Menschen und Personalien

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Harald Walser

Beitrag von Dissident am Fr Sep 16, 2016 12:02 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Walser   Harald Walser (*1953) ist Politiker (Die Grünen) und Historiker, war Direktor des Bundesgymnasiums Feldkirch und ist aktuell Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat. Er war Spitzenkandidat der Vorarlberger Grünen bei den Nationalratswahlen 2008 und 2013.
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Er promovierte 1982 in Geschichte mit einer Dissertation über „Die illegale NSDAP in Tirol und Vorarlberg 1933-1938“
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Als Historiker ist er Mitbegründer und bis heute Vorstandsmitglied der Johann-August-Malin-Gesellschaft.
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Publikationen (Auswahl)
"... nicht die Letzten?" Der "Fall Beer" und die Vorarlberger Kulturpolitik. In: Allmende. Eine alemannische Zeitschrift, Heft 9, 1984, S. 169–174
Von Herren und Menschen. Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933-1945. Bregenz 1985 (zusammen mit H. Brändle, G. Egger-Kiermayr und M. Pichler)
"Der Engel von Auschwitz" – Zum Wirken der Krankenschwester Maria Stromberger. In: Montfort - Vierteljahresschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs, Jg. 40, 1988, Heft 1, S. 70–78
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Blog von Walser: http://haraldwalser.at/

Aufsätze von Harald Walser zur Vorarlberger Zeitgeschichte online (Website der J.-A.-Malin-Gesellschaft):  http://www.malingesellschaft.at/texte

Zitate Wikipedia Ende.

Wie hier zu lesen, tritt Walser gern als Anzeiger auf den Plan: http://doedr.forumieren.net/t48p100-mauthausen#380
http://de.metapedia.org/wiki/%C3%96llinger,_Karl - - - Walser, ein dienstfreigestellter Lehrer aus Vorarlberg, arbeitet eng mit Öllinger zusammen. - - -

Bei dieser Gesinnung darf es nicht verwundern, wenn alles und jeder angezeigt und mundtot gemacht werden soll, der nicht diesem Weltbild entspricht.
Quelle: http://www.pk-deserteure.at/index.php?id=58 auch dort zu lesen:
„Wir wollen all diese lächerlichen Denkmäler für diejenigen, 'die fürs Vaterland gefallen sind', die uns in jedem Ort anstarren, zerstören und an ihre Stelle Denkmäler für die Deserteure errichten. - - - " "Das ist die radikale Aussage eines antifaschistischen Partisanen im Jahr 1943 in Venedig, die aus der Zeit heraus zu interpretieren ist." Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen

http://haraldwalser.at/page/2/
- - - Die SS-Krankenstation – Strombergers Arbeitsplatz – befand sich in unmittelbarer Nähe zum Krematorium und zur Gaskammer von Auschwitz I. Sie wurde Zeugin - - -

https://www.unzensuriert.at/content/0014986-Gr-ner-fladerte-Karikatur-K-nstler-mit-300-Euro-abgespeist
- - - Walser ist - - - der Schwager des Zweiten Nationalratspräsidenten Karlheinz Kopf (ÖVP). - - -
https://www.unzensuriert.at/content/0014771-Gr-ne-tief-linksextreme-NOWKR-Bewegung-verstrickt
Die Hompage nowkr.at, auf der Hassparolen gegen den Wiener Akademikerball verbreitet wurden, war nicht der einzige Berührungpunkt der Grünen mit der linksextremen Bewegung. Bekanntlich war die Internet-Domain von den Jungen Grünen zur Verfügung gestellt worden, - - -
- - - fünf Abgeordnete – vier davon sitzen bis heute im Parlament – luden 2010 zu einem „NOWKR-Repressionsbetroffenentreffen“ der Grünen in das Grüne Haus in der Lindengasse im 7. Wiener Gemeindebezirk. Zweck der Übung. Die Abgeordneten Daniela Musiol, Albert Steinhauser, Harald Walser, Wolfgang Zinggl und der mittlerweile aus dem Nationalrat gewählte Karl Öllinger wollten den Demonstranten gegen den WKR-Ball 2010 folgende Fragen beantworten:
   Wel­che Fol­gen hat die An­zei­ge am 29. Jän­ner 2010?
   Was soll ich tun, wenn ich eine Straf­ver­fü­gung er­hal­te?
   Wel­che wei­te­ren recht­li­chen Mög­lich­kei­ten habe ich (Maß­nah­men­be­schwer­de, straf­recht­li­che An­zei­gen,…)?
   Was soll ich beim Ver­fas­sen eines Ge­dacht­nis­pro­to­kolls un­be­dingt be­rück­sich­ti­gen?
Dem vorausgegangen war eine von der Polizei aufgelöste gewalttätige Demo gegen den Ball. Mittendrin war damals der Abgeordnete Öllinger selbst. Fotos zeigen ihn zwischen Polizei und Demonstranten. - - -
- - - Angekündigt wurde die Veranstaltung auf der Webseite der Autonomen Antifa Wien, einer der radikalsten Organisationen im linksextremen Spektrum, - - -

https://www.unzensuriert.at/content/0011131-Gr-ne-werfen-Wiener-Philharmonikern-Nazi-Vergangenheit-vor
- - - Walser. Seine Attacke richtet sich direkt an den Chef der Philharmoniker, Clemens Hellsberg. Dieser habe, so Walser, nach wie vor ein Problem damit, sich umfassend zur Historie zu bekennen. Er verhindere „seit Jahren ein kritische Aufarbeitung der Geschichte der Philharmoniker“ und reagiere „nur auf Druck und gibt ein Archiv immer nur zum Teil frei“. Gegen diese Behauptung wehrt sich der Vorstand des Orchesters vehement. Laut Hellsberg stehe das Archiv für jeden Forscher offen. - - -

https://www.unzensuriert.at/content/0010099-Faymann-h-lt-wenig-von-Deserteursdenkmal-beim-Bundeskanzleramt
- - - Die Grünen, allen voran ihr Abgeordneter Harald Walser, hätten gerne einen Teil des Ballhausplatz für das (Deserteur-)Denkmal gewidmet. - - -

https://www.unzensuriert.at/content/004633-Gr-ner-dankt-Tito-Partisanen-Verbrechen-sind-passiert
Walser beharrt darauf, dass Tito-Partisanen für ein freies und unabhängiges Österreich gekämpft hätten. So frei und unabhängig wohl wie damals Jugoslawien war, wo Titos Mörderbrigaden auch die eigenen Staatsbürger terrorisierten. Für Walser offenbar ein durchaus willkommener Herrschaftsstil für Österreich.

Dass die Grünen eine heimliche Liebe für Tito und seine Schlächter hegen, zeigte sich bereits durch den Verweis von einer Webseite der Grünen auf die Seite der „Autonomen Antifa Koroska/Kärnten“, wo es heißt: "Der Abzug der Partisanen aus Klagenfurt /Celovec stellt heute die vergebene Chance auf ein tolerantes und fortschrittliches Kärnten/Koroska dar."

http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/1288225/Ein-karenzierter-Schuldirektor-als-ewiger-Storenfried
- - - Polemik ist ihm nicht fremd - - - Walser nervt. Und zwar so ziemlich jeden. Er ist ein Störenfried. - - -

http://www.vol.at/vorarlberger-gruenen-politiker-im-social-media-zoff-mit-strache-und-der-fpoe/4935133
--- Walser hat auf einen provokanten Facebook-Eintrag von Heinz-Christian Strache ebenso provokant reagiert. ----
Strache postete am Mittag ein Bild von amerikanischen Ureinwohnern auf Facebook. Zwei der Indianer sind mit Sprechblasen versehen. Einer sagt: “Ich mache mir Sorgen über die Fremden, die in unser Land kommen. Sie haben eine seltsame Religion und weigern sich, unsere Sprache zu lernen.” Der Andere antwortet: “Du bist herzlos und unsensibel. Lasst sie alle rein. Was soll schon schlimmes passieren?”

Strache kommentiert das Bild mit dem provokanten Satz: “Und heute leben sie in Reservaten… Kommt mir leider irgendwie bekannt vor!”
- - -
Walser ... schrieb dazu ...: “In Reservaten? Andere wären in der Psychiatrie wohl besser aufgehoben…” - ---
Darauf ein Twitter Duell: "Prompt konterte ihm Martin Glier, Leiter der FPÖ-Pressestelle im Parlament: “So, so. Sie wollen politische Gegner in die Psychiatrie abschieben? Hatten wir schonmal in der Sowjetunion. Stalin, schau oba.”  --- Walser meinte süffisant, er würde mit seinem Psychiatrie-Tweet nur notwendige medizinische Hilfe empfehlen. Glier wiederum warf Walser vor, er wolle politische Gegner wegsperren. ---
Martin Glier @ haraldwalser: "ich stelle mir gerade vor wie sie im viereck hüpfen würden, wenn ihnen wer die einweisung angeraten hätte. mäßigung! ---  typisch für linke - gegner wegsperren"
Harald Walser @MartinGlier:  "Nicht so nervös, Herr Glier Ich bin nur für medizinische Hilfe, wenn es notwendig ist."
MartinGlier @ haraldwalser: "ich glaube sie sind nervös, weil sie erkannt haben, dass ihr tweet ein bissi verhetzend ist"

Walser engagiert sich auch in dieser Sache:  Dissident-Beitrag im Mauthausen-Thema: http://doedr.forumieren.net/t48p75-kl-mauthausen#380
Wie schon im ersten Beitrag erwähnt:
Ich habe nicht vor, zu behaupten, daß in Mauthausen keine Häftlinge zu Tode gekommen wären oder daß dort nicht auch schlimme Dinge passiert sind. Unbestritten haben etliche SS-Männer Verbrechen begangen. Daneben passierten viele Verbrechen durch KL-Häftlinge, die sich als Lagerälteste, Blockälteste, Capos, Schreiber usw. an ihren Mithäftlingen vergingen.
Es ist auch nicht meine Absicht, jemand in seiner Ehre beleidigen zu wollen oder eine pauschale Verunglimpfung von KZ-Überlebenden und -Verstorbenen zu betreiben!


Ein Rechts-Staat muss aber zulassen, daß erwiesenermaßen Häftlinge, die wirklich Kriminelle waren auch als Kriminelle benannt werden dürfen...

Natürlich sehen Links-Grüne und Kommunisten wie Öllinger & Co das anders und versuchen anderen Österreichern mit Gewalt ihr verkehrtes Weltbild aufzudrücken.
Hier mal ein Blick in die website wo Öllinger werkt (mit finanzieller Unterstützung der Grünen Partei?)
http://www.stopptdierechten.at/2016/09/15/geschichtsverdrehung-und-geschmacklosigkeit-aula-klage-abgewiesen/
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Vom Grazer Straflandesgericht wurde vergangene Woche eine Klage von mehreren Überlebenden des ehem. KZ Mauthausen gegen das rechtsextreme, freiheitliche Monatsmagazin Aula abgewiesen. Sie hatten wegen übler Nachrede u. Beleidigung geklagt - - -

Zur Vorgeschichte
In der Juni/Juli 2015 Ausgabe des rechtsextremen, freiheitlichen Monatsmagazins Aula wurde der Artikel „Mauthausen-Befreite als Massenmörder“ von „Fred“ (Manfred Werner) Duswald publiziert. - - -  so wurden darin tatsächlich ehemalige Inhaftierten des KZ Mauthausen als „Landplage“ und „Kriminelle“, die plündernd und raubend durch das Land gezogen wären, bezeichnet. Daraufhin hatte der Grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz eingebracht, der jedoch von der Staatsanwaltschaft in Graz nicht stattgegeben worden war. - - - Begründung: Es sei „nachvollziehbar, dass die Freilassung mehrerer tausend Menschen aus dem Konzentrationslager Mauthausen eine Belästigung für die betroffenen Gebiete Österreichs darstellte“. Untermauert wurde diese Argumentation mit dem Verweis darauf, dass es Literatur gebe, in der von strafbaren Handlungen von ehemaligen Inhaftierten die Rede sei. Sowohl von der Politik, der Israelitischen Kultusgemeinde als auch vom Justizministerium folgte Kritik an der geschmacklosen Opfer-Täter-Umkehr, die von der Staatsanwaltschaft nachträglich legitimiert worden war.
- - -
Erneute Verhandlung
Nachdem das Verfahren bislang (trotz eines wenig aussichtsreichen Antrags) nicht wieder eingesetzt wurde, versuchten gleich mehrere Überlebende des ehemaligen KZs durch eine Privatklage einen neuen Anlauf. 9 Mauthausen-Überlebende - - - sowie die Tochter von Leon Zelman, Caroline Shklarek-Zelman, ehemalige Leiterin des „Jewish Welcome Service“ in Wien, klagten auf Widerruf, Unterlassung, Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung weil sie in den Formulierungen des Texts eine „pauschale Verunglimpfung von KZ-Überlebenden“ sahen und sie zudem „nicht aufgrund von strafrechtlichen Handlungen, sondern aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer politischen Gesinnung in den KZ interniert, ausgebeutet und malträtiert“ worden waren.

Unerfreulicher Ausgang
Im Zentrum der Verhandlung, die am vergangenen Freitag vor dem Grazer Straflandesgericht mit ähnlichem unerfreulichem Ergebnis ausging, stand jedoch nicht der erste Text Duswalds, sondern ein Beitrag, der rund ein Jahr später ebenfalls in der Aula abgedruckt wurde. Dieser zweite Text hatte die Berichterstattung über den Ausgang der zivilrechtlichen Klage zum Thema und wiederholte den Kläger_innen zufolge auf „triumphierende“ Art und Weise die bereits erwähnten, abwertenden Bezeichnungen. Gerade mal 45 Minuten wurde dabei verhandelt, dann kam der Richter zu dem Ergebnis, dass die Klage verfehlt und eine Betroffenheit der Kläger_innen wegen ihrer mangelnden Erkenn- und Identifizierbarkeit im Kontext eines Kollektivs von rund 20.000 befreiten Personen nicht gegeben sei. Zudem handle es sich in dem zweiten Artikel „nur“ um einen Bericht über die Geschehnisse, auch wenn diese „tendenziös“ und eine „Geschichtsverdrehung und Geschmacklos“ seien, neue Behauptungen hätten die Herausgeber_innen der Aula jedoch nicht aufgestellt.

Dass Opfer des ehemaligen KZs Mauthausen und Überlebende der von Nazis verübten Grausamkeiten mit ihrer Klage erneut abgewiesen wurden, ist vor allem deshalb erschreckend weil dadurch Geschichtsrevisionismus sowie ein menschenverachtender Umgang mit den NS-Gräueltaten ein weiteres Mal durch ein österreichisches Gericht legitimiert wurden. Die Hoffnung auf einen besseren Ausgang stirbt jedoch zuletzt und so hat der Anwalt der Kläger_innen Berufung eingelegt.
Zitat Ende

An die Linksgrünen sei gesagt:
Geschichtsrevisionismus ist sowieso eine legitime Sache, weil es in jeder Wissenschaft allgemein üblich ist, bei neuen Erkenntnissen das bisherige falsche oder ungenaue Geschichtsbild einer Revision zu unterziehen und auf den neuesten Stand zu bringen. So kann man heute eben nicht mehr wie in der Besatzungszeit von kommunistischen Henkern aufgrund von lügenden Zeugen nach einem Schauprozess einfach so aufgehängt werden. Akzeptiert diese Tatsache und auch, daß im KL Mauthausen nicht nur Häftlinge aus politischen oder rassischen Gründen festgehalten wurden, sondern auch aus Gründen, für die man heute noch in den Häfen geht...

Nächste Instanz obiger Sache, Harald Walser schreibt: http://haraldwalser.at/oberster-gerichtshof-entscheidet-gegen-rechtsextreme-aula/
--- Nun hat die Letztinstanz, der Oberste Gerichtshof (OGH), über unseren Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gegen die FPÖ-nahe Zeitschrift Aula entschieden: zugunsten der KlägerInnen --- Autor Manfred Duswald, der in einem Artikel KZ-Überlebende pauschal als Massenmörder u. Landplage bezeichnete: ein medienrechtliches u. zivilrechtliches. Im zivilrechtlichen Verfahren wurde nun der Antrag auf Unterlassung der Wiederholung dieser u. ähnlicher Aussagen bis zum Ende des Verfahrens in 2 Instanzen gewonnen. Der OGH bestätigte nun als Letztinstanz die vorhergehende Entscheidung --- Wir gehen nun zusammen mit unserer Anwältin Maria Windhager davon aus, dass wir auch das zivilrechtliche Hauptverfahren gewinnen werden ---

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Victor Ostrovsky

Beitrag von Dissident am Sa Sep 17, 2016 11:00 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Ostrovsky  Victor Ostrovsky (*1949), ist ein ehem. Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad u. Buchautor --- Er verbrachte seine Jugend in Israel u. wurde mit 18 jüngster Offizier der israel. Streitkräfte. Zunächst im Marinegeheimdienst der israel. Marine tätig, wurde er Anfang der 1980er Jahre vom Mossad rekrutiert.

