Chemtrails - ein Thema, das diskutiert werden muss

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Chemtrails - ein Thema, das diskutiert werden muss

Beitrag von Dissident am Mo Sep 18, 2017 2:33 pm

https://www.extremnews.com/berichte/gesundheit/c56f155ab9eeb38

Amerikanische Piloten, Ärzte und Wissenschaftler berichten Erschreckendes über sogenannte "Chemtrails"
- Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Wer lang anhaltende Kondensstreifen, die sogen. "Chemtrails", für eine reale u. ernstzunehmende Gefahr hält, ist ein realitätsferner Verschwörungstheoretiker, könnte man meinen, wenn man brav der einseitigen Berichterstattung der Mainstreammedien folgt. Warum aber sprechen immer mehr Personen mit Rang u. Namen in aller Öffentlichkeit warnend über diese Thematik, wenn sie doch jeglicher Grundlage entbehrt? Ist es vielleicht ganz anders als die Medien berichten? So kamen im vergangenen Jahr mehrere Piloten, Ärzte u. Wissenschaftler vor dem Board of Supervisors von Shasta County zusammen, um ihre Bedenken über die Geoengineering-Programme des militärisch industriellen Komplexes zu äußern.

Ein County ist in 48 der 50 Bundesstaaten der USA eine Gebietskörperschaft, also eine regionale Verwaltungseinheit, die man ungefähr mit dem deutschen Landkreis vergleichen kann. Mit ca. 180.000 Einwohnern liegt Shasta County im Norden von Kalifornien.

Zu Geoengineering u. den sogen. Chemtrails Informationen erhalten u. dieses Anliegen diskutieren stand auf der Tagesordnung vom Board of Supervisors von Shasta County für den 15.7.2014. Ein lokaler Bürger namens Dane Wigington bemühte sich eine Expertengruppe zusammenzustellen, die das Gremium über diese Problematik informieren sollte. So berichtete Iraja Sivadas, Mitglied einer Vereinigung beunruhigter Wissenschaftler: „Wenn Flugzeuge einen Kondensstreifen erzeugen, ist das so ähnlich, als wenn Sie an einem kalten Tag draußen spazieren gehen u. ausatmen. Sie erzeugen einen Kondensstreifen, die kleine Wolke ist wie ein Kondensstreifen. Wenn Sie nun an einem kalten Tag 3 km weit gehen, können Sie sich dann umdrehen u. Ihren Kondensstreifen den ganzen Weg über 3 km zurückverfolgen? Ebenso verrückt wäre es, anzunehmen, daß das, was wir am Himmel sehen, tatsächlich Kondensstreifen sind.“

Ergänzend beschrieb der ehem. Pilot Jeff Nelson, daß normale Kondensstreifen, die nicht mit Chemikalien versetzt sind, aufgrund kalter Luft bei - 30° Celsius auftreten. Dazu müsse man sich in großer Höhe von ca. 9 km befinden. Die Abgase enthielten Kohlenstoffdioxid u. Wasserdampf, was Eiskristalle entstehen lasse u. man dann als weiße Streifen hinter Flugzeugen sehe. Binnen spätestens 1 Minute seien diese Kristalle normalerweise wieder erwärmt, aufgelöst u. verschwunden. „Was wir jetzt beobachten können – u. zuerst konnte ich es gar nicht glauben – ist nicht mehr normal, ist nicht natürlich. Irgendetwas passiert da. Ich weiß nicht, wer dahinter steckt oder warum sie es machen, aber ich kann bezeugen, daß es nicht natürlich u. normal ist. Irgendjemand beeinflusst das Geschehen von Außen.“

Der ehem. Militärmeteorologe u. Wildbiologe Allan Buckmann unterstrich diese Aussage ebenfalls: „Ich bin hier, um zu bezeugen, daß es die Chemtrails wirklich gibt. Es sind keine Kondensstreifen u. sie sprühen fast jeden Tag. Ich habe mir die Wolken u. die Sprühvorgänge angesehen u. ich muss Ihnen mitteilen, daß diese Verunreinigung, die da auf uns herunterkommt, eine sehr große Gefahr bedeutet. Der militärisch industrielle Komplex hat uns absichtlich getäuscht. Er ist auch verantwortlich für diese Manipulationen. Es sind verdeckte, geheime Operationen. Deshalb hört man darüber auch nichts in den Medien.“

„Wenn Sie nach oben zur Sonne schauen u. einen weißen Dunst sehen ist das Aluminium, das in der Luft schwebt u. es kommt von Flugzeugen!“, erklärte Mark McCandlish, ein ehem. Techniker aus der Verteidigungsindustrie. Dies bestätigte auch Iraja Sivadas, der berichtete, daß große Mengen von Aluminium in den Böden gefunden werden, da Chemtrails Aluminium, Strontium, Barium u. auch Mangan enthielten. Normal wären Funde von Aluminium in gebundener Form, in den Böden findet sich aber freies Aluminium in riesigen Mengen, das im Normalfall nicht vorkomme u. somit nicht natürlich sein könne.

