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Beitrag von Dissident am Do Mai 04, 2017 5:45 pm

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

Das Internet kommt in den Protokollen der Weisen von Zion nicht vor.
Natürlich nicht, der Geheimdienst des Zaren, dem diese Schrift zugeordnet wird, hätte ja hellseherische Fähigkeiten haben müssen.

Es hätte jedoch ganz gut in die Protokolle gepaßt, daß mit Google u. Facebook die führenden Firmen des Internets von Juden geleitet würden.
Und noch besser hätte ein Heiko Ehrenburg Maas hineingepaßt, ein Goj, der die Juden bittet, das Internet doch stärker zu zensieren.
Folgerichtig will Facebook die 4.500 Zensoren, die es bereits beschäftigt, in diesem Jahr um weitere 3.000 Zensoren aufstocken.

Der Geheimdienst des Zaren hätte das nicht besser schreiben können.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mi Nov 15, 2017 9:24 am

http://orf.at/stories/2414826/2414842/ - Der österr. Datenschutzaktivist Max Schrems kann gegen Facebook Irland wegen angeblicher Datenschutzverletzungen in Österreich eine „Musterklage“ in seinem Namen - allerdings keine EU-weite Sammelklage - einbringen. Das empfiehlt der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Michael Bobek, laut seinem am Dienstag veröffentlichten Schlussantrag.


Schrems wirft Facebook eine Reihe von Verstößen gegen europ. Datenschutzrecht vor u. sorgte mit seiner in Wien erhobenen Klage gegen den Internetkonzern bereits für Schlagzeilen. Wie bereits zuvor vom OLG Wien erhielt Facebook nun auch von Bobek in seinem Vorhaben eine Abfuhr, eine Musterklage von Schrems vor einem österr. Gericht zu verhindern. Schrems’ Vorhaben, die Vorwürfe weiterer Kläger in einem einzigen Verfahren in Wien vorzubringen, lehnte der EuGH-Generalanwalt allerdings ab. Konkret hatten sich rund 25.000 Personen Schrems angeschlossen u. ihre Rechte an ihn abgetreten, um eine „Sammelklage österr. Prägung“ zu bilden.

"Nicht Aufgabe des Gerichtshofs“
Bobek zufolge seien die Verbraucherschutzregeln allerdings nur „auf die konkreten Parteien des speziellen Vertrags beschränkt“. Daher könne Schrems mit seiner Klage in Österreich nicht auch Ansprüche geltend machen, die ihm andere Personen abgetreten haben. Die Möglichkeit von Sammelklagen könnte zwar dem Verbraucherschutz dienen u. auch fürs Justizsystem insgesamt vorteilhaft sein, wie der EuGH-Generalanwalt zudem festhielt: „Es ist jedoch nicht Aufgabe des Gerichtshofs, solche Sammelklagen für Verbrauchersachen zu schaffen, sondern obliegt gegebenenfalls dem Unionsgesetzgeber.“

„Die Ansicht des Generalanwalts zur Sammelklage ist für mich leider nicht nachvollziehbar“, so Schrems
in einer Aussendung. Er wies darauf hin, daß der EuGH vor 2 Jahren eine Kollektivklage von 71 Unternehmen gegen ein Unternehmen in einem Kartellverfahren erlaubt habe. „Jetzt soll das Verbrauchern nicht erlaubt sein?“
Klägeranwalt Herwig Hofmann kritisierte, daß Verbraucher „aktiv davon abgehalten“ würden, im Internet Anbieter aus dem EU-Ausland zu wählen, weil ihre Rechte in der Realität nicht mehr durchsetzbar seien. „Die Folge wäre nämlich, in Tausenden Gerichten in der EU eine wortgleiche lokale Klage gegen Facebook einzubringen, was wohl eher absurd wäre“, argumentierte Schrems mit Blick auch auf die hohen Verfahrenskosten in Irland. „Damit stehen wir vor der Situation, daß die EU zwar ein Recht auf Datenschutz auf dem Papier hat - das aber in der Praxis unmöglich einklagbar ist.“

Generalanwalt mit hohem Gewicht
Der Fall wurde von Österreichs OGH vor den EuGH gebracht, nachdem Facebook in den Raum gestellt hatte, daß österr. Gerichte für diese Klage international nicht zuständig seien. Schrems sei nach Auffassung von Facebook beruflich für den Datenschutz aktiv u. müsse daher in Irland klagen. Hintergrund sind die Geschäftsbedingungen von Facebook u. der meisten anderen Unternehmen, wonach der Firmensitz als Gerichtsstandort gilt. Für Verbraucher bestehen aber Schutzregeln u. Erleichterungen, wonach sie gegen Unternehmen immer auch an ihrem Wohnsitz klagen können. Nach Feststellungen der österr. Gerichte nutzte Schrems Facebook seit 2008, zunächst rein privat. Inzwischen hat er aber auch 2 Bücher zum Datenschutz bei Facebook veröffentlicht u. zahlreiche Vorträge hierzu gehalten, teils auch gegen Honorar.

Nutzervertrag als Verbraucher
Hierzu sagte Bobek, diese Aktivitäten führten bezüglich der privaten Facebook-Nutzung nicht zum Verlust der Verbrauchereigenschaft von Schrems. Bezüglich seiner eigenen Ansprüche könne er daher in Österreich gegen Facebook klagen. Maßgeblich sei hier, daß sich Schrems ursprünglich privat bei Facebook angemeldet u. so seinen Nutzervertrag als Verbraucher abgeschlossen habe. Was die von Bobek als nicht zulässig bezeichnete Sammelklage betrifft, hofft Schrems nun darauf, daß die EuGH-Richter „hier genauer vorgehen u. dem Generalanwalt nicht folgen“. Der Schlussantrag des Generalanwalts ist nicht bindend. Allerdings folgen die Luxemburger Richter in 80 % der Fälle seiner Einschätzung. Schrems blickt im juristischen Tauziehen mit Facebook bereits auf einen Erfolg vor dem EuGH. Die Luxemburger Richter entschieden 2015, daß private Daten in den USA nicht ausreichend vor dem Zugriff durch Behörden u. Geheimdienste geschützt seien. In direkter Folge wurde die Regelung für den Transfer von Daten europäischer Bürger in die USA, das „Safe Harbor“-Abkommen, für ungültig erklärt.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Do Nov 16, 2017 3:25 pm

http://www.anonymousnews.ru/2017/11/16/aufgedeckt-wie-facebook-nutzer-taeuscht-inhalte-einschraenkt-und-reichweiten-manipuliert/

