Menschen und Personalien

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Bernhard Auinger

Beitrag von Dissident am Di Okt 24, 2017 2:24 pm

http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Bernhard_Auinger_(Politiker)  Bernhard Auinger (*1974), Gemeinderat (SPÖ) der Stadt Salzburg, Systemoperator u. Betriebsratsvorsitzender bei der Porsche Holding. Er ist Klubvorsitzender des SPÖ-Gemeinderatsklubs.

Der Weg in die Politik verlief bei ihm über die Gewerkschaft. Schon während der Lehre betätigte er sich als Vorsitzender des Jugendvertrauensrates. Im Jahr 2000 trat er „ungefragt“ in die SPÖ ein, wo ihn die Sektion Itzling für sich vereinnahmte .. Dem Salzburger Gemeinderat gehört er seit 2005 an. Er ist auch Mitglied des Stadtsenats.
Er wurde am 25.3.2017 mit 100 % der Delegiertenstimmen bei der Bezirkskonferenz der Stadt-SPÖ zum Bürgermeister-Kandidaten gewählt. Der amtierende Bürgermeister Schaden hatte ihn schon im Vorjahr als Wunschkandidaten für seine Nachfolge vorgestellt ..

Der leidenschaftliche Eishockey-Fan ist Obmann des Eishockeyvereins EC Oilers Salzburg und stand auch dem Eishockeyklub Porsche Icedrivers Pate. Auinger lebt in Gnigl, ist verheiratet und hat 2 Töchter.

http://www.salzburg24.at/wahlkampfauftakt-zur-buergermeisterwahl-2017-200-000-euro-fuer-spoe-buergermeistersessel/5120083 .. Mit einem Budget von 200.000 € will die Stadt-SPÖ B.Auinger zum Bürgermeister machen .., der laut SPÖ dzt. einen Bekanntheitsgrad von 70 % hat, noch bekannter machen. Dabei setzt man in erste Linie auf massenhaft Plakate u. ein bisschen Social Media ..
Sollte er es nicht in die Stichwahl schaffen, werde er komplett aus der Politik ausscheiden. Sollte er aber in die Runde der besten 2 Kandidaten gelangen u. dann verlieren, sei er auch bereit, als Vizebürgermeister weiterzuarbeiten. “Aber damit beschäftige ich mich nicht“, so Auinger. Steigt er hauptberuflich in die Politik ein, muss er seinen bisherigen Job bei der Porsche Holding an den Nagel hängen. Ein Rückkehrrecht sei nicht möglich ..
Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Verkehr. So spricht er sich etwa für eine Radausbauoffensive sowie den Ausbau u. Verdichtung des Obusnetzes aus. Im Gegensatz zu Vorgänger H. Schaden, will er die viel diskutierte Stadtregionalbahn nicht kategorisch ablehnen u. zeigt sich gesprächsbereit u. für neue Vorschläge offen. Richtig nach vorne prescht er aber in Sachen Elektromobilität: „Ich möchte Salzburg zur Elektromobilitäts-Hauptstadt machen.“
Ein weiteres Versprechen im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister ist die Errichtung von insges. 400 Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren bis zum Jahr 2020. Dadurch steige nicht nur die Betreuungsquote um rund 60 %, es würden auch ca. 100 neue Arbeitsplätze für Pädagogen geschaffen werden.
..  soll die Stadt Salzburg – wie berichtet – selbst den Bau von Mietwohnungen übernehmen. Daneben sollen bestehende Wohnanlagen verdichtet u. Projekte wie die 7-€-Mietwohnung realisiert werden .. Auingers Kampf für die Erweiterung des Europarks. „Mit mir als Bürgermeister wird es einen Ausbau geben“ ..

https://www.bernhard-auinger.at/   und   https://www.facebook.com/bernhard.auinger.salzburg/

https://www.facebook.com/bernhard.auinger.salzburg/ .. Martina Berthold: "Endlich ein kräftiger Ausbau in der Stadt in Sicht. Gut so! Packt es gemeinsam an mit der Bürgerliste: Die Grünen in der Stadt Salzburg!" - Bernhard Auinger: 20.10. - "Gute Diskussionen beim heutigen Verkehrsgipfel. Meine These wurde bestätigt: Bei einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung würden über 20 % der PendlerInnen auf den öffentlichen Verkehr umsteigen."

Anm. Dissident: Und dann ist da noch die Entlassungs-Befürwortung durch Betriebsratsvorsitzenden Auinger (oder aktive Mithilfe?) betr. eines Porsche-Mitarbeiters wegen seines(?) angezeigten Postings auf Facebook . Da hätte es eine Verwarnung wohl auch getan und der Betriebsrat Auinger hätte mehr Mitarbeiter-Fürsorge gezeigt, wenn erst eine rechtskräftige Verurteilung abgewartet würde. Bei seinem politischen Ziehvater Schaden, dem das Posting galt, wird auch immer darauf hingewiesen, daß das Urteil noch nicht rechtskräftig ist...

http://www.salzburg24.at/nach-swap-prozess-porsche-mitarbeiter-wegen-hasspostings-fristlos-entlassen/5059945 .. Nach Swap-Prozess: Porsche-Mitarbeiter wegen Hasspostings fristlos entlassen .. Salzburgs Bürgermeister war wg. Beihilfe zur Untreue zu einer Strafe von 3 Jahren, davon 1 Jahr unbedingt, nicht rechtskräftig verurteilt worden .. wurden 6 negativ bewertete Zinstausch-Geschäfte von der Stadt ans Land Salzburg ohne entgeltliche Gegenleistung übertragen. Der Schöffensenat ging von einem Schaden von zumindest 3 Millionen € aus .. Ein Mitarbeiter der Porsche-Holding mit Sitz in Salzburg ist fristlos entlassen worden, weil er nach dem Swap-Prozess Hasspostings gegen die Verurteilten ins Internet gestellt haben soll. Der Arbeiter forderte sinngemäß, daß Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden in die Gaskammer kommen sollte u. er auch noch das Gas liefern werde .. “Die Personalabteilung hat sofort reagiert”, sagte Auinger .. Was Hasspostings betreffe, so gelte in dem Unternehmen eine Null-Toleranzgrenze ..
Leserkommentare:
"Der Auinger hat gänzlich vergessen, daß er bei vollen Bezügen freigestellter Betriebsrat ist u. eigentlich die Interessen der Mitarbeiter wahren sollte. Wenn er schon berechtigterweise den Mitarbeiter hilft, dann soll er wenigstens den Mund halten u. sich nicht äußern. Aber sein Ziehvater wurde beleidigt u. da muss er sich halt wichtigmachen."
"Unglaublich wieviele Firmen politikverseucht sind, jede große Firma hat irgendwo einen spetzi sitzen, entweder SPÖ oder ÖVP. Wenn er geschrieben hätte daß der Strache aufgehängt gehört dann gäbs a Lohnerhöhung!!!! Und es ist einfach nur traurig, daß ein blutroter SPÖ ler seine Brut verteidigt, .. der Bernhard Auinger ist der Lehrbua, der engste Vertraute von Schaden, aber der hat sicher nix gewusst !!!!"
".. A echter Gewerkschafter halt u. freut sich weil er einen raushaut der seinen Ziehpapa beleidigt. Das posting war muss ich zugeben war echt unterirdisch"
"So ein Posting ist natürlich völlig inakzeptabel, aber was hat das jetzt genau mit seiner Arbeit zu tun ?, außer das dort "zufällig" SPÖ Auinger sitzt..., sofern das nicht in der Arbeitszeit geschehen ist, oder der Arbeitgeber dabei erwähnt wurde."
"Naja, das er gleich die Kündigung bekommt finde ich übertrieben, aber das gegen solche Posts etwas unternommen werden muss ist mehr als verständlich!"  
"...ob das rechtens ist, eine Fristlose: Ein Posting das mit dem Arbeitsumfeld nichts zu tun hat, und rechtlich (ev noch) nicht geahndet wurde?"
http://www.nachrichten.at/nachrichten/web/Porsche-Mitarbeiter-wegen-Hasspostings-entlassen;art122,2642295 - weitere Leserkommentare:
"Welche Strafe gab es eigentlich für das Hassposting von Bundeskanzlersohn Nikolaus Kern, der Außenminister Kurz mit dem Massenmörder Idi Amin verglichen hat?"
http://derstandard.at/2000062253096/Fristlose-Entlassung-nach-Gaskammer-Posting-gegen-Schaden
"Die Frage stellt sich, ob dieser Konzern seine Mitarbeiter ausspioniert u. deren facebook-accounts überwacht. Woher wissen die sonst was wer auf seiner fb-seite postet? Zudem wenn ich mir Tagespresse oder Serdar Somuncu ansehe was da alles als Freiheit der Kunst und Satire durchgeht, wer sagt denn, daß das nicht sarkastisch gemeint war u. inwiefern geht die Entlassung vorm Arbeitsgericht so einfach durch. Was sagt die AK dazu? Da bescheissen die Politiker ihre Wähler um Mio, .. können lügen u. betrügen ohne Konsequenzen u. wenn dann einer mal seinem Ärger freien Lauf lässt, wird er wegen Hassposting angeklagt u. geht bald länger sitzen als die Verbrecher die Mio. hinterziehen."
".. geht das womöglich vom Betriebsrat(obmann) aus, der ja eigentlich auf Seiten der Dienstnehmer stehen sollte, in diesem speziellen Fall aber ein offensichtliches politisches Nahverhältnis zum "Opfer" des Postings hat? Im letzteren Fall würde ich den Angestellten der Porsche Holding dringend raten, sich bei der nächsten Betriebsratswahl genau zu überlegen, wo sie ihr Kreuzerl setzen. Weil dann steht ja doch irgendwie der Verdacht im Raum, dass nicht so sehr der indiskutable Inhalt des Postings ausschlaggebend waren, sondern der Adressat und die politische Haltung des Posters"
"..  bin aber trotzdem massiv dagegen dass sich Unternehmen eine Art "Züchtigungsrecht" für ihre Mitarbeiter herausnehmen. Die Ahndung solcher Aktionen erfolgt vor Gericht und nicht durch den Arbeitgeber..."
"".. Wenn man alle gleich entließe, die gegen einen Politiker wettern (der in diesem Fall noch dazu eine gewissen Nähe zum BR hat), wäre man schnell alleine. Die Art und Weise war natürlich ungebührlich und dumm. Aber eine Entlassung finde ich persönlich völlig überzogen."
".. Eine Abmahnung hätte wahrscheinlich genügen müssen..."
".. Der Mitarbeiter hat bisher anscheinend ordentliche Arbeit geleistet. Es wäre durchaus möglich, ihn auf das schlechte Licht hinzuweisen, das sein Posting eventuell auf das Unternehmen wirft, ihn das Posting löschen zu lassen und eine Verwarnung auszusprechen. So wie das jetzt aussieht, kommt leider sehr schnell der Verdacht auf, dass es besser ist, nichts gegen bestimmte politische Personen zu äußern, weil man dann den Betriebsrat (und natürlich auch die AK) gegen sich aufbringt..."
"Die Salzburger SPÖ hat offenbar alles mobilisiert um Schaden und Co in sozialen Medien ordentlich zu verteidigen..."
".. aktiv die Entlassung (politisch unliebsamer?) Kollegen zu betreiben (die dann womöglich noch der Wiederwahl als Betriebsrat im Wege stehen...)! Wobei natürlich keinesfalls feststeht, dass das so gewesen wäre. Aber der Verdacht wird durch die Berichtslage nicht vollständig zerstreut!"
".. Hat er es während der Dienstzeit geschrieben?
Wenn nicht, ist die Reaktion von Porsche eigentlich auch zu hinterfragen. Besser wäre, ihn zu einem klärenden Gespräch und Diversion zu verpflichten. Wäre eigentlich Sache des Betriebsrates sowas zu fordern .."
".. Interessant wäre allerdings ob der rote Betriebsrat auch so dahinter stehen würde, wenn der Beschimpfte ein Blauer, Schwarzer oder sonst was gewesen wäre."
".. Früher hätte der Arbeiter das vielleicht an seinem Stammtisch gesagt u. seine Freunde hätten hoffentlich geantwortet: "Heast, bist deppat? Red ned so an Bledsinn" .."

