USA

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Trump - Lasry - Clinton

Beitrag von Dissident am Di Aug 08, 2017 4:01 pm

Hillary gegen Donald war (wie immer) wieder mal eine große show für die Masse der US-Bürger und die ganze westliche Werte-Gemeinschaft (kotz):
http://www.pokerolymp.com/80858/donald-trump-unterstutzt-legalisierung-von-online-gambling .. Trumps Unternehmen Trump Entertainment hat auch längst in den regulierten Online-Gambling-Markt investiert und sich dazu unter anderem mit Hedgefond-Manager Marc Lasry zusammengetan ..
https://kurier.at/style/hillary-clinton-erscheint-im-kaftan-auf-hochzeit/279.436.638 .. Hillary Clinton .. ist für die Hochzeit der Tochter ihres Kampagnenunterstützers Marc Lasry in ein für sie eher ungewöhnliches Ensemble geschlüpft ..
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mi Sep 06, 2017 9:59 am

https://deutsch.rt.com/international/56831-putin-mit-menschen-zu-arbeiten/
"Mit Menschen zu arbeiten, die Österreich und Australien verwechseln, ist schwer"

Der russ. Präsident Putin hat sich über das niedrige Niveau an diplomatischer Kompetenz beklagt, das Washington in letzter Zeit zeigt .. Die Amerikaner waren im Recht, die Zahl unserer diplomatischen Einrichtungen zu reduzieren. Aber das taten sie in einer offensichtlich schikanierenden Art und Weise, und das spricht nicht für unsere amerikanischen Partner", sagte er.

   Es ist schwierig, einen Dialog mit Menschen zu führen, die Österreich u. Australien verwechseln. Da kann man nichts machen. Anscheinend ist dies das Niveau der politischen Kultur eines bestimmten Teils des amerikanischen Establishments. Putins Hohn bezog sich auf einen Fauxpas, der dem damal. US-Präsidenten George W. Bush während eines APEC-Gipfels in Australien im Jahr 2007 unterlaufen war. In einer Reihe von Fehlern dankte der damalige republikanische Führer Canberra dafür, "so ein guter Gastgeber für den OPEC-Gipfel" zu sein und erzählte später davon, wie der damalige australische Premierminister John Howard im Irak "österreichische Truppen" besucht hatte.   Amerika ist wirklich eine große Nation und die Amerikaner sind ein großartiges Volk, wenn sie so viele Menschen [in der Regierung] mit einem so niedrigen Niveau der politischen Kultur ertragen können", bemerkte Putin.

.. Am 31.8. gab das US-Außenministerium bekannt, daß Russland sein Konsulat in San Francisco u. 2 Zusatzeinrichtungen in Washington, D.C. u. New York bis zum 2.9. räumen muss. Zeitnah auf die Räumung folgte eine Durchsuchung, obwohl Russland Eigentümer dieser Gebäude sowie der Residenzen der russ. Diplomaten u. ihrer Familien ist. Moskau betrachtet die Durchsuchung als eine Verletzung der diplomatischen Immunität. Die Anordnung der Durchsuchung war offensichtlich dazu bestimmt, das Prinzip der Parität der diplomatischen Missionen zweier Nationen aufrechtzuerhalten, wie Russland dies verlangt hatte. Putin sagte, Russland könnte den Einsatz in diesem Spiel erhöhen u. 155 weitere amerikanische diplomatische Mitarbeiter ausweisen.
   Wir haben mit unseren Partnern vereinbart, dass es bei der Anzahl diplomatischer Mitarbeiter in Russland und den Vereinigten Staaten eine Parität geben sollte. Es waren etwa 1.300 Diplomaten aus den USA. Wir hatten 455. Wir haben das korrigiert.

   Aber unter diesen 455 diplomatischen Mitarbeitern, die in den USA arbeiten, gibt es 155 Personen, die bei den Vereinten Nationen arbeiten. Streng genommen sind sie nicht Teil des diplomatischen Korps, das vom US-Außenministerium akkreditiert ist", fügte er hinzu. Also wäre eine echte Parität gegeben, wenn die USA nicht 455 Diplomaten in Russland hätten, sondern 155 weniger.

Russland will Vorgehen der US-Regierung gerichtlich prüfen lassen
Putin sagte, Moskau behält sich das Recht vor, diese Zahl an US-amerikanischen diplomatischen Mitarbeitern aus dem Land zu weisen. Er fügte hinzu, dass Russland die Washingtoner Einschränkung der Verwendung seines Eigentums von einem Gericht prüfen lassen werde. Lassen Sie uns sehen, wie gut das viel gelobte amerikanische Rechtssystem ist", meinte Putin abschließend.
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mo Sep 18, 2017 2:01 pm

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg

.. Seit über 25 Jahren befinden sich die USA mit dem Irak im Kriegszustand. Unter dem Vorwand der Befreiung Kuwaits griffen sie den Irak an, belegten ihn jahrelang mit Sanktionen, die 500.000 Kindern das Leben kosteten, wobei Madeleine Albright (Arbeitgeberin von Joschka Fischer) meinte "das war es wert", führten unter G.W. Bush einen weiteren Krieg auf Basis nachgewiesen erlogener "Tatsachen", vertrieben und ermordeten Millionen Iraker, bombardierten und verseuchten mit tausenden Tonnen Uranmantelgeschosse irakische Erde und  erschufen in Folge den IS.