Aufgedeckt: Wie Facebook Nutzer täuscht, Inhalte einschränkt und Reichweiten manipuliert

Noch vor wenigen Jahren war Facebook ein Hort der relativ freien Meinungsäußerung – mit all seinen Schattenseiten. Nachdem sich das soziale Netzwerk zu einem der wichtigsten Orte politischer Debatte u. Meinungsaustauschs in Deutschland entwickeln konnte u. erheblich dazu beigetragen hat, das Meinungsmonopol u. die Meinungsmache gleichgeschalteter Mainstreammedien zu brechen, werden Inhalte seit geraumer Zeit massiv eingeschränkt oder gleich ganz gelöscht.
Der nachfolgende Artikel von Rechtsanwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel veranschaulicht, mit welch kriminellen Methoden Andersdenkende inzwischen daran gehindert werden, Inhalte zu verbreiten u. ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen.

Um einer Person bei Facebook zu folgen, muss man nicht zwangsläufig mit ihr befreundet sein – abonnieren genügt. Man erhält dann die Postings, die der Abonnierte „öffentlich“, also nicht nur für seine „Freunde“ oder einen beliebigen anderen, beschränkten Empfängerkreis zugänglich macht. Bei mir hat sich die Zahl dieser Abonnenten in den letzten 2 Jahren sehr stark erhöht. Herbst 2015 war ich stolz, bald wohl die 1000er-Grenze zu überschreiten. Sommer 2017 waren es dann über 24.000 Abonnenten, Tendenz weiter steigend. Bis die Zahlen dann Herbst 2017 nicht weiter stiegen, sondern innerhalb von 6 Wochen massiv fielen u. sich aktuell bei etwa 20.600 befinden. Legt man die früheren, kontinuierlichen Steigerungsraten zugrunde, gingen mind. 5.000 Abonnenten verloren. Und zwar nicht, weil die Leute plötzlich genug von meinen Weisheiten hätten.
Würde das Unternehmen hier lediglich Fake-Profile löschen oder solche, die mißbräuchlich genutzt werden (Spam, Pornografie, Bots usw.), wäre das völlig legitim. Aber dies erklärt nicht den Verlust von 25% der Abonnenten, den auch andere Personen mit ähnlich hoher Zahl von Followern zu beklagen haben. Es waren keine 5000 Fake-Profile unter den Abonnenten! Nicht annähernd. Facebook lässt seit der Verabschiedung des verfassungswidrigen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (Netz-DG) maschinelle Säuberungswellen durch das Netz laufen. Dies hat das Unternehmen selber eingeräumt. Im August zitierte die Bild-Zeitung eine Konzernsprecherin wie folgt: „Facebook bemüht sich seit Langem, sowohl die Erstellung gefälschter Accounts zu verhindern als auch gefälschte Konten zu identifizieren u. zu entfernen. Dank techn. Fortschritte können wir besser gegen manuell erstellte Fake-Profile vorgehen u. nutzen neue Analysetechniken wie Machine Learning, um weitere Formen von Missbrauch zu erkennen u. zu unterbinden.“
„Machine Learning“ als „neue Analysetechnik“ verkaufen zu wollen ist schon ein sehr gewagter Versuch, die maschinelle Massenvernichtung von Profilen als Errungenschaft verkaufen zu wollen. Aus Angst vor politischem Druck u. den völlig unverhältnismässigen Strafdrohungen des Netz-DG (bis zu € 50 Mio drohen dem Unternehmen aber auch seinen leitenden Angestellten, wenn man beim Löschen das Plansoll nicht erfüllt).
Wenn ein Nutzer mit seinem Postings deutsches Recht verletzt, kann u. muss Facebook dies sanktionieren. Mit Löschen des Beitrags, unterschiedl. langen Sperren oder sogar der endgültigen Löschung des Profils. Bei Rechtsbrüchen ist dies legitim. Gibt es diese Sanktionen hingegen bei rechtmäßigem Verhalten, verletzt Facebook deutsche Gesetze. Das häufig anzutreffende Gerede vom „Hausrecht“, als stünde Facebook über deutschen Gesetzen, ist Rechtsunsinn sui generis u. dokumentiert ein beklagenswertes Unverständnis der Regeln eines Rechtsstaates.
Es ist mehr als nur vorstellbar, daß Facebook über seine Algorithmen politische Inhalte u. deren Reichweite steuert („Edgeranking“) u. damit Meinungsbildung manipuliert. In den USA wurden Manipulationen des Newsfeeds zu Lasten konservativer Positionen schon nachgewiesen Das Instrument des sog. „Shadowbanning“ ist perfide u. sollte verboten werden. Hierbei bleibt ein Inhalt nur für den Verfasser u. seine Freund sichtbar, wird aber für den Rest der Nutzer unsichtbar, also faktisch gelöscht ohne daß der Verfasser dies erkennen kann. Auch Justizminster Maas hat sich schon dieser Methode bedient. Und zwar ausgerechnet am Tag d. Pressefreiheit u. ausgerechnet gegen mich.
Jetzt erreicht der hinterhältige Eingriff in den angeblich freien Marktplatz der Meinungen allerdings eine völlig neue Dimension. Facebook löscht ohne jedes Zutun von Abonnent u. Abonniertem das Abo. Es greift bevormundend u. ohne jede Veranlassung in die freiwillige Beziehung zweier Nutzer ein. Beide Profile existieren weiter, aber das Abo ist ohne eine Beendigung seitens einer der beiden Parteien entfallen. Ich kann dies für mein eigenes Profil u. eine Reihe von weiteren Profilen belegen. Teilweise wiederholt sich dieser Eingriff mehrfach. Mit diesem Tun wird das gesamte Grundprinzip von Facebook, daß sich Menschen auf aller Welt freiwillig miteinander vernetzen u. austauschen können, auf groteske Weise ad absurdum geführt. Nimmt dies kein Ende, ist dies das Ende von Facebook wie wir es kannten u. (meistens) schätzten. Nicht für jedes infame Fehlverhalten sind Justizminister Maas u. sein Gesetz oder das häufig bemühte „technische Versehen“ verantwortlich. Oft ist es auch das allenfalls mittelmäßig gemanagte Unternehmen selbst.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mi Nov 22, 2017 9:28 am