https://www.sn.at/salzburg/chronik/schaden-in-die-gaskammer-hassposter-verliert-seinen-job-15952114 .. Der betroffene Mitarbeiter bestreitet laut Rechtsanwalt Jörg Dostal die Vorwürfe. "Mein Mandant hat sein Handy in einem Lokal auf einem Tisch liegen gelassen. Da hat eine andere Person die entsprechenden Postings verfasst, mein Mandant hat davon nichts gewusst. Der tatsächliche Poster bekennt sich sogar dazu und hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben. Die Firma Porsche weiß das und hält leider trotzdem an der Kündigung fest", sagt der Verteidiger ..

http://salzburg.orf.at/news/stories/2870676/ .. kündigte der Anwalt des ehem. Porsche-Mitarbeiters an, daß sein Mandant die Entlassung gerichtlich anfechten wird. Denn die Nachricht sei zwar mit seinem Handy verfasst u. ins Internet gestellt worden, allerdings habe nicht er die Nachricht geschrieben. Ein Bekannter soll das Posting verfasst haben. „Mein Mandant hat an diesem Tag in seinem Urlaub gemütlich gefeiert, was man auch darf. Er hat sein Handy in einem Lokal liegen gelassen u. hat nicht mitbekommen, wann dieses Posting abgeschickt worden ist“, sagte Verteidiger Jörg Dostal.
.. Der Bekannte des Tennengauers soll für das Posting auch schriftlich eine eidesstattliche Erklärung abgegeben haben. Unklar ist aber, ob der mutmaßliche Posting-Verfasser dies auch vor Gericht nochmals bestätigen würde. „Bei einer Strafdrohung wie beim Verbotsgesetz kann es schon leicht passieren, daß sich Leute ihre Aussagen noch einmal überlegen. Die Strafdrohung beim Verbotsgesetz ist nicht gering“, sagte Dostal ..

https://www.sn.at/salzburg/politik/porsche-mann-bernhard-auinger-will-das-steuer-uebernehmen-20404300#s20404300-20439334 .. Der Mann arbeitet seit 27 Jahren für die Porsche Holding .. Porsche-Mann Auinger will das Steuer übernehmen .. Er will den Bürgermeistersessel für seine Partei verteidigen - aber nicht als Kopie von Heinz Schaden .. Heinz Schaden hat ihn Mai 2016 mit einer väterlichen Geste als Thronfolger präsentiert .. Kann er das, der Auinger? ..Seine Gegner sehen in ihm ein politisches Leichtgewicht .. der 43-Jährige, der permanent in kurzen, aber schnellen Schritten unterwegs ist. Wohl auch deswegen hat ihn Schaden vor Parteigenossen als flinkes "Wiesel" bezeichnet .. er will sich trauen, das Neutor für den Verkehr zu sperren .. Der Kronprinz suchte seine eigene Linie. Alles soll möglichst modern, innovativ u. digital sein. Auinger verzichtete auf Schadens Werbeagentur, die diesen von Erfolg zu Erfolg geführt hat, u. verpflichtet eine andere, die ihn "slimfit u. Kanzler-like" im dunklen Anzug plakatiert .. ändert zur Verwirrung seiner politischen Gegner schon mal seine Meinung .. "Ich werde den Heinz aber weiterhin um Rat fragen." Wie man das Steuer im Schloss Mirabell übernimmt, wird ihm der Altbürgermeister wohl schon ins Ohr geflüstert haben ..
Privates: Als der 8jährige Bub in den Reitsport einsteigt, finanzieren ihm seine Eltern das Hobby. Im Springreiten ist er erfolgreich, merkt aber schnell, daß sich nur reiche Eltern Top-Pferde für ihre Kinder leisten können. Daher wechselt er in den Trabrennsport .. Durch die Liebe zu Pferden lernt er seine Frau Marie-Christin kennen, die als 15-Jährige auf dem Gestüt ihres Onkels in Moosdorf urlaubt. 3 Jahre lang pendelt er 800 Km nach Nordrhein-Westfalen, bis sie nach ihrem Abi nach Salzburg zieht. Das Elternhaus im Süden der Stadt, an dem Auinger emotional hängt, wird aus- u. umgebaut. Seine Frau ist Teil der Kampagne im Wahlkampf .. Fam. Auinger war sozialdemokratisch geprägt, der Vater bei Kaindl als Betriebsrat aktiv .. 

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Harald Preuner

Beitrag von Dissident am Di Okt 24, 2017 2:53 pm

http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Harald_Preuner  Harald Preuner (*1959) ist Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt Salzburg u. Stadtparteiobmann der ÖVP.
Nach Schule u. 1 Jahr Militär studierte er an der Techn. Universität Graz Maschinenbau, gleichzeitig war er als Fahrschullehrer im elterlichen Betrieb tätig. Nach Abschluss des Studiums übernahm er 1985 zunächst den Betrieb in der Stadt Salzburg, 5 Jahre später auch die Fahrschule in Seekirchen.

Sein Einstieg in die Politik erfolgte 1999 .. als Verkehrs- u. Planungssprecher seiner Fraktion. Im Jahr 2000 wurde er Obmann des ÖVP-Wirtschaftsbundes der Stadt Salzburg. 2004 trat er die Nachfolge Karl Golleggers in der Stadtpartei an. Er ist in der Salzburger Stadtregierung ressortzuständig für die Allgemeine u. Bezirksverwaltung, die Betriebsverwaltung u. die Salzburg Congress, Paracelsus Bad u. Kurhaus Tourismus Salzburg GmbH u. Tourismus Salzburg GmbH der Stadt Salzburg.