Erinnern wir uns an den ganzen Wahnsinn, vor allem von Wolfowitz, Cheney und den anderen Verbrechern und Gründungsvätern der "Westlichen Wertegemeinschaft",
wie wir sie heute kennen.  Ein großes Ziel war die Entfernung Saddams, der einst mit Scuds den Norden Israels erreichte, sonst aber Islamisten einerseits und den Iran andererseits in Schach hielt.

Nun, im Jahre 26 nach der ersten US-Kriegshandlung ist der Irak weitgehend zerstört und wenn nicht von IS-Resten terrorisiert, so immer mehr in den Händen der Iraner, die langsam Briten und Amerikaner hinausdrängen werden. Das Ziel der US-Hawks einen zahnlosen, besetzten Marionettenstaat ähnlich ihrer Golfmonarchien zu schaffen ist nicht nur gescheitert, sondern sie schufen letztlich einen Staat, der gar nicht gut auf Israel zu sprechen ist, sehr wohl aber auf Teheran.

Das ist die "Führungsnation" der Welt, nach deren Pfeiffe auch die BRD bis heute tanzt! ..
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Do Sep 28, 2017 10:04 am

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg USA kooperieren militärisch mit 73 Prozent aller Diktaturen

Washington gebärdet sich gern als globaler Förderer der Demokratie. Eine Untersuchung kommt nun zum gegenteiligen Schluss: Über 70 Prozent der "Diktaturen" auf der Welt können auf die militärische Unterstützung der Vereinigten Staaten zählen.
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Re: USA

Beitrag von Bürger am Mo Okt 30, 2017 11:36 am

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg

jn: Das US Empire hat Soldaten in 172 Ländern dieser Welt stationiert


Die USA haben in 172 von 194 Ländern dieser Welt 240.000 Soldaten stationiert – ein ausuferndes globales Netzwerk als permanente Drohgebärde.
Dieses dominante Militär und die offenkundige Bereitschaft, es gegen jeden Widersacher einzusetzen, ist mittelfristig der letzte Stützpfeiler,
der das taumelnde US Empire trägt.
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Do Nov 23, 2017 10:01 am

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171118318338251-economic-hitman-perkins-nsa-und-cia-hinter-super-cover-wirtschaft/



„NSA und CIA hinter Super-Cover Wirtschaft“
John Perkins arbeitete für ein US-Wirtschaftsberatungs-Unternehmen – bis er entdeckte, daß sein Arbeitgeber Aufträge für die US-Geheimdienste CIA u. NSA ausführte. Er stieg aus --- und warum er trotz Morddrohungen sein Buch „Bekenntnisse“ schrieb ..

Welche Rolle spielen die Geheimdienste im heutigen Weltwirtschaftssystem?
Das zeigen mittlerweile auch TV-Serien im US-Fernsehen wie „Patriot“: Die NSA, die CIA u.a. solcher Dienste bedienen sich häufig Leuten aus der Wirtschaft. So wie die NSA das bei mir gemacht hat. Warum? Weil das einfach nur ein Super-Cover ist. Sprich: Man nimmt sich Wirtschaftsleute, die verdeckt für die Geheimdienste arbeiten. Ich wurde niemals von der CIA oder der NSA bezahlt. Ich wurde immer von meinem Arbeitgeber Chas T. Main bezahlt. Der wiederum wurde aber von den Diensten bezahlt, um gewisse Infrastruktur-Projekte in den armen Ländern durchzuführen. Damit kann die US-Regierung hinterher immer glaubhaft beteuern, man habe mit der ganzen Aktion nichts zu tun und nie davon gewusst. Das wurde ja alles nur von einer privaten Firma getan.
Warum sind Sie dann ausgestiegen?
In den ersten Jahren dachte ich, was ich dort mache, ist eine gute Sache für jeden, auch für die Entwicklungsländer. Weil wir ja Geld investierten und die Länder vorankamen – wie Statistiken zeigten. Aber im Laufe der Zeit begann ich zu sehen, dass die Investitionen nur wenige reiche Familien in den Entwicklungsländern, US-Unternehmen und natürlich meine Firma begünstigten. Wenn wir Geld an Länder wie Ecuador oder Indonesien verliehen, war das immer an die Bedingung geknüpft, dass dieses Geld dazu verwendet wird, Infrastruktur-Aufträge ausschließlich für US-Unternehmen in diesen Ländern zu sichern, für US-Firmen wie Halliburton oder General Electric. Und dabei halfen die reichen, Oligarchen-Familien in den betreffenden Ländern mit.
Jedoch: Die Mehrheit der Bevölkerung im Land, die Armen und Ärmsten, litten weiter und blieben finanziell am Boden. Es hat mich Jahre gekostet, das zu kapieren. Ein Grund für dieses Verständnis liegt auch darin, dass ich im Friedenscorps der USA gedient habe und fließend Spanisch sprechen kann. Ich war in diesen Ländern auf den Straßen, habe mit der Bevölkerung geredet, habe gesehen, wie schlecht es denen geht.
Was geschah nach Ihrem Ausstieg?
Mein alter Arbeitgeber hat alles versucht, mich weiter drin zu behalten. Ich zog aber weg und begann, ein Buch zu schreiben. Darüber, was ich getan habe. Ich kontaktierte andere Leute aus der Branche. Die sogenannten „Schakale“. Sie kamen zum Einsatz, wenn wir Economic Hitmen nicht damit weiterkamen, die Staatsführung eines Landes zur Kooperation mit uns zu bewegen. Unwillige Regierungen wurden dann von den Schakalen durch Staatsstreiche, durch Putsche oder sogar durch Attentate abgesetzt.

