Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

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Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

Beitrag von Dissident am Mi Aug 31, 2016 5:29 pm

http://salzburg.orf.at/news/stories/2794052/
Amphibienbus für Touristen

In der Stadt Salzburg ist Mittwochvormittag der erste Amphibienbus Österreichs vorgestellt worden. Ein Tourismusunternehmer hat das Fahrzeug - halb Boot, halb Bus - für Sightseeing-Fahrten in der Stadt Salzburg bauen lassen. 4 Jahre haben Entwicklung und Fertigung des Einzelstücks gedauert. Gebaut wurde in Linz, Salzburg und dem bayerischen Traunstein. Die Kosten für das Fahrzeug betragen inkl. der 2 Landungsbrücken an der Salzach rund 750.000 €.

Die Testfahrten auf der Donau sind jetzt abgeschlossen. Eigentümer Erich Berer wird den Amphibienbus selbst in den kommenden Tagen durch die Weltkulturerbestadt und auf der Salzach steuern - als Busfahrer und Schiffskapitän. „Ich habe dieses Projekt entwickelt, weil ich ein in dieser Form in Österreich einzigartiges touristisches Stadtangebot für Salzburg schaffen wollte“, sagt Berer.

Der weiße Bus hat 3 Motoren mit insgesamt 630 PS. Mit 7,7 Tonnen Gesamtgewicht ist der 26-Sitzer sehr leicht. Es sind viele Teile aus Carbon verbaut. Sobald die Schiffszulassung für den Amphibienbus vorliegt, können die Touren auf der Salzach und durch die Altstadt beginnen: Eine Fahrt dauert 1 Stunde 20 Minuten und kostet 30 € pro Person.
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Re: Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

Beitrag von Dissident am Mo Sep 12, 2016 11:16 am

Leider zu früh verstorben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Arch Hannes Arch (1967-2016) war ein österreichischer Kunstflug-Pilot und Betreiber einer Flugtransportfirma.
- - -
Seit der Saison 2007 war der staatlich geprüfte Berg- und Skiführer der erste österreichische Teilnehmer an der Red Bull Air Race Series - - -
Er flog wie der Großteil der Piloten der Serie eine Zivko Edge 540. - - -
Arch hat sich weiters im Base-Jumping einen Namen gemacht und erregte großes Aufsehen, als er gemeinsam mit Ueli Gegenschatz 2000 einen Base-Jump von der Eiger-Nordwand und 2003 von der Matterhorn-Nordwand durchführte. - - -
Hannes Arch verunglückte am 8.9.2016 kurz nach dem für 21:15 Uhr beabsichtigten Start bei einem Hubschrauberabsturz in der Schobergruppe in Kärnten, oberhalb der Elberfelder Hütte in 2400 m Seehöhe. Arch hatte seinen Hubschrauber Robinson R66 selbst geflogen, um Almhütten im hochalpinen Gelände mit Lebensmitteln zu versorgen, und wollte von der Elberfelder Hütte den Rückflug zum Flughafen Salzburg, dem Stationierungsort des Helikopters, antreten. Kurz nach dem Start zerschellte der Hubschrauber an einer rechts liegenden Felswand und blieb in steilem Gelände in einer Felsrinne liegen. - - - Arch wurde tot vorgefunden. Ein weiterer Insasse, der 62-jährige deutsche Hüttenwart, der sich spontan dazu entschlossen hatte, nach Salzburg mitzufliegen, wurde schwer verletzt geborgen und wie die Retter per Helikopter bei Tagesanbruch ausgeflogen.
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Re: Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

Beitrag von Dissident am So Sep 18, 2016 4:11 pm

http://burgenland.orf.at/news/stories/2797285/
Gemüse aus dem Aquarium

Aquaponics ist die gemeinsame Zucht von Pflanzen und Fischen in einem Aquarium. Einer der heimischen Pioniere auf diesem Gebiet ist der Mönchhofer Gerhard Zechner. Er hat eine Versuchsanlage am Laufen.

Vereinfacht gesagt wachsen Gemüse und Kräuter in einem Aquarium - zum Beispiel Gurken und Basilikum. Der biologische Vorgang der sich tatsächlich abspielt, damit ein Aquaponics-System funktionieren kann, ist wesentlich komplizierter. Die natürlichen Abfallprodukte der Fische werden durch die Zufuhr von Bakterien in Pflanzendünger umgewandelt. Ein Vorgang von dem sowohl die Pflanzen als auch die Fische profitieren.