1993-2003 war er Vorsitzender der Fahrschulen, ab 2000 Bezirksstellen-Obmann in der Wirtschaftskammer Salzburg. Etliche Beschlüsse des Gemeinderates trugen die klare Handschrift Preuners, etwa die Abschaffung der Gebührenpflicht in der Kurzparkzone an Samstagen. Bei den Bürgermeisterwahlen 2009 zwang er den amtierenden Bürgermeister Heinz Schaden in eine Stichwahl, die Preunerjedoch verlor. Bei den Gemeinderats- u. Bürgermeisterwahlen 2014 hatte Preuner unter anderem auf das Bettlerthema gesetzt .. Die ÖVP sank auf 19,4 % ab .. der Bürgermeisterwahl schnitt Preuner .. schlechter ab als 2004 ..
Harald Preuner ist seit 1999 verheiratet.

https://www.facebook.com/harry.preuner.stadtpartei.oevp/

Ein Bettler- u. Sinti-Roma-Freund schreibt:  preuner muss weg. https://bernhardjenny.blog/2014/06/27/preuner-muss-weg/ .. die salzburger nachrichten zitieren ihn mit:    „Man kann nicht immer nur sagen, das ist vielleicht verfassungswidrig. Wir müssen endlich einmal den Mut haben und es probieren.“
also scheut der politische brunnenvergifter harald „harry“ preuner einmal mehr nicht davor zurück, armutsbetroffene und bettlerInnen zu outcasts, zu ausgestossenen zu machen. menschenverachtend und zynisch wie gewohnt .. solange diese stadt einen hetzkampagnenmeister in der regierung sitzen lässt, der für die „öffentliche ordnung“ zuständig ist, .. ein mitglied der salzburger stadtregierung will ungeniert weiter menschen hetzen und jagen. selbst wenn das die verfassung verbietet. preuner muss weg.

http://antennesalzburg.oe24.at/Schluss-mit-kampieren-unter-Staatsbruecke/139885491 .. Immer mehr Bettler wohnen unter der Salzburger Staatsbrücke. Vizebürgermeister Harry Preuner will damit jetzt Schluss machen .. gibt es dzt. keine weiteren Notunterkünfte für Bettler. Caritas Salzburg u. Phurdo, das Zentrum für Roma Integration Salzburg, hoffen auf eine baldige Lösung ..

http://salzburg.orf.at/news/stories/2827608/ .. Preuner: „Weniger Bettler, Straßenstrich eingedämmt“ - Salzburg sei in den letzten Monaten sicherer geworden, sagt der ressortzuständige Vizebürgermeister Harald Preuner ..

http://salzburg.orf.at/news/stories/2875972/ .. Er habe bereits mit Beginn des SWAP-Prozesses gegen Langzeitbürgermeister Schaden im Juni de facto dessen Amtsgeschäfte übernommen u. in dieser Zeit wichtige Aufgaben bewältigt, betonte Preuner .. Als Beispiel nannte er die Erstellung des Haushaltes für 2018, der aus dem Ruder zu laufen drohte. „Uns ist es im Vorfeld der Budgetberatungen in einer ganztägigen Stadtsenatssitzung gemeinsam gelungen, den außerordentlichen Haushalt um 20 Mio. € zu senken.“ Zugleich habe der Gemeinderat kürzlich die verpflichtende Rückforderung von Anwaltskosten im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung von Politikern u. Beamten der Stadt beschlossen .. „Ich möchte mit einigen Verhaltensweisen brechen, die Salzburg in der Vergangenheit oft gelähmt haben“, betonte Preuner. „Da wurden oft einsame Entscheidungen getroffen.“ Er wolle in Zukunft die Probleme über Partei- u. Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam lösen - etwa im Verkehr. „Man hat an den Staus der vergangenen Tage wieder gesehen, daß es hier Handlungsbedarf gibt - aber nur in Abstimmung mit den Umlandgemeinden.“ .. Preuner zeigte sich überzeugt, daß es eine Stichwahl zwischen ihm u. SPÖ-Kandidaten Auinger geben wird ..

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Ewald Nowotny

Beitrag von Dissident am Fr Okt 27, 2017 4:04 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_Nowotny  - Ewald Nowotny (*1944), Politiker der SPÖ, seit 2008 Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank. Anfang 2013 wurde sein Vertrag für weitere 6 Jahre verlängert ..

Werdegang


Politische Tätigkeiten

1974-1999 war er Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Linz, 1978-1999 Abgeordneter zum Nationalrat
Von 1989 bis 1999 war Nowotny

1990-1999 war er außerdem Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ. 1999 hat er alle seine politischen Funktionen u. Ämter zurückgelegt.
Er ist Mitglied der Trilateralen Kommission ..

Kritik

.. Als langjähriger Finanzsprecher seiner Partei im Nationalrat war er selbst maßgeblich an der Budgetpolitik der Großen Koalition von 1986-2000 beteiligt. In dieser Zeit stieg der öffentl. Schuldenstand von knapp 52 auf 66 % des BIP, das jährl. Budgetdefizit betrug durchschnittlich über 3 %. Nach Ansicht wirtschaftsliberaler Kritiker sei Nowotny „der wissenschaftliche Beschwichtigungshofrat der großkoalitionären Schuldenpolitik“ gewesen ..


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Thomas Chorherr & Christoph Chorherr & Christa Chorherr

Beitrag von Dissident am Di Okt 31, 2017 10:30 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Chorherr  Thomas Chorherr (*1932) wurde als Sohn des Kaufmanns Otto Chorherr geboren. In der Zeit des NS hatte er eine getarnte Kindheit als „Judenstämmling“ u. „Mischling 2. Grades“ .. er studierte Rechtswissenschaften u. arbeitete in den ersten Nachkriegsjahren als Lokaljournalist für das Drei-Parteien-Blatt Neues Österreich. Er verbrachte 1 Studienjahr in den USA u. war einige Jahre als Redakteur für die Presseabteilung der US-Mission for Economic Cooperation tätig. Später arbeitete er als außenpolitischer Journalist für die Wochenzeitung Weltpresse. Ab 1955 arbeitete er für Die Presse, stieg 1970 zu deren innenpolitischem Ressortchef auf. Später wurde er zuerst stellv. Chefredakteur u. schließlich 1976 Chefredakteur. 1995 wechselte er in die Funktion des Herausgebers (bis 2000). Dieser Zeitung dient er weiterhin als Kolumnist. Er war Vizepräsident des österr. Presseclubs Concordia. Er ist Vater des Politikers Christoph Chorherr.

https://kurier.at/wirtschaft/60-jahre-journalist-die-lesenswerten-erinnerungen-des-thomas-chorherr/116.958.560 .. seine Mutter hatte einen jüdischen Vater .. Chorherr beschreibt auch, wie CIA u.a. Geheimdienste sich für ihn interessierten .. 

https://pagestrip.com/de/bestseller/Jwr9xoab/gastkommentar-von-thomas-chorherr/?page=2 .. "Zu meiner Zeit hat es allein in Wien ca. doppelt so viele Tages-
zeitungen gegeben wie heute, die Besatzungsblätter der Amerikaner, Briten, Franzosen u. Russen miteingeschlossen. Das Sowjetblatt hieß Österreichische Zeitung.."

http://www.christachorherr.at/person.html  Christa Chorherr - Geb. 1935 in Wien als Christa Lambacher .. Studium der Wirtschaftswissenschaften in Wien, Fresno, CA, New York (USA), Nancy (Frankreich) Abschluss: Dkfm. Dr. 1958 - Wissenschaftliche Arbeiten: Montanunion, GATT, Österreich und die EG
Persönliches: Verheiratet seit 1959 mit Prof. Dr. Thomas Chorherr, 2 Kinder,Berufslaufbahn:
International Atomic Energy Agency, Registratur, Organisation und zuletzt „elektronische Datenverarbeitung“ 1958 – 1973
Creditanstalt (später BA-CA mit HVB bzw. UniCredit), zuständig für Informationsdatenbanken sowie für Betreuung der internationalen Töchter der Bankengruppe in Ost- u. Zentraleuropa. Leitung der Einführung von Internet Banking in diesen Tochterbanken. Pensioniert seit Okt. 2004. Nov. 2012: Verleihung Berufstitel Professorin

https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Chorherr Christoph Chorherr (*1960) 1991-1996 war er der erste nicht-amtsführende Stadtrat der Grünen in Wien. 1996/1997 war er Bundessprecher der Grünen, 1997-2004 Klubobmann der Wiener Grünen. Seit 1997 ist er Gemeinderat u. Landtagsabgeordneter in Wien. Seit der Landtagswahl 2001, aus der die SPÖ mit absoluter Mehrheit hervorgingen, hat Chorherr mit diesen über 50 rot-grüne Projekte verhandelt u. teilweise umgesetzt. Zu diesen zählen etwa ein Biomassekraftwerk u. Passivhaussiedlungen.
.. er studierte Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Umweltökonomie an der Wirtschaftsuni Wien, an der er seit 1987 auch lehrt. Er ist Gründer u. Vorstand des Vereins „S²arch - Social Sustainable Architecture“, der in Südafrika Entwicklungsprojekte betreibt. Im Jahr 2000 wirkte er an der Gründung des privaten Lernzentrums Walz in Wien mit, das seit 2002 als Schule mit Öffentlichkeitsrecht anerkannt ist. 2008 gründete er in Südafrika das Ithuba Skills College, eine Schule in einer Township südöstlich von Johannesburg. Chorherr ist Leutnant der Miliz des österr. Bundesheeres. Seine website: https://chorherr.twoday.net/

