Wie wird man zum Revisionisten?

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Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Mi Aug 10, 2016 9:32 am

Eine persönliche Geschichte, wie man anders wird und denkt als die Millionen Mitläufer. Auszugsweise zitiere ich hier Germar Rudolf aus:
http://germarrudolf.com/de/persecution/germars-persecution/what-makes-revisionists/

1984 überredete mich ein Bundesbruder der katholischen deutschen Studentenverbindung --- ihn im Februar bei einer Reise in die Tschechoslowakei zu begleiten. Besagter Bundesbruder --- engagierte sich für die unterdrückte katholische Kirche in der damals noch stalinistischen CSSR. Außerdem stammten seine Eltern aus dem Sudetenland, wo er noch heute Bekannte hat. Für deren Rechte als deutsche Minderheit setzte er sich ebenfalls ein, neben seinem Engagement für die Rechte der Sudetendeutschen allgemein.

Bei dieser Fahrt wurde mit Wissen und Unterstützung der katholischen Kirche versucht, theologische und politische Bücher sowie einen Fotokopierer für eine katholische Gemeinde in Prag einzuschmuggeln. Nebenbei bemerkt: Unter politischer Literatur verstehe ich hier z.B. eine tschechische Ausgabe von George Orwells 1984, das in der CSSR verboten war. Während die Bücher ihren Bestimmungsort fanden, wurde der Fotokopierer an der Grenze entdeckt und mein Bundesbruder, ein weiterer Begleiter und ich geradewegs nach Pilsen ins Gefängnis gesteckt. Nach 2 Wochen des Bangens und ohne Kontakt zur Außenwelt, während der ich 2x verhört wurde, eröffnete man mir, daß ich ausreisen dürfe, während mein Bundesbruder zu 1 Jahr Haft verurteilt wurde und 10 Monate bis Weihnachten im Gefängnis sitzen mußte, bis auch er nach Intervention von Bundesaußenminister Genscher nach Hause durfte.

Bei manch anderem hätte dieses Erlebnis vielleicht dazu geführt, in Zukunft die Finger von brisanten Themen zu lassen. Bei mir jedoch war es umgekehrt ---
Ich habe damals die dunkelsten Seiten der kommunistischen Diktatur kennengelernt und mir im Gefängnis geschworen, daß ich mich nach der Freilassung dafür engagieren werde, solcherlei Unrecht zu bekämpfen.

In den darauffolgenden etwa 1½ Jahren habe ich mich vor allem im Vertriebenenbereich engagiert, und zwar erstens, weil mein Vater aus Schlesien stammt, zweitens wahrscheinlich durch das Vorbild des oben erwähnten Bundesbruders und drittens aus der Überzeugung heraus, daß die Vertreibung und Entrechtung der Ostdeutschen durch die kommunistischen Diktaturen in der CSSR, in Jugoslawien, in Polen und in der UdSSR eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte ist, das man weder vergessen, verdrängen noch verharmlosen, gutheißen oder nachträglich für Rechtens erklären darf. Man erkennt die Parallelen zu den Argumenten, die immer wieder bezüglich der Judenverfolgung vorgebracht werden.

1985 --- wurde in diesem Jahr die sogenannte Lex Engelhard beschlossen, wonach das Abstreiten, Verharmlosen oder Rechtfertigen der Gewaltverbrechen der NS-Diktatur und aller anderen Gewaltherrschaften zum Offizialdelikt erklärt wurde. Die Diskussion drehte sich damals in erster Linie um die sogenannte “Au­sch­witzlüge”. Teile der Union – vor allem aus dem Vertriebenenbereich – forderten damals, daß dieser Paragraph des Strafgesetzbuches auch konsequent auf die Verharmloser oder Rechtfertiger der Verbrechen anderer Diktaturen angewendet werden müsse, so zum Beispiel auf die Verharmloser oder Rechtfertiger der Vertreibungsverbrechen an den Deutschen.

Immerhin habe Deutschland unter Hitler den Krieg gewollt und begonnen und in diesem Krieg durch die Vernichtung bzw. Vernichtungsabsicht gegenüber den Juden und den Slawen so viel Schuld auf sich geladen, daß das danach von den Ostvölkern an uns begangene Unrecht als Sühne anzusehen sei. Dies habe man um des lieben Friedens willen hinzunehmen. So werden die Verbrechen anderer Völker und Staaten an uns mit unseren tatsächlichen oder angeblichen aufgerechnet. Das ist gängige Praxis, es gehört hierzulande zum guten Ton. Doch wehe, man dreht den Spieß um, und rechnet die – tatsächlichen oder vermeintlichen – deutschen Verbrechen mit denen anderer Völker auf! Das ist selbstverständlich verboten!

Damit man mich recht versteht: Weder die eine noch die andere Rechnung ist moralisch oder politisch zu rechtfertigen. Ich habe mich daher nie zu solchen Rechenexempeln hinreißen lassen. Es bleibt aber das Faktum bestehen, daß in unserer Gesellschaft in diesen Dingen mit zweierlei Maß gemessen wird, und das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
Schon damals also habe ich gemerkt, daß das fortwährende Vorhalten tatsächlicher oder angeblicher deutscher Verbrechen dazu benutzt wird, um unerwünschte Diskussionen über die Rechtsansprüche des eigenen Volkes oder Teile desselben zu unterbinden.

--- Beitritt zu den Republikanern. Ich erhielt durch mein Engagement innerhalb der Schlesischen Jugend zu dieser Partei Kontakt. Damals war sie noch völlig unbekannt und galt als konservativ patriotisch, nicht hingegen als rechtsradikal. --- die Erkenntnis, daß in dieser Partei nicht wenige ehemalige NPDler Mitglied waren, mit denen ich auf keinen Fall etwas zu tun haben wollte. Nach einem halben Jahr Mitgliedschaft bin ich dann Anfang/Mitte 1986 wieder aus der Partei ausgetreten.

Das zweite Ereignis, von dem ich hier berichten möchte, spielte sich im Januar 1986 ab, und zwar anläßlich des Reichsgründungskommerses des Vereins Deutscher Studenten in Frankfurt (VDSt). Ich wurde zu dieser Veranstaltung von einem Herrn mitgenommen, den ich in Bonn bei den Republikanern kennengelernt hatte. Der VDSt Frankfurt ist eine national orientierte Studentenverbindung, was ich allerdings erst während der Veranstaltung erfuhr. Vor oder nach dieser Veranstaltung hatte ich ein ausführliches Streitgespräch mit einem Studenten, der angab, daß er Mitglied der NPD sei. Thema war die NS-Judenver­nichtung. Er stellte sich damals auf den Standpunkt, daß die etablierte Darstellung überhaupt nicht stimme und daß es in Wirklichkeit gar nicht 6 Mio. Opfer gegeben habe, sondern höchstens 3 Mio. Mich hat diese Art der Argumentation damals in höchstem Maße abgestoßen, und ich will erklären, warum.

Zunächst einmal ist da die Abscheu gegen eine Argumentationsweise, irgendwelche Zahlen kleinrechnen zu wollen, obwohl es auf die letztlich wahre Zahl der Opfer gar nicht so sehr ankommt, sondern auf den hinter einer Tat stehenden Vorsatz. Nach meiner damaligen Auffassung lautete der eben, daß Hitler die Juden ausrotten wollte und alles unternahm, dies durchzuführen. Da kommt es dann nur noch sekundär auf das Wie und Wieviel an.

Sodann aber war aus der Art, wie der Kommilitone argumentierte, klar zu erkennen, daß er starke politische Motive für seine Darstellungsweise hatte. Er sprach klar von der Instrumentalisierung der Auschwitzkeule gegen die politische Rechte und besonders gegen seine Partei. Diese Vermengung von politischen Zielvorstellungen und wissenschaftlicher Argumentation hat in mir für erhöhte Skepsis gesorgt. Ich wollte ihm gar nicht mehr unvoreingenommen zuhören, da ich ihm nicht vertrauen wollte. Ich unterstellte ihm unausgesprochen, daß er durch sein politisches Engagement gar nicht mehr fähig oder willens sei, zwischen wahr und falsch, gerechtfertigt und ungerechtfertigt zu unterscheiden.

Ich weiß heute nicht mehr, was eigentlich genau seine Argumente waren und welche Thesen er damals exakt vertrat. Vielleicht tue ich ihm unrecht ---
Obwohl ich damals intensiv mit einem Abstreiter oder “Verharmloser” des Holocaust zusammentraf und mir der Realität des politischen Mißbrauchs der Ausch­witzkeule gegen die politische Rechte bzw. gegen rechts Eingeordnete durchaus bewußt war, hat dies dennoch nicht dazu geführt, daß ich Zweifel an der Wahrheit der herkömmlichen Geschichtsschreibung der NS-Juden­verfolgung bekam. Der Grund dafür liegt darin, daß ich Thesen, die aus offensichtlich politischen Motiven vorgetragen werden, nicht ernst nehmen konnte und kann. ---

Da war zunächst die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, bei dem die Republikaner ihren berühmt-berüchtigten ersten Einzug in ein Parlament hielten. Ich war wie alle völlig überrascht von diesem Wahlergebnis, da ich den Kontakt zu dieser Partei praktisch ganz verloren hatte, wußte jedoch im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit, was die Republikaner waren und was nicht. Die unmittelbar mit dem Wahlsieg einsetzende Medienhetze gegen diese Partei brachte mich in Rage. Bezeichnend für diese Hetze war die Frage eines Journalisten am Wahlabend, gerichtet an den seinerzeitigen Berliner Vorsitzenden der Partei, Bernhard Andres, ob die Republikaner mit den Türken das machen wollten, was mit den Juden gemacht habe. Da hat bei mir der Spaß aufgehört. ---
Da werden im öffentlichen Rundfunk und in den Printmedien Anweisungen gegeben, daß über diese Partei grundsätzlich nur negative Ereignisse berichtet werden dürfen, was sich wohl kaum mit den ethischen Normen und bei den öffentlichen Anstalten mit ihrer rechtlichen Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung vereinbaren läßt.

Da grenzen die etablierten Parteien die Republikaner selbstherrlich aus dem sogenannten demokratischen Verfassungsbogen aus, dabei sind doch gerade sie es, die den Republikanern ihre verfassungsmäßigen Rechte auf Gleichbehandlung, auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit vorenthalten. ---

Ich möchte noch einen weiteren Grund nennen, warum ich 1989 wieder zu den Republikanern stieß. Meine Überzeugung, daß man an der Einheit des deutschen Vaterlandes festhalten solle, hat sich zu keiner Zeit geändert. Die SPD hat Mitte der 70er Jahre die Wiedervereinigung als Ziel deutscher Politik aufgegeben, die GRÜNEN waren schon immer für die Spaltung. Die FDP folgte Mitte der 80er Jahre, und gegen Ende der 80er Jahre wurden auch in der Union die Stimmen immer lauter, die Wiedervereinigung auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an den Kommentar von Dr. Helmut Kohl über das Thesenpapier des CDU-MdB Bernhard Friedmann zur Deutschen Einheit – ich glaube, es war 1987 –, das er als “blühenden Unsinn” bezeichnet hatte. Die Union war es, die nach der sogenannten Wende 1983 alle Institutionen abschaffte, die die deutsche Einheit vorbereiten sollten. Der linke CDU-Flügel um Rita Süßmuth, Heiner Geißler und Norbert Blüm propagierte ganz offen die Zweistaatlichkeit, und im Sommer 1989 ergriff der Bundesvorstand der Jungen Union die Initiative, die Wiedervereinigung als politisches Ziel aus dem Programm der Union zu streichen – wenige Monate vor dem Mauerfall!

Heute, da die Deutsche Einheit hergestellt ist, muß man rückblickend über alle etablierten Parteien ein vernichtendes Urteil fällen, was ihre politische Kompetenz anbelangt. ---
In dieser Frankfurter Zeit --- habe ich etwa 200 Bücher gelesen, vor allem während meines “Gammeldienstes” in der Bundeswehr, rechte wie linke Bücher und natürlich solche aus der politischen Mitte oder gänzlich ohne politischen Hintergrund. Es war sicher eine der schönsten Zeiten, die ich bisher erlebt habe. Es war eine intellektuelle Aufbruchsstimmung.

Nun zurück zur Frage, wie ich zum Revisionisten wurde. Ohne Zweifel wurde ich gerade in der Anfangszeit meines zweiten Engagements für die Republikaner immer wieder mit der Instrumentalisierung der Auschwitzkeule konfrontiert --- empfahl er mir die Lektüre des Buches Was ist Wahrheit von dem französischen Geschichtslehrer Paul Rassinier. Dieses Buch kann als das erste vollrevisionistische Buch betrachtet werden und behandelt die angebliche Judenvernichtung aus dem Blickwinkel eines ehemals von den Nationalsozialisten in mehrere KLs verschleppten Mitgliedes der französischen Résistance.

Bestechend an diesem Buch ist zunächst das Schicksal des Autors. Da er als Mitglied der Résistance in mehreren KLs interniert und ein prononcierter Linker war, kann man ihm schlechterdings nicht vorwerfen, er wolle irgend jemanden oder irgend etwas weißwaschen oder hinter seinem Engagement verberge sich irgendeine politische Ambition. --- Daß die Vergangenheitsbewältigung für unsaubere Intrigen mißbraucht wird, liegt offen auf der Hand. ---

--- berichtet nun in dem erstgenannten Buch von einem Gutachten, das von dem amerikanischen Techniker Fred Leuchter angefertigt worden sei und in dem dieser Techniker aufgrund des Fehlens von Spuren des damals in den vermeintlichen Gaskammern von Auschwitz angeblich verwendeten Giftgases zu dem Schluß gelangt sei, es habe die Menschenvergasungen gar nicht gegeben. Hier haben wir nun die Essenz der Faktoren, die bei mir zusammenkommen mußten, damit ich den Entschluß faßte, der Sache auf den Grund zu gehen: der Bericht eines von mir für politisch neutral gehaltenen Autors vom Gutachten eines als unpolitisch beschriebenen unparteiischen Amerikaners über eine Disziplin, zu der ich gerade meine Diplomprüfung abgelegt hatte.

Fazit: Ich war nur bereit, meine vorgefaßte Meinung über die Richtigkeit der etablierten Holocaust-Ge­schichtsschreibung in Zweifel zu ziehen, weil mir von politisch absolut unverdächtigen Personen Argumente nahegebracht wurden, die ich aufgrund meiner Fachkompetenz überprüfen konnte.

Der Leuchter-Bericht, von dem gerade die Rede war, hat mich nicht überzeugen können, denn er enthielt Ungenauigkeiten und fachliche Flüchtigkeitsfehler, --- Aber er hat in mein Herz den Stachel des Zweifels gesenkt. Und was das bedeutet hat, möchte ich nachfolgend erläutern, denn darin liegt der tiefste Grund meines Engagements. ---

Wie allgemein bekannt sein dürfte, macht es keine der Weltreligionen ihren Anhängern zum Vorwurf, wenn sie an ihrem Glauben zweifeln sollten. Der Zweifel, so lehren uns die Religionen, ist menschlich und daher tolerierbar. Wer zweifelt, der ist nicht deswegen schuldig.

Als ich durch den Leuchter-Bericht anfing zu zweifeln, ob die überkommene Geschichtsschreibung über den Holocaust richtig sei, fühlte ich mich jedoch zugleich schuldig, denn in unserer Gesellschaft werden wir von Kindesbeinen an dazu erzogen, daß die Darstellungen über den Holocaust nichts als die reine Wahrheit sind und daß es sich bei jenen, die zweifeln oder gar abstreiten, nur um böse oder irre Menschen handeln kann: Extremisten, Nazis, Judenhasser, Volksverhetzer, Schwachsinnige, Verblendete, Idioten usw. usf.

Nun war durch ein rein chemisches Argument ein Zweifel geweckt worden, und er war nicht dadurch auszumerzen, indem ich ihn zu verdrängen oder zu vergessen suchte, denn das gelang nicht. Ich zweifelte, fühlte mich deswegen schuldig und wußte dennoch, daß es nicht richtig sei, sich schuldig zu fühlen. ---
Warum also, so fragte ich mich, wacht unsere Gesellschaft über das Holocaust-Dogma schärfer, als es jede Religion über ihre Dogmen tut? Der Grund dafür liegt wohl darin, daß diese unsere Gesellschaft den Holocaust als einen ihrer moralischen Hauptstützpfeiler ansieht. --- Und in dem Augenblick, wo der Zweifel da ist, wird ein jeder mit der Möglichkeit konfrontiert, daß der Leitstern unseres Weltbildes sich als Sternschnuppe erweisen kann, daß alles, was bisher als grundlegend richtig gegolten hat, plötzlich verkehrt sein kann.

Hier nun haben wir die Beweggründe, warum ich mich dem Revisionismus gewidmet habe:

   Ich fühlte mich wegen meiner Erziehung allein deshalb schuldig, weil ich Zweifel hatte, was ich auf keinen Fall als richtig akzeptieren konnte. Ich wußte, daß in einer Gesellschaft, die ihren Mitgliedern Schuldgefühle allein deshalb auferlegt, weil sie Zweifel haben, irgend etwas nicht richtig läuft. Hierzulande wird man in dieser und fast nur in dieser Frage nicht zu einem kritischen Staatsbürger erzogen, der dazu angehalten wird, alles zu hinterfragen, was doch sonst als hohes Ideal angepriesen wird. Bezüglich des Holocaust wird man vielmehr zu einem unkritischen, durch Schuldgefühle eingeschüchterten, manipulierbaren Untertanen erzogen.
Das hat mich damals geärgert, und es ärgert mich noch heute. Ärger führt bei mir über den Trotz geradewegs zur Gegenwehr gegen den Grund des Ärgernisses. ---
   Durch den Zweifel an dem uns eingeredeten Leitstern unseres Weltbildes drohte meine gesamte Weltsicht aus den Fugen zu geraten. Ich war mir nicht mehr sicher, wo oben und unten, was richtig und falsch ist, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Die ewig aktuelle Frage nach Gut und Böse wurde in mir neu gestellt. Zur Beurteilung so vieler Fragen ist die Frage, wo bezüglich des Holocaust die Wahrheit liegt, nicht gerade die unwichtigste. Deshalb wußte ich, daß ich meine Selbstsicherheit über die richtige Sicht der Dinge in der Welt nur dadurch zurückgewinnen konnte, wenn ich für mich ganz persönlich herausfand, wo denn nun die Wahrheit liegt. Oder, kurz ausgedrückt: Ich wollte meine Zweifel beseitigen, so oder so.
   Es gibt kein wissenschaftliches Thema, das so tief im Bewußtsein der Menschen verankert ist und bei dem alle Andersdenkenden von den herrschenden Schichten so gnadenlos verfolgt werden wie das revisionistische. Ein Agnostiker wird als Gesprächspartner ernst genommen, ein Holocaustzweifler hingegen wird aus der Gesellschaft sofort ausgestoßen, verfemt, gemieden, ja verfolgt. Das mag für die meisten ein Grund sein, vom Thema die Finger zu lassen, meist indem sie sich einreden, daß das Thema im Prinzip für die heutigen Probleme unwichtig sei. Für mich aber ist diese drakonische Verfolgung der beste Beweis dafür, daß dies das wichtigste Thema überhaupt ist. So fällt es mir z.B. in der Rolle des advocatus diaboli leicht, jede Diskussion über gesellschaftliche oder politische Probleme durch die Anwendung der Faschismus- bzw. Auschwitzkeule in ein absurdes Theater zu verwandeln, wie es seit Jahrzehnten bei uns in Medien und Politik praktiziert wird. Beispiele aus dem realen politischen Leben hierzu könnten Bücher füllen. Eine umfassende, kritische und an der Wahrheit ausgerichtete Forschung ist daher gerade in diesem Bereich aus wissenschaftlichen, politischen und gesellschaft­lichen Gründen überaus wichtig.
   Wenn ich von meinem Naturell her eines auf den Tod nicht ausstehen kann, dann ist dies eine ungerechte Behandlung. Die Behandlung des Revisionismus und seiner Anhänger in Wissenschaft, Öffentlichkeit, Politik und Justiz ist aber eine der großen, zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten weltweit.

Bis zum Beginn meines Promotionsstudienganges habe ich dann lediglich 2 Bücher zum Thema gelesen, nämlich Wilhelm Stäglichs Buch Der Auschwitz Mythos und das Buch von Kogon Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas. ---
Zu diesem Zeitpunkt setzte sich bei mir die Erkenntnis durch, daß ein Sachargument auch dann ein Sachargument bleibt und als solches von einem Wissenschaftler zur Kenntnis genommen werden muß, wenn es von jemandem stammt, der dieses Argumente aus irgendeiner politischen Kalkulation heraus anführt. ---
Mit eigenen Forschungen auf diesem Gebiet begann ich 1991, --- zunächst lediglich bezüglich der Frage, ob das sich im Mauerwerk wahrscheinlich bei Blausäurebegasungen mit Zyklon B bildende Farbpigment Eisenblau eine genügend hohe Langzeitstabilität besitzt, um heute noch nachweisbar zu sein. Nachdem dies bejaht war, ging es mir um die Frage, ob und wenn, dann wie und unter welchen Bedingungen sich dieses Farbpigment in Mauerwerken verschiedener Zusammensetzungen überhaupt bilden kann. ---

Blankes Entsetzen…

Einen weiteren Punkt möchte ich noch mitteilen, der für das Verständnis meines Engagements vielleicht noch hilfreich ist. Bis zu meiner ersten Reise dorthin hatte ich keine exakten Vorstellungen über den Zustand der ehemaligen Krematorien in Auschwitz-Birkenau, so daß ich nicht wußte, inwiefern es überhaupt sinnvoll ist, dort technische oder chemische Untersuchungen zu machen. Ich habe mich daher vor der ersten Reise sehr ausführlich auf das vorbereitet, was ich bezüglich eventueller materieller Überreste z.B. von Gaskammern erwarten müßte, wenn die allgemein akzeptierten Berichte über die Massenvergasungen in Birkenau richtig sein sollten. So war mir zum Beispiel klar, daß die Decken der gemeinhin als Gaskammern bezeichneten Leichenkeller der Krematorien II und III 3 oder 4 Löcher aufweisen mußten, durch die das Zyklon B in die Kammer geschüttet worden sein soll, wenn man den Zeugen Glauben schenken will.

Als ich am 16. August 1991 auf der zwar eingestürzten, aber noch zusammenhängend erhaltenen und teilweise auf den Stützpfeilern ruhenden Decke des gewöhnlich als Gaskammer bezeichneten Leichenkellers 1 des Krematoriums II von Birkenau stand – in ihr sollen die meisten Massenmorde des Dritten Reiches überhaupt stattgefunden haben – und als von eben diesen Löchern nicht auch nur der Hauch einer Spur zu finden war, habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich eigentlich in einer Welt von lauter Irren lebe. Ich kam mir auf das Schändlichste betrogen vor, betrogen von einer Justiz, die es nie für nötig gehalten hat, die materiellen Spuren am vermeintlichen Tatort einer technisch-sachver­stän­digen Prüfung zu unterziehen; betrogen von allen Politikern dieser Welt, die es ebenso bis heute versäumt haben, auch nur eine winzige offizielle Untersuchungskommission auf die Beine zu stellen, die die Sachbeweise zur Erkundung der Wahrheit zusammenträgt; betrogen von den ungezählten Holocaust-Historikern, die es bis heute nicht für nötig gehalten haben, an den vermeintlichen Orten des Verbrechens in Auschwitz und anderswo jene Untersuchungen zu machen, die Althistoriker und Paläontologen seit Jahrhunderten an den Ruinen und sonstigen Überresten alter Siedlungsstätten unternehmen; betrogen von den Naturwissenschaftlern und Ingenieuren dieser Erde, die alle möglichen Erzählungen von Zeugen akzeptieren, ohne auf die Idee zu kommen, sich die materiellen Reste des vermeintlichen Verbrechens oder die Zeugenaussagen darüber nur einmal etwas genauer und fachkritisch anzusehen.

