„Meinl European Land und die Frage, ob Österreich ein Rechtsstaat ist“

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Beitrag von Dissident am Mi Dez 28, 2016 3:13 pm

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https://www.tips.at/news/perg/wirtschaft-politik/291199-vom-geschaedigten-zum-buchautor-ueber-meinl-fall --- Vom Geschädigten zum Buchautor über Meinl-Fall
PERG. 100.000 Österreicher haben mit ihrem Meinl European Land (MEL)-Investments Unmengen an Geld verloren. Zahlreiche Geschädigte haben Klagen eingebracht. Der Perger Erich Halatschek recherchierte jahrelang und veröffentlicht nun darüber ein Buch. Mit dem Buch will der Spross der bekannten Perger Baufamilie in erster Linie zur Aufklärung des Falles beitragen. Schnell ist er nach Schadenseintritt auf zahlreiche Ungereimtheiten gestoßen. Als Absolvent des Studiums der Rechtswissenschaften sowie Geschäftsführer der EHI Immobilien Gesellschaft möchte Halatschek nun Licht ins Dunkel des Kriminalfalles zu bringen.
Kritik an Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
„Ich verstehe nicht, dass zu Beginn keine Untersuchungshaft über die Verdächtigen verhängt wurde“, sagt Halatschek. „Auch habe ich im Strafakt keine einzige Telefonüberwachung von Beschuldigten gefunden, während es diese in anderen Fällen wie bei Grasser u. Meischberger sehr wohl gegeben hat“, wundert sich der Jurist über das Vorgehen der StA. Die Liste der Überraschungen ist lang u. so könnte das kritische Werk den Geschädigten in ihren Gerichtsverfahren eine wertvolle Hilfe sein.

So war laut Vertrag die Meinl-Firma MERE für die gesamte Immobilienverwaltung u. das Management zuständig, hat aber in dieser Zeit offensichtlich keinen einzigen eigenen bezahlten Mitarbeiter gehabt. Als Abfindung für die Vertragsauflösung gab es stolze 280 Mio. € für die Meinl Bank, beschlossen bei einer Hauptversammlung, die entgegen früheren Gepflogenheiten nicht in Österreich, sondern auf Jersey abgehalten wurde. Noch schlimmer ist für ihn, dass dort angeblich nachträglich der Rückkauf von Zertifikaten genehmigt wurde, gut versteckt ohne eigenen Tagesordnungspunkt. Von dieser Versammlung ist weder eine Anmeldungs- noch eine Anwesenheitsliste zu erhalten. „Zentraler Punkt in meinem Buch ist daher ein Fragebogen, in dem ich die Geschädigten ersuche, mitzuteilen, wie sie abgestimmt haben. Wäre der Staatsanwalt dieser Frage nachgegangen, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht geschrieben“, ärgert sich der Autor.

Fünf Jahre Kampf ohne rechtskräftiges Urteil
Indizien deuten darauf hin, dass der Managementvertrag vom 20.12.2002 zu diesem Zeitpunkt gar nicht unterschrieben war. Er wurde im Mitte 2003 erschienenen Geschäftsbericht 2002 mit keinem Wort erwähnt. Ganz im Gegenteil: Darin steht, dass die MEL für die Meinl Gruppe Immobilienleistungen erbringt. Per Hansson war bis Mitte 2003 Geschäftsführer u. wurde bis heute nicht befragt, ob er diesen Vertrag überhaupt kennt u. warum er ihn nicht unterschrieben hat. Halatschek geht inzwischen bereits seit 5 Jahren gegen die Meinl Bank gerichtlich vor u. hat nach unzähligen Verhandlungen bis heute kein rechtskräftiges erstgerichtliches Urteil. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Zum Buch: „Meinl European Land und die Frage, ob Österreich ein Rechtsstaat ist“ ISBN: 9783903018013 220 Seiten Preis: 19,90 Euro

http://www.tips.at/news/perg/wirtschaft-politik/318123-erich-halatschek-veroeffentlicht-zweites-buch-zum-fall-meinl Halatschek zweites Buch zum Fall Meinl
Unternehmer Erich Halatschek schildert in seinem zweiten Buch über den Fall Meinl seine eigenen Schadenersatzprozess und setzt der Staatsanwalt nun noch mehr zu, damit sie endlich tätig wird.
Weil sein 1. Buch „Meinl European Land und die Frage, ob Österreich ein Rechtsstaat ist" ein wesentliches Ziel verfehlt hat, nämlich den Abstimmungswillen der MEL-Anleger bezüglich der Beschlüsse auf der MEL-Hauptversammlung v. 16.7.2008 festzustellen bzw. zu prüfen, ob die Anleger getäuscht wurden, hat Halatschek mit „Die MEL-Verschwörung" nun sein 2. Buch zu diesem Kriminalfall geschrieben. „Die Staatsanwaltschaft ist diesbezüglich leider nicht tätig geworden", zeigt sich Halatschek enttäuscht. Er dachte, dass das 1. Buch dazu animieren wird, eine Beweissicherung der bei der OeKB aufliegenden Anmeldeformulare zu dieser MEL-Hauptversammlung vorzunehmen.
„Die Unterlassung einer notwendigen Beweissicherung begründet den Verdacht des Amtsmissbrauchs gegen den ermittelnden Staatsanwalt", so die Meinung des Autors. Im 2. Buch ist daher auch eine Anzeige gegen den ermittelnden Staatsanwalt abgebildet, die der Buchautor eingebracht hat, u. er schildert auch seinen eigenen Schadenersatzprozess gegen die Meinl Bank.
ISBN: 9783903018037 160 Seiten Preis: 14 Euro
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