http://www.ithubacapital.com/home.html  --- http://www.ithuba.org/

http://diepresse.com/home/panorama/wien/5311801/Christoph-Chorherr_Klage-alle-die-mich-korrupt-nennen
Chorherr: „Klage alle, die mich korrupt nennen“ .. Er spricht von einer Schmutzkübelkampagne, will sich wehren u. aktiv an die Korruptionsstaatsanwaltschaft herantreten .. Verein Ithuba Schulprojekte in Afrika. Dafür lukrierte der Verein auch Spenden aus der Immobilienbranche, für die Chorherr politisch zuständig ist. In diesem Zusammenhang sieht sich der Wiener Gemeinderat mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert, die von Korruption bis Geldwäsche reichen. Beweise konnten jene, die diese Vorwürfe erheben, bisher aber nicht vorlegen


https://kurier.at/chronik/oesterreich/gruener-chorherr-legt-namen-der-spender-nicht-offen/295.277.110 .. Daß er 2x Mal Förderungen – jeweils 100.000 € – für sein karitatives Schulprojekt in Südafrika im Gemeinderat selbst mitbeschlossen hat, würde er "heute nicht mehr so machen" .. gab es eine Spende vom Immobilienentwickler "Signa Holding" um Rene Benko im Jahr 2011 .. Seine Spender will Chorherr weiterhin nicht nennen .. Er werde aber noch diese Woche an die Staatsanwaltschaft herantreten u. ihr gegenüber alle Spender offenlegen .. Auch die Rechnungsabschlüsse will er der Öffentlichkeit nicht vorlegen, da diese "kompliziert sind" .. Fakt ist, daß zu den Spendern die Signa Holding, der Immoinvestor Günter Kerbler, die Bank Austria, der Finanzberater Ithuba Capital u. die Stadt Wien zählen. Lt. Homepage des Vereins werden für 2005 folgende Gönner angeführt: Das Wiener Bauunternehmen Kallco, die Firma Brainbows von Monika Langthaler, die frühere Industrie-Bank Investkredit, das Umweltbundesamt u. die Casinos-Austria-Tochter Gold Reef City Casino in Südafrika ..


https://kurier.at/chronik/wien/chorherr-spendenliste-mit-beigeschmack/294.285.357 .. hat ein früherer Manager des Londoner Hedgefonds Lawnsdowne 2012 Chorherrs Verein 300.000 € überwiesen. Die Signa Holding GmbH (René Benko), hat lt. Spendenbestätigung 2011 100.000 € gezahlt. Die zum Verwechseln ähnlich benannte Finanzberatungsfirma Ithuba Capital AG um den früheren Investmentbanker Willi Hemetsberger blätterte 2011 u. 2012 jeweils 100.000 € hin. Die UniCredit Bank Austria hat 2012 40.000 € u. 2014 weitere 60.000 € an den Verein fließen lassen. Der Immobilienentwickler Günter Kerbler spendierte 2014 25.000 €. Auch die Stadt Wien zeigte sich spendabel. 2012 u. 2014 gewährte sie dem Verein Förderungen in Höhe von jeweils 100.000 €. Dazu muss man wissen, daß Ithuba Capital früher Montana Capital Financial Services hieß u. dem Investor Michael Tojner gehörte. Er produzierte zuletzt mit dem umstrittenen Bauprojekt "Heumarkt neu" Schlagzeilen. Hemetsberger kaufte 2009 die Mehrheitsanteile dieser Firma u. benannte sie in Ithuba Capital um. Tojner hielt lt. Hemetsberger nur noch 10 % u. saß im Aufsichtsrat. Anf. 2013 schied Tojner dann endgültig aus .. "Was andere Leute spenden, dafür kann ich nichts", sagt Hemetsberger. Nur mit der Spende des Londoner Hedgefonds-Managers habe er direkt zu tun. Der sei ein Freund u. er habe ihm beim Kauf einer Wiener Immobilie geholfen, sagt Hemetsberger. Als Dankeschön habe der Freund dann – auf Hemetsbergers Vorschlag – 300.000 € an den Chorherr Verein gezahlt. Michael Tojner dementiert eine etwaige Verflechtung. ..

http://derstandard.at/2000066956006/Wiener-Heumarkt-Grossspender-an-Chorherr-will-klagen .. Er weise die "absurden Anschuldigungen", die in einer Sachverhalts-
darstellung u. bei einer Pressekonferenz unter anderen von Markus Landerer (Initiative Denkmalschutz) u. Wolfgang List (List Rechtsanwalts GmbH) "in den Raum gestellt wurden", aufs Schärfste zurück, hieß es in einer Stellungnahme von Willi Hemetsbergers Ithuba Capital AG am Dienstag. "Die Ithuba Capital ist kein Immobilieninvestor u. hatte u. hat keine wirtschaftlichen oder sonst. Interessen am Heumarkt-Projekt noch an anderen Immobilienprojekten in Wien." .. Michael Tojner, Investor des Heumarkt-Hochhausprojekts, wird im Zusammenhang mit dem Verein genannt, da er Hemetsberger vor mehreren Jahren die heute Ithuba Capital AG genannte Firma verkauft hat ..

https://derstandard.at/2000066951789/Fall-ChorherrWas-macht-man-mit-der-Macht .. in seiner politischen Funktion als einflussreiches Mitglied von 2 Gemeinderats-

ausschüssen, die jeweils weitreichende Entscheidungen für Bauen u. Stadtentwicklung in Wien treffen, ist die Annahme von Spendengeldern von Immobilienentwicklern – auch im Namen eines sozialen Vereins – eine klare Unvereinbarkeit .. in seiner politischen Funktion als einflussreiches Mitglied von 2 Gemeinderatsausschüssen, die jeweils weitreichende Entscheidungen für das Bauen u. die Stadtentwicklung in Wien treffen, ist die Annahme von Spendengeldern von Immobilienentwicklern – auch im Namen eines sozialen Vereins – eine klare Unvereinbarkeit ..

Leserkommentar: "Wenn ich mich richtig erinnere, hat Chorherr in dem Morgenjournal auch gesagt, daß ohne die Immobilien-Spenden das Schulprojekt zusperren müßte. Gemeint war das wohl so "Ihr könnt' doch nicht so grausam sein, den armen Township-Kindern ihre Schule wegzunehmen."

Was Chorherr nicht bemerkt hat: er hat unwissentlich geoutet, wie abhängig u. erpressbar er sich (als Vereinsvorstand) von den Immobilienfirmen gemacht hat. Sein wildes Umsichschlagen erinnert an einen Fisch, der am Haken hängt. Unabhängig von der strafrechtlichen Bewertung : politisch wird er das nicht mehr los .."

http://diepresse.com/home/panorama/wien/5310286/Heumarkt_Vorwuerfe-gegen-gruenen-Gemeinderat-Chorherr .. Leserkommentare: "Kerbler hat z.B. vor vielen Jahren dem Chorherr eine Beteiligung an einer Immobilienfirma abgekauft....Blöd ist nur, daß diese Conection jetzt auffliegt"
"allein durch die Umwidmung hat Tojner am Heumarkt einen Gewinn von 100 Mio gemacht, da muss er noch gar nichts bauen..."
".. http://www.walz.at/walz/index.php/mitarbeiterinnen/mentorinnen - Renate Chorherr Pädagogische Leiterin der w@lz - "….. betreibt Chorherr sein Projektengagement durchaus auch im eigenen Interesse u. dem seiner Familie. So bringen die Projekte w@alz, sarch u. Ithuba auch der Familie Chorherr Einkommen u. Unterstützung durch Sponsoren. Bei Privatschule w@lz ist Chorherrs Ehefrau Direktorin: Vor Jahren initiierte Christoph Chorherr etwa die Privatschule w@lz. Dabei handelt es sich um eine Privatschule im 14. Wiener Gemeindebezirk, die mit kräftiger Unterstützung der Stadt Wien betrieben wird. Angenehme Begleiterscheinung: Renate Chorherr, gleichzeitig Ehefrau des Grünpolitikers, ist dort pädagogische Leiterin. Damit nicht genug, ist dieses Projekt w@lz sozusagen als Familienbetrieb aufgezogen. Allein 2010 wurde eine Subvention an den Verein "w@lz. Wiener LernZentrum" in der Höhe von 41.000 € durch die Stadt Wien genehmigt. "


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Michael Tojner

Beitrag von Dissident am Di Okt 31, 2017 5:57 pm

http://derstandard.at/2000055558076/Bauherr-Tojner-Faellt-Wiens-Status-als-Welterbe-waere-das-kein .. Michael Tojner (51) wuchs als Sohn einer Lehrerin u. eines Installateurs in Haag (NÖ) auf. Er studierte Wirtschaft u. Jus, verkaufte Eis u. Möbel. 1998 gründete er mit der Meinl Bank "Global Equity Partners" u. legte Risikokapitalfonds auf. Die Methoden waren teils umstritten. Heute entwickelt er Immobilien in der Wertinvest u. die Industriegruppe Montana-Tech. Aktuelles Ziel des verheirateten Vaters von 6 Kindern: der Umbau des Wiener Heumarkt-Areals.


