Japan

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Japan

Beitrag von Dissident am Mo Sep 26, 2016 10:11 am

Obwohl die Bevölkerung überaltert ist, würde man in Japan nicht auf die Idee kommen, Einwanderung zu forcieren, und muslimische Einwanderung schon gar nicht. Stattdessen wird in Roboter investiert und der dicht bevölkerte Inselstaat Japan kommt mit einer gewissen Bevölkerungsverkleinerung gut zurecht.

http://unser-mitteleuropa.com/2016/09/23/japan-das-land-ohne-moslems/

- - - Dieses Land ist auf allen Ebenen bezüglich der Muslime sehr zurückhaltend - - -
Die Beziehungen mit muslimischen Ländern werden auf den Handel mit Öl und Gas, die aus einigen muslimischen Ländern nach Japan importiert werden, beschränkt. Die offizielle Politik Japans ist, dass Muslime keine Staatsbürgerschaft erhalten und auch unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen werden kaum ausgestellt.
Japan verbietet das Werben für den Islam (Dawah), weil es die aktive Konversion zum Islam fördert und der Islam als eine fremde und unerwünschte Kultur angesehen wird.
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Die offizielle Politik der japanischen Behörden ist es, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Einreise von Muslimen zu verhindern, auch wenn es sich um Ärzte, Ingenieure und Manager von ausländischen Unternehmen handelt, die in der Region tätig sind. Die japanische Gesellschaft erwartet, dass muslimische Männer zu Hause beten.
Japanische Unternehmen achten bei ausländischen Arbeitskräften speziell darauf, dass es keine Muslime sind. Und jeder Muslim, der versucht sesshaft zu werden, macht die Erfahrung, dass es sehr schwierig ist, eine Wohnung zu mieten. Überall wo ein Muslim lebt, werden die Nachbarn unruhig. Japan verbietet die Einrichtung von islamischen Organisationen und Institutionen, auch die Errichtung von Moscheen und Islamischen Schulen ist fast unmöglich.
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Wenn eine Japanerin einen Muslim heiratet, wird sie von ihrem sozialen und familiären Umfeld ausgestoßen. - - -
In Japan gibt es 127 Millionen Einwohner, aber nur zehntausend Muslime, weniger als ein Hundertstel eines Prozents. - - -
Die meisten Japaner haben keine Religion, sondern Verhaltensweisen, die mit der Shinto-Religion und mit Elementen des Buddhismus verbunden sind, in die nationale Tradition integriert. In Japan wird die Religion in ein nationalistisches Konzept eingebunden - - -
Die interessanteste Sache in Japan ist, dass die Japaner nicht das Bedürfnis verspüren, sich für ihre ablehnende Art und Weise im Umgang mit dem Islam zu entschuldigen. Sie machen eine klare Unterscheidung zwischen ihrem wirtschaftlichen Interesse an Ressourcen von Öl und Gas aus muslimischen Ländern, die Japan geziemt, gute Beziehungen mit diesen Ländern zu haben – und dem japanischen nationalistischen Standpunkt, der den Islam als etwas sieht, das nicht zu Japan gehört und deshalb die Muslime draußen bleiben müssen.
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Japan schafft es, ein Land fast ohne muslimische Präsenz zu bleiben, weil Japans ablehnende Haltung gegenüber dem Islam und den Muslimen jede Ebene der Bevölkerung durchdringt, vom Mann auf der Straße, über Organisationen und Unternehmen zum Senior und dem Beamtentum. Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in Japan keine Menschenrechtsorganisationen zur Unterstützung der muslimischen Ansprüche gegen die Position der Regierung. In Japan schleust niemand illegal Muslime in das Land, um ein paar Yen zu verdienen, und fast niemand gibt ihnen die rechtliche Unterstützung, die sie benötigen würden, für eine temporäre oder dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung oder um eine Staatsbürgerschaft zu bekommen.

Ein weiterer Punkt, wie die Japaner die muslimische Einwanderung fern halten, ist ihre Haltung gegenüber dem Arbeitnehmer und der Beschäftigung. Wanderarbeiter werden in Japan negativ wahrgenommen, weil sie dem japanischen Arbeitnehmer den Arbeitsplatz wegnehmen. Ein japanischer Arbeitgeber fühlt sich verpflichtet, japanische Arbeiter zu beschäftigen, auch wenn es ihn viel mehr kostet, als es ausländische Arbeitnehmer würden. Die traditionelle Verbindung zwischen einem Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Japan ist viel stärker als im Westen, und die Arbeitgeber und Arbeitnehmer fühlen eine gegenseitige Verpflichtung füreinander: ein Arbeitgeber fühlt sich verpflichtet, für den Lebensunterhalt seiner Mitarbeiter zu sorgen und der Mitarbeiter fühlt sich gegenüber dem Arbeitgeber verpflichtet, ordentliche Arbeit zu leisten. Diese Situation schafft keine Anreize für die Akzeptanz von ausländischen Arbeitnehmern, deren Engagement für den Arbeitgeber gering ist.

Japan lehrt die ganze Welt eine interessante Lektion: Es gibt eine direkte Korrelation zwischen nationalem Erbe und der Erlaubnis zur Einreise: ein Volk, das ein solides und klares nationales Erbe und eine Identität hat, wird nicht zulassen, dass die Arbeitslosen der Welt sie überrennen. Und Menschen, deren kulturelles Erbe und deren nationale Identität schwach und zerbrechlich sind, haben keine Abwehrmechanismen, um einer fremden Kultur das Eindringen in ihr Land und ihr Leben zu verwehren.

Quelle www.jewishpress.com/indepth/opinions/the-land-without-muslims/2013/05/19/0/, deutsche Übersetzung: http://www.pi-news.net/2013/05/japan-das-land-ohne-moslems/
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