Er war 4 Jahre für diesen Dienst tätig, zuletzt als Katsa, Auslandsagenteneinsatzführer. Anfang 1986 ließ der Mossad die Landung eines libyschen Gulfstream-II-Flugzeuges in dem Verdacht erzwingen, führende Terroristen seien an Bord. Die Operation schlug fehl, da der Mossad vor Ort am libyschen Flughafen getäuscht wurde. Jedoch wurde Ostrovsky für das Scheitern der Operation verantwortlich gemacht, da er als Zwischenstation für die Weitergabe einer Nachricht eingesetzt gewesen war. Ostrovsky wurde zum einen wegen dieser Operation zum Ausscheiden bewogen, zum anderen spielte seine Desillusionierung eine wichtige Rolle. Er entfloh der Einberufung in die israel. Armee; mit Zwischenstopps in London u. den USA verschlug es ihn zurück nach Kanada.
--- zusammen mit dem kanadischen Journalisten Claire Hoy schrieb er ein Buch über seine Dienstzeit beim Mossad, By Way of Deception (deutscher Titel: Der Mossad) - - -
Thema der Bücher Ostrovskys sind Berichte über Mossad-Aktionen wie beispielsweise die Operation Sphinx, die Zerstörung des Atomversuchsreaktors Osirak im Süd-Irak im Juni 1981 durch israelische Kampfflugzeuge.

In seinem 2. Buch, Geheimakte Mossad (Originaltitel: The Other Side of Deception), spricht Ostrovsky von Einbrüchen bei US-Flugzeugherstellern, einer Diffamierungs-
kampagne unter anderem gegen den ehem. Wehrmachtsoffizier u. damaligen UN-Generalsekretär Kurt Waldheim u. insbes. von einer Verwicklung des Mossad in die Barschel-Affäre. Seine Angaben zu Letzterer wurden von dem Zürcher Toxikologen Hans Brandenberger mit den chemischen Daten abgeglichen, die dieser nach der Autopsie von Uwe Barschels Leichnam in seinem 1994 erstellten Gutachten festgestellt hat u. von Brandenberger in einem Aufsatz der Welt am Sonntag (21.11.2010) als zutreffend erklärt. Brandenberger sagte darin, im Unterschied zu anderen Bekenner-Erklärungen „beschreibt Ostrovsky ein Szenario, das mit den Analysedaten erstaunlich gut übereinstimmt“; auffällige Details in Ostrovskys Bericht, zum Beispiel die rektale Zufuhr von Beruhigungsmitteln u. die strategisch angewandte, zeitlich versetzte Verabreichung von Medikamenten, spiegelten sich genau im chemischen Befund wider ---

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Václav Havel

Beitrag von Dissident am So Sep 18, 2016 3:56 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A1clav_Havel Václav Havel  (1936-2011) war ein tschechischer Dramatiker, Essayist, Menschenrechtler u. Politiker, der während der Herrschaft der kommunistischen Partei einer der führenden Regimekritiker der Tschechoslowakei war u. zu den Initiatoren der Charta 77 gehörte. Er ist einer der Wegbereiter der deutsch-tschech. Aussöhnung. Nach der Samtenen Revolution, an der er maßgeblich beteiligt war, war er 1989-1992 der letzte (9.) Staatspräsident der Tschechoslowakei u. 1993-2003 der 1. der Tschech. Republik. Außerdem war er Mitglied in der Schriftstellergemeinde Obec spisovatelů u. Ehrenmitglied im Club of Rome.

Havel entstammte einer einflussreichen Prager Großbürgerfamilie. Sein Großvater (Vácslav Havel) ließ unter anderem den berühmten Lucerna-Vergnügungskomplex am Prager Wenzelsplatz, sein Onkel die Prager Filmstudios Barrandov erbauen. Mit Beginn der kommunistischen Regierung der Tschechoslowakei 1948 ging der Besitz der Familie Havel in Staatsbesitz über. Der junge Václav durfte nach Beendigung der Schulpflicht 1951 keine weiterführende Schule besuchen, arbeitete als Assistent in einem Chemielabor u. schloss eine sekundäre Ausbildung in einer Abendschule ab. Nebenbei arbeitete er als Taxifahrer, um den Besuch der Abendschule zu finanzieren. Aus politischen Gründen an keiner geisteswissenschaftlichen Fakultät zugelassen, begann er 1954 ein Wirtschaftsstudium, das er nach 2 Jahren abbrach.

Nach weiteren 2 Jahren Militärdienst wurde er Bühnentechniker in 2 kleinen Prager Theatern, dem Divadlo ABC u. dem Theater am Geländer, in welchem seine ersten Stücke wie etwa Das Gartenfest aufgeführt wurden. Seit seinem 20. Lebensjahr schrieb Havel Artikel für Literatur- u. Theaterzeitschriften. Seine in der Tradition des absurden Theaters stehenden Stücke u. seine Artikel prägten u. zeigen die Atmosphäre, die 1968 zum Prager Frühling führte. Berühmte Theaterstücke Havels aus dieser Zeit sind Das Memorandum (1965) u. die Erschwerte Möglichkeit der Konzentration (1968), das aus der Abschlussarbeit seines Fernstudiums an der Theaterfakultät 1962-1966 hervorge-
gangen ist. 1967 auf dem IV. Schriftstellerkongress in Prag erregt Havel erstmals politisch Aufsehen, als er die Zensur u. die Absurdität des Machtapparates der kommunistischen Partei öffentlich kritisierte.

Während des Prager Frühlings 1968 war er Vorsitzender des „Klubs unabhängiger Schriftsteller“ u. entwickelte sich zum prominentesten u. konsequentesten Wortführer der nichtkommunistischen Intellektuellen, die den von Alexander Dubček eingeleiteten Reformprozess unterstützten. Während der sogen. „Normalisierung“ nach der Niederschlagung des Prager Frühlings durch Truppen des Warschauer Pakts trat er immer wieder öffentlich gegen das Regime unter Präsident Husák auf u. war 1977 einer der 3 Hauptinitiatoren der Charta 77, einer Bürgerrechtsbewegung, die Ende der 1970er u. in den 1980er Jahren zum Zentrum der Opposition wurde.

In dieser Zeit wurde Havel 3x verhaftet u. verbrachte insges. etwa 5 Jahre im Gefängnis. Literarisches Zeugnis dieser Zeit sind die Briefe an Olga, seiner Frau Olga, geborene Šplíchalová, die er 1956 kennengelernt u. 1964 geheiratet hatte u. die bis zu ihrem Tod 1996 seine Lebensgefährtin war. Havels Gefängnisstrafen wurden erst 1983 nach internat. Protesten ausgesetzt, als Havel erkrankte u. daraufhin in ein öffentliches Krankenhaus entlassen wurde.

Nach der Okkupation durch die Truppen des Warschauer Pakts im Aug. 1968 widersetzte sich Havel der kommunistischen Gleichschaltung u. erhielt in der Tschechoslowakei Aufführungs- u. Publikationsverbot. Seine Werke wurden in dieser Zeit aber fast vollständig im Rowohlt-Verlag in Deutschland publiziert. Am 16.1.1989, dem 20. Jahrestag der Selbstverbrennung von Jan Palach am Wenzelsplatz in Prag wollte Havel an einer Gedenkveranstaltung teilnehmen, wurde verhaftet u. am 21.2. wegen „Rowdytums“ als Wiederholungstäter zu 9 Monaten verschärfter Haft verurteilt. Als er dann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main entgegennehmen wollte, durfte er nicht ausreisen. Der Schauspieler Maximilian Schell verlas seine vorbereitete Rede.

Havel war eine der tragenden Persönlichkeiten in der zunächst von Studenten u. Künstlern getragenen Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei. Vorher hatte er in den 1980er Jahren, als das politische Klima etwas liberaler wurde, die Petition „Einige Sätze“ (Několik vět) mitinitiiert. Nun wurde er zum führenden Vertreter des während der Revolution (am 19.11.1989) gegründeten Bürgerforums Občanské fórum (OF). Der Umbruch in der politischen Situation in der Tschechoslowakei war praktisch besiegelt, als Havel als Kandidat des Bürgerforums am 29.12.1989 von den – bis dahin kommunistischen – Vertretern der Föderalversammlung zum Regierungspräsidenten gewählt wurde. In dieser Funktion führte er das Land am 5.7.1990 zu freien Wahlen. Das neue Parlament bestätigte ihn als Präsident.

Während seiner Amtsperiode als Staatsoberhaupt der Tschechischen u. Slowakischen Föderativen Republik – so der neue Name des Staates – vermehrten sich jedoch Auseinandersetzungen u. Kontroversen zwischen Tschechen u. Slowaken. Havels Versuche, die Föderation zu erhalten, waren erfolglos. Bei den nächsten Präsidentenwahlen am 3.7.1992 bekam Havel von den Abgeordneten keine ausreichende Stimmenzahl u. trat zurück, obwohl er nach damal. Verfassung das Regierungsamt noch 3 Monate nach dem Ende seiner Amtszeit hätte ausüben können. Der Grund für die Abstimmungsniederlage war vor allem, daß er sich für eine Beibehaltung eines gemeinsamen Staates der Tschechen u. Slowaken ausgesprochen hatte u. nationale Sonderbestrebungen verurteilte. Bei der Abstimmung fehlten ihm daher Stimmen der slowakischen Abgeordneten.

Nach der friedlichen Trennung von Tschechien u. der Slowakei zum 1.1.1993 wurde Havel am 26.1.1993 mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Tschech. Republik gewählt. Am 20.1.1998 wurde er in seinem Amt bestätigt; seine 2. Amtszeit endete am 2.2.2003. Laut Verfassung konnte er nicht nochmals für das höchste Amt im Staat kandidieren.
.. Der im Dez. 2002 abgehaltene EU-Gipfel von Kopenhagen legte als Havels Verdienst den Grundstein zur Eingliederung Tschechiens in die EU.

Seit 1997 war er in 2. Ehe mit der Schauspielerin Dagmar Veškrnová verheiratet. Er verstarb im Alter von 75 Jahren am 18.12.2011 auf seinem Landsitz im nordböhmischen Ort Hrádeček (Gemeinde Vlčice) bei Trutnov im Riesengebirge an den Folgen einer Atemwegserkrankung. Diese erlitt er durch seine zahlreichen Gefängnisaufenthalte. Zudem wurde ihm aufgrund eines diagnostizierten Lungenkrebs im Jahre 1996 ein Tumor u. ein Teil des rechten Lungenflügels entfernt. Er wurde mit einem Staatsakt geehrt u. die Urne mit seiner Asche in Prag auf dem Friedhof in Vinohrady beigesetzt.
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Vaclav Havel gilt als einer der wichtigsten Verfechter der deutsch-tschechischen Versöhnung. Bereits 1990 hat er als der erste bedeutende tschechoslowakische Politiker die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Jahr 1945 verurteilt, was ihm Anfeindungen in der Tschechoslowakei einbrachte. Am 21.1.1997 unterzeichnete er zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Kohl die Deutsch-Tschechische Erklärung, ohne Entschädigungsfragen zu thematisieren, was ihm erbitterte Kritik sowohl bei den tschechoslowakischen NS-Opfern aus der Zeit des Protektorats wie auch vom Heimatvertriebenenverband der Sudetendeutschen einbrachte.

Havels literarisches u. dramatisches Werk sowie sein lebenslanges Streben nach der Erhaltung der Menschenrechte wurde mit einer Reihe von literarischen Auszeichnungen, internationalen Preisen u. Ehrendoktortiteln gewürdigt. 1989 erhielt er in Abwesenheit den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine Teilnahme an der Feierstunde in der Frankfurter Paulskirche war für ihn nicht möglich, da ihm die Ausreise verwehrt wurde. Stattdessen bat er seinen Freund Maximilian Schell, die von ihm verfasste Rede vorzutragen ---

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Alon Shklarek

Beitrag von Dissident am Mo Sep 19, 2016 4:17 pm

(Namensgleichheit oder Verwandtschaft ? : http://doedr.forumieren.net/t93-der-sklarek-skandal)

http://industriemagazin.at/a/asp-holding-die-bunten-geschaefte-des-herrn-shklarek  Die bunten Geschäfte des Herrn Shklarek

Diskret u. im Hintergrund fädelte Alon Shklarek internat. Unternehmenskäufe in Milliardenhöhe ein – u. investierte Millionen seiner Erträge in die heimische Industrie --- Moshe Shklarek ist Buntmetallhändler – u. ein recht bodenständiger Mensch. Die Pläne seines Sohnes, sich als Unternehmensberater durchs Leben zu schlagen, kann Moshe Shklarek überhaupt nicht nachvollziehen --- Als diskreter Berater im Hintergrund begleitet Alon Shklarek Unternehmenstransaktionen mit Volumina weit über der Milliarden-Euro-Grenze. Auch deshalb ist seine ASP Consulting („das P stand für Partner, weil ich bei der Gründung dachte, das klingt nach mehr“) in Österreich ein relativ unbeschriebenes Blatt. Zu seinen Kunden zählen mit ABB, Daimler, Johnson oder Japan Tobacco die wirklich Großen der weltweiten Industrie ---
„Ohne das Einkommen meiner Frau, die damals als AUA-Stewardess arbeitete, hätte ich das erste Jahr meiner Selbständigkeit nicht durchgestanden“, sagt Shklarek.
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Die Berater von Pricewaterhouse-Coopers luden ihn zur Angebotslegung für die Post-Merger-Restrukturierung bei der Fusion von RJ Reynolds u. Japan Tobacco ein. Das Transaktionsvolumen betrug 7,832 Mrd. US-Dollar  --- die Tabakmanager geben ihm die Möglichkeit zu einem Gesellenstück: Wenn er die Implementierung für den russischen Markt erfolgreich abschließt, bekommt er den Gesamtkuchen des Reorganisationsprojektes. Und Shklarek hat in Moskau Erfolg. Das Restrukturierungsprogramm – von der Supply Chain über die Produktion, optimierte Managementprozesse u. das Reporting bis hin zur Erfolgskontrolle – sollte der bisher größte Auftrag in der Geschichte der ASP Consulting werden ---

Skandal um die Hypo Alpe Adria --- Diese sollte Shklarek damals gewinnmaximierend verkaufen. Doch schon braut sich ein Skandal zusammen: Die Kärntner Bank, im Besitz des Landes, wolle Spekulationsverluste kaschieren u. Tafelsilber verscherbeln, hieß es damals. Alon Shklarek, der diskrete Berater im Hintergrund, gerät dabei erstmals ins grelle Rampenlicht der nationalen Medien. „Tatsächlich war man in der Hypo Alpe Adria lange vor dem Auftauchen der sogen. Swap-Affäre daran interessiert, die Immobilien vor dem geplanten Verkauf zu verwerten“, sagt Shklarek, der damals mit der M&A-Beratung betraut war. „Die Eigentümer wollten sich aufs Kerngeschäft konzentrieren u. nicht auf Immobilien u.a. Beteiligungen in den Balkanländern – u. man wollte den Erlös des damals noch geplanten Börsegangs maximieren.“ --- Die Konsequenzen sind für ihn klar: Er verkauft alles, was mit Immobilien zu tun hat – u. in seiner AS Real Estate GmbH hat sich mittlerweile einiges angesammelt
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Performancesoft Inc., ein kanadisches Unternehmen, das Controlling-Software herstellt, bietet sich Ende der 90er Jahre zum Einstieg an. „Die Grenzkosten bei Software gingen gegen null u. in unserer Beratung ist Zugang zu solch einer Software vorteilhaft“, sagt Shklarek. Anfang 1998 erwirbt er einen 20-%-Anteil am Unternehmen – u. über eine Beiratsfunktion Steuerkompetenz im Unternehmen.
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Jede Beteiligung Shklareks beinhaltet auch eine Vereinbarung über Geschäftsführer- oder aktive Aufsichtsrats- u. Beiratspositionen  --- Der Mitsponsor des alljährl. jüdischen Musikzyklus im Konzerthaus unterstützt Aktionen des Anti-Rassismus-Vereins Zara – u. schreibt schon mal in der globalisierungskritischen Zeitschrift „Glocalist“ über den Mut zur Zivilcourage. Daß sich sein 18-jähriger Sohn Raphael nach einem mit viel Vorfreude angetretenem Praktikum bei einer Bank vergangenen August nunmehr von der Finanzbranche abwandte, scheint Shklarek ebenfalls nicht zu kratzen. „Er will jetzt Zivildienst im Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes machen..."
- - -
bei seinen Investitionen ging der österr.-israelische Unternehmer allen Versuchungen zum Trotz höchst konservativ vor - - -

Restrukturierung und neue Finanzpartner --- Shklarek hat den Hersteller von Blockheizkraftwerken – bei den Banken tief in der Kreide stehend – als Sanierungsfall übernommen --- Die Banken stellten den Eigentümer vor die Alternative: Entweder mit Shklarek einen Sanierer am Unternehmen beteiligen – oder die Filetierung des Unternehmens --- Mit im Boot bei Etaone ist der Konsum-Sanierer u. ehem. Max- Mobil-Geschäftsführer Hans-Jörg Tengg --- Als Investor in der Tradition von Equityfonds, als Heuschrecke oder Filetierer versteht sich Shklarek trotzdem nicht ---
--- Vorher hat er seinen beiden Söhnen Raphael u. Jonathan eine 3-monatige Weltreise versprochen, zum Schulabschluss des einen u. zur Bar-Mizwa des anderen.