.. Den Sportwettenanbieter Bwin (davor: Betandwin) haben Tojner & Co im Jahr 2000 an die Börse gebracht. Hannes Androsch war beteiligt u. im Aufsichtsrat ..


.. STANDARD: Dessen "amerikanischer Stil" hat Sie so beeindruckt, als Sie vor ca. 30 Jahren erstmals dort waren, am "Ball der Fotomodelle". - Tojner: Ich war 18, es war mein erster Wiener Ball .. Kennengelernt hab ich dort übrigens Hannes Androsch ..“


STANDARD: .. In Schönbrunn haben Sie mit 23 Ihre erste Million Schilling mit Eisverkaufen verdient, erzählen Sie, das Denkmalamt verbot die Eisstände dann. Tojner: Ja. Die historischen Gärten des Schlosses wurden als schützenswert, die Eisstände nach 13 Jahren als unpassend betrachtet.


.. STANDARD: Vom Ende der Diskussion, das Sie sich wünschen, zu Ihrem Anfang: Sie waren Eisverkäufer, Möbelhändler, Bar-, Diskobesitzer. 1989 haben Sie einen Versandhandel für Haushaltsgeräte in Osteuropa aufgezogen u. kurz vor der Pleite um umgerechnet 5 Mio. € an Neckermann verkauft. Als die Deutschen die Due Diligence machten, putzten Sie alles heraus, ließen sogar Overalls für die Crew schneidern ... Tojner: Woher wissen Sie das? STANDARD: Nicht aus den vielen Büchern u. Unterlagen, die Sie mir zur Vorbereitung dieses Interviews geschickt haben. Tojner: Neckermann war unser letzter Strohhalm, wir unternahmen alles, um den Vorstand zu begeistern. Wir haben die Bestellungen von ein paar Tagen zusammenkommen lassen, damit die Herren eine begeisterte, motivierte Mitarbeiterschar erleben konnten. Unsere Rechnung ging auf .. Tojner: Das war meine schlimmste Zeit. Binnen eines Jahres nahmen Sie mir das Eisgeschäft weg, der Versandhandel war de facto pleite, das (Lokal) Mekka haben sie zugesperrt u. ich hab mich von meiner Freundin getrennt, mit der ich das Möbelgeschäft hatte. Da wurde ich kurz nervös. Doch dann kaufte Neckermann das Versand-, Interio das Möbelgeschäft, u. wir sperrten die Bar Italia auf, die einen Teil des Mekka gemietet hat ..


STANDARD: Mit der Meinl Bank haben Sie ab 1998 Ihre Risikokapital-Fonds aufgezogen. Ihre Deals trugen Ihnen Beinamen wie "Mister Managementfee" u. "Heuschrecke" ein, Sie gelten bis heute als Grenzgänger. Diese Zuschreibungen machen Sie grantig, oder? Tojner: Ich finde das ärgerlich. Weil heutzutage werde ich vom Bundeskanzler als Risiko-Kapital-Legende eingeladen ... STANDARD: Sie sind eine Legende? Tojner: Eine Venture-Capital-Legende schon, denke ich. Management-Fees hatten einen schlechten Beigeschmack, obwohl sie bei vielen Geschäften verrechnet wurden. Solche Gebühren fallen auch an, wenn ein Deal schiefgeht, das ist international üblich. Unsere Fonds haben mehr als 50 Unternehmen finanziert, nur 6 gingen schief ..

STANDARD: Waren Sie verzweifelt, als der Staatsanwalt jahrelang in der Causa Starbet gegen Sie ermittelt hat? Es ging um ein schief gelaufenes Investment, Anleger haben das angezeigt. Der heutige Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat Sie verteidigt. Tojner: Ja, und wir waren von Anfang sicher, da0 das Starbet-Verfahren eingestellt wird, daher hat mich das nicht nervös gemacht. Das war ein hochriskantes Risikokapital-Investment, der Fehler war wahrscheinlich, dass man es Kleinanlegern verkauft hat ..
Leserkommentare: "Der Standard sollte besser berichten wie genau der Herr zur ersten Million kam, u. zwar ganz genau! Recherche bei den Beamten die das exklusive Eisverkaufen an denTopspots genehmigten. Welche Gebühr zahlte er an wen? Wie hoch waren die Umsätze, Interviews mit den damaligen Verkäufern usw..."

".. Exklusiv in Schönbrunn od Belvedere Eis verkaufen ist ein Geldgeschenk - damals wie heute. Der Punkt ist, daß das eben nicht jeder bekommt. Damals nicht u. heute nicht..."

"Nach der Info, daß Tojner mit der Meinl-Bank Fonds aufgezogen hat, weiß man genug um ihn einschätzen zu können."

"Egal ob Soravia, Pecik, Schlaff, Stumpf, Benkö oderTojner, ich mag sie nicht. Aber nicht weil ich prinzipiell neidig auf Geld u. Erfolg bin, im Gegenteil. Es ist der Weg zu ihrem Erfolg, der sie so grauslich macht"

"habe mal gehört, er hätte seine erste Million nicht mit Eis, sondern mit Schnee gemacht"

http://wien.orf.at/news/stories/2846556/ .. Flächenwidmung Heumarkt beschlossen. Und das, obwohl die Mandatare der Grünen nicht geschlossen für das Projekt stimmten. Trotzdem gab es nach Ende der mündlichen Abstimmung eine Mehrheit von 51 zu 46 Stimmen. 3 grüne Abgeordnete waren, wie sie schon im Vorfeld angekündigt hatten, ausgeschert. Wobei nur Martin Margulies aktiv gegen das Projekt votierte. Die Mandatarinnen Faika El-Nagashi u. Barbara Huemer verließen vor der Abstimmung den Saal u. enthielten sich so der Stimmabgabe. Die SPÖ-Fraktion gab dem Umgestaltungsprojekt zur Gänze ihre Zustimmung. Die Oppositionsparteien FPÖ, ÖVP u. NEOS verweigerten die Unterstützung - wobei auch ÖVP-Mandatarin Elisabeth Olischar ebenfalls entschuldigt war .. Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) warf Vassilakou „verzweifeltes Herumargumentieren“ vor. Die Grünen würden sogar über ihre eigene Basis drüberfahren. „Welche Machenschaften stehen dahinter, wenn Sie so unbeirrt weitermachen“, fragte sich der Freiheitliche ..


https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Tojner .. Zur Montana Gruppe gehören die Unternehmen Varta AG, Universal Alloy Corporation, Asta, Alpine Metal Tech u. Aluflexpack. Die Varta AG notiert seit 19.10.2017 im Prime Standard an der Frankfurter Börse, begleitet wurde die Emission von Berenberg u. Uni Credit Bank. Seit den 1990er-Jahren ist er mit der WertInvest im Immobiliengeschäft tätig. Bekannteste Projekte sind hier der Kauf des InterContinental Wien, Posthouse (Alte Postzentrale Wien) u. das Hotel Kummer. Aktuell in der Öffentlichkeit höchst umstritten ist dabei das Projekt "Wohnturm" auf dem Heumarkt. Der Wiener Gemeinderat segnete das Projekt Heumarkt am 1.6.2017 mit einer Mehrheit ab. Er ist Vorstand der Industriellenvereinigung Wien u. im Aufsichtsrat des Dorotheum. Seit 2010 kooperiert er mit dem Unternehmer Martin Ohneberg in versch. Projekten ..


http://frost.be24.at/pages/394640 ..  Tojner, Chef des Wiener Risikofinanzierers GEP, der seinen geordneten Rückzug aus Betandwin abgeschlossen hat .. haben 2 GEP-Fonds, die zuletzt mit jeweils knapp 5 % am Wettanbieter beteiligt waren, Februar 2005 alle ihre Aktien verkauft ..


http://diepresse.com/home/panorama/wien/4749128/Wien_Ein-Hotel-im-alten-Postgebaeude .. Leserkommentar: "Ich bin übrigens der Meinung, daß man Strafverfahren u. ihre Ergebnisse auch dann in österr. Medien thematisieren sollte, wenn sie im benachbarten Ausland stattfinden. Vielleicht könnte das etwas zur vielberufenen Transparenz beitragen.Im übrigen wäre es schon eine lohnende Aufgabe für die Medien, nach den finanziellen "Hintergründen" von Investoren zu fragen u. diese gegebenenfalls publik zu machen, auch dann - oder gerade dann - wenn man in ihren Objekten "logiert". Ich glaube, da wären dann manche Vorgänge auf dem europ. Finanzparkett verständlicher." 


