Theresienstadt - Häftlinge

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Fr Jun 09, 2017 4:05 pm

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/n/nashe.htm  Dr. Eric Nash wurde 1942 mit seiner hochschwangeren Frau, seiner Mutter u. seiner Schwester ins Ghetto Th. deportiert. Im Ghetto wurde Sohn Mischa geboren. Nashs Arbeit als Arzt schützte ihn eine Weile vor Transporten nach dem Osten, doch Herbst 1944 wurde er mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert. Nash erzählt, daß .. seine Familie im Gas ermordet wurde. Er überlebte Auschwitz u. das Zwangsarbeiter-
lager Kaufering, emigrierte 1946 in die USA. Dr. Nash lebt heute (im Jahr 2000) im Staat New York (USA)

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/n/neubergerl.htm  Leon Neuberger (1880-?) .. 1902–1935 aktiver Offizier, zuletzt im österr. Bundesheer u. wurde als Oberst in den Ruhestand versetzt , viele Kriegsauszeichnungen. Er kam als Prominenter am 10.10.1942 nach Th., wurde Leiter des Wach- u. Ordnungsdienstes.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/n/neugebauere.htm  Eduard Neugebauer (10.2.1897 Brünn – 28.9.1944) arbeitete vor dem Krieg als Tischler in Brünn. Von Brünn aus wurde er am 28.1.1942 mit Transport U nach Th. deportiert. Während seines Aufenthaltes im Ghetto schuf er eine umfangreiche Sammlung von Zeichnungen u. Aquarellen mit Motiven von den Theresienstädter Straßen, Festungsmauern u. Höfen. Alle seine Zeichnungen sind signiert, datiert u. mit dem Namen des Objektes versehen. Er wurde am 28.9.1944 mit Transport EK nach Auschwitz deportiert, wo er umkam

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/n/neuhausl.htm  Dr. Leopold Neuhaus Rabbiner, am 1.10.1942 in den Ältestenrat berufen. Er erlebte in Th. Befreiung

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/n/neumannr.htm  Dr. Richard Neumann (1878-?) .. 1921 Reichsanwalt beim Reichsgericht in Leipzig. Als Abteilungsleiter bei der Reichsanwaltschaft mit der Durchführung der staatsrechtlichen Bekämpfung staatsfeindlicher insbes. bolschewistischer Umtriebe betraut --- Er war seit 5.1.1945 als Prominenter in Th.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/o/oesterreichere.htm  Erich Österreicher war Mitglied des Ältestenrates. Er war ein Freund Edelsteins u. ein gewandter Leiter der „Arbeitszentrale“. Zusammen mit anderen wurde er im Herbst 1944 nach Auschwitz (deportiert)

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/o/ottenheimerp.htm  Paul Ottenheimer (1873-1951) .. war er Hofkapellmeister in Darmstadt/Hessen .. zahlreiche Kompositionen .. Freund von Richard Strauss u. Felix von Weingartner .. war als Prominenter seit 18.2.1945 in Th. .. In Th. befreit

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/panofskye.htm  Erich Otto Georg Panofsky (1894-?) ..  1914–1918 Kriegsteilnehmer .. Kriegsauszeichnungen .. Bankier in Berlin, dann arbeitete er bei der Deutschen Reichshauptbank in Berlin .. Seit 19.4.1943 war er als Prominenter in Th. -- am 28.10.1944 nach Auschwitz deportiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Theresienstadt-Konvolut  Panofsky, Liselotte (1921–1944?), Tochter von Erich Panofsky, Transportnummer: 12387–I/91

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/perlseef.htm  Franz Perlsee (1909-?) Mischling 1. Grades. Seit 9.4.1943 als Prominenter in Th. --dort befreit

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/picke.htm  Emil Pick (1865-?) .. 22 Jahre Chemiker u. Betriebsleiter u. Direktor großer Spiritus– u. Pottaschefabriken in  Böhmen. Eigene Unternehmungen: Kosmoswerke in Tschaslau, Preßhefe und Spiritus A.G. in Trentschin, Slowakei, Großgrundbesitz .. überlebte Th. als Prominenter

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pickeb.htm  Ernst Bobby Pick (1913-1999) kam Nov. 1941 mit dem Aufbaukommando ins Ghetto Th. u. arbeitete dort beim Kartoffeltransport. Er heiratete hier im Ghetto Vera geb. Schlesinger. Herbst 1944 wurden beide in versch. Transporten nach Auschwitz deportiert, kamen durch die Selektion u. überlebten. Er starb im Alter von 86 Jahren in Chadera

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pickh.htm  Hans Pick (1884-?) .. Chemiker .. 1915–1919 Ausbildung des militärischen Gasschutzes der Mittelmächte beim Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie .. Kriegsauszeichnungen .. verheiratet mit Herta, geb. Hamburger .. Pick kam am 20.11.1942 als Prominenter nach Th. --- In Theresienstadt Leiter der Abteilung „Sanitäre Einrichtungen“ im Gesundheitswesen (Desinfektion) ---

http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/87178-pick-elise-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ Pick Elise (1855-1942) Transport IV/8-977 .. Darmentzündung, Todesursache: Herzschwäche

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/placekm.htm  Max Plaček (1902-1944) war vor dem Krieg als Karikaturist in Prag tätig. 1942 wurde er zur Zwangsarbeit nach Panenské Břežany geschickt u. von hier aus am 15.9.1942 mit Transport JB I nach Th. Im Ghetto schuf er eine umfangreiche Sammlung von Porträts u. Karikaturen .. Von Th. aus wurde er am 18.12.1943 nach Auschwitz, dann weiter nach Sachsenhausen u. Schwarzheide deportiert, wo er umkam.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/ploenniesm.htm  Maria v. Ploennies, geb. Askenasi (1877-?) war verwitwet. Ihre 3 Kinder waren Mischlinge 1. Grades. Sie war seit 8.12.1944 in Th. als Prominente .. dort befreit. 1923 starb der Gatte an den Folgen einer Kriegsverletzung. Ihr Gatte war China- u. Frontkämpfer, Träger vieler Auszeichnungen. Er war Arier, die 3 Töchter wurden evangelisch erzogen. Die Familie stand vor der Machtergreifung der nationalsozialistischen Bewegung nahe.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/poecko.htm Oswald Pöck (1893-1944?)  Am 30.11.1941 wurde er mit Transport H nach Th. deportiert .. arbeitete höchstwahrscheinlich in der Techn. Abteilung. Er kam in Auschwitz um, wohin er am 29.9.1944 mit Transport EL

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/podolierm.htm  Marion Podolier (1906-?) Sopranistin .. Sept. 1942 wurde sie nach Th. deportiert, .. dort befreit..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/polakj.htm  Josef Polák (1905-1965) .. 1941 nach Th. deportiert. Er war in der Evidenz der Jüd. Selbstverwaltung beschäftigt u. hatte deswegen über Jahre hinweg Zugang zu wichtigen Daten. Als der 1. Judenälteste von Th., Edelstein, u. 3 Mitarbeiter der Zentralevidenz (Faltin, Deutsch u. Goldschmied) wegen „Fälschung der täglichen Häftlingsstatistik“ angeklagt u. erschossen worden waren, übernahm Polák die Aufgabe Goldschmieds. Nun war es seine Aufgabe, die tägl. Häftlingsmeldungen zu erstellen. Polák gelang es, wertvolles Material vor der durch die SS angeordneten Vernichtung zu retten. Hierzu wechselte er häufig die Verstecke; zuletzt mauerte er das Material in die Decke eines kleinen Raumes ein. Auf diese Weise rettete er die Deportationslisten aller Häftlinge aus Böhmen u. Mähren (73.608 Namen) u. die Listen der Häftlinge, die aus Th. nach dem Osten transportiert wurden (86.934 Namen). Die Listen mit den Namen der Häftlinge aus Deutschland, Österreich, Holland u. Dänemark hatte er ebenfalls zum Verstecken vorbereitet; bevor dies gelang, versiegelte SS-Obersturmführer Bergl überraschend das Archiv u. die Papiere wurden zusammen mit allen anderen aus dem Archiv des RSHA in Th. in einem leeren Wasserbehälter im Hof der Sudetenkaserne verbrannt. Mehrere Tage u. Nächte lang gingen hier die Beweise der Naziverbrechen in Flammen auf. Tagelang hing der stechende Geruch der Rauchschwaden über dem Lager, u. überall flogen halbverbrannte Papierfetzen umher. Nach der Befreiung zog Polák nach Prag u. leitete eine Kanzlei, die mit der Bearbeitung der von ihm geretteten Deportationslisten betraut war u. Auskunft über das Schicksal deportierter Häftlinge erteilte. Er ist Autor u. Mitautor vieler Publikationen über Th. ---


Zuletzt von Dissident am Mi Sep 06, 2017 10:34 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Fr Jun 16, 2017 10:42 am

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/polakv.htm  Vlastimil Artur Polák (1914–1990) stammte aus Úsov in Nordmähren. Nach der Internierung im Prager Hagibor wurde er am 31.1.1945 nach Th. deportiert

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pollakha.htm  Handa Pollak (1931-?) .. Am 15.3.1939 marschierte die Wehrmacht in die „Resttschechei“ ein .. Am Eingangstor des Gutshofes prangte in großen Lettern „Zidi ven“ (Juden raus). Karel Pollak u. seine Tochter suchten Unterschlupf bei Verwandten in Prag .. Herbst 1941 wurde Karel Pollak dem „Aufbaukommando“ nach Th. zugeteilt. 342 junge Männer trafen am 24.11.1941 in Th. ein .. Juni 1942 wurde Handa zusammen mit ihrer Tante Hanička nach Th. deportiert. Sie kam ins Kinderheim L 410 .. am 23.10.1944 Transport nach Auschwitz .. von Auschwitz aus nach Oederan in Sachsen deportiert, um hier in einer Chemie- u. Munitionsfabrik zu arbeiten. Das Unternehmen „Agricola GmbH-Werk K, Deutsche Kühl- u. Kraftmaschinen GmbH“ war ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Als die Front näherrückte, sollten die Häftlinge in ein anderes KZ überführt werden. Da jedoch überall Chaos herrschte, fuhren sie im offenen Viehwaggon wochenlang von einem Ort zum anderen. Mit einem der Elendstransporte kam Handa gegen Ende April 1945 nach Th. zurück u. wurde hier befreit .. Karel Pollak war am 9.3.1945 in einem der Außenlager des KZ Dachau gestorben. Er war an Typhus erkrankt u. völlig entkräftet, hatte jeden Mut zum Leben verloren .. Frühjahr 1949 gelangte Handa mit einer Jugend-Alija-Gruppe nach Israel ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pollackh.htm  Helga Pollak (1930-?) .. Ihr Vater war Besitzer eines großen Konzertcaféhauses .. Ihre Mutter war nach England emigriert u. auch Helga sollte im Rahmen einer Aktion des Hechaluz mit einem Kindertransport nach England gehen. Der Ausbruch des Krieges verhinderte dies .. Januar 1943 wurde sie gemeinsam mit ihrem Vater Otto Pollak nach Th. deportiert, wo sie am 23.1.1943 ankamen. Helga hat begonnen Tagebuch zu schreiben und wird dieses Tagebuch während der gesamten Ghettozeit fortsetzen. Nach der „Schleuse“ wird sie von ihrem Vater getrennt. Sie bekommt ein Quartier im Mädchenheim L 410 zugewiesen .. sie erkrankte an Enzephalitis, wurde gesund .. Am 23.10.1944 verließ auch Helga Th. mit einem Transport nach Auschwitz .. weiter nach Oederan in Sachsen deportiert, wo sie in einer Chemiefabrik arbeiten mußten. Ende April wurde sie mit einem dieser Elendstransporte wieder zurück nach Th. deportiert, wo sie ihren Vater wieder traf. Gemeinsam erlebten sie in Th. die Befreiung. Aus der Quarantäne entlassen, fuhr sie mit einer Cousine u. ihrem Vater zurück nach Kyjov .. 1946 übersiedelte sie zu ihrer Mutter nach London .. Sie lebte zunächst in Bangkok, dann in Addis Abeba. Sie bekam 2 Kinder, mit denen sie 1957 zusammen mit ihrem Mann nach Wien zurückkehrte. Sie wollte ihrer taubstumm geborenen Tochter eine gute Ausbildung zukommen lassen. Die US-Filmemacherin u. Holocaustüberlebende Susan Justman drehte 2 Filme über Helga Pollaks Leben : „Terezín Diary“ (1989) u. „Voices of the Children“ (1997). Helga P. lebt heute in Wien. 1x im Jahr treffen sich die überlebenden Mädchen aus Zimmer 28 des Mädchenheimes L 410

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pollakparillef.htm  Flora Pollak-Parille (1873-?) .. in Th. als Prominente seit 2.8.1944 .. sie gibt an: ‚Ich war mit einem Juden verheiratet. Mein 1. Sohn Franz stammt aus dieser Ehe u. ist Volljude. Mein 2. Sohn stammt blutgemäß nicht von meinem Gatten, sondern von einem arischen Vater. Er ist meines Wissens aus dem Judentum ausgetreten, ist mit einer Arierin verheiratet u. lebt in Amsterdam. Er heißt Rudolf Pollak .. Er hat sich führend bei der Gründung des Joodschen Rates in Amsterdam betätigt.’ ---  wird am 29.8. gemeldet, daß... die oben Genannte in die Liste der Prominenten A aufzunehmen sei...’Außerdem ist für die in diesem Falle notwendige ärztliche Betreuung zu sorgen u. hierüber zu berichten.’ Schon vorher wurde Flora Pollak-Parille von der Dienststelle mitgeteilt, 'daß Ihnen unbeschränkte Schreiberlaubnis an Ihren Sohn erteilt wurde. Die Post ist hiervon in Kenntnis gesetzt.'

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/popiels.htm  Dr. Simon Popiel (1865-?) Transportnummer 480 –IV/10 --- Stand auf der Liste der „Prominenten A“ der Kommandantur .. 1914–1918 leistete er Kriegsdienst an der Front, war Generalstabsarzt a. D..  mehrfach dekoriert ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/poppere.htm  Dr. Egon Popper war Mitglied des ersten Ältestenrates, der Dez. 1941, gebildet wurde .. er war bis zu diesem Zeitpunkt Lagerleiter, dann kam er in den Vorstand der „Abteilung für innere Angelegenheiten“. Er stand als „tschechischer Jude“ in scharfer Gegnerschaft zu Edelstein. Von H. G. Adler wird er als ein schwächlicher Charakter bezeichnet. Im Herbst 1944 wurde er .. nach Auschwitz geschickt.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/poppers.htm  Dr. Stefan Popper war vor dem Krieg lange Jahre Vorstandsmitglied der Böhmischen Escompte-Bank u. Creditanstalt in Prag. Er wurde nach Th. deportiert u. dort mit der Geschäftsleitung der „Bank der jüd. Selbstverwaltung“ beauftragt. Okt. 1944 wurde er mit einem der letzten Transporte aus Th. nach Auschwitz deportiert

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/porgesbernsteine.htm  Else Porges-Bernstein (1866–1949) war Schauspielerin, Schriftstellerin u. Schauspielautorin. Sie wurde zusammen mit ihrer Schwester, die bald danach starb, am 26.6.1942 nach Th. deportiert u. erlebte hier die Befreiung
https://de.wikipedia.org/wiki/Elsa_Bernstein .. am 26.6.1942 gemeinsam mit ihrer Schwester Gabriele Porges ins Ghetto Th. deportiert. Gabriele P. starb in Th.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/pragers.htm  Dr. Stephan Friedrich Prager (1875-?) .. 1915 Kriegsdienst .. 1925 Oberregierungsrat u. Oberbaurat, Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau in Berlin .. In Th. traf er am 23.7.1942 als Prominenter ein, dort als Bauingenieur tätig und befreit

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/praskai.htm  Ida Praska (1899-?) .. seit 15.9.1943 in Th. als Prominente --- Ihr Gatte Ludwig Praska war Arier u. Abteilungsleiter der Hermann Göring Werke in Linz. Er ging im Januar 1942 ins Feld u. fiel Sept. 1942 an der Ostfront

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/presingerp.htm  Paula Presinger .. seit 11.1.1944 als Prominente in Th. --- 1906 hatte sie den Hofrat der Finanzprocuratur in Graz, Dr. Alfred Presinger, Arier u. Rechtsanwalt in Graz, geheiratet. 3 Kinder, 2 Söhne: Dr. Herbert Presinger u. Dr. Helmut Presinger, von Kriegsbeginn bis 1941 eingerückt

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/prochnickr.htm  Robert Prochnick wurde nach der Deportation Otto Zuckers Leiter des Sekretariats u. Stellvertreter Murmelsteins. Galt als dessen Gefolgsmann, war für die Häftlinge keine große Stütze, weil er in allen Dingen Murmelsteins Ansichten vertrat u. umsetzte. Erstellte noch nach der Befreiung aus dem Gedächtnis heraus u. anhand der wenigen nicht zerstörten Akten statistische Übersichten, von denen H. G. Adler meint, daß sie der Wahrheit relativ nahe kommen

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/p/prossnitzh.htm  Heinz Prossnitz (1926-?) war ein Freund Fredy Hirschs .. er gehörte zur 2. Havlagah (einer Gruppe von jüd. Jugendlichen, die ihre Auswanderung nach Palästina vorbereiteten) Fredy Hirsch korrespondierte mit ihm, auch noch aus dem Ghetto Th. Der Vater von Heinz arbeitete als Vorsteher der Finanzabteilung der jüd. Gemeinde in Prag u. hatte Verbindung zu Dr. Fritz Ullmann, einem Vertreter der Jewish Agency in der Schweiz. Weil der Vater diese Position in der jüd. Gemeinde innehatte, befand sich Heinz auch unter den letzten, die deportiert wurden. Mit Hilfe zweier Mädchen, Erika Wolf u. Edith Brezina, nahm er Verbindung zu jüd. Organisationen u. Einzelpersonen in neutralen Ländern auf. Er schuf sich ein Netz von Kontakten in der Slowakei, in Ungarn u. auch auf deutschem Gebiet. Dann begann er Päckchen zu schicken, zunächst nach Łódź u. dann nach Th. Anfangs half er nur seinen Freunden, dann, als seine Adresse sich herumsprach, auch völlig unbekannten Menschen. Er führte Tagebuch u. eine Statistik über die verschickten Lebensmittel u. Bekleidung. Insges. waren es 8.950 Kg .. Heinz verkaufte Wertgegenstände, um an die benötigten Lebensmittel zu kommen .. Hirsch bekam von ihm noch in Birkenau Päckchen. Am 5.4. ging das letzte Päckchen nach Birkenau ab. In israelischen Sammlungen gibt es hunderte von Postkarten mit der Anschrift von Heinz Prossnitz: U obecniho dvora 2. Am 27.10.1944 fuhr Heinz Prossnitz mit dem Transport nach Bauschowitz u. von da aus mit dem Transport eV direkt nach Auschwitz-Birkenau ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rafaelsonp.htm  Paul Raffaelsohn .. Jüdischer Kapo, der als Gehilfe des SS-Scharführers Stuschka im Arbeitskommando Zossen in der Zeit vom 2.3.1944-10.2.1945 Mißhandlungen an Gefangenen vorgenommen haben soll. R. war am 27.7.1942 aus Düsseldorf nach Th. deportiert worden. Schon im Ghetto zeigte er ungute Verhaltensweisen. Er versuchte Vorteile für sich herauszuschinden .. quälte andere Häftlinge. Er arbeitete nach dem Krieg in einem Amt für Hilfe für die Opfer des NS. Später wurde er verhaftet u. im Lager Nr. 6 CIC Neuengamme inhaftiert. Nach Antrag wurde er an die tschechoslow. Behörden ausgeliefert. 1947 wurde er vor dem Außerordentlichen Volksgericht in Prag 2 wegen Verbrechen laut § 3/1 u. 7/3 des Restributionsgesetzes angeklagt, verurteilt u. hingerichtet ..


Zuletzt von Dissident am Fr Sep 08, 2017 3:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Fr Jun 16, 2017 2:47 pm