Backhausen
https://www.unzensuriert.at/content/0011143-Gusenbauer-und-Hypo-N-bernehmen-Backhausen  Gusenbauer u. Hypo NÖ übernehmen Backhausen - - -
Nun wurde das endgültige Aus für den österr. Traditionsbetrieb Backhausen eingeläutet. Von manchen Medien als „Rettung“ tituliert, ist es bei näherer Analyse eher ein Begräbnis erster Klasse für den 160 Jahre alten Textilerzeuger. Das Geschäft in Wien soll geschlossen werden, viele Mitarbeiter in Produktion u. Verkauf verlieren ihren Arbeitsplatz. Tatkräftig an dieser „Rettung“ beteiligt: die schwarze Hypo Niederösterreich u. Ex-Bundeskanzler Gusenbauer. Dazu ein halbes Dutzend Berater aus den unterschiedlichsten Richtungen: ---   steigt eine Cudos Wenit BeteiligungsgmbH mit 51 % ein, die einer SPÖ-nahen Wirtschaftsgruppe rund um Ex-Kanzler Gusenbauer, Anwalt Leopold Specht u. die Berater Alon Shklarek u. Andreas Frech gehört.
- - -
https://de.wikipedia.org/wiki/Joh._Backhausen_%26_S%C3%B6hne  Der Name Backhausen steht in engem Bezug zur Wiener Werkstätte bzw. der Wiener Jugendstilkunst.
- - - 2014 kaufte die Klosterneuburgerin Louise Kiesling (*1957), eine Nichte Ferdinand Porsches, das Unternehmen.

http://derstandard.at/2000019143987/Gaengiges-Honorar-fuer-Erinnerungsluecken  Im Fokus des Hypo-U-Ausschusses stand am Dienstag Alon Shklarek, ... den Verkaufsprozess der Hypo-Consultants-Beteiligungen von 2005-2007 begleitet hat. Dafür will ASP laut Shklarek ein Honorar von knapp 5 Mio. € erhalten haben, was er trotz mehrfacher Einwände der Parlamentarier als branchenübliche Vergütung verteidigte. Eine Ansicht, die Neos-Abgeordneter Rainer Hable nicht nachvollziehen konnte. Vielmehr wollte er von Shklarek wissen, ob dieser bereit sei, 4 Millionen von dem Honorar an die Steuerzahler zurückzuzahlen.
- - -
Shklarek verneinte auch, Geschäfte mit Ex-Bundeskanzler Gusenbauer vor dem Consultants-Verkauf geschäftliche Beziehungen gepflegt zu haben. Er habe diesen erst Ende 2007 kennengelernt --- Auch um den Verkaufsprozess an sich, der mit der Übertragung von großen Teilen der Consultants 2007 an die kroat. Auctor Projekt um 65 Mio. € endete, bestand Aufklärungsbedarf. In der Beauftragung der Verkaufsbegleitung sei zunächst eine Verpflichtung festgehalten worden, wonach der potenzielle Käufer 50 % des Kreditobligos der Hypo refinanzieren müsse. Beim Verkauf übernahm Auctor zwar sogar eine 100-%ige Refinanzierungsquote, allerdings kamen die Mittel dafür neuerlich aus dem Hause Hypo. Die Frage, ob dieses Kredit-Ringelspiel Sinn mache, verneinte Shklarek –--

Hier einige ausgewählte Kundenreferenzen (neben vielen anderen Wirtschaftsgrößen) der ASP des Herrn Shklarek: http://www.asp-consulting.com/kunden/referenzen/
Artesia Bank, Bank Austria – Creditanstalt, Magistrat Wien, ÖBB Logistic Center, ÖBB Rail Cargo Austria, P.S.K. Österr. Postsparkasse, RZB Raiffeisen Zentralbank, Schoellerbank, Siemens, Telekom Austria, VATech --- (Anmerkung Dissident: "Ziemlich Partei- u. staatsnahe Firmen-Kunden, was? - Sicher alles Zufall...")

http://orf.at/stories/2304979/2304980/  --- Als im Juli Unternehmensberater Alon Shklarek vor den Ausschuss geladen war, ließ sich der damal. FPÖ-Fraktionsführer Elmar Podgorschek auch nicht die Möglichkeit entgehen, zu möglichen Verbindungen zwischen Shklareks Firma ASP Consulting Group u. Gusenbauer zur fragen. Das Beratungs-
unternehmen hatte 2007 den Verkauf der Hypo Consultants Holding (HCH) begleitet. Der Verkauf der Hypo-Immobilientochter mit Fokus auf dem Balkan brachte der Bank damals einen kolportierten Verlust von 146 Mio. € ---
Die FPÖ witterte hinter der Beratungstätigkeit Shklareks u. der Anwaltskanzlei von Gabriel Lansky - der Wiener Anwalt ist am Donnerstag im Ausschuss geladen - die „Verstrickung eines SPÖ-nahen Netzwerks“. Shklarek verneinte bei seiner Befragung eine Verbindung zwischen ASP u. Gusenbauer. Zwar verbinde ihn u. Gusenbauer eine Freundschaft u. mittlerweile auch 3 gemeinsame Gesellschaften. Er habe den damal. Kanzler aber erst nach dem Consultants-Deal kennengelernt. Vorwürfe, daß er der Hypo Zugang zur SPÖ versprochen habe, wies Shklarek scharf zurück.
Berater der Hypo für ein halbes Jahr: Daß ihn tatsächlich zeitweise ein Nahverhältnis mit der Hypo verband, dürfte Gusenbauer freilich kaum bestreiten. Von Juni bis Nov. 2009 beriet der ehem. Spitzenpolitiker die Kärntner Bank im Zuge eines EU-Verfahrens wegen Staatshilfen aus dem Jahr zuvor ---

http://www.businessangelday.com/Referenten/shklarek.html --- Darüber hinaus ist Alon Shklarek auch Autor u. Co-Autor mehrerer Artikel, Publikationen u. Trainings-
programmen die in mehr als 12 Sprachen übersetzt wurden - am bekanntesten davon sind die Programme "DO-IT - The Spirit of Improvement" u. "From Strategy to Results". Seine Vorträge werden rund um den Globus von renommierten Institutionen wie MIT, Sloan School in Boston oder dem Quality Forum geschätzt. 1993-1999 unterrichtete er auch an der Wirtschaftsuni Wien (Institut f. Kreditwirtschaft) u. 2001-2003 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Witten-Herdecke in Deutschland ---

Aus WINA, das jüdische Stadtmagazin: http://www.wina-magazin.at/?p=9839 ---  Er wurde als Sohn zweier Israelis 1968 in Wien geboren. Vater u. Mutter waren beide Offiziere gewesen u. hatten nach dem Militärdienst eigentlich nur die Familie seiner Mutter in Wien besuchen wollen, die nach der Emigration hierher zurückgekommen war. Dann blieben sie hier, sein Vater arbeitete sich im Rohstoffhandel in die Geschäftsführung hinauf, seine Mutter unterrichtete jüd. Religion ---
Seine Frau Caro, eine Tochter Leon Zelmans, ... AUA-Stewardess - - -
Zeitweise hatte asp. 100 Mitarbeiter, unter anderem in London u. Boston. Doch vor etwa 10 Jahren verkaufte Alon Shklarek die ausländischen Tochterfirmen an die lokalen Partner u. begann von Wien aus über das Beratungsgeschäft hinaus selbst Beteiligungen einzugehen. Neben jenen, die er allein finanziert, hat er die CUDOS Group – dort sind unter anderem Exbundeskanzler Gusenbauer u. Anwalt Leopold Specht beteiligt – für Investoren von außen geöffnet - - -


Anmerkung Dissident:
(Namensgleichheit oder Verwandtschaft ? : http://doedr.forumieren.net/t93-der-sklarek-skandal)

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Caroline Shklarek-Zelman

Beitrag von Dissident am Di Sep 20, 2016 8:26 am

Caroline Shklarek-Zelman ehemals Stewardess bei der Austrian Airlines.
Ehefrau von Alon David Chaim Shklarek (siehe oben) u. Tochter des verstorbenen Leon Zelman --- Ihre Schwester: Nadja Fratzl-Zelman.

Caroline Shklarek-Zelman tritt hier als Klägerin auf:  http://doedr.forumieren.net/t48p75-mauthausen#380

Wie schon im ersten Beitrag erwähnt:
Ich habe nicht vor, zu behaupten, daß in Mauthausen keine Häftlinge zu Tode gekommen wären oder daß dort nicht auch schlimme Dinge passiert sind. Unbestritten haben etliche SS-Männer Verbrechen begangen. Daneben passierten viele Verbrechen durch KL-Häftlinge, die sich als Lagerälteste, Blockälteste, Capos, Schreiber usw. an ihren Mithäftlingen vergingen.
Es ist auch nicht meine Absicht, jemand in seiner Ehre beleidigen zu wollen oder eine pauschale Verunglimpfung von KZ-Überlebenden und -Verstorbenen zu betreiben!

Ein Rechts-Staat muss aber zulassen, daß erwiesenermaßen Häftlinge, die wirklich Kriminelle waren auch als Kriminelle benannt werden dürfen...
Natürlich sehen Links-Grüne und Kommunisten wie Öllinger & Co das anders und versuchen anderen Österreichern mit Gewalt ihr verkehrtes Weltbild aufzudrücken.
Hier mal ein Blick in die website wo Öllinger werkt (mit finanzieller Unterstützung der Grünen Partei?)
http://www.stopptdierechten.at/2016/09/15/geschichtsverdrehung-und-geschmacklosigkeit-aula-klage-abgewiesen/
- - -
Vom Grazer Straflandesgericht wurde vergangene Woche eine Klage von mehreren Überlebenden des ehem. KZ Mauthausen gegen das rechtsextreme, freiheitliche Monatsmagazin Aula abgewiesen. Sie hatten wegen übler Nachrede und Beleidigung geklagt - - -

Zur Vorgeschichte
In der Juni/Juli 2015 Ausgabe des rechtsextremen, freiheitlichen Monatsmagazins Aula wurde der Artikel „Mauthausen-Befreite als Massenmörder“ von „Fred“ (Manfred Werner) Duswald publiziert. - - -  so wurden darin tatsächlich ehemalige Inhaftierten des KZ Mauthausen als „Landplage“ und „Kriminelle“, die plündernd und raubend durch das Land gezogen wären, bezeichnet. Daraufhin hatte der Grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz eingebracht, der jedoch von der Staatsanwaltschaft in Graz nicht stattgegeben worden war. - - - Begründung: Es sei „nachvollziehbar, dass die Freilassung mehrerer tausend Menschen aus dem Konzentrationslager Mauthausen eine Belästigung für die betroffenen Gebiete Österreichs darstellte“. Untermauert wurde diese Argumentation mit dem Verweis darauf, dass es Literatur gebe, in der von strafbaren Handlungen von ehemaligen Inhaftierten die Rede sei. Sowohl von der Politik, der Israelitischen Kultusgemeinde als auch vom Justizministerium folgte Kritik an der geschmacklosen Opfer-Täter-Umkehr, die von der Staatsanwaltschaft nachträglich legitimiert worden war.
- - -
Erneute Verhandlung
Nachdem das Verfahren bislang (trotz eines wenig aussichtsreichen Antrags) nicht wieder eingesetzt wurde, versuchten gleich mehrere Überlebende des ehemaligen KZs durch eine Privatklage einen neuen Anlauf. 9 Mauthausen-Überlebende - - - sowie die Tochter von Leon Zelman, Caroline Shklarek-Zelman, ehemalige Leiterin des „Jewish Welcome Service“ in Wien, klagten auf Widerruf, Unterlassung, Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung weil sie in den Formulierungen des Texts eine „pauschale Verunglimpfung von KZ-Überlebenden“ sahen und sie zudem „nicht aufgrund von strafrechtlichen Handlungen, sondern aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer politischen Gesinnung in den KZ interniert, ausgebeutet und malträtiert“ worden waren.

Unerfreulicher Ausgang
Im Zentrum der Verhandlung, die am vergangenen Freitag vor dem Grazer Straflandesgericht mit ähnlichem unerfreulichem Ergebnis ausging, stand jedoch nicht der erste Text Duswalds, sondern ein Beitrag, der rund ein Jahr später ebenfalls in der Aula abgedruckt wurde. Dieser zweite Text hatte die Berichterstattung über den Ausgang der zivilrechtlichen Klage zum Thema und wiederholte den Kläger_innen zufolge auf „triumphierende“ Art und Weise die bereits erwähnten, abwertenden Bezeichnungen. Gerade mal 45 Minuten wurde dabei verhandelt, dann kam der Richter zu dem Ergebnis, dass die Klage verfehlt und eine Betroffenheit der Kläger_innen wegen ihrer mangelnden Erkenn- und Identifizierbarkeit im Kontext eines Kollektivs von rund 20.000 befreiten Personen nicht gegeben sei. Zudem handle es sich in dem zweiten Artikel „nur“ um einen Bericht über die Geschehnisse, auch wenn diese „tendenziös“ und eine „Geschichtsverdrehung und Geschmacklos“ seien, neue Behauptungen hätten die Herausgeber_innen der Aula jedoch nicht aufgestellt.

Dass Opfer des ehemaligen KZs Mauthausen und Überlebende der von Nazis verübten Grausamkeiten mit ihrer Klage erneut abgewiesen wurden, ist vor allem deshalb erschreckend weil dadurch Geschichtsrevisionismus sowie ein menschenverachtender Umgang mit den NS-Gräueltaten ein weiteres Mal durch ein österreichisches Gericht legitimiert wurden. Die Hoffnung auf einen besseren Ausgang stirbt jedoch zuletzt und so hat der Anwalt der Kläger_innen Berufung eingelegt.
Zitat Ende

An die Linksgrünen sei gesagt:
Geschichtsrevisionismus ist sowieso eine legitime Sache, weil es in jeder Wissenschaft allgemein üblich ist, bei neuen Erkenntnissen das bisherige falsche oder ungenaue Geschichtsbild einer Revision zu unterziehen und auf den neuesten Stand zu bringen. So kann man heute eben nicht mehr wie in der Besatzungszeit von kommunistischen Henkern aufgrund von lügenden Zeugen nach einem Schauprozess einfach so aufgehängt werden. Akzeptiert diese Tatsache und auch, daß im KL Mauthausen nicht nur Häftlinge aus politischen oder rassischen Gründen festgehalten wurden, sondern auch aus Gründen, für die man heute noch in den Häfen geht...


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Georg Zanger

Beitrag von Dissident am Di Sep 20, 2016 10:21 am

Angeblich vertritt RA Zanger auch Uwe Sailer: http://doedr.forumieren.net/t11p25-menschen-und-personalien#459

https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Zanger  Georg Zanger (*1947), .. zählt zu den prominentesten Wirtschaftsanwälten u. Strafverteidigern, der sich auch öffentl. gegen Rechtsextremismus starkmacht. Er ist jüdischer Herkunft --- Sein Vater Jakob Z. war KPÖ-Mitglied u. Widerstandskämpfer, der als Soldat der Briten in Österreich kämpfte --- Georg Z., der als linker Anwalt gilt, ging in den 70er Jahren mehrfach juristisch gegen rechte Studentenverbindungen u. Zeitschriften vor. Er engagiert sich gegen rechtsextr. Tendenzen im u. aus dem Umfeld des sogen. Dritten Lagers --- Nach einer Pressekonferenz zum „Spinnennetz des Rechtsextremismus“ wurde er von seinen Gegnern angegriffen u. der pauschalen Denunziation von Personen bezichtigt. 2 Jahre später wurde das Verfahren in Graz eingestellt ---

https://www.unzensuriert.at/content/0021803-Er-vertrat-Jack-Unterweger-und-Otto-Muehl-Jetzt-will-Anwalt-Zanger-Van-der-Bellen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief
Zangers unermüdl. Kampf gegen alles, was nicht links ist --- Mandanten: Serienmörder, Vergewaltiger, FPÖ-Gegner

http://www.florianklenk.com/2010/06/02/allein-gegen-die-rechte-mafia/trackback/  ---  Deshalb hat er sich durch Nazi-Zeitungen gewühlt, mit Informanten aus dem BZÖ gesprochen, Verfassungsschützer kontaktiert u. hunderte Seiten an Dokumenten gesammelt. Zanger sagt, daß er es den „Nazis“ zeigen werde. Er wolle sie mit dem analytischen Verstand eines Wirtschaftsanwalts bekämpfen. Er habe getan, was Staatsanwälte in den vergangenen Jahren sträflich unterlassen hätten. Er habe in der Szene recherchiert u. seine Erkenntnisse juristisch analysiert --- Der Hass gegen die Nazis aber treibt ihn noch immer an. Und so zählt er zu einer handverlesenen Zahl von linken Anwälten, die ihre finanzielle Macht u. ihr juristisches Geschick gegen die FPÖ einsetzen ---  Das Material, das Zanger in 4 Ordnern überreichen wird, stammt offenbar auch von BZÖ-Politikern. Wer seine Informanten sind, will der Anwalt noch nicht verraten – es dürfte sich um Intimfeinde Straches handeln ---

http://www.wikilegia.info/wiki/index.php?title=Zanger   Der Rosenkrieg des Staranwalts 9 Jahre war sie mit Anwalt Georg Z. glücklich. Nun geht Isabella S. durch die Hölle. Es tobt ein böser Kampf um die Kinder --- Ihre eig. Kinder, 6 u. 8 Jahre alt, darf Isabella S. seit 1 Jahr nicht mehr sehen. Die Geschichte der Isabella S. ist unglaublich. Die 2-fache Mutter geht durch ein Scheidungsdrama, das hollywoodreif ist. Abgehört, angezeigt, angeklagt u. auf die Straße gesetzt: Die 39-jährige Ehefrau des Anwalts Georg Z. bekommt die volle Härte dessen Könnens zu spüren. Das Schlimmste: Beide Kinder wurden ihr "abgenommen". Seit 1 Jahr kämpft Zangers Ehefrau darum, ihre Kinder wiederzusehen. Wir treffen Isabella S. im Kaffeehaus .. (sie) wirkt sicher u. selbstbewusst, wären da nicht ihre riesigen traurigen Augen, die immer wieder im Wasser schwimmen, während sie erzählt. Beim Spaziergang durch einen Park bricht sie beim Anblick vergnügter Kinder in Tränen aus. "Es tut verdammt weh, daß ich nicht bei meinen Kindern sein darf."
Rückblende: Dabei hat alles so vielversprechend begonnen, als ..(sie) vor 10 Jahren .. Zanger .. kennengelernt hat. Galant bewegte sich das Paar auf dem Society-Parkett, strahlte auf Bällen u. Partys. Isabella führte ein großes Haus. In die Villa .. waren oft illustre Gäste geladen. 1999 kam ein Bub auf die Welt, .. später das Mädchen. "Ich stellte meine Karriere gerne zugunsten meiner Familie in den Hintergrund. Und auch, weil mich mein Mann dringend in der Kanzlei für eine umfassende Neuausrichtung u. bestmögliche Vermarktung brauchte", sagt sie. Das Glück schien perfekt .. Für den 60-jährigen Anwalt war es die 3. Ehe.
Der Anfang vom Ende: Keiner kann sagen, warum es immer öfter zu Streit kam. Im Jänner 2006 so heftig, daß Isabella S. die Polizei rief. Der Ehemann wurde weggewiesen u. wegen Körperverletzung angezeigt. Die Frau reichte die Scheidung ein. Sie läuft übrigens noch, ebenso wie das Obsorgeverfahren um die Kinder u. weitere Verfahren. Ab 4.2.2006 nahm die Tragödie ihren Lauf. Nach der Wiederkehr des Mannes gab es erneut Zerwürfnisse, bei denen auch der Sohn am Finger verletzt wurde. Abermals Polizei, abermals Strafanzeige wg. Körperverletzung. Gegen den Ehemann. "Diese beiden Strafanzeigen u. die Einreichung meiner Scheidung sind für mich der Grund, weshalb mich mein Mann seit Jänner 2006 gegenüber den Behörden der Gewalttätigkeit beschuldigt u. versucht, mir alles zu nehmen", so Isabella S. Obwohl sie noch verheiratet ist, hat sie ihren Doppelnamen abgelegt u. "Zanger" streichen lassen.
Abgehört: "Um allen involvierten Gerichten meine Gewalttätigkeit zu beweisen, hat mein Mann danach unseren Haushalt verwanzt" .. Jedes Wort, das sie u. die Kinder von sich gaben, wurde abgehört. "Abhören ist strafbar" .. Zanger hatte mit seinen Abhör-Protokollen vor Gericht dennoch Erfolg. Am 10.5.2006 wurden ihr die Kinder abgenommen. Als sie mit dem Buben nach Hause kam, wartete ihr Mann mit einer Beamtin des Jugendamtes, welche ihren Sohn schließlich mitgenommen habe.
Hilflos: "Ich durfte meinem Kind nicht helfen, das raubte mir den Atem, das war unerträglich", sagt sie ganz leise .. Dann musste sie in Begleitung des Jugendamtes die 5-jährige Tochter aus dem Kindergarten abholen u. der Beamtin übergeben. "Ich hatte keine Chance, mich zu rechtfertigen, denn das Jugendamt ließ die sonst übliche Sachverhaltsdarstellung nicht zu." Auch nicht das von der Jugendamt-Psychologin erstellte Gutachten, in dem S. als "äußerst feinfühlig u. vertraut mit den Kindern" beschrieben wird (das Gutachten liegt dem KURIER vor).
Wegweisung: 1 Woche später erfolgte die gerichtl. Wegweisung der Frau, die ihr Mann beantragt hatte. Innerhalb von 10 Minuten stand Isabella S. auf der Straße. Die 2 Kinder kamen für 3 Wochen in ein Krisenzentrum. "Was sie dort erdulden mussten, war unzumutbar", so die Mutter. "Obwohl meine Kleine von den Strapazen 40° Fieber bekam, wurde kein Arzt geholt, Medikamente waren auch nicht im Haus." Frau S., die durch den Kindergarten davon erfahren hatte, "durfte" wenigstens fiebersenkende Mittel u. den Hausarzt organisieren. "Es war unfassbar. Alle Rechtsmittel, die möglich waren, reichte mein Anwalt ein. Alles vergebens", so Frau S.
Besuche: Nach Aufenthalt im Krisenzentrum kamen die Kinder zum Vater. Um ihre Kinder überhaupt zu sehen, musste Isabella S. begleitete Besuche anmelden, für die man zahlen muss u. bei denen sich Mutter u. Kinder im Beisein von Sozialarbeitern treffen können. "Mein Mann begann die Kinder gegen mich aufzubringen, was zu einer unwahren Aussage meines Buben vor Gericht führte", fährt sie fort. Im Okt. vor 1 Jahr wurden die Besuche auf Betreiben des Jugendamtes abgebrochen, weil der Bub sich nicht mehr mit seiner Mutter treffen wollte. Für Isabella S. eine schmerzvolle Vorstellung. Seither hat sie nur noch schriftl. u. tel. Kontakt zu den Kindern. Höhepunkt im Scheidungskrieg: Seit 18.7.2007 hat Isabella S. ein Gerichtsurteil in Händen, das sie von allen Anklagepunkten des Strafverfahrens freispricht (siehe Faksimile rechts). Zu ihren Kindern darf sie trotzdem nicht. Weil das Jugendamt einen Antrag auf Verlängerung der Wegweisung stellte.
Alimente: Kürzlich wurde Isabella S. auch noch ein Exekutionsbefehl zugestellt. Zanger klagt sie auf Zahlung von Alimenten fürs vergangene Jahr. Die Frau, die durch den aufreibenden Fall bis heute nicht ganztags arbeiten kann, muss 6.860 € an ihren Mann zahlen. Und er lässt sie weiterhin beschatten. Per Detektiv hat Zanger dem Gericht vorgelegt, daß seine Frau heimlich als Serviererin arbeite, wo sie doch beim AMS gemeldet sei. Isabella S.: "Diese Arbeit habe ich gemeldet. Ich darf sehr wohl einen best. Betrag dazuverdienen." Wie sie die Exekutionskosten zahlen soll, weiß sie nicht. Nur eins steht für sie fest: "Ich kämpfe ums Überleben u. die Zukunft mit meinen Kindern."
Hier endet vorläufig die Geschichte von Isabella S. Kommenden Mittwoch findet sie eine Fortsetzung vor einer Richterin, die die Obsorge für die Kinder entscheiden wird.
Ein Scheidungskrieg, der Tausende Aktenseiten füllt: Einen Anwalt kann sich Isabella S. längst nicht mehr leisten. Sie nimmt Verfahrenshilfe in Anspruch. Ihr Anwalt W. Haas wird ihr am Mittwoch vor Gericht zur Seite stehen. "Ich habe noch nie einen Scheidungskrieg erlebt, in dem mit solcher Härte, Emotionalität u. Know-how vorgegangen wird. Und ich habe auch noch nie eine Causa gehabt, in der so viele der Bearbeiter so viele Fehler u. Ungeschicklichkeiten begehen", sagt der Anwalt. "Meiner Meinung nach hat auch das Jugendamt Fehler gemacht", so Haas, "denn wie aus den Verhandlungsprotokollen ersichtlich, haben die zuständigen Bearbeiterinnen einige wesentliche Gutachten gar nicht gelesen." Das Jugendamt sagt, es könne kein Fehlverhalten erkennen u. auch, daß "wir zu laufenden Verfahren nie einen Kommentar abgeben", so Sozialarbeiterin Gabriele Ziering. "Generell haben wir zu schauen, was das Beste für die Kinder ist."
"Der Akt ist sehr entgleist, er umfasst Tausende Seiten, wobei Hunderte auch genügt hätten", so Haas. "Das kann sich normalerweise kein Mensch leisten." Das Urteil vom 18.7.2007 spricht Isabella S. in allen Punkten frei: Nämlich daß sie ihren Mann u. ihren Sohn verletzt sowie die Dienstmädchen bedroht hätte. Und auch davon, einen "grausamen Erziehungsstil" ausgeübt zu haben, wodurch den Kindern "seelische Qualen zugefügt u. deren psychisches Wohlbefinden geschädigt" worden sei.
Detail am Rande: Staatsanwalt Roland Schön war einst der mächtigste im Land. Sein Eingreifen in Zangers Scheidungskrieg setzte seiner Karriere ein abruptes Ende. Es ging um die Aussage eines Dienstmädchens gegen Isabella S. (die auch in diesem Punkt freigesprochen wurde). Schön hat das Verfahren an sich genommen, obwohl er dafür nicht zuständig war. Deshalb wurde er auch vom Bawag-Prozess abgezogen. Schön muss sich demnächst vor der Staatsanwaltschaft Graz rechtfertigen.
--- Seit Juni 2006 leben die beiden Kinder (8 u. 6 Jahre alt) beim Vater .. Zanger. Tagsüber werden sie von einem Kindermädchen betreut, am Abend u. am Wochenende vom Vater. "Den Kindern geht es gut, sie sind glücklich", sagt Zanger im Gespräch. In seiner Kanzlei im 1. Wiener Bezirk türmen sich Akten u. Ordner in eigener Sache – Scheidung u. Obsorge. Er zeigt Fotos von seinen Kindern – sein eig. Foto möchte er bitte nicht in der Zeitung sehen – u. stapelweise Schriftsätze, Eingaben, Gutachten, Bescheide. Er will die Obsorge für die Kinder bekommen – u. seine Frau von ihnen fernhalten respektive nur begleiteten Besuchen zustimmen. "Denn die Art u. Weise, wie sie mit den Kindern umgeht, ist nicht kindgerecht", so der Anwalt. Vom Gericht wurde Isabella S. freigesprochen. "Einerseits bin ich froh, daß sie freigesprochen ist, weil dadurch nicht der Vorwurf auf meinen Kindern lastet, sie hätten zur Verurteilung meiner Frau beigetragen. Andererseits halte ich es für ein Fehlurteil", sagt Zanger.
Abhören: Auch, was das Abhören seiner Frau betrifft, fühlt er sich im Recht. "Das ist nicht illegal, es gibt Entscheidungen des Gerichts, wo es gerechtfertigt ist. Wenn ich einen Beweis nicht erbringen kann für etwas, das ganz gravierend ist – so wie die gewaltvolle, psychisch unterdrückende Erziehung meiner Kinder, dann habe ich einen Rechtfertigungsgrund." "Die Mama fehlt natürlich den Kindern", räumt Zanger ein. Und richtet seiner Frau über den KURIER folgendes aus: "Mein Sohn möchte nur, daß sich die Mama bei ihm wegen dem Finger entschuldigt. Dann geht es ihm wieder gut." --- Artikel vom 6.10.2007 | KURIER |

zur Person Zanger: Bei .. Zanger handelt es sich um den Sohn v. Jakob Z. Ebenso wie schon er erwarb der Jude Georg Zanger einen zweifelhaften Ruf als Anwalt der KPÖ. Er gilt auch als Schrittmacher der Verfolgung von Nationalisten in Österreich. So sprach er zum Beispiel am 26.2.1986 über „Neonazis u. die österr. Rechtsordnung“ in den Räumlichkeiten der „Israelitischen Kultusgemeinde“. Er verfaßte außerdem in dem von Nikolaus Dimmel u. Alfred-Johannes Noll herausgegebenen Band „Verfassung“ („Juristische Schriftenreihe“, Bd. 22, Wien 1990) den Beitrag „Neofaschismus vor österr. Gerichten“.
Durch seine jüdische Abstammung - wie Anwalt Lansky - u. die KPÖ Nähe, er ist auch DÖW Kuratoriumsmitglied, war er wohl geeignet anläßlich der Verschärfung des NS-Verbotsgesetzes an der Sitzung des Justizausschusses zur Vorbereitung der Verbotsgesetznovelle als „Experte“ teilzunehmen.

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Jakob Zanger

Beitrag von Dissident am Di Sep 20, 2016 10:46 am

(Anmerkung Dissident: Kürzungen - - - , Fetthervorhebungen durch mich)

http://www.klahrgesellschaft.at/Referate/Zanger_1995.html  Jakob Zanger

Ich wurde in der Einladung zu dieser Veranstaltung als „Zeitzeuge“ bezeichnet. - - - Ich war nicht Zeuge, ich war Beteiligter, das heißt ich war Täter.... im Rahmen des Kampfes der Kommunistischen Partei Österreichs und des Kommunistischen Jugendverbandes; des bewaffneten und unbewaffneten Kampfes während der Emigration in Belgien in den Jahren 1938-1945. - - -
Die Periode des Agierens der Kommunisten in Belgien ist historisch gesehen in 2 Etappen zu unterteilen. Einerseits die Etappe bis zum 10.5.1940, dem Tag des Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Luxemburg, Holland, Belgien und Frankreich und der Periode danach. Von besonderer Bedeutung für unsere Organisation war dieser 10.5. deshalb, weil praktisch die Partei an diesem Tag durch die Maßnahmen der belgischen Behörden fast zur Gänze zerschlagen wurde. Die belgischen Behörden hatten nämlich am 10.5. alle deutschen und österreichischen - was für sie keinen Unterschied machte - Emigranten verhaftet und in Güterwaggons, die beschriftet waren mit „5. Kolonne, Deutsche Fallschirmspringer“ nach Südfrankreich deportiert. Dort wurden sie in den berüchtigten Lagern Gurs, St. Cyprien, Drancy interniert, aus denen sehr viele leider nicht zurückkamen bzw. auf Grund des zwischen Hitler und Petain bestandenen Auslieferungsabkommens in den deutschen KZ’s landeten. - - -
... weil in Belgien unter der Leitung des Gen. Hirsch und unter der Redaktion des Gen. Klahr - der nämlich vor seiner Verschickung nach Frankreich in Brüssel war - das Organ der Kommunistischen Partei, die „Rote Fahne“ auf Zigarettenpapier gedruckt und illegal nach Österreich geschmuggelt wurde.
Die zurückgebliebenen männlichen Genossen, insbesondere aber auch weibliche Genossinnen, die von der Verhaftung nicht betroffen waren, setzten nach dem 10.5. ihre politische Tätigkeit fort. Wir gingen bereits Ende 1940, Anfang 1941 zur sogenannten Soldatenarbeit über. Wir teilten die vorhanden gebliebenen Genossen, die sich in der Zwischenzeit durch Werbung verstärkt hatten, ein in die „Mädelgruppe“ und die sogenannte „Streugruppe“. Was die Tätigkeit unserer weiblichen Genossinnen, unserer Mädel anbelangt, verweise ich auf den Beitrag der Genossin Schwager in unserem letzten Mitteilungsblatt, wo eine eingehende Darstellung dieser Tätigkeit gegeben ist. Ich möchte nur anfügen, daß unsere Mädel, die weiblichen Genossinnen, ohne Zweifel die gefährlichste alle Tätigkeiten in der Emigration in Belgien leisteten, weil sie tagtäglich der Gefahr ausgesetzt waren, daß zu dem Rendezvous anstatt des vereinbarten Soldaten die Gestapo oder mit ihm die Gestapo kam und so die Genossinnen verhaftet wurden. Tatsächlich wurden von unseren Mädel 8 Genossinnen verhaftet und durchlitten verschiedene KZ. - - -
Die Tätigkeit der sogenannten Streugruppe bestand darin, daß die von uns hergestellte Zeitung, „Die Wahrheit“, der später, nach der Moskauer Konferenz, ein Beiblatt beigefügt worden war - mit der Bezeichnung „Österreichische Freiheitsfront“ und ab etwa Ende 1943 die eigene österreichische Zeitung mit der Bezeichnung „Freies Österreich“ produziert und verteilt wurde.
Wir waren im Besitz einer Aufstellung der von der Wehrmacht besetzten Kasernen, der sonstigen von ihnen bewohnten Objekte, insbesondere des Fuhrparks, der Flughäfen und der Kinos und sonstiger Lokale, die die Soldaten besuchten. Es erscheint heute unvorstellbar, daß wir wöchentlich rund 12.000 Zeitungen herstellten, wovon allein 9.000 in der belgischen Provinz verteilt wurden. Ich kann mit Fug und Recht sagen, daß es in Belgien kaum eine deutsche Kaserne gab, die nicht regelmäßig mit unserem Material betreut worden ist. Wir bestreuten die Flughäfen, wir bestreuten die Fuhrparks der deutschen Soldaten und hinterließen unser Material auch in den Kinos und Gaststätten.
Zum Zweck der Tätigkeit in der Provinz hatten sogar 3 Genossen, der Genosse Fürst, der Genosse Kandel und ich eine Netzkarte für das gesamte belgische Eisenbahnnetz, um die Provinz regelmäßig auch mit unserem Material zu betreuen. Unsere Aktionen und die Regelmäßigkeit der Aktionen, wie gesagt wöchentlich, führten dazu, daß die deutschen Wehrmachtsangehörigen uns vor ihren Kasernen in der Folge mit Maschinengewehrfeuer empfingen. Hier sitzt der Genosse Walter Ultmann. Er wurde bei einer Streuaktion, die er gemeinsam mit Gen. Lindner und dem Gen. Erich Ungar führte, mit Maschinengewehrfeuer empfangen. Die übrigen Genossen konnten fliehen, einem wurde das Rad unter dem Hintern weggeschossen, er selbst wurde verhaftet. Ähnlich erging es anderen. So führte der Genosse Herbert Kandel, der ja in diesem Kreis sicherlich bekannt ist, mit dem Genossen Alex Fürst eine Aktion in der Nähe des Brüsseler Südbahnhofes durch und wurde dabei ebenfalls mit Gewehrfeuer empfangen. Der Gen. Kandel erlitt mehrere Durchschüsse, seine Kleidung war durchsiebt, und außerdem erlitt er einen Kopfschuß, der bis heute eine Narbe zurückgelassen hat. Andere Genossen, zum Beispiel der Genosse Senzer, wurden unter Anwendung von Waffengewalt verhaftet. Auch die Genossin Gundel Herrnstadt, die bei ihrer Verhaftung - sie hatte ein Rendezvous mit einem deutschen Soldaten - einen Fluchtversuch machte, wurde durch 3 Schüsse niedergestreckt und hat eine Verletzung, die bis heute ihre Wirkung zeigt. - - -
Vor der Befreiung Brüssels haben wir massenhaft Schmieraktionen durchgeführt, und zwar nicht nur mehr an irgendwelchen Mauerwänden, sondern quer über die Straße in der Nähe von Objekten, also Kasernen der deutschen Wehrmacht.
Ende 1943, Anfang 1944 wurde dann eine eigene österreichische Partisanenkompanie gegründet, und wir produzierten, und zwar der Genosse Erich Ungar, der vorher einigen Unterricht in Chemie und Physik hatte, selbst unsere Bomben und Sprengsätze, mit denen wir deutsche Autos, deutsche Lastkraftwagen, Militärtransporte in die Luft sprengten, zum Beispiel einmal durch Anbringung von 6 Sprengkörpern, die mit Zeitzünder versehen waren, an einem munitionsbeladenen LKW, der danach in die Luft flog. Ferner machten wir Attentate auf deutsche Militärtransporte, zum Beispiel einmal dadurch, daß wir kurz vor einer Brücke auf einen Militärzug, der Munition transportierte, mehrere Bomben fallen ließen, die dann im Tunnel detonierten.
Wir mußten uns unsere Waffen, aber auch die Fahrräder, die wir zu unserer Tätigkeit benötigten, zuerst durch Entwaffnung deutscher Soldaten, das heißt durch Überfälle auf deutsche Soldaten, selbst beschaffen, weil bedauerlicherweise die Engländer zwar die weißen Partisanen in Belgien, die in Wirklichkeit aber zunächst an den Kämpfen gar nicht teilnahmen, sehr wohl mit Waffen versorgten, aber nicht die roten. Und so mußten wir selbst durch Überfälle auf deutsche Soldaten uns unsere Waffen erst einmal beschaffen.
Nach der Befreiung Brüssels meldete sich dann die österreichische Partisanenkompanie zum Kampf an die Front und ging gemeinsam mit der belgischen Partisanenarmee an die Front, um die letzten Widerstandsnester der deutschen Faschisten zu zerschlagen. Es ist unglaublich, aber eine historische, jedoch in Österreich nicht bekannte Tatsache, daß die österreichische Partisanenkompanie ausdrücklich wegen der Befreiung Aarendongs, die durch uns durchgeführt worden ist, in einem alliierten Tagesbefehl eigens genannt wurde.
Nach der Befreiung Belgiens wurden wir demobilisiert, aber für uns war der Kampf dennoch nicht zu Ende. Wir gingen, und zwar ca. ein Dutzend Genossen - im übrigen auch mit Genossen, die in Frankreich tätig waren, und solchen die in der Schweiz tätig waren - gemeinsam nach Jugoslawien, wo ja bereits das erste österreichische Partisanenbataillon unter der Führung des Genossen Max Bair im Kampf stand. Unter der Führung der Gen. Fürnberg und Gen. Honner wurden weitere 4 österreichische Partisanenbataillone aufgestellt, die sich insbesondere aus österreichischen Kriegsgefangenen bzw. auch aus Soldaten des Strafbataillons 999 rekrutierten.- - -

Statement auf dem Symposium der Alfred Klahr Gesellschaft „50 Jahre Zweite Republik“, 8.5.1995

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Freiheitsfront  Österreichische Freiheitsfront (ÖFF) nannte sich eine in Belgien während des Zweiten Weltkrieges aus österreichischen und deutschen Flüchtlingen bestehende kommunistisch dominierte Widerstandsbewegung - - - Als 1940 die deutsche Wehrmacht ihre Offensive gegen die Niederlande und Belgien begann, verhafteten die belgischen Behörden alle auffindbaren männlichen deutschen Staatsbürger im Land und bezichtigten sie, die Fünfte Kolonne Hitlers zu sein, auch wenn es sich dabei um dezidierte Gegner des Nationalsozialismus handelte. Die Verhafteten wurde per Güterzug nach Südfrankreich deportiert und dort in den Lagern Gurs, St. Cyprien und Drancy interniert. - - -
Der Anführer der Widerstandsgruppe, Karl Przibram, genoss Anfang 1945 ein derart hohes Prestige, dass er als chargé d'affaires, also als temporärer diplomatischer Vertreter für österreichische Staatsbürger in Belgien eingesetzt wurde - - -
Etwa 2 Dutzend Mitglieder der Widerstandsgruppe setzten den Kampf allerdings fort und gingen nach Jugoslawien um sich dort der österreichischen Partisanengruppe rund um den Tiroler Spanienkämpfer Max Bair anzuschließen. Durch die Österreicher aus Belgien, sowie gefangenen österr. Wehrmachtssoldaten und geflohenen Mitgliedern des Strafbataillons 999 konnten so unter der Führung der Genossen Fürnberg und Franz Honner 4 weitere österreichische Partisanenbataillone in Jugoslawien aufgestellt werden.
Zitat Ende

Was war Jakob Zanger im Österreich nach 1945?
Aus Leserkommentaren auf https://test.unzensuriert.at/content/009977-Schr-ge-Stiftungs-Show-von-Zanger-nur-f-r-ausgesuchte-Journalisten
"Jakob Zanger, kommunistischer Stapobeamter zwischen 1945 und 1951"
- - -
"Da es ihnen bis 1955 nicht gelungen ist, aus Österreich eine 2. DDR zu machen, versuchen sie es jetzt ein 2. Mal gemeinsam mit ihren Genossen aus SPÖ und den Grünen."
- - -
"Zangers Vater war Kommunist und Stapopolizist. Wurde dann von einem SPÖ-Innenminister aus dem Dienst mit 28 Jahren in den Ruhestand versetzt !!!"

https://www.unzensuriert.at/content/009846-Wie-die-KP-1945-die-Polizei-unterwanderte
Wie die KPÖ 1945 die Polizei unterwanderte

Ein selbstentlarvendes Dokument hat nun die KPÖ-nahe Alfred-Klahr-Gesellschaft auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Die Alfred-Klahr-Gesellschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition der Kommunistischen Partei Österreich (KPÖ) „historisch“ entsprechend zu pflegen. Zu diesem Zweck veröffentlichte sie nun ein „Personenverzeichnis von KPÖ-Angehörigen in der Wiener Polizei“. Dieses Verzeichnis umfasst Kommunisten, die 1945 durch die KPÖ in Staatspolizei, Kriminalpolizei und Sicherheitspolizei eingeschleust worden sind. Bis in die 70er Jahre waren vor allem die Wiener Polizei und die Staatspolizei stark durch KPÖ-Kader durchsetzt. Trotz Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht und der zunehmenden Bedeutungslosigkeit der KPÖ arbeiteten diese Kader weiter für die kommunistische Ideenwelt.

Mit Mai 1945 wurden auf Druck der Sowjets sehr viele einflussreiche Spitzenpositionen in der österreichischen Polizei, vor allem in Wien und Umgebung, mit Kommunisten besetzt. Neben dem Staatspolizeichef waren unter anderem die Polizeichefs von Wien und St. Pölten, der Vizepräsident der Polizeidirektion Wien, der Erste stellvertretende Generalinspekteur der Wiener Sicherheitswache sowie der Leiter des Personalreferats im Generalinspektorat der Wiener Sicherheitswache Mitglieder der KPÖ.

Staatspolizei unter Leitung von Kommunist Dürmayer
Vor allem die österreichische Staatspolizei war ab Mai 1945 eine Domäne der KPÖ. Leiter war Dr. Heinrich Dürmayer. Er führte die Staatspolizei bis 1947, wurde aber dann durch SPÖ-Innenminister Oskar Helmer wegen kommunistischer Umtriebe abgesetzt. Zusätzlich waren das Referat „Kriegsverbrecher“, das Referat „Abwehr“, das Referat „Standesführung“, das Referat „Nachrichtendienst“ und das Referat „Säuberung“ durch KPÖ-Vertrauensleute besetzt.

Vorfahren prominenter Linker verdanken ihre Karriere der KPÖ
Auch Vorfahren aktueller „Linksaktivisten“ waren damals als KPÖler innerhalb der Wiener Polizei aktiv. Der Vater des KPÖ-nahen Wiener Anwalts Georg Zanger, der Kommunist Dr. Jakob Zanger, trat am 12.5.1945 seinen Dienst bei der Staatspolizei an und übte diesen bis 1950 aus. Bis 1951 war Zanger noch bei der Wiener Wirtschaftspolizei, ehe der durch das Innenministerium im Alter von nur 28 Jahren in den Ruhestand versetzt wurde. Danach war er als Anwalt tätig.

Moritz Fels-Margulies, Großvater des Wiener Grünen Landtagsabgeordneten Martin Margulies machte ebenfalls als KPÖler in der Wiener Polizei Karriere. Diese dauerte bis in die 60er Jahre. Fels-Margulies begann als Leiter des Kulturreferats der Polizeidirektion Wien und war später unter anderem Stadthauptmann von Floridsdorf.

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Franz Gasselsberger

Beitrag von Dissident am Di Sep 20, 2016 3:43 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Gasselsberger  Franz Gasselsberger (*1959) österreichischer Bankmanager. - - - 1998 bestellte ihn der Aufsichtsrat in den Vorstand der Oberbank AG, 2002 wurde er zum Sprecher des Vorstandes und 2005 zum Vorsitzenden des Vorstandes mit dem Titel Generaldirektor ernannt. 2007 wurde Gasselsberger zum Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Oberösterreich. - - - 2010 wurde Gasselsberger zum Obmann der Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Oberösterreich - - -

Weitere Funktionen:    
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der BKS Bank AG
Mitglied des Aufsichtsrates der voestalpine AG, der AMAG Austria Metall AG und der Lenzing AG


https://bachheimer.com/oesterreich  Zufall, Frontrunning oder Insidertrading?

Zufälle gibts, die hält man als Otto Normalverbraucher wohl kaum für möglich. Folgendes, auf den ersten Blick völlig Normales hat sich am 16. September zugetragen.
Die  Oberbank, hat in weiser Voraussicht oder einfach nur saisonal bedingt rund 30.000 Stück der Lenzing AG zu einem Durchschnittspreis von rund 105 über die Börse verkauft. Natürlich hat die Oberbank dieses Transaktion, ordnungsgemäß gemeldet, sitzt doch Herr Gasselsberger, seines Zeichens Vorstandvorsitzender der Oberbank gleichzeit im Aufsichtsrat der Lenzing AG, weshalb dieser Trade auch in der Director's Dealings-Liste aufscheint. Ein ganz normales Geschäft.

So weit so gut, wäre da nicht einige Tage später folgende Meldung über die Ticker gelaufen. Die B&C Holding (Mutter von Lenzing) platziert die Kleinigkeit von 1,3 Millionen Aktien zu einem Preis von €97 im Gesamtwert von 126,1 Millionen Euros. So auch der Kurs. Die Oberbank hat in nur wenigen Tagen einen überraschenden Kursverlust Ihrer Lenzing-Aktien im Gesamtwert von ca. 8 insgesamt 240.000 € vermieden.  Es stellt sich die Frage:  Zufall? Frontrunning oder doch ein Insiderhandel?

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Menasse

Beitrag von Dissident am Mi Sep 21, 2016 4:02 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Menasse  Robert Menasse (*1954) Schriftsteller u. Essayist .. 1981-1988 Lektor für österr. Literatur, später Gastdozent am Institut für Literaturtheorie an der Uni São Paulo. Seit Rückkehr nach Wien arbeitet er als Schriftsteller u. Übersetzer aus dem brasilianischen Portugiesisch. 1981 wurde er Mitglied der Grazer Autorinnen/Autorenversammlung, 12 Jahre später wurde er in den P.E.N. Club gewählt. Seit 2011 kuratiert er ein Writer in Residence Programm in der one world foundation in Sri Lanka. Er lebt heute hauptsächlich in Wien. Er ist der Halbbruder der Journalistin u. Schriftstellerin Eva Menasse u. der Sohn von Hans Menasse. Er ist mit Elisabeth Menasse-Wiesbauer verheiratet.

Preise, Auszeichnungen und Stipendien:   1987 Staatsstipendium des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst f. Literatur
   1989 Förderungspreis der Stadt Wien für Literatur
   1990 Heimito-von-Doderer-Preis der Niederösterr. Gesellschaft f. Kunst u. Kultur
   1991 Staatsstipendium des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst f. Literatur
   1992 Hans-Erich-Nossack-Förderpreis für Prosa des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie Köln
   1992 Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft u. Kunst
   1992/93 Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien
   1994 Aufenthalt in Berlin im Rahmen eines Stipendiums des DAAD
   1994 Marburger Literaturpreis
   1994 Förderungspreis des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst f. Romane
   1994 Alexander-Sacher-Masoch-Preis
   1996 Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens
   1998 Österr. Staatspreis f. Kulturpublizistik
   1999 Grimmelshausen-Preis
   1999 "Writer in Residence" in Amsterdam
   2002 Joseph-Breitbach-Preis Mainz
   2002 Friedrich-Hölderlin-Literaturpreis der Stadt Bad Homburg
   2002 Lion-Feuchtwanger-Preis der Berliner Akademie der Künste
   2002 Marie-Luise-Kaschnitz-Preis der Evangel. Akademie Tutzing
   2003 Erich-Fried-Preis
   2003 Niederländischer Buchpreis
   2006 Ernennung zum Ritter des französ. Ordens der „Arts et Lettres“
   2007 Prix Amphi der Universität Lille für den besten nicht-französischsprachigen Roman Die Vertreibung aus der Hölle/ Chassés de l'enfer
   2010 Goldenes Wiener Verdienstzeichen
   2012 Österr. Kunstpreis f. Literatur
   2013 Donauland-Sachbuchpreis für Der europäische Landbote. Die Wut der Bürger u. der Friede Europas
   2013 Heinrich-Mann-Preis
   2013 Das politische Buch für Der europäische Landbote. Die Wut der Bürger u. der Friede Europas
   2014 Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich
   2014 Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich
   2015 Niederösterr. Kulturpreis – Würdigungspreis
   2015: Prix du Livre Europeen für Der Europäische Landbote
2017: Deutscher Buchpreis für Die Hauptstadt

http://www.andreas-unterberger.at/2012/09/die-geschaefte-des-robert-menasse/   Die Geschäfte des Robert Menasse.. 308.957 € – das ist verdammt viel Geld. Je nach Präferenz kann man dafür 24 fabrikneue Autos (Typ Seat Ibiza) kaufen oder als Hausbesitzer in eine gemütliche Villa einziehen. Man kann natürlich auch 30.000 x zum Chinesen Mittagessen gehen. Wie gesagt, die Präferenzen sind verschieden. 308.957 € – das ist exakt jene Summe, die das österr. Kunstministerium (BMUKK) in den Jahren 2001–2011 zur Unterstützung u. zum Vorteil eines gewissen Dr. Menasse zur Verfügung stellte.

Nun tauchen 2 Fragen auf. Erstens: Wer zum Kuckuck ist dieser Dr. Menasse eigentlich? Antwort: Robert M., Dr. phil., ist ein Wiener Schriftsteller, der Romane u. zeitkritische Essays schreibt. Lt. Aussage des Philosophen Konrad Liessmann bezeichnete Menasse sich selbst als Produzent von „Weltliteratur“ – eine Eigendefinition, deren Berechtigung hier mangels Wissen über Verbreitung u. Verkaufszahlen Menassescher Bücher nicht näher diskutiert werden kann.

Die 2. Frage lautet: Was hat es mit den genannten 308.957 € auf sich, die das österr. Kunstministerium zum Vorteil des Herrn M. 2001-2011 aus seinem Budget abzweigte? Antwort: Diese Summe setzt sich zusammen aus 26 Einzelförderungen u. Abgeltungen, die in der nachfolgenden Tabelle detailliert aufgelistet sind. (link oben anklicken) 289.357 € waren „direkte“ Geldflüsse auf das Konto Robert Menasses, 19.600 € waren „indirekte Förderungen“ (Übernahme von Übersetzungskosten durch das BMUKK).
Würde man diese Gesamtsumme 10 Jahre lang als Monatsraten überweisen, käme der Begünstigte auf ein durchschnittliches monatliches Salär von 2.574 €.

Haben und Nichthaben

Da der „freie Schriftsteller“ Robert Menasse in der Öffentlichkeit vor allem als olympisch entrückter Kritiker des verfilzten u. korrupten österr. politischen Systems bekannt ist, liegt die Frage nahe, wie ausgerechnet Menasse es geschafft hat, in den Rang eines staatlichen Dauer-Stipendiaten aufzurücken. Das ist eine erstaunliche Position in einem Land, in dem Literaten u. Autoren üblicherweise am Hungertuch nagen. Zur Klärung dieses Phänomens erlaubte sich der Verfasser dieses Beitrags einen Blick hinter die Kulissen der österr. staatlichen Literaturförderung. Am Beispiel der 3 am höchsten dotierten Menasse-Zuwendungen (Erich-Fried-Preis, 180.000-€-Manuskripte-Deal sowie Musil-Stipendium) wurde untersucht, wie die Vergabevorgänge im Einzelnen über die Bühne gingen. Das Ergebnis dieser Untersuchung – um es vorwegzunehmen – war das erschütternde Zustandsbild einer staatl. „Literaturförderung“, die in Wahrheit nichts anderes ist als eine Geldverteilungsmaschine zum Vorteil einiger weniger Monopol-Autoren, die aufgrund ihrer raffiniert angelegten Netzwerke mit staatl. Geldströmen geradezu überflutet werden. Transparenz u. Nachvollziehbarkeit sind unbekannte Kriterien in diesem pseudobürokratischen System aus Freunderlwirtschaft u. Gewohnheitsrechten.

Doch gehen wir chronologisch vor u. betrachten den ersten unserer 3 Beispielfälle: 2003 erhielt Robert M. den mit 14.600 € dotierten Erich-Fried-Preis. Als Allein-Juror seitens des BMUKK fungierte dabei der Schriftsteller Robert Schindel (siehe unten Kurzbiographie). Nun wäre ja alles in Ordnung gewesen, wenn … ja wenn Robert Schindel nicht zufälligerweise erstens als recht guter Freund Menasses bekannt gewesen wäre u. 2. nicht als direkter Nachbar des Ausgezeichneten ein Haus im Waldviertel bewohnt hätte.
Die finanztechnischen Auswirkungen dieser – im wahrsten Sinne des Wortes – „gutnachbarschaftlichen Beziehungen“ erbosten damals einige österr. Autoren auf das Heftigste. Vor allem Michael Amon, ein Romancier aus Gmunden, sprach (in einem Standard-Artikel vom 29.11.2003) von einem „Skandal“ u. einer „offensichtlichen Freunderlwirtschaft“. Erbost forderte er in seiner Stellungnahme „die Abschaffung des ganzen Preisverleihungsunfugs mitsamt der Vergabeklüngelei bei Stipendien“. Sein Protest verhallte allerdings wirkungslos, u. die unbeeindruckt weiterdampfende Netzwerk-Maschinerie im BMUKK ließ sich von den paar Sandkörnern im Getriebe nicht im Geringsten stören. Bald galt wieder der Grundsatz „Business as usual“.

Ein paar Jahre u. etliche einkassierte Werkstipendien später gelang es Robert M. dann erneut, einen ganz besonders dicken Steuergeld-Fisch an Land zu ziehen. Das BMUKK kaufte dem selbsternannten Produzenten von „Weltliteratur“ 2009 nämlich mehrere Manuskripte zu einem sagenhaft hohen Preis ab: Insges. 180.000 € überwies das BMUKK dem Schriftsteller M. für sein beschriebenes Altpapier. In einem Schreiben der Abt. IV/2 des BMUKK, das dem Verfasser vorliegt, wurde der Ablauf des Manuskripte-Deals detailliert geschildert: „Die Verhandlungen zum Ankauf des Vorlasses Robert Menasse führte noch zur Gänze der mittlerweile verstorbene Leiter des Literaturarchivs, Univ. Prof. Wendelin Schmidt-Dengler.“
Alles in Ordnung? Nun ja, solange man nicht daran Anstoß nimmt, dass Wendelin Schmidt-Dengler niemand anderer war als der ehem. Doktorvater des angehenden Schriftstellers Menasse am Germanistik-Institut der Uni Wien. (Wie eng die freundschaftliche Beziehung zwischen Menasse u. Schmidt-Dengler zeitlebens war, geht aus der Reaktion Menasses auf den überraschenden Tod seines Mentors 2008 hervor: „Ich fühle mich buchstäblich verwaist, seitdem ich von seinem Tod erfahren habe“, bekannte Menasse im Ö1-Morgenjournal). Das unerwartete Ableben Schmidt-Denglers brachte den Manuskripte-Deal etwas ins Stocken, aber schließlich sorgte der vom BMUKK eingesetzte Nachfolger Schmidt-Denglers, Dr. Bernhard Fetz, dafür, daß die Abwicklung des Manuskripte-Deals ordentlich zu Ende geführt werden konnte. Bernhard Fetz war übrigens der wohl bestgeeignete Mann für die Nachfolge des großen „WSD“: Genau wie sein Germanistenkollege Menasse hatte er einst bei Schmidt-Dengler promoviert.

Wenig mehr als ein Jahr nach Abschluss des Vorlass-Geschäfts bewarb sich Menasse dann ums höchstdotierte Literaturstipendium der Republik Österreich, nämlich das 50.400 € schwere Musil-Stipendium. Hätte Menasse leibhaftig vor der 8-köpfigen Vergabe-Jury erscheinen müssen (was er natürlich nicht musste), hätte er sich wohl ähnlich gefühlt wie jemand, der zu guten Freunden auf eine Party eingeladen wird. Der erste Juror, den er begrüßt hätte, wäre vermutlich der altbekannte Dr. Fetz gewesen, der – ganz im Stil Schmidt-Denglers – als Multifunktionär auf allen literarischen Hochzeiten tanzte. Flankiert wurde der Juror Fetz von mehreren anderen guten Bekannten des Stipendienwerbers: Zu nennen wäre hier etwa der Germanist Klaus Zeyringer, ein bewährter Freund u. glühender Bewunderer Menasses. Zeyringer hatte in der Vergangenheit nicht nur persönlich mehrere Lesungen seines literarischen Idols moderiert (unter anderem im Literaturhaus Krems u. beim Literaturfestival Leukerbad), er hatte auch Buchkritiken verfasst, die Menasse geradezu in den Himmel rühmten: Im Standard pries er ihn als „Kreuzung von Flaubert u. Kundera“, als einen Literaten, der ein „Sprachkunstwerk ersten Ranges“ geschaffen habe.
Eine andere gute Bekannte Menasses in der Auswahljury war die Germanistin Angelika Klammer, ehem. Lektorin bei Residenz. Ihre Amtszeit in diesem Verlag hatte sich zufälligerweise genau mit jener Zeit gedeckt, in der Menasse dort unter Vertrag war. (Nachdem Menasses "Schubumkehr" im Residenz-Verlag herausgekommen war, hatte der Schriftsteller im Gegenzug auch einen Beitrag für das von Klammer herausgegeben Buch "Querlandein" geschrieben.)
Die Jurorin Annegret Pelz schließlich hatte gemeinsam mit Menasse zu den Autoren des Bandes "Grundbücher der österr. Literatur" gehört. 2006 hatte sie außerdem am Germanistik-Institut der Uni Paderborn gearbeitet – im selben Jahr, in dem Menasse an jenem Institut Gastdozent war. Alle diese merkwürdigen Zufälligkeiten hatten natürlich – lt. dem Leiter der BMUKK-Abt. V/5, Ministerialrat Stocker, – absolut gar nichts damit zu tun, daß Menasse von dieser „objektiven“ u. „unabhängigen“ Jury das Musil-Stipendium zugesprochen bekam. Die Entscheidung der Jury fiel im Übrigen „einstimmig“ – u. wem bei solchen 100%-Wahlergebnissen gewisse Gepflogenheiten in der ehem. UdSSR einfallen, der sollte dringend einen Kurs für positives Denken besuchen.

Resümee: Auch 9 Jahre nach der von M. Amon konstatierten „Vergabeklüngelei“ bei BMUKK-Literaturstipendien haben sich die Usancen in der staatl. Literaturförderung nicht geändert. Autoren, die nicht Teil von Netzwerken u. Seilschaften im BMUKK sind, haben so gut wie keine Chancen, an Mittel der staatl. Literaturförderung heranzukommen. Noch immer wird, statt liebevoll mit der Gießkanne das hoffnungsvolle Beet der Literatur zu begärtnern, „mit einer Art Wasserwerfer auf einige Wenige gezielt“ (Amon). R. Menasse wiederum, der Virtuose auf der Klaviatur der Netzwerke, ist das herausragende Beispiel eines staatl. Dauer-Stipendiaten, der seine Seilschaften gezielt einsetzt, um – völlig unabhängig vom Kriterium literarischer Qualität – ein wohliges finanzielles Fixum aus Steuergeldern einzustreifen. Sein in der Öffentlichkeit zelebriertes Auftreten als unbestechlicher Kritiker des „Verhaberungs“-Staates u. der „Abkassierer“-Mentalität verkommt freilich angesichts seiner eigenen Methoden zur Lachnummer. Eine letzte Anmerkung noch, um dem Vorwurf der Neiddebatte den Wind aus den Segeln zu nehmen: Es geht bei der Diskussion um das BMUKK-Förderungsunwesen gar nicht primär darum, spezielle Personen – insbes. Robert M. – anzugreifen. Diese Diskussion ist kein Kampf gegen Menasse, sondern ein Kampf für all jene begabten, originellen und unendlich naiven Autoren, die sich alljährlich blauäugig und vergeblich um staatliche Stipendien und Förderungen bemühen – Förderungen, die insgeheim längst an die üblichen Monopolisten vergeben sind. Diese naiven Autoren sollten endlich begreifen, daß ihnen die Rollen von nützlichen Idioten in einem abgekarteten Spiel zugemutet werden. Sie werden missbraucht als bunte u. eindrucksvolle Legitimations-Kulisse für ein verfilztes, intransparentes u. von Cliquen beherrschtes Förderungssystem, in dem die Geldströme an die immer gleichen Gagenkönige geschickt getarnt werden müssen.
Dietmar Horst, Dr.phil., geb. 1962, arbeitet als Landes-Vertragsbediensteter an der Universitätsklinik Salzburg. Als Nebenberufs-Autor veröffentlichte er mehrere Bücher, zuletzt die Biografie „Der Tänzer auf den Wellen“ im Berenkamp-Verlag (2010). Zu seinen Hauptinteressen gehört die Kritik an der monopolistischen staatlichen Literaturförderung in Österreich.

http://unser-mitteleuropa.com/2017/11/11/fpo-hasser-will-neu-damaskus-in-europa-bauen/ FPÖ-Hasser will „Neu-Damaskus“ in Europa bauen - kün­digte  ..Robert Menasse an. Mit sei­ner Hilfe u. Initiative sol­len für „Flüchtlinge“ Städte in Europa gebaut wer­den, in denen Millionen von Nordafrikanern unter­ge­bracht wer­den sol­len. So könn­ten dann bei uns Städte wie „Neu-Damakus“ oder „Neu-Aleppo“ ent­ste­hen, sin­niert Menasse. In sei­nem Artikel, der in der Monatszeitung Le Mondediplo­ma­tique erschie­nen ist, attes­tiert er Menschen, die sich für sichere Staatsgrenzen aus­spre­chen, sogar Schizophrenie. Menasse führt wei­ter aus: „Die Neuankömmlinge küm­mern sich dann um sich selbst, ganz ent­spre­chend ihrer Kultur, Küchen, Musik u. ihrer gesell­schaft­l. Strukturen. Sie bauen in Europa ihre Städte wie­der auf, ihre Plätze, ihre Schulen, ihre Theater, ihre Krankenhäuser, ihre Radiostationen u. ihre Zeitungen.“ Was Menasse aber grund­sätz­lich ver­gisst: Die Menschen die dort ankom­men, haben ihr eige­nes Land bereits in den Abgrund geführt, wenn sie eine neue Stadt bekom­men, wer­den sie das glei­che wie­der machen.

