Weihnachten

Nach unten

Weihnachten

Beitrag von Dissident am Mi Dez 06, 2017 4:46 pm

https://cernunninsel.wordpress.com/2017/11/27/es-ist-zeit-mit-den-weihnachtseinkaeufen-aufzuhoeren/ - Es ist Zeit, mit den Weihnachtseinkäufen AUFZUHÖREN

.. Weihnachten bringt, wie Hunde, das Beste in den Menschen zum Vorschein. Es weckt den Wunsch, seine Welt zu verschönern und seine Seele mit guten Taten zu schmücken. - Die schlimmste Art von Bösem ist nicht bloß Leuten zu schaden, sondern Leuten zu schaden, indem man ihre Güte ausnützt. Ein Taschendieb stiehlt bloß euer Geld. Ein Trickbetrüger, der euer Geld stiehlt, indem er sagt, daß er Spenden für eine gute Sache sammelt, bestraft auch Tugend und untergräbt das Vertrauen, das die Grundlage der zivilisierten Gesellschaft ist.
Deshalb verabscheue ich die Kommerzialisierung von Weihnachten. Es gibt eine ganze Ökonomie von „Viertes Quartal“-Gewerben, die vom Schenken zu Weihnachten abhängen. Werbeleute scheuchen uns in materialistische Ekstasen, sodaß wir riesige Kreditkartenschulden zusammenbringen. Traditionellerweise beginnt der Weihnachtseinkauf nach Thanksgiving. Aber in letzter Zeit ist er in Richtung Halloween zurückgekrochen. Wenn es nach den Kapitalisten ginge, würden wir natürlich schon im Mittsommer „Christmas muzak“ hören und Einkaufswagen schieben.
Aber es gibt eine Grenze dafür, ab wann die Weihnachtseinkäufe beginnen können. Wenn Religion irgendetwas damit zu tun hätte, dann wäre Ostern das absolute Limit. Aber die Ökonomie ist hier der entscheidende Faktor. Und in ökonomischer Hinsicht können die Weihnachtseinkäufe erst beginnen, wenn die Kunden ihre Kreditkartenschulden von den vorherigen Weihnachten abgezahlt haben.

Der Freitag nach Thanksgiving heißt jetzt „Black Friday“. Traditionellerweise markiert ein Schwarzer Freitag ein Massaker oder Desaster, und ich vermute, für Konsumenten ist er das. Die Kaufleute mögen in den schwarzen Zahlen sein, aber die Konsumenten landen in den roten Zahlen.
..  Das Beste, was wir tun können, ist, uns als Gemeinschaft stark zu machen. Und der beste Weg dazu ist, so unabhängig wie möglich vom existierenden politischen und wirtschaftlichen System zu werden. Die Weihnachtszeit ist die beste Zeit, um mit diesem Prozeß zu beginnen, weil es die Zeit ist, in der wir im kürzesten Zeitraum am meisten Geld auf die dümmste Weise für die dümmsten Dinge ausgeben.
Daher ist es Zeit, mit den Weihnachtseinkäufen AUFZUHÖREN. Macht Ferien von den Feiertagseinkäufen.
Hört auf, euch mit Schuldenanhäufen fertigzumachen.