https://hartgeld.com/infos-at.html

Unzensuriert: Türke beschimpft HC Strache und Österreich: Kurier löscht Posting nicht
Unter anderem bezeichnet der Herr namens Almaz A. den FPÖ-Chef mehrere Male als "Hurensohn", zudem droht er, daß seine Landsleute - die ohnehin das Land bereits besetzt hätten - bald "aufstehen" und uns die "sucuks in die Hakfressen" stopfen werden
Keine Justiz wird diesen Türken anklagen und verurteilen. Ausserdem glaubt er, dass sie uns praktisch schon erobert haben.
Leserkommentar-DE:
So einen Post nicht zu löschen sagt allein bereits alles aus. Wenn unsereiner aber freundlich schreiben würde, "kann mir jemand einen guten Laden für Mohrenköpfe empfehlen", dann bricht Dir morgens um 5 ein SEK mit 50 Mann die Haustüre auf und du wirst sofort in Ketten abgeführt wegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und wegen mangelndem Respekt vor dem Islam. Unsereiner muss sich beschimpfen, beleidigen, und bedrohen lassen und das alles mit Billigung des sogenannten Rechtsstaates und vollem Einverständnis der Schmierenpresse, das ist der wahre Skandal.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Fr Nov 24, 2017 10:49 am

http://unser-mitteleuropa.com/2017/11/23/markus-ripfl-fpoe-fasst-facebooksperre-wegen-kritik-an-vergewaltiger-aus/

Markus Ripfl (FPÖ) fasst Facebooksperre wegen Kritik an Vergewaltiger aus

Der FPÖ-Nachwuchspolitiker und Gemeinderat Markus Ripfl ist bekannt dafür sich kein Blatt vor den Mund zu neh­men.

Ein Afghane wurde am Wiener Landesgericht ver­ur­teilt, da er ver­suchte eine junge Frau im Donaupark zu ver­ge­wal­ti­gen.
Nur durch das beherzte ein­schrei­ten von Zivilisten konnte die Tat ver­hin­dert wer­den. Der Afghane gab zu: „Bin hin­ge­gan­gen, um Mädchen zu ver­ge­wal­ti­gen.“
Markus Ripfl kom­men­tierte einen dies­be­züg­li­chen Zeitungsartikel auf sei­ner Seite mit fol­gen­den Worten:
„Absoluter Wahnsinn, wel­ches Gesocks wir uns ins Land geholt haben.“ Facebook reichte das, Ripfl wurde für drei Tage gesperrt.

Offenbar misst Facebook mit zwei­er­lei Standards, einer­seits wer­den Beschimpfungen gegen Patrioten, die teil­weise wirk­lich straf­recht­lich rele­vant sind, ste­hen gelas­sen. Andererseits wer­den wie­derum Patrioten für sämt­li­che Dinge leicht­fer­tig gesperrt.
Bedenklich ist das ganze, da Facebook doch eine enorme Reichweite hat und damit offen­siv ins poli­ti­sche Tagesgeschehen ein­greift.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Fr Dez 08, 2017 4:37 pm

website- und account-Sperren sind keine Einbahnstraßen...


https://www.facebook.com/karloellinger/ - Karl Öllinger: "Nicht schon wieder! ‚Blutgruppe HC negativ‘ wurde schon wieder gesperrt.
Kann jemand den vermutlichen Grund nennen? Im übrigen bin ich der Meinung, dass eine Satire- Seite wie die ‚Blutgruppe‘ unentbehrlich ist!"

Wolfgang Jung: " Es schmerzt, wenn man erkennen muss, dass linke Hassprediger keine Narrenfreiheit mehr haben. Und da geht noch viel mehr!"

Caro Eberhartinger: " Hoffentlich werden die linken Hetzer diese Seite angezeigt."

Sepp Mayer: " Naja, dort gibt es halt nicht nur Satire zu lesen...vorallem in letzter zeit gab es einige sehr bedenkliche kommentare..."

https://derstandard.at/2000069854770/HC-Strache-Negativ-Facebook-dreht-FPOe-kritische-Satireseite-ab -
Nun ist Facebook erneut gegen die Seite vorgegangen – diesmal könnte die Sperre endgültig sein ..
Leserkommentar: "Ist nur das was die Grünen/Linken gefordert haben...aber scheinbar war der Plan, dass nur rechte Seiten gesperrt werden, hm?"
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Netzneutralität

Beitrag von Dissident am Mi Dez 20, 2017 3:31 pm

https://cernunninsel.wordpress.com/2017/12/19/rettet-die-netzneutralitaet-warum-die-netzneutralitaet-fuer-das-einsetzen-fuer-weisse-interessen-notwendig-ist/#more-7971 .. US-Telekomaufsicht schafft Netzneutralität ab


Die 3 republikanischen Mitglieder der Kommission haben mit ihren Stimmen das Ende der Regeln besiegelt, die die Netzneutralität in den USA garantieren sollten.
Die amerikanische Telekommunikationsaufsicht FCC hat die strikten Regeln zur Gleichbehandlung von Daten im Internet aufgeweicht, die 2015 erlassen wurden, um ein freies und offenes Internet zu garantieren.
3 Mitglieder der 5-köpfigen Kommission stimmten am Donnerstag in Washington einem Vorschlag zu, der die Aufhebung der bisherigen konsequenten Umsetzung der sogen. Netzneutralität vorsieht. Damit setzten sich die Internetprovider unter Führung von AT&T, Comcast u. Verizon durch. Sie lobbyierten seit Einführung der Regeln für eine Abschaffung, weil eine Einhaltung der Netzneutralität sie zu reinen Infrastrukturanbietern macht.
Mit der Entscheidung vom Donnerstag können sie jetzt aber eigene Services gegenüber Konkurrenten bevorzugen, Geld für die schnellere Übertragung von Inhalten verlangen, die Zugänge zu diversen Dienstleistungen von den Datenlimits ihrer Kunden ausnehmen und den Zugang zu bestimmten Angeboten für ihre Kunden unter Umständen sogar sperren.
Der New Yorker Generalstaatsanwalt hat bereits angekündigt, gemeinsam mit anderen Bundesstaaten eine Klage gegen die Entscheidung einbringen zu wollen.
Auch die American Civil Liberties Union will vor Gericht ziehen, Facebook und die Google-Mutter Alphabet wollen ein rechtliches Vorgehen prüfen.