Francis Mangles, der 35 Jahre bei der Forstverwaltung der USA tätig war, bekräftigte alle Aussagen seiner Vorredner u. präsentierte wissenschaftliche Daten von Regenwasseruntersuchungen: 2013 konnte ich 13.100 Mikrogramm Aluminium pro Liter Regenwasser nachweisen. Normalerweise müsste dieser Wert bei Null sein. Im Jahr 2000 lag er bei 100.“ Im Schnee des berühmten Mount Shasta seien 61.000 Mikrogramm pro Liter gewesen – das Vierfache vom dem, was dort im Boden gefunden werde. „Woher verdammt nochmal soll das kommen, wenn es nicht aus dem Boden stammen kann?“, fragte er zornig.

Dr. Steven Davis wies auf den Zusammenhang zwischen Alzheimer sowie Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung u. Aluminiumvergiftungen hin. Hohe Aluminiumwerte seien bei allen von ADHS betroffenen Kindern festgestellt worden. Der Neurologe Dr. Hamid Rabiee beklagte ebenfalls eine immer größere Anzahl an Alzheimer- u. Parkinson-Patienten u. und solche anderer neurologischer Erkrankungen. Die Zahl der Betroffenen habe sich beinahe vervierfacht. „Wenn Sie die Aluminiumpartikel einatmen, durchdringen sie das Siebbein u. ihre Nebenhöhlen und gelangen so ins Gehirn“, erklärte Arzt u. Pilot Dr. Frank Livolsi.

Besorgt beobachtete Allan Buckmann das Kollabieren des Ökosystems, wobei „wir alle Organismen in den Flüssen verlieren, weil mit Aluminium belastetes Wasser in die Flüsse gelangt“. Als interessante Anmerkung stellte er in diesem Zusammenhang die Frage, wieso Monsanto auf die Idee gekommen sei, aluminiumresistente Pflanzen zu entwickeln. Auch Francis Mangles erklärte, daß die Wasserinsekten in Siskiyou County seit 2006 rapide auf nur noch ungefähr 20 % der normalen Population abgenommen hätten. Nach eigenen Studien, die er als Biologe dort durchgeführt hat, gibt es auch nur noch 20 % der normalen Insektenanzahl. So seien auch 89 % aller Forellenmägen, die er bis Juli im Jahr 2014 untersucht hatte, leer gewesen. Es gebe keine Steinfliegen, Zweiflügler u. Köcherfliegen mehr u. Vogelarten seien ebenfalls am Aussterben.

Rechtsanwalt Joseph Marman hat Wasser getestet u. festgestellt, daß Aluminium in der 47-fachen Menge der Norm vorhanden war, Strontium in der 10-20-fachen u. Barium in der 20-fachen Menge. „Der Bezirksrat von Suffolk, New York, hat Geo-Engineering geächtet, auch Hawaii hat eine Verordnung zum Verbot der Technik verabschiedet“, erklärte der Anwalt u. bat das Board of Supervisors dringend Geo-Engineering auch in Shasta County zu verbieten u. eine entspr. Verordnung zu verabschieden.

Dr. Livolsi forderte auf: „Es wird Zeit, daß wir uns dagegen wehren, denn es schadet unserer Geundheit. Es ist höchste Zeit, daß wir handeln!“

Nach der Informationsrunde sagte Supervisor David Kehoe: „Ich stimme mit meinen Kollegen überein, Briefe zu versenden u. um Handlungsbedarf zu bitten, aber wir sollten noch einen Schritt weiter gehen.“ Er schlug außerdem vor, daß Kopien der kompletten zwei- bis dreistündigen Aufnahmen der Veranstaltung für alle Senatoren, Kongressabgeordneten u. Abgeordneten des Staates Kalifornien gemacht werden sollten, damit diese über die Thematik aufgeklärt werden. „Lasst sie die gleiche Leidenschaft sehen, wie wir auch heute hier sehen konnten“, sagte Kehoe.
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Re: Chemtrails - ein Thema, das diskutiert werden muss

