Digitale Demenz

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Digitale Demenz

Beitrag von Dissident am Di Sep 05, 2017 9:09 am

Digitale Demenz - Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen!

Bereits 2014 warnte Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Deutschlands bekanntester Gehirnforscher, in seinem Buch „Digitale Demenz“ vor den Gefahren des digitalen Zeitvertreibs unserer Kinder. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei intensiver Nutzung von Computerspielen und Online-Chats unser Gehirn abbaut. Kinder und Jugendliche sind oft kaum noch lernfähig. Die Symptome: Aufmerksamkeitsstörungen und Realitätsverlust, Stress, Depressionen und zunehmende Gewaltbereitschaft. Manfred Spitzers Buch ist ein absolutes Muss für alle Eltern, Lehrer und Erzieher!

https://www.pravda-tv.com/2017/08/digitale-demenz-das-passiert-im-gehirn-von-kindern-die-haeufig-mit-der-hand-schreiben/

Durch die zunehmende Digitalisierung gerät das Schreiben per Hand immer mehr in den Hintergrund – auch bei Kindern. Experten sagen: Wenn Kinder mit der Hand schreiben, kann ihr Gehirn das Gelernte viel besser abspeichern. Doch: Immer mehr Kinder in Deutschland haben Schwierigkeiten, mit der Hand zu schreiben. Computer, Smartphone und Tablet: Wer schreibt noch mit Stift und Papier, wenn man alles schnell eintippen kann?

Keine Frage, durch die Digitalisierung hat sich unsere Art zu Schreiben grundlegend verändert – wir notieren fast nichts mehr mit der Hand. Und damit stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, wenn Kinder in der Schule jahrelang Schreibschrift lernen – wenn sie es im Beruf sowieso kaum noch brauchen, sondern vielmehr den Umgang mit Computerprogrammen und Tastaturen lernen sollten.

Immer mehr Experten betonen, wie wichtig es ist, Handschrift zu lehren
Finnland hat schon seit 2016 die Schreibschrift abgeschafft, Kinder sollen per Hand nur noch die Druckschrift erlernen – während der Fokus eher darauf liegt, das Schreiben mit der Tastatur zu lernen. Auch in Deutschland wurde diskutiert, wie sinnvoll das Erlernen der Handschrift noch ist. Einige Bundesländer sind schon dazu übergegangen, den Kindern statt der standardisierten Schreibschrift die Grundschrift beizubringen, eine vereinfachte Schriftform. Doch immer mehr Experten sprechen eine deutliche Warnung aus: Wer nicht lerne, mit der Hand zu schreiben, der verlerne das Denken, schreibt die Pädagogin Marie-Anna Schulze Brüning. Denn durch das Schreiben per Hand kann das Gehirn das Gelernte viel besser abspeichern.

Schreiben aktiviert verschiedene Regionen im Gehirn
Wissenschaftliche Studien belegen ihre Aussage: Die Psychologin Karin James von der Indiana University zeigte in einem Versuch Kindern, die noch nicht schreiben u. lesen können, einen Buchstaben, den sie auf 3 versch. Arten reproduzieren sollten: Sie sollten ihn nachzeichnen oder auf einem Computer eintippen oder auf einem Bild zeigen. Dann zeigten die Forscher den Kindern im Hirnscanner denselben Buchstaben noch einmal. Wenn die Kinder den Buchstaben vorher nachzeichnen mussten, dann wurden dabei 3 versch. Regionen im Gehirn aktiviert, die mit dem Lernen von Lesen u. Schreiben in Verbindung gebracht werden.
Wenn sie den Buchstaben vorher nur eintippen oder zeigen mussten, waren die Aktivitäten in den Gehirnregionen viel geringer. Kinder lernen also offenbar viel intensiver durch Schreiben als durch Tippen oder Zeigen.