Ich habe nach meinem Ausscheiden Drohanrufe u. Morddrohungen erhalten. Drohungen gegenüber mir, meiner Familie, meiner Tochter. Und ich erhielt sogar ein sehr lukratives Angebot von einem anderen Wirtschaftsberatungs-Unternehmen, einem unserer Haupt-Konkurrenten. Sie sagten mir: „Nimm unser Angebot an u. schreib das Buch nicht.“ Also fühlte ich mich etwas bedrängt u. schrieb erstmal Bücher zu anderen Themen. Erst viele Jahre später schrieb ich dann „Bekenntnisse eines Economic Hitman“, mein bekanntestes Buch ..
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mo Nov 27, 2017 10:41 am

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

.. Wie gut, daß es Nordkorea gibt.

Dank der gelegentlichen Raketenversuche Nordkoreas kaufen die Japaner amerikanische Abwehrraketen.

Diese Raketen sind wunderbar geeignet, um russische und chinesische Raketen abzufangen, die Amerika besuchen wollen. Ganz Japan eine vorgelagerte Abwehrstellung der US-Verteidigung...

Ob das Commodore Perry im Sinn gehabt hatte, als er mit seinem Geschwader 1854 Japan angelaufen hatte?

Das Schönste dabei ist, daß die Japaner auch noch selbst dafür bezahlen, daß sie die USA beschützen dürfen ..
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Osterweiterung der Nato

Beitrag von Dissident am Fr Jan 05, 2018 9:56 am

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/politiker-haben-dreist-gelogen-dokumente-beweisen-betrug-bei-der-osterweiterung-der-nato-a2312386.html



Politiker haben dreist gelogen: Dokumente beweisen Betrug bei der Osterweiterung der Nato

„Niemand hat die Absicht eine Mauer…..“ Halt! Falscher Film! Niemand hat Gorbatschow versprochen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern.
Mit Inbrunst u. ohne rot zu werden, haben alle westl. Großsprecher geleugnet, daß dieses Versprechen vor der Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten gegeben wurde. In Talkrunden, Interviews u. wann immer es niemand hören wollte. 2017 sind Dokumente öffentlich geworden, amerikanische, britische u. russische, die die Lüge entlarven.
Es ist eine einfach Tatsache, daß sowohl die Sowjetunion, als auch das postsowj. Russland alle Verträge eingehalten haben u. einhalten, sowohl schriftlich fixierte als auch mündliche. Letztere haben es einfach gemacht zu behaupten, Gorbatschow sei einfach blauäugig gewesen, weil er so nebenbei dahingesagten Äußerungen von NATO-Größen Glauben geschenkt hat, die NATO werde niemals ihren Machtbereich nach Osten erweitern.
Wer anderes gesagt hatte, wurde Verschwörungstheoretiker geschimpft u. es wurde behauptet, es gäbe keine Dokumente, die anderes belegen könnten.
Zum Jahresausklang 2017 hat die private US-Vereinigung „National Security Archive“ Dokumente veröffentlicht, die
alle diese westlichen Politiker als Lügner entlarven, und es ist davon auszugehen, dass sie größtenteils wider besseres Wissen gelogen haben.


Das Verhältnis zum betrogenen Russland müsste revidiert werden
1990 war absehbar, daß die Sowjetunion oder jeder mögliche Rechtsnachfolger kaum in der Lage sein würde, irgendwelche Zusagen einzufordern oder gar durchzusetzen, die vom Westen gemacht worden sind. Zu desolat war der Zustand östlich des ehem. „Eisernen Vorhangs“ u. das russ. Militär war kaum noch existent. Der Fall des Rubels war bodenlos u. in Russland grassierte die Armut. Mit der freiwilligen (!) Auflösung des Warschauer Pakts waren alle seine ehem. Staaten praktisch wehrlos. Jelzin mit seinen 28 westlichen „Beratern“ hat sich in alles widerstandslos gefügt, inklusive des Ausverkaufs der russ. Nationalökonomie.
In alter Tradition hat das US-Imperium mit der NATO alles an sich gerissen, was sich nicht wehren kann u. was lukrative Geschäfte verspricht. Außer Weißrussland, das keine lohnenden Bodenschätze hat, u. der Ukraine stand in kurzer Zeit ganz Europa unter dem Kommando der NATO.