Beitrag von Dissident am Do Dez 07, 2017 9:07 am

http://www.epochtimes.de/politik/welt/chemtrails-verschwoerungstheorie-nun-fakt-us-kongress-haelt-anhoerung-zu-wettermanipulation-a2286326.html

"Chemtrails": Verschwörungstheorie nun Fakt - US-Kongress hält Anhörung zu Wettermanipulation
Geoengineering hält Einzug in den Mainstream. Der Unterausschuss für Umwelt u. der Unterausschuss für Energie in den USA, hielten Anfang Nov. die erste Anhörung des US-Repräsentantenhauses zum Thema „Geoengineering: Innovation, Research, and Technology“ [Geoengineering, Forschung u. Technologie]. Bislang wurde die Wettermanipulation allgemein als „Verschwörungstheorie“ angesehen u. durch die Mainstream-Presse an den Rand der Gesellschaft verbannt. Das kontroverse Thema des Geoengineering oder Wettermodifikation – das durch den Begriff „Chemtrails“ bekannt gemacht wurde – ist erstmals dabei, in das Licht der kritischen Öffentlichkeit zu treten. Der Kongressanhörung wohnten sowohl Mitglieder der Ausschüsse des US-Repräsentantenhauses bei als auch Vertreter von Denkfabriken, Akademiker u. wissenschaftliche Forscher. Es wurde über die Zukunft der Forschung auf dem Gebiet des Geoengineerings diskutiert.

Die Anhörung fand am 8.11. statt. Zu den Teilnehmern zählte unter anderem der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Lamar Smith (Republikaner/Texas), der Vorsitzende des Unterausschusses für Umwelt, Andy Biggs (Republikaner/Arizona), u. der Vorsitzende des Unterausschusses für Energie, Randy Weber (Republikaner/Texas).
Zudem sprachen: Dr. Phil Rasch, wissenschaftl. Leiter für Klimawissenschaft u. Mitglied des Pacific Northwest National Laboratory, Dr. Douglas MacMartin, der leitende wissenschaftl. Mitarbeiter an der Cornell University sowie Kelly Wanser, Generaldirektorin des Marine Cloud Brightening Project des Joint Institute for Study of the Atmosphere and Ocean an der University of Washington.

Langzeit Verschwörungstheorie
Chemtrails wurde lange Zeit als Gegenstand von Verschwörungstheorien gehandelt. Doch aus mehreren Studien geht hervor, daß „Wolkenimpfungen“ bzw. Geoengingeering – das Sprühen von Chemtrails – bereits stattgefunden haben könnte. Eine im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlichte Studie von 2015 legt nahe, daß Geoengineering bereits damals begonnen hat. Bei den Experimenten soll ein giftiges Nebenprodukt der Kohleverbrennung – das „Kohlenflugasche“ genannt wird – versprüht worden sein. In der Studie heißt es:
Die ausgedehnte, absichtliche ..Einbringung v. Chemikalien in die Troposphäre ist in der wissenschaftl. Literatur jahrelang unerkannt u. unbemerkt geblieben. Der Studienautor präsentiert Beweise dafür, daß giftige Flugasche – erzeugt durch Kohleverbrennung – wahrscheinlich die Aerosolpartikel sind, die von Tankflugzeugen für Geoengineering, Wetter- u. Klimamodifizierung versprüht werden. Er beschreibt auch einige der vielen negativen Konsequenzen für die Gesundheit der Bevölkerung.“

Die US-Anhörung erwies sich weitgehend als Coming-Out-Veranstaltung des Forschungsgebiets Geoengineering. Die Veranstaltung wurde auch als Gelegenheit genutzt, um von der US-Regierung eine Förderung zu erbitten, um die Grundlagenforschung voranzutreiben.

