicht, haben eigentlich noch nie funktioniert und immer mehr Kredite haben die Nichtfunktionalität dieser Theorien übertüncht.
Wie Griechenland kann und wird Italien den Euro nicht verlassen (können), sonst ist der Euro hinüber. Das ist theoretisch unmöglich.
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Die größten “Bad Banks“ der Welt

Beitrag von Dissident am Mo Jun 19, 2017 4:40 pm

http://n8waechter.info/2017/06/die-groessten-bad-banks-der-welt-zentralbanken/ Die größten “Bad Banks“ der Welt: Zentralbanken

Inzwischen stellt sich selbst der verschlafene Michel, samt seiner Erika Mustermann, die Frage, ob “was der Draghi da macht eigentlich noch normal“ ist?
Mit dieser Form offenkundigen Zweifels sind Michel u. Erika auf einem exzellenten Weg, denn die Antwort auf die Frage lautet:
Nein, ist es natürlich nicht und die Auswirkungen des Geld-Fehlers sind mittlerweile auch gar nicht mehr zu übersehen.

Seit März 2015 kauft die Europ. Zentralbank jeden Monat Anleihen. Vergangenes Jahr wurde der Betrag von zunächst € 60 Mrd. im Monat auf € 80 Mrd. erhöht u. erst im April 2017 wieder auf € 60 Mrd. zurückgefahren. Doch was wird mit diesen enormen Summen überhaupt gekauft? Kurz gesagt: Alles was kein anderer haben will, vornehmlich unverkäufliche Staatsanleihen von Ländern der Eurozone u. sonst. systemrelevante Papiere.
Mit einem derartigen Programm steht die EZB keineswegs alleine da. Auch die Federal Reserve, die People’s Bank of China, die Bank of Japan, die Bank of England u. die Schweizer Nationalbank haben ihre sichtbaren u. auch verhüllten Ankaufprogramme. Schaut man sich die Summe der Bilanzen dieser vorgenannten Zentralbanken an, so wird unmissverständlich klar, dass die exponentielle Ausweitung der einzelnen Bilanzen kein gutes Ende nehmen kann.

Seit der letzten Finanzkrise 2008 sind die Bilanzen der vorgenannten Zentralbanken von $ 3,5 Billionen auf $ 15,1 Billionen per Ende Mai 2017 angewachsen (und die People’s Bank of China ist in dem folgenden Chart nicht einmal enthalten!) Allein in den ersten 5 Monaten des laufenden Jahres kamen sagenhafte $ 1,5 Billionen hinzu, was einen Durchschnitt von $ 300 Mrd. an zusätzl. “Geld“ ergibt. Alarmierend dabei ist jedoch, dass von diesen $ 1,5 Billionen allein $ 500 Mrd. im Monat Mai hinzugekommen sind.

Den Märkten wird folglich “Liquidität zur Verfügung gestellt“ – so wird es der Öffentlichkeit zumindest verkauft. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, denn die großen Zentralbanken der Welt saugen schlichtweg jede unverkäufliche Anlage aus dem Markt, dies in einer beispiellosen Größenordnung, u. fügen sie ihrer eigenen Bilanz hinzu. Sie sind die wahren “Bad Banks“ der letzten Instanz u. das ist es, was diese Entwicklung seit 2008 so kritisch macht, denn über den Zentralbanken kommt nichts mehr!

Was für eine skurril-absurde Situation es doch ist: “Geld“ wird per Knopfdruck geschöpft u. damit alles aus den Märkten gesaugt, was auch nur ansatzweise das kolportierte Bild der “wirtschaftlichen Erholung“ stören könnte, welches uns seit der letzten Finanzkrise 2008 immer wieder unter die Nase gerieben wird. Die Märkte jagen folglich ein Allzeithoch nach dem nächsten u. die Finanzwelt jubelt freudetrunken u. beweihräuchert sich selbst, ohne dabei auch nur in Betracht zu ziehen, dass diese Entwicklung keineswegs auf ewig so weitergehen kann. Das System liegt unübersehbar im Sterben, die enormen Summen der in die Märkte gepumpten Stützungsgelder sind der einzige Grund, warum noch kein Dauerpiepton zu vernehmen ist. Das Ende ist so absehbar wie unausweichlich u. doch gibt es aktuelle Hinweise darauf, dass das Leiden des Systems gnädigerweise deutlich verkürzt werden könnte.