…führt zum Zusammenbruch eines Weltbildes
An diesem 16. August ist für mich eine Welt zusammengebrochen, und ich habe mir in der Sekunde, als ich das sah, geschworen, alles zu unternehmen, um diesen Fragenkomplex einer wahrheitsgemäßen Klärung zuzuführen. Diese meine Haltung wird man nur dann ändern, wenn man meine Zweifel an dem überkommenen Geschichtsbild, die heute zur Gewißheit geronnen sind, durch überzeugende wissenschaftliche Argumente in einem fairen wissenschaftlichen Diskurs allgemein bestätigt oder widerlegt. Niemals aber wird Gewalt mich von meinen Überzeugungen abbringen. Im Gegenteil: Sie festigt in mir die Überzeugung, daß ich Recht habe, denn nur der, dem die Argumente ausgegangen sind, muß zur Gewalt greifen.

Mit der Zeit freilich kam zu den oben erwähnten Beweggründen noch ein weiterer hinzu, nämlich das, was ich den Eros der Erkenntnis nenne. Wer sich Wissenschaftler nennt und nicht weiß, was das ist, der ist in meinen Augen kein richtiger Wissenschaftler. Die Aufregung, bei entscheidenden wissenschaftlichen Forschungen und Entdeckungen dabei zu sein; der Ansporn, Dinge voranzutreiben, von denen man weiß, daß sie neuartig und auf ihre Weise revolutionär sind; das Bewußtsein, an vorderster Front zu stehen und mitzubestimmen, wohin das Schiff der Erkenntnis fährt; das sind Dinge, die muß man gefühlt haben, um nachvollziehen zu können, was das heißt: Eros der Erkenntnis.
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Re: Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Di Aug 30, 2016 12:10 pm

Man wird auch zum Revisionisten, wenn sich herausstellt, daß es nicht dasselbe in der BRD und DöDR ist, wenn zwei dasselbe sagen...

http://www.journalalternativemedien.info/geschichte/mensch-meyer-ein-abgesang-auf-die-offenkundigkeit/

Mensch Meyer! – Ein Abgesang auf die „Offenkundigkeit“    Von Jürgen Graf

Was sich in Deutschland in Sachen „Holocaust“ derzeit tut, bietet Anlaß zu vorsichtigem Optimismus. 2 Artikel des Spiegel-Redakteurs Fritjof Meyer, von denen der 1. im Mai 2002 und der 2. im November 2003 erschien, könnten ungeahnte Folgen für ... von den Auschwitz-Gaskammern nach sich ziehen, auch wenn sie vorerst nur von einem verschwindend kleinen Teil der bundesdeutschen Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden. Beide Artikel sind die Folge des für die Allgemeinheit nicht erkennbaren, aber immensen Druckes, den die revisionistischen Forscher mit ihren Studien auf die Gralshüter der orthodoxen „Holocaust“-Version ausüben.

Der 1. Beitrag erschien in der Mai-Ausgabe 2002 der Zeitschrift Osteuropa unter dem Titel „Die Zahl der Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde“ und revidierte die offizielle Auschwitz-Version in 2 zentralen Punkten. Zunächst gab Meyer die Gesamtopferzahl des Lagers mit 510.000 (darunter 356.000 Vergaste) an. Diese Ziffer beträgt weniger als die Hälfte jener 1,1 Millionen Opfer, die Franciszek Piper, Leiter der historischen Abteilung des Auschwitz-Museums, geltend macht, und liegt noch um 120.000 unter der von Jean-Claude Pressac in seinem 1994 erschienenen Buch Die Krematorien von Auschwitz genannten Mindestzahl von 630.000 Toten.

Meyers Berechnungsgrundlage war ungemein verschroben: Er ging von der Maximalkapazität der Krematorien aus und nahm gleichzeitig an, diese seien während ihrer ganzen Betriebszeit stets restlos ausgelastet gewesen. Eine ähnliche Argumentation wäre folgende: Herrn Meyers Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km pro Stunde. Folglich fährt Herr Meyer vom Moment, wo er den Motor einschaltet, bis zum Augenblick, wo er ihn ausschaltet, stets mit 200 km/h, auch wenn er sich nachts auf einem gewundenen Waldpfad fortbewegt oder sich in einer Großstadt durch den Stoßverkehr quält. Auf diese – und andere – Ungereimtheiten der Meyerschen Berechnungsmethode hat Carlo Mattogno hingewiesen. Dies änderte freilich nichts daran, daß Meyers Zahl – die immer noch mehr als das 3-fache über der tatsächlichen, aus den Dokumenten hervorgehenden Ziffer von ca. 136.000 Auschwitz-Toten liegt – die weitaus niedrigste bis dahin von einem Vertreter der Judenvernichtungs- und Gaskammergeschichte genannte ist.

Noch wesentlich folgenschwerer war Meyers 2. Revision. Er meinte, in den Krematorien von Birkenau hätten lediglich Probevergasungen stattgefunden, die aber – unter anderem wegen der ungenügenden Ventilation – fehlgeschlagen seien. Der Massenmord durch Gas habe sich „weitgehend“ – d.h. im Klartext fast ausschließlich – in jenen beiden Bauernhäusern von Birkenau abgespielt, die man in der einschlägigen Literatur als das „rote Haus“ und das „weiße Haus“ oder als die „Bunker“ von Birkenau zu bezeichnen pflegt. Diese These stellte die ganze tradierte Geschichtsversion auf den Kopf. Robert Jan van Pelt, der seit Jahren als namhaftester Verfechter des offiziellen Auschwitz-Bildes gilt, schreibt in seinem Buch The Case for Auschwitz über die (angebliche) Gaskammer des Krematorium II von Birkenau:
„Diese 2500 Quadratfuß, auf denen die Deutschen vielleicht nicht weniger als 500.000 Leichen produziert haben, waren für die Neuzeit, was der Parthenon für die griechische Polis und die Kathedrale von Chartre für die Christenheit gewesen war.“

Lassen wir hier die Frage außer acht, wie es um den Geisteszustand eines Menschen bestellt sein muß, der einen solch abartigen Vergleich anstellt, und begnügen wir uns mit der Feststellung, daß laut dem führenden Vertreter der offiziellen Auschwitz-Geschichte in der Gaskammer des Krematorium II rund eine halbe Million Menschen getötet wurde. Da ja auch in den Krematorien I, III, IV und V fleißig gemordet worden sein soll, ergibt sich daraus, daß die überwältigende Mehrzahl der Opfer in den 5 Krematorien vergast worden sein muß und nicht in den Bauernhäusern.

Die BRD-Medien reagierten kaum auf den Meyer-Artikel; nur in der Welt vom 28.8.2002 kläffte ein Ketten-Köter der politischen Orthodoxie aufgeregt Alarm, und die zwiespältige Nationalzeitung des Dr. Frey lobte Meyers Erkenntnisse als „die Wahrheit“, womit sie die behaupteten Menschenvergasungen ausdrücklich als historische Realität anerkannte. Ansonsten schwieg man sich über den genierlichen Beitrag aus. Dies war nur zu begreiflich. Nach herrschender bundesrepublikanischer Usance hätte Meyer für seinen Beitrag nämlich vor Gericht antraben müssen und mit ihm die Redaktion der unter dem Patronat Rita Süßmuths erscheinenden Zeitschrift Osteuropa, die ihm die Möglichkeit zur Veröffentlichung seiner Thesen eingeräumt und sich somit der Beihilfe schuldig gemacht hatte.

Die BRD-Justiz geht bei ihren Prozessen gegen Revisionisten regelmäßig davon aus, daß der Massenmord in den Krematorien von Auschwitz-Birkenau eine „offenkundige, nicht mehr beweisbedürftige Tatsache“ sei. Dementsprechend werden bei diesen Verfahren jeweils sämtliche Beweisanträge der Verteidigung mit dem Hinweis auf eben diese „Offenkundigkeit“ abgeschmettert. Aufgrund seines 1993 erschienenen Gutachtens, in dem er zum Schluß kam, aus bautechnischen, im Fall des Krema II auch aus chemischen Gründen hätten in den Krematorien keine Massenvergasungen von Menschen stattfinden können, wurde Germar Rudolf anno 1995 in Stuttgart zu einer Gefängnisstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt; die Schlußfolgerungen des Gutachtens galten dem Gericht als „Leugnung“ des Holocaust und somit als „Volksverhetzung“. Dabei war Rudolf auf die Frage der Opferzahl des Lagers gar nicht eingegangen und hatte allfällige Vergasungen in den 2 Bauernhäusern nicht ausdrücklich bestritten (schließlich kann man Gebäude, die nicht mehr existieren und von denen keine Baupläne vorhanden sind, weder bautechnischen noch chemischen Untersuchungen unterziehen).

Es war ein geradezu genialer Schachzug Horst Mahlers und seiner Mitstreiter, Fritjof Meyer mit Strafanzeigen einzudecken und sich selbst wegen Verbreitung seines Artikels anzuzeigen. Da das BRD-Establishment einen politischen Prozeß gegen einen Leitenden Spiegel-Redakteur sowie Rita Süßmuths Osteuropa ungefähr so dringend benötigt wie ein Mensch einen Kropf, blieb der Justiz gar nichts anderes übrig, als sämtliche Strafanzeigen abzuweisen.
Dadurch anerkannte sie, daß die Reduzierung der Auschwitz-Opferzahl auf weniger als die Hälfte der heutigen offiziellen Ziffer, vor allem aber das Bestreiten der Massenvergasungen in den Krematorien keine „Holocaust-Leugnung“ und keine „Volksverhetzung“ mehr darstellt und sich infolgedessen die Rechtslage grundlegend geändert hat. Die einzig logische Konsequenz ist, daß nicht nur das Urteil gegen Germar Rudolf zu kassieren ist, sondern zugleich auch noch alle anderen Schuldsprüche bei Verfahren, bei denen Staatsanwaltschaft und Richter entsprechend argumentiert haben. Von nun an wird, wie Horst Mahler treffend festhielt, jeder weitere Revisionistenprozeß für das BRD-System zum Bumerang. Ein Richter, der einen Revisionisten jetzt noch unter Berufung auf das „Offenkundigkeitsprinzip“ verurteilt, weiß, daß er flagranten Rechtsbruch begeht, und wird nicht die geringsten mildernden Umstände für sich in Anspruch nehmen können, wenn er dereinst für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen wird.


Nachdem Franciszek Piper, Leiter der historischen Abteilung des Auschwitz-Museums, Meyer im November 2003 wegen dessen Artikels attackiert hatte, antwortete der Angegriffene schon kurz darauf mit einer Replik auf Piper. Beide Beiträge sowie Meyers Osteuropa-Artikel, der den Anstoß zur Kontroverse gegeben hatte, sind auf der Website des IDGR („Informationsdienst gegen Rechtsextremismus“) – der somit zum ersten Mal in seiner Existenz etwas Nützliches getan hat – publiziert worden und können dort eingesehen werden.

Auf die plumpen Betrügereien, mit denen der Hohepriester ... in Oberschlesien seine Ziffer von 1,1 Millionen Auschwitz-Toten verteidigt, gehe ich nicht ein, da dies Carlo Mattogno im anschließenden Beitrag in diesem Heft mit der für ihn kennzeichnenden Gründlichkeit besorgt. Statt dessen möchte ich auf die neuen, wahrhaft erstaunlichen Eingeständnisse hinweisen, die Meyer den Revisionisten in seiner Replik macht. Daß er dies nicht ohne etliche Konzessionen an die Gebote der Political correctness tut, wird man ihm angesichts des in der BRD herrschenden Meinungsterrors nachsehen müssen; hätte er nicht zumindest streckenweise im Neusprech der Umerziehung geschrieben, so hätte niemand seinen Beitrag veröffentlicht. Ärgerlich ist freilich, daß Meyer auch unnötige Verbeugungen vor der politischen Orthodoxie macht, indem er etwa Mattogno, auf dessen Schriften er sich in diesem Artikel ebenso stark stützt wie in seinem ersten, einfach als „italienischen Holocaust-Leugner“ abtut, oder indem er einen in der „Holocaust“-Literatur seit Jahrzehnten herumgeisternden Befehl Himmlers zur Einstellung der Judenvernichtung beschwört:
„Himmlers Stoppbefehl […] ist bisher kaum beachtet worden. Die Revisionisten unterschlagen ihn, weil er die Tatsache der bis dahin vollzogenen Gasmorde beweist.“

Den Text dieses Phantom-Befehls zitiert er natürlich nicht!

Führen wir uns nun einige der aufschlußreichsten Konzessionen Meyers an die Revisionisten zu Gemüte.
„Wir [d.h. Meyer und Piper] sind uns darin einig, daß die in Auschwitz begangenen Verbrechen ohne Beispiel sind hinsichtlich ihres Umfangs wie der Methode.“

Dieser gleich am Anfang des Artikels stehende Satz wirkt auf den ersten Bild völlig orthodox, stellt aber, um im Jargon der Umerzieher zu bleiben, in Wirklichkeit eine subtile Form der „Verharmlosung“ dar: Wenn die von Meyer behauptete Vergasung von 356.000 Juden in Auschwitz „hinsichtlich ihres Umfangs ohne Beispiel“ war, heißt dies, daß in allen anderen sogenannten „Vernichtungslagern“ sehr viel weniger als 356.000 Opfer zu verzeichnen waren, die offiziellen Zahlen für Treblinka (750.000 – 870.000 Tote) sowie Belzec (600.000 Tote) also weit übertrieben sind und sich auch hier eine Redimensionierung im revisionistischen Sinn aufdrängt.
Mensch Meyer!

Meyer weist darauf hin, daß die Sowjets nach der Befreiung des KL Auschwitz keine ausländischen Gutachter zuließen, „wie es die Nazis bei Katyn taten“. Kein Wunder: während die Deutschen den Gutachtern in Katyn das Corpus delicti, die Leichen der über 4000 von den Bolschewisten erschossenen polnischen Offiziere, vorweisen konnten, wären die Sowjets nicht imstande gewesen, mit greifbaren, d.h. materiellen oder dokumentarischen Beweisen für die behaupteten Massenmorde aufzuwarten. Belege für den Tod von knapp 150.000 hauptsächlich an Krankheiten gestorbenen Häftlingen hätten sie freilich erbringen können, aber das reichte ihnen ja nicht.

Pipers lächerliche Lüge, wonach die Dokumentation der Lagerleitung vor der Befreiung von Auschwitz „vernichtet“ worden sei, kontert Meyer mit nackten Fakten:
„Die Rote Armee besaß die Unterlagen der Zentralbauleitung, die Sterbebücher, die Kommandanturbefehle, womöglich sogar das ganze Lagerarchiv mit über 127.000 Akten […]“.

„Ilja Ehrenburg zählte schon im Dezember 1944 sechs Millionen jüdische Opfer, wobei er alle in deutsche Gewalt gefallenen Juden für tot erklärte. Seither, für 2 Generationen, diente die horrende Zahl als ‚Keule‘ (Walser) gegen das deutsche Tätervolk, dem ein derart dimensionierter Genozid doch nicht verborgen geblieben sein konnte: Immer noch Kriegspropaganda.“

Ungefähr so hatte es auch der 81-jährige schweizerische Revisionist Gaston Armand Amaudruz formuliert, der freilich, im Gegensatz zu Meyer, wegen „Leugnung“ der Sechsmillionenzahl Anfang 2003 für 3 Monate ins Gefängnis wanderte (das erstinstanzliche Urteil hatte auf 1 Jahr gelautet).
„Im [sowjetischen] Kommissionsbericht, der ersten Information für die Welt über das befreite Auschwitz, steht kein Wort davon, daß dieses ein Ort der Judenvernichtung war.“
Ei, warum bloß nicht – fanden die vielen tausend im Lager zurückgebliebenen Häftlinge die Judenvergasungen etwa nicht wichtig genug, um ihren Befreiern davon zu erzählen?

Immer noch im Zusammenhang mit dem sowjetischen Kommissionsbericht nach der Befreiung von Auschwitz schreibt Meyer:
„Aussagen sind wiedergegeben, in denen etwa eine ‚Ungarin aus der Stadt Cluj‘, Anna Keppich mit Namen, die Ankunft von ‚3000 ungarischen Gefangenen‘ beschreibt – nichts von der Mordaktion an Zehntausenden ungarischer Juden im Jahre 1944.“
Weshalb stand im Kommissionsbericht nichts über diese Mordaktion? Die Frage stellen heißt sie beantworten.

„Irritationen über eine realistische Dimension hat aber nicht der Autor einer solchen Offenlegung zu verantworten, sondern der Urheber einer annähernden Verzehnfachung [in Wirklichkeit Verdreißigfachung; J.G.] der Opferzahl, sowie jeder, der an dieser Entwürdigung des Menschheitsverbrechens durch seine Instrumentalisierung teilnimmt.“
Wie schade, daß der Leitende Redakteur des berühmten Hamburger Nachrichtenmagazins dies nicht in seinem eigenen Blatt schreiben darf …

Einen „Vergasungszeugen“ definiert Meyer als Menschen, der sowohl den Eintritt der Opfer in die Gaskammer als auch die Einschüttung des Zyklon-B sowie schließlich die Leichen gesehen habe, „und zwar in einem einheitlichen Vorgang“. Dieser Definition kann man sich als Revisionist durchaus anschließen. Nach diesem Kriterium bleiben für Meyer ganze 6 (!) Augenzeugen der Vergasungen in den Krematorien übrig: Tauber für die „Experimentierphase“ (??), die „anfechtbaren Beobachter“ Höß, Bendel, Nyiszli und Müller sowie „eventuell“ Paisikovic. - - - Was Meyer zu diesem geradezu ungeheuerlichen Eingeständnis bewogen hat, ist nur allzu klar: Die technische und chemische Beweisführung der Revisionisten, die er aus Gründen der politischen Korrektheit nicht anerkennen darf.

Wer da von der Vergasungsgeschichte noch retten will, was zu retten ist, muß sich notgedrungen in die Birkenauer Bauernhäuser flüchten; schließlich kann kein Fred Leuchter und kein Germar Rudolf dem Mauerwerk von nicht mehr bestehenden Gebäuden Mörtelproben entnehmen und auf Cyanidspuren untersuchen lassen, ebenso wenig wie man in ihnen nach eventuellen Zyklon-Einwurfluken Ausschau halten kann. Genau diesen Weg wählt Meyer und fügt hinzu:
„Auch für diesen Themenkomplex bedarf es einer umfassenden speziellen Untersuchung, die ich vorlege, wenn der Wunsch nach einer Publikation besteht.“

Er besteht, Herr Meyer, er besteht! Wir freuen uns auf Ihre Publikation; wenn es soweit ist, wird man sie mit Mattognos Studie zu den „Bunkern“ vergleichen können, die ca. Ende 2004 auf Deutsch vorliegen soll.

Weswegen die „Bunkerzeugen“ glaubhafter sein sollen als die abgehalfterten „Zeugen“ der Vergasungen in den Krematorien, ist wahrhaftig unerfindlich, zumal es sich in etlichen Fällen um ein und dieselben Leute handelt. Wenn beispielsweise der französisch-jüdische Auschwitz-Häftling André Lettich berichtet, in den Muffeln der Krematorien seien jeweils 6 Leichen zugleich verbrannt worden, wird Meyer dies mit Fug und Recht als Lüge bezeichnen – doch ist derselbe Lettich etwa glaubwürdiger, wenn er die technisch nicht minder aberwitzige Aussage macht, nach den Vergasungen in den Bauernhäusern seien die Türen nach 20 bis 25 Minuten Ventilationszeit geöffnet und die Leichen entfernt worden, obgleich die Blausäure ca. 2 Stunden benötigt, um den Zyklongranulaten zu entweichen, und an eine Lüftung vor Ablauf dieser Zeit gar nicht zu denken ist? Will Meyer die Morde in den Bauernhäusern mit den Erzählungen dieses Lettich nachweisen? Oder mit der Zeugenaussage des Richard Böck, der über den Leichen Vergaster einen blauen Dunst schweben sah, obschon Blausäure völlig farblos ist? Oder vielleicht mit dem Augenzeugenbericht des Milton Buki, laut dem die Leichen der Opfer blaue Flecken aufwiesen, obwohl der Leichnam eines Blausäuretoten nicht blau, sondern rot verfärbt ist? Oder gar mit den Verrücktheiten des Maurice Moshe Garbarz, gemäß dem ein Gräberkommando in Birkenau in einer Nacht ein „Schwimmbad“ (Massengrab) von 1.500 bis 2.700 m³ Größe aushob? Nun, Herr Meyer stellt uns ja nach dem Motto „Quantität geht über Qualität“ nicht weniger als 41 (!) Augenzeugen der Schreckensbauernhäuser in Aussicht; dies sind weit mehr, als Hilberg und Pressac an Zeugen für alle angeblichen Vergasungsanlagen in Auschwitz zusammen mobilisieren können, so daß sich unter diesen 41 eine ganze Reihe Zeugen befinden müssen, deren Wichtigkeit selbst den beiden erlauchtesten unter den „Holocaust“-Forschern entgangen ist. - - -

Das Absurde daran ist, daß, akzeptiert man Meyers Argumentationsstruktur, überhaupt keine logische Notwendigkeit zum Postulieren irgendwelcher Vergasungen mehr vorliegt. Dies zeigt sich am deutlichsten am Fall der ungarischer Juden, von denen laut Meyer 41.000 vergast worden sein sollen (also weniger als ein Viertel der von Raul Hilberg in seinem Standardwerk genannten Zahl von 180.000). Von den deportierten ungarischen Juden galt nach einem Bericht Eberhard von Thaddens lediglich ein Drittel als arbeitsfähig. Bei einer Gesamtzahl von 438.000 solcher Deportierter ergibt sich daraus eine Ziffer von 292.000 nicht Arbeitstauglichen. Zieht man von diesen die 41.000 laut Meyer Vergasten ab, so bleiben immer noch 251.000 nicht vergaste arbeitsunfähige ungarische Juden übrig, die entweder a) überhaupt gar nie nach Auschwitz gelangten, oder b) von Auschwitz nach anderen Orten überstellt wurden, oder c) in Auschwitz eines natürlichen Todes starben, oder d) am 27. Januar in Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden, wobei die überwältigende Mehrheit natürlich der ersten sowie der zweiten Kategorie angehörte. Aus welchem Grund sollen die Deutschen 41.000 arbeitsuntaugliche ungarische Juden ermordet haben, wenn sie eine mehr als 6x höhere Zahl am Leben ließen und Tausende von kranken ungarischen Juden in Birkenau medizinisch betreuten? Was spricht gegen die Annahme, daß diese 41.000 ebenfalls anderswohin überstellt worden sind?

Daß ein hochintelligenter, mit der „Holocaust“-Thematik wohlvertrauter Mann wie Fritjof Meyer dies alles nicht kapiert, halte ich für höchst unwahrscheinlich. Ich möchte deshalb eine Hypothese über die Beweggründe aufstellen, die ihn zur Publikation seiner Artikel veranlaßt haben. Normalerweise hat man sich des Spekulierens über die Motive eines Autors zu enthalten, da nur das Sachargument zählt, doch im vorliegenden Fall scheint mir ein Abweichen von dieser Regel gerechtfertigt.