Der Papa: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Menasse  Hans Menasse, Fußballer (*1930 in Wien) .. England, wo er aufwuchs u. im Nachwuchs von Luton Town spielte. Nach Kriegsende kehrte er nach Österreich zurück u. trat 1947 der Vienna bei .. In der Saison 1954/55 trug er wesentlich zum Meistertitel der Döblinger bei ..
http://derstandard.at/1355459809758/Der-Fussball-und-die-Tiefe-der-Jahre  .. Mit 8 Jahren schickten die Eltern ihn u. seinen Bruder nach England. "Halbjuden" hießen die Buben jetzt. Der Vater war "Volljude", die christliche Mutter aus "bei Brünn" .. 10 Jahre saß er im Vorstand der Violetten .. lernten die Amerikaner den jungen Wiener an im Filmverleihgeschäft. Menasse brachte ..die Hollywoodfilme unter die ..Österreicher. 1995 ging er als Pressechef der United International Pictures in Pension ..

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21995  .. Eva Menasse .. ist die Halbschwester von Robert Menasse u. die Tochter von Hans Menasse. Sie lebt mit ihrem Mann Michael Kumpfmüller u. dem gemeinsamen Sohn in Berlin. Dzt. ist sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39523483.html .. Wie sich die Familie Menasse im Nachkriegs-Wien neu etabliert, ist wahrlich spannender Stoff. Leider hat Eva M. einen schlechten Roman daraus gemacht, der nun, wie "Profil" formuliert, "konzentrische Kreise um die reale Familie" zieht. Ein Motiv dafür mag gewesen sein, die noch lebenden Familienmitglieder besser zu schützen (es sei nur ein Roman, ist noch stets eine plausible Ausflucht) - andererseits hat sie offenbar geglaubt, Lücken u. Leerstellen in der Familiengeschichte füllen zu sollen, das Fehlende "gnadenlos erfinden" zu müssen .. Das Scheitern von Eva M. ist symptomatisch. So sieht es aus, wenn ein Text unbedingt Literatur werden soll .. So gehen auch die stillen, tragischen Motive in der Suada unter. "Der Mutter meines Großvaters, der dicken Alten mit den vielen schwarzen Röcken, hatten zur Emigration die Kraft u. das Problembewusstsein gefehlt." Sie wird, 81 Jahre alt, von Wien aus in ein KZ deportiert ..
http://wien.orf.at/news/stories/2876750/ ..Österr. Buchpreis an Eva M. - 1970 geboren, studierte Germanistik u. Geschichte. Als Journalistin reüssierte sie rasch. Sie war Redakteurin der Nachrichtenmagazine „profil“ u. „Format“, wechselte ins Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Für die „FAZ“ begleitete sie den Londoner Prozess gegen ..David Irving. Ihre diesbezügl. Reportagesammlung „Der Holocaust vor Gericht“ war 2000 ihre erste Buchveröffentlichung .. Schon mit ihrem Debüt erhielt sie den Corine-Buchpreis, war für den Leipziger Buchpreis nominiert .. Die Jury - bestehend aus der Buchhändlerin Petra Hartlieb, dem Germanisten Klaus Kastberger, den Journalisten Klaus Nüchtern, Kristina Pfoser u. Wiebke Porombka - hatte insges. 141 belletristische, essayistische, lyrische u. dramatische Werke gesichtet. Neben Eva Menasse waren ihr Halbbruder Robert Menasse („Die Hauptstadt“), Paulus Hochgatterer („Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“), Brigitta Falkner („Strategien der Wirtsfindung“) u. Olga Flor („Klartraum“) auf der Shortlist.Der Österr. Buchpreis ist mit 20.000 € dotiert ..

http://burgenland.orf.at/news/stories/2602059/ .. Der Kommunikationsberater, Autor u. Journalist Peter Menasse ..schrieb das Buch „Rede an uns“, das für Aufsehen sorgte, weil er darin auffordert, daß Juden im 21. Jahrhundert endlich aus der Opferrolle raus müssen .. Der Autor ist eine nicht ganz unumstrittene, aber einflussreiche Persönlichkeit in der Wiener jüd. Gemeinde .. Magazin „Nu“..ist eine Zeitschrift für Juden in Österreich u. für an jüdischen Fragen interessierte Menschen. Gegründet hat er das Magazin gemeinsam mit Danielle Spera, ihrem Ehemann Martin Engelberg u. Erwin Javor ..
http://www.petermenasse.at/index.php?id=8  .. Geschäftsführer eines großen Energiehandelsunternehmens, Mitbegründer der HCI Handelsgesellschaft www.hci.at, Kolumnist bei der Stadtzeitung FALTER, Pressesprecher des Wissenschafts- u. Verkehrsministers Caspar Einem, Mitbegründer der PR-Agentur communication matters, Lektor an den Unis Salzburg u. Wien (Kommunikationswissenschaften), Aufsichtsrat der Museumsquartier Errichtungs- u. Betriebsgesellschaft www.mqw.at ..

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Danielle Spera

Beitrag von Dissident am Mi Sep 21, 2016 5:10 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Danielle_Spera  Danielle Spera (*1957) ist ... Journalistin, und Direktorin des Jüdischen Museums Wien. - - - 1978 beim Österreichischen Rundfunk zu arbeiten. 2 Jahre in der Auslandsredaktion der Zeit im Bild 2, wechselte sie zur Wochenschau, von wo sie 1983 wieder in die Auslandsredaktion zurückkehrte. - - - 1987 ORF-Korrespondentin in den USA. In ihre Korrespondentenzeit fiel die Watch List-Entscheidung gegen den früheren österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim. 1988 kehrte sie in die ORF-Zentrale nach Wien zurück und begann, die Hauptnachrichtensendung des ORF, die Zeit im Bild 1, zu moderieren. Diese Position bekleidete sie bis 2010. Ihre Moderationspartner waren Horst Friedrich Mayer, Josef Broukal, Martin Traxl und zum Schluss Tarek Leitner. Danielle Spera moderierte auch das Wochenmagazin Brennpunkt und vertretungsweise die Zeit im Bild 2. 1985-2009 war sie Fernsehredakteurssprecherin und TV-Redakteursrätin - - - Seit 2000 schreibt sie für das jüdische Kulturmagazin Nu, dessen Mitbegründerin sie ist. - - - Spera ist seit 1994 mit dem Psychoanalytiker Martin Engelberg verheiratet und hat 3 Kinder (die Töchter Rachel und Deborah, sowie Sohn Sammy). - - -
Publikation: Hermann Nitsch. Leben und Arbeit. - - -

http://www.oe24.at/wirtschaft/Brutaler-Machtkampf-der-ORF-Ladies/664425  Brutaler Machtkampf der ORF-Ladies
Der ganze Küniglberg spricht über dieses Frauen-Duell. Warum sich „Zeit im Bild“-Ass Danielle Spera und „Dancing Star“ Claudia Reiterer in die Haare gerieten.
- - - Seit die „Konkret“-Moderatorin für das österreichische AMA-Gütesiegel wirbt, ist am Küniglberg Feuer am Dach. - - - Insidern zufolge schürt vor allem eine die Emotionen gegen Claudia Reiterer – und das verblüfft: Danielle Spera. Wir kennen die ZiB-1-Anchor-Woman als Grand Dame: Nachrichten-Profi, edles Auftreten, perfekt im Job. Warum also tobt seit Wochen ein beinharter Zickenkrieg zwischen den beiden ORF-Ladies?
Spur Nr. 1: Spera ist ORF-Redakteursrätin und damit eine der mächtigsten Frauen am Küniglberg. In dieser Funktion soll sie ihren Einfluss gegen Reiterer in die Waagschale geworfen haben, um sie bei ORF-Führung und Kollegenschaft anzuschwärzen. Die Rede ist von Massenmails an ORF-Redakteure. Auch ein Beschwerde-E-Mail an ORF-General Alexander Wrabetz soll dabei gewesen sein. Der ORF-Boss freilich hatte den Werbe-Deal von Reiterer höchstpersönlich genehmigt. - - -
Reiterer legte die „Konkret“-Leitung zurück, ist also nicht mehr journalistisch tätig und moderiert nur mehr. Offiziell hat sie damit keinen Einfluss auf den Inhalt der Sendung – und verstößt mit Reklame nicht gegen das ORF-Gesetz.
Warum also die Attacken? Das führt zu Spur Nr. 2. „Spera mag Reiterer nicht, weil sie ihre Konkurrenz fürchtet“, sagt ein ORF-Insider zu ÖSTERREICH. Fakt ist: Reiterer wurde die Moderation der ZiB 2 angeboten (was sie ablehnte), Spera fürchtet nun offenbar, dass die Blondine „ein Auge auf die ZiB 1 werfen könnte“, so der Insider. - - -
Als Reiterer in den letzten Jahren gleich zwei Mal gemobbt wurde, war ihr ORF-Redakteursrätin Spera wenig Stütze. 2005 bat Reiterer ihre Kollegin zum ersten Mal um Hilfe. Als der ORF-Star nach der Geburt ihres Sohnes Julian (4) aus der Karenz zurückkehrte, sagte ihr Info-Chef Werner Mück ins Gesicht: „Sie sind zu dick für den Bildschirm.“
„Claudia ging damals mit Tränen in den Augen zu Spera und bat sie, etwas zu unternehmen. Sie hoffte auf die Frauensolidarität“, so ein Insider. Doch: Redakteursrätin Danielle Spera, selbst Karrierefrau mit drei Kindern, ortete hier keinen Handlungsbedarf. - - -

Der Ehemann: http://www.davidkultur.at/ausgabe.php?ausg=94&artikel=735 - - -  Bei den Wahlen für die Kultusgemeinde im November tritt Mag. Martin Engelberg mit seiner neuen Liste CHAJ - Jüdisches Leben an. - - -  http://www.martinengelberg.com/  - - - Geschäftsführender Gesellschafter VCG Vienna Consulting Group GmbH
www.vcg.co.at - - - Vorstandsmitglied Wiener Psychoanalytische Vereinigung www.wpv.at - - - Herausgeber der Zeitschrift NU  www.nunu.at - - - Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Wiener Psychoanalytischen Akademie

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Robert Schindel

Beitrag von Dissident am Mi Sep 21, 2016 6:16 pm

Förderer von Robert Menasse (siehe oben)

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schindel  Robert Schindel wurde 1944 in Bad Hall als Kind jüdischer Kommunisten geboren. Er überlebte nach der Verhaftung seiner Eltern, die sich als elsässische Fremdarbeiter getarnt hatten, um im Auftrag der Exil-KPÖ in Linz eine Widerstandsgruppe aufzubauen, unter dem Namen Robert Soel. Er war im jüdischen Kinderspital in der Wiener Tempelgasse (damals Mohaplgasse) untergebracht. Die jüdische Fürsorgerin Franzi Löw und die jüdische Kinderschwester Mignon Langnas verhinderten seine Deportation in die KZ nach Auschwitz und Theresienstadt. - - - 1961-1967 aktives Mitglied der KPÖ - - - studierte Philosophie und 2 Semester Rechtswissenschaft, engagierte sich in maoistischen Kreisen. Als seine wirkliche Universität bezeichnete er aber das Café Hawelka, in dem er unter anderen H. C. Artmann und Oskar Werner kennenlernte. Er wurde Mitbegründer der ... Studentenbewegung „Kommune Wien“ - - - Seinem Kreis gehörten ... Künstler wie Elfriede Jelinek und das Zwillingspaar Konstantin Kaiser und Leander Kaiser an. - - - 1998-2002 war er Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises, ab 1999 deren Vorsitzender. Robert Schindel ist ein Förderer von Nachwuchsschriftstellern und hält seit 2003 verschiedene Schreibwerkstätten für junge Autoren ab. - - -
Schindel ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Er begründete die erste staatliche Literaturinstitution in Österreich ... und lehrt dort seit 2009 als Universitätslektor am Institut für Sprachkunst der Universität für Angewandte Kunst Wien. - - -

Preise, Auszeichnungen
   1989: Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
   1991: Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien
   1992: Förderpreis des österreichischen Staatspreises für Literatur
   1992: Förderpreis des Marburger Literaturpreises
   1992: Dr. Emil-Domberger-Literaturpreis der B’nai B’rith Européen
   1993: Erich-Fried-Preis
   1995/1996: Stadtschreiber von Klagenfurt
   1997: DAAD-Stipendium in Berlin
   2000: Mörike-Preis der Stadt Fellbach
   2003: Literaturpreis der Stadt Wien
   2005: Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis des DÖW für österreichische antifaschistische Publizistik
   2005: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
   2007: Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth
   2009: Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur
   2013: Johann-Beer-Literaturpreis für Der Kalte
   2014: Heinrich-Mann-Preis

Schindels Mutter: http://www.ravensbrueck.at/die-lagergemeinschaft/portraits/gerti-schindel/ Gerti Schindel, 1913 in der Wiener Leopoldstadt geboren, wuchs mit ihren älteren Brüdern Georg und Erich in einer aus Galizien nach Wien eingewanderten jüdischen Familie auf. Sie ... trat 14-jährig in den Kommunistischen Jugendverband ein. ... Nach einem Aufenthalt in der Sowjetunion wurde sie 1935 in Wien das erste Mal verhaftet und zu 6 Wochen Arrest verurteilt. Ab 1937 lebte sie in Frankreich, zunächst in Paris, wo sie in der österreichischen Organisation der Spanienkämpfer mitarbeitete - - -  um in der „Mädchenarbeit“ der „travail allemand“ mitzumachen. 1943 wurde Gerti Schindel von ihrem Freund René Hajek, ebenfalls österreichischer Kommunist jüdischer Herkunft, schwanger. Im selben Jahr kehrten beide als „elsässische Fremdarbeiter“ unter den Decknamen Suzanne Soel und Pierre Lutz nach Österreich zurück, um in Linz im Auftrag der Exil-KPÖ eine Widerstandsgruppe aufzubauen.
1944 gebar Gerti Schindel in Bad Hall in Oberösterreich ihren Sohn Robert. Nur 5 Monate nach der Geburt ihres Kindes wurden Gerti und René verhaftet und nach Auschwitz deportiert. René Hajek wurde 1945 in Dachau ermordet. Gerti Schindel wurde kurz vor Kriegsende mit 2 anderen im kommunistischen Widerstand aktiven Jüdinnen ins KZ Ravensbrück transportiert, - - -  in einem schwedischen Rot-Kreuz-Transport aus dem Lager - - -  zurückgekehrt nach Wien - - - suchte nach ihrem Sohn und fand ihn – das Kleinkind hatte den Krieg in einem Wiener Kinderheim und bei Zieheltern überstanden. Gerti Schindel heiratete den Spanienkämpfer Georg Nürnberger und arbeitete bis zu ihrer Pensionierung in der Internationalen Abteilung der KPÖ - - - 2008 starb sie im Alter von 95 Jahren - - -

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Andreas Gabalier

Beitrag von Dissident am Do Sep 22, 2016 9:43 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gabalier  Andreas Gabalier (*21.11.1984 bei Friesach, Kärnten) ist ein österr. Sänger der volkstümlichen Musik --- Der französische Familienname stammt von einem Soldaten, der 1796 im Verlauf des Italienfeldzugs von Napoleon in Österreich einmarschierte u. dort blieb --- Gabaliers website: http://www.andreas-gabalier.at/

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gabalier/Diskografie  Den Quellenangaben zufolge hat er in seiner Karriere mehr als 2,2 Mio. Tonträger verkauft. Die erfolgreichste Veröffentlichung ist das 4. Studioalbum Home Sweet Home mit rund 690.000 verkauften Einheiten. In Deutschland zählen Gabaliers Singles I sing a Liad für di u. Amoi seg’ ma uns wieder mit rund 300.000 bzw. 150.000 verkauften Einheiten zu den meistverkauften deutschsprachigen Schlager u. Lieder der volkstümlichen Musik seit 1975 ---
Studioalben: 2009 Da komm’ ich her / 2010 Herzwerk / 2011 Volks-Rock‘n’Roller / 2013 Home Sweet Home / 2015 Mountain Man
Livealben: 2012 Volks-Rock‘n’Roller Live / 2014 Home Sweet Home Live – Olympiahalle München / 2016 Mountain Man – Live aus Berlin