Sollten die vom Bondaffen dargelegten Umstände schlagend werden (bestätigende Informationen liegen inzwischen vor), dann erhält das Finanzsystem sehr bald seinen Gnadenschuss u. der darauffolgende vollumfängliche Zusammenbruch des Illusionstheaters macht endlich den Weg frei zur Wiederherstellung der natürlichen Ordnung.
Alles läuft nach Plan …
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Mo Jun 26, 2017 2:26 pm

https://bachheimer.com/banken-und-versicherungen --- Teure Angst vor dem Bank Run

Nur 2 Wochen nach Rettungsaktionen in Italien u. Spanien wackeln schon wieder 2 Banken. 2 kleine regionale Finanzinstitute in Venedig sollen abgewickelt werden, fordert die EZB. Kann das gutgehen? Die italien. Regierung werde Maßnahmen ergreifen, um den Bankbetrieb aufrecht zu erhalten u. Sparer, Kontoinhaber u. “erstrangige Gläubiger” zu schützen, teilte das Finanzministerium in Rom mit.

handelsblatt: Bankenrettung kostet Steuerzahler bis zu 17 Milliarden Euro

25.06.2017 --- 19:12 | contra-mag: Italien: Angst vor einem Bank-Run
Nachdem die EZB die beiden angeschlagenen norditalienischen Kreditinstitute Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza fallen ließ und diese nun nach italienischem Insolvenzrecht abgewickelt werden sollen, geht in dem südeuropäischen Land die Angst vor einem Bank-Run um.

Besser einzelne Bankruns als die Bankenrettungswahnsinn von vor 9 Jahren wo Unwertes, nicht Lebensfähiges mit Geldern der eigentlich Produzierenden
künstlich am Leben erhalten wurde! TB
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Di Aug 01, 2017 5:09 pm

https://hartgeld.com/good-bye-euro.html  ... Guido Grandt: UNANGREIFBAR LEBEN: „On Fire!“ – Jeder Bundesbürger haftet mit 16.500 € für die Euro-Rettung!

[17:35] Der Silberfuchs:
Wenn nicht alle Bürger der Welt, so doch ziemlich sicher jene aus D-A-CH, haften (bürgen) für den Euro (bzw. SFR) - und zwar mit ihrem Gesamtvermögen (Aktien, Immobilien, Anleihen, Bar-&Giralgel sowieso).

Nur mit Silber und Gold haftet man nicht, denn das wird als Geld übrig bleiben, vorausgesetzt man hat es ausschließlich im eigenen Zugriff.
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Bürger am Di Nov 07, 2017 9:47 am

http://www.baublatt.de/startseite/2017/06/20/der-euro-ist-nachweislich-gescheitert/

Der Euro ist nachweislich gescheitert

.. Seit 2008 sind wir in einer Dauerkrise. Südeuropa ist immer noch bankrott. Der Euro ist nachweislich gescheitert.
Den Ländern wie beispielsweise Italien, Frankreich, Griechenland … geht es heute mit dem Euro schlechter als mit den souveränen Währungen.
Die EZB hat 1,7 Billionen € in den Markt gepumpt, um Staatsanleihen zu kaufen. Statt die Finanzkrise zu lösen, wurde sie nur mit viel Geld in die Zukunft verschoben.

PETER GERSTMANN: Deutschland steht doch blendend da, was etwa den Haushaltsüberschuss, Steuerrekordeinnahmen oder die hohe Beschäftigtenquote betrifft.
MATTHIAS WEIK: Wie viel Schulden haben wir eigentlich letztes Jahr zurückgezahlt? Wenn nicht mal wir das in der jetzigen Verfassung als Exportweltmeister in Rekordjahren mit Rekordsteuereinnahmen schaffen, wer soll es dann sonst machen?

.. MARC FRIEDRICH: Griechenland ist pleite und wird niemals auf die Beine kommen, solange es im Zins- und Währungskorsett der EZB und des Euros ist.
Trotzdem hält man krampfhaft am Verbleib des Landes in der Euro-Zone fest. Das Szenario eines Staatsbankrotts ist nicht vorgesehen. Das halten wir nicht nur für dürftig, sondern für realitätsfremd. Die 368 Mrd. € an Steuergeldern, die bislang an Hilfspaketen für Griechenland geschnürt worden sind, hätten Wirkung zeigen müssen.
Stattdessen sind sie größtenteils an die Gläubiger – Banken in London, Paris, Frankfurt … – geflossen...

MATTHIAS WEIK: Das derzeitige Finanzsystem wird nur künstlich am Leben gehalten. Notwendige Reformen blieben aus. Alle Staaten haben Schulden – und diese Staatsschulden werden zu 99 % von der Finanzbranche aufgekauft. Recherchen für unser neues Buch haben ergeben: Die Krisen sind sogar gewollt. Die Vermögen der Superreichen sind global seit 2008 so stark gestiegen wie nie zuvor. Dem kann man nur ein Ende bereiten, wenn der Euro ad acta gelegt wird und es zu einem Schuldenschnitt kommt. Unabdingbar ist die Einführung eines gedeckten Geldsystems und unabhängiger Notenbanken. Es ist zwingend erforderlich, die Finanzwelt strenger zu kontrollieren, damit es nicht zu weiteren Exzessen kommt. ..