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150603_OTS0109/forbes-austria-finanzinvestor-tojner-plant-mit-motto-gruender-schlacher-neue-hotelprojekte .. Tojner plant mit Motto-Gründer Bernd Schlacher neue Hotelprojekte .. Schon bei der gescheiterten Umsetzung eines Casinos im Hotel Intercontinental haben die beiden zusammengearbeitet. Für das Projekt kommen 2 Locations infrage: die frühere Post Zentrale u. Hotel Kummer. Tojners Unternehmen Wertinvest kaufte 2014 zusammen mit der Soravia Group die ehem. Zentrale der Österr. Post an der Dominikanerbastei. Ein Drittel des historischen Gebäudes soll lt. Soravia Group als Hotel umgestaltet werden. Ebenfalls 2014 schlug Tojner beim Hotel Kummer zu. Für Tojner wäre das nach dem Hotel Intercontinental das 3. Hotelprojekt .. 


https://kurier.at/wirtschaft/weniger-sozialstaat-aber-erbschaftsteuer/255.328.192 .. Tojner lässt mit Reformvorschlägen aufhorchen .. Früher haben 5 Arbeitnehmer 1 Pensionisten finanziert, heute sind es nur noch 2,5 u. wenn alles so weitergeht wie bisher, ist das Verhältnis im Jahr 2030 bei 2:1. "Das geht sich nicht aus. Dann wird den Erwerbstätigen so viel vom Gehalt abgezogen, daß sie gar nicht mehr arbeiten gehen wollen" .. Der überbordende Sozialstaat ist nicht mehr finanzierbar, die Staatsquote von aktuell 50 % müsse auf 42-45 % reduziert werden .. Schon heute sind in Österreich 43 % aller ausgezahlten Pensionen nicht mehr durch Beitragseinnahmen gedeckt, der Staat müsse 20 Mrd. € im Jahr zuschießen, Tendenz steigend .. "13 % unseres Bruttoinlandsprodukts wird für öffentliche Pensionsleistungen aufgewendet" ..


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Heinz Kinigadner

Beitrag von Dissident am Fr Nov 03, 2017 3:46 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Kinigadner - Heinz Kinigadner (*1960) ist ein österr. Motocross-Fahrer.
Der gelernte Bäcker u. Konditor gewann ab 1978 mehrere österr. Staatsmeistertitel im Motocross (125 cm³, 250 cm³ u. 500 cm³).
1982 gelang ihm bei der Motocross-Weltmeisterschaft der 250-cm³-Klasse auf einer Yamaha der erste Sieg beim GP in Italien.
1984 u. 1985 wurde er Weltmeister in der 250 cm³-Klasse auf KTM. Er startete in den 1990er Jahren vorwiegend bei Motorrad-Rallyes. Seinem 1. Platz bei der Rallye Paris-Dakar mit KTM 1994 folgte die Disqualifikation wegen eines Motortausches. Er siegte im selben Jahr bei der Pharaonen-Rallye, 1995 bei der Rallye Paris-Peking u. 1996 bei der Atlas-Rallye. Seit 1997 arbeitet er als Sportmanager für KTM.

Er beendete 2003 seine sportliche Karriere als Fahrer aufgrund eines schweren Motocross-Unfalls seines Sohnes Hannes, bei dem dieser gelähmt blieb. Nach dem Unfall seines Sohnes Hannes gründete er mit seinem Freund Dietrich Mateschitz die Stiftung Wings for Life, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, Querschnittlähmung heilbar zu machen.

websites: http://www.kini.at/ http://www.wingsforlife.com/de/

Dietrich Mateschitz http://doedr.forumieren.net/t11p175-menschen-und-personalien#1637

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Re: Menschen und Personalien

Beitrag von Dissident am Di Nov 07, 2017 11:02 am

Heute im aktuellen Zusammenhang, oder im Inhalt erweitert worden: 

Der Menasse-Clan: http://doedr.forumieren.net/t11p25-menschen-und-personalien#446


Rene´Benko  http://doedr.forumieren.net/t11p175-menschen-und-personalien#1903


Peter Pilz  http://doedr.forumieren.net/t11p200-menschen-und-personalien#2191


Harals Preuner  http://doedr.forumieren.net/t11p250-menschen-und-personalien#2635


Karl Renner http://doedr.forumieren.net/t11p225-menschen-und-personalien#2488

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Karl Pfeifer

Beitrag von Dissident am Mo Nov 13, 2017 5:30 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Pfeifer_(Journalist)  Karl Pfeifer (*1928) floh 1938 mit seinen Eltern nach Ungarn, wo er 1940 der sozialistisch-zionistischen Jugend-
organisation Haschomer Hatzair beitrat. Noch vor der deutschen Besetzung Ungarns im 2. Weltkrieg am 5.1.1943 gelang ihm ..die Flucht nach Palästina .. diente ab 1946 in der Elitetruppe Palmach u. nach Staatsgründung Israels bis 1949 in der israel. Armee. 1951 kehrte er nach Österreich zurück. 1982-1995 war er Redakteur der Gemeinde, des offiziellen Organs der IKG Wien. In dieser Funktion wies er 1995 in einem Artikel darauf hin, daß der Politologe Werner Pfeifenberger im Jahrbuch der Freiheitlichen Akademie „Nazitöne“ anschlage, da er das Hitlerregime verharmlose u. den Juden vorwerfe, Hitler-Deutschland 1933 zum Krieg herausgefordert zu haben. Pfeifer wurde daraufhin von Pfeifenberger verklagt u. in 2 Instanzen freigesprochen. Nachdem im Jahr 2000 die Wiener Staatsanwaltschaft Anklage wg. "NS Wiederbetätigung" gegen Pfeifenberger erhoben hatte, beging dieser Suizid. Der Herausgeber der rechten Zeitschrift Zur Zeit, Andreas Mölzer, betitelte Pfeifer daraufhin in einer Aussendung an seine Abonnenten als „Teil einer Jagdgesellschaft“, die Pfeifenberger „in den Selbstmord getrieben“ habe – der „jüdische Journalist“ habe die „juristische Lawine gegen Pfeifenberger“ ausgelöst. Pfeifer klagte nun auf Entschädigung u. wurde damit bei den österr. Gerichtsinstanzen abgewiesen. Am 15.11.2007 bekam Pfeifer vom Europ. Gerichtshof f. Menschenrechte nach Art. 8 Recht gesprochen – zugleich wurde die Republik Österreich zu 5.000 € Entschädigung für das Versäumnis der Gerichte verurteilt. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet Pfeifer als Wiener Korrespondent des israel. Radios u. als freier Journalist des mtl. erscheinenden antifaschistischen Londoner Magazins Searchlight, des jüd. Internetmagazins haGalil u. der Budapester Wochenzeitung Hetek. 2008 produzierten Mary Kreutzer u. Thomas Schmidinger für die Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung einen Dokumentarfilm über sein Leben: Zwischen allen Stühlen. Lebenswege des Journalisten Karl Pfeifer.

http://www.hagalil.com/archiv/2003/12/pfeifer-1.htm .. mein Freund Wolfgang Neugebauer .. Die Aktion gegen Antisemitismus u. das DÖW verkörpern ..das ideale Österreich --- [size=13]ein Beispiel aus letzter Zeit. Der griech. Komponist Mikis Theodorakis verglich launig das jüdische Volk mit dem griechischen u. fand "Die Juden stehen an der Wurzel des Bösen." Er nahm später seine Aussage zurück: "Meine Aussagen betrafen die Rolle des (israel.) Ministerpräsidenten Scharon u. der Juden in den USA u. ihre Rolle in der Aggressionspolitik des US-Präsidenten Bush. Diese Phänomene sind die Wurzel des Bösen". Nun ist auch diese Aussage von Theodorakis zu kritisieren, haut sie doch in die gleiche Kerbe wie der ehem. Ministerpräsident von Malaysia u. ..Horst Mahler, die eine jüdische Weltherrschaft herbeiphantasieren.[/size]
Doch was sagte Theodorakis wirklich? Er meinte wegen ihrer reichen Geschichte seien die Griechen - anders als die Juden - nicht aggressiv geworden. "Sie hatten nur Abraham u. Jakob, Schatten. Wir hatten den großen Perikles hier." Und spätestens jetzt muss man fragen, wieso es kommt, daß ein Mann wie Theodorakis, der seit Jahrzehnten in der Politik ist, wenn es um Juden geht einige schlimme antisemitische Stereotypen von sich gibt, wonach die Juden schon immer böse u. aggressiv waren, siehe die Bibel, hingegen die alten Griechen friedfertig ---
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Werner Pfeifenberger

Beitrag von Dissident am Mi Nov 15, 2017 3:17 pm

https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/tag/pfeifenberger-selbstmord/ .. Am 13. Mai 2000 beging Prof. Pfeifenberger Selbstmord, nachdem er erfahren hatte, daß gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet worden sei, bei dem ihm bis zu 10 Jahre Gefängnis drohten. (siehe hierzu, Otto Scrinzi, “Menschenjagd bis in den Tod”, Aula, 6/2000; und Rudi Zornig, “Zum Gedenken an Werner Pfeifenberger”, VffG 4(2) (2000), S. 127-130

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Pfeifenberger  Werner Pfeifenberger (1941-2000) war ein österr. Politologe u. Hochschullehrer. 1972-1999 Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster u. 1999-2000 an der Fachhochschule Bielefeld.