Sie hatte sich bis an die Grenzen des „aggressiven“ Russland vorgeschoben. Permanent wurde behauptet, daß es kein Versprechen gegenüber Russland gegeben hat, diese Erweiterung zu unterlassen. Seit Putin Russlands Präsident ist, wird jeder, der es besser wusste, „Putinversteher“ geschimpft.
Die jetzt offengelegten Dokumente müssten eigentlich dazu führen, dass Abbitte geleistet u. das Verhältnis zum betrogenen Russland schnellstens revidiert wird.
Nichts davon wird geschehen, denn die Systemmedien schweigen die Sensation tot. Immerhin war sie dem „Spiegel“ 52/2017 eine kleine Notiz auf Seite 23 wert.

Gorbatschows Gutgläubigkeit wurde hintergangen

Die jetzt aufgedeckten Dokumente sind tatsächlich sensationell. Sie zeigen detailliert auf, wer wann versprochen hat, die NATO nicht nach Osten zu erweitern u. wer von Anfang an dagegen war u. Hintertüren eingebaut hat, was die Vorsätzlichkeit des Betrugs an Gorbatschow beweist. So ist belegt, daß George Bushs Verteidigungsminister Cheney bereits Okt. 1990 dafür plädierte, die „Tür zu einer NATO-Erweiterung angelehnt zu lassen“, also keine verbindlichen Zusagen zu machen.
Auch im Hintergrund wurde kräftig agitiert als Gorbatschow eine Garantie forderte, daß die Tschechoslowakei der NATO nicht beitreten werde. Cheneys Staatssekretär Wolfowitz hat die Tschechen darin bestärkt, Gorbatschows Ansinnen abzulehnen. Diese Aktionen liefen unter strenger Geheimhaltung gegenüber Russland, was schon wieder den Vorsatz des Betrugs an Russland belegt. Im Gegensatz dazu stehen die Fakten, daß der damal. NATO-Generalsekretär Wörner einer Delegation aus Moskau versicherte, der NATO-Rat u. er selbst seien gegen eine Ausdehnung (Richtung Osten).
Großbritanniens Premierminister Major ging sogar noch einen Schritt weiter. Als der sowj. Verteidigungsminister Jasow ihm seine Sorgen vortrug, daß Polen oder gar Ungarn der NATO beitreten könnten, antwortete Major unmissverständlich: „Nichts dergleichen wird passieren!“ So kam es, daß Gorbatschow im Glauben an die Rechtschaffenheit westl. Staatsführer u. Politiker darauf verzichtete, einen schriftlich fixierten Vertrag zu fordern, der festschreibt, daß die NATO nicht nach Osten erweitert wird.
In gewisser Weise ist der Betrug schon lange zugegeben worden durch das Argument, daß man zu einem Beitrittsbegehren nicht Nein sagen könnte. Selbstverständlich kann man das, denn es bleibt immer die Entscheidung einer Vereinigung selbst, ob sie neue Mitglieder aufnehmen will. Aber impliziert diese Verteidigungslinie nicht bereits das Wissen, daß es Zusagen an Gorbatschow gab, für deren Bruch man nun Dritte verantwortlich machen will?

Der Betrug der angelsächsischen Machthaber hat System

Natürlich kann Gorbatschow Gutgläubigkeit vorgehalten werden, denn es war keineswegs das erste Mal, daß angelsächsische Politiker vorsätzlichen Betrug begangen haben.
Ich erinnere hierzu nur an die Konferenz von Jalta 1944, als Churchill Stalin Polen in seinen Machtbereich versprochen hatte, während zeitgleich der poln. Exilregierung in London das Gegenteil versprochen wurde. Das Ziel dieses flagranten Betrugs an Polen war, die poln. Bevölkerung davon abzuhalten, auf Seiten Deutschlands gegen eine Eroberung Polens durch die Sowjetunion zu kämpfen, denn eines war allen Beteiligten klar: Polen wollte nicht kommunistisch werden.
Dieser Betrug hat entscheidend dazu beigetragen, daß das Deutsche Reich besiegt werden konnte u. Stalin ganz Osteuropa unter seine Herrschaft nahm. Mehr dazu in meinem Werk: England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“.

Westliche Machthaber beherrschen die Medien und lügen

Die westl. Machthaber lügen u. betrügen, wann immer es ihren Interessen dient. Weil sie die Medien beherrschen, gelingt es ihnen immer wieder, die Öffentlichkeit auch über ihre Lügen zu täuschen.
Werfen wir hierzu einen kurzen Blick auf Syrien. Jahrelang wurde abgestritten, daß die USA u. Großbritannien die Terroristen in Syrien mit Waffen u. Ausbildung unterstützen, ja, daß der Krieg gegen die Regierung Assad ohne deren Hilfe gar nicht hätte entstehen können, mit den Hunderttausenden von Toten. Wer darauf hinwies, wurde als antiamerikanischer Verschwörungstheoretiker verunglimpft.
Seit 2 Jahren aber, seit Russland auf Bitten der rechtmäßigen Regierung in Damaskus die Terroristen bekämpft u. schließlich besiegt hat, wird seitens Washingtons ganz offen zugegeben, daß die USA u. die „Koalition der Willigen“ Waffen u. Ausbildung an alle möglichen Islamisten in Syrien liefern. Nicht nur das. Frech geben die USA bekannt, daß sie weiterhin 2.000 Mann auf syrischem Boden stationiert behalten wollen. Es ist einfach nur noch beschämend, daß die Systemmedien kommentarlos über diesen flagranten Verstoß gegen Völkerrecht u. alle Konventionen hinweggehen. Darüber, daß alle fremden Kräfte, die Bomben auf syrisches Gebiet werfen u. Truppen dort einsetzen, eigentlich dafür geächtet oder besser bestraft, sanktioniert gehörten.
Alle, außer dem aggressiven Russland, das einzig rechtmäßig, nämlich auf Bitten der Regierung in Damaskus, in diesen Konflikt eingegriffen u. Syriens Städte vom islamistischen Terror befreit u. wieder bewohnbar gemacht hat. Das im Gegensatz zu den USA, nach deren „Befreiungsaktionen“ Städte wie Rakka oder Mossul nur noch unbewohnbare Ruinen sind, unter deren Schutt die Leichen vor sich hin rotten. Siehe Dresden, Würzburg, Friedrichshafen…