Die hauptsächlichen Nutznießer der „Holocaust“-... im allgemeinen und der Auschwitz-... im besonderen sind der Staat Israel, der internationale Zionismus sowie die politische Führungskaste der BRD. Die intelligenteren unter den Profiteuren der ... wissen, daß sich die orthodoxe Version vom Schicksal der Juden im Dritten Reich auf die Dauer nicht retten läßt, und versuchen nun, Ballast abzuwerfen. Dazu schicken sie einen Mann ins Rennen, der als Leitender Redakteur der bekanntesten deutschen Zeitschrift ein erhebliches Ansehen besitzt, über ein gewisses Maß an Courage verfügt und das Thema Auschwitz einschließlich der revisionistischen Beweisführung sehr gut kennt. Wenn diese Hypothese den Tatsachen entspricht, wäre es an der Zeit, die Medien allmählich auf die neue, moderatere „Holocaust“-Version einzustimmen; am 27.1.2004 war allenthalben immer noch von 1,5 Millionen Auschwitz-Opfern die Rede, einer Zahl, die selbst nach Franciszek Piper um 200.000 höher ist als die Gesamtziffer der überhaupt je nach Auschwitz Gelangten.

Daß ausgerechnet Fritjof Meyer ausgewählt wurde, um mit halbrevisionistischen Thesen zu Auschwitz vorzupreschen, könnte freilich noch einen anderen Grund haben. Ganz am Schluß seiner Replik auf Piper deutet Meyer nämlich an, daß Angehörige von ihm in Auschwitz umgekommen seien. Daß diese Angehörigen als Kriminelle, Asoziale oder Homosexuelle ins KL kamen, wollen wir nicht unterstellen. Sie wurden also entweder aus politischen Gründen – d.h. als NS-Gegner oder Bibelforscher – oder aus ‚rassischen‘ Gründen nach Auschwitz geschickt.

Letzteres würde bedeuten, daß Fritjof Meyer ungeachtet seines kerndeutschen Vornamens zumindest teilweise jüdischer Abstammung ist. Will man sich, wenn der Holocaust eines schönen Tages endgültig platzt – beispielsweise weil die russische Regierung, durch die US-Einkreisungspolitik gegen ihr Land in die Enge getrieben, den Schwindel auffliegen läßt -, dann womöglich damit herausreden, daß ein begnadeter jüdischer Forscher namens Fritjof Meyer die Wahrheit, oder fast die Wahrheit, über Auschwitz längst herausgefunden hat, aber leider von engstirnigen deutschen Dogmatikern daran gehindert wurde, seine Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit bekanntzugeben? Die Zukunft wird weisen, ob eine dieser beiden Hypothesen zutrifft. Eines steht jedenfalls fest: Ohne Rückendeckung von oben hätte Meyer seine Beiträge nicht publizieren dürfen. Auf die Fortsetzung der Geschichte darf man folglich gespannt sein.
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Re: Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Do Dez 15, 2016 4:24 pm

Hier geht es zum Download eines Buches, das sich mit Revisionismus und Tabus beschäftigt:
http://germarrudolf.com/de/2016/12/deutsch-kardinalfragen-an-deutschlands-politiker/
Germar Rudolf: „Kardinalfragen an Deutschlands Politiker: Autobiographische Skizzen und Gedankensplitter zu Wissenschaft, Politik und Menschenrechten“,
davon hier einige mir bemerkenswert erscheinende Passagen:

--- Was ist also nun das Tabu der westlichen Gesellschaften ..? ---
Das Thema JUDE und alles, was damit zusammenhängt, ist das Tabu. Schon beim Schreiben dieses Satzes, beim Bruch dieses Tabus, sträuben sich selbst mir, nach all den Jahren des Umgangs mit Tabus, noch immer alle Haare, und ich bin sicher, daß dem durchschnittlichen Leser beim Lesen dieser Zeilen mächtig unwohl ist. Hätte ich nur irgendein anderes Wort als JUDE geschrieben, dann würde sich keiner aufregen.
Haben Sie sich jemals gefragt, welche Dressur Sie selbst unbewußt über sich ergehen haben lassen, daß Sie solch starke emotionale Reaktionen entwickeln konnten, die sich nun wohl gegen mich richten, nur weil ich das unsagbare Wort schrieb? Oder meinen Sie, dies sei kein Tabu? Dann darf ich fragen: Würden Sie es wagen, in der Öffentlichkeit in kritischem Tone darüber zu sprechen, welchen politischen Einfluß Juden in Deutschland hatten und haben, und was Sie daran auszusetzen haben – falls Sie etwas daran auszusetzen haben?
Das Thema ist tabu, da mit Sicherheit gesellschaftlich tödlich für jeden, der es anfaßt: Wenn Sie es dennoch machen, dann könnten Sie sich schneller, als Sie glauben, vor einem Strafrichter wiederfinden. So einfach ist das.
- - -
Das Dogma, daß Juden die Opfer schlechthin sind; daß sie die moralisch Guten schlechthin sind; daß jeder, der die Guten angreift oder auch nur kritisiert, automatisch böse sein muß. Und warum gibt es dieses Dogma?
Um dies zu verstehen, wollen wir tiefer in dieses Tabu eindringen, in eine tiefere, “schlimmere” Ebene des Juden-Tabus. Was es damit auf sich hat, erklärt ein weiteres Beispiel eines Tabu-Opfers. Es betrifft einen ehemaligen Funktionär der Protestpartei Die Piraten, Bodo Thiesen. Im Mai 2008 schieb er in einer Email an eine Mailinliste seiner Partei folgende folgenschweren Sätze:
“Nun, bis vor einigen Monaten glaubte ich auch, daß diejenigen, die ‚Auschwitz leugnen‘ einfach nur pubertäre Spinner sind. Damals hatte ich aber auch noch nicht Germar Rudolf gelesen. Sorry, aber das Buch prägt einfach – zumindest wenn man objektiv ran geht.”
Das war das Ende von Thiesen’s politischer Karriere. In den Nachwehen dieses “Skandals”, der Anfang 2012 von den Medien wieder aufgekocht wurde, nahm die Piraten-Partei auf ihrem Bundesparteitag eine Resolution mit 1499 Ja-Stimmen bei nur einer Enthaltung an, in der es unter anderem heißt:
“Der Holocaust ist unbestreitbarer Teil der Geschichte. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren, widerspricht den Grundsätzen der Partei.”
- - -
Über jedes andere Thema der Geschichte kann man kontroverse Meinungen äußern, ohne daß es zu exzessiven Reaktionen kommt.
- - -
Bin ich also gegen die Bestrafung von Nazis? - Gegenfrage: Sind Sie gegen die Bestrafung von Hexen?
Was ich mit der Gegenfrage anzudeuten versuche, ist der Umstand, daß die Frage falsch gestellt ist. Kein Mensch verdient es, verfolgt oder bestraft zu werden, nur weil man ihm ein Etikett anheftete. Die Frage ist also nicht, ob ich gegen die Bestrafung von Menschen bin, die Verbrechen begangen haben – ob der ideologische Hintergrund des Verbrechens nun Hexerei, Schwarze Magie, Teufelsanbetung oder Nationalsozialismus ist, spielt dabei gar keine Rolle –, sondern die Frage ist, ob jemand, der “Hexe” oder “Nazi” genannt wird, überhaupt ein Verbrechen begangen hat. Die heutige deutsche Gesellschaft hat inzwischen einen Punkt erreicht, wo die Beschneidung von Menschenrechten schon allein damit gerechtfertigt wird, weil sich eine solche Rechtsbeschneidung gegen “Nazis” richtet. Das wird dann von der Öffentlichkeit eiligst allgemein akzeptiert. Da fragt dann keiner mehr, ob die so beschimpften, rufgemordeten, zu Aussätzigen erklärten Menschen überhaupt etwas getan haben, das eine solche Bestrafung rechtfertigte.
- - -
Es ist schon erstaunlich, daß ein Professor Zeugenaussagen zum Zwecke einer möglichen Entlastung ablehnt, weil sie unzuverlässig seien, daß er die gleichen unzuverlässigen Aussagen aber schweigend und unreflektiert akzeptiert, wenn das Ergebnis eine Belastung darstellt. Die gleichen unzuverlässigen Zeugenaussagen, die ich angeblich nicht als Indizien für meine kritische Analyse historischer Behauptungen benutzen darf, wurden seit Jahrzehnten als Hauptbeweise benutzt, um Hunderte von Menschen zum Tode und Tausende zu z.T. langen Haftstrafen zu verurteilen, um ein ganzes Volk zu entrechten und um eine ganze Nation für Jahrzehnte in Acht und Bann
zu schlagen. Prof. Simon ist sich nicht klar darüber, wie unzuverlässig diese Zeugenaussagen sind. Er meint, sie würden nur in einigen Details, die ich z.T. in meinem Gutachten zu Rate gezogen habe, irren. Sie irren (oder lügen?) aber in einem Ausmaß, das man erst erkennen kann, wenn man seine Scheuklappen ablegt und die Aussagen mit wachem Verstand im Original liest.
- - -
Heute, fünf Jahre nach diesen Ereignissen, weiß ich, daß es gerade die wissenschaftlichen, seriösen Arbeiten revisionistischer Natur sind, die vom Establishment als existenzbedrohend aufgefaßt werden, denn im Gegensatz zu niveauarmen Pamphleten kann man eine sachliche Arbeit nicht mit Schimpforgien bekämpfen, sondern müßte sie ernst nehmen.
- - -
Bei alledem bleibt mir zudem absolut rätselhaft, wie eigentlich die Würde eines Menschen durch jemanden verletzt werden kann, der lediglich eine bestimmte historische These vertritt. Um klarzumachen, was ich meine, möchte ich hier einmal die Dinge für den “Normalbürger” quasi auf den Kopf stellen: Setzen wir doch einmal als reine Denkübung voraus, der Holocaust habe eben nicht so stattgefunden wie immer behauptet. Wäre dann nicht festzustellen, daß die immerwährende Verbreitung der dann als “Lüge” bzw. “Unwahrheit” zu bezeichnenden Holocaust-Propaganda die Würde jedes SS-Mannes, jedes Waffen-SS- u. Wehrmachtsangehörigen, ja jedes Deutschen verletzt?
- - -
Fehler zu machen ist nämlich etwas sehr Menschliches, ja geradezu Unvermeidliches. Auch Historiker machen immer wieder Fehler, manchmal irrtümlich, manchmal fahrlässig, manchmal vielleicht sogar vorsätzlich. So mancher mag sich oder seine Angehörigen oder Vorfahren durch solche Fehler verunglimpft, beleidigt oder in Ehre und Würde verletzt sehen. Häufig vielleicht sogar schon dann, wenn derartige Fehler nur subjektiv empfunden, objektiv aber gar nicht gegeben sind. Würde sich also nicht immer
irgend jemand in seiner Würde verletzt sehen, sobald ein Historiker den Mund aufmacht oder einen Stift in die Hand nimmt? Gehörte dann nicht konsequenterweise jeder Historiker vor Gericht gestellt, das dann festzustellen hätte, ob er Fehler gemacht hat und ob jemand in seiner Würde verletzt wurde? Und wenn man meint, dafür Freiheitsstrafen aussprechen zu müssen, gehörten dann nicht alle Historiker, die Fehler machten – und wer macht das nicht – grundsätzlich in Gefängnisse, immer und überall? Oder ist dieses in der Würde Verletzt-Sein-Können ein Sonderrecht der “Holocaustopfer”?
Dürfen Juden in Deutschland weiterhin sonderbehandelt werden? Ich meine nein.
Wenn allerdings statt der Historiker unsere Strafgerichte anfangen, über die Richtigkeit historischer Thesen zu entscheiden – und mit welchem Recht beschränken sie sich dabei eigentlich auf den Holocaust? –, dann ist es endgültig aus mit dem Rechtsstaat. Es ist daher festzustellen, daß es nie die Würde eines Menschen verletzten kann, wenn man eine bestimmte historische These vertritt.
- - -
Wessen Menschenwürde ist mehr eingeschränkt: Die Würde eines Menschen, dessen Opfertum bestritten wird, oder die Würde eines Menschen, der womöglich irrtümlich als Täter gebrandmarkt wird?
- - -
Die deutschen Gerichte schützen die Würde der tatsächlichen oder vermeintlichen Opfer des Holocaust vor allen erdenklichen Angriffen. Indem sie mit einer verabsolutierten Offenkundigkeit alle Entlastungsbeweise abwehren, unterlassen bzw. unterbinden sie zugleich alles, was die Würde des verurteilten SS-Mannes wiederherstellen könnte.
Hat der verurteilte SS-Mann überhaupt eine Würde, die es zu schützen gilt? Diese Frage wird sich so mancher Zeitgenosse stellen, und der Umstand, daß möglicherweise viele diese Frage spontan mit Nein beantworten würden, zeigt, daß der Gleichbehandlungsgrundsatz vor dem Gesetz in den Vorstellungen vieler Bürger längst aufgehoben wurde. Ja, tatsächlich: Die Würde des Juden ist genauso schützenswert wie die des SS-Mannes.
Die deutschen Gerichte schützen die Würde der Angehörigen der tatsächlichen oder vermeintlichen jüdischen Opfer vor allen erdenklichen Angriffen. Sie unterlassen bzw. unterbinden aber zugleich alles, was die Würde derjenigen wiederherstellen könnte, denen nachgesagt wird, sie seien Mitglieder einer verbrecherischen Organisation gewesen. Sie unterlassen alles, die Würde des normalen Wehrmachtsoldaten wiederherzustellen, dem nachgesagt wird, er habe mit seinem Dienst das Morden ermöglicht und verlängert. Die deutschen Gerichte schützen die Würde der Angehörigen der gesamten jüdischen Volksgruppe vor allen erdenklichen Angriffen. Sie unterlassen bzw. unterbinden aber zugleich alles, was die Würde des als Tätervolk gebrandmarkten gesamten deutschen Volkes wiederherstellen könnte. - -  -


Zuletzt von Dissident am Do Dez 15, 2016 6:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Do Dez 15, 2016 5:17 pm

Fortsetzung
Verweigern dieser Staat u. in ihm die Justiz nicht allen, die einem naturwissenschaftlichen Weltbild anhängen, die Freiheit zum Bekenntnis zu dieser Weltanschauung, wie sie im Art. 4 Abs. 1 unseres Grundgesetzes niedergelegt ist? Immerhin zwingt man uns, an gewisse Zeugenberichte zu glauben, die einer kritischen naturwissenschaftlich-technischen Betrachtung nicht standhalten.
Verweigern dieser Staat u. in ihm die Justiz nicht unter Bruch der Art. 5 Abs. 1 GG jedem, seine Meinung über die sich aus seinem naturwissenschaftlichen Weltbild ergebenden Dinge im Zusammenhang mit dem Holocaust kundzutun ?
- - -
Wer Zweifel verbietet, der raubt dem Menschen seine Würde. Wer die Objektivierung u. Kritik wissenschaftlicher Theorien, also z.B. den Druck, die öffentliche Verbreitung wissenschaftlicher Theorien bzw. die öffentliche Kritik an verbreiteten Theorien verbietet, der vergeht sich nicht minder grundlegend an der Würde des Menschen, verstößt also gegen die UN-Menschenrechtskonvention, die Europäische Menschenrechtscharta ...
- - -
Daß es sich bei der Betrachtung der Geschichte des 3. Reiches jetzt u. in absehbarer Zukunft auch um ein sehr emotional aufgeladenes Thema handelt, wird niemand bezweifeln. - - - daß es auch bezüglich des 3. Reiches möglich sein muß, entlastendes Material zu diskutieren.
- - -
Gerade das Thema der Verfolgung der europ. Juden im 3. Reich ist das am meisten mit Emotionen aufgeladene Thema, das es in unserer Zeit überhaupt gibt - - - Wie sieht es nun hier mit der wissenschaftlichen Freiheit derjenigen aus, die sich bezüglich dieses Themas entschieden haben oder denen unterstellt wird, für die “deutsche Seite” auch oder vorwiegend entlastendes Material vorzulegen? Sie werden gerichtlich verfolgt, gesellschaftlich ausgegrenzt u. teilweise in ihrer bürgerlichen Existenz vernichtet. Das wäre allgemein bekannt, wenn die Presse die Hintergründe offenlegen würde.
- - -
Der Revisionismus – eine Quantité négligeable?
Nun könnte man behaupten, daß die revisionistische Schule eine derart unbedeutende Minderheit darstellt, daß es durchaus kein Zeichen von Unwissenschaftlichkeit ist, wenn man die Argumente u. Publikationen dieser quantité négligeable einfach ignoriert. Dann darf man aber die Frage an die Öffentlichkeit stellen, warum seit einigen Jahren in immer steigendem Maße in den Medien von Verfolgungen gegen Revisionisten die Rede ist, von neuen angeblichen Widerlegungen ihrer Argumente, auch von der Notwendigkeit, dem Vergessen, Verdrängen oder gar Leugnen vermeintlich offenkundiger historischer Tatsachen durch Gedenktage, durch “Aufklärungsaktionen”, durch neue Museen etc. entgegenzuwirken, insbesondere in diesem Jahr, 50 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz? Offensichtlich doch wohl deshalb, weil es im Untergrund eine unübersehbare Bewegung gibt, eben diese Geschichtsschreibung zu revidieren! - - - Ich möchte an Hand nur eines Beispieles zeigen, daß die revisionistische Historikerschule nicht nur keine vernachlässigbare Randerscheinung, sondern daß sie tatsächlich die einzige wirklich vorantreibende wissenschaftliche Kraft ist,...
- - -
Die Vielzahl der Veröffentlichungen beweist aber, daß es gerade die Thesen u. Methoden der Revisionisten sind, die die Fragestellungen u. Arbeitsweisen der heutigen Holocaust-Forschung u. die Themen der Medien bestimmen – auch wenn die Öffentlichkeit von diesem sich hinter den Kulissen abspielenden Kampf nur durch die öffentliche Anpreisung der angeblichen Widerlegungen revisionistischer Argumente erfährt.
- - -
Demnach steht fest, daß die revisionistischen Thesen u. Arbeitsweisen also nicht etwa vernachlässigbar, sondern offenbar die zentrale Herausforderung für die etablierte Geschichtswissenschaft sind. Somit muß man der etablierten Holocaust-Geschichtswissenschaft, die die Argumente u. Veröffentlichungen der Revisionisten ausblendet, jede Wissenschaftlichkeit absprechen.
Das gilt somit für Prof. Jehuda Bauer, für Prof. Benz, für Prof. Scheffler, für Prof. Jäckel, für Prof. Jagschitz, für Herrn Auerbach sowie für das Institut für Zeitgeschichte u. für alle, die auf eine ähnliche Weise die Argumente der Revisionisten ignorieren - - - Der Salzburger Universitätsdozent Dr. Heinz Magenheimer, Angehöriger der österr. Landesverteidigungsakademie, schrieb jüngst in der Jungen Freiheit über neueste revisionistische Tendenzen einiger Historiker bezüglich des Feldzuges gegen die Sowjetunion im 2. Weltkrieg: “Daß alle diese Autoren mit dem Prädikat ‘Revisionismus’ leben müssen, ist letztlich nichts Nachteiliges. Jede der Wahrheit verpflichtete Geschichtsforschung muß den Zweifeln an überlieferten Thesen nähren, muß ständig Überprüfungen vornehmen, muß bereit sein, auch zu korrigieren. In diesem Sinne ist ‘Revisionismus’ das Salz in der Wahrheitsfindung.”
- - -
... müssen alle juristischen Maßnahmen gegen den Revisionismus als Anschlag gegen die Wissenschaft gewertet u. als menschenrechtswidrig bekämpft werden.
- - -
Über linke, rechte u. sachdienliche Motive
Die Revisionisten werden allenthalben irgendwelcher rechter bis rechtsextremer, politisch verwerflicher Motive verdächtigt. Warum werden eigentlich all die etablierten Autoritäten nicht gefragt, welche Ziele sie mit ihrer offenkundig unwissenschaftlichen Forschung erreichen wollen? Wenn man die Revisionisten wegen dieser Fragen vor allen möglichen Tribunalen aushorchen will, warum stehen dann nicht auch diese Herren vor einem Tribunal? Wenn schon Wissenschaftler auf eventuelle politische Intentionen ihrer Forschung verhört werden sollen, so sollte dies für alle Wissenschaftler gelten. Daß es genügend Verdachtsmomente gibt, daß die etablierten Holocaust-Wissenschaftler starke politische (und zwar linke) Motive für ihre Forschungen haben, habe ich hier an den Beispielen von Prof. Jäckel u. Prof. Benz dargelegt. Daß die fast einhellige u. unwissenschaftliche Ausblendung gegenläufiger Argumente durch alle etablierten Holocaust-Forscher (mit Ausnahme von Prof. Ernst Nolte u. Dr. Joachim Hoffmann) ebenfalls politische Motive hat, liegt auf der Hand. Wenn die Öffentlichkeit sich einer Untersuchung von deren Motiven verschließt u. nur die Offenlegung der Motive der Revisionisten anstrebt, so muß hier gefragt werden, welche politischen Motive denn die Öffentlichkeit hat, nur eine Seite zu verdächtigen, der anderen aber Narrenfreiheit zu gewähren.