In einer neueren Studie der University of Washington wurde geprüft, wie sich gesprochene u. geschriebenen Sprache bei 4-9jährigen Kindern auf grundlegende Fähigkeiten wie Planen oder Lernen auswirken. Studienautorin Virginia Berninger sagte der „New York Times“: „Handschrift stimuliert den Geist u. kann den Kindern helfen, sich besser auf Schriftsprache zu fokussieren. Lernen wird einfacher.“

Tastaturschreiben hinterlässt keine Spuren im motorischen Gedächtnis
Die Graphologin Rosemarie Gosemärker bestätigt in einem Interview mit dem WDR: „Die Erinnerungsleistung derer, die mit der Hand schreiben, ist erheblich besser. Das liegt daran, daß das Schreiben das Gehirn ganzheitlich aktiviert. Darum ist es auch so bedeutend, in der Grundschule weiterhin auf die Handschrift zu setzen. Es ist wichtig, daß Kinder handschriftliches Schreiben lernen, damit sich im Gehirn diese Spuren einprägen.“
Dagegen hinterlasse das Schreiben am PC lt. Schulze Brüning keine Spuren im Ablaufgedächtnis, dem motorischen Gedächtnis: „Das Tastaturschreiben ist eine Erleichterung für Jugendliche u. Erwachsene, die bereits schreiben können, nicht aber für Kinder, die das Schreiben lernen“ ..
Kinder, die häufig mit der Hand schreiben, können also auf diese Weise den Unterrichtsstoff viel besser erlernen u. verstehen. Denn ihr Gehirn wird stärker stimuliert.

Immer mehr Kinder in Deutschland haben Schwierigkeiten, mit der Hand zu schreiben

Jedoch beobachten Lehrer, daß immer mehr Kinder Schwierigkeiten beim Erlernen der Handschrift haben. 2015 veröffentlichte der Deutsche Lehrerverband eine Umfrage, nach der etwa 51 % der Jungen u. 31 % der Mädchen Probleme haben, mit der Hand zu schreiben. Für Schulze Brüning gleicht die mangelnde Schriftkompetenz einer Katastrophe. Sie schreibt in der HuffPost: „Sie kann im Extremfall aus einem normal begabten Schüler einen Schulversager machen, der immer dann, wenn es ums schriftliche Arbeiten geht, nicht mithalten kann u. frustriert das Handtuch wirft.“ Die Pädagogin findet: Kinder sollten wieder vermehrt dazu angehalten werden, sich eine flüssige und leserliche Handschrift anzueignen. Denn: „Die Handschrift ist ein Denkwerkzeug.“
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Re: Digitale Demenz

Beitrag von Dissident am Di Sep 05, 2017 9:16 am

https://www.pravda-tv.com/2017/09/digitalisierung-zurueck-in-die-steinzeit-cyberattacke-auf-die-nervennetze-des-gehirns-videos/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=facebook&utm_source=socialnetwork

Zurück in die Steinzeit – Cyberattacke auf die Nervennetze des Gehirns

Alarmierende Ergebnisse aus der neurobiologischen Forschung über die Folgen der Nutzung digitaler Medien auf Kinder legt Prof. Dr. Teuchert-Noodt im Interview „Cyberattacke auf die Nervennetze des Gehirns“ in der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft dar. Warum führt die Nutzung von Smartphones bei Kindern und Jugendlichen zur Sucht und verminderten Denkleistungen? Warum wird bei 50% der Grundschulkinder eine Lernstörung diagnostiziert? Warum sind die Folgen der Nutzung digitaler Medien „Sprachentwick­lungs- u. Kon­zen­trationsstörungen, körperliche Hyperaktivität, innere Unruhe bis hin zu aggres­sivem Verhal­ten.“

Dafür gibt es nachgewiesene Ursachen, mit denen sich Eltern und alle Beschäftigten im Erziehungswesen beschäftigen sollten.

.. Erstmals in der Menschheitsgeschichte wird uns durch die Digitalisierung diese für Denkprozesse absolut notwendige neuronale Grundlage streitig gemacht.
„Digitale Medien erfüllen inzwischen einen fundamentalen Traum der Menschheit: Die Beherrschung von Zeit und Raum. Doch das birgt gleichzeitig eine große Gefahr in sich“, sagt Hirnforscherin Teuchert-Noodt. Behalten Medien-User nicht die Oberhand über ihr Tun u. Planen, erliegen sie unmerklich einer Art Cyberattacke auf die Netzwerke ihres Gehirns.