Pfeifenberger veröffentlichte einen Beitrag „ Internationalismus gegen Nationalismus – eine unendliche Todfeindschaft?“ im Jahrbuch für politische Erneuerung 1995 der FPÖ.
Der Wiener Journalist Karl Pfeifer bezeichnete Pfeifenbergers Beitrag daraufhin im Februar 1995 als „Nazidiktion“. Pfeifenberger versuchte, die Äußerung Pfeifers gerichtlich zu unterbinden. Dies misslang – in mehreren Urteilen vor österr. Gerichten 1997-1999 wurden die Äußerungen Pfeifers als juristisch zulässig eingestuft.
Begleitend zu den Prozessen war Pfeifenberger in der Öffentlichkeit schweren Angriffen ausgesetzt. So bezeichnete ihn die Bild-Zeitung als „Nazi-Professor“. An der Hochschule organisierten Studentenvertreter die Ächtung Pfeifenbergers. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen versuchte 1999 Pfeifenberger zu entlassen, scheiterte jedoch in einem Arbeitsgerichtsverfahren.
Dies führte dazu, daß Pfeifenberger an die Fachhochschule Bielefeld versetzt wurde. Dort durfte er nur noch forschen, nicht aber lehren. Auch in Bielefeld kam es sofort zu Protesten gegen ihn. Mittlerweile war gegen ihn wegen der Äußerungen im Jahrbuch ein Strafverfahren wg. NS-Wiederbetätigung anhängig. Bevor die Gerichtsverhandlung am 26. Juni 2000 begann, stürzte Pfeifenberger in den Alpen in den Tod.
Ein Selbstmord als Resultat der Kampagne wurde daraufhin von einigen daran Beteiligten, so der linken Zeitschrift Jungle World, bestritten. Pfeifer verklagte die rechte Zeitschrift Zur Zeit, weil diese den Tod Pfeifenbergers mit der Kampagne u. Pfeifers Wirken in Zusammenhang gebracht hatte. In 1. Instanz bekam Pfeifer recht. In 2. Instanz entschied dasOLG Wien in 2 Urteilen vom 27.11.2001 u. 1.8.2002 dann aber, daß der Tod Pfeifenbergers mit hinreichender Sicherheit Selbstmord gewesen sei u. die Wertung zulässig sei, daß Pfeifer sowie die Kampagne daran Schuld trage.
Am 15.11.2007 bekam schließlich Pfeifer vom Europ. Gerichtshof f. Menschenrechte Recht. Die Richter verurteilten Österreich zur Schadensersatzzahlung von 5000 €. Der Gerichtshof für Menschenrechte rügte die österr. Justiz, die in vorangegangenen Prozessen der rechtsgerichteten Zeitung Zur Zeit erlaubt hatte, weiterhin zu behaupten, Pfeifer habe eine «Menschenhatz» gegen Pfeifenberger eröffnet u. ihn damit in den Selbstmord getrieben. Zur Begründung erklärten die Straßburger Richter, es gebe keinen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Pfeifers kritischem Artikel u. dem Selbstmord des Politologen.

http://e-politik.de/alt.e-politik.de/beitragdruck4980.html?Beitrag_ID=677  ..erhielt der Politologe ..1983-1985 eine Gastprofessur an der südafrikanischen Elite-Universität Stellenbosch ..
Vorwurf: Nazidiktion
Dem gebürtigen Österreicher Pfeifenberger, der auch einen Wohnsitz in Salzburg hatte, war vorgeworfen worden, in einem Artikel für das "Jahrbuch für politische Erneuerung 1995" der FPÖ den Nationalsozialismus verharmlost zu haben. Den Aufsatz "Internationalismus gegen Nationalismus, eine unendliche Todfeindschaft" veröffentlichte er während seiner Tätigkeit als Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster .. Der Wiener Journalist Karl Pfeifer, ..warf dem Politikwissenschaftler vor, "die alte Nazi-Mär von der jüdischen Weltverschwörung langatmig" (Pfeifer) aufzuwärmen. Mit Zitaten aus dem Artikel belegte der Journalist den antisemitischen Grundtenor Pfeifenbergers. Ein Beispiel: "Dieser Krieg brach nicht im Sept. 1939 aus u. endete nicht im Mai 1945. Er ist viel älter u. wird als allgegenwärtiger Nachkriegskrieg bis zum heutigen Tage ausgetragen, mit anderen Mitteln, auf anderer Ebene, aber nicht weniger haßerfüllt (...). Die Haßtiraden der Verleumdungskampagne gegen Kurt Waldheim sollten noch einmal jedermann deutlich vor Augen führen, daß dieser Weltkrieg noch lange nicht ausgestanden ist." (Pfeifenberger)
Nachdem Pfeifer in seiner Rezension von "Nazidiktion" sprach, versuchte er in Wien, mehrere Unterlassungsklagen gegen den Journalisten zu erwirken. In allen Verfahren unterlag der Politologe vor den Richtern des Oberlandesgerichts. Diese bestätigten ausdrücklich die Vorwürfe Pfeifers.
Erst Entlassung, dann Forschungsauftrag
Das Bildungsministerium in Nordrhein-Westfalen reagierte Sept. 1997 mit einer fristlosen Kündigung Pfeifenbergers aus dem Lehrbetrieb der FH Münster. Nach mehreren Einsprüchen vor Arbeitsgerichten beendete Aug. 1999 ein Vergleich den juristischen Streit zwischen dem Bildungsministerium u. dem Politikwissenschaftler. Pfeifenberger sollte bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung an der Fachhochschule Bielefeld ´lediglich´ Forschungsarbeiten erbringen dürfen. Seitdem protestierten in Bielefeld Kirchen, Politiker, Gewerkschaften u. Studenten gegen ihn ..
Von einer Abkehr seiner Ansichten konnte schließlich auch nach seiner Entlassung keine Rede sein: So untersucht Pfeifenberger zusammen mit ..Jean-Marie Le Pen u. Gerhard Frey im Buch "Jörg Haider – Patriot im Zwielicht", inwieweit Haider für die extreme Rechte als Bündnispartner in Frage kommt. Das Buch erschien Herbst 1997 im Neue Stimme Verlag der NPD. 1998 stand Pfeifenberger dem DVU-Blatt "Deutsche Wochenzeitung" als Gesprächspartner zur Verfügung ..
Daneben war Pfeifenberger weiter für die Redaktion der ..Monatszeitschrift "Aula" u. dem .."Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis" (VPM) tätig ..

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8026678.html .. unterrichtete der gebürtige Salzburger an der Uni Münster Afrikaans, die Sprache der südafrikanischen Buren.
.. 1983-1985 Gastprofessur an der südafrikanischen Elite-Universität von Stellenbosch. Als er ..nach Münster zurückkehrte, wehrten sich die Studenten gegen den Apartheid-Freund. Anfangs gingen noch einige Hochschüler in die Seminare, um mit Pfeifenberger zu diskutieren. Später machte der AstA in Briefen an Wissenschaftsministerin Anke Brunn (SPD) klar, daß die Kommilitonen es ablehnen, "von einem Professor, der das faschistische Rassenregime unterstützt", unterrichtet zu werden ..
Doch das Ministerium scheute Konsequenzen. Die Studenten müßten schon nachweisen, daß Pfeifenberger in Vorlesungen etwas sage, was nicht erlaubt sei, alles andere sei Privatsache des Gelehrten. Der Streit schleppte sich hin, bis Pfeifenberger 1995 einen Beitrag für das "Jahrbuch für politische Erneuerung" ..schrieb. Wortreich leugnete der Professor darin die Schuld Deutschlands an der Entfesselung des 2. Weltkriegs u. führte, so Professor Toni Hochmuth vom Wissenschaftsministerium, den Holocaust auf die "Überfremdung" durch die Juden u. den Kampf gegen die jüdische "Hochfinanz" zurück. .. Wegen der im Grundgesetz verankerten Freiheit von Forschung u. Lehre rieten Historiker u. Juristen von dienstrechtlichen Konsequenzen ab .. 
Pfeifenberger verlor alle Prozesse gegen Pfeifer. Die Ministerin faßte neuen Mut u. sprach im September letzten Jahres eine fristlose Kündigung aus. Pech für Brunn: Das Arbeitsgericht Münster befand im April, der Aktionismus der Landesregierung komme zu spät, der Arbeitgeber hätte spätestens 2 Wochen nach Erscheinen des Artikels kündigen müssen. Pfeifenberger seinerseits verklagte die Düsseldorfer auf Unterlassung der Behauptung, seine Thesen seien "hanebüchen".
Nun ist das Land wieder auf dem Rückzug: Am vergangenen Montag erklärte das Ministerium, dem jetzt Gabriele Behler (SPD) vorsteht, vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf, es werde die harten Worte gegen Pfeifenberger nicht wiederholen. Dieser nahm daraufhin seine Unterlassungsklage gegen das Land zurück ..