„Das ist ein komplett geschlossener Kreislauf. Das Wasser rinnt vom Fischtank durch diese Biologie, wird von den Pflanzenwurzeln gereinigt - dort wird der Stickstoff herausgezogen - und das Wasser rinnt wieder sauber zu den Fischen zurück“, erklärte Zechner.

Salat bis Erdbeeren
Seit rund fünf Jahren experimentiert Gerhard Zechner in seinem Gewächshaus mittlerweile. Vom Salat bis zu den Erdbeeren ist ihm bereits alles geglückt. Die ursprüngliche Idee und das System hat er aus Amerika mitgebracht. Dort sind Aquaponics-Kulturen keine Seltenheit mehr. Diese Art der biologischen Pflanzen- und Fischzucht in Einem wird aber auch in Österreich immer mehr zum Thema.

Projekt am Hauptbahnhof
„In den hochmodernen Ländern wird es hingehen zum sogenannten City-Farming. Das heißt, die Lebensmittel werden direkt in der Stadt beim Kunden produziert. Eines der größten Projekte, das in Zukunft angegangen wird und auch schon genehmigt ist, ist zum Beispiel das Projekt am Hauptbahnhof in Wien“, so Zechner.

Die Fische werden dann im Kellerbereich des Hauptbahnhofs beheimatet sein. Die Pflanzenzucht wird sich über mehrere Etagen erstrecken. In ein paar Jahren könnte es also schon Fisch und Gemüse geben - frisch aus dem Wiener Hauptbahnhof.
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Re: Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

Beitrag von Dissident am Fr Sep 23, 2016 11:01 am

Heute ein Unternehmer und Buchautor: http://wien.orf.at/news/stories/2795712/

„Konsumtrottel“: Wegwerfen statt Reparieren

Für den Profit verkürzen Elektrogerätehersteller die Laufzeit der Geräte. Davon ist zumindest Sepp Eisenriegler überzeugt. In seinem Buch „Konsumtrottel“ kritisiert er nicht nur das System, sondern auch die „Wegwerfgesellschaft“.

Schätzungsweise 95 Prozent der Wiener besitzen eine eigene Waschmaschine. Das Gerät ist längst kein Statussymbol mehr. Für Eisenriegler der Grund, vor allem die Waschmaschine in den Fokus seines Buches „Konsumtrottel - Wie uns die Elektromultis abzocken und wie wir uns wehren“ zu setzen. „Bei Handys wird ja auch ein gewisses Image mitverkauft: das ‚Ich gehöre dazu‘-Image. Es sind Statusobjekte. Daher konzentriere ich mich auf die Waschmaschine“, sagt Eisenriegler.

Geplante Laufzeitverkürzung als Geschäftsmodell

Für den langjährigen Wiener Unternehmer ist es sein erstes Buch. Sein Vorwurf ist nicht neu, aber aktuell: Elektronikkonzerne konstruieren ihre Geräte so, dass sie eine kurze Lebensdauer haben und Reparaturen schwierig sind. Das nennt sich geplante Obsoleszenz - ein Begriff, der schon seit Längerem im Mittelpunkt von Debatten steht. Aber warum gibt es diese geplante Obsoleszenz, und was kann man dagegen machen? Im Gespräch mit wien.ORF.at schildert Eisenriegler seine Erfahrungen, den Anlass für sein Buch und nötige Veränderungen.

Erfahrung mit Elektrogeräten hat Eisenriegler genug. Seit rund 20 Jahren führt er das Reparatur- und Servicezentrum in Wien-Penzing. Die geplante Obsoleszenz fällt ihm in den letzten zehn Jahren zunehmend auf. Als eine Ursache sieht er das System. „Wenn eine Marktsättigung eingetreten ist, also wenn jeder eine Waschmaschine hat, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Erstens sie produzieren Dinge, die eigentlich keiner braucht, und vermarkten sie gut, oder sie verkürzen absichtlich die Lebenszeit ihrer Produkte“, so Eisenriegler.
Reparieren war früher, Wegwerfen ist heute

Die Elektrokonzerne wird er mit seinem Buch wohl nicht erreichen und auch das System kann er nicht ändern. Vielmehr möchte der Autor ein gewisses Bewusstsein in der Gesellschaft schaffen und zum Nachdenken anregen. „Die, die einmal einen Blick in das Buch geworfen haben, können gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das ist ein richtiger Wirtschaftskrimi“, ist er überzeugt.