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rauchenbergs.htm  Stefanie Rauchenberg (1901-?) .. seit 25.4.1944 in Th. .. 1924 als Angestellte der früheren tschechoslow. Staatsbahnen in Mährisch-Ostrau in Verbindung getreten mit der deutschen Nachrichtenabteilung/Wehrkreiskommando Breslau. 1932 verhaftet u. durch das Kreisgericht in Mährisch-Ostrau zu 3 Jahren u. 4 Monaten schweren Kerkers wegen Militärverrat zu Gunsten Deutschlands verurteilt. Nach Abbüßung der Strafe als Angestellte der Breslauer Nachrichten beschäftigt. In Theresienstadt befreit.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/redliche.htm  Egon Redlich (1916-?) .. war ein fanatischer Anhänger der zionistischen Idee u. bereitete sich systematisch auf ein Leben nach dem Krieg in Palästina vor, wohin er zu emigrieren beabsichtigte .. am 4.12.1941 nach Th. deportiert, wo er Mitglied des Ältestenrates wurde u. Leiter der Abteilung für Kinder- u. Jugendfürsorge, der die Erziehung u. in Wirklichkeit auch der geheime Unterricht oblag. In dieser Situation popularisierte er in den Reihen der Jugendlichen die Sache des Zionismus u. versuchte, die Erziehung in diesem Geiste in das System der Kinder- u. Jugendbildung zu integrieren .. Von seiner Ankunft in Th. bis zu seiner Deportation nach Auschwitz schrieb er in Tschechisch u. Hebräisch ein Tagebuch, das eines der bedeutendsten Zeugnisse der Geschehnisse im Ghetto Th. darstellt über die zionistische Bewegung in den Reihen der Gefangenen u. über das Leben der Jugendlichen u. Kinder. Zusammen mit seiner Frau u. seinem halbjährigen Sohn wurde er am 23.10.1944 nach Auschwitz deportiert ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/reinerk.htm  Karel Reiner (1910-1979) Komponist .. am 5.7.1943 ins Ghetto Th. deportiert .. Am 28.10.1944 wurde er mit dem letzten abgehenden Transport nach Auschwitz deportiert u. in Dachau schließlich befreit.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/reiszw.htm  Wilhelm Reisz Wiener Jude, der Verfolgung u. Lager überstand. Gegen Reisz wurde am 15.10.1945 vom Leiter der österr. Staatspolizei eine Anklage eingereicht. Reisz war während der Nazizeit dem SS-Scharführer Herbert Gerbing unterstellt gewesen. Unter Gerbing war Reisz an den sogen. „Judenaushebungen“ beteiligt gewesen. Er hatte mit Gerbing zusammen Juden, die für die Deportation u.a. nach Theresienstadt bestimmt waren, in ihren Wohnungen aufzuspüren, ihren Namen zu notieren u. ihnen beim Packen zu helfen. Das Verhalten von Reisz, so der Leiter der Staatspolizei, sei deswegen so verwerflich, da er dies tat, „um sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen“. Das österr. Volksgericht befand Reisz für schuldig u. verurteilte den Überlebenden zu 15 Jahren Gefängnis. Reisz erhängte sich nach der Urteilsverkündung in seiner Zelle.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rocekj.htm  Jan Rocek (früher Honza Roubiček) ist Mitglied des Förderkreises Beth Theresienstadt in Givat Chaim/Israel. Er war Häftling im Ghetto Th., wohnte damals im Zimmer Nr. 127 im Jugendheim L–218. Er arbeitete fast die ganze Zeit im Chemie-Laboratorium. Herbst 1944 wurde er mit dem ersten der 10 Transporte nach Auschwitz-Birkenau transportiert, wenig später in ein Zwangsarbeiterlager nach Meuselwitz bei Dresden verschickt. Nach der Befreiung kehrte er nach Prag zurück, studierte Chemie u. heiratete 1947 Eva, geb. Porges. Er war mit der Situation in der ČSSR nicht zufrieden. 1960 flüchtete die Familie ..
Von Dänemark aus reisten sie über England in die USA, wo sie heute in Illinois leben.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/roesslerk.htm  .. Aus dem Briefbericht von K. G. Roessler, Ludwigshafen 1956: Februar 1943 wurde die Großmutter des halbjüdischen Autors, 83 Jahre alt u. gebrechlich, von Plauen aus nach Th. deportiert. Roessler versprach ihr, wenn möglich, einen Besuch in Th., den er am 8. oder 9.4.1943 versuchte, ohne zu wissen, daß die Großmutter knapp zuvor gestorben war. Er ging von Bauschowitz zu Fuß nach Th. u. gelangte wirklich bis zur Kommandantur. „Ich fragte den Posten, wie ich zur Kommandantur gelangen kann. Er antwortete mir: 'Die Straße entlang zum Markt!' Ohne einen Ausweis zu zeigen, ging ich einfach durch die Absperrung.... Unterwegs traf ich eine Gruppe Juden u. sprach sie an. Diese zeigten sich sehr ängstlich u. sagten, sie dürften nicht mit 'Ariern' sprechen. Ich erklärte, daß ich selbst jüdischer Abstammung sei u. um meine Großmutter zu sehen, auf dem Weg zur Kommandantur wäre. Die Angesprochenen schlugen nur die Hände über dem Kopf zusammen, sagten 'Um Gotteswillen!' u. gingen schnell weiter."
Es gelang Roessler, bis zu Seidl vorzudringen. Er „sagte zunächst gar nichts. Dann aber schrie er mich plötzlich an, was ich denn für eine Frechheit besäße u. wie ich denn hereinkäme. Ich antwortete ruhig aber bestimmt, daß ich nicht mit illegalen Mitteln eingedrungen sei...Es sei mir bekannt, daß er als Kommandant selbstverständlich die Möglichkeit habe, mir die ‚Sprecherlaubnis’ zu verweigern. In diesem Fall bitte ich ihn, mir einen Passierschein aus dem Lager zu geben. Ein neues Donnerwetter brach los, u. er schrie, ich solle mich aus dem Hause scheren, machen, daß ich fortkäme, einen Passierschein bekäme ich nicht, alles andere sei ihm egal.“ Auf abenteuerliche Weise glückte die Flucht aus Th. Später wurde Roesslers Mutter nach Theresienstadt deportiert, die er Ende Mai 1945 von dort mit seinem Motorrad abholte.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rosee.htm  Eduard Rose (1879-1943) .. mit Transport aus Weimar nach Th. gebracht .. Während seine beiden Söhne der Verfolgung durch rechtzeitige Flucht ins Ausland entkommen konnten, blieb er in Weimar. Dem 83jährigen blieb die Deportation ins „Musterlager“ nicht erspart. Er starb bereits nach viermonatigem Aufenthalt am 24.1.1943 in Th.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rosenbaumk.htm  Kamilla Rosenbaum (?-?) begann im Frühjahr 1943 im Keller des Mädchenheims L 410 damit, Pastior Jan Karafiats Kinderbuch „Broučci“ (Glühwürmchen) als Tanzpoem mit jüngeren Kindern einzustudieren. Unter der Mitwirkung engagierter Künstler wurde daraus alsbald ein ambitioniertes Theaterprojekt.
https://translate.google.at/translate?hl=de&sl=en&u=https://portal.ehri-project.eu/authorities/terezin-victims-person-iti-2039519&prev=search --- Januar 1942 nach Terezín transportiert. 1944 nach Auschwitz transportiert u. 1945 mit einem Evakuierungstransport nach Terezín geschickt. Mai 1945 in Terezín befreit.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rosenblattl.htm Leo Rosenblatt (1888-1944?) war der letzte Direktor der Israel. Erziehungsanstalt in Hannover-Ahlem. Er .. wohnte mit seiner Familie bis 19.3.1943 in der Schule; dann wurde er zusammen mit seiner Frau Margarete u. den Kindern Ruth u. Gerhard nach Th. deportiert. Er u. Gerhard wurden 1944 von Th. aus nach Auschwitz verbracht ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rosenthale.htm Dr. Ernst Rosenthal war 1933 Geschäftsführer des „Reichsbundes jüd. Frontsoldaten“. Er war Mitglied des KC (Kartell Convent deutscher Studenten jüdischen Glaubens). In Th. war er Leiter der Detektivabteilung.
http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/29358-ernst-rosenthal/ .. Geboren 5.8.1888 .. Transport I/96, nr. 13394 (17.6.1943, Berlin -> Theresienstadt)
Transport Ev, nr. 1723 (28.10.1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rottonarag.htm Gisela Rottonara (1873-1943) .. mit Transport IV/3 nach Th. deportiert, wo sie am 11.7.1942 eintraf. Nach halbjähriger Gefangenschaft starb sie hier am 23.1.1943 ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/rudnickie.htm Elise Rudnicki (1863-1942) .. wurde am 24.8.1942 nach Th. deportiert u. starb wenige Tage nach ihrer Ankunft

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/r/russob.htm Benno Russo (1871-1943).. Winter 1942 wurden die Russos mit Transport XX/2 – 147 ins Ghetto Th. deportiert. Benno R. starb dort am 18.4.1943. Seine Frau Clara wurde weiter nach Auschwitz deportiert ..
http://www.holocaust.cz/en/database-of-victims/victim/29959-benno-russo/ .. Born 1.1.1871 .. Transport XX/2, no. 147 (25. 11. 1942, Magdeburg -> Terezín)
Murdered 18.4.1943 Terezín
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Mi Jun 21, 2017 3:23 pm

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/salingerj.htm  Julie Salinger (1873-?) .. Opernsängerin .. Während des 1. WK Lazarettschwester, Kriegsauszeichnungen .. hatte Verbindung mit Prinz Heinrich, dem Bruder Kaiser Wilhelms, hat 2 uneheliche Söhne, Grafen von der Schulenburg, beide Mischlinge ersten Grades“
Seit 17.6.1942 als Prominente in Th., dort befreit

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/salusg.htm  Grete Salus, lange in Th., wurde zusammen mit ihrem Mann Dr. Fritz Salus, der Chefarzt des Krankenhauses L 317 war, am 23.10.1944 nach Auschwitz deportiert, wo der Mann gleich ums Leben kam. Frau Salus wurde einige Tage später zusammen mit 200 anderen jüd. Frauen ins Lager Öderan verfrachtet, wo bereits 300 andere Jüdinnen, meist aus Ungarn u. Polen waren. Einige Schritte vom Lager entfernt befand sich eine Patronenfabrik, wo man arbeitete .. Am 14.4.1945 wurden die Häftlinge in offene Kohlenwagen verladen, in jeden Wagen ebenfalls Aufseherinnen. Geplantes Reiseziel war Mauthausen. 2 Tage hielt der Zug in Aussig, wo ein Tieffliegerangriff glimpflich verlief. Dann stand der Zug 3 Tage lang in Leitmeritz (Litoměřice), pendelte daraufhin wiederholt zwischen hier u. Aussig. Statt, wie geplant, die Frauen nun nach Dachau oder Flossenbürg zu evakuieren, ließ man am 21.4. in Litoměřice aussteigen u. führte sie ins Ghetto Th.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sandfortp.htm  Paul Aron Sandfort wird in Dänemark groß, wohin er mit Mutter u. Stiefvater 1935 flüchtete. 1943 wird die Familie beim Versuch, nach Schweden zu fliehen, verhaftet u. ins KZ Th. deportiert .. Nach 1945 Kopenhagen zurückgekehrt, erlebt er den offenen u. versteckten Antisemitismus seiner Umgebung u. auch seiner Mitschüler. Er wird Musikwissenschaftler

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sassoj.htm  Josef Sasso war Mai 1943 als Wehrmachtssoldat in Algerien in alliierte Gefangenschaft geraten. In der Gefangenschaft trat er der österr. Legion bei u. ließ sich zum Funker ausbilden. Nachdem er einem Spezialkommando zugeteilt worden war, das im feindlichen Binnenland operieren sollte, wurde er im Januar 1944 zusammen mit einem Kameraden über dem Neusiedler See abgesetzt. Der Auftrag lautete, Quartiere für nachfolgende Partisanengruppen zu organisieren u. militärische Objekte auszuspionieren. Sasso u. sein Kamerad verloren bei der Landung ihren Begleitfallschirm mit dem Funkgerät u. wichtigen verräterischen Schriftstücken. Als ein Kind diese Sachen fand u. der Gestapo übergab, hatte diese praktisch einen Steckbrief zur Hand.
Sasso u. sein Freund konnten sich noch bis Wien durchschlagen u. dort Verwandte besuchen, dann trennten sie sich. Während sein Kamerad in Wien zurückblieb, organisierte sich Sasso immer neue Unterschlupfmöglichkeiten in Neustadt u. Winzendorf. Am 4.4. wurde er jedoch von der Gestapo in seinem Winzendorfer Versteck gestellt. Bei einem Schusswechsel tötete er einen Polizeioffizier, dann wurde er überwältigt. Auch sein Quartiergeber u. dessen Tochter wurden verhaftet .. Am 5.4. griff sich die Gestapo im Zuge der Sippenhaftung Sassos Eltern u. seine Schwägerin .. Er wurde ins „Gestapogefängnis am Moritzplatz“ nach Wien gebracht .. Immer wieder wurde er verhört, nach Verbindungsleuten befragt .. Februar 1945 ging er mit einem Transport ab, der das KZ Flossenbürg zum Ziel hatte. „Hoch- u. Landesverrat“ stand auf seinem Transportzettel u. „ RU“-„Rückkehr unerwünscht“. Der Transportschein war allerdings auf einen anderen Namen ausgestellt. Nach Ybbs-Kemelbach wurde der Zug von Tieffliegern angegriffen. Viele Waggons u. die Lokomotive wurden zerstört. Es gab viele Tote u. Verwundete, der Waggon Sassos blieb jedoch unversehrt. Nachdem eine neue Lokomotive angekoppelt worden war, wurde der Zug zunächst nach Ybbs zurück u. dann nach Linz gebracht. Hier wurde der Transport in Gruppen zu je 40 Mann, jeweils zu fünft aneinandergekettet, neu zusammengestellt. Beim Appell meldete er sich nicht auf den Namen Mayer, sondern ließ seinen Namen auf den Namen Sasso richtig stellen. Da der Transport durch die Toten u. Verwundeten nicht vollständig war, scheinbar Begleitpapiere verloren gegangen waren, gelang die Täuschung. Er gab an, wegen Arbeitsvertrags-
bruch inhaftiert zu sein. Diese Täuschung hat ihm wahrscheinlich das Leben gerettet. Von Linz aus gelangte der Transport über Prag-St. Pankraz nach Th. in die Kleine Festung. Er wurde Anfang Mai befreit u. kehrte nach Österreich zurück. 1963 schilderte er seine Erlebnisse in Th. der Redaktion des Zentralorgans der kommunistischen Partei Österreichs, der „Volksstimme“. Während des Prozesses gegen Stefan Rojko 1963 war er einer der wichtigsten Belastungszeugen

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schalkovam.htm  Malvína Schalková (1882-1944) .. wurde am 8.2.1942 mit Transport W nach Th. deportiert .. Am 18.5.1944 wurde sie mit Transport Eb nach Auschwitz deportiert, wo sie im Sept. des gleichen Jahres umkam.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schicklera.htm  Schickler, Adolf u. Hulda .. Adolf S. war Gemeindevorsteher in der Synagogengemeinde ..  Ihre Söhne verließen Deutschland mit ihren Kindern Ende der 30er Jahre. Das Geschäft wurde „verkauft“ .. 1943 standen die Namen der Schicklers auf den Transportlisten. Über Hamburg wurden sie am 5.5.1943 nach Th. deportiert. Fr. Schickler war 74, Hr. Schickler 76 Jahre alt. Adolf S. starb bereits auf dem Transport, Hulda S. lebte in Th. noch 1 Jahr u. starb dann auch an Unterernährung.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schimmerlingh.htm  Honza Schimmerling (1921-1999) in Brünn geboren, war in seiner Jugend Mitglied des Hashomer Hatzair (sozialistische-zionistische Jugendbewegung). Er wurde am 18.1.1942 ins Ghetto Th. deportiert, wo er in der Landwirtschaft arbeitete u. Jugendliche betreute. Am 18.10.1944 wurde er nach Auschwitz-Birkenau deportiert, nach der Selektion im Januar 1945 nach Fürstengrube, wo er Zwangsarbeit leisten mußte. Nach der Befreiung lebte er in Prag, wurde Dozent an der Landwirtschaftlichen Hochschule. Nach der Wende wurde er Mitglied der „Theresienstädter Initiative“. Er war ein guter Freund der Sühnezeichenfreiwilligen, ihr Lehrer u. Gesprächspartner ---
.. Honza S. 1999: "--- Wir Juden standen häufig zwischen Tschechen u. Deutschen. Im Randgebiet u. in manchen Städten waren viele der deutschen Kultur näher u. fühlten deutsch, was noch aus dem früheren Österreich-Ungarn stammte, aber die Mehrzahl der Juden, besonders in Böhmen u. auf dem Lande, fühlte tschechisch ---
.. 1939 ..  kam ich auch mit Mitgliedern des tschech. Widerstands in Berührung --- mit meiner Familie .. 1942 nach Th. Dort arbeitete ich zunächst als Jugendbetreuer in einem Knabenheim, dann als Instrukteur für Jugendliche in der Landwirtschaft. Auch im Ghetto gehörte ich illegalen Vereinigungen an --- Herbst 1944 .. wurden nach dem Aufstand im Warschauer Ghetto auch junge Arbeiter aus Th. nach Auschwitz gebracht. Ein Teil der noch Arbeitsfähigen kam in Außenlager. Ich musste für die IG Farben in Fürstengrube schuften .. Ende Januar 1945 .. von der Roten Armee befreit ---
Am 3.5.1945 schrieb Honza S. in Budapest einen Bericht über die Tätigkeit der zionistischen Jugendbewegungen im Protektorat u. im Ghetto Th. Im Gegensatz zur Stellung  Edelsteins, der versuchte, mit der „Zentralstelle für jüd. Auswanderung“ der SS zu verhandeln – in der ersten Zeit erfolgreich - lobt Honza S. den „Hashomer Hatzair“, der nicht mit dem Strom schwamm u. deswegen beschuldigt wurde, nicht solidarisch mit der Allgemeinheit zu handeln .. Im Ghetto entstand eine umfangreiche u. starke Hechalutzbewegung, die mit dem Herannahen der Roten Armee mehr und mehr linksgerichtet war. Es entstand die „Vereinigung jüd. revolutionärer Sozialisten“, zu denen außer dem „Hashomer Hatzair“ auch viele Mitglieder des „Makkabi Hatzair“ beitraten. Doch alle Pläne dieser Vereinigung wurden durch die Transporte im Herbst 1944 zunichte gemacht.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schimmerlingovav.htm  Vera Schimmerlingová (geb. Silbinerová) (1924-?) Am 4.7.1942 nach Th deportiert, Okt. 1944 nach Auschwitz-Birkenau .. am 30.10.1944 nach Flossenbürg, wo sie in dem Außenlager Oederan Zwangsarbeit leisten mußte. Hier blieb sie bis zum 15.4., wurde dann mit einem der Elendstransporte nach Th. zurückdeportiert, wo sie befreit wurde. Am 7.7.1945 konnte sie das Lager verlassen.
In einem Gespräch berichtet sie 1999: „Ich kam als 17jähriges Mädchen nach Th. --- arbeitete ich 1939-1941 in landwirtschaftlichen Betrieben --- Nachdem alle jüd. Kranken aus den öffentl. Krankenhäusern ausgewiesen u. in privaten Häusern untergebracht wurden, wurde ich mit 16 Jahren Hilfsschwester. Im Rahmen dieser Tätigkeit infizierte ich mich mit nicht offener TBC u. wurde von jüd. Ärzten behandelt. Als dann die ersten 900 Juden aus Ölmütz u. Umgebung nach Th. deportiert wurden, musste ich auf diesem Transport Irre begleiten u. auf sie aufpassen. Gemeinsam mit mir traten auch meine Schwester, meine Mutter u. meine Großmutter diese Fahrt an. Zunächst erhielt ich in der Kavalierkaserne Arbeit: Ich musste im Siechenhaus Sterbende betreuen u. war nur von Alten u. Kranken umgeben. Fast alle alten Menschen starben in Th. oder wurden nach Auschwitz ins Gas geschickt. Ein vereiterter Finger änderte mein Leben. Ich kam in die Landwirtschaft, konnte draußen u. mit jungen Menschen zusammen arbeiten u. gelegentlich auch Nahrungsmittel stehlen, wenn die Wachmannschaften wegsahen. Ich wohnte nun in einem Privathaus in einer Straße des überfüllten Ghettos in einem Raum mit mehrstöckigen Betten u. vielen anderen Frauen zusammen; .. Manchmal gelang es mir, mich mit meinen Angehörigen zu treffen. Ich lernte auch einen jungen Mann kennen u. lieben. Aber zu Intimitäten ließ ich es nicht kommen; in dem allgemeinen Schmutz u. der ständigen Öffentlichkeit war ich dazu nicht bereit. In Th. herrschten viele Seuchen. Ich steckte mich auch an, überstand dabei Scharlach u. Gelbsucht. Die Läuseplage versuchten wir durch Haarschneiden u. Einreiben mit Petroleum einzudämmen. Ein Kopftuch verhüllte dann den kahlen Kopf. Als meine Mutter u. meine Schwester 1943 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, war ich noch nicht wieder gesund. 6 Monate später kamen sie in der Gaskammer um. Erst lange nach dem Tod meiner Familienangehörigen erhielt ich 1944 eine letzte Karte von ihnen aus Birkenau. Wie die meisten Frauen wurde ich 1944 ebenfalls nach Auschwitz deportiert. Ich kam dort in eine Baracke zu ungar. Juden u. teilte mit 8 Frauen eine Pritsche. Erst hier erfuhr ich vom Tod meiner Angehörigen: „Mutter und Schwester sind durch den Kamin geflogen“. Zu Tränen war ich nicht mehr fähig. Ich verschwieg auch meine Erkrankung an TBC u. rettete so mein Leben. Gemeinsam mit anderen Frauen arbeitete ich in einer Munitionsfabrik. Bei dieser schweren Arbeit wurde ich von deutschen Facharbeitern oft unterstützt. Eine Schwangere, die mit uns aus Th. nach Auschwitz gekommen war, machte uns immer wieder Mut. Wir versuchten, sie zu schützen. Erst als sich die Schwangerschaft nicht mehr verheimlichen ließ, wurde sie entdeckt u. vermutlich vergast. An Kleidungsstücken standen uns nur ein gestreiftes Kleid, ein Mantel u. Schuhe zur Verfügung. Unterwäsche u. Strümpfe gab es nicht (in Th. durften wir noch unsere Zivilkleidung tragen).
Die allgemeinen hygienischen Zustände u. auch der Gesundheitszustand veränderten auch viele Körperfunktionen. So blieb bei den meisten Frauen die Menstruation aus. Dies war für uns eine enorme Erleichterung, denn uns standen weder Unterwäsche noch Binden zur Verfügung; weder konnte die Kleidung gewaschen oder gewechselt werden, noch konnten wir uns selbst ausreichend waschen. Im März 1945 wurde ich im offenen Bahnwaggon evakuiert. Bei Fliegeralarm versteckten sich die SS-Aufseherinnen unter uns Häftlingen. Ich kam wieder nach Th., wo ich aber nur wenige Bekannte antraf. Da ich einen Ausschlag im Gesicht bekam, u. auch wg. der Typhusepidemie im Ghetto, wurde ich erst im Juli 1945 entlassen. Ich war allein u. wusste nicht, wohin ich mich wenden sollte. Bei einer arischen Tante in Ölmütz fand ich zunächst Unterkunft. In Brünn wurde eine Schulklasse eingerichtet, in der wir das Abitur nachholen konnten. Dort lebte ich mit ehem. Theresienstädtern u. tschech. Soldaten zusammen; Kleidung erhielt ich von humanitären Organisationen. Nach meinem Studium wollte ich ursprünglich nach Palästina auswandern, doch als ich im Kreis der Auswanderungswilligen auch meinen Mann kennenlernte, blieben wir beide in der Tschechoslowakei. Heute leben wir in Prag. Meinen Jugendfreund aus dem Ghetto Th. traf ich später ebenfalls wieder. Auch er hatte inzwischen geheiratet u. war nach Israel ausgewandert. Unsere beiden Familien verbindet eine sehr intensive Freundschaft.“

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schlitze.htm  Gräfin Else von Schlitz geb. Meyer, (1882-?) war seit 7.4.1944 als Prominente in Th., dort befreit. .. Verwitwet nach Rudolf Graf von Schlitz, im 1. Weltkrieg Reserveoffizier mit vielen Auszeichnungen, Kursleiter für die Vorbereitung der deutschen Mannschaft zu den Springkonkurrenzen der Olympiade, Anzahl der Kinder: 3, Mischlinge 1. Grades. ... Ihr Vater war der Oberregierungsrat Dr. Paul Meyer, vielfach ausgezeichnet .. Bruder: Alex Meyer als Oberregierungsrat bis 1936–1937 bei der Regierung in Düsseldorf. Vorkämpfer der deutschen Luftfahrt, Freiballonführer, vor dem Weltkrieg als Flieger, Schüler von Fritz Euler. Weltkriegsteilnehmer, Reserveoffizier, mit Auszeichnungen EK I u. EK II. Publikationen über internationales Luftrecht.
Bruder: Richard Meyer, Beamter des Auswärtigen Amtes, bei Weltkriegsausbruch Attaché in Peking. Weltkriegsteilnehmer mit den Auszeichnungen EK I und EK II. Reserve-Offizier. Nach dem Krieg wieder diplomatische Karriere in Brüssel, Paris, Rom. Gesandter in Assunción. Ministerialdirektor in Berlin und Dirigent des Ostabteilung des Auswärtigen Amtes bis 1936/37. Jetzt im Ruhestand in Schweden lebend.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schneidhuberi.htm  Ida Franziska Schneidhuber, geb. Wassermann (1892-?) war mit August Schneidhuber verheiratet gewesen, der SA-Obergruppenführer u. Polizeichef von München, Chef der SA in Bayern u. Mitglied des Deutschen Reichstages war. Aus der Ehe gingen 2 Kinder, Mischlinge 1. Grades hervor. Ida Schneidhuber war als Prominente ab dem 30.7.1942 in Th.