Wer ist hier aggressiv und wer friedlich?

Mit Veröffentlichung der Dokumente, die beweisen, daß Gorbatschow vom Westen betrogen wurde, ist eine weitere „Verschwörungstheorie“ zur Wahrheit geworden.
Es ist schon erstaunlich, mit welcher diplomatischen Langmut Putin auch auf die Erweiterung der NATO an Russlands Grenzen reagiert hat, als 1999 Polen, Tschechien u. Ungarn, 2004 Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei u. Slowenien, 2009. Albanien u. Kroatien, 2017 Montenegro der NATO beigetreten sind. Eben entgegen der Versprechen von 1990.
Daß der Putsch in Kiew mit 5 Mrd. $ aus Washington herbeigeführt worden ist, um Russland noch weiter zu provozieren, wird nicht einmal abgeleugnet. Daß es seit 100 Jahren erklärtes Ziel der USA ist, Zusammenarbeit u. Freundschaft zwischen Russland u. Deutschland zu verhindern, mit allen Mitteln, liegt ebenfalls offen.
In welchem Universum muss man leben, welcher geistigen Umnachtung muss man verfallen sein, immer noch vom „aggressiven Russland“ zu sprechen, oder noch besser, von einem „friedlichen Amerika“, das die Welt befreit und ihr ganz uneigennützig Demokratie verordnet?
Legitimiert mit Millionen Lügen und ausgeführt mit Millionen Tonnen Bomben.

Leserkommentare:
"Ich glaube, es geht ein tiefer Riss quer durch die westliche Gesellschaft. Eine sehr mächtige Minorität versucht seit einiger Zeit, die Mehrheit mit Lügen und Erpressung über den Tisch zu ziehen, um sich die Taschen immer noch voller zu machen, als sie es eh schon sind und um die Europäer zu demütigen.
Es sind die westlichen Eliten, mitunter auch die sozialistischen, die Slums, Massenarbeitslosigkeit, Schuldenberge und zerrüttete Gesellschaften erzeugen und die Ressourcen dieser Erde über Gebühr ausbeuten. Sie sind hemmungslose Egoisten, die nicht über die Folgen ihres Tuns nachdenken und nichts gutes übrig lassen für die künftigen Generationen.."

".. Dass die 'westlichen Werte' im Wesentlichen aus Lüge, Betrug, Terror, Kriegsverbrechen und Völkermord bestehen haben die meisten Staaten dieser Welt erfahren oder erkennen müssen, die Russen haben jetzt wohl auch diese Lektion gelernt und werden sie hoffentlich nie mehr vergessen. Der Westen hat abgewirtschaftet und wird wohl bald für seine Verbrechen bezahlen müssen, hoffentlich ohne übermäßiges Blutvergießen .."

".. Mich kotzt diese ganze verlogene Welt sowas von an ,das kann man nicht mehr in Worte fassen."

"Die Strippenzieher allen Unheils sitzen in den USA! Das sind keine wahren Freunde, das sind falsche Fünfziger., die über Leichen gehen. Die anderen westlichen Politiker sind bedingungslose Vasallen. Wir werden durch Lügenmedien, die täglich ihre Propaganda verbreiten belogen, dass sich die Balken biegen. Wie weit die Gehirnwäsche schon fortgeschritten ist, sieht man am Wahlverhalten unsere dummen Mitbürger, die immer noch glauben was ihnen täglich über die Propaganda-Medien eingehämmert wird .."

"Gorbatschow hat Washington D.C. zugearbeitet, genauso wie Jelzin. Das hat bei weitem nichts mit Naivität zu tun. Erst durch Putin hat sich der Wind behutsam gedreht."
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Do Feb 15, 2018 8:58 am

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg

RT:  Syrien: USA bezeichnen Angriffe auf Regierungstruppen als Selbstverteidigung (Video)

Das Pentagon hat bestätigt, in Syrien einen Panzer regierungsloyaler Truppen zerstört zu haben.
Dieser habe kurdische Kräfte angegriffen, die mit US-Soldaten unterwegs waren. Es habe sich daher um einen Akt der Selbstverteidigung gehandelt.

Erst letzte Woche hat die US-Luftwaffe über einhundert Pro-Regierungs-Kämpfer in Syrien getötet.
Auch in diesem Fall führten die USA ihr Recht auf Selbstverteidigung ins Feld.
Wie es sein kann, daß sich US-Militär in einem fremden Land, wo es völkerrechtswidrig aktiv ist, gegen die Armee dieses Landes "verteidigen" muss, erklärt das Pentagon nicht.
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mi Feb 21, 2018 9:32 am

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg

FAZ:  Nordkorea ließ Treffen mit Vize Pence offenbar kurzfristig platzen

Amerika wirft Nordkorea vor, kurz vor einem Treffen mit Vize-Präsident Mike Pence einen Rückzieher gemacht zu haben. Die Gespräche hätten während der Winterspiele mit Kims Schwester stattfinden sollen. Nordkorea habe das Treffen zunächst hinausgezögert und schließlich platzen lassen, sagte der Stabschef von Pence, Nick Ayers, am Mittwoch in einer Erklärung.

08:05 I TQM: Was heisst hier "wirft Nordkorea vor"? Wenige Stunden vor dem geplanten Treffen sprach Pence "vom mörderischen Regime" und forderte noch härtere Sanktionen und dann soll Nordkorea zum Handshake schreiten? Das erinnert an die letzte UN-Generalversammlung, wo Trump den Iran als größten Terror Staat bezeichnete und sich wunderte warum Präsident Rouhani ein Treffen mit Trump ausschlug.
Die USA sind es eben nicht gewohnt, daß es Staaten gibt, die sich nicht treten lassen und auch noch dafür bedanken!
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mo Feb 26, 2018 3:09 pm

https://bachheimer.com/geopolitik-konflikte-und-krieg

fassadenkratzer: Die US-Strategie, Konfrontationen zwischen Staaten und Kulturen zu inszenieren


.. Innerhalb von 200 Jahren haben die USA nach eigenen Angaben über 220 Kriege, militärische Interventionen u. CIA-Operationen gegen ausländische Staaten geführt.
Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte der USA die rücksichtslose Durchsetzung eigener Macht.
Über den Erdball sind an wichtigen strategischen Punkten jederzeit einsatzbereite Militärbasen errichtet, deren Zahl von Experten auf ca. 1000 geschätzt wird.

Ein Beispiel fällt mir da immer gleich ein: als die Amis den Iran und den Irak mit Waffen beliefert hatten, damit sich diese gegenseitig in den Orbit schießen! TB
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mo März 19, 2018 2:25 pm

https://bachheimer.com/usa

querschüsse: USA: Staatsverschuldung bei über 21 Billionen Dollar



Der Bruttoschuldenstand der Zentralregierung in Washington ist zum 15.03.2018 auf 21,031 Billionen Dollar geklettert, dies entspricht ca. 106,5% des nominalen BIPs.

Um die dramatische Dynamik der Entwicklungen zu erkennen, sei an dieser Stelle erwähnt, dass der US-Säulenheilige Obama 2009 das Amt mit ca. 9 Billionen übernommen hat. Er hat es in 8 Jahren geschafft genauso viele Schulden aufzubauen wie sämtliche bisheringen US-Präsidenten zusammen (inklusive DoubleU) in 233 Jahren! TB
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Di März 20, 2018 9:08 am

http://www.anonymousnews.ru/2018/03/19/ukraine-putsch-westen-heuerte-scharfschuetzen-fuer-maidan-morde-an-medien-schweigen/

Ukraine-Putsch: Westen heuerte Scharfschützen für Maidan-Morde an – Medien schweigen
In den vergangenen Wochen sind eine Vielzahl an Beweisen aufgetaucht, die eine westliche Scharfschützen-Operation während des Putsches in der Ukraine belegen. Im Jahr 2014 wurden auf dem Maidan in Kiew mehr als hundert Menschen erschossen. Mehrere Täter, die an dem Blutbad beteiligt waren, sind mittlerweile geständig. In deutschen Medien findet all das keine Erwähnung. Besonders die ARD, die sich sich sonst bei jeder Gelegenheit an antirussischer Agitation beteiligt, schweigt.
von Paul Schreyer
Die Scharfschützenmorde bei den Kiewer Maidan-Protesten Anfang 2014 waren ein weltpolitischer „Game Changer“. Sie ermöglichten den hastigen Machtwechsel hin zu einer pro-westlichen Regierung, was wiederum die Ukraine-Krise auslöste, inklusive des russischen Krim-Anschlusses und eines neuen Kalten Krieges zwischen Washington und Moskau. Seither wird wieder von einer „Ostflanke“ der NATO gesprochen, ganz so, als sei ein großer Krieg mit Russland im Bereich des Denkbaren.
Die gängige Betrachtung des Konflikts fußt auf der Annahme, in der Ukraine habe eine selbstbestimmte Revolution stattgefunden, in deren Verlauf die Bürger erfolgreich einen übergriffigen, gewalttätigen Herrscher gestürzt hätten. Im Kern stützt sich diese Sichtweise auf die These, die Scharfschützen, die am Morgen des 20. Februar 2014 ein Blutbad mit mehr als 50 Toten richteten, hätten irgendwie mit diesem Herrscher (Janukowitsch), wenn nicht sogar mit Moskau (Putin) in Verbindung gestanden.
In der Tagesschau wurde diese bis heute gängige Sichtweise bereits am Abend des Tattags in suggestiven Bildern verbreitet. Zu sehen waren schießende Spezialeinheiten der Regierung sowie schießende Demonstranten, die sich auf der Straße gegenüber standen. Im begleitenden Text der Reporterin hieß:
„Demonstranten unter Beschuss von Heckenschützen, Regierungsgegner, die sich verteidigen und ihre Opfer bergen, stundenlange Schusswechsel – die Lage auf dem Maidan ist völlig außer Kontrolle geraten. (…) Nachdem die ukrainischen Einsatzkräfte nun auch noch mit Schusswaffen für einen sogenannten Anti-Terror-Einsatz ausgestattet wurden, ist die Angst der Demonstranten vor einem weiteren Sturm auf den Maidan groß. (…) Zur Stunde ist nicht klar, wer das Feuer heute Morgen nach der gestrigen Waffenruhe eröffnet hat.“
Diese Beschreibung, verbunden mit den Bildern eines Straßenkampfes, erzeugte eben jenen Eindruck, der bis heute in den Leitmedien vorherrscht: bürgerkriegsähnliche Zustände, bei denen das alte „Regime“ mit blutiger Gewalt seine Macht zu sichern versuchte und dabei auch vor einem Massenmord nicht zurückschreckte. Ähnlich verpackte es ein rückblickender Tagesschau-Bericht von ARD-Reporterin Golineh Atai zum ersten Jahrestag der Morde 2015. Auch hier waren wieder die auf der Straße stehenden und schießenden Spezialeinheiten der Regierung zu sehen und es hieß:
„Es fallen Schüsse. Scharfschützen schießen auf Demonstranten. Einige Demonstranten schießen auf Polizisten. Wer den ersten Schuss auf welche Seite abfeuerte, wer die Scharfschützen beauftragt hatte, ist bislang nicht bewiesen.“
Vordergründig wirkt das objektiv und ausgewogen. Dabei ist genau dieses Bild sich auf der Straße gegenüberstehender Schützen von Regierung und Opposition eine drastische Verfälschung der Realität – was 2015 auch innerhalb der ARD längst bekannt war. Denn die aus dem Hinterhalt mordenden Scharfschützen standen eben nicht unten auf der Straße, sondern schossen zumeist von oben, aus dem Hotel Ukraina heraus, sowie von anderen Gebäuden, die zu der Zeit fest in der Hand der Opposition waren.
Diese Schützen hatten sowohl Demonstranten als auch Sicherheitskräfte der Regierung unter Feuer genommen. Ziel war offenkundig, maximales Chaos zu schaffen. Beide Seiten sollten glauben, jeweils vom Gegner rücksichtslos beschossen zu werden, um alle noch heftiger gegeneinander aufzuhetzen – mit Erfolg.

ARD ignoriert die eigenen Erkenntnisse

Dass die Toten wesentlich auf das Konto von Scharfschützen aus den oberen Etagen des Hotels Ukraina und anderer Gebäude gingen, hatte ein Team von ARD Monitor bereits im April 2014 recherchiert. Die brisanten Monitor-Recherchen werden seither allerdings vom Sender weitgehend ignoriert.
Das ARD-Studio Moskau (Udo Lielischkies, Golineh Atai, Birgit Virnich) ist dem WDR unterstellt, also der gleichen ARD-Anstalt, die auch das Magazin Monitor produziert – doch die Moskauer Kollegen ließen sich von den Fakten des Monitor-Berichts seither kaum „stören“.
Auf eine Programmbeschwerde von Ende 2014 zu einem Tagesschau-Beitrag des Studios Moskau, der wiederum eine Verantwortung der alten Regierung für die Morde nahelegte, antwortete die WDR-Chefredaktion mit einer Rechtfertigungsschrift (hier und hier), die so tat, als gäbe es die Monitor-Recherchen gar nicht.
In den vergangenen Jahren sind nun eine Fülle von Indizien veröffentlicht worden, die die These einer dritten Scharfschützen-Partei von angeheuerten Söldnern weiter stützen. Dazu gehört insbesondere die umfangreiche Materialsammlung von Prof. Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa, die einen Zusammenschnitt von gut 50 gefilmten Zeugenaussagen enthält, die ebenfalls Schüsse aus dem Hotel bestätigen. Diese Zeugen stammen aus ganz verschiedenen Gruppen: Polizisten, Maidankämpfer, harmlose Aktivisten, Journalisten, Hotelpersonal sowie passive Schaulustige. Prof. Katchanovski hat seine Recherchen 2015 in einer Studie öffentlich gemacht, die seither fortlaufend aktualisiert wird.
Die ARD hat nie darüber berichtet, kein Interview mit ihm geführt, auch nie versucht, ihn zu widerlegen. Auch über einen Maidanschützen, der sich 2016 öffentlich damit brüstete, am Tag des Blutbads aus dem Konservatorium heraus mehrere Polizisten erschossen zu haben (Ich schoss ihm ins Genick), berichtete die ARD nicht.