Das Phänomen nennt er „Wegwerfgesellschaft“, die im Kontrast zur damaligen Gesellschaft, die noch stärker auf Reparatur setzte, steht. Besonders die Werbung verstärke diese Einstellung, sie transportiere das Gefühl immer das Neueste haben zu müssen: „Wir sind täglich 5.000 Werbebotschaften ausgesetzt, ob wir sie mitkriegen oder nicht.“ Für ihn ist klar, wer schon bei Elektronikfachläden vor den Geräten steht, habe bereits einen Fehler gemacht. Man solle sich für eine Reparatur entscheiden, wenn sie möglich sei.

Genau da liege jedoch das Problem. Gerade bei den neuen billigen Geräten seien Reparaturen nicht rentabel. Bei ihnen scheitere es oft an den Einzelteilen: „Kaputte Reibungsstoßdämpfer bei billigen Maschinen, heißt neue Wascheinheit. Sie besteht aus Trommel, Bottich und Lager. Dieses Ersatzteil kostet dann mehr als die ganze Waschmaschine neu“, verdeutlicht er.

Mieten statt kaufen

Er selbst kann das System nicht ändern. Aber mit dem Weg zur Kreislaufwirtschaft, die von der Europäischen Union angestrebt wird, ist für Eisenriegler ein wichtiger Schritt getan. Dabei geht es um Recyceln und Wiederverwerten statt Entsorgen. „Wir sind ja nicht glücklicher, weil wir mehr haben. Es wäre zu überlegen, ob wir nicht mit weniger glücklich sein können, weil wir dann aus dem Hamsterrad der materiellen Befriedigung rauskommen“, wünscht sich der Wiener.

Sein Reparaturservice bietet Kunden neben Reparaturen von Geräten auch den Kauf von Second-Hand-Ware und die Vermietung von elektronischen Haushaltswaren. Erst seit kurzem ist der Waschmaschinen-Mietservice Bestandteil seines Konzepts. Für Sepp Eisenriegler ist er eine sinnvolle Alternative: „Wenn das Gerät einmal nicht mehr funktioniert, haben wir das Problem schnell gelöst, entweder durch Reparatur oder durch Tausch. Und wir kommen einmal im Jahr zur generellen Überprüfung.“

Mit seinem Buch erhofft er sich, dass die Menschen eher zu solchen ressourcenschonenden Alternativen greifen als ständig ein neues Gerät zu kaufen. Denn alle drei Jahre eine neue Maschine zu kaufen belaste die Umwelt sieben Mal so stark als einmal alle 20 Jahre eine zu kaufen. Im Hinblick auf die Zukunft findet er mahnende Worte: „Es ist unethisch unseren Kindern und Enkeln gegenüber, weil die Ressourcen, die wir jetzt verschleudern, die fehlen irgendwann.“
Kleine Tricks statt Techniker

Nun ist „Konsumtrottel“ nicht nur eine Kritik an System und Gesellschaft, sondern auch ein Ratgeber. Eisenriegler weist darauf hin, dass es viele einfache Tricks gibt, die Konsumenten anwenden können, bevor sie einen Techniker rufen. So solle man das Flusensieb kontrollieren und einmal im Monat einen Kochwaschgang durchführen, um überflüssiges Waschmittel und Kalk zu beseitigen. Auch das Entkalken mit Hausmittel wie Essig oder Zitronensäure sollten Konsumenten nicht vernachlässigen.

Zu viel möchte er dann aber auch nicht verraten. Denn sein Buch soll ja noch gelesen werden. Doch einen Ratschlag hat er noch parat: „Kauf nicht ohne Not eine neue Maschine, egal wie viele Plus sie hinter dem A hat.“ Was aber vor allem immer eine gute Hilfe sei, ist die Bedienungsanleitung. „Es würde manchmal schon reichen, wenn Kunden sie lesen würden“, schmunzelt er zum Abschluss.
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Grazer entwickeln „Waschmaschine“ für Bücher

Beitrag von Dissident am Mi Okt 05, 2016 5:44 pm

http://steiermark.orf.at/news/stories/2801366/

Grazer entwickeln „Waschmaschine“ für Bücher

In vielen Bibliotheken und Archiven tickt die Zeitbombe des Verfalls - schleichender Papierzerfall durch Übersäuerung droht. Forscher der Uni Graz wollen dies nun stoppen - mit einer Art „Bücherwaschmaschine“.

Seit Jahrzehnten ist Bibliothekaren und Papierkonservatoren bewusst, dass das seit den 1880er-Jahren industriell gefertigte Papier aufgrund seines Säuregehalts nur begrenzt haltbar ist. Die Ursache liegt vor allem in der Leimung des sogenannten Holzschliffpapiers, bei der Alaun als Hilfsmittel eingesetzt wurde.
Rund 40 Millionen Druckwerke in Europa bedroht

Die ersten Verfallserscheinungen zeigten sich bereits in den 1950er-Jahren: „Die chemische Verbindung zerfällt, dabei entsteht Schwefelsäure als Zwischenprodukt, die wiederum die Zellulose zerstört“, schildert Volker Ribitsch vom Institut für Chemie an der Uni Graz. Europaweit dürften rund 40 Millionen Druckwerke bedroht sein - unter ihnen unwiederbringliche Stücke aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs.
Spezielle Nanopartikel in Lösungsmittel

Darüber hinaus würden aber auch noch Mikroorganismen die Zersetzung des Materials vorantreiben, so der Grazer Chemiker. Er entwickelte nun in Kooperation mit der Papierrestauratorin Patricia Engel von der Donau-Universität Krems eine Anlage, in spezielle Nanopartikel in einem Lösungsmittel mit sehr niedrigem Siedepunkt und sehr geringer Oberflächenspannung zum Einsatz kommen. Die Nanopartikel bestehen aus Magnesium- und Kalziumverbindungen und besitzen eine Zelluloseverbindung als Hülle.

„Das Ganze schaut jetzt wie ein 20-Liter-Druckkochtopf aus, in dem die Bücher ein Bad nehmen“, schildert Ribitsch. In diesen Metallzylinder wird das Gemenge aus Lösungsmittel und Nanopartikel mit Stickstoff angereichert und unter Druck gesetzt, damit sich die entsäuernden Partikel homogen in den Büchern verteilen können.
Reinigung dauert etwa eine halbe Stunde

„Das Lösungsmittel benetzt die Bücher nur geringfügig und wird nicht in den Zellulosefasern zurückgehalten. Die Nanopartikel fühlen sich aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit in der Zellulosefaserumgebung wiederum sehr wohl und lassen sich dort nieder und bauen die Schwefelsäure ab“, erklärt Ribitsch.

Zugleich würden sie die mechanische Festigkeit des Papiers erhöhen. Da keine wässrigen Lösungsmittel zum Einsatz kommen, entfalle der langwierige Trocknungsprozess. Der Reinigungsvorgang selbst betrage rund eine halbe Stunde.
Mobile Dienstleistung geplant

Wie die Tests an dem vom Wissenschaftsministerium geförderten, mobilen Prototypen gezeigt haben, bleiben Tinte und Farben nach dem „Waschgang“ völlig unverändert. Nun soll das Verfahren in Serie gehen. Im Pilotgerät hatten bis zu sechs Bücher im Taschenformat Platz: „Das Gerät soll schlussendlich in einem Durchlauf bis zu 100 Kilogramm Bücher säubern können“, so Ribitsch.

Eine niederösterreichische Druckerei und ein Forstgut unterstützten den Entwicklungsprozess - sie würden bereits die Gründung eines Unternehmens, das die Erfindung serienreif umsetzen und als mobile Dienstleistung anbietet, planen.
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Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger

Beitrag von Dissident am Mo Okt 31, 2016 10:20 am

http://sport.orf.at/stories/2262454/2262453/  Die Salzburgerin Alisa Buchinger hat am Samstag bei den Karate-Weltmeisterschaften in Linz die Goldmedaille im Kumite der Damen bis 68 Kilogramm gewonnen. Im Finale besiegte sie die Dänin Katrine Pedersen überlegen mit 9:1. Die Halle tobte, Team und Fans feierten. „Unglaublich, ich kann es noch gar nicht fassen“, sagte Buchinger nach ihrem Triumph ---

Krönung eines „Lebenswerks“
„Ein Lebenswerk“, sagte ihr Trainer Manfred Eppenschwandtner zum Titel. Er arbeitet mit Buchinger, seit sie fünf Jahre alt ist. ---
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Markus „Max“ Stöckl, schnellster Mountainbiker der Welt

Beitrag von Dissident am Fr Feb 10, 2017 9:46 am

http://tirol.orf.at/news/stories/2824904/ --- Tiroler schnellster Mountainbiker der Welt

Der Extrem-Mountainbiker Markus „Max“ Stöckl aus Oberndorf ist ab sofort der schnellste Mensch auf einem Mountainbike.
Mit 167,6 km/h raste er einen Berg in der chilenischen Wüste Atacama hinunter und damit zum Weltrekord.

Markus Stöckl ist in der Speed-Szene kein unbeschriebenes Blatt. Er hält oder hielt zahlreiche Rekorde speziell im Bereich Hochgeschwindigkeits-Downhill auf dem Mountainbike, in dieser Kombination auch Speedbike genannt. Ab sofort darf sich der Unterländer der schnellste Mountainbiker auf Schotter nennen.

In der Atacama-Wüste in Chile lief Stöckl endgültig zur Höchstform auf. Er raste mit fast 170 km/h den 1.200 m langen Schotterberg hinunter.

Jahrelang hat sich Stöckl auf diesen Welrekord vorbereitet. 2011 schaffte er 165 km/h am Vulkan Cerro Negro in Nicaragua.
Der 42-Jährige verlässt sich bei seiner Geschwindigkeitsjagd auf seinen Rennanzug und auf ein ganz gewöhnliches Serien-Mountainbike, das gänzlich ohne Schnick-schnack ausgestattet ist: „Natürlich handelt es sich um ein Top-Rad. Aber es gibt nichts an diesem Mountainbike, das man im Handel nicht einfach erwerben könnte“, meinte der Extremsportler.

„Es ist schwierig eine Top-Geschwindigkeit zu schaffen,“ sagt Stöckl, „120 km/h ist noch leicht zu schaffen. Aber alles, was schneller als 160 km/h ist, ist eine echte Challenge, da musst du alles geben.“
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Josef Dygruber, Claro

Beitrag von Dissident am Mi März 22, 2017 12:01 pm

http://salzburg.orf.at/news/stories/2832428/ --- Claro-Chef hilft

--- Josef Dygruber aus Hallein (Tennengau) produziert Geschirrspülmittel und hat Erfolg. Zwei Drittel der Waren von Claro werden exportiert ---
Der Betrieb steht mittlerweile in Mondsee im grenznahen Oberösterreich und verarbeitet pro Jahr 15.000 Tonnen Pulver aus 30 Rohstoffen sowie Salz aus Bad Ischl. Unterschiedliche Geschirrspülsalze sowie Geschirrspültabs sind im Sortiment ---

Alle großen Handelsketten führen Produkte von Claro. Der Chef setzt massiv auf Unterstützung von jungen Sportlern – aktuell auch von Mirjam Puchner.
Anna Veith gehörte in ihren Anfangsjahren auch zu den Geförderten, sagt Dygruber: „Man sollte nicht immer nur Geld in den Vordergrund stellen.“

Jobs auch für Beeinträchtigte
Das Familien-Unternehmen hat kürzlich bei der sozialpsychiatrischen Einrichtung Laube in Hallein eine Salz-Maschine aufgestellt und einen Großauftrag erteilt. Psychisch und körperlich behinderte Menschen füllen Salz in spezielle Verpackungen ab. Die Laube hilft vielen Menschen, wieder in ein normales Arbeitsleben zurückzufinden.
Eine Beschäftigte schildert, sie habe psychisch große Probleme: „Sie haben mir meine Kinder genommen, das hat mich sehr aus der Bahn geworfen. Ich werde da einfach gefordert, und diese Arbeit taugt mir.“ ---
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EM im Keltisch Ringen

Beitrag von Dissident am Do Apr 13, 2017 9:03 am

http://salzburg.orf.at/news/stories/2836785/  Salzburger räumen bei EM im Keltisch Ringen ab

Bruck an der Glocknerstraße (Pinzgau) ist in den vergangenen Tagen Schauplatz der Europameisterschaft im Keltisch Ringen gewesen. Zehn Nationen waren mit dabei, und auch die Salzburger Ranggler räumten groß ab.

Anders als früher bei den Griechen und Römern wird im Keltisch Ringen mit Kleidung gekämpft. Im Mittelpunkt stehen Kraft, Ausdauer und Technik, und so lag ein Hauch von keltischer Ritter- und Kampfesgeschichte in der Luft, als die Salzburger Ranggler international ihre Kräfte maßen und Disziplinen mit den klingenden Namen „Backhold“ oder „Gouren“ auf dem Programm standen.

Ranggler mischen in anderen Disziplinen mit

Christian Pirchner aus Taxenbach (Pinzgau) erklärt worum es geht: „Unter die Gürtel darf man nicht greifen, die Griffe dürfen also nur am Oberkörper gesetzt werden. Man muss am Stand versuchen den Gegner auf die Schultern zu schmeißen, und da gibt es dann drei verschiedene Wertungen. So kann man den Kampf dann gewinnen.“ „Gouren“ war lange Zeit Exerzierprogramm der bretonischen Krieger und blieb in diesem Teil Frankreichs als Volkssport erhalten.

Eine andere Disziplin dieser Europameisterschaft war das im Pinzgau traditionelle Ranggeln mit keltischen Wurzeln, das sich vor vielen hundert Jahren im Salzburger, Tiroler und bayrischen Raum verbreitet hatte. In ihrer Paradedisziplin Ranggeln konnten die Pinzgauer bei dieser EM gleich acht Goldmedaillen erkämpfen, freut sich Organisator Günther Heim: „Es ist faszinierend, wie wir mit unserer Ranggler-Technik auch bei den anderen Disziplinen im Keltisch Ringen mithalten können - sowohl beim ‚Backhold‘ als auch beim ‚Gouren‘.“

Salzburger war erfolgreichster Athlet

Titelverteidiger Salzburg musste sich in der Mannschaftswertung zwar dem neuen Europameister, der Großmacht im Keltisch Ringen, der Bretagne geschlagen geben, stellt mit dem 30-jährigen Christian Pirchner aber den erfolgreichsten Athleten: der Taxenbacher holte drei Mal Gold.

Für die Salzburger Ranggler war der alljährliche Ausflug ins Keltische Ringen auch bei der Heimveranstaltung ein Erfolg, sagt Markus Wimberger, Europameister im Ranggeln und „Gouren“: „Das hat einfach das Flair von früher. Da geht es um die Stärke, die einer hat oder ausstrahlt. So ist das ein Kräftemessen, das in der heutigen Zeit einfach mehr zum Sport geworden ist.“ Insgesamt holte Salzburg bei der Heimeuropameisterschaft 25 Medaillen.
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Siess - Steiner - Prosch

Beitrag von Dissident am Fr Jun 16, 2017 9:07 am

Super-Leistung und interessante Idee von "wüde Hund"  http://salzburg.orf.at/news/stories/2849300/

Stunt mit Ballon, Drachen und Fallschirm

Der Salzburger Extremsportler und Fallschirmspringer Paul Steiner hat Heißluftballon, Drachenflieger und Fallschirm bei seinem neuesten Abenteuer kombiniert. Als Bühne diente der Himmel über Mattsee (Flachgau).

Ein Husarenstück wie dieses braucht eine monatelange Vorbereitung.
Die drei Hauptdarsteller

o Wolfgang Siess, zweifacher Staatsmeister im Drachenfliegen, der schon 1.200 Tandemflüge absolviert hat.

o Paul Steiner, Routinier im Fallschirmsport, der sich immer wieder neue Aktionen einfallen lässt.

o Heidrun Prosch, Ballonfahrerin und Pilotin mit viel Erfahrung, die schon mehrfach in Fallschirm-Stunts involviert war.

Der Plan
Der Ballon hievt den Drachen mitsamt dem Fallschirmspringer in die Höhe. Dann trennt sich der Drachen vom Ballon und schließlich der Fallschirmspringer vom Drachen. Dabei gibt es gleich ein paar sehr heikle Manöver zu bewältigen, sagt Ballonfahrerin Prosch: „Es war schon ein lange gehegter Wunsch von mir, so einen Hängegleiter abzusetzen. Die Herausforderung ist, dass ich mit einem Schlag sehr viel Gewicht verlieren. Alles zusammen mit dem Drachen haben die 220 Kilogramm. Der Ballon steigt dann wirklich sehr massiv durch den Gewichtsverlust weg.“

Start des Drachens der springende Punkt
Fallschirmspringer Steiner sagt, man habe zuerst mit einem Gabelstapler die Ausgangslage simuliert: „Wir haben den Drachen daran gehängt und 25 Grad Neigung beim Drachen eingestellt zum Wegstarten vom Ballon. So dachten wir, müsste das am besten laufen. Der Wolfgang ist ein guter Tüftler.“

Am Anfang hat die Ballonpilotin das Kommando. Sie reguliert die Steigrate und hält Funkkontakt zu ihren Passagieren am Schleppseil – und auch zur Flugsicherung beim Salzburger Flughafen.

Zuerst fällt er wie ein Stein
2.500 Meter über Grund geht es dann ans Eingemachte. Nachdem beim Flügel des Drachen noch keine Luft anströmt, hat er auch in den ersten Sekunden nach dem Ausklingen keinen Auftrieb und fällt wie ein Stein hinunter. Die größte Gefahr wäre jetzt ein Überschlag, sagt Staatsmeister Wolfgang Siess: „Man ist sonst nie im freien Fall mit einem Drachen. Weil wenn man von einem Berg startet, dann läuft man los, und das Tragflächenprofil wird angeströmt. Und hier startet man mit null Airspeed, und man fragt sich am Anfang, fange ich jetzt zu fliegen an oder nicht?“
In Steilkurve springt Fallschirmmann ab

Der Fallschirmspringer hat jetzt als einziger Passagier auf dem Drachen – neben dem Piloten – eine freie Platzwahl. Und so gleiten sie rund 1.000 Höhenmeter gemeinsam hinunter. Dann folgt die Trennung. In einer Steilkurve verabschiedet sich Paul Steiner im freien Fall, ehe er weiter unten den Fallschirm zieht.

Der Rest der Luftakrobatik ist für alle Beteiligten reine Routine, bis sie wieder auf den Boden kommen. Der Plan ist aufgegangen, das Projekt geglückt. Und das Fliegertrio teilt das gute Gefühl, um einige Erfahrungen reicher zu sein. Steiner hat schon oft mit wagemutigen Aktionen für Aufsehen gesorgt. Er turnte auf den Tragflächen eines Segelflugzeuges. Dann sprang er punktgenau durch die Dachluke eines Hotels.
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Re: Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

Beitrag von Dissident am Mo Jun 26, 2017 9:03 am

http://sport.orf.at/stories/2275360/2275359/  

.. In einer Zeit von 8 Tagen, 9 Stunden und 34 Minuten und mit dem Rekordvorsprung von mehr als 700 Kilometern
hat Christoph Strasser am Donnerstag zum vierten Mal das Race Across America (RAAM) für sich entschieden ---
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Unserer österr. Fußball-Nationalmannschaft der DAMEN

Beitrag von Dissident am Mi Jul 26, 2017 10:17 am

Schöner Fußball, schöne Manschaft! sunny

http://diepresse.com/home/sport/fussball/international/5258264/Oesterreichs-Marschroute_Nur-nicht-verstecken

.. Der historische Erfolg ist zum Greifen nahe, das EM-Viertelfinale wirft seinen Schatten voraus: Österreichs Fußball-Frauennationalteam muss allerdings noch eine letzte Hürde nehmen. Am Mittwoch (20.45 Uhr, live in ORF eins) wartet in Rotterdam Island als letzter Gruppengegner, gegen die schon ausgeschiedenen Nordeuropäerinnen würde ein Punkt fix zum Weiterkommen reichen ..
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Rudolf Springer

Beitrag von Dissident am Mo Sep 18, 2017 2:39 pm

http://kaernten.orf.at/news/stories/2866839/  Mountainbike-Legende beendet Karriere

Der Kärntner Rudolf Springer zählt zu den besten europäischen 24-Stunden-Mountainbikern der letzten Jahre.
Am Sonntag beendete der 58-Jährige seine Karriere mit einem Start-Ziel-Sieg über 570 Kilometer in Rom.