Der Grundsatz der Netzneutralität besagt, daß alle Daten gleich behandelt werden müssen. Bisher war es Netzbetreibern in den USA wie AT&T, Verizon oder Comcast untersagt, bestimmten Datenverkehr zu blockieren oder zu verlangsamen, um anderen Inhalten Vorrang zu geben.
Nach der neuen Regelung können Webdienste nun für eine bevorzugte Behandlung bezahlen. Die Netzbetreiber müssen offenlegen, ob sie Anbietern höhere Geschwindigkeiten einräumen. Online-Dienste wie Google, Facebook, Amazon u. Netflix fürchten, daß sie von den Betreibern nun stärker zur Kasse gebeten werden könnten. Kritiker warnten auch, daß es gerade für große Internet-Firmen leichter sein wird, sich eine Überholspur im Netz zu kaufen – während junge Start-ups dafür kein Geld haben u. benachteiligt wären ..
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mi Jan 24, 2018 9:25 am

https://bachheimer.com/medien-und-propaganda

RT:  Facebook will 10.000 neue Leute für Kampf gegen Hetze einstellen


Facebook verspricht weitere Anstrengungen gegen Hass und Hetze im Netz und will dafür dieses Jahr zusätzlich 10 000 Mitarbeiter einstellen. "Wir haben noch nicht genug getan, um den Missbrauch unserer Technologie zu stoppen", sagte Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg am Dienstag in Brüssel. Schon heute arbeiteten 10.000 Beschäftigte daran, Schutz und Sicherheit zu verbessern. Bis zum Jahresende solle sich die Zahl verdoppeln, sagte Sandberg. Ziel sei, hasserfüllte Inhalte zu löschen.

Zeit sich von FB zu verabschieden ..... TS
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Do Jan 25, 2018 5:49 pm

http://www.sueddeutsche.de/digital/max-schrems-warum-facebook-keine-sammelklage-fuerchten-muss-1.3840544

Warum Facebook keine Sammelklage fürchten muss
.. Max Schrems hat mit seiner Klage gegen Facebook beim obersten EU-Gericht einen kleinen Sieg errungen, mit seinem Hauptanliegen ist er jedoch gescheitert.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wies seinen etwas kühnen Antrag auf Zulassung einer Sammelklage ab.
Der umtriebige Österreicher hatte 2015 beim EuGH mit dem "Safe-Harbor-Urteil" einen spektakulären Erfolg gegen Facebook erzielt. In dem nun verhandelten Fall hatte er sich die Ansprüche von 25.000 Facebook-Nutzern abtreten lassen, um mit einer gebündelten Klage größere Prozesspower gegen den scheinbar übermächtigen Gegner aufzubauen. Der EuGH indes sieht in den EU-Vorschriften keine Grundlage für eine solche Sammelklage.
Dieses Ergebnis war allgemein erwartet worden, nachdem Generalanwalt Michal Bobek im November die Zulassung einer solchen Sammelklage abgelehnt hatte - mit überzeugenden (?) Argumenten. In der einschlägigen EU-Verordnung ist von einer Sammelklage nicht die Rede. Man hätte die Vorschriften schon sehr weitgehend interpretieren müssen, um daraus ein kollektives Klageinstrument zu destillieren.

Es gibt gute Argumente für eine Sammelklage
Dabei hatte Bobek sogar durchblicken lassen, dass es gute Argumente für eine Sammelklage gebe. "Es steht außer Zweifel, dass Sammelklagen dem effektiven gerichtlichen Schutz der Verbraucher dienen. Werden sie gut konzipiert und umgesetzt, können sie auch weitere systemische Vorteile für das Justizsystem wie eine geringere Notwendigkeit von Parallelverfahren aufweisen."
Das las sich schon fast wie ein Plädoyer für eine Sammelklage - die dem Generalanwalt zufolge aber allein durch eine politische Entscheidung eingeführt werden könne. Entsprechende Vorstöße der EU-Kommission seien allerdings im Sande verlaufen. "Ich denke nicht, dass es die Aufgabe der Gerichte (...) ist, in einem solchen Kontext zu versuchen, mit einem Federstrich eine Sammelklage für Verbraucherangelegenheiten zu schaffen."
Zwar würde eine solche Sammelklage den Ansprüchen mehr Durchschlagskraft verleihen. "Durch das gemeinsame Vorgehen würde das Prozessrisiko des einzelnen verringert - u. damit seine Verletzlichkeit gegenüber einem Großkonzern", sagt der Datenschutzbeauftragte J. Caspar. Er empfiehlt die Einführung auf EU-Ebene: "Die gemeinsame Durchsetzung von Verbraucherinteressen brächte gleichzeitig eine Stärkung auch der Datenschutzrechte Betroffener, dem das europäische Recht durchaus nahe treten sollte." Andererseits kann Schrems alle relevanten Argumente auch in seiner Solo-Klage vor den österr. Gerichten vorbringen. Den Weg dazu hat der EuGH nun frei gemacht.

Schrems darf in Österreich klagen

Denn nach dem Urteil gilt Schrems als "Verbraucher" u. genießt damit das Privileg, vor der heimischen Justiz in Österreich klagen zu dürfen. Er muss sich nicht auf weit entfernte, rechtlich wie auch hinsichtlich der Kosten für ihn schwer überhaubare Gerichte etwa am Facebook-Sitz in Irland verweisen lassen.
Rechtlich war zwar längst klar, daß der "Gerichtsstand" für Verbraucher in ihrem eigenen Staat liegt. Weil Max Schrems aber als Datenschutzaktivist, Buchautor u. Vortragsreisender mit seinen Aktivitäten ziemlich erfolgreich ist, hatte Facebook in Zweifel gezogen, ob er überhaupt noch als "Verbraucher" angesehen werden könne. Ein Argument, das der EuGH sehr klar zurückgewiesen hat. Denn eine solche Interpretation würde darauf hinauslaufen, ausgerechnet dem Verbraucher ein wichtiges Instrument des Rechtschutzes zu versagen, der eine wirkungsvolle Rechtsschutzstrategie entwickelt hat. Oder, in den Worten des EuGH: Daß jemand bei der Vertretung seiner Rechte "Expertise" erwerbe und "Engagement" zeige, nehme ihm nicht die Verbrauchereigenschaft.