Zuletzt von Dissident am Di Sep 05, 2017 2:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Di Jun 27, 2017 10:52 am

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schnurrmanns.htm  Siegfried Schnurrmann (1907-2004) Die Eltern, Vater Elias u. Mutter Rosa, geb. Valfer, haben außerdem noch 2 Töchter. Das Schuhgeschäft des Vaters geht gut, er ist in der jüd. Gemeinde aktiv .. 1939 müssen die Schnurrmanns Geschäft u. Haus verkaufen. Die schon betagten Eltern fliehen nach Luxemburg, wo sie auch nicht sicher sind. 1943 werden sie nach Th. deportiert, wo sie umkommen. Die Kinder retten sich durch Flucht aus Deutschland. Siegfried geht als Leiter einer zionistischen Jugendgruppe nach Schweden, später nach Israel, wo er Mitglied des Kibbuz Dafne wird. 1951 kommt er nach Offenburg zurück u. betreut die wenigen Rückkehrer. Später zieht er nach Freiburg, wo er die Sozialbetreuung in der jüd. Gemeinde übernimmt.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schoenovav.htm  Věra Schönová (1921-?) .. nach Th. deportiert. Auch hier betätigte sie sich als Schauspielerin u. Regisseurin. Nach der Befreiung war sie wieder an tschech. Theatern tätig. 1948 wanderte sie nach Palästina aus u. lebte in Haifa ---

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schoenwald.htm  .. Felix Kornfeld, der am 24.10.1941 ins Sammellager Schönwald kam, am 18.2.1944 nach Th. gebracht u. von dort bald darauf nach Auschwitz deportiert wurde. Ein Insasse des Sammellagers Schönwald, Erich Löwi, wurde nachträglich als 'Mischling' anerkannt u. entlassen. Er musste zwangsweise der Organisation Todt beitreten.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schorschg.htm  Gustav Schorsch (1918-?) .. spielte 1939 kleinere Rollen am Prager Nationaltheater --- Am 26.12.1942 wurde er nach Th. gebracht. Hier beteiligte er sich in vielfältiger Weise am kulturellen Leben .. am 16.10.1944 wurde er nach Auschwitz deportiert. Kurz vor der Befreiung wurde er bei der Liquidierung eines KZ in Polen erschossen

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schragenheimf.htm  Felice Schragenheim war eine junge Jüdin aus Berlin, die eine lesbische Beziehung zu einer deutschen Arierin unterhielt. Sie hatte Kontakte zu einer Widerstandsgruppe. Sie wurde bis 1944 von ihrer deutschen Freundin Lilly Wust versteckt. Im August wurde die 22Jährige von der Gestapo verhaftet u. Sept. 1944 nach Th. gebracht, 1 Monat später nach Auschwitz, dann nach Groß-Rosen, wo sie starb.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schultzc.htm  Clara Schultz, geb. Petite (1862-?), dänische Staatsbürgerin, verwitwet nach dem 1934 verstorbenen Johannes Hermann Schultz, Arier. Aus der Ehe entstammten 2 Kinder, Mischlinge 1. Grades. Ehemann Johann Hermann Schultz war Flotten-Kommandeur der dän. Flotte. Inhaber von 12 Dekorationen .. In Th. als Prominente seit 5.10.1943

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schwarza.htm  Aaron Schwarz (1897-?) .. holländischer Staatsbürger, .. war seit 7.4.1944 als Prominenter in Th.
.. 1914–1917 Angestellter der Fa. Voss u. Stern, Filiale in Plauen, Deutschland u. St. Gallen/Schweiz. 1917–1944 Ang., später leitender Direktor der holländ. Fa. N.V. Polák. Erfindungen u. Patente auf chemischem Gebiet.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schwarzf.htm  Fred Schwarz (1923-?) .. flüchtete 1938 .. in die Niederlande. Die deutsche Polizei in Kaldenkirchen hilft ihm, die Grenze nach Holland zu passieren. Nach Einmarsch der deutschen Truppen kommt er Juli 1940 ins Durchgangslager Westerbork, dann ins Ghetto Th., dann nach Auschwitz-Birkenau .. wird zusammen mit seinem 3 Jahre älteren Bruder in eine Außenstelle des KZ Buchenwald verlegt. Anschl. kommt er nach Graslitz, Komotau, Plauen, Speyer. 1945 kehrt er in die Niederlande zurück. In Eindhoven trifft er seine spätere Frau wieder, die er im Lager Westerbork lieben gelernt hat. 1952 wird er holländ. Staatsbürger .. in Westerbork hat er als Nähmaschinenmechaniker gearbeitet. Heute hat er eine führende Stellung in einem internat. Handelskonzern inne.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schwarzkleina.htm  Ada Schwarz-Klein (1895-?), Mezzosopranistin .. Deportation nach Th. am 8.7.1943 .. konzertierte mit Werken des Rokoko sowie mit altjüdischen Weisen. Sie hat auch in Smetanas Verkaufter Braut mitgewirkt. Ada Schwarz-Klein hat überlebt.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/schwerdto.htm  Otto Schwerdt (1923-2007) Zusammen mit seinen Eltern verließ er 1936 Deutschland, .. ging nach Kattowitz. Hier wurden sie v. deutschen Einmarsch überrascht, ghettoisiert u. zur Zwangsarbeit verpflichtet. 1943 wird die Familie nach Auschwitz deportiert. Otto S. u. sein Vater .. kommen in Außenlager des KZs Großrosen u. müssen in Fünfteichen Zwangsarbeit leisten. Als das Lager Februar 1945 aufgelöst wird, wird Otto S., wiederum zusammen mit seinem Vater, nach Leitmeritz deportiert,.. In der Grube „Richard“ müssen sie am Zusammenbau von Panzermotoren arbeiten. Dann wird auch „Richard“ aufgelöst u. ein großer Teil der Häftlinge ins Ghetto Th. verbracht. Hier erlebt Otto S., zwischenzeitlich an Typhus erkrankt, die Befreiung. Ende Mai brachte das Rote Kreuz Vater u. Sohn nach Kattowitz. Der Vater, der 1955 starb, ließ sich nach dem Krieg in Regensburg nieder. Otto S. ging 1948 nach Israel, nahm als Soldat am Unabhängigkeitskrieg teil .. kehrte nach Regensburg zurück, als sein Vater 1954 erkrankte .. Zusammen mit Tochter Mascha hat er seine Lebensgeschichte aufgeschrieben.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sedovaj.htm  Jana Šedová (1920-?) Nach ihrer Verheiratung mit Otto Popper, einem techn. Beamten, wurde sie nach Th. deportiert. Sie erlebte die Befreiung u. kehrte nach Prag zurück .. Sie wurde Schauspielerin ---

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sekaninovac.htm  Gertruda Sekaninová-Čakrtová (1908–1986) überlebte die Gefangenschaft in Th. (wo sie als Kinderbetreuerin arbeitete), Auschwitz u. Groß Rosen. 1949–1957 bekleidete sie den Posten eines Stellv. des Außenministers der ČSSR. 1968 war sie eine der 4 Abge-
ordneten, die im tschechoslowak. Parlament gegen den tschechoslow.-sowj. Vertrag stimmten, der die Besetzung der CSSR durch die sowj. Armee legalisierte. Sie unterzeichnete die Charta 77 u. war Vorsitzende des Komitees für die Verteidigung unschuldig Verfolgter.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/seysselg.htm  Gräfin Seyssel d’ Aix, geb. Freundlich-Gasparius, (1877-1965)  In Th. war sie als Prominente seit 4.8.1942, dort befreit. Ehemann Major Seyssel d’Aix war hochdekoriert u. Ritter des Johanniter-Ordens .. ".. Arische Kinder. Stiefsohn ist Hauptmann in der Deutschen Wehrmacht. Die Familie Seyssel d’Aix ist ein altes Grafengeschlecht. Ein Vorfahr war unter Napoleon General“

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sheka.htm  Shek, Alisah u. Zeev Alisah Shek, geb. Ehrmann (1927-?) Ihr jüdischer Vater, Rudolf Ehrmann (1877–1950) war ein Prager Bauingenieur, Mitglied des tschech.-jüd. Vereins Kapper. Ihre nichtjüd. Mutter Pavla (1899–1967) stammte aus Wien. Sie verweigerte das Bekenntnis zur deutschen Nationalität, indem sie es während der Protektoratszeit ablehnte, sich von ihrem jüd. Gatten scheiden zu lassen. Die Kinder der beiden waren nach den Nürnberger Gesetzen 'Mischlinge', sie waren jedoch in die jüd. Matrik eingetragen worden. Sobald die jüngere –Alisah– 16 Jahre alt war, wurde sie mit ihrer um 3 Jahre älteren Schwester Ruth nach Th. deportiert. Das geschah am 13.7.1943. Die Eltern blieben zwar in Prag, doch auch der Vater entging nicht der Verhaftung. Er wurde im Frühjahr 1944 festgenommen, zuerst einige Monate lang in der Kleinen Festung Th. festgehalten, dann nach Auschwitz deportiert. Er überlebte. Alisah begann in Th. mit dem Schreiben eines Tagebuches, das das Schicksal der Familie Ehrmann widerspiegelt. Der Vater ist in Auschwitz, die Mutter in Prag, die Kinder sind in Th. Die Mutter schickte nach Th. Hunderte von Paketen .. Ruth arbeitete in Th. als Krankenschwester. Sie pflegte auch die Häftlinge, die mit den sogen. Evakuierungstransporten kurz vor Kriegsende in Th. ankamen. Sie bekam Flecktyphus, erholte sich davon u. begann nach der Befreiung in einem Prager Kinderheim zu arbeiten. Hier steckte sie sich mit Kinderlähmung an u. starb im Sept. 1945. Zeev Shek (1920-1978) gehörte zu den leitenden Persönlichkeiten der zionistischen Jugendbewegung Makkabi Hazair, war Mitglied des Theresienstädter Hechaluz u. arbeitete in der Abt. Jugendfürsorge, auch in der sogen. Talmudhundertschaft. Das war eine fachmännische Gruppe, die hebräische Bücher aus liquidierten jüd. Bibliotheken nach Th. beförderte u. hier katalogisierte. Von Anfang an hatte sich Zeev vorgenommen, so viele Dokumente wie möglich über die wahre Rolle Th. zu sammeln u. aufzubewahren. Zu Beginn ihrer Bekanntschaft begriff Alisah diese Sammelleidenschaft Zeevs nicht, respektierte sie jedoch. Als Zeev dann nach Auschwitz deportiert werden sollte, verpflichtete er sie, diese Dokumente zu betreuen u. seine Tätigkeit fortzusetzen. Der Koffer mit all diesen Dokumenten musste unbedingt aufbewahrt werden, auch wenn weder Zeev noch Alisah überleben sollten. Alisah übernahm die Aufgabe. Jeden Tag nahm sie heimlich den Tagesbefehl d. Ältesten-
rates von der Aushängetafel u. hob alle möglichen Verbote, Verordnungen, Formulare auf. Sie begann mit dem Schreiben des Tagebuches, schrieb in deutscher Sprache aber mit hebräischen Buchstaben, für den Fall, daß das Tagebuch in deutsche Hände geraten sollte. Sie schrieb über Vorkommnisse in ihrem Leben, über Gefühle u. Gedanken eines 17-jähigen Mädchens, die sie mit der Realität des Lagers konfrontierte .. Außerdem bewahrte sie viele wichtige authentische Informationen über die Entwicklung des Lagers – vieles waren eigene Beobachtungen, über vieles wurde sie von Jiří Vogel informiert. Vogel war ein Verwandter ihres Vaters u. war von Beginn an Mitglied des jüd. Ältestenrates. Auf abenteuerliche Weise gelang es Alisah, den Koffer mit den Dokumenten aufzubewahren. Sie arbeitete in der Landwirtschaft, später im Geflügelhof – beides bedeutete etwas mehr Bewegungsfreiheit. Den Koffer versteckte sie im Labyrinth der Gänge der Festung Th. Nach dem Krieg holte sie ihn von dort, übergab ihn Zeev, der sowohl Auschwitz als auch das Dachauer Außenlager Kaufering überlebt hatte u. nach Rückkehr nach Prag Leiter der von d. Jewish Agency organisierten Dokumentations-
aktion wurde. 1947 erhielt Zeev die Genehmigung für die Auswanderung nach Palästina .. Noch im selben Jahr kam er mit einer Delegation zum Jugendkongreß nach Prag u. heiratet Alisah. Beide fahren 1948 nach Israel u. Zeev Shek tritt in den diplomatischen Dienst ein. 1950–1953 ist er 1. Sekretär der israel. Botschaft in Prag, 1956–1960 in London. 1960–1963 Rat in Paris, 1967–1971 Botschafter in Wien, 1977–1978 in Rom ..
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Do Jul 06, 2017 9:44 am

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/siegelt.htm  Tana Siegel (1940-?) .. am 10.11.1943 nach Th. gebracht. Was sie davon weiß, beruht nicht auf Erinnerungen, sondern späteren Erzählungen. Danach war sie zunächst in einem tschech. Kinderheim u. wurde dann von einem Ehepaar „adoptiert“. Als die Eltern deportiert wurden, nahm sich des Kindes die Mutter der Frau an, eine Wienerin, die es 2x vor der Verschickung bewahrt hat. Dann wurde es von ihr versteckt gehalten, genährt u. gepflegt. Nach dem Krieg kehrte das Kind zur Mutter zurück.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/simone.htm  Erich SIMON arbeitete in Berlin als Statistiker der „Reichsvereinigung“, wo ihn der von Himmler zwangsverpflichtete Statistiker Koherr vergebens vor der Verschickung zu bewahren suchte. Simon kam Juni 1943 nach Th. u. wirkte hier ebenfalls als Statistiker. Im Herbst entging er der Deportation dank der Fürsprache Koherrs beim Kommandanten

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/singerj.htm  Frau Judis Singer u. ihr Mann kamen .. am 25.9.1942 aus Wien in Th. an. Hier erkrankte ihr Mann an Typhus. Dies wurde verheimlicht u. Fr. Singer pflegte ihn mit (heimlich) mitgebrachten Medikamenten u. privater ärztl. Hilfe im Normalquartier gesund. Seit Ende 1942 waren beide in Werkstätten für Galanteriewaren tätig .. Sie waren mit der Herstellung von Kunstlederkoffern, Brillen– u. Zigarettenetuis u. Lederbeuteln für Soldaten im Auftrag eines Wiener Fabrikanten befaßt. Der jüd. Werkstattleiter war früher in dessen Prager Filiale tätig. Der Fabrikant besuchte zunächst in Begleitung eines Gendarmen die Werkstätten u. brachte den Singers, die er aus Wien kannte, Tabak u. Lebensmittel mit. Später durfte er nur die Dienststelle betreten .. Hr. Singer wurde im Herbst 1944 an Krebs operiert .. wurde er am 28.10.1944 mit dem letzten Osttransport nach Auschwitz deportiert. Fr. Singers freiwillige Meldung wurde nicht akzeptiert. In den Galanteriewerkstätten mußten im April 1945 8000 Rucksäcke für die SS hergerichtet werden .. Fr. Singer half nach dem Krieg bei der Liquidation von Th. bis zum 5.10.1945. Sie kam auch mit gefangenen Deutschen aus der Kleinen Festung in Berührung, darunter der intime Freund eines alten Lagerinsassen, den er den Krieg über unterstützt hatte, u. ein junger Halbjude, dessen Mutter aus Th. deportiert worden war. Sie intervenierte bei den Tschechen u. bekam ihn frei.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/skutschf.htm  Prof. Dr. Felix Otto Skutsch (1861-?) .. Seit 18.3.1942 als Prominenter in Th., dort befreit .. war Assistent an der Uni-Frauenklinik in Jena, 1887–1891 Privatdozent an der Uni-Frauenklinik in Jena, 1891–1903 Universitätsprofessor an der Uni-Frauenklinik Jena.
1903–1933 Professor an der Uni-Frauenklinik Leipzig

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/skutschh.htm  Helene Skutsch (1875-?), Gattin des Prof. Skutsch, Transportnummer 11551 – I/90 .. Stand auf der Liste der „Prominenten A“ der Kommandantur .. 20 Jahre lang war sie ehrenamtlich auf sozialem Gebiet tätig, Vorsitzende des Leipziger Hausfrauenvereins u. des Landesverbandes der Sächs. Hausfrauenvereine, Vorstandsmitglied der Reichsvereinigung der Hausfrauenvereine Deutschlands, Gründerin eines Instituts für praktisch-wissenschaftliche Hauswirtschaft, welches von der Reichsfrauenführerin als führendes Reichsinstitut dieser Art übernommen wurde. Im Weltkrieg war sie Leiterin einer Abteilung des nationalen Frauendienstes

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/smetanah.htm  Hanuš Smetana (1899-1944), Architekt. Am 10.8.1942 mit Transport Ba nach Th. deportiert u. von dort am 18.5.1944 nach Auschwitz ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/solarovaf.htm  Truda Solarová (1923-?) .. 1942 wurde sie nach Th. deportiert, 1944 nach Auschwitz-Birkenau. Von dort  nach Freiberg, wo sie in einem Flugzeugwerk Zwangsarbeit leisten mußte, dann weiter nach Mauthausen, wo sie von US-Truppen befreit wurde. Nach ihrer Rückkehr in die Tschechoslowakei nahm sie ihre Tätigkeit als Übersetzerin u. Dolmetscherin in Prag auf

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sommera.htm  Alice Sommer, geb. Herz, .. Pianistin .. Sommer 1943 müssen auch die Sommers in Prag ihre Sachen packen .. In Th. werden die Sommers getrennt, Mutter u. Sohn Rafael kommen auf dem Boden einer Kaserne unter, der Vater muss in eine Männerunterkunft. Sie treffen sich bei kulturellen Veranstaltungen, die es in diesem Vorzeigeobjekt der Nazis gibt. Der musikalisch aufgeweckte Rafael übernimmt die Rolle des „Spatz“ in der Kinderoper Brundibár u. er singt auch im Chor .. Auch Alice S. beteiligt sich am kulturellen Leben, gibt Konzerte, spielt am liebsten Chopin u. Schubert.
Am 9.10.1944 wird Alices Mann Leopold Sommer abtransportiert. Er stirbt in Dachau an Flecktyphus .. Mai 1945 werden Alice S. u. ihr Sohn in Th. befreit

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sommere.htm  Emil Samuel Sommer (1869-?)  In Th. als Prominenter seit 12.9.1942 .. Seit 1889 Berufsoffizier. Im 1. Weltkrieg Bataillonskommandeur an der russischen Front. Allerhöchste Kriegsauszeichnungen ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sommerovav.htm  Věra Sommerová war die Frau Walter (Valtr) Eisingers, siehe: http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1729 - der folgende Text stammt aus ihren Erinnerungen:
".. nach Brünn, um dort die Oktáva zu beenden u. das Abitur zu erlangen. Dort begegnete ich .. zum ersten Male meinen Tschechischlehrer, Prof. Walter Eisinger .. Ans Brünner Jüd. Gymnasium kam er aus demselben Grund wie wir alle .. begann zwischen einem 28-jährigen Lehrer u. seiner 19-jährigen Schülerin eine romantische heimliche Liebe .. Januar 1942 wurde Walter ins KZ Th. berufen u. unser schriftlicher Kontakt musste sich auf einige Korrespondenzkarten mit 30 Worten in Druckschrift beschränken ..
Sept. 1942 sahen wir einander in Th. wieder, wohin auch meine ganze Familie deportiert wurde .. Wir arbeiteten beide in der Jugendfürsorge. Walter als Leiter eines Jugendheims für Jungen .. Ich begann, als Fürsorgerin im Kinderheim zu arbeiten u. später im Kindergarten .. In Th. war ich auf Walters Karteikarte als seine Verlobte eingetragen. Die SS-Leute versprachen uns, daß sie uns nicht gewaltsam trennen würden, und sollte einer der Partner in einen Transport eingereiht werden, werde der andere Partner mit ihm gehen können. Meine Eltern mussten mit meinen Geschwistern Dez. 1943 nach Auschwitz-Birkenau fahren u. ich blieb mit Walter u. seiner Mutter in Th. Walters Vater war sehr krank u. starb bald nach Abfertigung dieses Transportes .. Juni 1944 neue Transporte .. u. so reichten wir ein Gesuch für eine Eheschließung in Th. ein, die uns berechtigte, als Eheleute aufzutreten, uns vor gewaltsamer Trennung schützte u. den Frauen gestattete, ihrem Mädchennamen den Namen des Gatten hinzuzufügen. Am 11.6.1944 hatten wir im Rathaus von Th. Hochzeit .. Das Rathaus war um halb 11 zum Bersten voll von Kindern, ihren Eltern u. unseren Fürsorge-Kollegen .. wurden Transporte zusammengestellt, diesmal nur aus Männern u. Walter wurde in einen der ersten eingereiht .. Wenn ich mir vorstellte, daß mein Walter, dieser unpraktische Lehrertyp, ehrenhaft bis ins Extrem u. manuell ungeschickt, irgendwo in Hunger u. Schmutz weiteren Schikanen u. Schwierigkeiten ausgesetzt sein ..war das für mich unvorstellbar. Durch einen Zufall erfuhr ich, daß in den 5. Transport nur 500 Männer eingereiht werden u. als Ergänzung zu 1000 Personen könnten auch Frauen genommen werden, die sich freiwillig zu ihren Männern melden .. gelang es mir nach zahlreichen Interventionen, u. ich zwängte mich ganz glücklich in einen überfüllten Waggon. Anstatt in einem Arbeitslager in Deutschland, wie man uns versprochen hatte, kamen wir in Auschwitz an .. fuhr ich mit einem Frauentransport nach Deutschland ins Arbeitslager in Freiberg in Sachsen u. ich habe meinen Walter nie mehr gesehen. Er kam später nach Buchenwald, u. beim Todesmarsch wurde er angebl. am 15.1.1945 erschossen ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sonnenscheinl.htm  Leopold Sonnenschein (1896-?) schrieb im Ghetto Th. an einem autobiographischen Roman, den er allerdings nicht vollendete. Er trägt den Namen „ Die Stadt der 13 Straßen“ u. beginnt 1 Tag bevor die Familie am 14.12.1941 nach Th. deportiert wird. Das Manuskript besteht aus 5 dicken Heften. Bevor Leopold S. Okt. 1944 nach Auschwitz verschickt wurde, vergrub er das Manuskript in einem kleinen Koffer, wasserdicht verpackt. Sein Bruder, Max Sever http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1801, der im Ghetto eine wichtige Stellung in der Techn. Abteilung einnahm u. dort überlebte, fand das Köfferchen nach der Befreiung. Das Manuskript befindet sich heute im Beth Theresienstadt im Kibbuz Givat Caim/Israel

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/spiesg.htm  Gerty Spies (1897–1997) war als Sozialarbeiterin in München tätig, bevor sie am 23.7.1942 nach Th. deportiert wurde, wo sie am 8.5.1945 die Befreiung erlebte. Ihre Gedichte aus dem Ghetto sind in der Sammlung Theresienstadt enthalten

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/spitzj.htm   Jan Tomáš Spitz (1927-1944) Am 8.7.1943 gelangte er mit Transport Dh nach Th. Im Ghetto verbrachte er keine 2 Monate. Er verkehrte mit Petr Kien, der ein Porträt von ihm zeichnete. Schon am 6.9.1943 wurde er mit Transport D1 nach Auschwitz deportiert, wo er umkam

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stahlh.htm  Heinrich Stahl (1868-1942) war Direktor der Victoria-Versicherungsgesellschaften. Bis zu seiner Absetzung 1940 war er Vorsitzender der Jüd. Gemeinde Berlin. Am 11.6.1942 wurde er nach Th. deportiert u. verstarb dort am 4.11.1942. Ab 1.10.1942 hatte er bis zu seinem Tode die Funktion eines stellv. Judenältesten inne. Sein Nachfolger wurde am 24.11.1942 Dr. Desider Friedmann

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stahlk.htm  Karl Stahl wurde am 1.10.1942 Mitglied des Ältestenrates. Er war leitender Funktionär der Wirtschaftsabteilung. Zusammen mit anderen Funktionären wurde er im Herbst 1944 nach Auschwitz deportiert

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stahna.htm Alice Stahn, geb. Friedmann (1884-?) war verwitwet nach dem Zahnarzt Dr. Otto Stahn, der 1927 gestorben war. Aus der Ehe entstammten 2 Kinder, Mischlinge 1. Grades. In Th. als Prominente seit 10.1.1944, dort befreit. 1915–1918 Leiterin einer großen Volksküche in Mainz, wurde für diese Tätigkeit mit der Roten-Kreuz-Medaille ausgezeichnet u. bekam das Hessische Kriegs-Ehrenzeichen. Ihr Ehemann, Arier, war während des 1. Weltkrieges Offizier an der Front, Auszeichnungen ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/starkek.htm Käthe Starke entstammt einer jüd. Familie aus Hamburg .. arbeitete in der Jüd. Gemeinde, mit deren Mitarbeitern sie am 23.6.1943 nach Th. deportiert wurde. Sie blieb dort bis zur Befreiung, war anfangs in einer Putzkolonne tätig, später dann in der Zentralbücherei, wo sie mit Prof. Utitz zusammen arbeitete. Am 28.7.1945 trat sie die Heimreise nach Hamburg an. Ihr gelang es, Dokumente über die Arbeit der Zentralbücherei, in der Bücherei versteckte Zeichnungen u. Bilder der Theresienstädter Künstler u. das vom Ältestenrat angelegte „Konvolut“ mit den Prominenten der Liste A zu retten. Bilder u. Zeichnungen wurden 2002 im Altonaer Museum in Hamburg u. 2006 im Putenhof in Belitz/Wendland ausgestellt. Sie veröffentlichte 1975 ein Buch über ihre Erlebnisse in Th. unter dem Titel: “Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/steinerj.htm  Jiří Steiner (1929-?) 1929 Zwillingsbrudervon Zdeněk Steiner. Ihr Vater Pavel Steiner betrieb in Prag einen Textilgroßhandel .. 1941 wurde Familie Steiner aus ihrer Wohnung vertrieben .. Die Zwillinge machten sich 3x in der Woche auf den Weg zum 4 km entfernten Hagibor-Sportfeld. Bis 6 Uhr abends wurden hier im Sommer Programme für Kinder angeboten .. Einer der Organisatoren dieser Hagiborprogramme war Fredy Hirsch. Die Zwillinge Jiří u. Zdeněk waren 13, als sie Dez. 1942 nach Th. deportiert wurden. Die beiden Jungen landeten mit dem Vater in der Sudetenkaserne, während die Mutter in die Hamburger Kaserne kam. Jiří erkrankte bald nach der Ankunft an Durchfall u. einer schweren Lungenentzündung, dann wurden die Zwillinge vom Vater getrennt, kamen in eines der Kinderheime (Hannover-Kaserne). Obwohl der Unterricht verboten war u. es so gut wie keine Lehrmaterialien gab, wurden die Jungen in fast allen Fächern heimlich unterrichtet. Der Vater arbeitete in der Kanzlei, die Mutter in einem Textilgeschäft. Die Zwillinge nahmen an Theateraufführungen u. Konzerten teil, die auf den Dachböden stattfanden oder an von Fredy Hirsch organisierten Turnfesten. Dann hieß es plötzlich, die Steiners kämen in einen Transport nach Mähren. Am 5.9.1943 wurden sie in Viehwaggons verladen, immer 60–70 Personen in einen Waggon. Nach 3 Tagen hielt der Zug auf einem Bahnhof. Die Türen wurden aufgerissen .. und sie waren in Auschwitz. Sie mussten sich in Gruppen aufstellen, das Gepäck in den Waggons zurücklassen. Sie mussten in 5er-Reihen antreten u. wurden von der SS mit Stockschlägen in das 3 km entfernte Birkenau getrieben .. Alle wurden registriert u. tätowiert, ihre Köpfe wurden kahlgeschoren u. sie bekamen Häftlingskleidung, nur ihre Schuhe durften sie behalten. Pavel Steiner bekam die Nr. 147.741, Zdeněk die Nr. 147.742 u. Jiří 147.743 eintätowiert. Die Nummer der Mutter ist nicht bekannt. Die Steiners kamen ins neu installierte Theresienstädter Familienlager. Zunächst durften die kleinen Jungen bei ihren Vätern, die Mädchen bei ihren Müttern bleiben, später wurde dank Fredy Hirsch ein Kinderblock eingerichtet. Jiří Steiner berichtet, daß es hier besseres Essen u. keine Appelle gab. Es wurden Spiele gespielt, heimlich Unterricht abgehalten, Theaterstücke einstudiert u. bei den Aufführungen waren nicht selten die SS-Bewacher unter den Zuschauern. März 1944 wurden die Häftlinge ihres Transportes aus dem Familienlager in das Quarantänelager überstellt. Man munkelte, es gehe auf Transport, andere wiederum behaupteten, der Transport würde liquidiert. Dann wurde vom Rapportführer eine Liste mit Namen verlesen. Auch Jiří Steiner u. sein Bruder gehörten zu denen, deren Namen aufgerufen wurden. Die Zwillinge wurden zusammen mit ca. 70 anderen Personen in den Krankenbau des Familienlagers gebracht u. mussten hier die Nacht verbringen. In dieser Nacht wurden alle anderen Mitglieder des Septembertransportes in den Gaskammern von Birkenau vergast. Ihr Beschützer, Fredy Hirsch, hatte am Abend zuvor Selbstmord begangen. Jiří u. Zdeněk waren wie viele andere Zwillinge von Dr. Mengele reklamiert worden. In den folgenden Monaten wurden die Häftlinge von Mengele u.a. (Häftlings-)Ärzten immer wieder untersucht, gewogen, gemessen usw.. An etwa 150 Zwillingspaaren führte Mengele diese Untersuchungen durch. Die Mädchen waren im Frauenlager, die Jungen im Krankenrevier untergebracht, wo sie mit Liliputanern zusammenlebten, die von Mengele ebenfalls untersucht wurden ---
Wenig später entgingen die Zwillinge nur knapp dem Tod in der Gaskammer, weil sie in Abwesenheit Mengeles selektiert wurden. Dann näherte sich die Rote Armee, das Lager wurde aufgelöst. Die SS .. trieb die anderen zu Todesmärschen zusammen. Jiří u. Zdeněk gelang es, sich im Stammlager bei anderen Tschechen zu verstecken, bis sie am 27.1. den ersten Rotarmisten auf der Lagerstraße sahen .. Auf LKW wurden sie Anfang März 1945 nach Spisska Nová Ves in die Slowakei gebracht, kamen für kurze Zeit in die Obhut einer jüd. Familie u. wurden dann in ein Soldatenkinderheim in die Hohe Tatra gebracht. Im August wurde das Heim nach Prag verlegt. Beide hatten große Probleme, sich den neuen Umständen anzupassen. Kurzzeitig lebten sie bei einer Tante, dann trennten sie sich. Jiří begann eine Ausbildung in der chemischen Industrie in Litvinow, Zdeněk eine Ausbildung in einem Textilbetrieb in AS. 1947 kam Zdeněk bei einem Autounfall ums Leben. Später arbeitete Jiří, der 2x verheiratet war, Kinder u. Enkelkinder hat, als Redakteur einer Jugendzeitschrift. Ab 1970 war er dann als Öffentlichkeitsreferent der Staatl. Tschechoslowak. Versicherung tätig ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sterns.htm  Susanne Stern (ehemals Fall, die vor dem Krieg in Moravská Ostrava lebte) (?-2003), wurde zusammen mit ihrer Mutter Else März 1943 nach Th. deportiert. Sie überlebte das Ghetto .. Der Vater von Susanne, Alfred Fall, wurde aus Moravská Ostrava als 56jähriger im Rahmen der von Eichmann organisierten Aktion nach Nisko am San geschickt. Ihm gelang die Flucht in das von den Sowjets besetzte Polen. Von den Sowjets wurde er in ein Lager nach Sibirien geschickt, wo er im Juli 1942 starb. Die Hinterlassenschaft von Susanne Stern befindet sich im Archiv des Beth Theresienstadt in Givat Chaim/Israel

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/sternbergh.htm  Henri Sternberg (1905–1967) Der Dichter u. Graphologe wurde in Berlin geboren. Nach langer vorausgehender Kerkerhaft wurde er am 17.2.1945 nach Th. deportiert, wo er das Ende des Krieges u. die Befreiung erlebte

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stiassnier.htm  Rudolf Stiassnie (1885-?) .. verheiratet in 1. Ehe mit Therese, geb. Mört, in 2. Ehe mit Mizzi, geb. Stiermeier. Anzahl der Kinder aus der 1. Ehe: 2 Mischlinge 1. Grades, aus 2. Ehe 1 Mischling 1. Grades. Beide Söhne aus 1. Ehe sind im 2. Weltkrieg gefallen. In Th. als Prominenter seit 3.9.1943 ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stiassnyj.htm  Josef Stiassny (1916-?), jüngerer Bruder der ebenfalls in Th. inhaftierten Dr. jur. Gertruda Sekaninová-Čakrtová .. Sein Bruder Petr wurde zu Beginn der Okkupation wegen Widerstandstätigkeit verhaftet u. hingerichtet .. Am 7.7.1942 wurde Josef St. nach Th. deportiert. Er hielt sich oft im Heim L 417 auf, sprach mit den Jungen, schrieb Leitartikel für VEDEM. Sie nannten ihn Pepek. Am 28.9.1944 wurde er nach Auschwitz deportiert. Er passierte die Selektion, beendete sein Leben jedoch kurz danach in den elektrisch geladenen Stacheldrahtzäunen ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stichovae.htm  Eva Stichová (geb. Beldová) (1927-?) Am 8.9.1942 wurde sie nach Th. deportiert, blieb hier bis zum 4.10.1944. Zusammen mit 1.500 anderen Häftlingen wurde sie am 4.10. mit Transport En nach Auschwitz deportiert. Sie blieb nur wenige Tage dort .. u. wurde zusammen mit anderen jüd. Frauen am 14.10.1944 nach Freiberg/Sachsen deportiert, wo sie als Zwangsarbeiterin in einer Flugzeugfabrik arbeiten mußte. Zu ihrer Gruppe gehörte auch Helga Weissová. Am 13.4., als die Front näher rückte, wurde das Zwangsarbeiterlager aufgelöst u. die Frauen über Böhmen nach Österreich gebracht. Am 28.4.1945 erreichte der Transport Mauthausen. Hier wurde sie am 5.5. von US-Truppen befreit. Am 19.5.1945 konnte sie das Lager verlassen. Sie lebt in Prag, war später als Lehrerin tätig. Aus einem Gespräch mit Eva Stichová, notiert von Hans Joachim Wolter, Wittingen: „.. Meine Theresienstädter Zeit verbrachte ich als 15Jährige im Mädchenheim L 410 für 12-15Jährige neben der Kirche. Etwa 15 Mädchen wohnten in 1 Zimmer. Zur Einrichtung gehörten die Schlafpritschen u. ein Tisch. Die Betreuerinnen wohnten zusammen in einem Zimmer. Während des Tages arbeiteten sie im Zimmer der betreuten Mädchen. Schon die 13-14jährigen Mädchen wurden zu leichter Garten- u. Feldarbeit herangezogen. Wenn keine Landwirtschaft möglich war, mussten wir Steine aufsammeln oder beispielsweise im Magazin die Sellerieernte putzen. Arbeitsende war gegen 18.00 Uhr. Dann wuschen wir Mädchen uns so gut es ging u. versuchten, unsere unterbrochene Schulbildung fortzusetzen. Wenn wir nicht arbeiten mussten, vertrieben wir uns die Zeit mit Zeichnen, Singen, Theater spielen u. mit Unterricht durch Wissenschaftler, die ebenfalls in Th. inhaftiert waren. Gedichte wurden geschrieben, gelernt u. aufgesagt, Geschichten wurden erzählt. Diese Aktivitäten waren teilweise illegal, wurden teilw. jedoch auch von der SS geduldet. Arbeitstage waren die Wochentage Montag-Samstag, Ruhetag war Sonntag .. Dieser Ruhetag wurde vorwiegend für Hygiene u. Körperpflege genutzt. Abends gab es das in den Gemeinschaftsküchen zubereitete Essen, Suppen u. trockenes Brot; mittags konnten wir in der kurzen Pause nur etwas vom Vortag aufbewahrtes Brot essen, da ich in der Landwirtschaft außerhalb des Ghettos arbeitete. Die Essensrationen waren sehr klein. Manchmal durften wir Mädchen auch Pakete von den Eltern oder Verwandten empfangen.
Ich arbeitete über 1 Jahr in der Landwirtschaft u. konnte dadurch wiederholt zusätzliche Nahrung auch für die anderen organisieren. Als ich eines Tages eine Gurke in meinen Stiefel steckte, wurde ich von einem SS-Mann erwischt: Ich bekam eine andere Arbeit zugewiesen u. wurde in den nächsten Transport nach Auschwitz eingereiht. Bevor ich nach Th. kam, gehörte ich dem tschech. Widerstand an u. verteilte Flugblätter. Nach meiner Verhaftung meldeten sich meine Eltern vergebens freiwillig. Sie kamen später nach Th., fuhren aber sehr bald weiter nach Auschwitz, wo sie umkamen .. In Mauthausen wurde ich befreit.“
Anmerkung Karl Heinz Wolters: Eva Stichová wollte in diesem Gespräch nicht über ihre Zeit in Auschwitz sprechen.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/stoehrg.htm  Dr. Georg Stoehr (1871-?) In Th. als Prominenter seit 29.7.1942. Aktiver Militärarzt .. 1916–1918 Sanitätschef der österr. 12. Infanterie-Division. Seit 1923 stellv. Amtsarzt der Wiener Polizeidirektion. Regierungsarzt. Oberstarzt. 1938 in den Ruhestand versetzt. Kriegsauszeichnungen .. Arbeitete in Theresienstadt als Bibliothekar

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/strassl.htm  Leo Strass war ein im Th. inhaftierter Jude. Er war Geschäftsmann u. eifriger Sammler tschech. Kunst. Über tschech. Gendarmen hielt er Kontakt zur Außenwelt, vor allem zu seiner 'arischen' Familie in Náchod. Über die Gendarmen schmuggelte er Zeichnungen von Fritta, Haas, Bloch usw. aus dem Ghetto, bezahlte sie wohl auch mit eingeschleusten Lebensmitteln. Seiner Familie gelang es, einige dieser Zeichnungen in die Schweiz zu schmuggeln. Über diese Aktion wurde das „geheime Schaffen“ der Maler der SS bekannt. Leo Strass wurde mit ihnen verhaftet, verhört, in die Kleine Festung u. dann nach Auschwitz überführt, wo er bald starb.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/straussh.htm  Dr. Hermann Strauß (1868-1944) war Prof. u. Geheimrat. Als deutscher Jude wurde er am 1.10.1942 in den Ältestenrat berufen. Er arbeitete im Gesundheitswesen mit. Er starb einige Monate vor der Befreiung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Strau%C3%9F_(Arzt) .. war Direktor der Abteilung für Innere Medizin des Jüd. Krankenhauses Berlin 1910-1942 ---

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/straussl.htm  Leo Strauss (1897-1945) wurde am 2.10.1942 nach Th. deportiert

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/strickerr.htm  Robert T. Stricker (1879-1944) schloß sich schon sehr früh Theodor Herzl an (1896). Bei der Besetzung Wiens wurde er sofort verhaftet, bald freigelassen, wieder verhaftet u. mit anderen hohen Wiener jüd. Funktionären, darunter Desider Friedmann, nach Dachau u. weiter nach Buchenwald geschafft. Durch Mißhandlungen gesundheitlich dauernd geschädigt, wurde er 1939 mit Friedmann entlassen, doch beiden war die Auswanderung verwehrt. Sept. 1942 kamen sie mit ihren Frauen nach Th. Er wurde am 1.10. in den Ältestenrat berufen. Als Ingenieur war er in der Techn. Abt. tätig. Herbst 1944 wurde er zusammen mit anderen nach Auschwitz deportiert ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/supikovam.htm  Marie Supiková ist eines der Kinder von Lidice. Sie war 10 Jahre alt, als sie nachts aus dem Bett gerissen wurde. Die SS hatte das Dorf umstellt u. holte die Bewohner aus den Häusern. 203 Frauen u. 91 Kinder wurden in die Turnhalle des Gymnasiums gebracht u. dort 3 Tage lang festgehalten .. Als erstes wurde Josef, der Bruder Maries, herausgeholt .. denn alle männlichen Einwohner über 15 Jahre wurden in der Nacht erschossen. Am Nachmittag des 3. Tages wurden die Kinder in einen Zug verladen u. nach Łódź (Litzmannstadt) gebracht, wo sie im Ghetto untergebracht wurden. Die Frauen wurden ins KZ Ravensbrück deportiert. Hier wurden die Kinder von SS-Ärzten untersucht u. begutachtet. Wer einen länglichen Kopf, blondes Haar u. keine hervorstehenden Wangenknochen aufwies, hatte Glück. „Eindeutschungsfähig“ lautete dann das Urteil. Marie S. u. 8 andere Kinder gehörten zu dieser Gruppe. Bei 82 anderen Kindern hieß es „nicht eindeutschungsfähig“. Das war ihr Todesurteil. Die SS-Einrichtung „Lebensborn“ nahm sich nun der 10jährigen an u. vermittelte sie in eine deutsche Familie nach Posen. Der Mann, Alfred Schiller, war Papiergroßhändler u. hatte eine Polin zur Frau. Ingeborg Schiller stand nun in Maries Ausweis, Geburtsort: unbekannt. Die Eindeutschung war auf dem Papier vollzogen. Marie berichtete, wie sehr sie von ihrer Familie träumte, sich nach Lidice sehnte. Über ihre Vergangenheit wurde bei den Schillers nie gesprochen. Marie lernte schnell deutsch u. besuchte eine deutsche Schule. Das Verhältnis zu ihren Eltern war korrekt, aber da war keine Liebe, wie Frau Supiková berichtet, nur gegenseitiger Respekt. Ende 1944 rückte die Rote Armee auf Posen vor, am 20.1. schloß sich Familie Schiller einem Treck an. Im April 1945 endete die lange Flucht in Boizenburg an der Elbe. Inge u. ihre Eltern kamen in der Bahnhofsstraße 20 unter. „Ich wollte zurück nach Lidice, als Anfang 1947 durch Presse u. Rundfunk nach den Lidice-Kindern gesucht wurde, brachte mich Hr. Schiller nach Berlin zur Suchstelle. Es war keine Trauer da beim Abschied.“ Am gleichen Tag erfuhr Marie vom Tod ihres Vaters u. ihres Bruders. Aber die Mutter lebte noch. Von den einst 503 Menschen lebten noch 147, davon 17 Kinder. Außer den 9 eingedeutschten gab es noch einige Kinder, die zur Zeit des Überfalls Säuglinge gewesen waren. Sie waren auf Kinderheime im Protektorat verteilt worden. Marie traf ihre Mutter im Prager Krankenhaus. Sie war, aus Ravensbrück zurückgekehrt, an schwerer TBC erkrankt u. starb wenig später. Marie musste im gleichen Jahr nach Nürnberg. Hier sagte sie vor dem Internat. Gerichtshof aus. Marie erlebte den Aufbau des neuen Lidice mit, nur etwa 100 Meter entfernt vom Standort des alten Lidice. Heute noch (2002) arbeitet sie in der Gedenkstätte u. spricht auch mit deutschen Besuchergruppen.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/svatekj.htm  Josef Svátek Mit Wissen des Werkstattleiters Sternkopf hatten die Häftlinge der Kleinen Festung einen Radioapparat gebaut, mit dem sie illegal ausländische Sender abhören konnten. Die Entwicklung der Kriegsereignisse zeichneten sie in eine Karte ein. Für die Verbreitung des Inhalts von Rundfunksendungen wurde der Josef Svátek im Frühling 1944 von den Aufsehern der Kleinen Festung zu Tode geprügelt

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/synkovaa.htm  Alena Synková (1926-?) wurde als Vierzehnjährige nach Th. deportiert. Nach Befreiung studierte sie an der Hochschule für Journalistik, wurde dann Redakteurin, später Dramaturgin des Zeichentrickfilmstudios in Prag

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/s/szternfeld.htm  L. Szternfeld war Gefangener im Krakauer Ghetto, kam dann ins Lager Plaszów u. Mai 1944 nach Groß-Rosen, 4 Tage später mit 250 Mann ins Außenlager Wüstegiersdorf, wo unter erträglichen Bedingungen für die Organisation Todt gearbeitet wurde. Am 16.2.1945 wurde das Lager geräumt, erst 4 Tage Marsch mit einem Laib Brot, dann 4 Tage mit der Bahn zu 120 Mann pro Waggon ohne Essen u. Trinken nach Flossenbürg. Auf der Fahrt gab es Tote .. Nach 2 Wochen ging es in ein „Grawinkiel“ genanntes Außenlager, wo unterirdische Magazine für die Hermann Göring Werke gebaut wurden. Am 30.3. überstand man ein arges Bombardement, am 3.4. wurde unter Beschuß u.a. Strapazen nach Buchenwald marschiert. 4 Tage später begann die 12tägige Bahnfahrt im offenen Waggon nach Th. “Der Hunger war so schrecklich, daß die Leute die Leichen von jenen aßen, die vor Erschöpfung gestorben waren. Ich habe selbst gesehen, wie sie Fleisch abschnitten und verzehrt haben.“ Am 21.4. kam Szternfeld in Th. an.


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Beitrag von Dissident am Mo Jul 17, 2017 5:27 pm

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Heinrich Liebrecht  http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Liebstein, Hr. u. Fr. + Tochter http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1930
Rachel Lindenbaum http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Ruth Lindenbaum http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Walter Lindenbaum http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Hilde Lindt-Aronson http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Dina Loebhttp://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Ellen (Illa) Loeb http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1883
Jaroslav Löbl http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Karl Loewenstein http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Gerhard Löwenthal´s Großeltern http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Ludwig Loewenthal http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Erich Löwi http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
Harry Loewit http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Amalie LÖWY http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
Ernst Löwy http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
Herbert Löwy http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
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Maximilian Loewy http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Louis Lowy http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1622
Dorothea Lucas http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Leopold Lucas http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
František Lukáš (Lustig) http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
František Lustig (Lukáš) http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Arthur Mahler http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
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František Makovský http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Igor MALITSKI  http://doedr.forumieren.net/t88p25-mauthausen-haftlinge-und-nebenlager#3023
Herbert Thomas Mandl http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1622
Robert Mandler http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Philipp Manes http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1622
Edgar Mannheimer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Ernst Mannheimer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Max Mannheimer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1888
Frau Mansfeld sen. http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
Margarete Mansfeld http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
Sigismund Mansfeld http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
Ida u. Abraham Marchand http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Frantisek Maršik http://doedr.forumieren.net/t200-theresienstadt#1614
Rudolf Masařek http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
Josef Mattas http://doedr.forumieren.net/t200-theresienstadt#1614
Irma Mayer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Sally Mayer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Julius Moses http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
Martha Mosse http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1622
Wilhelm Mautner http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1622
Eduard Meijers http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1713
Frieda Meiners http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
Martin Meir-Salomonski http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
Alfred Meissner http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
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Hr. Mendel sen. http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1917
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Lala Pincovska (vormals Judith Jaegermann) http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1837
Max Plaček http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1934
Maria v. Ploennies http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1934
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Karel Poláček http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
Josef Polák http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1934
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Flora Pollak-Parille http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
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Helga Pollak http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Karel Pollak http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Otto Pollak http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Alois Pollitzer, Künstlername: Louis Treumann http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Stefanie Pollitzer oder Treumann?  http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Simon Popiel http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Egon Popper http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Stefan Popper http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Gabriele Porges  http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Else Porges-Bernstein http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Bedřich Prager http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1830
Stephan Friedrich Prager http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Ida Praska http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Paula Presinger http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Hugo Pribram http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Robert Prochnick http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Heinz Prossnitz http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Elisabeth Przibram, geb. Ruhmann http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Hans Leo Przibram http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Paul Raffaelsohn http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1966
Stefanie Rauchenberg http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Gonda Redlich http://doedr.forumieren.net/t200p50-theresienstadt#2260
ident mit? :
Egon Redlich http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1830
und: http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Karel Reiner http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Wilhelm Reisz http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Karel Renner http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1729
Elise Richter http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Helene Richter http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Jan Rocek (früher Honza Roubiček) http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Frau Roessler und Großmutter http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Martin Roman http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
Eduard Rose http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Kamilla Rosenbaum http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Gerhard Rosenblatt http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
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Ruth Rosenblatt http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Amalie Rosenfeld http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
Florentine oder Flora Rosenfeld http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
Ernst Rosenthal http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
Carlo Ross http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
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Honza Roubiček (oder Jan Rocek) http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1969
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Erich Franz Emil Salomon http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
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Paul Aron Sandfort http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1992
Hella Sass verh. Wertheim http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Josef Sasso http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1992
Rafael Schächter http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
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Werner Scharff http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1801
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Ida Franziska Schneidhuber http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#1992
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Simon u. Martha Schoeps http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
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Schwerdt Otto u. Vater http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
Jana Šedová http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
Gertruda Sekaninová-Čakrtová http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
Walter Eduard Seligmann http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
Shlomo Selinger http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
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Vlastimil Severin http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Seyssel d’ Aix http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
Shek, Alisah, geb. Ehrmann http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
Shek, Zeev http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2031
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Louis u. Johanna Simon http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1699
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Hugo Singer http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
Judis Singer u. ihr Mann http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2069
Kurt Singer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Paula Singer http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2433
Felix Otto Skutsch http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2069
Helene Skutsch http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2069
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Friedrich Taussig, auch Bedřich Fritta http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1610
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Jenny Toepfer http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Salo Siegfried Translateur http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Louis Treumann, eigentlich Alois Pollitzer http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
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Doris Tucholsky http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Jan Ullmann http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Viktor Ullmann http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1640
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Karl Unger http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1801
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Valdštýn–Karlínský, Jiří http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Zdeněk Vlasta http://doedr.forumieren.net/t200-theresienstadt#1614
Jiří Vogel http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Rudolf Vondrášek http://doedr.forumieren.net/t200-theresienstadt#1614
Bedřich Wachtel http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Gabriele von Waldenfels http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Otto Wallburg http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Konrad Wallenstein http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Frau Wallenstein http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Otto Maximilian Wasserzug http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Ilse Weber oder Weberova, geb. Herlinger http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1693
František Weidmann http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Arthur von Weinberg http://doedr.forumieren.net/t201-theresienstadt-haftlinge#1712
Pavel Weiner http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Bruder Weiner http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Mutter Weiner http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
Vater Weiner http://doedr.forumieren.net/t201p25-theresienstadt-haftlinge#2185
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Do Jul 27, 2017 3:27 pm

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/t/taubee.htm  Erika Taube (1913–1944?) stammte aus Wien. Sie war vom 10.12.1941 an in Th. inhaftiert. am 4.10.1944 wurde sie von hier aus nach Auschwitz deportiert, wo sich ihre Spur verliert.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/t/taussigj.htm  Josef Taussig 1914–1945 Josefs Bruder František wurde von den Deutschen wg. Widerstandstätigkeit hingerichtet. Er selbst wurde am 5.12.1942 nach Th. deportiert .. Im Ghetto war er als Arbeiter tätig, schrieb aber ständig, hielt Vorträge .. nach Auschwitz deportiert am 28.10.1944 .. er kam am 10.3.1945 im KZ Flossenbürg ums Leben.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/t/taussigl.htm  Leo Taussig (1884-?) In Th. als Prominenter seit 24.12.1942 .. 1910 war er Assistent in der psychatr. Klinik der tschech. Uni Prag. 1919 Habilitation. 1930 außerordentl. Prof. für Psychologie u. Neurologie. 1914-1918 Kriegsdienst als Regimentsarzt an der Front .. Kriegsauszeichnungen. In Th. Arzt in der psychiatr. Abt. des Krankenhauses

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/t/toepferj.htm  Jenny Toepfer (1875-?) In Th. als Prominente seit dem 30.6.1943. Der arische Stiefsohn ist kriegsausgezeichnet u. kriegsverwundet. Er war zuletzt als Obergefreiter an der Ostfront eingesetzt

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/t/trollern.htm  Norbert Troller (1896-1981) kämpfte im 1. Weltkrieg u. geriet in Italien in Gefangenschaft. 1919 nahm er an der Techn. Hochschule in Brno das Architekturstudium auf, das er dann an der Akademie in Wien fortsetzte. 1927 kehrte er nach Brno zurück u. eröffnete hier ein Projektierungsbüro. Er entwarf vor allem Geschäftsportale u. Interieurs. Am 29.3.1942 wurde er mit Transport Ae nach Th. deportiert u. arbeitete hier im Zeichensaal des Techn. Büros, wo er die Innenausstattung der improvisierten Unterkünfte entwarf u. eine Kollektion Zeichnungen u. Aquarelle schuf. Am 17.7.1944 wurde er zusammen mit den führenden Malern des Ghettos wegen angebl. „Greuelpropaganda“ verhaftet, in der Kleinen Festung eingekerkert u. von hier nach Auschwitz deportiert, wo er die Befreiung erlebte. 1946 kehrte er nach Brno zurück, emigrierte 1948 in die USA u. projektierte eine ganze Reihe von Synagogen u. jüdischer Zentren für die gesamten USA

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/u/ullmannj.htm  Jan Ullmann (1913-1945) Am 4.12.1941 wurde er mit Transport J nach Th. deportiert. Im Ghetto zeichnete er Theresienstädter Exterieure u. Unterkünfte. Trotz seiner geringen Erfahrungen hielten seine Zeichnungen gut das öffentliche Milieu des Ghettos fest. Er wurde am 28.9.1944 mit Transport Ek nach Auschwitz deportiert, später nach Dachau, wo er Anfang 1945 umkam.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/u/ungaro.htm  Otto Ungar (1901-1945) 1927 war er am jüd. Realgymnasium in Brünn als Professor für Zeichnen u. Geometrie tätig .. Am 28.1.1942 wurden er u. seine Familie mit Transport U von Brünn aus nach Th. deportiert. Im Ghetto war er im Zeichensaal der techn. Kanzlei angestellt, wo er sich am illegalen Schaffen beteiligte. Am 17.7.1944 wurde er zusammen mit weiteren Künstlern wegen „Greuelpropaganda“ mit seiner Frau Frida u. seiner Tochter Zuzana in der Kleinen Festung eingekerkert. Hier verstümmelten ihm die Nazis die rechte Hand, damit er nie mehr malen könnte. Einige Monate später wurde er nach Auschwitz deportiert u. gelangte Januar 1945 mit einem ..marsch nach Buchenwald. Am 25.7.1945 starb er im Krankenhaus von Bleikenheim an den Folgen der Strapazen ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/v/valdstynj.htm  Valdštýn–Karlínský, Jiří (1894-1971) lebte vor dem Krieg in Prag, war hier als Schriftmaler u. Reklame-
künstler tätig. Am 10.12.1941 wurde er mit Transport L nach Th. deportiert. Im Ghetto arbeitete er in den „Sonderwerkstätten“ zur Herstellung von kunstgewerblichen Produkten .. Er blieb bis zur Befreiung in Th. u. lebte dann in Prag

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/v/vielj.htm .. SS-Mann Julius Viel war 1999 wg. Mordes an 7 jüd. Gefangenen verhaftet worden. Bei den von Viel ermordeten Häftlingen der Kleinen Festung handelt es sich um Gefangene aus der Zelle 46. Es sind : Ladislav Kras, Wilhelm Kaufmann, Victor Schulz, Victor Stern, Josma Baruch, Vlastimil Severin u. Robert Friedmann. Am 3.4.2001 hatte ihn das Landgericht Ravensburg zu 12 Jahren Haft verurteilt (ein Ermittlungsverfahren gegen ihn war 1964 bereits einmal eingestellt worden). Viel starb im Februar 2002

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/v/vogelj.htm  Ing. Jiří Vogel, ein Prager Kommunist, kam bereits Ende 1941 ins Ghetto u. wurde in den ersten Ältestenrat berufen. Er wurde Leiter der Techn. Abteilung, hielt sich meist im Hintergrund, war unauffällig, zäh. Er erlebte in Theresienstadt die Befreiung. Er stand ab 11.5.1945 an der Spitze der jüd. Selbstverwaltung des Ghettos

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wachtelb.htm  Bedřich Wachtel (1892-1970) lebte in Prag, von wo aus er mit seiner Familie am 8.9.1942 mit Transport Bf nach Th. deportiert wurde .. Am 28.9.1944 wurde er mit Transport Ek nach Auschwitz deportiert, von hier weiter nach Buchenwald, wo er die Befreiung erlebte

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/waldenfelsg.htm  Gabriele von Waldenfels, geb. von Hirsch-Gereuth, (1869-?) .. verwitwet nach dem Freiherrn v. Waldenfels, der Arier war. Die Ehe war kinderlos. Seit Juli 1942 als Prominente in Th. Im Weltkrieg karitative Tätigkeit. Mit dem Ludwigskreuz ausgezeichnet .. „....letzter Wohnort München. Der verstorbene Gatte stammte aus einer alten Adelsfamilie, war im Weltkrieg Major mit hohen Kriegsauszeichnungen, Johanniterritter.....Ein arischer Neffe ist Oberst u. Ritterkreuzträger. Bis zuletzt Kontakt mit dem früheren Bayerischen Königshaus“

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wallburgo.htm  Otto Wallburg mit bürgerlichen Namen: Otto Maximilian Wasserzug (1889-1944), Schauspieler .. Die Sicherheit in den Niederlanden währte nicht lange. 1940 marschierte die deutsche Wehrmacht auch dort ein. Ein Leben im Untergrund begann. 1943 konnten sich Otto W. u. seine 4. Ehefrau Ilse Rein einer Verhaftungswelle entziehen. Anfang 1944 fielen sie jedoch einer Denunziation zum Opfer u. wurden verhaftet. Der stark abgemagerte u. zuckerkranke Otto W. wurde ins KZ Westerbork Hooghalen gebracht, anschließend ins Ghetto Th. u. dann nach Auschwitz deportiert. In Auschwitz wurde er Okt. 1944 ermordet

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wallensteink.htm  Konrad Wallenstein (1879-?) Prof. an der Deutschen Akademie für Musik u. darstellende Kunst in Prag, .. verlor seine Professur 1939, nach dem Einmarsch der deutschen Truppen .. Mitte Mai 1943 wurden er u. seine Frau nach Th. gebracht .. wurde mit seiner Frau am 28.10.1944) nach Auschwitz gebracht ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/weidmannf.htm  Dr. František Weidmann (1910–1944) war Vorsteher der akadem. Vereinigung „Kapper“, ein Aktivist der tschech.-jüd. Bewegung. Er war Geschäftsführer der Jüd. Kultusgemeinde Prag, ab 1939 auf Befehl des Reichsprotektors ihr Leiter. 1943 wurde er nach Th. deportiert, 1944 nach Auschwitz, wo er ermordet wurde. Von H. G. Adler wird Weidmann, der 1943 in den Ältestenrat berufen wurde, als „rückgratloser Schwächling“ bezeichnet. Zeitweilig war Weidmann Leiter einer Arbeitsgruppe, die in der „Dienststelle“ alle auf Juden u. Judentum sich beziehenden Artikel aus nationalsozialistischen Zeitungen u. Zeitschriften ausschneiden mußte.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/weinerp.htm  Pavel Weiner (1931-?) wurde Mai 1942 mit seinen Eltern u. 1 Bruder aus Prag ins Ghetto Th. verschickt. Dort wurde er im Heim 7 des Kinderheimes L 417 eingereiht. Die Gruppe nannte sich Nscharim (auf hebräisch: Die Adler) u. Pavel wurde der Redakteur ihrer Publikation. Die Gruppe gab außerdem die Zeitschrift Rim-Rim-Rim heraus. Pavel W. schrieb Tagebuch u. berichtete über das Leben im Heim u. über seine Auflösung nach den großen Transporten Herbst 1944, in die die meisten seiner Gruppe eingereiht wurden. Pavel blieb verschont, weil seine Mutter in der als kriegswichtig angesehenen Glimmerspaltung eingesetzt war. Pavels Vater u. Bruder wurden im Herbst 1944 nach Auschwitz deportiert u. starben später im Lager Kaufering (Dachauer Außenlager). Pavel W. erlebte die Befreiung u. wanderte später nach Amerika aus. Er lebt heute in New York.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/weissa.htm  Arnošt Weiss (1892-?) Zivilingenieur .. 1942 wurde er mit seiner Familie nach Th. deportiert. Er leitete hier die Abteilung „Bauausführung“. Nach der Befreiung kehrte er nach Prag zurück

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/weisso.htm  Otto Weiss, Bankangestellter .. 1941 wurde er zusammen mit seiner Familie ins Ghetto Th. deportiert ..
er wurde mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert. Während seine Frau u. die Tochter Helga überlebten, wurde er ermordet.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/weissbergero.htm  Otto Weissberger (1864-?) war verheiratet mit Herma, geb. Schütz, .. 3 Kinder. In Th. als Prominenter seit 26.6.1942. Er war Begründer von Bronzefabriken u.a. industrieller Unternehmungen, Präsident des westböhmischen Industriellenverbandes, Präsident der Handels- u. Gewerbekammer Pilsen. Schwedischer Konsul, Mitglied der Landesberufungskommission im Patentamt, Beisitzer des Berufungssenates in Arbeitsgerichtssachen.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/weissensteinf.htm  František Weißenstein (1899-1944), Tenor .. Deportation nach Th. am 30.11.1941 .. widmete er sich mit ganzer Kraft dem Musikgeschehen im Ghetto .. wurde am 28.9.1944 nach Auschwitz deportiert u. gleich nach der Ankunft ermordet.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wernerr.htm  Prof. Dr. Richard Werner (1875-?) In Th. als Prominenter seit 28.1.1942 .. Doktor der gesamten Heilkunde. Assistent an den chirurg. Kliniken Heidelberg u. Wien .. 1912 Universitätsprofessor für Chirurgie. 1916 Direktor des Instituts für Krebsforschung /Samariterhaus. 1934-1939 Leitender Primarius im „Haus des Trostes“ Brünn. Präsident der deutschen Röntgengesellschaft. Präsident der Badischen Röntgenvereinigung. Gründungs-vorsitzender süd- u. westdeutscher Röntgenvereinigungen, Vorsitzender der Gesellschaft für Strahlenforschung. Seit 1914 Militärdienst beim Generalinspektorat des Roten Kreuzes. Chefchirurg in Ostrau u. Przemyśl .. Kriegsauszeichnungen ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wertheimh.htm  Hella Wertheim-Sass wurde mit ihren Eltern aus dem ostpreußischen Insterburg nach Th. deportiert .. 1 Jahr später wurde sie nach Auschwitz gebracht .. Hella kam nach Lenzing in Österreich, wo sie in einem Zellwollewerk Zwangsarbeit verrichten mußte (Außenkommando Mauthausen). Nach der Befreiung landete sie in Gildehaus in der Grafschaft Bentheim, lernte Heinz Wertheim kennen, der als einziger seiner Familie den Holocaust überlebt hatte.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wetzlarh.htm  Dr. Heinrich Wetzlar, Mannheimer Landgerichtspräsident .. 1936 zog der pensionierte Richter mit seiner Frau Therese nach Baden Baden .. Okt. 1939 gelang es den Eheleuten Wetzlar, zu ihrem in Holland lebenden Sohn überzusiedeln .. März 1943 nach Th. deportiert

https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Levy .. Witwe Flora Levy wurde 1940 von Karlsruhe aus nach Gurs, von dort im Sommer 1942 nach Th. deportiert. Dort starb sie am 23.4.1943 im Alter von 74 Jahren ..
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Di Sep 05, 2017 11:00 am

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/widmayerh.htm  Heinrich Widmayer wurde Herbst 1944 wg. Betätigung für die Revolutionären Sozialisten von der Gestapo festgenommen. Namen seiner Mitstreiter hatte er trotz verschärfter Verhöre im Gestapogefängnis am Moritzplatz in Wien nicht verraten .. nach eineinhalb Wochen in die Kleine Festung Th. verbracht. Den Transport bewachten tschech. Gendarmen, die zuließen, daß ihm u.a. Gefangenen von tschech. Frauen am Bahnhof Lebensmittel zugesteckt wurden. Die Gendarmen erlaubten auch das Schreiben von Briefen an Angehörige während der Bahnfahrt nach Thdt. --- er überlebte die Gestapohaft in der Kleinen Festung u. wurde Mai 1945 befreit. Er kehrte zurück nach Österreich, trat der SPÖ bei, wurde Nationalrat. In einem Brief ans Landgericht Graz schilderte er seine Erlebnisse im Gestapogefängnis Kleine Festung Th. ... Widmayer wurde zu einem der wichtigsten Belastungszeugen im Prozess gegen Rojko

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wiesenthals.htm  Simon Wiesenthal ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wintersteinp.htm  Paul Winterstein (1876-1945) ..war seit 10.10.1942 als Prominenter in Th. Seit 1896 war er Berufsoffizier .. 1915 Oberstleutnant im Generalstab, 1917 Oberst im Generalstab.  Kriegsauszeichnungen --- er starb an einer Lungenentzündung am 25.5.1945 in Theresienstadt.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wlaschekr.htm  Rudolf M. Wlaschek .. Auf die angeforderte Seite kann leider nicht zugegriffen werden ..
https://de.wikipedia.org/wiki/Wlaschek Rudolf M. Wlaschek (1915–2010), Historiker .. Hier kannst du einen neuen Wikipedia-Artikel verfassen ..
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Suche&search=Rudolf+M.+Wlaschek&searchToken=dvihxqwat5ht5r4wdvoniohqz .. Google-Buchsuche [abgerufen am 15. August 2012]).  Rudolf M. Wlaschek: Juden in Böhmen. Beiträge zur Geschichte des europäischen Judentums
---  ISMN 979-0-2025-2285-1 Rudolf M. Wlaschek: Biographia Judaica Bohemiae. Dortmund: Forschungsstelle Ostmitteleuropa
https://www.eurobuch.com/buch/isbn/3883500526.html .. Wlaschek, Rudolf M: Kunst und Kultur in Theresienstadt

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wodakl.htm  Ludvík Wodak (1902-1944) .. Am 8.4.1942 wurde er mit Transport Ai nach Th. deportiert. Im Ghetto mußte er höchstwahrscheinlich zusammen mit anderen Künstlern im Techn. Büro arbeiten .. Am 16.10.1944 wurde er mit Transport Er nach Auschwitz deportiert, wo er ums Leben kam.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/woelffingj.htm Jakob Wölffing war ein aus Aachen stammender deutscher Jude, der am 24.11.1942 in den Ältestenrat berufen wurde. Er war ein vornehm denkender alter Herr, der, 68jährig, im Herbst 1944 nach Auschwitz .. deportiert

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wolfo.htm  Otto Wolf (1927-?) Familie Wolf lebte in Ölmütz), 1940 siedelte sie nach Tršice. Juni 1942 sollte sich die Familie zum Abtransport nach Th. in Olomouc einfinden. Sie gingen jedoch nicht zur Sammelstelle, sondern trennten sich in einer Toreinfahrt den Judenstern ab u. kehrten nachts nach Tršice zurück, wo sie einen Platz für ihr Versteck gefunden hatten, das sie nun ausbauten. An diesem Tag begann Otto mit dem Schreiben seines Tagebuchs, ..
Mehrfach musste die Familie das Versteck wechseln. Sie verbargen sich im Wald u. in den Gärten von Tršice, dann direkt im Dorf u. schließlich in Zákřov ---
.. wie es seine Familie schafft, die Nöte eines Lebens im Versteck zu überwinden, den Hunger, die Isoliertheit, die ungenügenden hygienischen Bedingungen, die Abwesenheit jeglicher Tätigkeit. Diese Fragen können wohl nur von dem einzigen noch lebenden Mitglied der Familie Wolf, von der Schwester Felicitas, beantwortet werden. Sie lebt in Florida u. es ist ihr Verdienst, daß das Tagebuch den Weg zu den Historikern u. zur Veröffentlichung gefunden hat --- Eine Tagebucheintragung weist darauf hin, daß er seinen älteren Bruder Kurt vermisst .. Nach der Okkupation der Tschechoslowakei emigrierte er u. schloss sich dem tschech. Armeekorps in der Sowjetunion an. 1943 ist er bei den Kämpfen um die Ortschaft Sokolowo gefallen (wurde posthum ausgezeichnet). Die Gemeinde Zákřow wurde am 18.4.1945 von einer Kosakeneinheit unter dem Kommando der Gestapo umstellt; 23 junge Männer, unter ihnen Otto W., wurden verhaftet. 2 Tage später wurde Otto W. zusammen mit 18 anderen Männern erschossen, die Leichen verbrannt.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wolfs.htm  Simon Wolf (1873-?) war seit 20.1.1944 in Th. --- Inhaber eines Juweliergeschäftes in Amsterdam, Mitglied der Diamantenbörse. Tochter Reintje war mit dem holländischen Arier Evert Smits, Propagandaleiter der Flugzeugfirma Fokker, verheiratet. „Viele der Bittsteller...berufen sich auf die Größen der Macht. Göring wird auch von Simon Luis Wolf aus Amsterdam erwähnt. Wolf war laut Angabe Inhaber einer Juwelen-, Gold- und Silberwarenhandlung und belieferte verschiedene Persönlichkeiten, darunter auch Reichsmarschall Göring, der Wolfs arischem Schwiegersohn, der in der Fokker-Flugzeugfabrik eine leitende Stellung innehatte, und dessen Familie eine Auswanderungsmöglichkeit in die Schweiz versprochen hatte. Es half: Der damals 71jährige Wolf wurde als Prominenter A anerkannt u. überlebte Theresienstadt.“