MATTHIAS WEIK: Aus der Krise 2008 hat man nicht die notwendigen Schlüsse gezogen und alle versprochenen Maßnahmen, um die Finanzwelt tiefgreifend zu regulieren, nicht umgesetzt. Die internationalen Finanzkonzerne bestimmen nach wie vor die Marschrichtung.



.. Das System wird kollabieren. Es bewegt sich jetzt bereits am Limit .. Altersarmut ist vorprogrammiert ..

MARC FRIEDRICH: Der Finanzkapitalismus hat den Realkapitalismus gekapert und quetscht ihn aus. Nur eine kleine Elite profitiert heute überproportional ..
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Di Nov 14, 2017 9:59 am

Ich vermute, daß bitch-coin & Co nicht zufällig und nur aus reiner unschuldiger Innovations-Freude auf dem Markt der Zahlungsmittel erschienen ist.
Es erfüllt sehr wirkungsvoll eine Ablenkung von der bisher immer stärker gewordenen Geld-Diskussion rund um FIAT-Money, Euro/Dollar-Diskussion, alternative Vermögenssicherung mittels Gold/Silber oder simple Vorratshaltung von Nahrung oder Tauschmitteln. All das wird den leichter beeinflussbaren Bevölkerungsschichten als altmodisch und steinzeitlich vermittelt, dafür Kryptowährung und z.B. berührungsloses Zahlen mit Plastikkarte als fortschrittlich offeriert. Und so nebenbei werden sich die vE (verdorbenen Eliten) ein großes Stück von diesem neu gebackenen Kuchen abschneiden. Erwünschter Nebeneffekt für die vE ist auch das Fehlen jeden nationalen Bezuges dieses virtuellen Geldes, richtig "schön" international", wie die das gern haben; bisher hatte normales Geld eine gewisse nationale Identifikation, selbst wenn es manipuliertes Fiatmoney war. Sollte es den Euro und US-Dollar zerreissen, ist schon die Alternative Krypto-Welt-Währung da! Alternativlos wie immer und die Rückkehr zu nationalen Währungen wäre wieder mal steinzeitlich, jaja... Würde mich nicht wundern, wenn irgendwann (fast) allen Krykenwährungs-Haltern eine brutale Rasur ihrer Guthaben passiert. Eine passende Fake-Ausrede wird den vE wie immer einfallen...

Tschechien u.a. europ. Länder lassen sich nicht so leicht ihre nationalen Währungen wegnehmen:


http://www.mmnews.de/wirtschaft/35423-tschechischer-wahlsieger-gegen-euro-einfuehrung - Tschechien gegen Euro-Einführung

Der designierte tschech. Ministerpräsident Andrej Babis will keine weitere Integration in der EU.
Er lehne einen Beitritt seines Landes zur Eurozone ab, sagte Babis.
- - -
Die Banken seines Landes seien gesund u. verfügten "über genug Liquidität", so Babis weiter.
"Unsere Geschwindigkeit ist besser als die des Großteils der Eurozone-Staaten."
Er glaube auch nicht, daß der Euro ausländischen Investoren Vorteile bringe.
"Ich will keine weitere Integration, keinen europäischen Finanzminister."
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Fr Nov 24, 2017 3:19 pm

Focus: Ökonom warnt vor Wirtschafts-Crash: "Jetzt ist der Zeitpunkt, sich Sorgen zu machen"
Das letzte Mal, als die Weltwirtschaft sich in einer ähnlichen Situation befunden habe, sei das Jahr 2007 gewesen - kurz darauf brach die große Finanzkrise der Nullerjahre aus.
Die Lage ist ähnlich wie damals, nur "aufgeblasener".
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident am Mi Dez 06, 2017 2:34 pm

https://finanzmarktwelt.de/amerikanische-finanzbehoerde-warnt-vor-risiken-einer-neuen-finanzkrise-und-eine-chronologie-des-finanzwahns-2017-75723/

Amerikanische Finanzbehörde warnt vor Risiken einer neuen Finanzkrise – und eine Chronologie des Finanzwahns 2017

Erst kürzlich hatte die EZB in ihrem halbjährlichen „Financial Stability Review“ vor schweren Verwerfungen an den Finanzmärkten gewarnt – was angesichts der Tatsache,
daß die Notenbank selbst jene Blase entscheidend mit hervorgerufen hat, nicht einer gewissen Ironie entbehrt (siehe dazu unseren Artikel „Ist das Humor? Die EZB als Brandstifter warnt vor dem Feuer, das sie selbst gelegt hat!“). Nun kommt die nächste deutliche Warnung vom „Office of Financial Research“, einer amerikanischen Staatsbehörde, die die Auswirkungen der Finanzmärkte auf die Realwirtschaft analysiert.