http://www.vho.org/VffG/2000/2/Zornig127-130.html .. In einer parlamentarischen Anfrage wollten die Genossen Dr. Kostelka (SPÖ) u.a. eine Stellungnahme der Regierung erzwingen, ob diese Beiträge Verstöße gegen das Österr. Verbotsgesetz enthielten, .. Wie dünn die Vorwürfe gegen Pfeifenberger tatsächlich sind, geht aus einem Schreiben des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums hervor, unterzeichnet von einem Prof. Hochmuth (nomen est omen):
"Ich habe kein Verständnis dafür, daß ein Hochschullehrer einen Artikel veröffentlicht, der dahingehend verstanden werden kann, antisemitischen Argumente würden vorgetragen und der Nationalsozialismus werde indirekt gerechtfertigt.«
Somit darf in den Augen dieser Gesinnungsjustiz offenbar nur publiziert werden, was auch von den paranoiden Gehirnen gehirngewaschener Antifaschisten unter keinen Umständen irgendwie nachteilig verstanden werden kann .. Eine besonders unrühmliche Rolle spielte dabei Prof. Rudolf G. Ardelt vom Institut für Neuere Geschichte u. Zeitgeschichte an der Universität Linz ..
Pfeifenberger selbst erklärte schon zu jener Zeit gegenüber Freunden seine Depressionen, da er sich als der Wahrheit verpflichteter Wissenschaftler nicht vorstellen könne, wie er forschen u. publizieren solle, wenn er einer ständigen Überwachung unterliege u. ihm die Ergebnisse seiner Forschung vorgeschrieben würden. Sein Freund Scrinzi führt es wie folgt aus: »Wie soll eine Forschung aussehen, die ihre Ergebnisse daraufhin zu prüfen hat, ob sie Fehlinterpretationen zuläßt, einer jeweils herrschenden Ideologie oder Politik entspricht und über deren Wahrheitsgehalt letztendlich Staatsanwälte und/oder (Laien)Richter entscheiden? (Der Autor hat mit seinem Freund Pfeifenberger nächtelang Gespräche darüber geführt, das letzte zehn Tage vor seinem Tod.)«

..
Was in tatsächlichen Demokratien als Meinungsverschiedenheit unter Geschichtswissenschaftlern diskutiert wird, kann in Österreich nämlich nach dem Paragraphen 3g (g wie Gummi) des Verbotsgesetzes als Verbrechen geahndet werden u. zum beruflichen u. privaten Ruin der Angeschuldigten führen, was ja der Hauptzweck dieser Gesetzesneuerung war.
Was hatte sich aber seit 1995 oder 1997 geändert, als eine ganze handvoll Staatsanwälte vom gleichen Gericht zum gegenteiligen Schluß gekommen waren? Ganz einfach: Die FPÖ saß nun in der Regierung, u. man wollte offenbar ein Exempel gegen die FPÖ statuieren, indem man einen ihrer Autoren verfolgte u. damit diese Buchreihe der FPÖ im allgemeinen kriminalisierte. Prof. Pfeifenberger war dafür das einfachste Opfer, war er doch nicht Mitglied der FPÖ u. konnte sich somit nicht auf deren Rechtsbeistand verlassen. Und in der Tat: Die FPÖ, die seit der Regierungsbeteiligung den Justizminister stellt, weigerte sich von Anbeginn an, Prof. Pfeifenberger auch nur moralisch zu unterstützen! Während die Justiz also unter SPÖ-Regie nicht gegen Pfeifenberger einschritt, brachte es eine Justiz unter der FPÖ fertig, einen der FPÖ nahestehenden Menschen in den Selbstmord zu treiben!
Als Pfeifenberger von der Anklageerhebung erfuhr, sah er keinen Ausweg mehr. 5 Jahre Verfolgung für eine Meinungsäußerung - Diffamierung, Berufsverbot, Kriminalisierung - das alles war am Ende zuviel für ihn. Rechtsanwalt Tomanek erklärte nach Bekanntwerden des Selbstmordes, sein Mandant, der sich keiner Schuld bewußt gewesen sei, habe nicht an ein faires Verfahren geglaubt. Dem kann man aufgrund der bisherigen Urteilspraxis nur zustimmen ..
Es bleibt die Hoffnung, daß eines Tages wieder ein offenes Klima herrschen wird, ohne Bespitzelung durch Geheimdienste, mediale Hetzkampagnen, Berufsverbote und politische Kriminalisierung .. Die Änderungen zum Paragraphen 3 des seit 1945 geltenden, menschenrechtswidrigen Verbotsgesetzes (geänderter Absatz g und neuer Absatz h) wurde am 26. Februar 1992 im Wiener Parlament einstimmig angenommen und führten zu einem sprunghaften Ansteigen der politischen Verurteilungen, da in Absatz g die Mindeststrafe von 10 auf 1 Jahr gesenkt wurde und der Gesetzestext des Absatzes h jede Interpretation der Richter zuließ. Auch die FPÖ stimmte auf Betreiben Haiders dieser Gesetzesinitiative zu, um sich bei ihren politischen Gegnern anzubiedern und konkurrierende Rechtsparteien zu verhindern. Der an dieser Abstimmung beteiligte FPÖ-Abgeordnete Gudenus mußte bald darauf auf Druck Haiders sein Nationalratsmandat zurücklegen, weil er sich bei einer Diskussion negativ über die herrschenden Bestimmungen zur Meinungsfreiheit in Österreich geäußert hatte.

https://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/august-2000/mord-an-pfeifenberger  - Mord an Pfeifenberger?
Neues von ganz rechts - August 2000 ---Die neonazistische Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG) wartet in ihren letzten Nachrichten mit einer neuen Theorie zum Ableben des rechtsextremen Politologen Werner Pfeifenberger auf. Die auch in rechtsextremen Blättern verbreitete Darstellung, wonach Pfeifenberger angesichts eines drohenden NS-Wiederbetätigungsprozesses den Freitod gewählt habe, lässt bei den deutschen Neonazis "Zweifel aufkommen". Die HNG-Nachrichten weiter:
"Entgegen der bisherigen Urteilspraxis hätte es mit der Übernahme des Justizressorts durch die FPÖ für Pfeifenberger sicher keine allzu harte Strafe gegeben [...] Der Wissenschaftler hätte zudem auf eine Begnadigung durch den ihm nahe stehenden Justizminister hoffen können. Ein Haftantritt wäre demnach sehr unwahrscheinlich gewesen. [...] Und dafür, dass Professor Pfeifenberger auf Unterstützung aus dem Justizministerium hoffen konnte, [spricht] bereits der Tatvorwurf: Er soll 1995 im Jahrbuch der FPÖ-nahen Freiheitlichen Akademie einen Beitrag verfasst haben, der ihm vom damals regierenden rot-schwarzen Regime den Vorwurf der 'Wiederbetätigung für den Nationalsozialismus' einbrachte. [...] Warum also begeht jemand Selbstmord, der auf Unterstützung auf hohe [sic!] Regierungskreise hoffen kann? Eine Frage, auf die wohl nur wenige eine Antwort wissen." (HNG-Nachrichten 234/Juli 2000)

http://www.elfriedejelinek.com/frabino.htm .. Von Doron Rabinovici: .. Im jüdischen Einfluß sah Pfeifenberger den eigentlichen Urgrund der Französischen Revolution. Die Juden spielten, so der Politologe, die entscheidende Rolle in der Ausbildung des Stalinismus, u. überall sah Pfeifenberger ihre unheilvolle Macht walten. Nicht Deutschland hätte den 2. Weltkrieg vom Zaun gebrochen, sondern: "Schon 1933 hat Judäa ganz Deutschland den Krieg erklärt",.., der Jude "Kurt Tucholski (sic!)" habe "den Menschen seines deutschen Gastlandes gesamthaft den Gastod" gewünscht, "weil sie ihm viel zu nationalistisch dachten". Für Pfeifenberger war Tucholsky bloß ein Fremder im Gastland.

"Das ist Nazidiktion", befand der jüd. Überlebende Karl Pfeifer, Redakteur der Zeitung der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens. Im Freiheitlichen Jahrbuch werde, so Pfeifer, die "alte Nazi-Mär von der jüdischen Weltverschwörung" aufgewärmt. Pfeifenberger klagte daraufhin Pfeifer, forderte 240.000 Schilling Schadenersatz - u. verlor. Das Oberlandesgericht Wien hielt die Wertungen Pfeifers nicht bloß für zulässig, sondern bescheinigte ebenfalls dem Text des Klägers "Nazi-Töne" ..
.. am 13. Mai starb der Angeklagte. Seine Lebensgefährtin meldete einen "Bergunfall". Im Totenschein fand sich kein Hinweis für eine Selbsttötung ..
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