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wolfensteinh.htm  Wolfenstein-King, Helga Helgas Großvater war Direktor der Städt. Bühnen in Brünn, der Vater war Rechtsanwalt. Die 20jährige Helga wird 1942 mit Mutter u. Tante Julie Fleischer nach Th. deportiert u. findet in der Magdeburger Kaserne Arbeit, in dem die „Jüdische Selbstverwaltung“ nach Befehlen der SS das Lagerleben zu organisieren hat. In der Magdeburger Kaserne befindet sich auch der Zeichensaal der Techn. Kanzlei .. Dem Kreis der Künstler wird Helga W. zugewiesen. Hier lernte sie Petr Kien kennen .. Sie wird ihm als Assistentin zugewiesen. Als er sie abends nach „Hause“ bringt, in die Hohenelber Kaserne, wo Helga zusammen mit ihrer Mutter wohnt, erhält sie von ihm den ersten Kuss. Kien trennt sich von seiner Frau Ilse Stransky, die er kurz vor der Deportation in Prag geheiratet hatte .. Die Mutter Helgas leidet unter der Beziehung ihrer Tochter zu einem verheirateten Mann u. schreibt einen Brief, der als Anmeldung zum Transport verstanden wird. Kien gelingt es, eine Streichung Helgas, ihrer Mutter u. ihrer Tante von der Transportliste zu erreichen. Okt. 1944 stehen dann die Namen von Kiens Eltern auf der Transportliste. Er schließt sich seinen Eltern an, ohne ihr etwas davon gesagt zu haben. Er schenkt ihr seine Skizzenbücher u. mehr als 400 Zeichnungen aus der Ghettozeit in einem Koffer, er schenkt ihr Briefe, von denen sie jeden Tag einen öffnen soll. Am 16.10.1944 verläßt der Transport mit 1.500 Menschen das Ghetto, darunter Petr Kien, 25 Jahre alt, Nummer: 665/0. Petr Kien überstand in Auschwitz die Selektion auf der Rampe. Er starb Ende 1944 an einer Infektionskrankheit. Helga W. wird am 8.5.1945 in Th. befreit. Sie ist todkrank, wie ihre Mutter an Flecktyphus erkrankt. Die Mutter stirbt. Helga kann nicht glauben, daß Kien in Auschwitz ums Leben gekommen ist. Sie beginnt in Prag ein Studium an der Grafischen Schule. Sie beantragte ein Visum für England, wo ihre Schwester lebt, die den Nazis entkommen konnte. Den Koffer mit den Zeichnungen Kiens deponiert sie bei einer Tante in Brünn. Die Kommunisten putschen in Prag u. Helga W. kehrt nicht wieder nach Brünn zurück. 1971 erzwang das Regime die Herausgabe der Zeichnungen an die Gedenkstätte Th. Nur wenige Sachen sind erhalten geblieben. Sie lebt heute in den USA, verheiratet mit einem Tschechen, den sie als Jugendliche in der Tanzstunde kennen gelernt hatte .. Dr. Munk, Direktor der Gedenkstätte Terezin, hat ihr einen Brief geschrieben u. darum gebeten, die Zeichnungen erwerben zu dürfen. Helga W. möchte sie zurück. Dr. Munk verweist sie auf das Kultusministerium.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wolfeusp.htm  Wolfeus, Praag Salomon (1876-?) seit 6.9.1944 als Prominenter in Th. --- 1909–1933: Chirurg im Militär-Zentralspital in Utrecht. 1933–1939: Generalmajor. Inspektor des Sanitätsdienstes der niederländ. Armee. Stellv. Vorsitzender des Niederländ. Roten Kreuzes.
Mitglied versch. Staatskommissionen: Vorsitzender der Niederländ. Delegation des Internat. Roten Kreuzes in London 1938; Delegierter zum Internat. militär-mediz. Kongreß in London, Brüssel, Bukarest, Madrid u. Haag.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wolffg.htm  Wolff, Georg (1876-1944) Am 18.3.1943 wurde er mit Transport I/90 aus Berlin nach Th. deportiert. Nach anderthalbjährigem Aufenthalt im Ghetto wurde er am 19.10.1944 mit Transport Es nach Auschwitz verschleppt, wo er umkam ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wollenweberj.htm  Josef Wollenweber kam wegen angebl. Arbeitsvertragsbruches 1939 ins KZ Dachau. Mai oder Juni 1943 wurde er von Dachau aus nach Auschwitz deportiert, wo er Kapo wurde. Nach Aussagen anderer Häftlinge verhielt er sich „tolerant u. hilfsbereit“. Diese Haltung charakterisierte ihn sogar noch im Januar 1945, als beim Herannahen der Front Tausende Häftlinge westwärts getrieben wurde .. In Gleiwitz, so gab Wollenweber an, hatte er sich abgesetzt u. bei der Gestapo-Dienststelle Troppau gemeldet. Von dort wurde zwar seine Verbringung in die Kleine Festung veranlasst, der Transportführer erhielt jedoch ein Schreiben von der SS, wonach Wollenweber nicht als Häftling zu behandeln sei. Tatsächlich übernahm er, bei Zuteilung eines Einzelzimmers u. reichlicher Verpflegung, alsbald die Funktion eines Kapos u. dann des Oberkapos, als der er die Häftlinge bei der Arbeit zu beaufsichtigen hatte.
Noch immer blieb Wollenweber harmlos, u. zwar solange, bis sich im März 1945 die Situation im Lager durch die von Ost u. West herannahenden Fronten verschärfte. Bei völlig unzureichender Ernährung wurden die Häftlinge .. zu schweren Erdbefestigungsarbeiten gezwungen. So fielen denn auch sämtl. Verbrechen, die Wollenweber vorgeworfen wurden, in den März u. April 1945. Wg. gefährlicher Körperverletzung in 4 Fällen sowie wg. schwerer Körperverletzung u. Körperverletzung mit Todesfolge in je 1 Fall wurde er zu einer Gesamtstrafe von 4 Jahren Zuchthaus verurteilt. Bei der Gesamtstrafe hatte man ihm die in den KZs Dachau u. Auschwitz verbrachte Haft zugute gehalten, ..

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wongtschowkib.htm  Wongtschowski, Bianka (1876-?) Transportnummer 8207 – I/71 .. Stand auf der Liste der „Prominenten A“ der Kommandantur .. letzter Wohnort vor der Deportation nach Th. war Berlin. Sie war die Witwe des in Th. verstorbenen Generaloberarztes Dr. Adolf W., Leiter u. Ehrenvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes von Ost-Oberschlesien, Vertrauensarzt des Reichsbankdirektoriums Berlin.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/z/zadikovah.htm  Zadiková, Hilda (1890-1974) .. Am 15.5.1942 wurde sie mit Transport Au 1 nach Th. deportiert. Im Ghetto arbeitete sie in der 'Lautscher Werkstätte', entwarf Blumenzeichnungen u. Bühnenbilder. Sie wurde Anfang Mai 1945 in Th. befreit u. kehrte mit ihrer Tochter nach Prag zurück. 1948 siedelte sie in die USA über, wo sie auch verstarb.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/z/zelenkaf.htm  Zelenka, František (1904-1944) Vor dem Krieg war er als avantgardistischer Architekt, Bühnenbildner und Maler von Plakaten für das Befreite Theater u. das E. F. Burian-Theater tätig. Vor der Deportation nach Th. beteiligte er sich an der ersten Einstudierung der Kinderoper „Brundibár“ im Prager jüd. Waisenhaus. Er schuf das Bühnenbild. 1942/1943 war er im Jüd. Zentralmuseum Prag tätig, wo er sich in erhebl. Maße an der Realisierung des geschlossenen Expositionen vor allem in der Hohen Synagoge u. in der Klausensynagoge beteiligte. Am 13.7.1943 wurde er mit dem Transport Di nach Th. deportiert. Im Ghetto oblag ihm die Betreuung des Theaters. Aus den zugänglichen Materialien schuf er auf Theresienstädter Dachböden einfallsreiche Bühnenbilder. Er widmete sich auch der Theater-Regie u. zeichnete Ansichten vom Ghettoleben. Er starb mit seiner Frau u. seinem Sohn in Auschwitz, wohin er am 19.10.1944 mit Transport Es deportiert worden war.

http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/z/zwickerb.htm  Bruno Zwicker (1907–1944) war ein Repräsentant der Brünner soziologischen Schule. InTh. arbeitete er eng mit Valtr Eisinger zusammen, dem Leiter des Knabenheims L 417. Bruno Z. war es, der den illegalen Unterricht im Ghetto organisierte.
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Mi Sep 06, 2017 10:46 am

http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/  

Johanna Aach  Geboren 22. 02. 1883 -- Geburtsname: Kaufmann -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Trier
Transport III/2, nr. 458 (28. 07. 1942, Köln -> Theresienstadt) -- Transport Cr, nr. 562 (23. 01. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Leopold Aach  Geboren 19. 09. 1875 -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Trier --
Transport III/2, nr. 457 (28. 07. 1942, Köln -> Theresienstadt) -- verstorben 29. 09. 1942 Theresienstadt
http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/84261-aach-leopold-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ .. Gatte von Aach Johanna .. Todesursache: Herzschwäche

Barbara Aal  Geboren 20. 10. 1938
Transport XXIV/5, nr. 3 (07. 04. 1944, Westerbork -> Theresienstadt) -- Transport Et, nr. 1290 (23. 10. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Fritz Aal   Geboren 23. 05. 1913
Transport XXIV/5, nr. 1 (07. 04. 1944, Westerbork -> Theresienstadt) -- Transport Ek, nr. 1648 (28. 09. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Jutta Aal  Geboren 16. 11. 1860 -- Geburtsname: Mohr
Transport I/45, nr. 3845 (14. 08. 1942, Berlin -> Theresienstadt) -- verstorben 01. 09. 1942 Theresienstadt
http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/81049-aal-jutta-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ .. Alters-, Herzschwäche

Pauline Aal  Geboren 27. 06. 1872 -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Nürnberg
Transport II/25, nr. 1 (11. 09. 1942, Nürnberg -> Theresienstadt) -- Transport Bs, nr. 511 (29. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Julia Aal-Broches  Geboren 05. 11. 1915 -- Transport XXIV/5, nr. 2 (07. 04. 1944, Westerbork -> Theresienstadt) -- Transport Et, nr. 1289 (23. 10. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Emmy Aaron  Geboren 15. 06. 1877 -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Essen-Stelle Holbeckshof
Transport VII/1, nr. 1 (22. 07. 1942, Düsseldorf -> Theresienstadt) -- Transport Ev, nr. 840 (28. 10. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Johanna Aaron  Geboren 01. 08. 1874 -- Geburtsname: Honi
Transport XII/3, nr. 39 (16. 09. 1942, Frankfurt am Main -> Theresienstadt) -- verstorben 17. 11. 1942 Theresienstadt
http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/88717-aaron-johanna-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ .. Altersschwäche

Karl Aaron  Geboren 24. 01. 1881 Kupferdreh -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Essen-Stelle Holbeckshof
Transport VII/1, nr. 2 (22. 07. 1942, Düsseldorf -> Theresienstadt) -- Transport Ev, nr. 841 (28. 10. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Ortrun Aaron  Geboren 17. 07. 1902 -- Transport XII/3, nr. 40 (16. 09. 1942, Frankfurt am Main -> Theresienstadt) -- verstorben 27. 04. 1944 Theresienstadt

--- ab hier weiter bei Transporte

Rosa Aaron  Geboren 07. 03. 1853 Alfen -- Geburtsname: Löwenstein -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Essen-Stelle Holbeckshof
Transport VII/1, nr. 3 (22. 07. 1942, Düsseldorf -> Theresienstadt) -- verstorben 20. 08. 1942 Theresienstadt

Pauline Abarbanell Geboren 07. 05. 1866 -- Geburtsname: Pincus
Transport I/33, nr. 2566 (29. 07. 1942, Berlin -> Theresienstadt) -- verstorben 21. 08. 1942 Theresienstadt
http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/80081-abarbanell-pauline-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ .. Darmerkrankung, Herzschwäche

Rudolf Abarbanell  Geboren 05. 12. 1857 -- Transport I/33, nr. 2565 (29. 07. 1942, Berlin -> Theresienstadt) -- verstorben 11. 09. 1942 Theresienstadt
http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/82296-abarbanell-rudolf-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ .. Altersschwäche

Jette Abbe
 Geboren 19. 06. 1877 -- Geburtsname: Jessek -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Breslau
Transport IX/1, nr. 307 (27. 07. 1942, Breslau -> Theresienstadt) -- Transport Bq, nr. 683 (23. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Helene Abbenthern  Geboren 10. 04. 1864 -- Geburtsname: Goldschmidt -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Bremen
Transport VIII/1, nr. 607 (24. 07. 1942, Hannover -> Theresienstadt) -- verstorben 03. 12. 1942 Theresienstadt
http://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/90193-abbenthern-helene-todesfallanzeige-ghetto-theresienstadt/ .. Darmkatarrh

Alfréd Abel  Geboren 11. 03. 1900 -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag II -- Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag II, Jindřišská 12
Transport B, nr. 75 (21. 10. 1941, Prag -> Łódź) -- verstorben 14. 01. 1943 Łódź

Alphons Abel  Geboren 16. 11. 1866 -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Hamburg
Transport VI/1, nr. 2 (16. 07. 1942, Hamburg -> Theresienstadt) -- verstorben 02. 11. 1943 Theresienstadt

Fania Abel Geb. 1931 Białystok --Transport Bial (24.8.1943, Białystok -> Theresienstadt) -- Transport Dn/b, nr. 728 (5.10.1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Herbert Abel
 Geb. 31.8.1896 -- Letzte Wohnadresse vor Deportation: Olomouc
Transport AAm, nr. 348 (04. 07. 1942, Olomouc -> Theresienstadt) -- Transport Dm, nr. 4429 (06. 09. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Fr Sep 15, 2017 8:37 am

http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/seite/2/

Hugo Abel - Geboren 26. 08. 1876 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag II - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag II, Na Florenci 29
Transport B, nr. 74 (21. 10. 1941, Prag -> Łódź) - verstorben 05. 05. 1942 Łódź

Martha Abel - Geboren 28. 03. 1879 - Geburtsname: Kupferbach - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Hamburg
Transport VI/1, nr. 4 (16. 07. 1942, Hamburg -> Theresienstadt) - Transport Dz, nr. 944 (15. 05. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Rosa Abel - Geboren 12. 07. 1862 - Geburtsname: Huhn - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Chemnitz
Transport V/9, nr. 360 (21. 06. 1943, Dresden -> Theresienstadt) - verstorben 21. 04. 1944 Theresienstadt

Rosette Abel - Geb. 10.7.1875 - Geburtsname: Loewenstein - Transport I/46, nr. 4476 (18.8.1942, Berlin -> Theresienstadt) - verstorben 27.8.1942 Theresienstadt

(Anm. Dissident: Im Text der Datenbank wird oft "ermordet" angegeben, aber bei vielen Todesakten wird "Herz- u. Altersschwäche" vermerkt, was bei 50-80jährigen durchaus sein kann. Mir ist schon klar, daß die erschwerten Lebensbedingungen im Ghetto bei geschächten oder alten Häftlingen zu vorzeitigem Ableben geführt haben können. Trotzdem müssen nicht alle Todesdokumente vom Lagerarzt oder -Schreiber in bösartiger Absicht gefälscht sein...)

Viktor Abel   Geboren 02. 12. 1892 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag XII - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag
Transport B, nr. 405 (21. 10. 1941, Prag -> Łódź)

(Anm. Dissident: In dieser Datenbank sind viele solcher Ausreise-Anträge mit beigefügtem polizeilichem Führungszeugnis zu finden. Leider gibt es keine weiteren Dokumente dafür, ob diese Personen dann tatsächlich von Theresienstadt, Auschwitz oder anderen KZ auswandern konnten. Auch nicht, ob sie via Ost-Lagern weiter in GULAGS der UdSSR kamen...
Weil das Protektorat Böhmen/Mähren eine gewisse Selbstverwaltung hatte, waren viele Dokumente in Tschechisch u. Deutsch verfasst, manche nur in tschechisch)


Adolf Abeles  Geboren 13. 01. 1860 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag XII - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag XII, Vyšehradská 5
Transport X, nr. 623 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bw, nr. 234 (19. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Adolf Abeles  Geboren 24. 03. 1860 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 9, Müllnergasse 6/36
Transport IV/4, nr. 262 (Wien -> Theresienstadt) - verstorben 11. 08. 1942 Theresienstadt

Adolf Abeles  Geboren 20. 06. 1884 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag II - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag II, Krakovská 13
Transport W, nr. 51 (08. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Dm, nr. 4271 (06. 09. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Adolf Abeles  Geboren 08. 03. 1906 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Solnice - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Kostelec nad Orlicí
Transport Ch, nr. 606 (17. 12. 1942, Hradec Králové -> Theresienstadt) - Transport Dr, nr. 2501 (15. 12. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Alfred Abeles  Geboren 06. 12. 1884 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag I - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Turnov
Transport AAh, nr. 204 (10. 06. 1942, Prag -> Ujazdow)

Alfred Abeles   Geboren 11. 12. 1888 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag I - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag I, Kozí 13
Transport C, nr. 723 (26. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Alois Abeles  Geboren 05. 06. 1868 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Lysá nad Labem - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Benátky nad Jizerou
Transport Cm, nr. 472 (16. 01. 1943, Mladá Boleslav -> Theresienstadt) - verstorben 08. 10. 1943 Theresienstadt

Arnošt Abeles  Geboren 17. 09. 1889 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag V - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag V, Norimberská 21
Transport W, nr. 942 (08. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport AAk, nr. 416 (12. 06. 1942, Theresienstadt -> Trawniki)

Arnošt Abeles  Geboren 28. 08. 1901 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag I - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag XII, Americká 39
Transport N, nr. 366 (17. 12. 1941, Prag -> Theresienstadt) - Transport Dz, nr. 205 (15. 05. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Arnošt Abeles  Geboren 20. 03. 1917 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Tlustice - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Hořovice
Transport Db, nr. 44 (13. 05. 1943, Prag -> Theresienstadt) - Transport Es, nr. 1282 (19. 10. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Arnošt Abeles  Geboren 31. 05. 1920 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag XII - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag XII, Mánesova 80
Transport C, nr. 900 (26. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Arthur Abeles  Geboren 29. 02. 1884 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag XIII - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag
Transport A, nr. 361 (16. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Arthur Abeles
 Geboren 16. 04. 1897 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag I - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag I, Lange Gasse 41
Transport A, nr. 381 (16. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Bedřich Abeles
 Geboren 26. 12. 1889 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Brno - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Brno
Transport F, nr. 139 (26. 11. 1941, Brno -> Minsk)

Dora Abeles  Geboren 07. 01. 1868 - Geburtsname: Aschenbrenner - Letzte Wohnadresse vor Deportation: München
Transport II/6, nr. 252 (18. 06. 1942, München -> Theresienstadt) - Transport Bo, nr. 1144 (19. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Fr Sep 15, 2017 3:07 pm

http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/seite/3/

Edmund Abeles  Geboren 14. 10. 1880 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag XIII - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag XIII, Tolstého 9
Transport X, nr. 790 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Ar, nr. 203 (28. 04. 1942, Theresienstadt -> Zamošč)

Elsa Abeles  Geboren 20. 09. 1890 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 9, Widerhofergasse 3/16
Transport IV/7, nr. 264 (Wien -> Theresienstadt) - verstorben 22. 09. 1942 Theresienstadt - Todesursache: Lungenentzündung

Emil Abeles  Geboren 22. 01. 1886 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag II - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag II, Sokolská 64
Transport B, nr. 72 (21. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Ernst Abeles   Geboren 25. 12. 1865 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 19, Hardtgasse 23/3
Transport IV/1, nr. 172 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bo, nr. 247 (19. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Ervín Abeles   Geboren 20. 06. 1893 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Brno - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Brno
Transport Ah, nr. 729 (04. 04. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport An, nr. 735 (25. 04. 1942, Theresienstadt -> Warschau)

Eugenie Abeles   Geboren 25. 12. 1857 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 19, Hardtgasse 23/3
Transport IV/1, nr. 173 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bo, nr. 354 (19. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Fanny Abeles    Geboren 09. 11. 1863 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 2, Czerningasse 4/33
Transport IV/4, nr. 263 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bp, nr. 1427 (21. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Gottlieb Abeles  Geb. 15.2.1873, Transport XIX/4, nr.206 (16.12.1942, Ústí nad Labem-Theresienstadt), Transport Ds, nr.390 (18.12.1943, Theresienstadt-Auschwitz)

Grete Abeles   Geboren 09. 09. 1898 - Geburtsname: Levy - Letzte Wohnadresse vor Deportation: München
Transport II/4, nr. 195 (11. 06. 1942, München -> Theresienstadt) - Transport Dl, nr. 2169 (06. 09. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Gustav Abeles    Geboren 24. 06. 1864 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Brno - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Brno
Transport Ad, nr. 330 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 527 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Hanuš Abeles   Geboren 03. 07. 1922 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag XIII - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag XIII, Ruská 973
Transport C, nr. 731 (26. 10. 1941, Prag -> Łódź) - verstorben 19. 12. 1942 Łódź


Hanuš Abeles   Geboren 31. 03. 1923 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Brno - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Brno
Transport G, nr. 468 (02. 12. 1941, Brno -> Theresienstadt) - Transport Al, nr. 11 (23. 04. 1942, Theresienstadt -> Lublin) - verstorben 31. 07. 1942 Majdanek

Hanuš Abeles    Geboren 05. 05. 1928 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag I - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag I, Lange Gasse 41
Transport A, nr. 382 (16. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Hanuš Heřman Abeles  Geboren 04. 06. 1934 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Brno - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Brno
Transport Ad, nr. 26 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport An, nr. 737 (25. 04. 1942, Theresienstadt -> Warschau)

Helene Abeles   Geboren 21. 06. 1866 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 19, Hohe Warte 32 - Transport IV/2, nr. 202 (Wien -> Theresienstadt)
verstorben 11. 09. 1942 Theresienstadt - Todesursache: Schenkelhalsbruch, Lungenentzündung, Herzmuskelentartung, Herzschlag

Helene Abeles   Geboren 20. 10. 1869 - Transport XXVI/1, nr. 240 (23. 12. 1944, Slowakei -> Theresienstadt) - Ermordet 03. 05. 1945 Theresienstadt

Ing. Hermann Abeles   Geboren 03. 06. 1892 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag I - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag I, Norimberská 10
Transport B, nr. 409 (21. 10. 1941, Prag -> Łódź)

Dr. Hugo Abeles   Geboren 31. 05. 1872 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Wien 9, Widerhofergasse 3/16 - Transport IV/7, nr. 263 (Wien -> Theresienstadt)
verstorben 08. 11. 1942 Theresienstadt  Todesursache: Körperverfall

Hynek Abeles    Geboren 06. 10. 1866 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Prag X - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Prag X, Vysokomýtská 21
Transport X, nr. 991 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bw, nr. 245 (19. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Hynek Abeles   Geboren 20. 05. 1883 - Letzte Wohnadresse vor Deportation: Chrlice - Adresse/Ort der Registrierung im Protektorat: Brno
Transport Ah, nr. 52 (04. 04. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport Ap, nr. 366 (18. 04. 1942, Theresienstadt -> Rejowiec)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Di Sep 19, 2017 10:57 am

https://view.officeapps.live.com/op/view.aspx?src=http%3A%2F%2Fwww.erinnern.at%2Fbundeslaender%2Fsalzburg%2Funterrichtsmaterial-neu%2Fstolpersteine%2Fcopy_of_Gedenkblatter.doc

Aus: Gedenkblätter v. Gerd Kerschbaumer, erinnern.at, Word-Datei, Text aufs Wesentliche gekürzt

Ehepaar Kiesler (Salzburg, Kaig. 20, EZ 173 Nikolaistöckl oder Laschenzky-Haus) Klara u. Ludwig Kiesler, .. Ludwig wurde 1865 in Galizien, Kolomea u. Klara 1871 in Lemberg geboren; beide bekenntnislos, keine Glaubensjuden; .. Karriere L. Kieslers: Oberstleutnant der k.u.k Armee; 1939 wurde das Ehepaar nach Wien u. von dort 1942 nach Th. deportiert; Ludwig K. ist am 28.1.1943 in Th. umgekommen, Klara wurde 11 Monate später ins KZ Auschwitz deportiert – Todesdatum unbekannt

jüd. Familie Rosenfeld (Salzburg, Goldg. 16, Schallmooser Hauptstr. 6), Goldg. 16 befand sich bis 1938 das Konfektions- u. Modegeschäft von Amalie Rosenfeld. Fam. R. lebte zuerst in Itzling, wo 1905 Tochter Florentine oder Flora zur Welt kam. Der Fam. gehörte das Haus Wildenhoferstr. 6 in Itzling, das vermutlich aus wirtschaftl. Gründen verkauft werden musste. Vater Eduard Rosenfeld ist 1929 gestorben. 1930 zog Witwe Amalie mit Tochter Flora in die Goldg. 17/III, zuletzt wohnhaft Schallmooser Hauptstr. 6. 1938 wurden Amalie u. Flora nach Wien-Leopoldstadt vertrieben. Amalie wurde am 28.7.1942 nach Th. u. am 21.9. ins KZ Treblinka deportiert – „Todesort Treblinka“ steht in der Opferdatenbank. Das Schicksal der Tochter Flora ist noch unbekannt.