  1. Verschuldet euch nicht. Friert eure Kreditkarten ein. Buchstäblich. Geht in die Küche, füllt einen Behälter mit Wasser, gebt eure Kreditkarten hinein u. stellt ihn ins Gefrierfach. Denkt nicht mal daran, sie vor Januar aufzutauen. Und wenn der Januar kommt, widersteht der Versuchung u. seht, wie lange ihr ohne sie auskommen könnt.
  2. Gebt das Geschenk der Freiheit. Macht eine Liste von Leuten, mit denen ihr Geschenke austauscht. Wenn ihr genug Krawatten habt, genug Pullover, genug nutzlose „Neuheiten“, und eure Freunde auch, ruft sie an und schlagt vor, daß ihr einander aus der Pflicht entlaßt.
  3. Verschenkt weiter. Gebt zu, das ist euch in den Sinn gekommen. Ich habe es unzählige Male gemacht, üblicherweise mit Pullovern. Eine Menge Leute kaufen Geschenke, nur um Geschenke zu machen. Wie groß sind die Chancen, daß sie einen gut genug kennen und die Zeit und den Geschmack haben, um das perfekte Geschenk zu finden? Dies bedeutet, daß viele Geschenke beim ersten Mal nicht den richtigen Empfänger finden und nicht geschätzt werden. Weiterschenken ist ein Weg, ihnen beim Finden des richtigen Zuhauses zu helfen, ohne zusätzliche Kosten und mit dem zusätzlichen Vorteil der Reduktion von überflüssigem Zeug. Ich fange lang vorher an, ans Weiterschenken zu denken (am Weihnachtstag, um die Wahrheit zu sagen), wohingegen viele Leute in der letzten Minute Geschenke aussuchen.
  4. Macht etwas, betreibt Wiederverwendung, arbeitet Sachen auf. Könnt ihr eure eigenen Weihnachtskarten, Weihnachtskränze und Verzierungen machen? Tut es. Waren eure Gärten und Obstbäume ungewöhnlich produktiv? Überlegt euch, Eingemachtes oder Torten zu Weihnachten zu verschenken. Falls ihr ein besonderes Talent dazu habt, Brot zu backen oder Bier zu brauen oder Wein abzufüllen, verschenkt dies zu Weihnachten. Alte Möbel sind üblicherweise besser gemacht als neues Zeug. Lernt, sie nachzuarbeiten und neu zu beziehen. Bindet ihr Bücher? Bietet einem Freund an, sein Lieblingsbuch neu zu binden. Näht, strickt, häkelt ihr? Macht etwas. Zwischen jetzt u. Weihnachten habt ihr reichlich Zeit, eines dieser Dinge zu tun. Ihr habt sogar Zeit, euch neue Fertigkeiten anzueignen.
  5. Lehrt, ermutigt, bestärkt. Habt ihr Talente und Fertigkeiten, die ihr euren Freunden beibringen könnt? Schenkt ihnen „Geschenkszertifikate“ (handgemacht, natürlich), die sie zu Unterrichtsstunden berechtigen. Spielt ihr Klavier? Bietet den Kindern eurer Freunde ein paar Einführungslektionen an. Könnt ihr euer Auto warten und reparieren, eure Klimaanlage, euer Fahrrad, eure Appliancen, eure Installation, euren Rasenmäher? Nun, die meisten eurer Freunde können das nicht. Sie geben jedes Jahr Hunderte Dollars dafür aus, Dinge zu reparieren oder zu ersetzen, die sie nicht richtig gewartet haben. Gebt ihnen Unterricht, und ihr helft ihnen, Geld zu sparen und unabhängiger zu werden. Seid ihr ein großartiger Koch? Gebt euren Freunden Kochunterricht. Leute geben enorme Mengen Geld für das Essen auswärts aus. Wenn sie besseres Essen billiger zu Hause machen können, werden sie das nicht brauchen oder wollen.

Falls ihr nach dem Durchgehen der obigen Liste immer noch Geschenke zu machen habt und gezwungen seid, einzukaufen, denkt an die folgenden Daumenregeln:
Nein, ich bin nicht Dagobert Duck. Ich bin nicht der Grinch. Ich versuche nicht, euch Weihnachten wegzunehmen. Ich schlage bloß vor, daß wir Weihnachten intelligent und kreativ feiern, in einer Weise, die uns als Gemeinschaft bereichert, statt uns zu verarmen, in einer Weise, die uns stärkt, statt uns zu schwächen. Weihnachten zu entkommerzialisieren und es wieder mit Familie und Gemeinschaft zu verbinden, wird es in Wirklichkeit sinnvoller und froher machen als je zuvor.
Happy Thanksgiving und Frohe Weihnachten!
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3272
Punkte : 3781
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Re: Weihnachten

Beitrag von Dissident am Mi Dez 27, 2017 9:40 am

https://www.publicomag.com/2017/12/bloeder-die-linken-nie-klingen/

Blöder die Linken nie klingen
Alle Jahre wieder: Der politisch korrekte Weihnachtskitsch ist auch 2017 mit gesteigerter Penetranz da..

.. Mit der Unvermeidlichkeit von Whams „Last Christmas“ versorgen die Politiker des Guten in den 14 Tagen vor Weihnachten die Öffentlichkeit mit ihrem Klingelsound.
George Michael ist wenigstens gleichmäßig schlimm. Die Linken steigern sich mit ihrem Weihnachtskitsch von Jahr zu Jahr.
Den Anfang machte heuer die „Spitzentörin“ (Michael Klonovsky) Katrin Göring-Eckardt mit einem Facebook-Posting zu Nikolaus:
„Es ist ein #Türke unterwegs, mit spitzem Hut. Ist etwas auffällig anders und soll Dinge an Arme verschenken. Vorsicht!“


Nun lebte der Namensgeber des Nikolausfestes Nikolaus von Myra zwischen dem Ende des 3. Jahrhunderts u. Mitte des 4. Jahrhunderts in einem damals noch christlich-hellenisch geprägten Kleinasien, er war Lykier, Türken als Volk existierten zu seiner Zeit nicht, eine Türkei schon gar nicht. Göring-Eckardt gibt in ihrer Biografie an, sie hätte sich in den Neunzigern für ein paar Semester in der Theologischen Fakultät der Uni Leipzig eingeschrieben. Entweder stimmt selbst das nicht, oder sie hält die Öffentlichkeit für eine Art erweiterte Grüne Jugend.