„Unpassende“ Geständnisse

Erst als Ende 2017 im italienischen Fernsehen mehrere Georgier mit dem Geständnis ihrer Teilnahme an den Scharfschützenmorden an die Öffentlichkeit gingen und behaupteten, zu den Morden unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker angestiftet, und konkret vor Ort von einem Amerikaner – Ex-Scharfschütze einer US-Eliteeinheit – befehligt worden zu sein (Drei Beteiligte gestehen), nahm der ARD-Faktenfinder Stellung: Alles nur zweifelhafte Behauptungen, Beweise würden fehlen. Auch in diesem Beitrag der ARD-Redakteurin Silvia Stöber findet sich keinerlei Erwähnung der Monitor-Recherchen aus dem eigenen Haus, geschweige denn von Prof. Katchanovski.
Als nun im Februar diesen Jahres der russische Sender Sputnik nachlegte und die Flugtickets der geständigen Georgier präsentierte, fragte ich bei Silvia Stöber und Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke nach, ob und wann die ARD denn über diesen nicht unerheblichen Umstand berichten wolle. Immerhin verweisen die Tickets der Killer auf eine deutsche Airline, was Ansatzpunkt für weitere Recherchen sein könnte, etwa zu denjenigen, die diese Tickets gekauft und bezahlt haben. Gniffkes Antwort darauf lautete Ende Februar:
„Die Veröffentlichung von Sputnik haben wir mit Interesse gesehen. Derzeit recherchieren wir die darin genannten Ansatzpunkte weiter, können aber noch nicht konkret absehen wann wir einen Recherchestand erreicht haben, der eine weitere Veröffentlichung zu diesem Thema möglich macht.“
Als ich nach weiteren zwei Wochen nachfragte, ob der „Recherchestand“ sich denn inzwischen verbessert habe, hieß es bloß vage, es habe sich „noch kein neuer Stand ergeben“: „Wir können auch noch nicht absehen, wann eine Veröffentlichung in Frage kommt.“
Auch zu neueren brisanten Enthüllungen in der vergangenen Woche, verbreitet von der Nachrichtenagentur AP, berichtete die ARD nicht – keine Meldung, kein Kommentar, nicht mal eine Randnotiz. Es passt offenbar einfach nicht „ins Bild“.

Transatlantische Mediennetzwerke

Dieses journalistische Schneckentempo bei einem weltpolitisch derart brisanten Ereignis lässt sich eigentlich kaum anders denn als Arbeitsverweigerung interpretieren. Zumal die ARD-Faktenfinderin Silvia Stöber persönlich über sehr gute Kontakte nach Georgien verfügt.
Für ihren abwiegelnden Bericht zu den mutmaßlichen georgischen Mittätern ließ sie sich von zwei georgischen Journalisten zuarbeiten, beide Mitarbeiter des „Liberali Magazine“, das sich in Georgien für westliche Werte einsetzt und dessen Journalisten regelmäßig von George Soros‘ Open Society Foundations geschult werden. Stöber selbst nahm in Georgien zudem schon an einer Regierungskonferenz teil, die vom Atlantic Council, dem German Marshall Fund of the United States und der Konrad Adenauer Stiftung unterstützt wurde.
Wohlgemerkt: Die ARD-Journalistin agierte dort nicht als Berichterstatterin, sondern ganz direkt als Teilnehmerin, an der Seite von Ministern und NATO-Generälen. Vielleicht ist ja gerade das ein Problem.
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Re: USA

Beitrag von Dissident am Mi März 21, 2018 11:04 am

https://bachheimer.com/medien-und-propaganda

nachdenkseiten: Wo Amerikas Trolle gezüchtet werden


"... Selbst wenn es, wie ursprünglich von den Geheimdiensten gefordert, echte Beweise dafür gäbe, dass russische Verantwortliche die E-Mails des Democratic National Committee und des Wahlkampfmanagers von Hillary Clinton, John Podesta, gehackt hätten, so sollte man dies im Zusammenhang mit der langen Geschichte der CIA-Versuche sehen, demokratisch gewählte Staatsführer zu stürzen, die die Kühnheit besaßen, sich der Supermacht zu widersetzen.

Dazu gehören Allende, Arbenz, Mossadeq, Lumumba, Chavez, Goulart, Ortega und andere.
Die Liste der US-Interventionen bei Wahlen im Ausland seit 1948 (Italien) ist umfangreich.
Leiden die Mainstream-Medien an Amnesie über die Anwesenheit von Victoria Nuland und John McCain beim Maidan, wo sie den Putsch gegen Janukowitsch befeuerten,
oder über ihr (Nulands) berüchtigtes Telefonat mit dem US-Botschafter in Kiew, in dem sie die Nachfolger des gestürzten Präsidenten diktierte?

Und ist es vernünftig zu erwarten, dass Russland angesichts der feindlichen NATO-Osterweiterung und der Bemühungen, ein antirussisches Regime in der benachbarten Ukraine zu installieren, passiv bleibt? In diesem neueren historischen Kontext sind die Vorwürfe über eine politischen Einmischung Russlands in die Angelegenheiten der USA von völliger Heuchelei geprägt."
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