.. jüd. Ehepaare Aninger & Fischer (Sigmund Haffnerg. 7-9/I, Wohnadressen Franz Josefstr. 6/II u. 12/III) Ludwig Fischer (1868-1944) erhielt 1882 die Gewerbe-
konzession f. Schneiderei, 1899 auch f. Gemischtwaren. 1904 wurde Heinrich Aninger (1867-1942) sein Geschäftspartner: Aninger & Fischer, Geschäftsadresse Residenzpl. 6, bald darauf Sigmund Haffnerg. 7-9/I (bis 1938 lt. Gewerbeverzeichnis der Stadt Salzburg). Heinrich Aninger, geb. 1867 in Senomat bei Rakonitz (Böhmen, Ö-U), war mit Klara Aninger, geb. (1882-1942) in Rakonitz (Böhmen, Ö-U), verheiratet; Sohn Hanns wurde 1907 in Salzburg geboren. Fam. Aninger wohnte bis Nov. 1938 im Haus Franz Josefstr. 6/II. Ludwig Fischer, geb. 1868 Jungbunzlau (Böhmen, Ö-U), war mit Emilie Fischer, geb. (1885-1943) in Böhmen, verheiratet; Sohn Walter wurde 1908 in Salzburg geboren. Fam. Fischer wohnte bis Nov. 1938 in Haus Franz Josefstr. 12/III. Die Söhne Hanns u. Walter haben die Shoah vermutlich überlebt. Die Eltern, die nach ihrer Vertreibung aus Salzburg in Wien-Leopoldstadt, Rembrandtstraße 2, wohnten, wurden am 14.7.1942 nach Th. deportiert. Dort starben Heinrich Aninger am 1.8.1942, seine Frau Klara am 4.10.1942, Emilie Fischer am 26.12.1943 u. ihr Mann Ludwig am 26.4.1944.

jüd. Familie Spiegel (Wohnung Faberstraße 11) Getreideg. 34 befand sich das Antiquitätengeschäft von Therese u. Bela Baruch Spiegel. Das Geschäft wurde 1938 im Zuge der sogen. Reichskristallnacht, geplündert. Bela Baruch Spiegel, geb. (1872-1942) in Kaisersdorf (Komitat Ödenburg, Ungarn), u. Therese, geb. 1874 in Edelstal bei Kittsee (damals Ungarn) .. Das Ehepaar, das nach der Vertreibung aus Salzburg in Wien-Leopoldstadt wohnte, wurde am 14.7.1942 nach Th. deportiert. Der Ehemann starb dort am 28. 10. 1942. Die Ehefrau wurde am 21. 9. 1942, demnach vor dem Tod ihres Mannes, ins KZ Treblinka deportiert – Todesort Treblinka. Das Schicksal des Sohnes Ladislaus Spiegel, der ebenfalls im Haus Faberstraße 11 wohnte, ist bislang unbekannt (vermutlich KZ-Haft überlebt)

.. Dr. Johann Jellinek, geb. (1875-1943) in Schumitz (Mähren), u. seine Frau Gisela, geb. (1877-1943) in Wien, wohnten in Salzburg, Dreifaltigkeitsg. 1/II. Hier befand sich auch die Arztpraxis .. für Haut-, Harn- u. Geschlechtskrankheiten u. Kosmetik, Röntgendiathermie, Höhensonne sowie Licht- u. Tonisatorbehandlung, Dreifaltig-
keitsgasse 1 / Platzl 2. Sohn Kurt, 1907 in Salzburg geb., war ebenfalls Arzt u. hatte zuletzt in Gnigl, Linzer Bundesstr., seine Praxis. Ihm u. seiner Frau Maria gelang 1938 die Flucht nach Middleboro, Massachusetts. Mai 1938 musste Dr. J. Jellinek seine Arztpraxis auflösen. Das Ehepaar flüchtete nach Wien-Leopoldstadt, traf dort Vorbereitungen zur Ausreise nach Shanghai, was aber misslang. Am 10.9.1942 wurde das Ehepaar nach Th. deportiert. Johann J. ist dort am 21.3.1943 gestorben, Gisela am 9.8.1943. Die Liegenschaft Lasserstraße 23 (EZ 262), die Gisela J. 1932 gekauft hatte, wurde 1939 „arisiert“ (lt. Grundbuch keine Rückstellung zustande gekommen). Der Nachlass des Ehepaares, darunter der Heimatschein der Stadt Salzburg (1919), befindet sich in der Wiener Stadt- u. Landesbibliothek, Rathaus. Wie aus unveröffentlichten Briefen von Stefan Zweig hervorgeht, war dieser mit Dr. Jellinek befreundet (gemeinsames Essen im nahen Restaurant des Hotels Münchnerhof, Dreifaltigkeitsgasse 3)

jüd. Familien Fürst u. Löwy (Linzerg. 5) Ernst Löwy, geb. 1900 in Netluk bei Leitmeritz (Böhmen), kam Okt. 1914 nach Salzburg, machte bei Oswald Löwy, Mirabellpl. 6, eine Handelslehre, war dort Angestellter u. heiratete Ida Löwy, geb. Pick 1901 in Ottnang am Hausruck, die einen Sohn bekam: Herbert, geb. 1926 in Salzburg. Fam. Löwy wohnte 1926-1938 in Linzerg. 5/III, flüchtete nach Prag, wurde am 24.10.1942 nach Th. u. am 6.9.1943 nach Auschwitz deportiert – Todesdaten unbekannt.  Das Haus Linzerg. 5 war im Eigentum der jüd. Fam. Fürst, die dort seit 1892 wohnte, auch ihren Geschäftsbetrieb hatte (Textilhandel im 1. Stock, Galanterie u. Parfümerie im Parterre). 1939 wurde die Liegenschaft (EZ 565) von Josef Falkensteiner „arisiert“ (nach 1945 ist keine Rückstellung zustande gekommen, lediglich ein außergerichtlicher Vergleich).
Arthur Fürst, geb. 1883 in Salzburg, konnte mit seiner Familie nach Amerika flüchten. Seine Schwester Martha, geb. 1886 in Salzburg, verehelichte Stein, war schwer krank u. starb Juli 1938 in Salzburg (jüd. Friedhof in Aigen). Schwester Hedwig, geb. 1889 in Salzburg, verehelichte Bisentz, war ebenfalls Miteigentümerin des Hauses, wohnte aber mit ihrer Familie in Wien; Hedwig Bisentz u. ihr Mann David Bisentz starben in Th.

jüd. Familie Singer (Geschäft Dreifaltigkeitsg. 9, Wohnung Faberstraße 13) Das Schuhhaus Singer mit den Marken Alfaco u. Del-Ka wurde zunächst von Rudolf Singer u. bis 1938 von seinem Bruder Hugo geleitet. Hugo Singer, geb. 1896 in Wien, u. Paula, geb. 1894 in Bösing bei Pressburg, .. Sohn Egon wurde 1927 in Salzburg geboren. Die Familie, die bis Nov. 1938 im Haus Faberstr. 13/II wohnte, flüchtete nach Prag u. wurde am 12.5.1942 nach Th. u. bald darauf nach Lublin ins KZ Majdanek deportiert. Hugo S. wurde dort am 5.7.1942, sein Sohn Egon am 23.9.1942 ermordet. Von Paula ist das Todesdatum nicht vermerkt. Es ist anzunehmen, daß noch 5 Verwandte von Hugo Singer in Majdanek (Vorort von Lublin) umkamen; die Deportationsdaten von Gertrude, Karoline, Paula, Egon, Erich, Hugo, Josef u. Michael Singer sind jedenfalls identisch (siehe: Theresienstädter Gedenkbuch, Prag 1995, S. 549).

jüd. Bewohner - Katharina u. Adolf Pollak wohnten bis zu ihrem Tod 1911 in diesem Haus. Hier befand sich auch ihre Trödlerei.  Ihre Tochter Anna Pollak, geb. 1873, ledig, lebte bis Nov. 1938 im Haus Sbg., Rainerstr. 4/1.Stock, Trödlerei u. Weißnäherei im Parterre; das Geschäft wurde in der Nacht vom 9./10.11.1938 verwüstet u. geplündert. Anna, die nach Wien-Leopoldstadt flüchtete, wurde von dort am 28.7.1942 nach Th. u. am 21.9.1942 ins KZ Treblinka deportiert – Tod (laut Yad Vashem). Das Schicksal ihrer Schwester Emma, geb. 21.4.1874 in Salzburg, ist bislang unbekannt

Die Liegenschaft Sbg., Schlachthofg. 19 u. Rainerstr. 15 (EZ 228) war im Eigentum des jüd. Ehepaares Gottlieb u. Hermine Winkler, ab 1937 ihrer Erben (1938 Enteignung, nach 1945 Rückstellung). Im Parterre wohnten die Witwe Hermine Bechinsky, (1861-1943) in Teltsch (Mähren), u. ihre Tochter Ella, geb. 1886 in Teltsch, sowie ihr kath. Ehemann, Gymnasialprofessor Dr. Otto Fuchs, geb. 1884 in Flachau/Pongau. Trotz massiven Drucks in der NS-Zeit wurde die sogen. Mischehe nicht aufgelöst (hernach galt Ella als Abstammungsverfolgte, ihr Ehemann als politisch Gemaßregelter). Ellas Mutter Hermine Bechinsky, die 25 Jahre in Salzburg gelebt hatte u. vor der Verfolgung in die Tschechoslowakei geflohen war, wurde am 18.5.1942, also während der deutschen Besetzung, von Trebitsch nach Th. deportiert, wo sie am 30.4.1943 starb.

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=L%C3%B6wy,Amalie&hilite=Isidor+Fuchs ..  Amalie LÖWY, geb. Fuchs (1875-?), war Jüdin,  die nach dem Tod ihres Mannes bei ihren Kindern Amalie LÖWY, Jenny Nalos u. Isidor Fuchs in Salzburg lebte, hier 1929 starb .. Amalie war die Ehefrau Oswald LÖWYs, (1868-?), Jude, der ebenfalls in Salzburg Verwandte hatte: seinen Bruder Rudolf LÖWY (1856-?), Brennstoffhandel in Salzburg, Hubert Sattler-G. 5, Präsident der Israel. Kultusgemeinde Salzburg, u. seinen Neffen Ernst LÖWY (1900-?), Handelsangestellter, der mit seiner Familie im Haus Linzer G. 5 wohnte.
Amalie u. Oswald LÖWY: Das Ehepaar hatte noch 5 in Salzburg geborene Kinder: Ludwig, Robert, Paul, Emil u. Grete. Die Familie wohnte Franz-Josef-Str. 12/2. Etage, im Haus, das bis 1929 einer Schwester der Amalie LÖWY gehörte: Jenny NALOS, geborene FUCHS, die mit ihrer Familie 1929 von Salzburg nach Prag übersiedelte.
Amalies Ehemann Oswald LÖWY, seit 1894 Kaufmann in Salzburg, Geschäft Mirabellpl. 6, u. Vorstandsmitglied der Israel. Kultusgemeinde, starb 1935 .. Die 63-jährige Witwe Amalie LÖWY, die Juni 1938 ihre Wohnung räumen musste (ein Salzburger Facharzt war der Nutznießer) flüchtete nach Prag zu ihrer Schwester Jenny u. Tochter Grete. Die 66-jährige Witwe wurde am 8.2.1942 von Prag nach Th., von dort am 28.4.1942 nach Zamosc in Polen deportiert u. später nach Lublin-Majdanek deportiert.
Ihre Schwester Jenny, deren Ehemann Rudolf NALOS u. Sohn Louis wurden in Auschwitz ermordet. Amalie LÖWYS Tochter Grete, verehelichte ALLINA, gelang vor ihrer Deportation die Flucht. Ihr Ehemann Ernst ALLINA u. ihre Tochter Helga wurden allerdings in Lodz ermordet. Amalie LÖWYS Sohn Ludwig, der bis 1938 in Salzburg lebte u. schwer erkrankte, starb 1939 in Wien .. Amalies Bruder Isidor Fuchs konnte mit seiner Familie von Salzburg in die USA (Portland) flüchten. 4 Kindern der Amalie LÖWY gelang ebenfalls die Flucht: Robert u. Paul in die USA (Portland bzw. Wenatchee), Emil u. Grete nach Kolumbien (Barranquilla), Dipl. Ing. Emil LÖWY, Chemiker, der bis 1938 bei Semperit in Traiskirchen tätig war u. dann in Barranquilla die Firma Sempertex gründete u. leitete (1980 gestorben)

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Kurtz,Theodor&hilite=Theodor+Kurtz   Theodor Kurtz, (1872-1943), Salzburg, Linzer G. 28, .. nannte sein Kaufhaus Zum Touristen. Er konvertierte 1906 zum altkath. Glauben, war 2x verheiratet (seine Ehefrauen waren keine Jüdinnen), hatte 2 Söhne aus 1. Ehe, 1 Sohn aus 2. Ehe. Theodor Kurtz, der herzkrank war, verließ Salzburg bereits vor dem Pogrom im Nov. 1938 .. In der Nacht vom 9./10.11.1938 wurden sein Kaufhaus u. seine Wohnung von SA-Leuten verwüstet u. geplündert (Schaden 72.000 Reichsmark). Seine Ehefrau Maria berichtete rückblickend: ".. meinen Gatten nach Wien brachte, .. wurde kurze Zeit darauf verhaftet u. ins Landesgericht Wien eingeliefert. Durch die großen Entbehrungen u. Misshandlungen wurde er schwer krank. Er litt zeitlebens an Angina pectoris, Aortaentzündung u. Herzerweiterung. Vom Landesgericht wurde er in die Strafanstalt Stein überführt. Dort starb er am 24.10.[8.]1943 .."
Theodor Kurtz, der zuletzt in Wien-Leopoldstadt, Große Mohrengasse 16/15, wohnte, wurde am 22.11.1942 verhaftet u. am 10.2.1943 vom LG Wien wg. »Vergehens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung« zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er kam am 24.8.1943 im Zuchthaus Stein zu Tode. Sein Bruder Heinrich Kurtz, geb. 21.3.1870 in Linz, wurde am 28.6.1942 nach Th. u. am 23.9.1942 nach Treblinka deportiert ..
Das Kaufhaus Zum Touristen wurde »arisiert«, ebenso das Schuhhaus Zum Hans Sachs, das sich im Haus Linzer G. 28 befand u. Berthold Laufer, einem Vorstandsmitglied der Israel. Kultusgemeinde Salzburg, gehörte. Fam. Laufer konnte nach England u. Argentinien flüchten. Das Haus Linzer G. 28, das seit 1933 im Eigentum der Ehefrau des Theodor Kurtz war, wurde jedoch nicht enteignet. Die Witwe starb 1973 in Salzburg, ihr Sohn Richard, der 1946 nach Salzburg zurückkehrte, starb hier 1992.

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http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Bondy,Arthur  .. Otto BONDY wurde am 14. Juli 1942 von Wien nach Theresienstadt und am 21. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert, dort 69-jährig ermordet ---

http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Elsbeth_Bulla .. Elsbeth Bulla (geb. Kraemer) (1877-1944) .. die zunächst jüdische, später zum evang. Glauben konvertierte, Witwe eine k.u.k. Hauptmannes, der im 1. Weltkrieg gefallen war, lebte bis 1940 in Salzburg. Sie wurde im Februar zunächst nach Wien abgeschoben, später am 20.8.1942 nach Th. deportiert u. dort am 5.11.1944 verstorben ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Fleischmann,Henriette  .. Am 9.10.1942 wurde Elisabeth Mnestian, die in Eisenstadt gelebt hatte, nach Th. deportiert, u. von dort am 12.10.1944 nach Auschwitz ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Fr%C3%B6hlich,Helene .. Helene FRÖHLICH wohnte zuletzt im 2. Wiener Bezirk, Haidgasse 10/8, in einer »Sammelwohnung«, deren Parteien zur Deportation bestimmt waren. Die 71-jährige Frau wurde am 20.8.1942 nach Th. u. am 18.12.1943 nach Auschwitz deportiert ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Glasel,Siegfried+Fritz .. Der 81-jährige Witwer Josef GLASEL am 28.6.1942 von Wien nach Th. deportiert u. dort am 2.10.1942 verstorben ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Hermann,Maximilian .. Max HERMANNs Mutter Regina Rifka, geb. 1865, am 4.4.1943 in Th. verstorben ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Herz,Irma .. Anna STUCHLY, 70-jährig, wurde am 14.7.1942 von Wien .. nach Th. u. am 21.9.1942 .. nach Treblinka deportiert
Annas Schwester Irma HERZ u. deren Tochter Therese Maria Herz lebten seit Sept. 1938 in Prag .. ihre Deportation am 30.7.1942 nach Th. - verstorben am 18.11.1942. Ihr Religionsbekenntnis war römisch-kath. laut der offiziellen Todesfallanzeige des KZ Th. Irmas Tochter Therese konvertierte vermutlich ebenfalls vom jüd. zum kath. Glauben .. Gewiss ist jedenfalls, daß die 44-jährige Therese Herz am 18.12.1943 im Transport »Ds« von Th. nach Auschwitz ins »Familienlager Theresienstadt«
deportiert wurde .. vor der Liquidierung des »Familienlagers Th.« im Juli 1944 wurde sie für arbeitstauglich befunden u. zur Zwangsarbeit ins durch Bomben schwer zerstörte Hamburg abkommandiert. März 1945 mussten die Überlebenden dieses Arbeitskommandos ins KZ Bergen-Belsen marschieren. Darunter befand sich T. Herz, die am 15.4.1945 die Befreiung Bergen-Belsens erlebte, auch die grassierende Epidemie überstand u. am 24.7.1945 in ein schwedisches Lager für »displaced persons« gelangte. Unbekannt ist bislang, in welches Land Therese Herz emigrieren konnte ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Jellinek,Gisela ..  Dr. Johann u. Gisela JELLINEK, die Mai 1938 Wohnung u. Praxis in Salzburg, Dreifaltigkeitsg. 1, für den NS-Reichskriegerbund, Gaukriegerführung Alpenland räumen mussten, wohnten bis Frühjahr 1942 in Wien .. in einer »Sammelwohnung«, deren Parteien zur Deportation bestimmt waren. Aus dem Nachlass Dr. JELLINEKs geht hervor, daß das Ehepaar noch im Jahr 1941 Vorbereitungen zur Ausreise mit dem nächsten Fernosttransport traf (»Bahnkarte Berlin-Shanghai RM 28.000 Konto D der IKG 17.3.1941 erlegt«). Am 28.7.1942, als die Deportation bevorstand, schrieb der Vater aus Wien seinen Kindern in Middleboro: "Da wir in den nächsten Wochen von Wien nach einem Ort in Böhmen wahrscheinlich Theresienstadt abtransportiert werden, muß ich Euch …"
Am 10.9.1942 ging der »Transport 40 Zug Da 513« mit den Häftlingen Nr. 837 u. 838, Johann u. Gisela J., nach Th. Der Ehemann kam dort 68-jährig am 20.3.1943 zu Tode, die Ehefrau 66-jährig am 9.8.1943.

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Kohn,Bertha .. Hermann KOHN 59-jährig am 22.5.1942 von Trebitsch (Třebíč) in Mähren mit Transport Aw nach Th., nach 3 Tagen, am 25. Mai, im »Transport Az« nach Lublin-Majdanek deportiert u. dort verstorben .. In der österr. Opfer-Datenbank (DÖW) fehlt der 1882 in Aspern an der Donau geborene Hermann KOHN ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Muik,Ernestine .. Die 71-jährige gelähmte Auguste Holzer, geborene Adler, wurde in St. Johann von der Gestapo abgeholt, nach Wien abgeschoben, am 24.6.1943 im Transport 46i nach Th. deportiert u. dort am 24.9.1943 verstorben ..
- - -  Ernestine Theodora MUIK wohnte vorübergehend  in St. Johann, hernach in Salzburg, Plainstr. 14, im Haus des Hoteliers Alois Fröhlich, Hotel Stadt Meran, wie aus der Meldekartei der Stadt Salzburg hervorgeht. Am 5.7.1941 wurde die 37-jährige Frau von der Gestapo nach Wien abgeschoben: dort gemeldet im 2. Bezirk, Nickelg. 4/1/6, mit dem Vermerk »J« (Jüdin). Aug. 1942 wurde ihre Ehe in Zell am See geschieden. E. MUIK wurde am 8.1.1943 im Transport 46b nach Th. u. von dort am 23.1.1943 im Transport Cr nach Auschwitz deportiert ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=M%C3%BCller,Rudolf+Erich .. Rudolf Erich MÜLLER, geb. 1873 wurde am 10.7.1942 nach Th. deportiert, dort am 3.3.1943 verstorben ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Reinhardt,Max .. Eduard Rosé, .. der als Cellist dem Rosé-Quartett angehörte u. in Weimar lebte, kam 83-jährig am 21.1.1943 im KZ Th. ums Leben.