Attackiert würden speziell diejenigen Subsysteme, die für die Gedächtnisbildung u. für die kognitiven Leistungen verantwortlich sind. Das könne den Verlust der kognitiven Urteilsfähigkeit, Angstsyndrom, Sucht, Burnout und Depression auslösen. Eine neue Herausforderung sowohl im Studium als auch in der Arbeitswelt werde es sein, nicht zuzulassen, daß die Medien uns in ihre Dienste stellen. Es sei deshalb nützlich, mehr über jene Nervennetze im Gehirn zu wissen, die uns stark machen.

Anfang Mai referierte die Hirnforscherin an der Technischen Universität Darmstadt zum Thema „Wohin führt die digitale Revolution?“. „Wenn wir den Karren so weiter laufen lassen, wird das eine ganze Generation von digitalisierten Kindern in die Steinzeit zurückwerfen“, warnt Teuchert-Noodt

Frau Teuchert-Noodt, Sie sprechen von der „Cyberattacke auf die Nervennetze des Gehirns“. Was ist damit gemeint, was kann / muss sich der Laie darunter vorstellen?

Teuchert-Noodt: "Es ist was es ist: Egal, ob eine Cyberattacke mittelbar auf die für spezifische Infrastrukturen wichtigen Computernetzwerke von digital hochgerüsteten Einrichtungen oder unmittelbar auf spezifische Nervennetze des Gehirns gerichtet ist, beides hat eine entsprechende Durchschlagskraft."

Also, ebenso wie Hacker die Stromversorgung eines Krankenhauses lahmlegen können, können digitale Medien-User in ihrem eigenen Gehirn die Versorgungszentrale für die gesamte Informationsverarbeitung auf psycho-kognitiver Ebene außer Kraft setzen und eine mentale Erschöpfung herbeiführen.

"Vielleicht ist ein Hirn-Crash sogar noch schlimmer. Denn die neurochemisch u. hirnrhythmisch gesteuerten Funktionen in den entsprechenden höchsten Hirnarealen – dem limbisch-präfrontalen System – tun sich mit einer Erholung von einer digital induzierten Attacke sehr schwer, zumal diese mit einer sich anfangs unmerklich einschleichenden Symptomatik einhergeht."

Wie ist das menschliche Gehirn auf die Digitalisierung vorbereitet?

Teuchert-Noodt: "Das menschliche Gehirn ist auf die Digitalisierung spätestens seit 3 Jahrtausenden vorbereitet, nämlich seit die Phönizier das bis heute gültige Alphabet in Szene gesetzt haben. Damit konnte – allerdings erst seit 3 Jahrhunderten – die Beschulung des Kindes durch schreiben, lesen u. rechnen lernen zum kulturellen u. technischen Erfolgsschlager werden.
Die in einem definierten Zeitfenster des kindlichen Gehirns reifenden senso-motorischen Rindenfelder werden durch selektive Aktivitäten in dieser Entwicklungsphase optimal angelegt. Erst die voll ausgereiften primären u. sekundären Nervennetze in diesen Kortexfeldern erlauben es dem Erwachsenen, in abstrakten Denkmustern kreativ tätig zu werden, eben auch mit digitalen Medien sinnvoll umzugehen u. vielleicht selber auch Programme u. Algorithmen zu schreiben. Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, das moderne Kind könne den Umgang mit digitalen Medien – aufgrund des minimalen technischen Aufwandes – unmittelbar von den Erwachsenen übernehmen.
Auf einen inhaltlichen Umgang mit den Medien wird sich nach Erkenntnisstand der Hirnforschung das Gehirn des Kindes auch in den nächsten 1000 Jahren nicht vorbereiten lassen. Denn kognitive Leistungen sind auf die prolongierte u. intrinsisch gesteuerte Reifung primärer u. sekundärer Nervennetze im kindlichen Kortex angewiesen, um später assoziative Denkarbeit zu leisten.
Man muss an dieser Stelle betonen, daß digitale Medien als extreme Beschleunigungsakteure auf die reifenden Funktionssysteme des Kortex kontraproduktiv einwirken. Sie veranlassen eine Art Notreifung der Nervennetze, mindern die geistigen Potenzen u. machen süchtig.

Wenn wir den Karren so weiter laufen lassen, wird das eine ganze Generation von digitalisierten Kindern in die Steinzeit zurückwerfen. Es zeichnet sich längst ab, daß auch der Erwachsene der zunehmenden Beschleunigung in der technisch hochgerüsteten Arbeitswelt nicht unbegrenzt gewachsen ist. Denn lebenslang bleiben psycho-kognitive Funktionen definierten biologischen Bedingungen vor dem Hintergrund einer raum-zeitlichen Arbeit der Nervennetze unterstellt. Erstmals in der Menschheitsgeschichte wird uns durch die Digitalisierung diese für Denkprozesse absolut notwendige neuronale Grundlage streitig gemacht…"

Warum ist es so wichtig, dass Smartphones von Kleinkindern ferngehalten werden?

Teuchert-Noodt: "Benutzen Kleinkinder bereits Smartphones, Tablets u. mehr, werden sie automatisch u. ganz schnell in eine Abhängigkeit hineingezogen. Diese organisiert sich im limbischen Schaltkreis unter der Bewusstseinsschwelle, weil das unreife Stirnhirn des Kindes darauf noch nicht Zugriff hat. Solche Art von Abhängigkeit führt automatisch dazu, daß die Nervennetze in höheren Rindenfeldern – etwa für sprechen, schreiben, lesen u. rechnen lernen – aus der limbischen Hyperaktivität eines digitalisierten Kindes nur unzureichend versorgt werden können.
Entsprechende Funktionsleistungen können in der späteren Entwicklung nur schwerlich nachgeholt werden, dann ist es zu spät, die Grundversorgung von Neuronen zu etablieren. Darüber hinaus ist das Kind von einem intrinsischen Dauerstress befallen, der sich in Hyperaktivität oder kindlicher Tatenlosigkeit u. Depressivität Ausdruck sucht.

2 Aspekte sind zusätzlich zu beachten: 1. Es ist kaum möglich, das Kind längerfristig auf eine halbe Medien-Stunde pro Tag zu programmieren. Die Suchtgefahr schleicht sich dennoch ein. Man weiß doch, daß ein tägliches kleinstes Alkoholgläschen ausreicht, um ein Kind zum Alkoholiker zu machen.
2. Das als ganz u. gar auf Nachahmung angelegte Gehirn des Kleinkindes ist insbes. dann hochgradig gefährdet, wenn es bei den Eltern den ständigen Gebrauch digitaler Medien beobachtet. Eltern können nur dann wieder zum Vorbild werden u. die Suchtgefahr ihres Kindes abwenden, wenn sie selber im Privatleben möglichst auf Smartphone und Co. verzichten."

Sie warnen vor Elektrosmog, er könne das Denken beeinflussen. Warum?

Teuchert-Noodt: Es gibt inzwischen viele Hinweise darauf, daß Elektrosmog Anlass zur Tumorbildung im Gehirn gibt. Aber es gibt kaum Erkenntnisse dazu, daß – unterhalb – dieser Krankheitsschwelle – auch kognitive Leistungen durch extrinsische elektro-magnetische Wellen manipuliert werden können, wenn sie z.B. mit den hirneigenen Rhythmen kollidieren, d.h. mit ihnen in diesem oder jenem Subsystem interferieren u. auf phasensynchronisierte Schwingungen höherer Ordnung negativen Einfluss nehmen.

Wir haben 2001 in meinem Bielefelder Labor dazu eine spezifische Pilotstudie durchgeführt „Electromagnetic exposure effects the hippocampal dentate cell proliferation in gerbils“. Resultat war ein “window-effekt”, d.h. definierte Frequenzen einer für therapeutische Zwecke gebauten Magnetspule veränderten dauerhaft die mitogene Aktivität im Keimlager des hippocampalen Dentatus, d. h. sie beeinträchtigten die Neubildung von Nervenzellen zwecks Integration in vorhandene Schaltkreise der Nagetiere, es mindert also die Neuroplastizität.
Die erst jüngst erkannte hochgradig sensible Neuroplastizität im limbischen System hat für das Lernen u. die Gedächtnisbildung eine zentrale Bedeutung. Viele weitere quantitative Studien zur Plastizität von Nervenzellen u. Transmittern erlauben die Schlussfolgerung, daß unter definierten extrinsischen elektromagnetischen Schwingungen auch Funktionen im Stirnhirn u. in den Feldern des Assoziationskortex in ihrer Funktion signifikant gestört werden könnten. Das betrifft Konzentration, Denkleistungen, Motivation u. allgemeine Stimmungslage."