Zuletzt von Dissident am Di Dez 20, 2016 2:53 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Germar Rudolf

Beitrag von Dissident am Do Dez 15, 2016 5:52 pm

Fortsetzung:
Auf der einen Seite stehen die wenigen ständig von gerichtlicher Verfolgung bedrohten, gesellschaftlich ausgegrenzten u. finanziell schwachen Revisionisten.
Auf der anderen Seite steht dagegen eine Heerschar von Holocaust-Historikern samt ihren Helfershelfern an vielen Instituten der Welt mit den dahinter stehenden Politikern, ja ganzen Staaten, fast sämtliche Medien u. mit Millionenbudgets.
Und dennoch: Ist es nicht so, daß es die Revisionisten sind, die die Diskussionsthemen bestimmen, auf die die etablierte Holocaustforschung dann nur reagiert?
Wer die schlechteren Argumente hat, wer sich in Widersprüche verheddert hat, der kann in der Tat besseren Argumenten gegenüber nur panisch reagieren,...
- - -
Was wollen die Revisionisten?
Eigentlich wollen sie nur erreichen, daß auch bezüglich der Betrachtung der Zeitgeschichte angewendet wird, was sonst in der Wissenschaft üblich ist: die kritische Wiederbetrachtung u. Überprüfung dessen, was uns als wahr überliefert wurde. Ja, man muß sogar sagen, daß dieses ein Hauptkennzeichen von Wissenschaft ist: nämlich bislang Geglaubtes erneut einer kritischen Prüfung zu unterziehen u. damit gegebenenfalls bisherige Erkenntnisse zu revidieren. Die Möglichkeit, Gegenthesen zu herrschenden Paradigmen formulieren u. unter Beweis stellen zu können, ist daher schlechthin Voraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens.
- - -
Gute Gründe für Zweifel
Im Versailler Vertrag wurde dem Deutschen Reich die Alleinschuld am 1. Weltkrieg zudiktiert. Nicht erst heute weiß man, daß dies eine Lüge war, eine Zeitlang am Leben erhalten durch die Macht der Siegermächte. Getragen wurde diese Lüge auch von den vielen Greuelgeschichten, die den Deutschen angedichtet worden waren: Von deutschen Soldaten abgehackte belgische Kinderhände, abgeschnittene Frauenbrüste, Halsketten aus den Augäpfeln getöteter Zivilisten, Seife aus den Leichen gefallener Soldaten, Massenvergasungen von Serben in Kirchen durch Giftgas. Heute erzählt man uns, daß viele ähnlich klingende Berichte aus der Zeit des 2. Weltkrieges – im Gegensatz zu den Lügen des 1.WK – wahr seien: Von SS-Schergen zerschmetterte Kinder, von Wachhunden zerfetzte Frauenleiber, Seife aus dem Fett ermordeter Juden ...
- - -
Wir müssen uns aber auch vor Augen halten, daß Deutschland den 2. Weltkrieg in jeder Hinsicht total verlor; daß unsere damaligen Feinde mit noch weit größerem Haß über uns herfielen, als sie es 1918 taten; daß sich gegen die Exzesse dieses Hasses zumindest bis 1949 keine deutsche Staatsgewalt, keine freie deutsche Presse, keine deutsche Wissenschaft wehren konnte; daß besonders die US-Besatzungsmacht mit ihrem Reeducation-Programm gründlich dafür sorgen wollte, daß kein deutsches Selbstbewußtsein mehr entstehen konnte, das für die Alliierten zu unbequemen Fragen hätte führen können. Warum soll nach dem 2. Weltkrieg alles, was unsere Feinde über uns berichten, wahr sein? Hatten sie damals nicht unweit mehr Möglichkeiten, Lügen in die Welt zu setzen u. diese festzuzurren, als dies nach dem 1. Weltkrieg der Fall gewesen war?
- - -
Man muß sich jedoch vor Augen führen, daß die Revisionisten in der Regel von der Richtigkeit ihrer Thesen überzeugt sind, das heißt nicht bewußt die “Unwahrheit” äußern, also lügen - - - Es ist daher eine außergewöhnliche Verblendung, wenn man alle Andersdenkenden in puncto Holocaust als Lügner bezeichnet. Man ist entweder mangels eigener Sachkunde nicht fähig oder aufgrund eigener unlauterer (politischer) Absichten nicht bereit, dem anderen zuzuhören u. in eine sachbezogene Diskussion einzutreten, um gegebenenfalls die eigenen (Vor-) Urteile zu revidieren.
- - -
Zur Freiheit der Wissenschaft gehört schließlich auch das Recht zu irren, was man allen Nichtrevisionisten zugesteht. Wenn man allerdings einem Revisionisten einen Fehler nachweist, dann wird er gleich der Lüge oder des Betruges bezichtigt.
- - -
Ich habe bereits mehrfach ausgeführt, daß es in der Wissenschaft keinen Anspruch auf den Besitz der absoluten u. endgültigen Wahrheit geben kann u. daß auch der Staat durch Gesetzgebung u. Rechtsprechung hieran nichts zu ändern vermag --- Die Wahrheit dagegen bedarf keines strafrechtlichen Schutzes. Ich bin gewiß, daß sie sich im wissenschaftlichen Diskurs von selbst durchsetzen wird, wenn auch nicht hier und jetzt.
- - -
Ausländische Stimmen
Ähnlich verhält es sich im Ausland. So publizierte die niederländische Hochschulzeitung Intermediair am 15.12.1995 auf den Seiten 19-23 einen Artikel des Hochschuldozenten Dr. Korzec, in dem dieser kurzerhand die Ergebnisse des Revisionismus skizziert, die Anzahl der insgesamt in NS-Gaskammern getöteten Menschen auf 700.000 bis 800.000 reduziert u. fordert, die Revisionisten sollten endlich ernstgenommen u. ihre Thesen sachlich diskutiert werden.
Anläßlich der Ankündigung des brit. Premierministers Major, man werde in Großbritannien nicht nach dem Vorbild Deutschlands oder Europas die Revisionisten strafrechtlich verfolgen, sondern auch ihnen die Meinungsfreiheit zugestehen, schrieb der Kommentator Bermant im Jewish Chronicle am 10.5.1996, S. 25,:
“Der ganze Prozeß der Geschichtsschreibung ist eine fortwährende Revision, nicht nur weil neue Fakten u. Dokumente ans Licht kommen, sondern auch, weil etablierte Fakten neu bewertet u. interpretiert werden können, da jede Generation geschichtliche Ereignisse aus einer anderen Perspektive sieht. Gesetze zu verlangen, die die errungene Weisheit um den Holocaust für immer von diesem Prozeß ausnehmen sollen, läuft dem Diktat der Vernunft zuwider. Solche Gesetze sind prinzipiell falsch u. in der Praxis unwirksam u. möglicherweise gefährlich. […] Jeder Versuch, die Arbeit der Revisionisten zu unterbinden, wird immer den Verdacht fördern, man habe etwas zu verbergen. Und nichts, was die Revisionisten sagen könnten, wäre so schädlich wie die Unterdrückung ihres Rechts, es sagen zu dürfen.”
Simon Green reagierte auf diesen Kommentar in der gleichen Zeitung am 31.5.1996 wie folgt:
“Juden u. Nichtjuden müssen sich doch im Zusammenhang mit der Ablehnung eines Gesetzes gegen das Bestreiten des Holocaust die Frage stellen: Was ist das für eine Wahrheit, die ein Gesetz zu ihrer Verteidigung benötigt. Solch ein Gesetz wäre zweifellos eine Beleidigung der Opfer. Es gibt nur einen sicheren Weg, die Behauptungen der Holocaust-Bestreiter ein für allemal zu zerstören. Und das ist die offene u. öffentliche Debatte zwischen Überlebenden u. Bestreitern. Dann wäre die Wahrheit für alle Zukunft unbestreitbar u. eine lange Tradition von Meinungsfreiheit, sowohl für Juden wie für Nichtjuden, würde gesichert sein.
Wovor fürchten sich die Mitglieder des Zentralrates des Yad Vashem Komitees?”

Ähnliche Stimmen hört man aus Italien.
In einem mit dem Titel “Aufruf: Laizismus, Pressefreiheit, freie Geschichtsforschung” versehenen Appell wandten sich 20 Universitätsangehörige, darunter 16 Professoren, in der linken ital. Zeitschrift La Lente di Marx, Ausgabe Juni/1995, mit folgendem Wortlaut an die Öffentlichkeit:
“Im Dez. 1994 erließ das franz. Innenministerium ein für das gesamte nationale Territorium geltendes Verbot, ein vom deutschen [korrekt: Schweizer] Autor Jürgen Graf stammendes Buch über den 2. Weltkrieg zu verbreiten, weil es, so die Begründung, ‘den Holocaust leugne’. Wir wissen nicht, ob dies zutrifft, u. wir wissen vor allem nicht, was mit der ‘Leugnung’ eines in seiner Schrecklichkeit so offenkundigen Geschehnisses wie der Ausrottung von Millionen menschlicher Wesen in den Nazi-KZ gemeint ist. Sicher ist jedoch, daß sich diese Episode nahtlos in eine seit geraumer Zeit in Europa sehr aktuelle, beunruhigende Tendenz einreiht, nämlich die, historische Streitfragen vor Gericht zu entscheiden, wobei es zu unannehmbaren Einmischungen der Justiz u. der Politik ins kulturelle u. akademische Leben dieses oder jenes Landes kommt. Damit geht oft eine lärmende, intellektuell höchst dürftige Medienkampagne einher. Sogar in Italien hat die ehemalige Berlusconi-Regierung letzten Herbst angedroht, ein Gesetz zu verabschieden, das nicht nur direkte, sondern auch ‘indirekte’ antisemitische Propaganda verboten hätte. Letztere Formulierung ist bezeichnenderweise so schwammig, daß sie wohl zu schreienden Irrtümern u. zu unerträglichen Verstößen gegen die Meinungs- u. Forschungsfreiheit geführt hätte. Als Historiker wie auch als italien. u. europ. Bürger, die wir Wert auf die Rechte der Minderheiten u. Individuen legen, verleihen wir unserer Besorgnis über diese Tendenz Ausdruck. Sie steht in krassem Widerspruch zu gewissen erfreulichen Öffnungen kultureller Art, die gegenwärtig im Staat Israel zu beobachten sind (Kritik des Davidsmythos; Veröffentlichung u. kritische Analyse von Mein Kampf etc.). Hingegen vermögen wir keine Infragestellung, Kritik oder Bekämpfung dieser Tendenz seitens intellektueller, politischer u. medialer Kräfte unseres Landes erkennen, weder seitens der konservativen u. rechtsgerichteten, noch seitens der demokratischen u. linksgerichteten, für welche der ‘Laizismus’ u. die wissenschaftliche Legitimität des ‘Zweifels’ offenkundig nur noch Gültigkeit haben, wenn es gegen den chomeinistischen Iran u. die katholische Kirche geht (man denke an einige Polemiken der älteren u. jüngeren Vergangenheit).
Wir sind der Meinung, daß in Europa wie im Iran, in Deutschland wie in Italien u. Frankreich die Geschichtsforschung frei von jeden Ketten zu sein hat u. daß die Freiheit der Verbreitung von Ideen voll und ganz zu gewährleisten ist. Deren Richtigkeit kann sich nämlich nur in einer freien wissenschaftlichen Debatte erweisen u. nicht aufgrund der Urteile irgendeines Gerichts oder der vordergründigen Hetzkampagnen dieses oder jenes Massenmediums. Wir sind schließlich der Auffassung, daß die gerechte Verteidigung der Werte der Demokratie u. der Resistenza u. die gerechte Bekämpfung jeglicher Form des Rassismus (Aufstachelung zum Rassenhaß wird in unserem Land wie auch in anderen zu Recht verfolgt) keinesfalls als Vorwand für freiheitsfeindliche Maßnahmen dienen oder mit solchen verwechselt werden darf, welche letzten Endes auch wissenschaftliche Werte treffen. Der Fall Ernst Nolte (auf die Richtigkeit seiner Ideen gehen wir hier nicht ein; viele von uns verwerfen sie entschieden u. in ihrer vollen Kenntnis) ist in dieser Hinsicht beispielhaft. Wir appellieren deshalb an die wissenschaftliche Gemeinschaft, der wir angehören, aber auch an Politiker u. Medienschaffende, diesen Tendenzen entgegenzutreten u. einer Entwicklung Einhalt zu gebieten, die, wo immer sie auch um sich greift, die Pressefreiheit wie auch die kulturelle Freiheit in den europ. Ländern zu gefährden droht.”
Es folgen die 20 Unterschriften verschiedener italien. Universitätsangehöriger, darunter 16 Professoren.

In Frankreich entstand im April 1996 schließlich ein handfester Skandal aus einem jüngst publizierten Buch des landesweit bekannten Altkommunisten u. Neumuslimen Roger Garaudy. Er bestreitet darin mit revisionistischen Argumenten den NS-Massenmord an den Juden u. wirft den Juden vor, sie würden mit der Inflation der Holocaust-Opferzahlen weltweite Sympathie u. Unterstützung für Israel erschleichen.
- - -
Unemotionale Beispiele
Man stelle sich einen intelligenten, fleißigen, friedlichen, vernünftigen jungen Wissenschaftler vor, der während seiner privaten Nachforschungen zufällig Beweise findet, die ihn dazu verleiten zu glauben, daß während der franz. Revolution niemals Guillotinen benutzt wurden; daß die grausamen Berichte von Massen-Enthauptungen Erfindungen der franz. Königstreuen sind, die diese Greuelpropaganda als Teil ihrer psychologischen Kriegführung gegen die Revolutionäre verbreiteten.
Nachdem er seine Nachforschungen abgeschlossen hat, veröffentlicht unser junger Wissenschaftler seine Ergebnisse, begleitet vom Vorwort eines politischen Außenseiters, der die Historiker, Politiker u. Medien der Welt als inkompetente Narren bezeichnet, weil sie diese erfundenen Greuelgeschichten niemals kritisch untersucht hätten.
Was würde geschehen?
Nun, wahrscheinlich nicht viel. Die der Unfähigkeit bezichtigten Historiker würden das Werk entweder ignorieren, oder wenn es das Wert wäre, so würden sie die darin enthaltenen Beweise entweder widerlegen oder aber als richtig anzuerkennen haben. Jedenfalls würde niemand vorschlagen, den jungen Wissenschaftler zu zwingen, an das zu glauben, was jeder andere für wahr hält.

Oder man stelle sich einen anderen Wissenschaftler vor, der behauptet, ihm sei gelungen, die Massenmorde zu widerlegen, die die Horden Dschinghis-Khans begangen haben sollen. Ruft immer noch niemand nach dem Staatsanwalt wegen der Leugnung geschichtlicher Tatsachen?

Gleiches Prinzip, andere Reaktion

Nun stelle man sich einen intelligenten, fleißigen, friedlichen, vernünftigen jungen Wissenschaftler vor, der während seiner privaten Nachforschungen Beweise dafür findet, die ihn dazu verleiten zu glauben, daß während des 2. Weltkrieges niemals Menschengaskammern benutzt wurden; daß die grausamen Berichte von Massenvergasungen Erfindungen der alliierten Siegermächte sind, die diese Greuelpropaganda als Teil ihrer psychologischen Kriegführung gegen die Achsenmächte verbreiteten.
Nachdem er seine Nachforschungen abgeschlossen hat, veröffentlicht der junge Wissenschaftler seine Ergebnisse, begleitet vonm Vorwort eines politischen Außenseiters, der die Historiker, Politiker u. Medien der Welt als inkompetente Narren bezeichnet, weil sie diese erfundenen Greuelgeschichten niemals kritisch untersucht hätten.

Obwohl ich nur ganz wenige (unterstrichene) Worte ausgetauscht habe, um Ort und Zeit u. Mordmethode zu verändern, liest sich das in den Augen der meisten Menschen völlig anders. Nicht, weil es anders wäre, sondern weil in unseren Köpfen ein antrainierter Effekt zum Tragen kommt. Es bedarf nur eines Signalwortes, damit die allermeisten “modernen” Menschen plötzlich wie Pawlows Hunde anfangen, ohne objektiv erkennbaren Grund wie wild zu bellen: “Nazi!”
Was würde also in einem solchen Fall geschehen? In Deutschland geht der junge Wissenschaftler wegen Volksverhetzung ins Gefängnis.
- - -
Man beachte: Die von uns aufgestellten Regeln müssen allgemein anwendbar sein, sonst sind sie wertlos - - -


Zuletzt von Dissident am Di Dez 20, 2016 3:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Germar Rudolf

Beitrag von Dissident am Mo Dez 19, 2016 4:59 pm

Fortsetzung
Der Holocaust-Revisionismus hat ohne Zweifel gewaltige Fortschritte gemacht. Man vergleiche z.B. Rassiniers Übersichtswerk "Was ist Wahrheit" mit der engl. Neuauflage des Sammelbandes "Grundlagen zur Zeitgeschichte"; oder die bei Emil Aretz wiedergegebenen Kenntnisse zu den Auschwitzer Krematorien mit denen von Carlo Mattogno; oder J.G. Burgs Ausführungen über Majdanek mit denen von J. Graf und C. Mattogno.
Man erkennt daraus, daß der Revisionismus auf ganzer Ebene sowohl in der Breite wie in der Tiefe enorme Erkenntnisgewinne verzeichnen kann.

Wenn man sich dagegen der Holocaust-Forschung der etablierten Geschichtswissenschaft zuwendet – forthin als “Holocaustismus” bezeichnet –, so stellt sich zunächst die Frage, was dort eigentlich als “Fortschritt” zu bezeichnen wäre. Der Holocaustismus hat ohne Zweifel viel Detailarbeit geleistet, was die Dokumentierung der Juden-verfolgung im 3. Reich selbst anbelangt. Wenn es aber darum geht, seine These von der geplanten u. industriellen Vernichtung der Juden zu untermauern, so tritt er im wesentlichen seit den Nürnberger Tribunalen auf der Stelle: nach wie vor gibt es keine forensischen Untersuchungen, die diese These abstützen; nach wie vor gibt es keine Dokumente, die diese These einwandfrei untermauern; u. nach wie vor verläßt man sich fast ausschließlich auf eine naturgemäß in ihrer Anzahl nicht wachsende Zahl von Aussagen, deren mangelnde Zuverlässigkeit durch die fortschreitende revisionistische Forschung immer deutlicher dokumentiert wurde. Man mag hier Maurice Bardèches "Nürnberg oder die Falschmünzer" u. Rassiniers "Die Lügen des Odysseus" als erste Zeugen-Kritik betrachten, die, um den revisionistischen Fortschritt erneut hervorzuheben, mit Werken wie Roques’ Analyse des Gerstein-Geständnisses, meiner Untersuchung des Wertes von Aussagen u. Geständnissen zum Holocaust u. Grafs Analyse der Aussagen über Vergasungen in Auschwitz übertroffen wurden.

Mit anderen Worten: der Holocaustismus tritt in Sachen “Judenvernichtung” auf der Stelle.

Bevor man über den Holocaust spricht, muß man seine Herausforderung annehmen: “Zeige oder male mir eine Nazi-Gaskammer!”
Alles, was der Holocaustismus anführen kann, sind Baupläne normaler Räume sowie Zeugenaussagen, die in versch. Ausmaß sich untereinander widersprechen, den Tatsachen widersprechen u. dem technisch u. naturwissenschaftlich Möglichen widersprechen. Aber eine technisch nachvollziehbare Definition eines chemischen Massen-schlachthauses, das in der Lage gewesen wäre, die behauptete industrialisierte Vernichtung durchzuführen, hat bisher noch niemand zuwege gebracht. Wie hat es Halton Arp doch gleich ausgedrückt? “[…] was die meisten Menschen heute als fundamental richtiges wissenschaftliches Wissen ansehen, kann kaum von dem unterschieden werden, was Religionen vor einigen Jahrhunderten an Wahrheiten verbreiteten.”
Ähnlich verhält es sich mit anderen Begriffen, die der Holocaustismus einfach so in den Raum wirft, ohne sie überhaupt zu definieren, wie etwa der Umstand, daß es Dokumente aus dem ehem. KL Auschwitz gibt, in denen der Begriff “gasdichte Tür” auftaucht. Der geneigte, hysterisierte Leser bekommt gleich einen Herzkasperl, wenn er auch nur das Präfix “Gas” im Zusammenhang mit Auschwitz hört, u. genau auf diese Assoziation Gas – Gaskammer – Massenmord setzt der Holocaustismus bei seiner unkritischen Anhängerschaft. Da kümmert man sich dann gar nicht mehr darum herauszufinden, was denn dieser Begriff, wenn er in derartigen Dokumenten auftauchte, überhaupt bedeutet haben kann. Revisionisten haben gezeigt, daß es sich dabei nachweislich eben nicht um technisch gasdichte u. ausbruchsichere, ja massenpaniksichere Türen handelte, die für eine Massenvernichtungs-Gaskammer unerläßlich gewesen wären.
In einer geradezu tragikomischen Weise hat der Holocaustismus andererseits die Gewohnheit, völlig harmlose Standardbegriffe nach Gutdünken bzw. gar entgegen der Beweislage umzudefinieren, um damit die eigenen Thesen zu unterstützen. Eine Sammlung dieser klassischen “Uminterpretation der Begriffe” frei nach dem Motto, das nicht sein kann, was nicht sein darf, ist das von Kogon u. Kollegen herausgegebene Werk, "Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas", das in seiner Einleitung dem Leser erklärt, er müsse bestimmte Begriffe anders verstehen, als sie überlicherweise gemeint sind, um in den dann aufgeführten Dokumenten etwas Kriminelles erkennen zu können. Es geht hier im wesentl. um Begriffe wie “Sonderbehandlung” “Sonderaktion”, “Umsiedlung”, “Evakuierung” usw., die lt. Holocaustismus immer dann Judenmord bedeutet haben sollen, wenn es den Herrschaften gerade in den Kram paßt. Diese These von der Tarnsprache wurde allerdings nie eindeutig untermauert, denn obwohl es richtig ist, daß in manchen deutschen Dokumenten Begriffe wie “Sonderbehandlung” eine von der Norm abweichende üble Behandlung bedeuten konnten – sprich Hinrichtung – so ist es ebenso erwiesen, daß ein solcher Begriff genauso gut eine von der Norm abweichende bevorzugte, also angenehme Behandlung bedeuten konnte. Der Revisionismus hat sich dieser Frage in jüngster Zeit erstmals ausführlicher gewidmet u. anhand einiger Beispiele. Aus allgemeineren Untersuchungen zum Holocaust wird schnell klar, daß deutsche Dokumente durchaus “Umsiedlung” u. “Evakuierung” meinten, wenn sie es sagten.
Angesichts der Tatsache, daß Begriffe wie “Sonderbehandlung” u. “Umsiedlung” nachweislich vollkommen harmlose Bedeutungen hatten, fällt die gesamte Argumentation des Holocaustismus bezügl. solcher “Tarnbegriffe” aus logischen Gründen auch in anderem Zusammenhang in sich zusammen: Wie hätte ein Befehlsempfänger im 3. Reich wissen sollen, in welchem Fall er was unter einem solchen Begriff zu verstehen hatte? Befehle hätten nur dann richtig ausgeführt werden können, wenn in dem jeweiligen Befehl erläutert worden wäre, in welchem Sinne diese Ausdrücke gemeint waren. Damit aber hätte der Begriff aufgehört, getarnt zu sein.
Die holocaustische Tarnsprachen-These ist daher nichts als pseudowissenschaftliche Scharlatanerie.
- - -
Insbesondere die gerichtlichen Untersuchungen zum angeblichen “Holocaust”-Verbrechen werden immer wieder als “wasserdicht” (offenkundigkeits-bildend) dargestellt, bei denen Betrug – etwa durch Zeugen oder durch alliierte Untersuchungskommissionen – u. grundlegender Irrtum unmöglich gewesen seien. Was kann sich schon anderes hinter der strafbewehrten Erhebung eines bestimmten Geschichtsbildes in den Rang absoluter “Wahrheit” verbergen als die Behauptung, die gemachten Untersuchungen zur
Feststellung dieser “Wahrheit” seien wasserdicht?
- - - .
Die revisionist. Forschungen werden in aller Regel von den Vertretern des Holocaustismus ignoriert, mit wenigen Ausnahmen. Der einzige wissenschaftl. Schlagabtausch von Untersuchungen u. Gegenuntersuchungen erfolgte, nachdem Fred Leuchter erstmals chem. Untersuchungen über Cyanidrückstände in Gemäuern der als “Gaskammern” bezeichneten Gebäude in Auschwitz durchführte. Diese Ergebnisse wurden vom Krakauer Jan-Sehn-Institut für Gerichtstoxikologie nach dessen Ansicht widerlegt, was anschließend wiederum von mir widerlegt wurden u. so im wesentlichen einer Rehabilitierung Leuchters nahe kam. Da der Krakauer Widerlegungsversuch von besonderer Pikanterie ist, werde ich darauf im nächsten Unterabschnitt näher eingehen. Meine eigenen Untersuchungen wurden zwar bisweilen – mit zumeist oberflächlichen Argumenten – angegriffen, aber bisher nicht widerlegt
- - -
“Beste” revisionistische Texte als solche gibt es praktisch nicht, denn veraltete Bücher wurden immer wieder durch neue, bessere ersetzt.
Allerdings gibt es auch Texte, die in Verwendung bleiben, wie etwa Butz’ "Jahrhundertbetrug", der erst jüngst in nur leicht revidierter engl. Auflage neu erschien.
Die Klassiker des Holocaustismus, wie z.B. Reitlinger u. Hilberg, sind Jahrzehnte alt u. werden immer wieder neu aufgelegt. Neuere Veröffentlichungen erscheinen entweder nur auf Spezialgebieten oder sind nicht besser als ihre Vorgänger.
- - -
Allgegenwärtig sind auch Hinweise auf “Schuhe, Brillen, Prothesen, Koffer, Haare”, die immer wieder als Beweise für einen Massenmord angeführt werden, jedoch mit der
Materie nichts zu tun haben u. als Beweise völlig untauglich sind, denn sonst könnte man bei jeder Altkleidersammlung behaupten, es habe ein Massenmord stattgefunden.
- - -
Aufgrund des aggressiven Verhaltens der Gegenseite, die mit allen Mitteln versucht – u. erreicht –, daß die Existenz der Revisionisten zerstört wird (Verlust von Beruf, Familie, Freiheit, ja manchmal sogar von Gesundheit u. Leben), kommt es auf Seiten der Revisionisten bisweilen zu persönlichen Ausfällen u. polemischen Attacken gegen ihre Gegner, was angesichts des Verfolgungsdruckes u.des Leidens, dem sich die Revisionisten ausgesetzt sehen, nicht verwundern kann u. ihnen auch nicht zum Vorwurf gemacht werden sollte. Auch wurde durch einen Revisionisten niemals auch nur einem einzigen Menschen ein Haar gekrümmt oder sonstwie Schaden zugefügt.
Dagegen verunglimpfen die Vertreter des Holocaustismus ihre Kritiker auf das übelste, setzen sie gesellschaftlicher Verfolgung aus, zerstören ihre wirtschaftliche Existenz, werfen sie ins Gefängnis u. begehen Gewaltakte gegen sie bzw. heißen diese gut.
- - -
Daß der Holocaust eine Mischung aus gigantischer Lüge u. gigantischem Irrtum sein könnte, ist für viele unvorstellbar –
- - -
Der Holocaustismus behauptet unvorstellbare u. bisher in Mitteleuropa unbekannte Grausamkeiten u. beruft sich dabei auf Zeugen, die unfaßbare Massenmorde an Juden berichten. Eine rationale Annäherung an das Thema wird in mehrfacher Hinsicht verhindert: erstens dadurch, daß die erfolgreiche Vermittlung des absoluten Grauens einen psychologischen Zustand hervorruft, der einer Hysterie oder einem Schock gleicht, während dessen die rationalen, eine Objektivierung ermöglichenden Hirnfunktionen ausgeschaltet werden, u. zweitens natürlich dadurch, daß die Angehörigen u. Nachfahren der Opfergruppe dieses totalen Horrors zu moralisch unangreifbaren Personen erhoben werden u. jede rationale, also zweifelnde Annäherung an dieses Thema unvermeidbar als Angriff auf den Status der vermeintlichen Opfergruppe u. deren moralische Legitimität interpretiert wird, was den gesellschaftlich tödlichen Vorwurf des “Antisemitismus” geradezu heraufbeschwört. Wer es also schafft, trotz Hysterisierungsbeeinflussung sein Hirn dennoch kritikfähig zu halten, erfährt sodann die Angst vor Ausgrenzung u. Verfolgung, wenn man auch nur Zweifel am Unanzweifelbaren zuläßt.
- - -
Die Geschichtswissenschaft ist per se eine interdisziplinäre Wissenschaft, die keiner speziellen Vorkenntnisse bedarf, so daß sie allen offen ist. Referenzen zu Kenntnissen aus anderen Fachbereichen sind daher nicht unüblich. Allerdings sind es besonders die Revisionisten, die auf Spezialwissen aus anderen Disziplinen zurückgreifen, jedoch nicht auf angebliches, sondern auf tatsächlich existierendes, da viele Revisionisten akademische Grade in anderen Disziplinen haben, und das dadurch erworbene Wissen wird bei ihren Forschungen angewandt.
Es ist auffallend, daß sich der Holocaustismus, wenn er auf andere Disziplinen zurückgreift, auf Scheinexperten beruft: J.-C. Pressac als Apotheker wird als Krematoriumsfachmann vorgeschoben, der Kulturhistoriker Prof. van Pelt als Architekt, und der Techniker Prof. Markiewicz mimt den Chemiker.
- - -