Das Urteil zum Datenschutz selbst steht noch aus
Das EuGH-Urteil ist damit eine Zwischenetappe - der anspruchsvollere Teil steht noch bevor. Denn nun geht das Verfahren zurück an die österr. Gerichte, vor denen der Jurist Schrems dann all die inhaltlichen Einwände prüfen lassen kann, die er gegen Facebook vorbringt - wie die Weitergabe von Nutzerdaten an die NSA, das heimliche "Tracking" von Internetnutzern über Like-Buttons, die Frage der Wirksamkeit einer Nutzer-Zustimmung zur vielfältigen Datenverwendung.
Am Ende wird ein österr. Urteil stehen, das für Österreich verbindlich ist, für andere Staaten dagegen allenfalls als Anregung dienen kann. Es sei denn, die Gerichte rufen ein zweites Mal den EuGH an; dann könnte die Causa Schrems gegen Facebook EU-weite Geltung haben.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mi Jan 31, 2018 2:40 pm

http://www.altermannblog.de/toleranter-hass-in-facebook/

Toleranter Hass in Facebook

Nur an erlebten Beispielen lässt sich klarmachen, was in Deutschland zur Zeit abgeht. Wir haben keinerlei Debattenkultur.
Der andere wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht
(Norbert Bolz).

  • Wir sind die Guten, die anderen sind Böse
  • Der Hass geht immer von den anderen aus

Wer sich in Facebook tummelt, der braucht gute Nerven, ein dickes Fell und Langmut. Dafür wird er aber reichlich entlohnt.
Man erfährt viel über die Orthografiekenntnisse, lernt viele Hunderassen kennen und sieht was man in Deutschland isst.
Politisch tobt der Kampf zwischen zwei Lagern, die relativ leicht zu definieren sind. Auf der einen Seite stehen die moralisch einwandfreien Menschen (auch Gutmenschen genannt), die für alles Verständnis und keinerlei Bedenken hinsichtlich finanzieller oder gesellschaftlicher Friktionen haben. Migration, Familiennachzug, kulturelle Islamisierung (Winter- statt Weihnachtsmarkt) ist humanitär und deshalb zu befürworten. Als mediale Galionsfiguren seien da Anja Reschke und Dunja Hayali genannt. Alle bis 2017 im Bundestag vertreten Parteien sind auf dieser Seite der Wippe zu finden .
Die Gegenposition wird politisch leider nur durch die AfD vertreten. (Anm. Dissident: das sind schon noch andere, auch schon lange bevor es die AfD gab) Mediale Galionsfiguren gibt es keine, weil die postwendend entfernt werden würden. Nur der Peter Hahne hat sich kurz vor seinem Sendeschluss noch etwas getraut. Das Kuschen vor der Macht ist in Deutschland nicht neu ..

.. Die Deutschen Sendeanstalten von braun bis rot waren zu keiner Zeit ein Refugium für kritische Geister, auch wenn sich viele dieser Medienfuzzies gerne so sehen. Der Johannes Gross (1932-1999, die schon länger hier wohnen kennen den noch, den unsympathischen Besserwisser mit dem dicken Kopp) hatte schon im letzten Jahrhundert festgestellt: „Je länger das Dritte Reich tot ist, umso stärker wird der Widerstand gegen Hitler und die Seinen“. Beim WDR tobt er besonders hart und aus der Komfortzone heraus – mit einem Gin-Tonic in der Hand – lässt sich in der Bussi-Bussi-Welt sehr gut gegen Rechts kämpfen.
Die Nomenklatura schickt ihre Kinder auf teure Privatschulen, damit bei denen die Multikultihopsassa-Erziehung keinen Schaden anrichtet ..

Jemand findet die Aktion, AfDler aus der Frankfurter Eintracht auszuschließen mutig. Die Begeisterungswogen für Peter Fischer schwappten quer durch die Republik, von Marionetta Slomka bis Anja Reschke. Wow, war das mutig! Bestimmt so mutig, wie im Dritten Reich “Heil H*tler” zu rufen.

.. Eine wahre Meisterleistung demagogischer Rhetorik. Strickmuster:
Ich werde nie verstehen, dass Du, wo Du doch soooo intelligent/ klug/ honorig/ sonst nicht so … bist,
so ein dummes/ verqueres/ idiotisches/ plumpes/ populistisches/ demagogisches/ krudes/ faschistisches/ hirnrissiges/ geisteskrankes  …
Zeug/ Parolen/ Schwachsinn/ Unsinn/ Quatsch … nachplapperst/ nachbetest/ nachschwätzen tust …

Die eingerückten Zeilen ausschneiden und an den Bildschirm heften, dann hat man immer die passende Schablone zur Hand, um in Fatzebuck jemanden mal so richtig zu zeigen, was Sache ist. Herrliche Polemik, nur keine Argumente. .. Hass und Ausgrenzung im Namen der Toleranz. Inquisition 2018. Dazu Dirk Müller.

.. Wer Meinungsfreiheit nur für sich selbst definiert, der hat nichts verstanden. Meinungsfreiheit heißt nicht, die Meinung zu vertreten, die einem passt, sondern die auszuhalten, die einem nicht passt. Alles Weitere kann man unter “Aufklärung” oder “Humanismus” googeln. ..


Ich habe von Rausschmeißern aller Art und Couleur die Schnauze voll! ..
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mi Feb 07, 2018 2:18 pm

http://orf.at/stories/2425259/2425260/

Mit fast einer Milliarde aktiver Nutzer ist WeChat die meistgenutzte Chat- und Bezahlapplikation in China. Als Allzweckplattform hat sie für viele Chinesen quasi das Internet ersetzt - gleichzeitig ist sie auch wichtiges Mittel zur staatlichen Kontrolle und Zensur. In Zukunft soll die App zum Identitätsausweis werden und kann dann noch mehr über ihre Nutzer preisgeben.