Jedenfalls wollte die stellv. Linken-Vorsitzende Janine Wissler nicht zurückstehen, und zwitscherte vor kurzem:
„Bei einer Weihnachtskrippe ohne Araber, Afrikaner, Juden und Flüchtlinge bleiben bekanntermaßen nur Ochs und Esel übrig.“


Bekanntermaßen. Genaugenommen ist die nächste Exegetin immer nur einen Tweet weit entfernt. „Genaugenommen“, sekundiert die Linken-Bundestagsabgeordnete Caren Lay, „ein Kind von jüdischen Flüchtlingen, die niemand aufnehmen wollte. Darum geht’s an Weihnachten.“ Jedenfalls für Politikerinnen, die nie das Lukas-Evangelium gelesen haben ..

Josef und Maria brechen also nicht als Flüchtlinge auf, sie begeben sich in Josefs alte Heimat Bethlehem, um sich dort in das römische Steuerregister eintragen zu lassen.
Sie sind auch nicht von niemand aufgenommen worden, sondern bekommen Platz im Stall der Herberge. Übersetzt in das Gegenwärtige heißt das: das Hotel war fast ausgebucht, weil sehr viele zu der Steuerregistrierung unterwegs waren. Für die beiden gab es also nur ein schlechtes Zimmer. Besonders groß fielen nämlich die Unterschiede zwischen Stall und Zimmern seinerzeit nicht aus: dort schlief man auch auf Matten oder Strohschütten.
Araber und Juden stellten die größten Bevölkerungsgruppen in der römischen Provinz Palästina; bei dem Afrikaner handelte es sich um einen durchreisenden König. Mit anderen Worten, es fand in und um den Stall kein multikulturelles Migrantenfestival statt. Flüchten musste die heilige Familie erst nach dem Kindermord von Bethlehem. In Ägypten fanden sie Aufnahme, solange sie sich in Gefahr befanden. Also: „Jüdische Flüchtlinge, die niemand aufnehmen wollte“, waren sie weder da noch dort.

Ein wohlmeinendes Internet-Meme ganz ähnlicher Güte zählt die Zutaten im Christstollen wie Zitronen, Sultaninen, Mandeln, Vanille und anderes auf, und belehrt uns:
„Ohne fremde Kulturen bleibt nur Brot übrig“.
Was schon dumm genug ist: Stollen sind schließlich keine Bäckerbrote mit Mandeln und Rosinen. Fast alle Stollen-Ingredenzien gedeihen außerdem in Europa.
Was ist also daran „fremd“? Und vor allem: sind Mandeln eine „Kultur“? Oder nicht vielmehr ein Produkt, das schon seit Jahrhunderten gehandelt wird?
In Saudiarabien ist die gesamte technische Moderne aus dem Westen und Asien importiert, vom iPhone bis zum Panzer. Nach der linken Korrektness-Lehre wäre das wahabitische Königreich also eine westlich-chinesische Mischkultur.
Die Argumentation ist so dämlich, als würde jemand sagen: Weil Grüne auf ihren Rechnern Software aus den USA benutzen, müssen sie auch Trump gut finden. In Wirklichkeit geht es den Autoren dieser Weihnachtstraktate allerdings gar nicht um die Bibel oder kulturelle Debatten.
Sondern um das Spezialgebiet der Linken: moralische Erpressung. Wenn du den Kindern etwas in den Nikolausstiefel steckst, wenn du ein Krippenspiel besuchst, wenn du Stolle isst, so die Botschaft, dann musst du auch unsere Migrationspolitik schlucken.

Josef, Maria und Jesus, die nach Ägypten fliehen mussten, würden heute unter die klassische Definition eines Asylsuchenden fallen. Die Zahl der anerkannten Asylbewerber lag 2016 bei 0,3 % aller Migranten .. Den linken Weihnachtspredigern geht es mit ihren Volksbelehrungen darum, die wachsende Kritik an der Kategorienverwischung zwischen Verfolgten, Migranten und schlichten Beutegreifern zu überklingeln.
Bemerkenswerterweise kommen Göring-Eckardt, Wissler etc. auch gar nicht auf die Idee, selbst einmal in der christlichen Frühgeschichte und der Bibel nachzulesen oder sich Gedanken über den Begriff Kultur zu machen. Sie benutzen für die tagespolitische Moralagitation auf links gedrehte Bruchstücke, für deren Ursprung sie sich selbst keine Sekunde interessieren. Es gibt den schönen Satz: Wenn Linke etwas von Wirtschaft verstünden, wären sie nicht links. Für Kultur gilt das auch.