Zuletzt von Dissident am Di Dez 20, 2016 4:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Germar Rudolf

Beitrag von Dissident am Di Dez 20, 2016 11:09 am

Fortsetzung
Auch die Anzeigenkampagne des Juden Aze Brauner u. seiner Freunde am 6.5.1995 in der FAZ u. der Südd. Zeitung, in der die alten, sogar vom Jerusalemer Holocaust-Institut Yad Vashem längst widerlegten Lügen von Seife aus Judenfett.. aufgewärmt wurden, scheint unsere Juristen nicht darüber nachdenklich zu machen, daß nicht alles, was ein Jude bezüglich der Jahre 1933 bis 1945 sagt, wahr sein muß.
Selbst die jüngst wieder bestätigte Erkenntnis, daß der Jude Ilja Ehrenburg als Chefgreuelpropagandist Stalins einer der größten Fälscher u. Lügner auch in Fragen der vermeintlichen NS-Judenvernichtung war, scheint in Deutschland niemanden zu beeindrucken. Vielmehr scheint bei der BRD-Justiz zu gelten: ein Jude sagt immer die Wahrheit; ein Nichtjude hingegen, der einen Juden bezichtigt, die Unwahrheit zu berichten oder gar zu lügen, gehört ins Gefängnis.
- - -
Shmuel Krakowski, Archivdirektor von Yad Vashem, sowie Professor Yehuda Bauer gaben 1990 endlich zu, daß “the Nazis never made soap from human fat” (die Nazis machten niemals Seife aus Menschenfett), The Jerusalem Post International Edition, 5.5.1990; siehe M. Weber, JHR 11(2) (1991) S. 217-227 (www.vho.org/GB/Journals/JHR/11/2/Weber217-227.html).
- - -
Nur 2 Jahre nach Erscheinen von Finkelsteins Buch veröffentlichte Fritjof Meyer, einst Leitender Redakteur des linken Nachrichtenmagazins Der Spiegel, einen wissen-schaftlichen Beitrag, in dem er die Opferzahl des Lagers Auschwitz behandelte. Er legte darin dar, in den Krematorien von Birkenau habe es nur einige mißlungene Testvergasungen gegeben, nicht aber einen Massenmord in der Größenordnung eines Völkermordes. Mit anderen Worten: Meyer legte die Haupttatorte “Krematorien” des Holocaust-Haupttatortes “Auschwitz” still. Und auch hier erfolgte keine strafrechtliche Verfolgung des Autors, denn ähnlich wie Finkelstein bestritt auch Meyer nicht den Holocaust als Ganzes, sondern lediglich ein paar bestimmte Tatorte, und vor allem machte Meyer keine Aussagen über die politische u. finanzielle Ausbeutung des Themas durch jüdische Lobbygruppen. Objektiv betrachtet jedoch kommt Meyers sensationelle These jener nahe, die ich seit 1992 gemacht habe, nämlich daß “die bezeugten Massenvergasungen mit Blausäure in den angeblichen ‘Gaskammern’ in Auschwitz nicht stattgefunden haben” können, um hier einmal mich selbst zu zitieren.
Meyers Artikel ist daher nicht weniger als eine teilweise, wenn auch späte Rehabilitierung für mich, u. es mag nur weniger weiterer Revisionen des offiziellen Auschwitz-Bildes bedürfen, um jenen Punkt zu erreichen, an dem es sich mit dem deckt, was ich in meinem Gutachten ausführte. Abschließen darf ich diese Betrachtung mit der Anmerkung, daß inzwischen sogar einer der internat. anerkanntesten Historiker der Geschichte des 3. Reiches, Prof. Dr. Werner Maser, sich Fritjof Meyer angeschlossen u. dessen Teilrevisionen zum Holocaust noch wesentlich weiter getrieben hat.
Halten wir fest:
– Wenn jemand sagt, “Juden lügen u. übertreiben in Sachen Holocaust um finanzieller u. politischer Vorteile willen”, so ist das in Ordnung, solange man den Massenmord selbst nicht anzweifelt. Man darf also behaupten, das eine Eins tatsächlich eine Eins ist: 1 = 1.
– Wenn jemand sagt, daß “die bezeugten Massenvergasungen mit Blausäure in den angeblichen ‘Gaskammern’ in Auschwitz haben nicht stattgefunden”, so ist auch das in Ordnung, solange man den Massenmord ansonsten nicht anzweifelt u. auch nicht behauptet, andersartige Behauptungen seien Lügen u. Übertreibungen, die aus politischem und/oder finanziellem Kalkül gemacht werden. Man darf also sagen, das eine Zwei eine Zwei ist: 2 = 2.
Wenn ich allerdings behaupte, daß “die bezeugten Massenvergasungen mit Blausäure in den angeblichen ‘Gaskammern’ in Auschwitz nicht stattgefunden haben” u. zudem angeblich zwischen den Zeilen suggeriere, daß “Juden lügen u. übertreiben in Sachen Holocaust um finanzieller u. politischer Vorteile willen”, also wenn ich lediglich suggeriere(!), Eins plus Zwei ergebe Drei: 1 + 2 = 3 – dann gehe ich für 14 Monate ins Gefängnis…
Und eine solche Behandlung nennt man dann “Rechststaatlichkeit” im modernen Deutschland.
- - -
Man stelle sich einen Sachverständigen für Blutalkoholanalysen vor. Er wird gebeten, Blutproben eines Angeklagten, der wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht steht, auf ihren Alkoholgehalt zu untersuchen. Die Analyseergebnisse des Sachverständigen zeigen, daß der Angeklagte zur Tatzeit tatsächlich betrunken war. Mit dieser Aussage widerspricht der Sachverständige allerdings den Ausführungen vieler Zeugen, die behaupten, der Angeklagte sei zur Tatzeit nicht betrunken gewesen. Man stelle sich nun vor, der mit dem Fall befaßte Richter würde entscheiden, den Sachverständigen nicht aussagen zu lassen, weil dessen Aussage die Öffentlichkeit zu der Annahme verleiten könnte, daß die vielen Zeugen aus niederen Beweggründen gelogen haben könnten, was eine Beleidigung der Zeugen, einer Aufstachelung zum Haß gegen sie u. einer Verhetzung des Volkes gleichkäme.
Als der Sachverständige es schließlich wagt, seine Ergebnisse zu veröffentlichen, wird er mit der angeführten Argumentation selbst wegen Beleidigung, Volksverhetzung u. Aufstachelung zum Haß gegen diese Zeugen u. deren Angehörige angeklagt. Er wird zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.
Das ist genau, was mir passiert ist. Man muß nur das Blut mit den Gaskammerwänden u. den Alkohol mit den Überresten des Giftgasprodukts Zyklon B austauschen.
- - -
wäre mir damals der Gedanke gekommen, die von deutschen Gerichten praktizierte Beweisunterdrückung darzustellen, so hätte ich dies in sachlicherem Tone getan, belegt mit Fallbeispielen u. Bezügen auf Strafrecht u. herrschende Rechtsprechung.
- - -
.. nur der Staat darf sich ein Rechtsstaat nennen, in dem Gesetze allgemein gelten –, so hieße dies, daß jeder Sachverständige eingesperrt würde, sobald er irgendeinem Zeugen widerspricht –  Das IST die Perversion der bundesdeutschen Justiz.
- - -
Bei diesem Beweisantrag jaulte der Staatsanwalt auf: “Dieser Beweisantrag ist eine Beleidigung der Opfer,” schrie er mit hochrotem Kopf in den Gerichtssaal.
Herrmann erwiderte: “Dann wurden ihre Opfer durch das Auschwitz-Urteil von Frankfurt beleidigt, Herr Staatsanwalt. Das meiste, was ich vorgelesen habe, sind Erkenntnisse des Gerichts aus dem großen Frankfurter Auschwitz-Prozeß. Das können Sie im Urteil nachlesen.” Daraufhin blieb der Staatsanwalt stumm. Interessant, daß sich ein Staatsanwalt mit einem einzigen, aber magischen Wort aus jeglicher Beweisnot befreien kann: “offenkundig”. Er kennt weder die Urteile der NS-Prozesse, noch
weiß er um historische Zusammenhänge sowie über naturwissenschaftliche Fakten Bescheid. Alles was ein Staatsanwalt an Fähigkeiten zu einem solchen Verfahren mitbringen muß, ist: Er muß den Satz “abzulehnen wegen Offenkundigkeit” aussprechen können.
- - -
Dr. Schaller legte mit seinen Beweisanträgen das Buch des jüdischen Princeton Professors Arno J. Mayer vor. Mayer postuliert in seinem Buch, daß der größte Teil aller Auschwitz-Häftlinge eines natürlichen Todes starben u. daß es keinen Hitler-Befehl zur “Vergasung” der Juden gab. Mayer konstatiert, daß die “Beweise” für die “Gaskammern rar u. unzuverlässig” sind. Der Anwalt legt als Beweis gegen die “Offenkundigkeit von Gaskammern” das Buch des brit. Geschichtsprofessors F. H. Hinsley bei. Hinsley ist der offizielle Geschichtsschreiber der englischen Krone. In den königl. Buchhandlung ist sein Buch BRITISH INTELLIGENCE IN THE SECOND WORLD WAR zu erstehen. Eine Neuauflage erfolgte 1989. Auf Seite 673 erklärt Hinsley, daß die Engländer ab 1942 die kodierten Meldungen aus den KZ geknackt hatten. Die Engländer fanden heraus, daß die Haupttodesursache in Auschwitz Krankheit war. Aber es gab auch Erschießungen u. Hängen, berichtet Hinsley. “Es fanden sich allerdings keine Hinweise in den entschlüsselten Meldungen über Vergasungen”, gesteht der offizielle Geschichtswissenschaftler des engl. Königshauses. Auch diese Beweisanträge beantragte der Staatsanwalt wegen “Offenkundigkeit” abzulehnen. Das Gericht schloß sich ein weiteres Mal dem Antrag der Staatsanwaltschaft an.
- -  -
Rechtsanwalt Herrmann überreichte anschließend eine große Auswahl der offiziellen Sterbebücher von Auschwitz. 1989 wurden diese Totenbücher in der Sowjetunion veröffentlicht. Diese amtlichen Schriftstücke dokumentieren in minutiösen Aufzeichnungen 66.000 Sterbefälle. Sämtl. Dokumente liegen bei dem Sonderstandesamt Arolsen unter Verschluß. Niemand darf sie einsehen. Ein 10-Länder-Gremium, darunter Israel, verweigert jede Einsicht in diese Dokumente. Nun ist es dem Journalisten W. Kempkens gelungen, diese Dokumente in den Moskauer Archiven abzulichten. Ein repräsentativer Querschnitt wurde von Herrmann dem Gericht übergeben. Die Verteidigung beantragte, Kempkens als Zeugen zu hören. Die Holocauster reden sich bislang wegen der Sterbeziffer von 66.000 damit heraus, daß die alten u. arbeitsunfähigen Juden an der “Rampe” aussortiert u. sofort “vergast”, also gar nicht erst in der Lagerregistratur aufgenommen worden seien. Die Sterbebücher beweisen aber das Gegenteil. Bei den meisten Todesfällen handelt es sich um alte Menschen. Die meisten davon waren Juden. Der Staatsanwalt beantragte, die Dokumente nicht als Beweismittel zuzulassen, die Gaskammern seien eine “offenkundige” Tatsache. Das Gericht schloß sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft an.
- - -
andere mysteriöse Todesfälle, wie beispielsweise an die von Franz Josef Strauß u. seiner Frau Marianne. Erst starb Marianne Strauß aus ungeklärter Ursache bei einem Verkehrsunfall. Dann verschied der kerngesunde, ehem. bayr. Ministerpräsident unter merkwürdigen, medizinisch nicht völlig geklärten Umständen selbst.
Die ALLGEM. JÜD. WO. ZTG. vom 29.10.1992 erinnert an die Absichten von Strauß: “Dies zeigt schon die Erklärung von Strauß am 1.2.1987, wonach die BRD aus dem Schatten der Nazi-Vergangenheit heraustreten u. ein neues Kapitel im Buch der Geschichte aufschlagen sollte...”
Der Überleitungsvertrag der Siegermächte verbietet Deutschland, “aus der Nazi-Vergangenheit herauszutreten u. ein neues Kapitel im Buch der Geschichte aufzuschlagen”. Den Alliierten wäre im Nachhinein ihre Rechtfertigung für ihre am deutschen Volk verübten Verbrechen genommen u. das Judentum verlöre mit einem Schlag seine identitätsstiftende Grundlage. Dadurch wäre die Existenz des Staates Israel gefährdet.
- - -
“Der Volksverhetzungsparagraph: Ein hilfloser Versuch, den Historikerstreit mit juristischen Mitteln autoritativ zu entscheiden.”
Horst Meier


Zuletzt von Dissident am Di Dez 20, 2016 4:12 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Germar Rudolf

Beitrag von Dissident am Di Dez 20, 2016 12:29 pm

Fortsetzung
“Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern. Die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebendige Eingeständnis der Herrschenden, daß sie nur
verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.”
Johann Nestroy (1801-1862)
- - -
Nachfolgend werde ich anhand meiner eigenen Erfahrungen aufzeigen, daß der Rechtsstaat in Deutschland derart viele Schlupflöcher aufweist, daß es dem Rechtssystem im allgemeinen wie den Richtern im besonderen sehr leicht gemacht wird, dem auf ihnen lastenden außerordentlichen politischen Druck nachzugeben u. willkürliche, unkorrigierbare Entscheidungen zu fällen, wobei ihnen die Tatsache zugute kommt, daß alles so scheint, als würde es völlig korrekt nach Recht u. Gesetz gemacht.
---
Schlußfolgerungen
Wenn in der BRD ein Richter oder ein Richterkollegium ein Unrechtsurteil fällen möchte, so ist dies angesichts der strafprozessualen Gegebenheiten ohne weiteres möglich, sofern sie sich sicher sein können, daß es keine Lobby gibt, die in der Öffentlichkeit für Gegenwehr sorgen kann. Die Angaben von Zeugen u. Angeklagten lassen sich nach Belieben manipulieren. Beweismittel lassen sich im Urteil nach Belieben interpretieren oder gar nachträglich einführen. Eingeführte Beweismittel können unauffällig
übergangen u. ausländische Zeugen nach Gutdünken abgelehnt werden. Entlastungsbeweise lassen sich als Täuschungsmanöver des Angeklagten abtun u. dienen so als Beweis für die besondere Strafwürdigkeit des Angeklagten. Eine 2. Instanz zur Ermöglichung einer Korrektur dieser Maßnahmen läßt sich bei entsprechendem öffentlichen Bedarf ausschließen, u. die Beweiswürdigung des Gerichts ist weder an die eingeführten Beweismittel noch an die Logik gebunden.
Die Frage, wie man solchen Zuständen Herr werden könnte, um zukünftigen Mißbrauch möglichst einzuschränken, wäre von redlichen Juristen u. Politikern zu beantworten.
- - -
Vollends zur Hysterie schlug die Menschenjagd auf mich dann im März 2000 um, eingeleitet von einem Bericht der BBC am 28.3.2000, der dann tags darauf im südenglischen regionalen Fernsehsender ITV um 23:20 Uhr wiederholt wurde: Es wurden etwa 6 Bilder von mir gezeigt, entnommen meiner Internet-Seite, und die Zuschauer wurden vor diesem “Nazi-Sympathisanten” gewarnt, so als würde ich mit Waffen herumlaufen und Menschen wahllos umbringen.
- - -
Im modernen Informationszeitalter spielen die Medien die zentrale Rolle bei der Willensbildung des Volkes. Dementsprechend müßte garantiert sein, daß diese Medien das Volk umfassend u. wahrheitsgemäß informieren. Die bewußt falsche u. einseitige Information der Bevölkerung hingegen muß beim Volk automatisch zu falschen Vorstellungen der Realität u. damit zu falschen politischen Entscheidungen führen. Die bewußte Desinformation durch Nachrichtenunterschlagung oder Verbreitung von Falschnachrichten wäre mithin eines der schwersten politisch motivierten Verbrechen, das in einer Demokratie begangen werden könnte.
- -  -
Die Frage nach den exekutiven u. juristischen Mitteln, die die umfassende u. wahrheitsgemäße Information der Bevölkerung garantieren könnte, ist angesichts der Meinungs- u. Pressefreiheit sicher brisant. Man könnte zum Beispiel anregen, daß die Medien einer demokratischen Kontrolle unterworfen werden in dem Sinne, daß eine politische wie wirtschaftliche Monopolbildung wichtiger Medien verhindert wird. Zu denken wäre u.a. an einen ihrer Wähler- bzw. Anhängerschaft proportionalen Zugang politischer Parteien u. weltanschaulicher Vereinigungen (z.B. Religionen) zu den ihren Aktionsradius abdeckenden Medien, und zwar ohne Rücksicht auf Prozentklauseln.
Ferner könnte das Gegendarstellungsrecht auch auf jene Fälle erweitert werden, wo nicht eine Person in ihrer Ehre angegriffen wurde, sondern wo nachgewiesen werden kann, daß eine verbreitete Nachricht grob einseitig oder gar falsch war, wo also die Wahrheitspflicht als solche grob verletzt wurde.
- -  -
Letztlich glaube ich, daß wir keine Gesetze brauchen, um Lügner zu zensieren, sondern Gesetze, die Zensoren bestrafen u. Monopolisten zurechtweisen.
Das allein kann ein Heilmittel gegen die eskalierende Zensur in der heutigen Welt sein. Und zu guter Letzt: Was ist – bzw. wäre – ein unumschränktes Recht auf freie Meinungsäußerung wert, solange wir kein Recht haben, daß unsere Meinung auch gehört wird? Die heutige stark monopolisierte u. von der politischen Korrektheit tyrannisierte Medienwelt mag in vielen Ländern legalistisch betrachtet vielleicht frei sein, aber was nützt dies, wenn wir unsere Meinungen nur dort äußern können – im privaten Berich –, wo sie nicht gehört werden?
Wie wäre es daher mit einem Bürgerrecht auf Meinungsanhörung?
Oder vielleicht haben wir genau das ja nun mit der neuen Masseninstruktionswaffe: Internet…
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Seit Jahren behauptet des US-Außenministerium in seinem Bericht über Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern der Welt, es gebe keine Berichte über politische Gefangene in Deutschland. Hier nun meine kurze Liste jener Personen, die ich persönlich kenne u. die in Deutschland in den Jahren vor meiner eigenen Verhaftung aus politischen Gründen inhaftiert waren, weil sie auf friedliche Weise friedliche Ansichten äußerten, wegen denen man in Deutschland ins Gefängnis gesteckt wird: Fredrick Toben, Udo Walendy, Hans Schmidt, Fred Leuchter, Günter Deckert, Hans-Jürgen Witzsch, Ernst-Günther Kögel, Erhard Kemper u. nicht zuletzt Ernst Zündel.
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In einem anderen Werk analysierte Witzsch einen der Nachkriegsprozesse, nämlich des Verfahrens gegen Oswald Pohl, den Leiter der Wirtschaftsabteilung des KL-Systems des 3. Reiches. Witzsch wies nach, daß die Verfahrensweise der alliierten Siegermächte vor Gericht rechtswidrig war u. daß das gegen Pohl gefällte Urteil angesichts der Beweislage rechtlich u. historisch unhaltbar war. Als Ergebnis dieser Arbeiten wurde Herr Witzsch zuerst als Gymnasiallehrer suspendiert, u. das Land Bayern versuchte, ihn für immer aus seiner Stellung zu entfernen u. seine Pension zu kürzen.
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Geradezu tragikomisch war der Versuch der deutschen Behörden, Walendys Buch "Wahrheit für Deutschland" zu verbieten. Walendy widerlegt darin die Behauptung, daß Deutschland allein oder hauptsächlich für den Ausbruch des 2. Weltkrieges verantwortlich sei. Walendy verklagte die deutsche Regierung wiederholt wegen deren Indizierung seines Buches. Walendy gewann jeden Prozeß, aber nachdem die Bundesregierung gezwungen war, das Buch freizugeben, setzte sie das Buch einfach am nächsten Tag wieder auf den Index, mit einer nur wenig geänderten Begründung. Walendy klagte wieder, gewann wieder, u. der Fall entwickelte sich zu einer Schmieren-komödie. Die deutschen Behörden waren dumm genug, in einem ihrer Schriftsätze festzustellen, daß Walendys Buch gut fundiert war, u. daß seine These, Deutschland sei nicht am Ausbruch des 2. Weltkrieges schuld, nicht widerlegt werden könne. Das war aber in den Augen der Bundesregierung um so mehr ein Grund, um das Buch zu verbieten, da junge Leute, wenn sie auf eine solche These stoßen, automatisch geistig verwirrt werden müßten, nachdem sie jahrzehntelang in allen Medien u. den Schulen die gegenteilige Behauptung von der Alleinkriegsschuld Deutschlands gehört hatten. Mit anderen Worten: die Bundesregierung gab zu, daß Walendys Buch wissenschaftlich richtig war, daß alle von der Regierung genehmigten Schulbücher eine Sammlung von Lügen sind. Daß Kinder, wenn sie über die betrügerische Handlungsweise ihrer Regierung erfahren, darüber empört reagieren könnten, war den bundesdeutschen Behörden Grund genug, um Walendy zu zensieren, anstatt die Schulbücher zu berichtigen. Schließlich wurde das fast 30 Jahre lang aufrechterhaltene Verbot von Walendys Buch vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben.
Der Kern des Urteils besagt, daß die Bundesregierung alle Schüler belügt u. sich in höchstem Maße mit illegaler Zensur abgibt.
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Der Unterschied zwischen der damaligen kommunistischen DDR u. dem heutigen vereinten Deutschland liegt darin, daß das heutige Deutschland die Deutschen fett u. damit politisch impotent macht u. ihnen zudem keine Fluchtmöglichkeit mehr bietet, indem sie das gesamte deutsche Territorium einnimmt u. Deutschlands Nachbarn drängt, nach ihrem Wunsch zu handeln (vor allem: Dissidenten auszuliefern) – folglich braucht sie an den deutschen Grenzen keine Mauer u. Selbstschußanlagen mehr.
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Deutschland ist in Wirklichkeit zu einem linksextremen Staat geworden, der immer mehr dem ehemaligen kommunistischen Regime der DDR gleicht.
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All dies wird in Deutschland nicht direkt geheimgehalten, aber der Durchschnittsbürger hat keine Ahnung davon, wie tief das Prinzip einer politischen Gerichtsbarkeit im deutschen Justizwesen verwurzelt ist, so daß es sogar die organisatorischen Strukturen durchdringt. Die Öffentlichkeit hat hiervon keine Kenntnis, weil diese Gegebenheiten in den Nachrichten überhaupt nicht behandelt werden.
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Bei einem Kurs für Wirtschafts-Management hielt ich 1994 einen spontanen Vortrag. Ich ging zum Tageslichtprojektor u. begann:
“Ich möchte Ihnen das Ergebnis einer bemerkenswerten Umfrage vorstellen, die vor ein paar Jahren durchgeführt wurde. Bei dieser Umfrage sollten 1000 repräsentativ ausgewählte Deutsche die Frage beantworten, wer am deutsch-ungarischen Krieg von 1880 schuld war. Die Ergebnisse der Umfrage waren wie folgt:
Mit Farbstiften malte ich die Säulen für jede Antwort auf:
“83 % der Deutschen antworteten, daß Deutschland an diesem Krieg schuld war;
7 % der Deutschen antworteten, daß Ungarn an diesem Krieg schuld war.
10 % hatten andere Antworten.”
Zu Zuhörer lauschten still, als ich fortfuhr: “Jetzt kommt die Pointe: Es gab nie einen deutsch-ungar. Krieg. In der Tat wußten dies die meisten der 10% unter der Rubrik ‘andere Antworten’. Was sagt uns dieser Vorfall, abgesehen davon, daß es mit den Geschichtskenntnissen nicht allzu weit her ist? Nun, er besagt, daß die Deutschen in ihrer großen Mehrheit dazu neigen, sich selbst auch dann die Schuld an Verbrechen zuzuschreiben, wenn diese Verbrechen überhaupt nie begangen wurden.”
Jetzt hätte man eine Nadel auf den Boden fallen hören können. Ich fuhr fort:
“Das ist besonders interessant, wenn man es mit Umfragen bei anderen Nationen vergleicht. Wenn die Schuldfrage über irgendeinen ähnlich erfundenen Krieg beispielsweise in Großbritannien oder den USA gestellt wird, sieht das Ergebnis in der Regel umgekehrt aus: die meisten Menschen beschuldigen nicht die eigene Nation, sondern die andere für einen derartigen Krieg, der ihnen nicht im Gedächtnis ist. Ich denke, daß uns dies veranlassen sollte, uns über den psychologischen Zustand des deutschen Volkes Gedanken zu machen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.”
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Wenn man z.B. abweichende Auffassungen zu bestimmten geschichtlichen Fragen anführt, geht dies natürlich nicht mit gefühlsbelasteten Erklärungen über eine bestimmte Gruppe einher. Aber solche abweichenden Meinungen sind sehr oft linken oder jüdischen Gruppen zuwider, daher klassifizieren diese sie als “Haßverbrechen” – angeblich,
weil sie zu Haß gegen diese Gruppen aufstacheln, in Wirklichkeit aber, weil diese Gruppen solche Meinungen hassen. Es wäre daher sinnvoll, wenn man solche “Verbrechen” nicht als “Haßverbrechen” bezeichnen würde, weil sie keine Verbrechen im eigentlichen Sinne darstellen, sondern Orwell’sche “Gedankenverbrechen”, oder, wie die deutschen Behörden sie nennen, “Propaganda-Delikte”. Fassen wir die Situation zusammen: Deutschland und seine politischen Führer sind von einem Extrem ins andere gefallen, von extremem Nationalismus zu extremem Selbsthaß und zu Selbstzerstörung, von der brutalen Unterdrückung antipatriotischer Kräfte zur brutalen Unterdrückung patriotischer Kräfte.
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Vor 400 Jahren wagte es niemand, diejenigen zu verteidigen, die von der Obrigkeit als Hexen ausgemacht worden waren. In der Sowjetunion konnte es fatal sein, wenn jemand als Kapitalist bezeichnet wurde.
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Ende des 20. u. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde immer deutlicher, daß das Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen am 9.5.1945 nicht das Ende des 2. Weltkrieges war. Seither wird mit zunehmendem Maße mit den viel schärferen Waffen der politischen Propaganda u. Desinformation geschossen. Am Anfang standen die alliierten Siegertribunale, denen der Chefankläger Jackson höchstpersönlich den Zweck zuwies, die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln zu sein. Schließlich folgte die Umerziehung, die uns im trojanischen Pferd von Demokratie u. Aufklärung Traditions-, Kultur- u. Wertevernichtung brachte. Ihr erklärtes Ziel war die Zerstörung der deutschen Eigenart, sei es ethnisch oder kulturell. Ihre Mittel waren die Installation linksideologisch geschulter Alliierter oder williger deutscher Lakaien vor allem in den Medien u. Universitäten. Wichtigstes Mittel zur Erreichung ihrer Ziele war u. ist die sogen. Vergangenheitsbewältigung, das heißt, die bewußte Fälschung, Falsch-interpretation, Verzerrung u. einseitige Darstellung der deutschen Geschichte u. somit die Vernichtung der Fruchtbarkeit des Wurzelgrundes jeder deutschen politischen, kulturellen u. ethnischen Identität.
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Zuletzt von Dissident am Di Dez 20, 2016 4:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Der Historikerstreit

Beitrag von Dissident am Di Dez 20, 2016 3:10 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Historikerstreit Der Historikerstreit von 1986/87 war eine zeitgeschichtliche Debatte in Deutschland um die Singularität des Holocaust u. die Frage, welche Rolle dieser für ein identitätsstiftendes Geschichtsbild Deutschlands spielen soll.

Auslöser war ein Artikel Ernst Noltes vom Juni 1986, der den Holocaust in Form rhetorischer Fragen als Reaktion der Nationalsozialisten auf vorausgegangene Massenverbrechen u. das Gulag-System in der Sowjetunion darstellte.

Diese und andere Aussagen von 3 weiteren bundesdeutschen Historikern kritisierte der Philosoph Jürgen Habermas als „Revisionismus“, der ein deutsches Nationalbewusstsein durch das Abschütteln einer „entmoralisierten Vergangenheit“ erneuern solle. Darauf reagierten viele deutsche Historiker, Journalisten u.a. interessierte Autoren mit Leserbriefen oder Zeitungsartikeln, die später als Buch gesammelt erschienen. Diese Debatte dauerte etwa 1 Jahr.
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Seit etwa 1979 sahen einige dem linksliberalen Spektrum zugeordnete Wissenschaftler einen konservativen Richtungswechsel im wissenschaftlichen u. öffentlichen Diskurs über die NS-Zeit. Jürgen Habermas beschrieb damals eine „Neue Rechte“, die eine „Rückeroberung von Definitionsgewalten“ geradezu strategisch plane. Hans u. Wolfgang Mommsen sowie Hans-Ulrich Wehler sahen solche Tendenzen auch in der NS-Forschung. Die „geistig-moralische Wende“, die Bundeskanzler Kohl 1982 in seiner Regierungs-erklärung ankündigte, besonders sein Diktum von der „Gnade der späten Geburt“ 1984 in Israel u. seinen Besuch eines Soldatenfriedhofs in Bitburg, auf dem auch Waffen-SS-Mitglieder begraben sind, mit US-Präsident Reagan 1985 betrachteten viele als Zeichen u. Verstärkung eines Trends, die historisch-politische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Sinne einer verbreiteten Schlussstrich-Mentalität stillzulegen. Sie lehnten daher Kohls Initiative für ein Deutsches Historisches Museum in West-Berlin u. die Besetzung der Gründungskommission (darunter Michael Stürmer) vielfach als Versuch ab, ein konservatives, nationalverträgliches Geschichtsbild politisch zu verordnen.

Demgegenüber wurde der Holocaust in den Massenmedien seit der Fernsehserie Holocaust (1978; deutsch Januar 1979) u. erneut mit dem Dokumentarfilm Shoah (1986) verstärkt thematisiert. Am 50. Jahrestag der NS-„Machtergreifung“ (30.1.1983) u. am 40. Jahrestag der deutschen Gesamtkapitulation (8.5.1985) wurde der NS-Verbrechen öffentlich breit gedacht. Richard von Weizsäcker beschrieb den 8.5.1945 als erster deutscher Bundespräsident als „Tag der Befreiung“ vom NS, nicht mehr nur als Niederlage der Wehrmacht, u. bekannte sich zum Vorrang des Gedenkens an die Opfer des Faschismus.

Die bereits existierende fachhistorische Polarisierung, die politische Konstellation sowie das Austragen dieser Debatte in Massenmedien waren laut Klaus Kracht wesentliche Ursachen für Lagerbildung, polemische Überspitzungen u. Mangel an weiterführenden Ergebnissen des späteren Historikerstreits.
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Nolte konstatierte darin ein durchweg und anhaltend negatives Bild des „Dritten Reichs“ ... Dies berge die Gefahr für die Wissenschaft in sich, die Geschichte nur aus dem Blickwinkel der Sieger wahrzunehmen und festzuschreiben. Heute bedürfe diese Sicht aufgrund neuer Zeitumstände einer Revision ...
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.. der Präsident der Jewish Agency Chaim Weizmann habe Anfang Sept. 1939 geäußert, dass „die Juden in aller Welt in diesem Krieg auf der Seite Englands kämpfen würden.“ Damit lasse sich die These begründen, „dass Hitler die deutschen Juden als Kriegsgefangene behandeln u. d.h. internieren durfte.“
- - -
Auch der Luftangriff auf Hamburg 1943 zeige einen „Vernichtungswillen der Alliierten gegenüber der deutschen Zivilbevölkerung“ ---
Man könne Morde durch Vergleiche mit anderen Morden nicht rechtfertigen, aber „den anderen“ Massenmord nicht ausblenden, da hier ein „kausaler Nexus“ wahrscheinlich sei. Der Sinn dieser Geschichtsbetrachtung könne nur im „Freiwerden von der Tyrannei des kollektivistischen Denkens bestehen“, das auch die Vergangenheitsbewältigung der NS-Zeit präge ---
Am 11.7.1986 veröffentlichte die Wochenzeitung Die Zeit den Artikel "Eine Art Schadensabwicklung", den sie auf Seite 1 als „Kampfansage“ vorstellte. Darin kritisierte Jürgen Habermas „die apologetischen Tendenzen in der deutschen Zeitgeschichtsschreibung“ (Untertitel), namentlich in Aufsätzen von Michael Stürmer, Andreas Hillgruber, Klaus Hildebrand u. vor allem Ernst Nolte ---

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) veröffentlichte 1986 zunächst Artikel von Michael Stürmer (25.4.) u. Ernst Nolte (6.6.) sowie einen wenig beachteten Vortrag von Christian Meier (28.6.), die sich auf die NS-Zeit u. deren Bedeutung für das deutsche Geschichtsbild, aber nicht direkt aufeinander bezogen. Noltes Thesen wurden vom Berliner Historiker Henning Köhler in einem Leserbrief in der FAZ vom 26.6. scharf kritisiert. Die eigentl. Debatte eröffnete der Artikel von Habermas in der Zeit (11.7.) sowie eine Kritik von Micha Brumlik an Hillgrubers Buch "Zweierlei Untergang" v. 28.5., die die taz am 12.7. veröffentlichte. Auf Habermas reagierten zunächst 3 der von ihm kritisierten Autoren in der FAZ: Hildebrandt mit einem längeren Artikel (31.7.), Nolte (1.8.) u. Stürmer (16.8.) mit knappen Leserbriefen. Habermas antwortete dort am 11.8. auf Hildebrandt.
Ab Ende August nahmen immer mehr nicht von Habermas kritisierte Autoren in versch. deutschsprachigen Zeitungen u. Zeitschriften Stellung: Joachim Fest (FAZ, 29.8.), Karl Dietrich Bracher (FAZ, 6.9.), Eberhard Jäckel (Die Zeit, 12.9.), Helmut Fleischer (Nürnberger Zeitung, 20.9.), Jürgen Kocka (Frankfurter Rundschau, 23.9.), Hagen Schulze (Die Zeit, 26.9.), Hanno Helbling (Neue Zürcher Zeitung, 26.9.), Hans Mommsen (Merkur, Sept./Okt.-Ausgabe; Blätter für deutsche u. internat. Politik, Okt-Ausgabe), Martin Broszat (Die Zeit, 3.10.).

Rudolf Augstein verschärfte den Streit mit einer Kritik vor allem an Hillgruber (Der Spiegel, 6.10.). Darauf reagierten Christian Meier (Rheinischer Merkur, 10.10.), Thomas Nipperdey (Die Zeit, 17.10.) u. Imanuel Geiss (Der Spiegel, 20.10.), bevor erneut die Hauptkontrahenten Nolte (Die Zeit, 31.10.; FAZ, 6.12.), nun auch Hillgruber (Rhein. Merkur, 31.10.; Geschichte in Wissenschaft u. Unterricht, Dez.-Ausgabe), Habermas (Die Zeit, 7.11.), Hildebrandt (Die Welt, 22.11.) u. Stürmer (FAZ, 26.11.) das Wort ergriffen. Zudem beteiligten sich Heinrich August Winkler (Frankfurter Rundschau, 14.11.), nochmals Christian Meier (Die Zeit, 20.11.), Kurt Sontheimer (Rhein. Merkur, 21. November), Richard Löwenthal (FAZ, 29. November), Wolfgang J. Mommsen (Frankfurter Rundschau, 1. Dezember), Horst Möller (Beiträge zur Konfliktforschung, 4. 12.), Walter Euchner (Frankfurter Hefte, Dez.-Ausgabe), Robert Leicht (Die Zeit, 26.12.) u. Joachim Perels (Frankfurter Rundschau, 27.12.). Bis zum Jahresende erreichte der Streit einen gewissen Abschluss.
- - -
Habermas' These eines revisionistischen Trends in der Geschichtswissenschaft, die NS-Verbrechen durch aufrechnende Vergleiche mit anderen Massenverbrechen zugunsten eines einheitlichen, nationalkonservativ nutzbaren Geschichtsbilds zu relativieren u. einzuebnen, kritisierten einige Historiker als künstliches Konstrukt. Dabei wiesen sie seine Zusammenstellung von unterschiedlichen Positionen, die bislang keine gemeinsame Forschungsrichtung vertraten, seine Zitatauswahl u. Zitierweise u. die Verbindung von Historikerfragen mit politischen Absichten zurück ---
Besonders Josef Stalins langfristige Kriegsziele und Völkermordpläne ---
Hillgruber habe daher zu Recht betont: „Befreiung umschreibt nicht die Realität des Frühjahrs 1945.“
Habermas halte .. ein vertrautes Geschichtsbild gegen neue Forschungsergebnisse fest, was Geschichtsschreibung in den „Endzustand einer Utopie“ mit totalitären Zügen zu überführen drohe: „Wer solche Sperren im Dienste des ein für allemal Etablierten aufrichtet, behindert die Forschung u. huldigt dem Dogma.“ Auch Noltes „seit langem vorgelegte Fragen u. Thesen zum Problem der Singularität u. Vergleichbarkeit des NS-Völkermordes“ seien legitim ---
.. neue Forschung, wonach die sowj., teilweise auch britischen u. US-Kriegsziele „weit darüber hinaus“ gegangen seien, „die Deutschen zu befreien, zu zähmen u. zu erziehen.“ Noltes These, Chaim Weizmanns Äußerungen seien eine Kriegserklärung mit „verständlichen“ Folgen, erwähnte Hildebrandt nicht ---
Auch habe er, Nolte, David Irvings These einer jüdischen Kriegserklärung nicht zugestimmt, sondern nur darauf hingewiesen, dass Weizmanns von Historikern wenig beachtete Erklärung „einer Kriegserklärung gleichkam“,so dass sich „Internierung als Gegenmaßnahme begreifen“ lasse --- ein öffentlicher Führerbefehl zur Ermordung aller Juden sei jedoch unbelegt. Dazu habe Hitler aus Rücksicht auf die Reste des liberalen Systems die Macht gefehlt. Dagegen seien „Ausrottung der Bourgeoisie“ u. „Liquidierung der Kulaken“ öffentlich propagiert worden. Habermas habe diese indiskutabel als „Vertreibung“ bezeichnet, Jäckel habe sie mit dem Hinweis verharmlost, es sei ja nicht jeder Bourgeois ermordet worden ---

Die „fundamentale Schuld der kollektivistischen Schuldzuschreibung“ müsse gemeinsam von allen Seiten betrachtet werden.
Um dabei mitzureden, müsse Habermas lernen, „auch dann hinzuhören, wenn er seine Vor-Urteile herausgefordert fühlt.“ ---

Der Althistoriker Egon Flaig erneuert 2011 die damaligen Vorwürfe, Habermas habe Zitate verfälscht, Positionen dramatisiert u. ohne Kenntnis ihrer theoretischen Voraussetzungen aus dem Kontext gerissen. Diese sonst dem „Lumpenjournalismus“ vorbehaltenen „Tricks“ hätten die Debatte absichtlich eskalieren lassen, in der sich Habermas zum moralischen Inquisitor aufgeschwungen habe. Dies habe eine Herrschaft des „moralischen Terrors“ durch „die pestartige Virulenz der Political Correctness u. des Gutmenschentums mit seiner spezifischen Intelligenz“ verstärkt ---



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Dystopie!

Beitrag von Dissident am Mi Dez 21, 2016 11:37 am

Willkommen in der Dystopie!

„Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver sozialer Kontrolle.

Typische Charakteristika einer Dystopie:
Dem Individuum sind durch einen mechanisierten Superstaat wesentliche Freiheiten genommen,
die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört -
und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt.“
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Robert Faurisson

Beitrag von Dissident am Fr Apr 07, 2017 3:52 pm

http://robertfaurisson.blogspot.co.at/2017/01/frag-robert-sagt-dieudonne.html --- Tuesday, January 17, 2017 --- „Frag Robert“, sagt Dieudonné

Am 29.5.2015 verfaßte Jacques Vecker unter dem Titel "'Frag Robert', sagt Dieudonné" eine kraftvolle Würdigung zu Ehren des Professors Robert Faurisson. Damals war der kurzerText nicht in gewünschter Weise gespeichert worden. Hier in  deutscher Sprache (17.01.2017).

Man wird diesen französ. Universitätsprofessor nie gebührend ehren, der sein Leben lang ohne Angst, ohne Vorwurf u. häufig kühn die Fackel des Rechts, der Ehrlichkeit u. der Sorge um die Genauigkeit hochgehalten hat. Wegen seines Durchhaltevermögens ist er in unserem Land die Gallionsfigur des Revisionismus geworden – zur Ehre der Gedankenwelt. Er ist auf den Spuren des Reformators Martin Luther, von Paul Rassinier u. Alexander Solschenizyn gegangen. Vielleicht inspiriert er heutzutage die Julian Assanges oder die Edward Snowdens.

Es gibt nichts Ehrenvolleres als sich für das einzusetzen, das man für gerecht und wahr einschätzt. Also, Schluß mit der Bescheidenheit in der Laudatio!

Beleidigt, erniedrigt, niederträchtig verfolgt u. vielfach körperlich angegriffen worden, ist Robert Faurisson in seinem Wirken die höfliche Persönlichkeit geblieben, die jene kannten, die sich die Mühe gemacht hatten, ihn kennenzulernen. Stets aufgeweckt u. manchmal bissig, lernt man ihn häufig mit einer erstaunlichen Geduld gegenüber seinem Widersacher kennen. Vor einer Herausforderung stehend, hat er sich niemals gedrückt. Sein ganzes Leben ist geprägt worden durch seine Vorliebe für die Klarheit u. die Genauigkeit. Er ist geradeaus u. prägnant. Er vermeidet die Schwatzhaftigkeit. Seine Argumentation, bestückt mit Quellenangaben u. nachprüfbaren Beispielen, gewinnt die Oberhand, weil sie uns das Gefühl gibt, ins Herz eines Werkes oder eines Geschehens zu gehen u. sie vollständig zu erfassen.

Jugendlicher während der Zeit der Besatzung, der Befreiung u. der Säuberung, hat er die Intensität einer Geschichtsepoche erlebt, in der „die Franzosen sich nicht liebten“. Er hat versucht zu verstehen, in ihrer Vielschichtigkeit u. Widersprüchlichkeit, die Verhaltensweisen der Akteure dieser an Grimm reichhaltigen Zeitgeschichte. Gelegentlich ist es ihm widerfahren ein Verhalten an den Tag zu legen, das er später bereut hat. [RF: Beispiel: Das Bedauern, 1942, im Alter von 13 Jahren, mit einem Taschenmesser in seinen Tischpult die Worte „Tötet Laval!“ eingeritzt zu haben.]

2011 hat der Historiker Paul-Eric Blanrue ihm einen Film gewidmet, „Ein Mann“. Der Historiker überfliegt darin eine Existenz, die im Grunde der universitären Wissenschaft im edelsten Sinne gewidmet war.

Indem er sich in das physische u. intellektuelle Abenteuer des Revisionismus begeben hat, waren ihm die Risiken vollauf bewußt, denen er sich aussetzte. Dieser Einsatz schien ihm seiner Würde als Mann geschuldet zu sein. Trotz des Preises, den so eine Entscheidung wahrscheinlich kosten würde, den Verlust der Ruhe seiner Lieben u. das Ende des Fortkommens seiner Karriere, kam für ihn keine andere Wahl in Frage. Er wußte, daß man ihm seinen Wagemut nicht verzeihen würde. Er würde nicht mehr auf den Schutz dessen zählen können, das man das Recht, das gute Recht, das einfache Recht nennt. Brillanter Wissenschaftler, anerkannt von seinesgleichen, ist er von heute auf morgen einer dieser „Führungsköpfe der Lüge“ geworden, dieser „Verbrecher der Geschichte“, geschmäht als „Holocaust-Leugner“. Er ist dann das schwarze Schaf geworden, dessen Verhalten die anderen Schafe nicht mehr verstehen. Weil er sich an die Fakten gehalten hat, u. weil er durch seine Hartnäckigkeit in der Folge eines dieser Tabus in Gefahr gebracht hat, die die Korsettstangen unserer Gesellschaft darstellen, ist er, von sich aus, aus dem Kreis der Menschen verbannt worden. Dennoch bleibt er immer offen für die Diskussion. Am 26.4.1983, nach einem ehrwürdigen Gerichtsverfahren, hat die Berufungskammer von Paris den Wert seiner Untersuchungen u. Arbeiten zur „Problematik der „Nazi“-Gaskammern“ gewürdigt. Sie hat verkündet, daß im Gegensatz zu den Behauptungen der Gegenseite, niemand ihn der Leichtfertigkeit, der Nachsicht, des willentlichen Übersehens oder des Lügens überführen könnte u., auf diesem Gebiet, „der Wert der von Herrn Faurisson verteidigten Schlußfolgerungen demnach der alleinigen Würdigung der Experten, der Historiker u. der Öffentlichkeit offen steht“. Das hinderte das Gericht nicht daran ihn zu verurteilen, wegen ... Böswilligkeit! Ununterbrochen Hausdurchsuchungen, Prozessen, Strafzahlungen u.a. finanziellen Strafen ausgesetzt, ist er aber niemals ins Gefängnis eingesperrt worden, im Gegensatz zu vielen anderen Revisionisten, vor allem deutschen, österr. oder schweizerischen, u., für Frankreich, von Vincent Reynouard. Als er sich auf einem internat. Kongreß äußerte (2006 in Teheran), setzte der Präsident der franz. Republik umgehend die Justiz seines Landes in Gang! Im Alter von 86 Jahren, durch den jahrzehntelangen Einsatz für die historische Wahrheit u. die Freiheit der Forschung ermüdet, bleibt er trotz allem der Verpflichtung der Gedankenfreiheit, der Verurteilung der Lüge u. der Heuchelei u. der Sorge als Professor, der er mit Haut u. Haar geblieben ist, für den Respekt der französischen Sprache verbunden.

Unermüdlich trotz seines Alters, gibt er nicht auf. Wenn das, das Arthur Butz die Mystifikation des XX. Jahrhunderts bezeichnet, heute in der Welt der Historiker im Niedergang begriffen ist, dann ist das zu großem Teil Robert Faurisson zu verdanken.

Sollte er Zeit seines Lebens „rehabilitiert“ werden u. ihm offiziell seine Ehre wiedererkannt werden? Es wäre nur gerecht. Wenn die Stunde des Abschieds geschlagen haben wird, wird er sich jedenfalls sagen können: „Es ist vollbracht!“. Er wird sein Leben entsprechend des Kantschen Kategorischen Imperativs geführt haben, der uns im Kern sagt: Handle in der Art und Weise, daß Dein ganzes Handeln als universelle Maxime erhoben werden könnte. Treu dem Gedanken von Gandhi wußte er, daß Ein Fehler nicht dadurch wahrer wird, daß er vielfach verbreitet wird.

Jacques Vecker, „Libre expression“ [„Meinungsfreiheit“], Château de Vaugran, 30480 St Paul la Coste, Frankreich,  29. Mai 2015.
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Wahrheits-Sucher und deren Realitäts-Leugner...

Beitrag von Dissident am Do Jun 01, 2017 9:17 am

Revisionisten sind Wahrheits-Sucher...

http://www.epochtimes.de/feuilleton/juergen-fritz-nichts-fuerchtet-der-heuchler-mehr-als-die-wahrheit-und-den-der-sie-sucht-a2130395.html?latest=1

Nichts fürchtet der Heuchler mehr als die Wahrheit und den, der sie sucht

Es ist nicht so schwer, die Wahrheit zu finden.
Schwer ist nur, einen zu finden, der sie sucht.
- - -
Wer hat die größte Angst, dass etwas genau untersucht wird, der Wahrhaftige oder der Lügner?
.. Nichts fürchtet der Heuchler mehr als die Wahrheit und den, der Dingen auf den Grund geht, der aufdeckt, was gerade verborgen bleiben soll.
Daher begibt sich Letzterer nicht selten in Gefahr ---

Die raffinierteste Strategie der Heuchler war daher, den Wahrheitsbegriff zu zerstören respektive ihn zu untergraben, indem sie ihn relativierten und subjektivierten. Dadurch wurde der Bezugspunkt geändert. Dieser war ab jetzt nicht mehr die Realität, sondern das eigene Ich, was zu einer völligen Infantilisierung führte.
Wie beim noch völlig egozentrischen Kleinkind dreht sich seither alles um die eigene Person.
Die Welt selbst wird herabgestuft, das Ich und sein von ihm konstruiertes Weltbild heraufgestuft.
Seither steht das je eigene Weltbild über der Welt selbst und diese hatte sich gefälligst dem subjektiven Weltbild, welches sich natürlich stets am Angenehmen,
sprich am Gefühl ausrichtet, unterzuordnen. Von nun an mussten die, die sich immer vor der Wahrheit fürchteten, dies endlich nicht mehr tun. Was für eine Erlösung! Nun hatten sie ja ihre „eigene Wahrheit“ und wer sollte ihnen die wegnehmen, da es doch die ihre war.
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Re: Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Mi Jun 21, 2017 4:59 pm

http://vho.org/VffG/1997/2/Mattogno2.html

Carlo Mattogno, geboren 1951 in Orvieto/Italien, ist vermutlich der weltweit beste Kenner der "Holocaust"-Materie.
Er ist Verfasser von 15 Büchern sowie zahlreichen Artikeln in italienischer Sprache. Bisher sind 2 seiner Schriften auf Deutsch erschienen, nämlich "Die Krematoriumsöfen von Auschwitz-Birkenau", verfaßt in Zusammenarbeit mit Franco Deana, in: Ernst Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 1994,
sowie »Auschwitz. Das Ende einer Legende«, in: Herbert Verbeke (Hg.), Auschwitz. Nackte Fakten, V.H.O., Postbus 46, B- 2600 Berchem 1995.

Der folgende Text ist Carlo Mattognos Buch Dilettanti allo Sbaraglio entnommen (etwa: »Stümper blamieren sich«, Edizioni di Ar, Via Falloppio 83, Padova, November 1996); er umfaßt dort die Seiten 122-131. Dieses Werk setzt sich kritisch mit den Arbeiten antirevisionistischer Autoren wie Pierre Vidal-Naquet, Georges Wellers, Deborah Lipstadt, Till Bastian u. Gustavo Ottolenghi auseinander u. legt anschaulich dar, mit welch pseudowissenschaftlichen Argumenten diese Schreiber die Revisionisten als "pseudowissenschaftlich" attackieren.

Zu den verbissensten Widersachern der Holocaust-Revisionisten gehörte bis zu seinem 1991 erfolgten Ableben der jüdischstämmige Franzose Georges Wellers. 1905 in Rußland geboren, war Wellers ab 1932 in Paris als Physiologe tätig. Dez. 1941 bis April 1945 war er in Auschwitz u. Buchenwald interniert. Während langer Jahre wirkte er als Herausgeber der Zeitschrift Le Monde Juif (Die jüdische Welt). Von ihm stammen 2 gegen die Revisionisten gerichtete Bücher, nämlich La Solution Finale et la Mythomanie Néo-Nazie (herausgegeben von Beate u. Serge Klarsfeld, Paris 1979) sowie Les chambres à gaz ont existé (Editions Gallimard, Paris 1981). In beiden Büchern greift er den Franzosen Paul Rassinier (1907-1967), den Begründer des Revisionismus, wegen dessen Deutung des Korherr-Berichts an u. zeiht ihn der Geschichtsfälschung.

Von den orthodoxen, die These von der planmäßigen Judenvernichtung stützenden Historikern wird der im Frühjahr 1943 zuhänden eines Dr. Rudolf Brandt von Himmlers Stab erstellte Bericht des SS-Statistikers Richard Korherr regelmäßig als dokumentarischer Beweis für den Massenmord zitiert; die Ausdrücke "Sonderbehandlung" u. "Evakuierung" seien nur Tarnwörter für "Ermordung" gewesen. Rassinier u. den anderen Revisionisten zufolge lesen die Exterminationisten in den Bericht Dinge hinein, die dort nicht stehen. Eine intelligente Deutung des Dokuments aus revisionistischer Sicht hat der Engländer Stephen Challen in seiner Schrift Richard Korherr and his reports geliefert (beziehbar bei: Historical Review Press, 20 Madeira Place, GB-Brighton, BN2 1TN).

Noch zu Lebzeiten Wellers' hat Mattogno mehrfach massive Kritik an dessen Schriften zum "Holocaust" geübt .. Wellers hat auf diese Kritik niemals geantwortet.

Die in Mattognos Artikel angeführten Wellers-Zitate sind nach dem französischen Originaltext u. nicht nach der italienischen Übersetzung verdeutscht.

Jürgen Graf, Übersetzer


Zuletzt von Dissident am Di Nov 28, 2017 5:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Do Aug 31, 2017 11:40 am

»Kein Schüler, kein Student, aber auch kein Wissenschaftler oder Laie soll an endgültig bewiesene Tatsachen glauben,
auch wenn es so in den Lehrbüchern dargestellt wird.«


Walter Nagl, Gentechnologie und Grenzen der Biologie, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, S. 127


http://germarrudolf.com/de/germars-views/201-the-controversy-about-the-extermination-of-the-jews-an-introduction/ (Abkürzungen durch Dissident: z.B. NS für Nationalsozialisten oder Nationalsozialismus)

.. Das deutsch-jüdische Verhältis wird heute durch die Darstellung des Leids der Jahre zwischen 1933-1945 beherrscht. Diese Jahre scheinen das deutsch-jüdische Verhältnis unwandelbar vergiftet zu haben. Das Verhältnis ist geprägt durch die Rollenverteilung des ewig Anklagenden hier und des ewigen Büßers dort.
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War es nicht auf jeden Fall schlimm genug, was den Juden damals angetan wurde? Kommt es also überhaupt auf das genaue Wie und Wieviel an? Ist daher nicht jede Diskussion darüber überflüssig?
Angenommen, es kommt nicht auf das wie und wieviel an, und diese Einstellung hat durchaus ihre moralische Rechtfertigung. Warum besteht man aber mit strafrechtlichen Androhungen offiziellerseits darauf, daß es gerade so und nicht anders gewesen sein soll, wie es uns heute allgemein beschrieben wird? Wenn es wirklich nicht so wichtig ist, wie die Einzelheiten waren: Warum weigert man sich dann, über diese zu diskutieren und andere Meinungen gelten zu lassen?
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Es stellt sich nun die Frage, ob unsere jüd. Mitbürger durch die These, es seien nicht so viele Juden wie bisher vermutet u. vor allem nicht auf die bisher vermutete Weise umgekommen, beleidigt sein können. Um es an einem neutralen Beispiel zu erklären: Kann ein Mensch, der bisher glaubte, alle seine 5 verschollenen Geschwister seien durch ein grausames Ereignis umgekommen, beleidigt werden, wenn ein Dritter die begründete These aufstellt, 4 der 5 Geschwister seien gar nicht durch jenes grausige Ereignis umgekommen, sondern sie seien lediglich durch Kriegswirren in alle Himmelsrichtungen verstreut worden u. hätten andere Namen angenommen, wodurch sie heute unauffindbar seien? Zumindest dürfte man von der betroffenen Person erwarten, daß sie den Argumenten zuhört, bevor sie angesichts dieser möglicherweise frohen Botschaft Hoffnung schöpfen oder sich sogar freuen kann. Es erhebt sich hier also die Frage, ob jemand per se beleidigt werden kann, wenn man die These aufstellt, ein gewisses Unrecht bzw. Unglück sei ihm oder seinen Anverwandten gar nicht geschehen. Wäre es nicht vielmehr richtig, daß man sich im Falle der Richtigkeit der These sogar gemeinsam darüber freuen müßte, daß das Unrecht nicht geschah? Es käme also auf den Beweis der These an.
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Zweifelhafte Zeugnisse zum Holocaust
Auf welche Beweise gründen sich eigentlich die Urteile, auf die sich unsere Gerichte immer wieder bei der Anführung der Offenkundigkeit berufen? Die bundesdeutsche Justiz – und nicht nur diese – hat sich in ihren Prozessen um die vermeintlichen NS-Massenmorden an den Juden bisher lediglich darum gekümmert, einzelnen Angeklagten eine Täterschaft oder Tatbeteiligung nachzuweisen. Die Taten selber wurden nie gerichtlich untersucht, sondern als offenkundig geschehen vorausgesetzt, und zwar basierend auf den Feststellungen der Nürnberger Militärtribunale. Diese aber unterließen ebenfalls alle forensischen Untersuchungen der vermeintlich begangenen Verbrechen und stützten ihre Schußfolgerungen auf durch zweifelhafte Methoden erworbene Zeugenaussagen und Dokumente.

Die Offenkundigkeit des NS-Völkermordes an den Juden besteht also, ohne daß er oder Teile von ihm jemals gerichtlich untersucht wurden, z.B an Hand von Spuren von Opfern, Tatwaffen, Tätern oder der Tat selbst.
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Freilich muß all dies nicht bedeuten, daß die tausende Zeugenaussagen u. Geständnisse zum Thema Holocaust falsch sind. Aber unsere Justiz weiß eben aus jahrhundertelanger Erfahrung, daß der Zeugenbeweis der schlechteste, weil unzuverlässigste Beweis überhaupt ist, so daß es unmöglich verboten sein darf, andere, bessere Beweismittel zu suchen oder zu fordern, bevor man eine gewisse historische Betrachtungsweise als richtig akzeptiert. Daß mit den Zeugenaussagen auch inhaltlich einiges nicht stimmt, kann man durchaus nachweisen, indem man diese Zeugenaussagen einer inhaltlichen Kritik unterzieht. Köhler zeigt, daß dies seit Jahrzehnten von den Revisionisten praktiziert wird ...
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Prof. Faurisson hat sich schon länger auf diesen Komplex spezialisiert, denn dort befindet sich das Zentrum der Holocaust-Geschichte. Das Ergebnis der Analyse dieser Aussagen jedoch ist erschütternd: Kaum nimmt man die angeblichen Augenzeugen z.B. vor Gericht in ein Kreuzverhör, so brechen sie völlig zusammen. Zurück bleibt ein Aussagen-Torso, dem ein kanadisches Gericht lediglich die Qualität eines Romans zubilligen wollte ..
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Nimmt man sich die über die Verluststatistiken der Juden im 2. Weltkrieg vorhandene Literatur vor, so fällt zunächst auf, daß es nur 2 ausführliche Monographien zum Thema gibt: Das 1983 erschienene revisionistische Werk Die Auflösung des osteurop. Judentums von Walter N. Sanning u. das von Wolfgang Benz 1991 herausge-
gebene Sammelwerk Dimension des Völkermords. Während Sanning in seinem Werk die Anzahl der ungeklärten Verluste des europ. Judentums in der Größenordnung von 300.000 angesiedelt sieht, kommt Benz in Übereinstimmung mit der herrschenden Meinung zu einer Verlustziffer von etwa 6 Mio. Der Widerspruch beider Werke ist offenkundig u. unaufhebbar, ein Vergleich unerläßlich.
.. das Werk von Benz eindeutig eine Reaktion auf das revisionistische Buch war, trifft auch hier zu, was Nolte bezüglich der Behandlung der Revisionisten durch die etablierten Historiker ausgeführt hat: Sie werden totgeschwiegen bzw. diffamiert. In Benz‘ Buch findet sich an keinem einzigen Punkt eine direkte sachliche Auseinandersetzung mit den von Sanning vorgebrachten Argumenten. Es bleibt daher nichts anderes übrig, als beide Werke nebeneinander zu stellen, das statistische Material zu vergleichen u. die Argumente der jeweiligen Autoren gegeneinander abzuwägen. Das Ergebnis dieser von mir vorgenommenen Untersuchung ist zunächst die Feststellung, daß beide Werke die Opfer des Holocaust völlig anders definieren. Während Sanning versucht, lediglich jene Opfer aufzusummieren, die durch direkte Tötungsmaßnahmen infolge einer NS-Vernichtungsabsicht verstarben, summiert Benz alle jüd. Todesopfer in Europa aufs Konto des Holocaust, also auch die im Waffenrock der Roten Armee gefallenen Juden, die Opfer sowj. Deportationsmaßnahmen u. Zwangsarbeitslager, die Bevölkerungsverluste infolge v. natürlichen Sterbeüberschüssen u. von Religionskonversionen etc.
Entscheidender aber ist der Umstand, daß Benz über die Frage der Bevölkerungsbewegungen während des 2. Weltkrieges u. danach keine Untersuchungen anstellt. Gerade hier jedoch verbirgt sich das zentrale Problem unserer statistischen Betrachtung. Der als Exodus bekannt gewordene Auszug der Juden aus Europa, der vor dem 2. Weltkrieg begann, 1941 zum großen Teil unterbrochen wurde u. 1945-1947 seine Hochzeit hatte, wird von Benz schlicht ignoriert. Auch die Frage der Wanderungsbewegung der Juden in Osteuropa wird von Benz stiefmütterlich behandelt, so die Frage, wieviel polnischen Juden die Flucht vor der deutschen Armee gelang u. wie hoch der Anteil der Juden war, die 1941-1942 durch die Sowjets deportiert wurden. Gerade hier glänzt Sannings Untersuchung durch eine Fülle von Material, so daß man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, daß Benz dem nichts entgegenzusetzen wußte, so daß er das Thema schlicht unter den Tisch fallen ließ.
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.. die Zahl der Opfer seit Jahrzehnten als sakrosankt gilt. Käme es auf die Anzahl der Opfer nicht an, so müßte sie nicht als gesellschaftliches, ja strafrechtliches Tabu geschützt werden. Offenbar steht hinter der 6 Mio.-Zahl eben doch mehr als nur die Tatsache, daß es eine Fülle von individuellen Schicksalen beinhaltet: Es geht um ein Symbol, von dem man nicht lassen möchte, da berechtigte Zweifel an der Zahl schnell zu unerwünschten Zweifeln an weiteren Komplexen des Holocaust führen können. Sowenig man jedem einzelnen Opfer die Tragik des individuellen Schicksals absprechen möchte, so sehr muß die Wissenschaft jedoch darauf bestehen, daß über Zahlen immer diskutiert werden können muß. Es ist geradezu schizophren, daß einerseits diejenigen, die die 6-Mio.-Zahl anzweifeln, gesellschaftlich oder gar strafrechtlich geächtet werden, daß sich andererseits aber Justiz u. Gesellschaft beim Auftauchen stichhaltiger Argumente gegen die 6-Mio.-Zahl plötzlich von der Millionenzahl zurückziehen, sie für unerheblich erklären u. auf der Würde schon des ersten Opfers beharren.
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Ein angeblich einzigartig verwerfliches Verbrechen muß sich zumindest das gefallen lassen, was für jedes Verbrechen gilt, nämlich daß es detailliert untersucht wird, ja werden muß. Ich gehe sogar noch weiter: Wer ein einzigartiges Verbrechen postulieren will, muß eine einzigartige Untersuchung des vorgeworfenen Verbrechens akzeptieren, bevor man die Einzigartigkeit als gegeben hin- bzw. annimmt. Würde man dagegen das angeblich einzigartige Verbrechen durch einen moralischen Ent-Rüstungsring vor einer Untersuchung zu schützen suchen, so würde man sich selber eines einzigartigen Verbrechens schuldig machen, das darin besteht, die Belastung mit einzigartigen Schuldvorwürfen jeder Kritik und jeder Gegenwehr zu entziehen.
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Weitgehend unstrittige Fragen des NS-Unrechts
.. Zweifel an der Faktizität der Tötungen im Rahmen der Euthanasie, die an die 100.000 Opfer umfassen, wurden meines Wissens von revisionistischer Seite bisher nicht ausformuliert. Anders sieht dagegen die moralische Wertung der Tötung schwerstkranker Menschen aus. Gerade auch in den westlichen Demokratien wurde dieses Thema bis zum Kriegsende kontrovers diskutiert, je teilweise sogar praktiziert, u. gerade in der letzten Zeit flammt die Diskussion erneut auf, ob nicht neben der passiven u. aktiven Sterbehilfe auch die Euthanasie in schweren Fällen angewendet werden sollte.
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Sieht man von der Frage der Urheberschaft der Reichskristallnacht am 9.11.1938 ab, so besteht zwischen Revisionisten u. der etablierten Historikerschaft bis zum angebl. Beginn der Judenvernichtung ab Sommer 1941 kein großer Unterschied in der Beschreibung der einzelnen Stufen der NS-Judenverfolgung, wenn auch bezüglich des Umfanges u. der Intentionen der einzelnen Maßnahmen gelegentlich Differenzen bestehen mögen: Berufsverbote, Entlassungen, „Arisierungen“ von Gewerbebetrieben, Sperrung von Vermögen, Heranziehung zu Zwangsarbeit, Vertreibungen bzw. Umsiedlungen in Ghettos, Beschlagnahmung von Besitz u. Vermögen, Kennzeichnung durch den Judenstern, Nahrungsmittelrationierung, Deportationen in Durchgangs- u. Konzentrationslager. Natürlich gehen auch die Revisionisten davon aus, daß besonders durch die Deportations-, Ghettoisierungs- u. Zwangsarbeitsmaßnahmen tausende Juden zumindest fahrlässig zu Tode gebracht wurden. Doch schon bei der Frage, ob es auch zu vorsätzlichen Tötungen an Juden einzig wegen ihres anderen Glaubens kam, scheiden sich die revisionistischen Geister, wobei ich persönlich auch diese für gegeben erachte, wenn ich auch über deren Umfang sowie deren Billigung oder gar Anordnung von oben z.Zt. keine Aussagen machen kann.
Sogar über die Pläne der NS bezüglich der Zukunft der Juden in ihrem Machtbereich bis zur Jahresmitte 1941 gibt es durchaus ähnliche Ansichten zwischen der sogen. funktionalistischen Historikerschule u. den Revisionisten. M. Broszat hat angesichts der tatsächlichen Politik der NS 1977 darauf hingewiesen, daß es bis zur Jahresmitte 1941 außer verbalen Drohungen Hitlers keinen Hinweis in der tatsächlichen Politik für eine Vernichtungsabsicht der NS gibt. Vielmehr bewiesen die uns überlieferten Dokumente u. die Ergebnisse der praktischen Politik Hitlers, daß bis in den Okt. u. Nov. 1941 alle Maßnahmen darauf abzielten, die Juden aus dem Machtbereich Deutschlands durch Aussiedlungen zu entfernen. Insofern würden die Dokumente aus dieser Zeit, die von Evakuierungen, Abschiebungen, Aussiedlungen etc. der Juden sprechen, durchaus keine Tarnsprache beinhalten, sondern Aussagen, was gemeint sei.
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.. daß das NS-Regime die Juden in seinem Herrschaftsbereich vorsätzlich oder doch zumindest grob fahrlässig Bedingungen aussetzte, die ihnen zum Teil schwere körperliche u. seelische Schäden eintrug, teilweise zu ihrer körperliche Zerstörung u. durch die Geschlechtertrennung zu einem gezielten Geburtenrückgang führte, wird nicht bestritten.
- - - Eine Anzweiflung von Teilbereichen dieses Völkermordes, wie zum Beispiel einzelner Tötungsmethoden oder auch übergeordneter Massenmordabsichten bzw. -durchführungen jedoch muß erlaubt sein ..
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Über bislang ignorierte und kritiklos hingenommene Dokumente
.. Erst angesichts der aussichtlosen Kriegslage ab Mitte/Ende 1941 u. der Unmöglichkeit, die Juden aus Europa herauszubekommen, seien die NS nach Meinung der Exterminationisten zunehmend dazu übergegangen, die Juden zu töten. Hier nun setzt die revisionistische Kritik ein. Die dokumentarischen Belege für diese These sind nämlich mehr als rar. Mattogno hat darauf hingewiesen, daß die Reihe der Dokumente hoher regierungsamtlicher Stellen, die auch nach dem Nov. 1941 von Evakuierungen, Abschiebungen, Aussiedlungen etc. berichten, durchaus nicht abbricht. Daß es im Gegensatz dazu aber bis heute kein einziges Dokument gibt, in dem die Intention einer summarischen Tötung der Juden ausgesprochen wird, ist allgemein anerkannt u. wird lediglich auf die strenge Geheimhaltung dieses Massenmordes zurückgeführt, also auf die Vermeidung bzw. Vernichtung dokumentarischer Belege durch die vermeintlichen Täter. Würde man also nur aufgrund von Dokumenten versuchen, die Holocaust-Geschichte zu rekonstruieren, so wäre man darauf angewiesen davon auszugehen, daß ab Herbst 1941 die Urkunden nicht mehr meinten, was sie aussagten, daß also ungefähr ab diesem Zeitpunkt eine "Codesprache" verwendet wurde, bei der das vorher noch harmlose Wort Umsiedlung nun ähnlich wie z.B. das Wort Sonderbehandlung Tötung bedeutete. Genau dies ist auch die Interpretation der heutigen Historiker, die im Buch von E. Kogon, H. Langbein u. A. Rückerl ihre stilistische Blüte trieb, als dort der Leser im Abschnitt Enttarnung der verschlüsselten Begriffe darüber aufgeklärt wird, daß er die Dokumente nur dann verstehen könne, wenn er in ihnen nicht das lese, was in ihnen steht.(!) Nun mag es tatsächlich sein, daß in vielen Fällen Begriffe wie Sonderbehandlung nachweislich zur Umschreibung für eine Exekution standen. Es ist andererseits aber auch richtig, daß dies nicht immer der Fall war. Vielmehr konnte der Begriff viele Maßnahmen umfassen, wie z.B. Desinfektions- u. Quarantänemaßnahmen, Strafen oder Begünstigungen aller Art u.v.a.m.
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Die kritiklose Hinnahme aller Deutschland belastenden Dokumente ist ein allg. Phänomen, das im Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher seinen Gipfel erreichte ..
Daß den Alliierten u. ihren Helfern nach dem Krieg alle Mittel zur Fälschung von Dokumenten in die Hände fielen – Briefpapier mit Originalbriefköpfen, Schreibmaschinen, Stempel, Druckereien etc.pp. – sollte den Historiker generell zur Vorsicht mahnen. Um so mehr darf man sich wundern, wie gutgläubig u. naiv vor allem, aber nicht nur deutsche Historiker an vermeintliche Dokumente der damaligen Zeit herangehen ---
.. „Wannsee-Protokoll“ .. Lediglich Nolte hat bereits 1987 darauf hingewiesen, daß es an der Authentizität des Protokolls Zweifel gibt. Da auf die vielfältigen Argumente der Revisionisten .. bisher keine Erwiderung möglich gewesen scheint, muß man davon ausgehen, daß es sich bei diesem „Dokument“ um eine Fälschung handelt. ---
.. sogen. Gaswagen, in denen viele zigtausend Juden mittels Auspuffgasen ermordet worden sein sollen. Auch hier sind die Indizien u. Beweise, daß es sich bei den entscheidenden Belastungsdokumenten um Fälschungen handelt, frappierend. ---
.. Fotos, die die Greuel der NS gegen die Juden beweisen sollen. Hier geht es um die Frage, was auf den Bildern tatsächlich dargestellt ist, ob die Bilder retuschiert wurden oder ob es sich sogar um Totalfälschungen, also um Montagen oder um Gemälde handelt. So kann man einen Berg von Leichen oder ein offenes Massengrab zwar als Beweis für die Gaskammermorde präsentieren, doch wer versichert uns eigentlich, daß es sich hierbei nicht um die deutschen Opfer alliierter Luftangriffe, um die Opfer von Hunger oder Seuchen in den deutschen oder auch alliierten Lagern, um gefallene Soldaten oder um Opfer von Pogromen oder gar um solche des sowj. Geheimdienstes handelt? Die Kriterien, nach denen ein manipuliertes oder totalgefälschtes Bild als solches entlarvt werden kann, werden von Udo Walendy eingangs behandelt, um dann an einigen Beispielen zu zeigen, daß die Bildfälschung zur Belastung des Dritten Reiches eher die Regel als die Ausnahme ist. ---
Freilich gibt es auch Bilddokumente, die uns in der Erforschung des vermeintlichen Holocausts wesentlich weiter gebracht haben. Hierbei handelt es sich um die Luftbilder, die von deutschen oder alliierten Aufklärungsflugzeugen über Gebieten u. zu einem Zeitpunkt gemacht wurden, als dort die vermeintlichen Vernichtungsaktionen gegen die Juden stattgefunden haben sollen. Der professionelle Lufbildauswerter John C. Ball stellt in seinem Beitrag die wichtigsten Aufnahmen über Treblinka, Babi Jar u. Auschwitz-Birkenau vor u. zeigt, daß die in Gerichtsurteilen fixierten Vorwürfe über dortige Massenvernichtungen durch die Luftbilder nicht nur nicht bestätigt, sondern zum Großenteil sogar definitiv widerlegt werden können. Auch auf die Arbeit von J.C. Ball, die schon seit Ende 1992 vorliegt, hat die etablierte Historikerschaft bis zum Sommer 1995 mit keiner müden Zeile reagiert, man schwieg auch hier das offensichtlich Unwiderlegbare tot. ---
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Es warten noch gigantische Aktenbestände in den USA, in Moskau, Prag, Warschau, Lublin u. Auschwitz auf ihre Durchforstung, die bisher erst von Vertretern der Vernichtungsthese wie G. Fleming u. J.-C. Pressac begonnen wurde. Diese Forscher jedoch halten bei ihren Forschungen grundsätzlich nur nach solchen Dokumenten Ausschau, die die etablierte Position festigen könnten, wobei besonders die Ergebnisse Pressacs mehr als mager sind. Noch nie hat irgendjemand diese riesigen Bestände auf solches Material hin durchforstet, das neue oder auch nur andere Interpretationen als die der Vernichtungsthese stützen könnte.
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Wer weiß z.B. schon, daß die alte Streitfrage um die Existenz der Gaskammer von Dachau schnell gelöst würde, wenn man nur einmal den Mut aufbrächte, mit einem Induktionssuchgerät die Wasserleitungen in der Decke der vermeintl. Gaskammer zu orten, die bis zum heutigen Tage die in der Decke eingelassenen Duschköpfe mit heißem Wasser versorgen könnten, wenn man die Heißwasser-Kesselanlage wieder anwerfen würde. Dieser Schluß ergibt sich schon aus rein logischen Gründen, denn wenn der als Gaskammer bezeichnete Raum tatsächlich eine solche war, dann gab es in diesem Desinfektionsgebäudekomplex mit seinen vielen Sachentlausungskammern keine Dusche für die Häftlinge. Die aber hat es nachweislich gegeben, da dort viele tausend Häftlinge entlaust u. geduscht wurden. Dachaus Gaskammer ist also nichts anderes als das, was sie vorgibt zu sein: Ein Brauseraum.

Ähnlich erstaunt ist man über den Sachverhalt, daß der Bestandsplan des KZ Mauthausen aus dem Jahr 1946 keine Gaskammer beinhaltete, wohingegen man heute dort eine findet, die als Original ausgegeben wird. Uns wurde kürzlich ein Baubericht der Firma Peters u. Bascher (Linz) aus den siebziger Jahren zugespielt, aus dem hervorgeht, daß diese Firma beauftragt wurde, in dem KZ aus Anlaß des Umbaus in eine Gedenkstätte eine Gaskammer einzubauen. Wir sind gespannt, wie man uns diese Sachverhalte erklären wird u. was die Archive in Zukunft noch alles freigeben werden.
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Friedrich Paul Berg hat zu der Frage, unter welchen Bedingungen man mit der angebl. in Treblinka u. Belzec verwendeten Mordwaffe Dieselmotor überhaupt zu einem Erstickungsmord in der Lage gewesen wäre, bereits vor über 10 Jahren eine eingehende Untersuchung vorgelegt, die natürlich in der etablierten Historikerliteratur wiederum ohne jede Resonanz blieb. Sein Beitrag wurde für dieses Buch aktualisiert u. ergänzt u. kommt zu dem Schluß, daß die bezeugten Umstände der Dieselvergasungen nicht zu einer erfolgreichen Massentötung hätte führen können u. daß diese Methode angesichts der hundert bis tausendfach wirkungsvolleren u. billigeren Methode der Holzgasgeneratoren auch absolut lächerlich, ja geradzu idiotisch wirkt. Es handelt sich seiner Meinung nach um einen Rohrkrepierer sowjetischer Propaganda. Die Folgen, die sich aus dieser Untersuchung unmittelbar für die angebl. Vernichtungslager Treblinka u. Belzec ergeben, liegen auf der Hand.
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Zum Schluß unserer Betrachtungen folgt eine annähernd umfassende Kritik der Zeugenaussagen u. medialen Darstellungen über die angebl. Massenerschießung der Juden aus Kiew durch deutsche Einsatzgruppen im Tal Babi Jar im Herbst 1941, vorgebracht von Herbert Tiedemann. Da sein Beitrag zeugen- u. dokumentenkritische Anmerkungen, aber auch techn.-naturwissenschaftl. Aspekte umfaßt, stellt er gewissermaßen eine methodische Zusammenfassung revisionistischer Kritik an einem Beispiel dar u. bildet somit einen guten Abschluß unserer Studie.
Die Vielfalt u. Widersprüchlichkeiten der Aussagen u. Darstellungen über diesen Fall, die zur äußersten Skepsis geradezu auffordern u. wegen des absoluten Mangels jeder Skepsis seitens unserer Historiker, Journalisten u. Politiker bei uns Zweifel an deren gesunden Menschenverstand aufkommen läßt, ist leider nur ein Musterbeispiel für viele Bereiche des Holocaust. Babi Jar ist zudem ein erster Ansatzpunkt zur Kritik an einem Dokumentenkomplex, der bis heute von der revisionistsichen Forschung kaum beachtet wurde: Die Ereignismeldungen UdSSR über die Massenerschießungen an den russischen Juden, die angebl. von deutschen Stellen angefertigt u. in Berlin gesammelt wurden. In diesen Meldungen wird der Fall Babi Jar sehr ausführlich geschildert. Dank der von J.C. Ball vorgestelllten Luftbildbeweise läßt sich aber bis heute unwidersprochen sagen, daß der Massenmord von Babi Jar nie stattgefunden hat. Somit ist klar, daß zumindest diese Ereignismeldungen inhaltlich nicht richtig sind. Welche Schlußfolgerungen sich daraus für die anderen in die Hunderte gehenden Ereignismeldungen ergeben, müssen erst weitere Forschungen klären.
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ist z.B. die moderne Archäologie heute in der Lage, mittels Luftaufnahmen die Überreste menschlicher Siedlungen aufzufinden, die viele Jahrtausende verlassen sind u. stellenweise tief unter der Erdoberfläche liegen. Die gleiche Wissenschaft ist ebenso in der Lage, an Hand nur geringer Überreste steinzeitlicher Feuerstellen festzustellen, aus welcher Zeit das Feuer stammt u. unter welchen Bedingungen es brannte (Art des Holzes, Größe u. Art des Lagers, Ernährungsweise aus den Überresten bestimmter Tierknochen, Zivilisationstufe an Hand von Gebrauchsgegenständen u. menschlichen Abfällen etc.). Wir sind daher der festen Überzeugung, daß man nicht nur an Hand der z.T. noch in den Archiven schlummernden Luftbilder deutscher wie alliierter Aufklärer des 2. Weltkriegs gesicherte Erkenntnisse über die Vorkommnisse der damaligen Zeit gewinnen kann, sondern daß darüber hinaus auch noch heutige Luftaufnahmen in der Lage sind, die Größe ehem. Massengräber oder auch Gebäudefundamente ausfindig zu machen. Ferner kann man an Hand von Grabungen u. Analysen von Rückständen mit Sicherheit bis heute den Umfang von Massengräbern oder die Art u. die Menge der Rückstände von Verbrennungsstellen ausfindig machen, wenn man nur will.
- - - zumal heute bei jedem Gerichtsverfahren über einen Autounfall techn. Sachverständigengutachten eingeholt werden, geschweige denn bei Einzelmorden. Warum also weigert man sich bei diesem vermeintlich einzigartigen Massenmordverbrechen, auch nur einen Sachbeweis vor Gericht zu erheben oder zuzulassen?
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Wir wollen mit diesem Werk kein nachgewiesenes Unrecht rechtfertigen oder irgendwie verständlich machen. Es geht einzig u. allein um die Frage, ob die uns heute dargebotenen Beweise für den Holocaust, verstanden als vorsätzlichen, planvollen Massenmord an den Juden im Machtbereich des Dritten Reiches, ausreichen, ihn glaubwürdig erscheinen zu lassen, oder ob nicht vielleicht im Lichte neuerer Beweise die Geschichtsschreibung revidiert werden muß.
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Zieht man zu den etwa 1 Mio. (deutsche) Opfer dieses völkerrechtswidrigen alliierten Bombardements jene 1,7 Mio. Opfer der alliierten Hungerlager sowie die etwa 3 Mio. Opfer der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten zusammen, so kommt man auf eine stattliche Zahl von knapp unter 6 Mio. Deutschen, die von den Alliierten u. ihren Verbündeten vorsätzlich oder doch grob fahrlässig auf völkerrechtswidrige Weise getötet wurden. Das liegt nahe einer anderen, durchaus symbolträchtigen Ziffer.

Angesichts dieser Desaster, die die deutsche Zeitgeschichtsforschung bereits in den letzten Jahren hatte hinnehmen müssen, ist es verständlich, daß nach Ansicht der Mehrheit der deutschen Historiker wenigstens der Holocaust bestehen bleiben muß, wenn nicht auch noch der letzte Funken an Glaubwürdigkeit verloren gehen soll.
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Zuletzt von Dissident am Di Nov 28, 2017 5:12 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Wie wird man zum Revisionisten?

Beitrag von Dissident am Di Nov 28, 2017 4:42 pm

Germar Rudolf - http://germarrudolf.com/de/2013/02/benjamin-schager-master-of-mental-diarrhea/

Benjamin Schager – Magister des geistigen Dünnschisses

Ich darf mich ja wohl mal im Ton vergreifen, oder? - Also, wenn einer beauftragt wird, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, damit er seinen Magistertitel bekommen kann, so darf man von ihm erwarten, dass seine Arbeit gewissen wissenschaftlichen Standards genügt, oder etwa nicht?

Benjamin Schager hat anno 2011 in Wien eine Diplomarbeit im Fache Geschichte genau zu diesem Zwecke vorgelegt. Da das Thema nicht geschichtlicher sondern rein politisch-polemischer Natur ist – was sich schon aus dem Titel ergibt: „Holocaustleugnung in Österreich. Die Leugner und ihr Umfeld. Eine Analyse“ – wollte ich mich mit dem Machwerk eigentlich gar nicht näher abgeben. Aber gerade zu dem Zeitpunkt, als ich den Link in einer Email anklickte, mit der mir von der Existenz dieser Arbeit berichtet worden war, stand meine Frau hinter mir und meinte, na, da stehe doch zu erwarten, dass ich darin auch namentlich erwähnt werde. Also suchte ich die PDF-Datei geschwind nach meinem Namen durch, und siehe da (S. 50):
In der Tradition von Fred Leuchter und Germar Rudolf konzentrierte sich Lüftls „Gutachten“ auf die technische Durchführbarkeit des Massenmordes an den europäischen Juden. Seine abstrusen Behauptungen wurden von Josef Bailer zweifelsfrei widerlegt.212

Seine Fußnote 212 verweist auf: „Josef Bailer, Die ‚Revisionisten‘ und die Chemie, in: Brigitte Bailer-Galanda / Wolfgang Benz / Wolfgang Neugebauer (Hg.), Die Auschitzleugner[sic], Wien 1996, S. 131-133“. In seiner Fußnote 232 lese ich weiter (S. 57):
Der amerikanische Holocaustleugner Fred Leuchter veröffentlichte 3 pseudowissenschaftliche Gutachten über Auschwitz, Mauthausen u. Hartheim. Der deutsche Holocaustleugner Germar Rudolf veröffentlichte ein „chemisches Gutachten“ über Auschwitz. Der Österreicher Walter Lüftl leugnete mit dem „Lüftl-Report“ den Holocaust. Alle Behauptungen der Holocaustleugner wurden detailliert wiederlegt, Vgl. Jean-Claude Pressac, Die Krematorien von Auschwitz. Die Technik des Massenmordes, München 1994; Günter Morsch/Bertrand Perz, Neue Studien zu Massentötungen durch Giftgas, Berlin 2011; Josef Bailer, Die „Revisionisten“ u. die Chemie, in: Brigitte Bailer-Galanda/Wolfgang Benz/Wolfgang Neugebauer (Hg.), Die Auschwitzleugner, Berlin 1996
Auf den Seiten 80f. und 93 wiederholt er dies dann noch einmal etwas anders:
Mit den Behauptungen Lüftls hat sich der Chemiker Josef Bailer im Detail auseinander gesetzt und belegt, dass Lüftls Annahmen allesamt einer wissenschaftlichen Kritik nicht standhalten.346 Bailer hat sich neben dem dilettantischen Machwerk Lüftls auch mit den „Gutachten“ der Holocaustleugner Fred Leuchter und Germar Rudolf beschäftigt. […]
Neben den üblichen „naturwissenschaftlichen“ Behauptungen über Zyklon-B, die sich im wesentlichen an Fred Leuchter und Germar Rudolf orientieren und allesamt von Josef Bailer längst widerlegt waren […]
So weit, so gut. Und was ist daran auszusetzen? Nun, die von Schager erwähnten Gutachten Leuchters, Rudolfs und Lüftls sollten, wenn er wissenschaftlich gearbeitet hat, in seiner Bibliographie zu finden sein. Sind sie aber nicht. In seinen Fußnoten findet sich auf diese auch keinerlei Quellenverweis. Zugegeben, Schagers Magisterarbeit hatte nicht die revisionistischen Thesen als solche zum Thema. Jedoch macht er über diese laufend inhaltliche, bewertende Aussagen und zitiert Werke, die vorgeben, sich mit den revisionistischen Argumenten auseinandergesetzt zu haben. Somit muss Schager sich also am wissenschaftlichen Standard messen lassen, es dem Leser zu ermöglich, das Behauptete zu überprüfen, indem er nachvollziehbare Quellen angibt.

Sein fortwährender Bezug auf die angebliche Widerlegung Leuchters, Rudolfs und Lüftls durch Bailer wird ihm nämlich zum Verhängnis, denn Bailers Beitrag im von Schager zitierten Werk basiert auf einem Artikel Bailers, der 2 Jahre vor der Veröffentlichung der Erstausgabe meines Gutachtens veröffentlicht wurde. Daher erhält bereits die – heute nicht mehr erhältliche – Erstausgabe meines Gutachtens von 1993 eine Widerlegung von Bailers hanebüchenem Unsinn, die in meinem etwa zeitgleich erschienenen Buch Vorlesungen über Zeitgeschichte noch ausgeweitet wurde. In der gegenwärtig vertriebenen deutschsprachigen Fassung meines Gutachtens von 2001 habe ich diese vernichtende Kritik am anscheinend unter Autismus leidenden Dr. Bailer noch ausgeweitet, und im anno 2005 erscheinen Buch Auschwitz-Lügen habe ich dem Herrn „Dr.“ (offenbar ein pseudowissenschaftlicher Titel) dann noch mal etwas Feuerholz nachgelegt (S. 212-236; revidiert aus meinem 1996er Buch Kardinalfragen zur Zeitgeschichte).
Daß Schager wirklich keinen blassen Dunst von der revisionistischen Literatur hat, zeigt seine Bibliographie ganz deutlich. Das neueste darin angeführte Werk von mir ist das von mir unter dem Pseudonym Ernst Gauss anno 1994 herausgegebene Werk Grundlagen zur Zeitgeschichte, und dies wird auch nur in einer Randbemerkung in einer Fußnote erwähnt (S. 56, wobei der Autor offenbar nicht weiß, dass ich dies bin). Dass ich darin schon erwähnt hatte, dass Dr. Bailers geistiger Unfug längst widerlegt ist, sei nur am Rande angemerkt (S. 272). Von der Vielzahl der zuvor und seither verfassten Bücher der „modernen“ Revisionisten findet man kaum eine Spur. Zwar erwähnt Schager, Mattogno habe in den letzten Jahren „eine wahre Flut an neuen, pseudowissenschaftlichen Studien“ verfasst, er erwähnt dann aber nur 2 Bücher (S. 68): „Vgl. Carlo Mattogno / Jürgen Graf, Treblinka. Vernichtungslager oder Durchgangslager?, Hastings 2002; vgl. Auschwitz. Die erste Vergasung. Gerüchte und Wirklichkeit, Hastings 2007“ – und das soll eine Flut sein? Und was ist mit Carlos Büchern über Stutthof, Belzec, Majdanek, Chelmno und Sobibor sowie den sechs Werken über Auschwitz? Da stellt sich die Frage: auf welchem Mond hat Schager seine Arbeit verfasst? Auf Triton, dem Neptun-Mond 4,5 Milliarden Kilometer entfernt von irdischer Realität?
Und überhaupt: wie definiert Schager Wissenschaft? Die Werke Dritter entweder gar nicht zitieren oder aber ohne Beweisführung einfach schlechtmachen, wie er es tut? Das ist Pseudowissenschaft!
Zur Widerlegung unserer Gutachten und anderweitiger ebenso unbelegter Argumente führt Schager neben Bailer noch Pressac und van Pelt an (letzteren in Fußnoten 223, 233, 494, S. 54, 58, 115, und im Text auf S. 67, 117). Heilige Mutter Maria und Josef! Pressac wurde von uns im deutschen Sprachraum anno 1995 nach Strich und Faden auseinandergenommen (in anderen Sprachen schon früher), vgl. Auschwitz: Nackte Fakten. Und für den groben Klotz van Pelt haben wir mit einem doppelbändigen Großwerk Carlo Mattognos zwar spät, aber dafür umso gründlicher einen groben Keil gefunden.

Nun dürfen Sie dreimal raten, wer der Betreuer von Schager an der Uni Wien war… Univ.-Doz. Dr. Bertrand Perz.
Schon mal gehört? Na, dem Kerl hat Carlo auch schon eine Breitseite verpasst für sein unwissenschaftliches, systematisches Ausblenden aller Fakten und Publikationen, die seinen Ansichten zuwiderlaufen: Schiffbruch – Vom Untergang der Holocaust-Orthodoxie.
Wie heißt es so schön: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Es ist daher kein Wunder, dass Schager die geistige Inzucht seines universitären Ziehvaters nachäfft und folglich als vergleichbar pseudointellektueller Dünnbrettbohrer einen ähnlichen geistigen Dünnschiss von sich gibt.
Amen.

Anm. Dissident: Benjamin Schager ist an der österr. Botschaft in Brasilien tätig (Stand 2016)
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