Den Anfang machte der chinesische Stadtteil Nansha in der 14-Millionen-Metropole Guangzhou im Süden des Landes. Dort hat WeChat vergangenen Dezember virtuelle ID-Karten verteilt, die physische Personalausweise ersetzen sollen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. An dem Projekt ist auch eine Forschungseinrichtung des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit beteiligt, wie das US-amerikanische Techportal The Verge schreibt.

In ganz China ausgeweitet

„Dieses Programm integriert WeChat weiter in den Alltag der Menschen“, sagte Zhang Yi, Chef der chinesischen Technologieberatung iiMedia, kürzlich gegenüber der „Financial Times“. Mit den ID-Karten sollen Nutzer etwa Behördengänge digital erledigen können. Für eine limitierte Version des digitalen Personalausweises müssen sie ihr Gesicht scannen lassen. Das System soll schrittweise auf ganz China ausgeweitet werden.

Mutterfirma will global expandieren

Geht es nach dem Mutterkonzern und chinesischen Internetunternehmen Tencent, soll die Applikation alle anderen Internetangebote ersetzen. Für viele chinesische Nutzer macht sie das bereits. Möglich ist das durch die App-in-App-Funktion der Plattform, auf der externe Anbieter ihre Anwendungen als „Miniprogramme“ integrieren können. Schon jetzt sollen rund 580.000 solcher Programme von Drittanbietern installiert werden können.

Tencent gehört zu den wertvollsten chinesischen Unternehmen. Der chinesische Internetriese will sein Service auch global expandieren. Schon jetzt gibt es WeChat auch auf Englisch, Deutsch und Französisch. Auf dem internationalen Markt dürfte der mangelnde Datenschutz das größte Problem werden. Auch wenn ausländische Nutzer keine chinesischen Sanktionen fürchten müssen: Wer WeChat nutzt, bei dem liest Chinas Führung mit - auch international.

Handel revolutioniert

In der Volksrepublik ist WeChat allgegenwärtig und für viele Chinesen nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken: Mit ihr können sie nicht nur telefonieren, chatten oder Kurznachrichten versenden, sondern auch einkaufen, Reisen oder Restaurants buchen, Taxis bestellen, Fahrräder mieten oder bargeldlos bezahlen. Das hat den kompletten Handel in China revolutioniert. Mittlerweile sind in unzähligen Geschäften, Restaurants und sogar bei Obsthändlern auf der Straße QR-Codes (englisch Quick Response, „schnelle Antwort“) zu finden, über die sich die Einkäufe via Smartphone mobil bezahlen lassen.

Haft für „Dampfbrötchen Xi“-Sager

Dass die App aufgrund ihrer vielen Funktionen riesige private Datenmengen generiert, die zur Überwachung genutzt werden können, ist kein Geheimnis - im Gegenteil: Tencent macht keinen Hehl daraus, dass chinesische Sicherheitsbehörden jederzeit Zugriff auf die Daten ihrer Nutzer haben können, wie ein Blick in die offizielle Datenschutzerklärung der App zeigt. Dort ist seit September 2017 die Weitergabe nahezu aller Informationen an die Behörden angeführt. Wenn Chinas Kommunistische Partei also von Tencent wissen will, was die App-Nutzer in China – oder im Ausland – treiben, müssen sie nur danach verlangen.
Da sich jeder WeChat-Nutzer mit seinem Namen und Bankdaten registrieren muss, kann er für seine Inhalte auch verantwortlich gemacht werden. Zahlreiche Nutzer sitzen in China im Gefängnis, weil sie sich aus Sicht der kommunistischen Führung politisch nicht korrekt geäußert haben. Letztes Jahr wurde ein Mann zu zwei Jahren Haft verurteilt, nachdem er Präsident Xi Jinping in privaten Nachrichten, die er an Freunde auf WeChat verschickt hatte, als „Dampfbrötchen Xi“ bezeichnet hatte, berichtete die „Financial Times“.

Chinesen werden sensibler

Dass sich in China trotz Zensur und Überwachung kein Widerstand regt, liegt nicht allein am Staatsapparat, der keine Kritik zulässt. Chinas Nutzer gelten als eher unbedarft, sorgen sich kaum um den Schutz ihrer Privatsphäre, so die geläufige Meinung.
„In China ist es kulturell tief verwurzelt, dass die Regierung Zugang zu deinem Leben hat“, sagte Matt Wright von der US-Hacker-Community AngelHack gegenüber The Verve. Die Erwartungshaltung an die Privatsphäre ist gering, „weil man keine Privatsphäre hat“, so Willy Shih, Professor an der Harvard Business School, zum US-Techmagazin.
Es gibt aber Anzeichen dafür, dass die Verbraucher in China zunehmend sensibler werden für mögliche Folgen des staatlichen Datenzugriffs, schrieb der „Economist“ kürzlich. Einer der Gründe sei der Onlinebetrug und Datendiebstahl, der in China ein großes Problem ist. Ob das langsam steigende Bewusstsein den Vorstoß von WeChat aufhalten kann, bleibt abzuwarten.

Zuckerbrot und Peitsche

Fest steht: China arbeitet schon seit geraumer Zeit an einer Art Orwell’schem Überwachungssystem. Vor vier Jahren wurde das soziale Bonitäts- oder Kreditsystem (social credit) beschlossen, dessen Umsetzungsphase gerade läuft. Es bewertet das soziale und politische Verhalten von Chinas Bürgern und belohnt oder bestraft nach den normativen Vorstellungen der Regierung.
Wer also seine Rechnungen pünktlich bezahlt oder einen guten Studienabschluss schafft, wird mit Punkten belohnt und hat es leichter bei der Suche nach einem Studienplatz, beim Wohnungskauf oder einer Anstellung in einer Behörde. Wer sich aber kritisch über das Regime äußert oder seinen Kredit zu spät zurückzahlt, dem drohen Sanktionen wie Beschränkungen beim Kauf von Flug- oder Eisenbahntickets, das Verweigern eines Kredites oder eine Kontosperre der Bank.
Auch chinesische Unternehmen werden von dem Kreditsystem bewertet. Geprüft wird etwa, ob sie sich an Umweltauflagen halten oder ihre Steuer zahlen. Machen sie es nicht, können sie mit Geldstrafen oder Änderungen bei Lizenzen sanktioniert werden. Ab 2020 soll die gesamte Bevölkerung Chinas in das Beurteilungssystem gezwängt werden - dank WeChat ist der Nachschub an Daten jedenfalls gesichert.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mi Feb 21, 2018 9:15 am