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Rosenfeld,Amalie ..  Aus der Meldekartei der Stadt Wien geht hervor, daß sich die 34-jährige Flora ROSENFELD, die zuletzt Stumperg. 48/3/29, wohnte, am 31.7.1939, nach England abmeldete. Dort verlieren sich allerdings ihre Spuren. Ihre 66-jährige Mutter, die offensichtlich kein Visum bekam, blieb in Wien u. wohnte zuletzt Zirkusgasse 41/8, in einer »Sammelwohnung«, deren Parteien zur Deportation bestimmt waren. Amalie ROSENFELD wurde am 28.7.1942 – im »Transport 34« von Wien nach Th. u. am 21.9.1942 – im »Transport Bp« nach Treblinka deportiert ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Sachsel-Lichtenstein,Olga .. Die Witwe Olga Sachsel, die in Prag, Riegrova 12, wohnte u. zuletzt im Stadtteil Smichov, Erbenova 12, vermutlich in einer „Sammelwohnung« für Juden gemeldet war, wurde am 20.7.1942 – im Transport AAs gemeinsam mit ihrem Schwager Emil Sachsel u. seiner Frau Jeannie, geb. Lichtenstein – nach Th. u. am 22.10.1942 – im Transport Bx wieder gemeinsam mit Emil u. Jeannie Sachsel – nach Treblinka deportiert, dort im Alter von 66 Jahren am 22.4.1943 verstorben .. Ihr Sohn Dr. Eduard Sachsel u. seine Ehefrau Grete, geb. Löwy, die zuletzt ebenfalls in Smichov, Erbenova 12, gemeldet waren, wurden am 10.8.1942 nach Th. deportiert. Der 33-jährige Ehemann kam dort nach 7-tägiger Haft am 17.8.1942 gewaltsam zu Tode .. Grete überlebte .. u. emigrierte nach Israel .. Ihr unter dem NS-Regime nicht enteignetes, aber schwer beschädigtes Haus in Salzburg brauchte nicht restituiert zu werden. Die gerichtliche Anerkennung der israel. Staatsbürgerin als Erbin zog sich jedoch in die Länge. Grete Sachsel, wiederverehelichte Mahler, verkaufte noch 1955, gleich nach der amtlichen Eintragung ihrer Erbschaft im Grundbuch der Stadt Salzburg, das Haus Linzer Gasse 24 ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Schneider,Josefine .. Der 70-jährige David Schneider wurde am 10.7.1942, nach Th. deportiert u. am 21.9.1942 nach Treblinka verlegt ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Schulhof,Alfred .. Alfred SCHULHOF, der 57-jährig in seine Geburtsstadt Prag flüchtete, wurde am 24.10.1942 von Prag nach Th. u. am 28.10.1944 nach Auschwitz deportiert ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Steindler,Eduard .. Klara u. Adolf Hahn, die bis zum Konkurs der Glasfabrik 1926 in Bürmoos wohnte, verließ Österreich, lebte hernach in der Tschechoslowakei. Unter dem NS-Regime wurde das Ehepaar nach Th. deportiert, Adolf Hahn 79-jährig in Th. verstorben, seine Ehefrau Klara, geborene Kupfer, 65-jährig nach Treblinka transferiert ..
Am 20.8.1942 wurde Stella Austerlitz nach Th. deportiert. Am 9.12.1942 ging vom Wiener Aspang-Bahnhof der Transport Nr.45, Zug Da 525, mit 1.324 Juden, darunter Josefine Stagel u. Julius Stagel, Fr. Fritzi Austerlitz u. Paul Stagel, ins KZ Th. Am 4.3.1944 kam dort die 53-jährige Josefine Stagel, Pauls Mutter, zu Tode. Am 16.4.1944 wurde Fritzi Stagels Mutter Stella Austerlitz 58-jährig von Th. nach Auschwitz-Birkenau deportiert .. Gewiss ist, daß Josefine u. Julius Stagels Sohn Paul überlebte – sein Name steht auf Schindlers Liste II, Nr. 781 ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=van+Alderwerelt,Franziska .. Die 71-jährige Franziska van ALDERWERELT, nach wie vor belgische Staatsbürgerin, am 13.8.1942 unter der Nummer 218 im Transport 35 von Wien nach Th. deportiert u. dort am 18. Februar 1943 verstorben (das in den Shoah-Datenbanken angegebene Todesdatum 12.8.1943 ist falsch)

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Weil,Angela .. Ignaz Röderer (Ignac Roederer) 82-jährig am 16.7.1942 von Prag nach Th., von dort am 22.10.1942 ins KZ Treblinka deportiert ..

http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Wraubeck,Margarete ..  Nach dem 1. Weltkrieg übersiedelten Margarete u. Friedrich WRAUBEK nach Salzburg, ins  Andrä-Viertel, Haydnstr. 5, 1. Etage. Der Ehemann starb am 15.5.1938, 2 Monate nach dem »Anschluss« Österreichs an Deutschland. April 1939 musste die 76-jährige Witwe ihre Wohnung räumen u. nach Wien flüchten. Die 78-jährige Margarete WRAUBEK, die zuletzt gemeinsam mit evangelisch konvertierten Juden im Altersheim der Schwedischen Mission für Israel, Seegasse 16, wohnte, wurde am 27.8.1942 mit »Transport 38« nach Th. deportiert u. verstarb dort am 17.9.1942 ..

https://de.wikipedia.org/wiki/Erna_Furman Erna Furman (1926-2002), geb. Erna Mary Popper, Nach dem Anschluss Österreichs März 1938 floh die Familie nach Prag, wo sie Immobilien besaß, außerdem hatte die Familie die tschechoslow. Staatsbürgerschaft. Sie planten nach England zu emigrieren, doch das gelang nur dem Vater von Erna Furman, Karl Popper; die Mutter, Margarete Popper, wie die Tochter konnten infolge der deutschen Besetzung des Landes nicht mehr ausreisen. 1942 wurde Erna Furman zusammen mit Ihrer Mutter ins Ghetto Th. deportiert, später wurden ihre Großmutter sowie ihre 3 Tanten ins Lager gebracht. Sie kam frei im Mai 1945, nachdem Th. durch die Rote Armee befreit wurde .. Nach Mai 1945 blieb sie noch einige Monate in der Tschechoslowakei u. lebte in Olešovice, wo sie im Rehabilitationszentrum des tschech. Pädagogen Přemysl Pitter arbeitete, das für jüdische (u. später deutsche), durch den Krieg betroffene Kinder u. insbes. Waisenkinder errichtet wurde. Sie machte auch eine Lehrerinnenausbildung. Nachdem sie diese beendete, zog Furman 1946 nach London zu ihrem Vater .. 1952 emigrierte sie in die USA, wo sie .. Robert A. Furman heiratete ..
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Mi Dez 13, 2017 3:09 pm

http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/seite/4/

Jan Abeles - Geboren 08. 05. 1914. Theresienstadt. Trawniki.

Jindřich Abeles - Geboren 19. 08. 1867 - Theresienstadt. verstorben 25. 02. 1942 Theresienstadt

Jiří Abeles - Geb. 9.1.1930 - Transport Cm, nr. 470 (16.1.1943, Mladá Boleslav -> Theresienstadt) - Transport Eb, nr. 2116 (18.5.1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Josef Abeles - Geb. 19.2.1864. Theresienstadt. Treblinka. Transport IV/2, nr. 201 (Wien->Theresienstadt) - Transport Bq, nr. 209 (23.9.1942, Theresienstadt ->Treblinka)

Josef Abeles - Geboren 14. 07. 1869. Transport R, nr. 418 (18. 01. 1942, Pilsen -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 73 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Josef Abeles - Geb. 20.12.1873. Transport Ch, nr. 86 (17. 12. 1942, Hradec Králové -> Theresienstadt) - Transport Dr, nr. 19 (15. 12. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Josef Abeles - Geboren 19. 01. 1892. Transport S, nr. 126 (22. 01. 1942, Pilsen -> Theresienstadt) - Transport Aa, nr. 185 (11. 03. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Josef Abeles - Geboren 31. 07. 1906. Transport Co, nr. 1 (27. 01. 1943, Uherský Brod -> Theresienstadt) - Transport Ct, nr. 401 (29. 01. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Julius Abeles - Geboren 22. 05. 1867. Transport AAl, nr. 450 (02. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bx, nr. 1484 (22. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Karel Abeles - Geboren 14. 04. 1868. verstorben 19. 02. 1943 Theresienstadt. Transport Ad, nr. 22 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt)



Karel Abeles - Geb. 2.7.1918. Transport Am, nr. 469 (24. 04. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Aq, nr. 926 (27. 04. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Karel Abeles - Geboren 23. 02. 1923.  Transport G, nr. 120 (02. 12. 1941, Brno -> Theresienstadt) - Transport As, nr. 163 (30. 04. 1942, Theresienstadt -> Zamošč)

Katharina Abeles - Geboren 02. 03. 1870. Transport IV/2, nr. 752 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bp, nr. 510 (21. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Leo Abeles - Geb. 2.10.1864. Transport XII/1, nr. 1 (19.8.1942, Frankfurt am Main -> Theresienstadt) - Transport Bq, nr. 1347 (23.9.1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Ludvík Abeles - Geboren 03. 07. 1883. Transport X, nr. 72 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Ar, nr. 115 (28. 04. 1942, Theresienstadt -> Zamošč)

Luis Abeles - Geboren 21. 12. 1877. Transport AAs, nr. 808 (20. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bx, nr. 669 (22. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Max Abeles - Geboren 21. 09. 1865. Transport II/6, nr. 251 (18. 06. 1942, München -> Theresienstadt) - Transport Bo, nr. 1143 (19. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Fr Dez 22, 2017 2:01 pm

https://www.profil.at/home/adel-hitlers-habsburg-68201 .. Bei der mit Fanz Salvator verheirateten Melanie Habsburg-Lothringen war die Beurteilung gefordert, da sie vom jüdischen Klavierfabrikanten Friedrich Karbach-Kohn ein Haus in Wien-Josefstadt kaufte: Karbach war zum Verkauf gezwungen, weil das Haus mit 70.000 RM an Zwangssteuern für Juden belastet war – er starb im KZ Theresienstadt ..
http://www.holocaust.cz/en/database-of-victims/victim/52791-friedrich-karbach-kohn/ .. Friedrich Karbach-Kohn .. Born 18.11.1869
Last residence before deportation: Vídeň 2, Grosse Pfarrgasse 6/14 - Transport IV/3, no. 454 (Vienna -> Terezín) - Murdered 20. 09. 1942 Terezín
Anmerkung Dissident: siehe unten Todesursache Enteritis acuta - https://de.wikipedia.org/wiki/Gastroenteritis

https://www.profil.at/home/der-adel-nazis-teil-2-reich-reich-82825 .. Friedrich Karbach u. seine Frau Anna (*28.11.1872) starben im KZ Theresienstadt ..
http://www.holocaust.cz/en/database-of-victims/victim/52790-anna-karbach-kohn/ Anna Karbach-Kohn .. Vídeň 2, Grosse Pfarrgasse 6/14
Transport IV/3, no. 455 (Vienna -> Terezín) - Murdered 27. 05. 1943 Terezín
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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Do Dez 28, 2017 11:01 am

Auffällig die vielen Namensgleichheiten und -Ähnlichkeiten... Zufällig?   http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/seite/5/

Mořic Abeles
Geb. 1.10.1850. -Transport Ah, nr. 229 (04. 04. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Ermordet 09. 06. 1942 Theresienstadt. Lt. Todesschein an Altersschwäche verstorben...

Oskar Abeles
Geboren 23. 07. 1890 - Transport S, nr. 304 (22. 01. 1942, Pilsen -> Theresienstadt) - Transport Aa, nr. 197 (11. 03. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Ota Abeles
Geboren 25. 03. 1871 - Ermordet 28. 04. 1944 Theresienstadt - Transport W, nr. 683 (08. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt)

Otto Abeles
Geboren 27. 07. 1872 - Ermordet 28. 04. 1944 Theresienstadt - Transport AAl, nr. 973 (02. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt)

Otto Abeles
Geboren 12. 04. 1883 - Ermordet 24. 01. 1943 Theresienstadt.  Todesursache: Lungentuberkulose - Transport AAu, nr. 63 (27. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt)

Pavel Abeles
Geboren 08. 06. 1938 - Transport Cm, nr. 471 (16. 01. 1943, Mladá Boleslav -> Theresienstadt) - Transport Eb, nr. 2117 (18. 05. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Regina Abeles
Geboren 04. 08. 1873 - Transport IV/5, nr. 673 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bp, nr. 760 (21. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Regine Abeles
Geboren 11. 02. 1871 - Transport IV/6, nr. 454 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bp, nr. 332 (21. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Richard Abeles
Geb. 14.3.1873 - Ermordet 30.1.1943 Theresienstadt- Transport X, nr. 998 (12.2.1942, Prag -> Theresienstadt) - Todesfallanzeige: Ursache: Lungenentzündung, Herzschwäche

Robert Abeles
Geboren 02. 04. 1878 - Transport X, nr. 336 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Ag, nr. 316 (01. 04. 1942, Theresienstadt -> Piaski)

Rosa Abeles
Geboren 23. 07. 1870 - Ermordet 30. 10. 1942 Theresienstadt - Transport VI/2, nr. 1 (20. 07. 1942, Hamburg -> Theresienstadt) - Lungenödem

Rosa Rebecca Abeles
Geboren 28. 06. 1866 - Transport IV/5, nr. 979 (Wien -> Theresienstadt) - Transport Bp, nr. 819 (21. 09. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Rudolf Abeles
Geboren 06. 09. 1869 - Transport T, nr. 566 (26. 01. 1942, Pilsen -> Theresienstadt) - Transport An, nr. 250 (25. 04. 1942, Theresienstadt -> Warschau)

Rudolf Abeles
Geboren 01. 02. 1898 - Transport Cm, nr. 468 (16. 01. 1943, Mladá Boleslav -> Theresienstadt) - Transport Eb, nr. 2114 (18. 05. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Mi Jan 03, 2018 3:41 pm

Siegfried Abeles
Geboren 24. 04. 1863. Theresienstadt. verstorben 17. 08. 1943 Altersschwäche, Darmkatarrh

Valtr Abeles
Geboren 28. 03. 1908. Transport Dn, nr. 1 (14. 09. 1943, Lípa -> Theresienstadt) - Transport Ds, nr. 836 (18. 12. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Vítězslav Abeles
Geboren 07. 04. 1869. Transport Y, nr. 659 (22. 02. 1942, Kladno -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 341 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Vítězslav Abeles
Geboren 10. 07. 1871. Transport AAq, nr. 591 (13. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 1300 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Vítězslav Abeles
Geboren 08. 04. 1872. Transport Cf, nr. 289 (05. 12. 1942, Pardubice -> Theresienstadt) - Transport Dr, nr. 21 (15. 12. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Vítězslav Abeles
Geboren 02. 04. 1876. Transport Ba, nr. 20 (10. 08. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bb, nr. 776 (20. 08. 1942, Theresienstadt -> Riga)

Vítězslav Abeles
Geboren 01. 11. 1879. Transport Ad, nr. 27 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport Ag, nr. 619 (01. 04. 1942, Theresienstadt -> Piaski)

Adéla Abelesová
Geboren 05. 08. 1861. Transport X, nr. 961 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 294 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Adéla Abelesová
Geboren 01. 05. 1872. Transport Ad, nr. 331 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 528 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Adolfina Abelesová
Geboren 13. 03. 1896. Transport AAv, nr. 391 (30. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bc, nr. 850 (25. 08. 1942, Theresienstadt -> Klein Trostinetz)

Alžběta Abelesová
Geboren 20. 03. 1871. Transport Cm, nr. 473 (16. 01. 1943, Mladá Boleslav -> Theresienstadt) - Transport Dr, nr. 16 (15. 12. 1943, Theresienstadt -> Auschwitz)

Amálie Abelesová
Geboren 22. 08. 1862.  Transport X, nr. 369 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bw, nr. 228 (19. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Anna Abelesová
Geboren 05. 10. 1869. Transport X, nr. 571 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 275 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Anna Abelesová
Geboren 09. 01. 1885. Transport Ad, nr. 28 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport Ag, nr. 620 (01. 04. 1942, Theresienstadt -> Piaski)

Anna Abelesová
Geboren 12. 03. 1892. Transport S, nr. 303 (22. 01. 1942, Pilsen -> Theresienstadt) - Transport Aa, nr. 200 (11. 03. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Anna Abelesová
Geboren 30. 10. 1920. Transport Am, nr. 468 (24. 04. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Aq, nr. 164 (27. 04. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Arnoštka Abelesová
Geboren 28. 01. 1894. Transport AAd, nr. 32 (13. 06. 1942, Kolín -> Theresienstadt) - Transport Bu, nr. 39 (08. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Bedřiška Abelesová
Geboren 15. 07. 1883. Transport G, nr. 408 (02. 12. 1941, Brno -> Theresienstadt) - Transport O, nr. 102 (09. 01. 1942, Theresienstadt -> Riga)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Mo Jan 29, 2018 4:58 pm

https://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/seite/7/


Anm. Dissident: wie oben im Bild und unten in der ersten Personalie zu sehen ist, muss man bei den weiblichen Familiennamen den tschechischen Zusatz ..ova berücksichtigen. In deutschen Listen, wird vermutlich oftmals ohne diesen Zusatz der Name geschrieben, also Abeles statt Abelesova ..

Berta Abelesová, Geb. 12.9.1865 - Letzte Wohnadresse vor Deportation ..im Protektorat: Prag II, tř. Viktoria 38
Transport X, nr. 446 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bw, nr. 232 (19. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Berta Abelesová - Geb. 19. 02. 1866 - Transport X, nr. 428 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bw, nr. 231 (19. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Berta Abelesová, Geb. 30. 03. 1868 - Transport AAl, nr. 461 (02. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bx, nr. 1485 (22. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Berta Abelesová, Geb. 25. 08. 1871 - Transport Y, nr. 242 (22. 02. 1942, Kladno -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 311 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Charlotta Abelesová, Geb. 17. 03. 1860 - Transport AAl, nr. 979 (02. 07. 1942, Prag -> Theresienstadt)

Charlotta Abelesová, Geb. 29. 03. 1863 -Transport Ad, nr. 406 (23. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt)

Charlotta Abelesová, Geb. 05. 10. 1886 - Transport X, nr. 996 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Ab, nr. 349 (17. 03. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Eliška Abelesová, Geb. 06. 08. 1897 - Transport Ae, nr. 643 (29. 03. 1942, Brno -> Theresienstadt) - Transport Al, nr. 10 (23. 04. 1942, Theresienstadt -> Lublin)

Elvíra Abelesová, Geb. 28.5.1901 - Transport AAv, nr. 392 (30.7.1942, Prag -> Th.) - Transport AAz, nr. 955 (04. 08. 1942, Theresienstadt -> Klein Trostinetz)

Ema Abelesová, Geb. 02. 05. 1872 - Transport X, nr. 393 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 257 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Emilie Abelesová, Geb. 20. 07. 1861 - Transport X, nr. 412 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Bv, nr. 260 (15. 10. 1942, Theresienstadt -> Treblinka)

Emma Abelesová, Geb. 28. 02. 1886 - Transport X, nr. 916 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Ar, nr. 173 (28. 04. 1942, Theresienstadt -> Zamošč)

Eva Abelesová, Geb. 10. 07. 1930 - Transport Cd, nr. 467 (26. 11. 1942, Klatovy -> Theresienstadt) - Transport En, nr. 379 (04. 10. 1944, Theresienstadt -> Auschwitz)

Flora Abelesová, Geb. 31. 03. 1891 - Transport X, nr. 527 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt) - Transport Aa, nr. 997 (11. 03. 1942, Theresienstadt -> Izbica)

Františka Abelesová, Geb. 06. 05. 1862 - Transport X, nr. 973 (12. 02. 1942, Prag -> Theresienstadt)

Františka Abelesová, Geb. 10.12.1878 - Transport S, nr. 375 (22.1.1942, Pilsen -> Theresienstadt) - Transport Ar, nr. 506 (28.4.1942, Theresienstadt -> Zamošč)

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Re: Theresienstadt - Häftlinge

Beitrag von Dissident am Mi März 28, 2018 10:33 am

Vermisste oder verschwundene KZ-Insassen dürfen nicht automatisch zu den Todesfällen dazugezählt werden!
Das ist historisch unwissenschaftlich und wie an folgendem Beispiel zu sehen ist, oft ganz anders erklärbar:

http://www.anonymousnews.ru/2018/03/26/juedisches-familientreffen-500-angebliche-holocaust-opfer-und-weitere-ueberlebende-feiern-wiedersehen/

Jüdisches Familientreffen: 500 angebliche Holocaust-Opfer und weitere Überlebende feiern Wiedersehen
.. Der folgende Artikel stellt ein weiteres wichtiges Puzzleteilchen dar und wird sicherlich die meisten unserer Leser zum Nachdenken anregen ..

.. 2017 fand in London ein großes jüd. Familientreffen statt, an dem sagenhafte 500 Teilnehmer aus 15 Ländern teilnahmen. Auch wenn das Treffen nun schon einige Monate zurückliegt, wollen wir dennoch noch einmal einen Blick darauf werfen, werden dadurch doch weitere Fragen u. Zweifel über die offizielle Geschichtsschreibung aufgeworfen.
Alex Kafri wurde immer erzählt, daß die Familie seines Vaters in den deutschen Gaskammern während des 2.Weltkrieges völlig ausgelöscht wurde. Aber Kafri lernte vor kurzem völlig überraschend, daß er viele Verwandte auf der Seite seines Vaters hat, die noch immer quicklebendig auf der Erde herumspringen.
Kafri verbrachte lange Jahre mit der Suche nach Verwandten seines Vaters, aber die Aufgabe erwies sich als schwierig, da sein Vater seinen Familiennamen von Kukla nach Kafri geändert hatte, als er von Litauen nach Israel übersiedelte. Kafri wusste nichts von dieser Namensänderung u. der Tatsache, daß sein Vater einen Zweitnamen (Yitzhak) besaß. Darüber hinaus hat sich der Name des Geburtsortes seines Vaters von Kovno nach Kaunus geändert.
Am Vorabend des Holocaust-Gedächtnistages machte Kafris Tochter ihn auf einen Facebook-Beitrag aufmerksam, der von einem Mann geschrieben wurde, der mit der Familie Kukla verwandt ist. Er beschrieb, wie durch das junge Unternehmen MyHeritage seine Verwandten gefunden wurden. Ziv Melamud, der den Beitrag geschrieben hatte, hatte ebenfalls wie Kafri gedacht, daß seine ganze Familie im Holocaust ums Leben gekommen sei. (Anmerkung: Eine äußerst interessante Information, die uns sehr nachdenklich macht!) Sowohl Alex Kafri als auch Ziv Melamud glaubten also, alle ihre Verwandten wären tot.
In Wirklichkeit aber überlebten diese und gründeten Familien, die mittlerweile zu stattlichen Clans angewachsen sind ..

Unterm Strich sehen wir mit Verwunderung auf solche Familientreffen, von denen es ja mehrere zu geben scheint. Und wie viele jüd. Familien mag es wohl noch geben, die glauben, ihre Verwandten seien im Holocaust ums Leben gekommen, obwohl sie alle weiterlebten? Das ist eine spannende Frage! Wenn man weiter recherchiert, gibt es tatsächlich noch mehrere solcher Fälle, wo Verwandte, die man für tot hielt, plötzlich wieder auftauchten. So ging es auch dem israelischen Schriftsteller Aharon Appelfeld. Das Portal nachrichten.at berichtete dazu:
„Mit 13 Jahren kam A. nach Palästina. Zu der Zeit hielt er sich für eine Vollwaise. „Die Deutschen haben meinen Vater u. mich 1941 getrennt“, erzählte der Autor 2017 in seiner Wohnung im gediegenen Viertel Rechavia in Jerusalem. Fast 1 Jahrzehnt nach dem Krieg traf er den totgeglaubten Vater wieder – 1954 in einem Aufnahmezentrum, wo dieser bei der Ernte eingesetzt wurde. Der Vater war 1 Monat zuvor aus Wien nach Israel eingewandert. „Er hat mich wiedererkannt, ich ihn nicht“, erzählte Appelfeld.“
Also auch der Schriftsteller Appelfeld erlebte eine wundersame Zusammenführung mit dem angeblich im Holocaust umgekommenen Vater. Und es gibt noch mehr.
Auf der Internetseite von Euronews erfahren wir darüber hinaus:
„Ein 102-jähriger Holocaust-Überlebender hat in einem Altersheim in Israel einen Nachfahren seiner Familie getroffen, die er seit Jahrzehnten für ausgelöscht hielt. Eliahu Pietruszka war im 2.Weltkrieg aus Polen geflohen u. glaubte, außer ihm sei seine gesamte Familie von Nazis ermordet worden. Dann erfuhr er, daß ein jüngerer Bruder die Kriegsgräuel überlebt hat u. erst vor einigen Jahren verstorben ist. Dessen 66-jähriger Sohn Alexandre Pietruska flog daraufhin von Russland nach Israel, um seinen unbekannten Onkel kennenzulernen. Zu der Familienvereinigung kam es im Altersheim, in dem der immer noch rüstige Rentner lebt.
Die erlösende Spur zu den vermeintlich ausgelöschten Verwandten in Russland kam über die Online-Datenbank der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zustande, die nach eigenen Angaben schon vielen geholfen hat, Wiedersehen mit Angehörigen zu feiern.“
Selbstverständlich ist es eine sehr gute Nachricht, wenn so viele Menschen überlebt haben. Allerdings ist es aber ebenso verwunderlich, wenn man an diesen so gründlich arbeitenden Vernichtungsapparat denkt, von dem uns offiziell immer berichtet wird. All diese Fakten werfen Fragen auf u. am Ende müssen wir erneut feststellen: Je tiefer man in der geschichtlichen Vergangenheit des 2.Weltkrieges gräbt, desto undurchschaubarer u. widersprüchlicher wird die offizielle Darstellung der damaligen Ereignisse.
Es reiht sich ein Fragezeichen an das andere. Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, daß wir Jahrzehnte lang belogen wurden.
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