Was ist Geoengineering?
Ein Bericht des Congressional Research Service von 2013 mit dem Titel „Geoengineering: Governance and Technology Policy“ [Geoengineering: Grundsätze der Kontrolle u. Technologie] bietet einen kurzen Überblick über die Technologie des Geoengineering:
„Der Begriff Geoengineering beschreibt eine Technologie, die durch absichtliche Modifikation des energetischen Gleichgewichts der Erde in großem Stil darauf abzielt, Temperaturen zu senken u. dem menschengemachten Klimawandel entgegenzuwirken. Die meisten dieser Technologien befinden sich in einem konzeptuellen Stadium oder Forschungsstadium. Ihre Effektivität bei der Reduzierung von Temperaturen auf globaler Ebene muss noch unter Beweis gestellt werden. Darüber hinaus wurden sehr wenige Studien veröffentlicht, die die Kosten, Umwelteffekte, sozio-politischen Auswirkungen u. gesetzliche Folgen des Geoengineering dokumentieren.
Wenn Geoengineering-Technologien angewandt würden, wird erwartet, daß sie das Potenzial haben, beträchtliche grenzüberschreitende Effekte zu verursachen.
Im Allgemeinen werden Geoengineering-Technologien entweder als eine Methode zur Kohlenstoffdioxid-Entfernung (Carbon Dioxide Removal/CDR) oder eine Methode zur Steuerung der Sonneneinstrahlung (Solar Radiation Management/SRM) (oder Albedo-Modifikation [des Rückstrahlvermögens]) kategorisiert. CDR-Methoden richten sich an die aufheizende Wirkung von Treibhausgasen durch eine Entfernung von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre. CDR-Methoden beinhalten die Eisendüngung [von Ozeanen], CO2-Abscheidung u. Sequestrierung [Einlagerung].
SRM-Methoden nehmen den Klimawandel in Angriff, indem sie die Reflektivität der Erdatmosphäre bzw. –oberfläche erhöhen. Aerosol-Injektionen u. weltraumbasierte Reflektoren sind Beispiele für SRM-Methoden. SRM-Methoden entfernen zwar keine Treibhausgase aus der Atmosphäre, können aber schneller entwickelt werden, bei relativ unmittelbaren Ergebnissen in Form einer globalen Abkühlung im Vergleich zu CDR-Methoden.“



Siehe auch: Geoengineering gibt es, Chemtrails nicht und – Feuer, die Häuser pulverisieren, aber Bäume verschonen
Während der Anhörungen zum Thema Geoengineering wurde die potenzielle Notwendigkeit diskutiert, ein Regelwerk einzusetzen, in dem Wetter-Experimente in einem gewissen Umfang erlaubt werden.

Ex-CIA-Direktor Brennan schwärmt von Chemtrails
Der kalifornische Kongressabgeordnete Jerry McNerney gab an, eine Gesetzgebung zu planen, womit das Energieministerium u.a. bundesstaatliche Behörden abgewiesen werden können, das National Academy of Sciences in 2 Bereichen des Geoengineering zu unterstützen. Ein Teil soll eine Forschungsagenda für Methoden der Sonnenreflexion entwickeln; der andere Bereich soll eine Orientierungshilfe erstellen, die zur Kontrolle der daraus resultierenden Experimente dient.
Der investigative Journalisten Derrick Broze schrieb dazu:
Das Drängen auf eine Diskussion über Geoengineering sollte kaum überraschen. Zu Beginn des Jahres hat das Global Change Research Program (GCRP) neue Studien empfohlen, die sich mit 2 spezifischen Forschungsbereichen befassen sollen. Sie betreffen die umstrittene Technologie des Geoengineering. An der GCRP sind 13 versch. Abteilungen u. Ämter der US-Bundesregierung beteiligt. Das Programm wurde 1989 durch eine Initiative des Präsidenten ins Leben gerufen u. wurde als Teil des Global Change Research Act von 1990 in Kraft gesetzt. Darin wurde verlangt, neue Forschungsergebnisse zu erzielen, um „die Nation u. die Welt dabei zu unterstützen, menschlich induzierte u. natürliche Prozesse des globalen Wandels zu verstehen, einzuschätzen, vorherzusagen u. darauf zu reagieren“.
Auch der ehem. Chef der CIA John O. Brennan befasste sich mit dem Thema Geoengineering. Während eines Treffen mit dem Council on Foreign Relations [CFR] Ende Juni 2016 sprach er das Thema an. Bei dem Meeting wurde die „Instabilität u. transnationale Bedrohungslage für die globale Sicherheit“ erörtert. In einer langen Rede über „Bedrohungen der US-Interessen“ u. wie die Terrororganisation Islamischer Staat die Welt beeinflusst, griff Brennan auch das Thema Geoengineering auf:
Ein weiteres Beispiel ist die Palette an Technologien – die oft zusammengefasst als Geoengineering bezeichnet werden – die potenziell dabei helfen könnten, die Wärme-
effekte des globalen Klimawandels umzukehren. Eine davon, die meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die stratosphärische Aerosol-Injektion, oder SAI. Eine Methode, bei der die Stratosphäre mit Partikeln geimpft wird, die dabei helfen können, die Hitze der Sonne zu reflektieren, in ganz ähnlicher Weise, wie dies Vulkanausbrüche tun“.
Brennan unterstützte auch die Rufe mancher Wissenschaftler, die eine Besprühung des Himmels verlangten. „Ein SAI-Programm könnte die Erhöhung globaler Temperaturen begrenzen. Damit könnten manche Risiken reduziert werden, die mit höheren Erdtemperaturen in Zusammenhang gebracht werden, u. der Weltwirtschaft zusätzliche Zeit bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen zur Verfügung stellen. Der Vorgang ist auch relativ kostengünstig – der National Research Council [Nationale Forschungsrat] schätzt, dass ein vollständig eingesetztes SAI-Programm jährlich ungefähr 10 Mrd. Dollar kosten würde“, so Brennan.