https://bachheimer.com/technologie-und-entwicklung

Cliqz:  Chrome-Werbeblocker stärkt Googles datengetriebene Werbeplattformen


Der Google-Browser blockiert jetzt von Haus aus bestimmte Anzeigenformate.
Google will dadurch in erster Linie aber nicht das Surferlebnis verbessern, sondern Publisher zum Umstieg auf seine datengetriebenen Werbeplattformen drängen, um seine führende Marktposition weiter auszubauen.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mo Feb 26, 2018 3:22 pm

https://bachheimer.com/der-glaeserne-mensch

ano: Geldsegen für Amadeu-Antonio-Stiftung: Merkel-Regime mästet STASI-Spitzel mit 4 Millionen Euro
Die AfD hat ein Ende der staatlichen Förderung für die Amadeu-Antonio-Stiftung gefordert. Die Stiftung werde mit Steuergeldern „gemästet“, stehe aber nicht hinter dem demokratischen Grundverständnis der Bundesrepublik Deutschland, kritisierte der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner.
Seit dem Dugin-Besuch bin auch ich auf der schwarzen Liste dieser höchst fragwürdigen Blockwarte-Organisation mit der dubiosen Frau an deren Spitze! Danke Trulla, dass Sie solche Organisationen noch mehr fördern! Das wird ihr politisches Leben aber stark verkürzen anstatt  - wie geplant - verlängern! TB
17:00 l Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar
Warum verbittert? Das ist die hoechste Auszeichnung die ein Alternatives Medium bekommen kann.
Ja, Danke, Sie haben ja Recht! Aber es ist schon auch deprimierend, was für Menschen heutzutage gefördert werden und wer dafür aufkommen muß! Wohl eine der widerlichsten aller Zeiten! TB
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Do März 15, 2018 10:26 am

Ich bezweifle, daß unten angesprochene Meldestelle(n) hauptsächlich zur Terror-Bekämpfung arbeiten.
Eher ist anzunehmen, daß Inhalte entfernt werden sollen, die politisch-propagandistisch nicht ins Konzept er One-World-Strategen passen.

https://www.heise.de/tp/features/Internet-aufraeumen-mit-Europol-Es-fehlt-qualifiziertes-Personal-3994012.html

Internet aufräumen mit Europol ..

Mit einer eigenen Abteilung sucht die EU-Polizeiagentur nach Postings oder Nutzer-Accounts, die Extremismus und Terrorismus verherrlichen.
Die Mitarbeiter reisen jetzt zur Fortbildung in die USA.

.. Gilles de Kerchove, der Anti-Terrorismusbeauftragte der Europäischen Union ..

.. hat die Europäische Kommission das Internetportal "Shaping Internet Research Investigations Unified System" (SIRIUS) eingerichtet (Beobachten statt löschen). Es enthält Angaben darüber, wo genau die Polizeibehörden bei den Internetfirmen ihre Anfrage zur Entfernung von Inhalten stellen können.

Außerdem könnten in SIRIUS "Werkzeuge" zur Unterstützung von Ermittlungen im Internet abgerufen werden. Dzt. sind 500 Angehörige von 30 europ. Strafverfolgungsbehörden als SIRIUS-Nutzer registriert, darunter auch Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes. Regelmäßig führt die "Meldestelle" sogenannte Aktionstage durch, in denen mit wechselnden Mitgliedstaaten und Internetfirmen das Internet aufgeräumt wird ..
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Fr März 16, 2018 2:24 pm

https://dieunbestechlichen.com/2018/03/juristin-es-gibt-in-europa-keine-meinungsfreiheit-mehr/

Juristin: „Es gibt in Europa keine Meinungsfreiheit mehr“


Karoline Seibt gehört mit zu den Prominenten, die über ihr berufliches Renommee hinaus in den sozialen Netzwerken durch ihre Statements zu politischen und gesellschaftlichen Fragen deutschlandweit bekannt sind. Am Wochenende wurde sie erneut von Facebook gesperrt. Ich habe mit ihr über Facebook und die Situation der Meinungsfreiheit in Europa gesprochen.

Frau Seibt, Sie wurden erneut von Facebook für 30 Tage gesperrt. Die wievielte Sperre ist das nun?
Es ist die 4. Sperre mit einer Dauer von 30 Tagen. Insgesamt kann ich die Sperren nicht mehr zählen. Es waren sicher mehr als 8. Die erste Sperre dauerte 1 Tag und das wurde dann nach und nach gesteigert auf 30 Tage. 30 Tage ist die Höchstdauer. Danach kommt die Löschung des gesamten Profils.

Aber das mit der Löschung sind doch nur Drohungen!
Nein, viele Profile von kritischen Bloggern wurden mittlerweile komplett gelöscht. An die meisten erinnert sich kaum jemand mehr. Die islamkritische, jesidische Bloggerin Ronai Chaker hatte zuletzt 3 Profile, die sie immer wieder neu aufbauen musste. Inzwischen sind alle ihre Profile gelöscht. Ich habe leider den Kontakt zu ihr komplett verloren. Vermutlich musste sie aus Sicherheitsgründen auch ihre Handynummer ändern.

Welche Begründung wurde Ihnen genannt? Wann wurde dann Matissek gesperrt?

Ich hatte einen – zugegebenermaßen sarkastischen – Text des Journalisten Daniel Matissek über unseren neuen Außenminister Heiko Maas kopiert u. den Beitrag mit dem Namen des Autors gepostet. Darin wurde Maas mit Eichmann verglichen, allerdings ausdrücklich nur optisch. Diese Parallele ist nicht neu. Wenn man bedenkt, mit wem oder was Trump hierzulande vom Mainstream verglichen wird, finde ich das Aufzeigen dieser – optischen – Ähnlichkeit absolut hinnehmbar. Heiko Maas bräuchte nur eine andere Brille zu tragen oder seine Frisur zu ändern, dann wäre die Ähnlichkeit weniger augenfällig.
Ansonsten war der Text von Daniel Matissek zwar böse, aber satirisch. Und wie gesagt, der Text stammte gar nicht von mir. Das habe ich kenntlich gemacht. Witzigerweise ist der Text bei dem Autor selbst nach wie vor zu finden. Er wurde dort nicht gelöscht u. der Autor wurde auch nicht von Facebook gesperrt. Insofern glaube ich schon, daß ich als Person bei Facebook „gelistet“ bin u. man hatte nur nach einem neuen Anlass für eine Sperre gesucht. Den Anlass habe ich selbst nicht gegeben, weil ich versuche, mich einigermaßen zurückhaltend auszudrücken u. Vieles nur andeute. Meine Follower verstehen diese versteckten Hinweise. Deshalb musste wohl der Text von Matissek für eine neue Sperre herhalten. Ich hatte bereits Tage vor der Löschung bemerkt, daß sich auf meiner Seite im Hintergrund Kontrollen anbahnten. Einzelne Kommentare von Freunden wurden „unsichtbar“ gemacht, ich konnte sie nur grau schattiert sehen.

Man kann ja direkt bei Facebook Beschwerde gegen eine solche Sperre einlegen. Haben Sie das getan?
Ich habe früher schon mal Beschwerden gegen Sperren eingelegt. Diese wurden aber ignoriert. Ich glaube, daß die Funktion nur zum Schein existiert u. kenne Niemanden, der durch eine „Beschwerde“ wieder freigeschaltet wurde.

Immer mehr Juristen empfehlen, in solchen Fällen juristisch gegen Facebook vorzugehen. Wäre es für Sie als Rechtsanwältin nicht ein Leichtes, das zu tun?
Das wäre es sicherlich möglich, aber meine Zeit ist begrenzt. Ich kann u. will mich nicht mit dieser Thematik juristisch befassen. Mein Schwerpunkt ist das Medizinrecht u. ich werde mich jetzt noch im Versicherungsrecht weiterbilden. Das kostet viel Aufwand u. Zeit. Ich habe 2 Kinder u. ein Privatleben. Wir diskutieren viel zuhause, lesen u. schauen Videos aus dem Ausland, vor allem von Stephan Molyneux, Jordan Peterson oder Ben Shapiro. Meine Tochter Naomi hat mich darauf gebracht. Diese Leute sind philosophisch u. intellektuell viel weiter als die meisten Blogger u. YouTuber hier. Zudem bin ich eine leidenschaftliche Tänzerin. Gerade wenn mich die Politik zu sehr stresst, brauche ich diesen Ausgleich. Wenn ich könnte, würde ich auch wieder Geige spielen. Ich kann Jedem nur dringend raten, sich solche Inseln zu schaffen, denn anders ist der Irrsinn hier gar nicht mehr zu ertragen.
Wenn ich mich mit jeder Sperre juristisch befassen würde, dann hätte ich den Kopf nicht für diese schönen Dinge frei, sondern wäre ständig frustriert u. belastet. Denn ganz egal, welches Thema ich juristisch angehe: Ich könnte das nur ganz oder gar nicht tun. Deshalb konzentriere ich mich lieber auf meine Kernkompetenzen sowie darauf, meine Resilienz zu stärken, statt mich mit Willkürmaßnahmen eines „totalitären“ Systems herumzuschlagen, die mich nur psychisch herunterziehen. Wenn Du in einem System „gelistet“ bist, beschränkt sich das nicht auf Facebook. Man sieht das an Martin Sellner, der gerade in London verhaftet wurde, nur weil er in Speakers Corner eine Rede halten wollte. Es gibt in Europa keine Meinungsfreiheit mehr. Facebook ist nicht die Ursache, sondern das Symptom. Nur, wenn es uns gelingt, daß immer mehr Menschen das begreifen, kann der gewaltfreie, vernunftgetragene Widerstand erfolgreich sein.

Was würden Sie anderen facebook-Usern empfehlen: Juristisches Verfahren? Sich von Facebook verabschieden? Den Regeln und der Willkür, die dort herrschen beugen? 
Man sollte sich nicht darüber ärgern, sondern die Sperren als das betrachten, was sie sind: Der untaugliche Versuch einer sozialistischen Volkserziehungsmaßnahme. Die Wahrheit bahnt sich immer ihren Weg. Wir müssen aufpassen, daß wir totalitären Weltverbesserern nicht ebenfalls mit totalitärer Weltverbesserung begegnen. Es gibt Prognosen, die besagen, daß Facebook auf die Dauer sein Vertrauen verspielt u. diese Anbiederung an die Politik nicht überlebt. Das sehe ich genauso.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Di März 20, 2018 5:10 pm

https://bachheimer.com/der-glaeserne-mensch

Der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden kritisiert Facebook scharf.

cives: Diese Informationen spenden und „teilen“ Facebook-Nutzer
Jeder zweite Online-Nutzer in Deutschland nutzt Facebook, jeder vierte auch Instagram.
Kaum einer hat sich je dafür interessiert, welche Informationen Facebook da erhebt und mit wem die geteilt werden.
Lesen Sie hier die Antworten auf diese Fragen in Form eines Auszugs aus der Facebook-Datenrichtlinie.

Eine Art Stasi auf freiwilliger Basis ....
Falls der eine oder andere Leser bei FB bisher alles einfach abgenickt hat, ein Blick in die im Beitrag angeführten Datenrichtlinien wirkt mitunter heilsam.  HP

11:41 | rt:  Snowden über Facebook: "Überwachungsfirma, die in Social-Media umbenannt wurde"
Dass Donald Trump die US-Präsidentenwahl auch dank der Hilfe von Datenanalysten gewann, war bereits bekannt.
Zwar geht Facebook jetzt gegen das Unternehmen vor, das ihm dabei geholfen haben soll. Doch so unschuldig ist Facebook nicht, wie es tut.
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Re: Das Internet

Beitrag von Dissident am Mo März 26, 2018 9:11 am

http://www.anonymousnews.ru/2018/03/25/staatliche-zensur-behoerden-in-deutschland-duerfen-ab-2020-unliebsame-internetseiten-sperren/

Staatliche Zensur: Behörden in Deutschland dürfen ab 2020 unliebsame Internetseiten sperren ...
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Re: Das Internet

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