Darin ist die Rede von „hohen und steigenden Risiken“ eines plötzlichen Abverkaufs an den Aktien- und Anleihemärkten.
Einer der Gründe für dieses Risiko sei die zuletzt wieder vermehrt auftretende Praxis, dass Investoren langlaufende Schulden durch kurzlaufende Kredite finanziert hätten. Genau das war ein wichtiger Treiber der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 gewesen! ..


https://bachheimer.com/fiat-money  fuw: Die Eurozone bleibt instabil
Vergleicht man den Eurokurs mit dem Dollar oder mit der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts der Eurozone, könnte man auf die Idee kommen, die grundlegende Instabilität der Währungsunion sei überwunden. Doch dafür gibt es keinen Grund. Weder die aktuelle Währungsentwicklung noch das Wirtschaftswachstum sagen etwas über die Qualität des Gebildes aus. Im Gegenteil: Dieser Fehler hat schon vor der Finanzkrise von 2008 dazu geführt, die Konstruktionsmängel des Euro zu verkennen.

Beim Eurogeld von Konstruktionsmängel zu sprechen ist wirklich mehr als freundlich. Der Euro hat nämlich keine Mängel sondern sein Aufbau er ist ein einziger schwerer Fehler, das Kunstgeld bildet nicht im Geringsten die realwirtschaftlichen Gegebenheiten der Mitgliedsländer ab sondern lediglich den Wunsch einer europa-vereinigungstrunkenen Politkaste ab! TB
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Re: Drohender Zusammenbruch des Geldsystems

Beitrag von Dissident Heute um 9:24 am

Zu den neuen Krypto-Währungen, z.B. bit-coin u.a.:

Jedes Zahlungsmittel muss von der Interessensvertretung der Verwender gepflegt und geschützt werden.
Dies wäre im (weltweit leider kaum noch vorhanden) Idealfall der Staat mit seiner Regierung, welche die Interessen des Volkes und seiner Wirtschaft vertritt.
Der Schutz des Geldes muss durch Werthinterlegung (Gold/Silber) bzw. Gegenüberstellung von Wirtschaftsleistung (Arbeit/Innovation/Erfolg) sowie politische Maßnahmen gegen Angriffe von AUSSEN erfolgen. Währungsspekulanten wie Soros (eigentlich dessen Chefs im Hintergrund..) muss defensiv und offensiv gegenübergetreten werden. Wenn ein Staatswesen das nicht bringen kann, dann wird IMMER das big money dieser Welt JEDE ART GELD beherrschen und manipulieren.
Es ist also egal, ob Ihr Euch durch FIAT-Money wie Euro, US-Dollar oder neumodischem Internetgeld wie bitch-coin betrügen lassen wollt.
Verlasst Euch auch nicht allzuviel auf goldene und silberne Polster, sondern mehr auf Eure Fähigkeiten und Netzwerke. Auf Steigerung der Selbstversorgung und Autarkie, auf Eure charakterliche Kraft, welche Euch zu wertvollen Menschen macht.

https://bachheimer.com/kryptowaehrungen

.. Zweifel ob Bitcoin ein NSA Konstrukt ist :
Das der Secure Hash Algorithm (SHA-256) mit der Bitcoin verschlüsselt ist, von der NSA entwickelt wurde ist kein Geheimnis und kann leicht überprüft werden.
Eine Backdoor zur Entschlüsselung ist also schon einmal vorhanden. Die amerik. Steuerbehörde (IRS) wird auf diese Daten zugreifen und wehe die Bitcoingewinne wurden nicht ordentlich versteuert. (Käufe mit Bitcoin im Wert über 600$ unterliegen komplizierten Dokumentationspflichten)
Die Kooperation mit europäischen Steuerbehörden wird sicherlich reibungslos laufen.

Da ja offiziell die Urheberschaft einem geheimnisvollen Genie zugeschrieben wird halte ich es auch für denkbar, daß diese "unstaatlichen" Steuervermeidungs/Terrorfinanzierungs/ Kryptopyramidenspiele als illegal eingestuft werden,( was sie aus staatlicher Sicht ja auch sind) und alle Gewinne beschlagnahmt werden, wie Gewinne aus illegalem Glücksspiel. Noch aber sollen die Kryptowährungen ihren Zweck erfüllen, da sie so wunderbar deflationär wirken und von Gold ablenken. Ich will ja hier nicht der Miesepeter sein, aber so ganz risikolos reich werden könnte auch mit Kryptos eine Illusion bleiben ..
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