Klimawissenschaftler sind skeptisch
Die Zeitung The Sacramento Bee schreibt: „Eine Idee, die zunehmend an Dynamik gewinnt, besteht darin, Meerwolken mit Salzwasser oder anderen Partikeln zu impfen, wodurch ihr Potenzial zur Abstrahlung von Sonnenstrahlen erhöht u. die Erde abgekühlt wird. Es ist Teil eines sich in der Entstehung befindenden u. kontroversen Wissenschaftszweiges, der als ‚Sonnenlicht-Reflektionsmethoden‘ oder SRM bekannt ist.“
Wir denken, dass SRM für einen Zeitgewinn sorgen könnte, bis andere Maßnahmen (der Kohlenstoffreduzierung) ergriffen werden“, sagte Philip J. Rasch, der leitende Klimawissenschaftler am Pacific Northwest National Laboratory in Richland, Washington während der Anhörung im November.
Und Joseph Majkut, der Direktor für Klimarichtlinien am Niskanen Center, einer Denkfabrik in Washington D.C., sagte:
Wenn die Worst-Case-Szenarien der globalen Erwärmung eintreten, könnten diese Technologien dazu benutzt werden, um dabei zu helfen, Menschenleben u. Ökonomien vor den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu bewahren.“
Dazu schreibt die Zeitung: „Rasch u. Majkut sind 2 Klimaspezialisten, die am Mittwoch vor dem Ausschuss über Wissenschaft, Weltraum u. Technologie des Repräsentantenhauses aussagten. Dort wurde eine Anhörung eines Unterausschusses über das Potenzial für Geoengineering abgehalten – ein Sammelbegriff für Vorschläge, um unmittelbar die Atmosphäre abzukühlen oder ihr Kohlenstoffemissionen zu entziehen. Geoengineering, welches SRM beinhaltet, wird seit den 1960ern von Wissenschaftlern diskutiert. Jedoch ‚mit gemischtem Enthusiasmus‘, so Rasch. Manche Experten befürchten, daß Wolkenimpfen unbeabsichtigte Auswirkungen haben könnte, wie etwa einen Einfluss auf Regenfälle.“

„Wir haben noch eine Menge zu lernen“

Wissenschaftler an der University of Washington starteten das Projekt Marine Cloud Brightening zur Grundlagenforschung der Wettermanipulation.
Neben dem „Impfen von Meerwolken“ prüft das Team auch ein Verfahren, das als „stratosphärisches Aerosol-Geoengineering“ bekannt ist. Dabei werden reflektierende Partikel in die obere Atmosphäre gesprüht – ähnlich wie bei einem Vulkanausbruch. Dadurch kann die Luft –  nachweislich – abgekühlt werden.
Während der Anhörung im November meinte der Vorsitzende des Komitees, Lamar Smith, daß Geoengineering „positive Effekte auf die Erdatmosphäre haben könnte“. Zugleich warnte er aber: „Wir haben noch eine Menge zu lernen“.
Er deute auch an, daß Geoengineering wohl besser sei als eine verstärkte Regulierung der Industrie. „Manche Wissenschaftler sagen, daß damit beträchtliche Vorteile für die Umwelt erzielt werden könnten u. zwar mit weniger finanziellem Aufwand als bei weiteren Regulierungen.“ Smith räumte aber auch ein, daß durch Geoengineering „unbeabsichtigte Konsequenzen“ auftreten könnten. Er hob die Tatsache hervor, daß zahlreiche Studien einen „Schmetterlingseffekt“ nachweisen konnten. Das heißt, daß die Veränderung des Klimas in einer Region der Welt andernorts auf dem Globus desaströse Auswirkungen haben kann.
Unsere Sorge ist, daß die Aufklärung von Wolken das Verhaltensmuster des Regens ändern könnte. Es könnte dazu führen, daß es an manchen Orten mehr u. an anderen weniger regnet“, so Smith.
„Wir wissen immer noch nicht genug über dieses Thema, um die Vor- u. Nachteile dieser Technologie umfassend verstehen zu können.“