Was ist die Konsequenz für den Alltag?

Teuchert-Noodt: "Möglichst wenig Benutzung von Geräten, die elektromagnetische Felder erzeugen, im Haushalt u. im übrigen Privatleben. Kein WLAN an Schulen!"

Sie raten zu mehr Bewegung, zum Spazierengehen (ohne Smartphone), um Ideen zu generieren. Was passiert da im Gehirn?

Teuchert-Noodt: "Das Gehirn ist lebenslang auf motorische Aktivitäten programmiert. Beim Sitzen am Schreibtisch verlagern sich die hirneigenen Aktivitäten ganz und gar auf höchste Assoziationsfelder. Zunächst erzeugt das Konzentration u. Denkleistung. Die Kapazitäten der dafür notwendigen u. über Transmitter gesteuerten Prozesse sind allerdings limitiert, Erholungsphasen sind erforderlich, Bewegungen wie spazieren zu gehen haben einen besonders positiven Effekt. Denn langsame rhythmische Körperbewegungen u. beiläufige unterschwellige Sinneseindrücke aktivieren u. regenerieren die hirneigenen physiologischen Prozesse auf ganzheitlicher Ebene u. führen sie einer Neuordnung der im Inneren tätigen neuronalen Aktivitäten zu.
Speziell die rhythmisch langsamen Schwingungen des Schrittes unterstützen diese ganzheitliche Hirnstimulation in hohem Maß. Da kommt erneut das von Daniel Kahneman postulierte „Langsame Denken“ zum Tragen, durch das uns kreative Einfälle zufließen…

Die kulturelle Evolution hat jeden einzelnen Menschen dazu benutzt, den Fortbestand u. die stete Erneuerung der Geschlechter zu gewährleisten. Und der Auftrag bleibt: „Lass dir was einfallen, Mensch, deine Mitgift ist das Stirnhirn.“ Ein erster Einfall wäre, den digitalen Führerschein einzuführen: Kinder bis zum 11./12. Lebensjahr sollten – ebenso wie vom Steuer am Auto – von digitalen Medien vollkommen ferngehalten werden; alternative Angebote (Wandern, Spielen, Sport etc.) haben sich schon immer bewährt.

Ab dem 12. Lebensjahr könnte an Schulen ein erster dann ab dem 16. Lebensjahr ein aufbauender Führerschein eingeführt werden. Für Eltern von Kleinkindern sollte gelten, daß sie selber im Privatleben möglichst auch auf digitale Medien verzichten u. ebenso andere Stressfaktoren klein halten; das würde sie von viel Ärger u. Sorgen entbinden, die Schulleistungen verbessern u. der Chance Raum geben, eine medienmündige neue Generation heranwachsen zu lassen.
Dennoch, momentan lösen solche Erwägungen nicht das akute Dilemma, das sich aus der gesellschaftlichen Auseinandersetzung der natürlichen mit der künstlichen Intelligenz ergeben hat. Vielmehr schreit das alles nach mehr Bildung: Die Aufklärung über die Doppelbödigkeit der „Medienkompetenz“ in aller Munde darf die klare Aussagekraft der menschlichen Hirnkompetenz nicht länger außen vor lassen.

Lasst uns doch endlich bewusster und das heißt wissender mit unseren geistigen Fähigkeiten umgehen.
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Re: Digitale Demenz

Beitrag von Dissident am Mi Sep 27, 2017 4:20 pm

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Michael Winkler:

.. Generation Smartphone, mit mehr Intelligenz in der Hosentasche als in den Köpfen ..
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