In seinem „Brotberuf“ ist Springer Kiefer- u. Gesichtschirurg in Klagenfurt, doch er gehörte für Jahre auch zu den besten 24-Stunden-Moutainbiker seines Alters. Seit dem Jahr 2000 nahm er an fast allen bedeutenden Marathons teil u. stand mehr als 32x auf dem Podest, davon 22x als Erstplatzierter. In Italien ist der Kärntner längst Sportlegende. „Rudolfo“ Springer, wie ihn die italien. Sportpresse nennt, ist Rekordhalter beim härtesten 24-Stunden-Mountainbike-Rennen weltweit, dem „Finale Ligure“.
4 Siege u. 1 zweiten Platz erreichte er bei dem Bewerb. 2013 gewann er als erster Teilnehmer die Maximalpunkteanzahl.

Im Finale Ligure wurde Mai 2014 auch die 1. offizielle Europameisterschaft der World Endurance Mountainbike Organisation (WEMBO) im 24-Stunden-Mountainbiken ausgetragen. Springer gewann damals u. wurde damit der erste offizielle 24-Stunden-Mountainbike-Europameister.

Als schnellster Mann durch Gewitter und Sturm
Am vergangenen Wochenende stand für Springer das letzte Karrierehighlight auf dem Programm. Beim 24-Stunden-Rennen von Rom feierte er in diesem Jahr einen Start-Ziel-Sieg über knapp 570 Kilometer. Für Springer war es eines der härteste Rennen seiner Sportkarriere - Sturm, Gewitter, strömender Regen u. Wind waren ständige Begleiter. Der Boden war aufgeweicht, die Fahrt über holprigen Untergrund gestaltete sich äußerst schwierig. „Es war schwerer als erwartet. Ich wollte 600 Kilometer schaffen, das Wetter mit dem aufgeweichten u. schwammigen Boden ließ dies jedoch nicht zu“, so der Extremsportler.

Das stundenlange Radrennen belaste Mensch u. Maschine, so Springer: „Im Grunde genommen wird durchgefahren. Es gibt kurze Stopps wenn man auf die ‚Toilette‘ muss u. das Rad wird mehrmals zum Service gewechselt.“ Rund 7 km lang war eine Runde, der Klagenfurter brauchte pro Runde rund 14 Minuten. Die Strecke sei zwar flach, das erhöhe aber auch den Konkurrenzdruck: „Das Feld liegt dicht beisammen, da es keine schweren Anstiege gibt, die das Feld auseinanderreißen.“

Im Renntempo durch Filmkulissen

Bei der 12. Ausgabe des Rennens in Rom, wurde die Strecke das erste Mal etwas verändert,. Es ging nicht durch den „Parco degli Acquedotti“, sondern durch eine berühmte Filmkulisse nahe Rom, vorbei an einer Westernstadt u. einer Arena. „Die neue Strecke war ein absolutes Highlight“, sagt Springer. „Ich bin nachts durch die Arena gefahren u. als das Gewitter begann u. alles von Blitzen erleuchtet wurde, kam man sich vor wie im alten Rom.“

Mit 14.000 Trainingskilometern zum Sieg
Zeitgleich ausgetragen wurde in Rom auch ein 6-Stunden-Rennen. Obwohl er seine Kraft einteilen musste, war Springer in den ersten 6 Stunden sogar schneller unterwegs, als das gesamte Teilnehmerfeld des Rennens. Der Klagenfurter gewann den 24-Stunden-Marathon mit 6 Runden Vorsprung vor der Konkurrenz. „Ich hatte Glück, aufgrund meines großen Vorsprungs kam ich auf 22,5 Stunden Fahrzeit u. damit auf 89,5 Runden, was eine Distanz von 570 Kilometer bedeutet“, sagt der Ausnahmesportler.

Der Erfolg kam nicht von alleine: 7x pro Woche trainierte Springer im Vorfeld, 14.000 Trainingskilometer absolvierte er jährlich.
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Re: Österreicher und Sportler, die aus der Masse positiv herausragen

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