Leserkommentare:
"Typisch für unsere grün-linken Exegetinnen : von wirklich nichts eine Ahnung, aber dafür die Klappe offen und mainstreamgerecht gelabert aufdass die Welt gebessert werde. Die Wahrheit stört ohnehin nur."

"Informiert man sich unabhängig von frommen christlichen Traktaten und dem dicksten Fantasy-Schinken der menschlichen Geschichte über die Zeit vor etwa 2000 Jahren, erfährt man schnell, daß das, was die Evangelien verkünden, nur frömmelnde Propaganda ist. So war es bei römischen Volkszählungen, die es in den Provinzen regelmäßig gab, völlig unerheblich, wo jemand herkam, sondern es interessierte nur sein Wohngebiet. Die wichtigste dieser Zählungen in Galiläa war im Jahr 6. Es interessiert dabei niemanden, wo jemand herkam, sondern nur, wo er jetzt wohnt. Der Grund war, daß er dort auch steuerpflichtig war. Daß beim Geburtsort (Nazareth oder Bethlehem) des Jesus sich die frommen Erzähler Lukas und Matthäus sogar widersprechen, ist typisch für die Evangelien. Die Steuer, um die es bei den Volkszählungen geht, war übrigens saftig: 22% auf Agrarprodukte, die an die Römer gingen, zusätzliche 22% Steuer für den Tempel. Kein Wunder, daß das Volk zornig war und zu heftigen Aufständen neigte.
Statt der Bibel sollte man sich eher an den Geschichtsschreiber Flavius Joseph und an neutrale Historiker und nicht an fromme Prediger halten.
Der Kindermord, der Herodes (er starb im Jahr 4 v.Chr.) angedichtet wird, ist historisch genauso wenig belegt, wie so vieles anderes, das hundert Jahre später und von da an bis heute als biblische Wahrheit verkauft wird. Ganz neumodisch könnte man da von »Fake News« reden. Historische Recherchen führten die orientalischen Schreiberlinge, die sich die Evangelien in ihrem religiösen Überschwang ausdachten, nicht durch. Warum auch? Dafür gab es keinen Grund Es mußte alles nur fromm und wundersam klingen: Religion eben, die nichts mit Wahrheit und Vernunft, sondern nur etwas damit zu tun hat, daß man einfach daran glaubt.
Schlimm ist, wenn geistig wenig belichtetete Gestalten auf dieser Basis heute meinen, Politik betreiben zu müssen."

"Monty Pythons´ Klassiker “Das Leben des Brian” vermittelt alles, was man über die Zeiten damals und heute in dieser Region wissen muss .."

"Das linke Geschwafel hat fast schon Claudia Roth Niveau. Schließen möchte ich heute mit einem Zitat von Wilhelm Busch:
Oft vereinet ein Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte. Leider fehlt den Linken dazu noch die Herzensgüte, was bleibt also übrig?.."

"Wie viele Leute – auch aus dem eigenen Bekanntenkreis – immer noch dem linksgrünen Gefasel zuhören und es nachbeten, macht mich sprach- und hoffnungslos.."

"Einfach strunzendumm, aber aus Steuergeldern fett bezahlt. Ich habe vor ein paar Monaten Göring-Eckhardts einzigartige Entgleisung über die Zerstörung Dresdens zur Dokumentation für alle Zeiten heruntergeladen. Mehr muss ich über diese Frau nicht wissen. Sie ist aus dem Osten so wie ich und es ist mir vollkommen unbegreiflich, wie jemand aus dieser Gegend Deutschlands behaupten kann, dass die Nationalsozialisten Dresden zerstört hätten. Unterste Schublade der Bildungsferne, sowas weiß man einfach, wenn man sich gleichzeitig kulturelle und geistliche Bildung zugute hält. Solche leuchtenden Beispiele wurden in der DDR-Schule gelehrt .."

"Nicht schlecht gebrüllt, bis auf folgende Unschärfen: “Durchreisende Könige” gab es gar nicht; die Bibel spricht von “Weisen vom Morgenland” (Matth. 2,1). Dass einer von Ihnen – die Anzahl ist unbestimmt – ein Afrikaner gewesen sei, findet sich nirgends. Das wird die Kölner, als Hüter der Reliquien, nicht erfreuen, ist aber so. Schlussendlich dürfte der biblisch behauptete “Kindermord von Bethlehem” ein klassisches Beispiel von Rufmord sein, historisch belegbar ist er jedenfalls nicht."
avatar
Dissident
Admin

Anzahl der Beiträge : 3272
Punkte : 3781
Anmeldedatum : 03.08.16

http://doedr.forumieren.net

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten