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Beitrag von Dissident am Fr Dez 16, 2016 4:02 pm

http://noe.orf.at/news/stories/2815050/ Spatenstich für Algenzucht in Bruck/Leitha

Das niederösterreichische Unternehmen ecoduna, ein Erzeuger von Algen, wird in Bruck an der Leitha die erste industrielle Algenproduktion in Österreich aufbauen. am Freitag erfolgte der Spatenstich für die 15-Millionen-Euro-Investition.

Omega-3-Fettsäuren gelten als besonders gesund und werden derzeit vor allem aus Fischrückständen industriell gewonnen. Die niederösterreichische Firma ecoduna wird ab nächstem Jahr im Wirtschaftspark in Bruck an der Leitha eine industrielle Algenproduktion aufbauen, um ohne tierische Grundstoffe unter anderem Omega-3-Fettsäuren zu produzieren, und zwar auf veganer Basis. Am Freitag erfolgte der Spatenstich für das neue Werk.

Algen werden in hohen Glasröhren gezüchtet

Das Gebäude der industriellen Produktionsanlage gleicht einem modernen Gewächshaus. Die Algen werden dort in sechs Meter hohen Glasröhren in einem durch zahlreiche Patente geschützten Verfahren und vor allem nachhaltig produziert. Das Glashaus wird durch Wärme aus Biomasse (Fernwärme) temperiert betrieben, um exzessive Schneelasten zu vermeiden und dieses frostfrei zu halten.

Die Glasröhren werden dem Sonnenstand entsprechend positioniert um zu gewährleisten, dass die Sonneneinstrahlung gleichmäßig auf die Algen trifft. Die Ernte geschieht in Form einer Separation kontinuierlich über Filtereinheiten. Danach werden sie in einem Trocknungsverfahren schonend getrocknet. Als Handelsware werden entweder die Algen oder die werthaltigen Öle und Feststoffe an weiterverarbeitende Betriebe verkauft.

Weltweiter Markt beträgt 35 Milliarden Euro

„Der Markt an Omega-3-Fettsäuren wird auf 35 Milliarden Euro weltweit geschätzt. Omega 3 Öl schützt das Herz, beugt Demenz vor, unterstützt die Thrombose-Prävention, unterstützt die Therapie bei ADHS und anderen Konzentrations- und Lernstörungen, bietet Linderung bei Makuladegeneration und Schlafstörungen und noch vieles mehr“, berichtete Vorstandsmitglied und Managerin Silvia Fluch.

Bei den Omega-3-Fettsäuren peilt Geschäftsführer Johann Mörwald vor allem den wachsenden Markt von Veganern an. Für veganes Öl werde derzeit an die 1.000 Euro pro Liter bezahlt, für Omega-3- Fettsäuren aus Fischresten hingegen nur 120 Euro. Der Jahresumsatz soll ab 2018 um die 10 Millionen Euro liegen. Das Unternehmen will nächstes Jahr den Betrieb aufnehmen. Der weltweite Markt für Omega 3 Fettsäuren wird auf 35 Milliarden Euro geschätzt.

„Wenn sich so ein innovatives und internationales Unternehmen für einen Standort in Niederösterreich entscheidet, zeigt das, dass der von uns eingeschlagene Weg einer unternehmerfreundlichen Wirtschaftspolitik konsequent beschritten wird und Früchte trägt“, sagte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) anlässlich des Spatenstichs am Freitag.
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Wiener Forscher wollen tierisch kleben

Beitrag von Dissident am Mo März 06, 2017 9:02 am

http://wien.orf.at/news/stories/2828916/  Wiener Forscher wollen tierisch kleben

Wiener Wissenschaftler wollen tierischen Klebstoff bekannter machen. Ein Meeting im Naturhistorischen Museum soll Forscher und Besucher für das Thema begeistern und etwa über die Kleberqualitäten des Salamanders informieren.

Der Querzahnmolch verwendet Klebstoff zur Verteidigung. Er pickt dem Angreifer damit das Maul zu. Neuseeländische Glühwürmchen lassen klebrige Fäden von der Höhlendecke hängen, in denen sich ihre Opfer verfangen. Thailändische Zwergtintenfische haben einen klebrigen Rücken, mit dem sie sich im Fluss an Steine haften. Kommt die Beute des Weges, schlagen sie zu.

All diese Tiere produzieren Klebstoff. Genauso, wie auch Schnecken und Fliegen. „Bei den meisten Tieren passiert das über die Haut oder die Drüsen“, sagt Zoologe Janek von Byern vom Ludwig Boltzmann Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie in Wien. Von Byern sucht seit Jahren nach natürlichen Formen von Klebstoff, als Ersatz für chemische Stoffe.
Keine „Tierfarmen“ geplant

Eine Konkurrenz für den chemischen Klebstoff, der den Großhandel dominiert, sind die tierischen Alternativen bisher nicht. „Solche Mengen können wir auch nicht sammeln. Das würde dem Naturschutzgedanken widersprechen“, sagt von Byern. Ziel der Forschung sei auch nicht, riesige Tierfarmen anzulegen: „Wir wollen den Klebstoff der Tiere in unserer Forschungsarbeit charakterisieren und danach künstlich nachahmen“, so von Byern.

Die größten Erfolge konnten bisher mit Muscheln erzielt werden: „Da ist die Forschung relativ weit fortgeschritten. Vor allem in der Kosmetik gibt es Produkte, die Muschelklebstoff beinhalten“, erzählt von Byern. Bei Salamandern und Tintenfischen etwa, stecke die Forschung noch in den Kinderschuhen.

Treffen soll Forscher gewinnen

Das soll sich nun ändern. Einen ersten Schritt wollen die Forscher rund um von Byern mit einem Expertentreffen zum Thema Bioklebstoffe im Naturhistorischen Museum machen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Norbert Cyran, will von Byern andere Wissenschaftler für den Bioklebstoff begeistern: „Wir brauchen ein breites methodisches und akademisches Netzwerk, um unsere Klebstoffe umfassend zu charakterisieren.“

Das Treffen findet von 6. bis 7. März statt und ist öffentlich zugängig. Für Montag ist ein Publikumsevent geplant, bei dem von 9.30 bis 15.00 verschiedene klebrige Beispiele aus der Natur vorgeführt werden. Dazu zählen nicht nur Tiere, sondern auch fleischfressende Pflanzen.

Natürlicher Kleber: Fibrin aus Wien

Wien kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken, wenn es um natürliche Klebstoffe geht. „Der weltweit angewandte Klebstoff Fibrin, wurde in den 1970er Jahren in Wien erfunden und ist bis heute der einzige medizinische Klebstoff, der wirklich biologisch ist“, erklärt Heinz Redl, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Experimentelle und Klinische Traumatologie. Fibrin ist ein Gewebeklebemolekül, das aus menschlichem Blutplasma gewonnen wird. Es spielt eine zentrale Rolle beim menschlichen Wundverschluss.
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Re: Technische Innovationen

Beitrag von Dissident am Fr Sep 29, 2017 3:04 pm

http://www.epochtimes.de/politik/welt/russland-und-die-usa-planen-gemeinsame-mondstation-a2227415.html

Russland und die USA planen gemeinsame "Raumstation im Mondorbit"

Russland u. die USA planen gemeinsam den Bau einer Mondstation. Ziel sei es, „eine Raumstation im Mondorbit zu bauen“, um damit die Tiefen des Weltalls besser erforschen zu können, teilte die russ. Raumfahrtagentur Roskosmos am Mittwoch mit. Dafür wollten die beiden Länder zunächst „internationale technische Standards“ entwickeln. Getauft wurde das Projekt auf den Namen „Deep Space Gateway“.

Das Kooperationsabkommen zu dem Langzeitprojekt unter Federführung der NASA, das zur Erforschung des fernen Weltraums u. zur Vorbereitung von bemannten Mars-Missionen beitragen soll, wurde demnach bei einer Konferenz in Adelaide unterzeichnet. Die NASA hatte zuvor bereits mitgeteilt, an dem Programm „Deep Space Gateway“ zu arbeiten. Die Internat. Raumstation ISS würde als Sprungbrett dienen. Ein bemannter sogen. Spaceport soll das „Tor zum fernen Weltraum u. zur Mondoberfläche“ abgeben.

„Roskosmos u. die NASA haben sich bereits auf Standards für eine Andockeinheit der künftigen Station geeinigt“, erklärte die russ. Agentur u. verwies dabei auf die besondere russ. Expertise in diesem Bereich. Darüber hinaus geht es nach den Worten von Roskosmos-Chef Komarow um die Schaffung einheitlicher technischer Normen, denn nicht weniger als 5 Länder bauten ihre eigenen Raketen u. Systeme. „Um künftige Probleme bei der techn. Zusammenarbeit zu vermeiden, sollten Standards teilweise vereinheitlicht werden“, sagte Komarow. Nur so könne gewährleistet werden, daß Raumfähren versch. Länder an einer internationalen Mondstation andocken könnten.

Zudem sei über die Nutzung der russ. Raketen vom Typ Proton-M u. Angara beim Aufbau der Station gesprochen worden. Die Hauptarbeiten sollen demnach in den Mittzwanzigern dieses Jahrhunderts beginnen. Der Traum von der Besiedelung des Mondes ist spätestens mit der ersten Landung auf dem Erdtrabanten 1969 konkreter geworden. Derartige Visionen wurden in der vergangenen Woche erneut beim European Planetary Congress in der lettischen Hauptstadt Riga ausgetauscht.

Von bis zu 100 Mondbewohnern bis 2040 war die Rede, die Eis zu Wasser schmelzen, mit 3-D-Druckverfahren Behausungen u. Werkzeuge herstellen, Pflanzen für die Ernährung ziehen u. neue Sportarten bei geringer Schwerkraft betreiben. B. Foing, Chef-Wissenschaftler der ESA, erläuterte in Riga, wie die Menschheit einen ständigen Sitz auf dem Mond einrichten könne, um dann vor dort aus zu expandieren. Bis 2030 könnte es eine erste Mondbesiedelung geben, sagte Foing.
6 - 10 Pioniere, darunter Wissenschaftler, Techniker u. Ingenieure – eine Gemeinschaft, die bis 2040 auf hundert Menschen anwachsen könne. „2050 könnten es 1000 sein u. dann ist es vorstellbar, Familienmitglieder zu haben“, die sich zu den Mondsiedlern dazu gesellten. In mehrere Jahrzehnten seien sogar Geburten auf dem Mond denkbar.

ESA-Chef Jan Wörner stellte in Aussicht, daß die ISS durch eine ständige Mondstation ersetzt werden könnte. Ohnehin soll die ISS 2024 außer Betrieb genommen werden. Jenseits von Finanzierungsproblemen, deren Lösung nach Ansicht von Experten eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Raumfahrtbehörden u. kapitalstarken privaten Unternehmen erfordern, seien gemeinsame internat. Bemühungen um eine Kolonisierung des Mondes auch dazu geeignet, „irdische .. Krisen zu überbrücken“.

Foing hofft auf einen Besuch einer Mondsiedlung bis 2040. Der Preis für ein Ticket läge jetzt bei rund 100 Mio. €, „aber in 20 Jahren könnte der Ticketpreis 100x niedriger sein“. Schon heute arbeitet die Firma SpaceX des US-Unternehmers Elon Musk daran, in den kommenden Jahren 2 zahlende Insassen in einer Kapsel auf eine Reise um den Mond zu schicken.
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Re: Technische Innovationen

Beitrag von Dissident am Fr Okt 13, 2017 10:14 am

http://ooe.orf.at/news/stories/2871851/ Drohne als Feuerlöscher im Einsatz

Zum ersten Mal wurde vom Feuerwehrausstatter Rosenbauer aus Leonding bei Linz eine Drohne für den Löscheinsatz getestet. Die spezielle Schwerlastdrohne aus Lettland kann einen vollen Löschschlauch tragen.

Die Drohne der Startup-Firma Aerones aus Lettland wiegt 70 Kilo, hat einen Durchmesser von drei Metern und sechzehn Rotoren. Damit kann dann selbst ein Schlauch in 85 Meter Metern Höhe durch die Luft schweben, berichtet Georg Pilsner von Rosenbauer.

Trotz der 100 Liter Wasser, die pro Minute aus dem Schlauch schossen, konnte die Drohne ihre Position halten. Gesteuert wurde der Flug und das Löschen vom Boden aus. Selbst eine Stromleitung könnte man mit dem Schlauch zu Drohne führen und damit von Akkus unabhängig sein. Einsatzgebiete könnte die Brandbekämpfung in Höhen sein, wo keine Drehleiter mehr hinkommt. Längst keine Utopie mehr, sagt Pilsner: „Es ist durchaus denkbar, dass Drohnen für Brandbekämpfungen in großen Höhen eingesetzt werden.“

Noch ist das allerdings Zukunftsmusik. Auch weil der Einsatz von Drohnen zum Beispiel im Stadtgebiet rechtlich schwierig ist und man spezielle Genehmigungen braucht.
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Re: Technische Innovationen

Beitrag von Dissident am Do Jan 25, 2018 3:20 pm

und das Gegenteil von techn. Innovation ...

Vielleicht hilft es einem Leser, teure Fehler zu vermeiden:

https://hartgeld.com/investment-immobilien.html

Leserzuschrift-DE: heutige Bauqualität:
Als ehemaliger Heizungsbauer und EDV-ler in der Baubranche möchte ich auf ein paar gravierende Baufehler der letzten 30 Jahre für zukünftige Investoren hinweisen.

Fertigteilhäuser: Werden von Banken wegen der Haltbarkeit von ca. 30 Jahren schlecht bewertet.
Vollwärmeschutz: Schimmelgefahr innen sowie Brandgefahr außen Fehlender konstruktiver Bautenschutz:
Flachdächer oder zu wenig Dachüberstand gibt leckere Feuchtigkeitsschäden von außen.
Versorgungsleitungen:
Leitungen aus Kunststoff oder dünnwandige Heizungsrohre aus Stahl, Wasserschäden vorprogrammiert Alles, was Gummidichtungen hat.
Schwimmender Estrich, unter dem Rohre verlegt sind, Schwachsinn hoch 3.
Sämtlicher Müll mit Gipskarton, da frißt sich eine Maus durch, und bald stinkts erbärmlich, hilft nur Abriss.
Keller aus Betonfertigteilen, viel Spaß beim abdichten.
Hausentwässerung:
Die Kunststoffrohre unter der Erde werden sogar von Baumwurzeln durchdrungen, dann sauft der Keller ab.
Diese Aufstellung ist nicht vollständig, soll aber etwas zu denken geben.
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