Experten fordern eine strenge Aufsicht
Kelly Wanser, die Direktorin des Marine Cloud Brightening Project regte „Kontroll- u. Regulationsbemühungen” an. Sie betonte, daß „schnell [eine Aufsicht] geschaffen“ werden sollte. Joseph Majkut, Direktor für Klimarichtlinien am Niskanen Center, sagte während der Anhörung, daß „der Kongress bereits die beschränkte Vollmacht dazu erteilt habe, um Experimente zu regulieren, die eine Veränderung des Wetters beabsichtigen – einschließlich einer Veränderung des Rückstrahlvermögens des Planeten.“
Er stellte jedoch fest: „Zu diesem Zeitpunkt sind solche Regulierungen darauf begrenzt, über die Erfordernisse zu berichten.“
Majkut rief den Kongress dazu auf, „beträchtliche zivilrechtliche u. adminstrative Strafen“ festzusetzen u. für Verstöße gegen die Regulierungen „strafrechtliche Verantwortung zu erwägen“. Weiter sagte er: „Der Kongress sollte auch in Erwägung ziehen, etwaige Experimente nicht nur innerhalb – oder über – den USA strafrechtlich zu verfolgen, sondern auch außerhalb unserer Grenzen“. Solche Maßnahmen würden jedoch „den Beitrag der diplomatischen u. internationalen Gemeinschaft erfordern.“

In einem Bericht für „Activist Post“ schrieb der Journalist Broze: „Das Niskanen Center wird als eine libertäre Denkfabrik beschrieben, die darauf abzielt ‚Insider in Washington‘ zu beeinflussen. Das Center greift Themen wie die Umwelt auf u. arbeitet daran, politische Führer zu beeinflussen. In einem kürzlichen Blog mit dem Titel RIGHTLY GOVERNING SOLAR GEOENGINEERING RESEARCH [RICHTIGES KONTROLLIEREN DER ERFORSCHUNG DES SOLAREN GEOENGINEERING] schrieben Majkut u. seine Kollegen über die Notwendigkeit von ‚Feldversuchen im kleinen Maßstab‘ u. ‚einer innerstaatlichen Struktur zur regulatorischen Kontrolle der Forschung.‘
Weiterhin schrieb das Niskanen Center, daß nationale Kontrollstrukturen ‚als ein Prüfstand für Ideen der Kontrolle‘ dienen können, was ‚Diskussionen über den internationalen Einsatz‘ des Geoengineering innerhalb der kommenden 2 Jahrzehnte anregen könne. Die in der Anhörung betonte Notwendigkeit von innerstaatlichen u. internationalen Kontrollstrukturen veranschaulicht die Unsicherheit darüber, wie genau sich Geoengineering auf benachbarte Nationen u. Gemeinschaften auswirken wird. Die Carnegie Climate Geoengineering Governance Initiative veröffentlichte kürzlich eine Stellungnahme zur Unterstützung ‚gut kontrollierter Forschung über Geoengineering‘ u. drängte Regierungen u.a. Institutionen dazu, die Veröffentlichung des Verhaltenskodex für verantwortungsvolle Geoengineering-Forschung der University of Calgary zu unterstützen.
Geoengineering ist eine Angelegenheit, die die ganze Gesellschaft betrifft, weltweit, weil es uns alle beeinflusst‘, schrieb Carnegie. ‚Dies bedeutet, wir müssen viel mehr Stimmen anhören als nur jene, die gegenwärtig in der Geoengineering-Debatte angehört werden.'“
Die aktuellen Debatten zeigen also klar, daß Geoengineering – also Wettermanipulation u. Chemtrails – existieren.
Die Frage ist nur, in welchem Ausmaß die Technologie bereits zum Einsatz kommt u. inwiefern sie das Weltklima schon beeinflusst hat.
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