Als Gabalier 2014 beim Großen Preis von Österreich die Österr. Bundeshymne in der bis 2012 gültigen Version mit der Zeile „Heimat bist Du großer Söhne“ ohne die 2012 gesetzlich festgelegte geschlechtergerechte Änderung sang, wurde er unter anderem in einem Brief der Grünen, von der Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) u. der Ex-Frauenministerin Rauch-Kallat (ÖVP) kritisiert. In Medien gab es wochenlange Diskussionen darüber. Gabalier forderte im Zusammenhang damit eine Rückkehr zum alten Text. Im Interview meinte er: „Ich bin sehr für Frauenrechte. Aber dieser Gender-Wahnsinn, der in den letzten Jahren entstanden ist, muss wieder aufhören.“

http://www.oe24.at/musik/schlager/Gabalier-Dieses-Land-geht-den-Bach-runter/245777875 .. Gabalier enthusiasmierte 72.000 Fans in München ---  Gabalier spricht den Terror an: „Es ist bitter, dass man sich Gedanken machen muss, ob man das Haus noch verlassen kann … Es ist eine große Herausforderung, vor der wir stehen …
- - -
Bei Great Balls of Fire fallen die ersten Girls in Ohnmacht. Gabalier singt Bayern, des samma mir. 22.15 Uhr: Der Steirer wird wieder politisch: „Wir haben ein tierisches Problem. Dass das Land politisch den Bach runtergeht, ist kein Geheimnis.“ Aus dem Interview mit "ÖSTERREICH": Sie nahmen beim Konzert auch auf den Terror Bezug. War das vor­bereitet?
Gabalier: Ich finde es einfach traurig, dass man sich heute Gedanken machen muss, wenn man aus dem Haus geht. Das ist eine traurige Zeit! Ob und wie wir das in den Griff kriegen, weiß ich nicht.
ÖSTERREICH: Was meinen Sie mit dem Statement „Das Land geht den Bach ­runter“?
Gabalier: Es ist traurig, dass wir uns über un­sere Sicherheit Gedanken machen müssen! Vom Staat wird das nicht gewährleistet.

http://www.gala.de/stars/news/andreas-gabalier-natuerlich-wird-meine-frau-als-mutter-zu-hause-bleiben_1413331.html --- Gabalier verteidigt in GALA mit Nachdruck sein Frauenbild. "Heute traut sich die Frau schon fast nicht mehr, sich zu freuen, wenn sie sich zu Hause um die Kinder kümmert, weil es so hingestellt wird, als wäre das der größte Fauxpas überhaupt" ---  "Als müsste sich jede Mutter, die sich den Kindern hingibt u. mal auf den Job pfeift, als zweitklassiger Mensch fühlen." --- Die traditionelle Rollenverteilung betrachte er "als etwas Schönes, da ich es selbst auch bei uns so erlebt habe, dass die Mama das mit voller Hingabe gemacht u. genossen hat". Ob eine berufstätige Frau nach der Familiengründung im Job bleibe oder nicht, sei ihr zwar persönlich freigestellt, so Gabalier, bei seiner Freundin stehe das aber nicht zur Diskussion: "Natürlich wird sie als Mutter zu Hause bleiben."

http://www.krone.at/stars-society/gabalier-ich-hab-mit-schwulen-oft-eine-gaudi-krone-interview-story-446986 "Man hat's nicht leicht auf der Welt, wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht." Nach diesem Sager bei der "Amadeus"-Verleihung, wo Conchita Wurst 3 Awards abräumte, muss sich Gabalier viel Kritik gefallen lassen ---

Gabalier: Sicher, wobei ich das mit einem Augenzwinkern gesagt hab'. Ich glaube nämlich, dass Toleranz ganz wichtig ist. Nur merkt man gerade an dieser Diskussion, wo auf mich losgehackt wird, wo ich als "ewig gestrig" u. "hinterwäldlerisch" bezeichnet werde, daß wir weit, weit weg sind von Toleranz. Die Toleranz von den sogen. Toleranzvertretern endet da, wo irgendwer anderer Meinung ist als sie.

"Krone": Aber wie haben Sie den Spruch gemeint? Warum sollte es ein "Manderl, das auf Weiberln steht", schwer haben?
Gabalier: Naja. Homosexualität wird in der Öffentlichkeit schon ein bisschen wild ins Licht gestellt, fast verherrlicht. Nehmen wir das "Life Ball"- Plakat: Die dürfen natürlich ein Wesen plakatieren, das Brüste u. einen Penis hat. Aber die Hirter-Bier-Werbung, wo man eine Frau im Dirndl mit tiefem Dekolleté sieht, die ist sexistisch. Da stimmen einfach die Relationen nicht mehr.

"Krone": Werden Sie nächstes Jahr wieder zum "Amadeus" gehen?
Gabalier: Nein. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war schockiert darüber, wie politisch dieses Event geworden ist!

"Krone": Warum politisch?
Gabalier: Weil da in meinen Augen linksradikale Hetzerei gegen die FPÖ betrieben worden ist. Man kann zu dieser Partei u. zu H.C. stehen, wie man will, aber was dort passiert ist, im Namen eines nationalen Musikpreises, das war nicht okay (Anm.: Der Rapper Nazar, der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einen "Hurensohn" genannt hatte, dankte in seiner Rede dafür, daß man in Österreich seine Meinung über einen Zahntechniker sagen dürfe, u. sprach von "kleinen Hurenkindern" in der Politik).
- - -  (Thema Bundeshymne:)
Gabalier: --- Und hat man das Land gefragt? Nein, man redet einfach alles, was einmal gut war, krampfhaft schlecht. Und da bin ich in einer Position, daß ich ein bisschen Gegenwind machen kann.

"Krone": Ihr "Gegenwind" bläst auch berufstätigen Frauen ins Gesicht - Sie wollen, dass Mütter länger zu Hause bleiben.
Gabalier: Das stammt aus einem 2 Jahre alten Interview in einem deutschen Friseurblattl. Ich finde, Frauen sollen sich aussuchen, ob sie arbeiten oder bei ihren Kindern bleiben. Aber auf die, die sich für Letzteres entscheiden, u. vielleicht auch gerne kochen u. Wäsche waschen, auf die sollte niemand herabschauen.

Leserkommentare: "Gabalier das Vorbild für alle normalen Österreicher. Ich kann jeden seiner Sätze unterschreiben. Bravo Andi!"

"Hätten nur unsere Politiker die selben Eier in der Hose wie Andreas G. Gehör ich als heterosexueller, männlicher Österreicher zu einer Randgruppe nur weil ich diesen Hipe von Toleranz nicht so übertrieben praktiziere?"

"Ein Mann mit Rückgrat! Wenn nur alles Österreicher so wären, dann hätte die Politik keine Chance uns für dumm zu verkaufen! Heimat bist Du großer Söhne!!!!!"

"Mir gefällt zwar seine Musik nicht, aber seine Einstellung ist super. Weiter so"

http://doedr.forumieren.net/t23p25-bundesprasident-der-dodr#1730
Andreas Gabalier zum Präsidenten aller Moslems in DöDR:

Dear Mr. President !
Nachdem für Sie "der Tag in unserem Land noch kommen wird, an dem wir ALLE Frauen bitten werden müssen ein Kopftuch zu tragen, aus Solidarität anderen Kulturen gegenüber denen es die "Religion vorschreibt", habe ich mir heute schon einmal eines aus Solidarität unseren Frauen gegenüber aufgesetzt!
In weiser Voraussicht auf das noch folgende Alkoholverbot aus Solidarität jenen Religionen gegenüber in denen man keinen Alkohol trinkt, habe ich heute schon einmal damit begonnen mein Verdauungsschnapserl nach meinem geliebten Schweinsbraten gegen ein Stamperl steirisches Kernöl zu ersetzen!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr VolksRock'n'Roller

http://diepresse.com/home/kultur/popco/4765994/Gabalier_Wir-leben-in-einer-genderverseuchten-Zeit  "Wir leben in einer genderverseuchten Zeit" ..  "Gewisse Dinge von früher waren nicht immer nur schlecht." Er hoffe, "daß es noch ein Grundbedürfnis für Frauen ist, sich ein bissel um die kleinen Kinder zu kümmern, die ersten Schritte mit ihnen zu gehen, im ersten, auch zweiten Jahr, sofern es finanziell u. familientechnisch möglich ist." ... Auf die Frage ob er etwas gegen Homosexuelle habe, antwortete er: "Überhaupt gar nicht. Ich kenne sogar 3 schwule Pärchen, 2 beim Fernsehen, eins privat. Ich finde nur, dass man diese Sexualität nicht ganz so breit in der Öffentlichkeit austreten muss. Aus Respekt unseren kleinen Kindern gegenüber. Die sollten sich doch ihr eigenes Bild von Sexualität machen, wenn sie alt genug sind. Und nicht unbedingt auf dem Weg in den Kindergarten die Pudelnackerten auf den großen Plakatwänden sehen." ---

https://www.merkur.de/kultur/andreas-gabalier-schwul-feind-merkur-interview-5183593.html ..  "Die Toleranz reicht nur so weit, bis irgendjemand anderer Meinung ist."
Ist der Album-Song „A Meinung haben“ Ihre Antwort auf die Kritiker? - "Genau. Er soll ein bisschen Anstoß sein, für jene, die den ganzen Tag von Toleranz reden u. eigentlich nur Heuchelei betreiben. Und er soll auch all jene bestärken, die wirklich hinter dem stehen, was sie sagen."

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Zuletzt von Dissident am Do Jul 06, 2017 2:50 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Anton Pelinka / Niko Pelinka

Beitrag von Dissident am Do Sep 22, 2016 1:55 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Pelinka  Anton Pelinka (* 1941) ist Jurist und Politikwissenschaftler - - - 1994-1997 war er in der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, überdies war er an der Gründung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien beteiligt. - - - Bis 2012 Vorsitzender im Ustinov Institut, das Vorurteilsforschung betreibt. Weiterhin wurde er u.a. Mitglied in folgenden Beiräten: Jahrbuch für Islamophobieforschung, .... - - -
Beiratsmitglied von Austrian Gay Professionals (Netzwerk schwuler Unternehmer, Fach- und Führungskräfte in Österreich) - - - Experte für Rechtsextremismus (u. a. Autor in den DÖW-Sammelbänden Rechtsextremismus in Österreich nach 1945 und Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus sowie im Handbuch deutscher Rechtsextremismus) und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. - - -
Er ist ein Bruder des Journalisten Peter Pelinka, ehemals Chefredakteur der Nachrichtenmagazine News und Format, und Onkel von Niko Pelinka. - - -
Zu seinen akademischen Schülern gehören u. a. Clemens Heni, Andreas Maislinger, Gerhard Mangott und Hubert Sickinger. - - -

https://www.unzensuriert.at/content/0010360-Politikwissenschafter-Pelinka-denunziert-EU-Kritiker-als-Extremisten
Politikwissenschafter Pelinka denunziert EU-Kritiker als Extremisten
Ein propagandistisches Machwerk hat der SPÖ-nahe Politikwissenschafter Anton Pelinka wieder einmal für den Staatsrundfunk ORF abgeliefert.
Unter dem Titel „Die unheilige Allianz“ durfte der linke Wissenschafter auf ORF Science seine Anwürfe gegen die Gruppe der EU-Kritiker loslassen.
Pelinka nutzte dies und legte gegen alle los, die nicht ohne Wenn und Aber die Europäische Union und den Euro unterstützen.
- - -
Damit hat der linke Politikwissenschafter ein neues Feindbild erschaffen. Nachdem ihm die traditionellen Rechten offensichtlich als Angriffsfläche für seinen berufsmäßig betriebenen Antifaschismus nicht mehr genügen, erschafft er neue Extremisten, gegen die er für die Mächtigen argumentieren kann. Dies alles darf er 2012/2013 als "Fellow" am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien betreiben. Finanziert wird dies zu einem großen Teil von den Steuerzahlern, auch von jenen, die der Wissenschafter in den Extremistentopf wirft.
Zitat Ende.

Aus dem Buch "Haider, Schatten über Europa": S. 249: A. Pelinka wird Mai 2000 für die Aussage verurteilt, Jörg Haider habe "in seiner Karriere immer wieder Aussagen gemacht, die als Verharmlosung des Nationalsozialismus zu werten sind" ---

Natürlich ist es reiner Zufall, hohe Qualifikation und harte Arbeit, daß Leute wie Pelinkas Neffe gut bezahlte Posten in der DöDR einnehmen können:
https://de.wikipedia.org/wiki/Niko_Pelinka Niko Pelinka (*1986) ist Sohn des Journalisten Peter Pelinka und Neffe des Politikwissenschaftlers Anton Pelinka. - - -
als innenpolitischer Volontär beim „Standard“ tätig. 2006 wurde er parlamentarischer Mitarbeiter von Andreas Schieder, 2007 Pressesprecher von Unterrichtsministerin Claudia Schmied. 2007/08 absolvierte er berufsbegleitend den postgradualen Universitätslehrgang Politische Kommunikation an der Donau-"Universität" Krems. 2010-2011 Lobbyist und Mitarbeiter der Abteilung Public Affairs für die ÖBB tätig. April 2010 wurde er ORF-Stiftungsrat und ersetzte zugleich Karl Krammer als Leiter des sogenannten SPÖ-„Freundeskreises“ (der größten „Fraktion“ im Stiftungsrat). - - -
2011 wurde bekannt, dass ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz Pelinka per 1.1.2012 als seinen neuen Büroleiter bestellen möchte. - - -
Seit März 2012 ist Pelinka als 2. Geschäftsführer der in Wien ansässigen Medien-Holding Kobza Media tätig. - - -
In der ORF-Satiresendung "Wir Staatskünstler" wurde Niko Pelinkas angeblich großer Einfluss auf die Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks parodiert, Pelinka wurde dabei von Nicholas Ofczarek verkörpert. 2012 veröffentlichte Elfriede Jelinek den Text "Der kleine Niko", in dem sie scharfe Kritik an der Bestellung Niko Pelinkas zum ORF-Büroleiter sowie am „Karrieremodell der SPÖ“ übte und das Ende der Sozialdemokratie gekommen sah. - - -

https://www.unzensuriert.at/content/006459-SP-G-nstling-Niko-Pelinka-wird-ORF-Politkommissar  SPÖ-Günstling Niko Pelinka wird ORF-Politkommissar
1 Tag vor Weihnachten wurde ein neuer Akt der Berlusconisierung der österreichischen Medienlandschaft gesetzt. Hauptakteure dabei sind der von der SPÖ gestellte Generaldirektor der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ORF und sein zukünftiger Büroleiter Niko Pelinka, bisher Fraktionsführer der SPÖ im ORF-Stiftungsrat. Bereits rund um die Neubestellung von Alexander Wrabetz im August 2011 waren Gerüchte laut geworden, dass der Preis für die Unterstützung seiner Person ein Posten für einen hochrangigen SPÖ-Funktionär in seinem Umfeld sei. Seit dem 23.12.2011 ist klar, dass Niko Pelinka diese Position einnehmen wird. - - -
Alexander Wrabetz hat ORF-Schicksal ausschließlich in SPÖ-Hände gelegt
Langjährige Beobachter des ORF wundert die Entscheidung von Generaldirektor Wrabetz keineswegs. Wie für kaum einen anderen Manager in diesem Lande gilt für den ORF-General der Spruch “Ohne Partei bin ich nichts.“ Bereits in der Studienzeit engagierte sich Wrabetz im Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ) und in der Jungen SPÖ. Damals begann auch sein Weggefährtentum mit Werner Faymann, Josef Cap und anderen Jusos. 1984 wurde er durch die SPÖ in die Girozentrale und Bank der Österreichischen Sparkassen AG gelobt, und dann machte er auf einem SPÖ-Ticket „Karriere“ in der ÖIAG. Ab 1995 war er SPÖ-Kurator im ORF. Es folgte die proporzmäßige Bestellung zum Kaufmännischen Direktor und ab 2006 zum Generaldirektor. Ähnlich wie jetzt bei der Person Pelinka, musste Wrabetz damals als politische „Morgengabe“ dem grünen Stiftungsrat Pius Strobl eine Position verschaffen, der wurde seinerzeit Kommunikationschef, bis er über eine Abhöraktion stolperte.
Pelinka ist ausschließlicher SPÖ-Politkommissar
Mit Niko Pelinka wurde nunmehr wiederum ein SPÖ-Politkommissar in den ORF geholt. Bisher war der Sohn des ehemaligen AZ-Chefredakteurs und nunmehrigen NEWS-Chefs Peter Pelinka ausschließlich in Politfunktionen tätig. Als Pressesprecher von SPÖ Unterrichtsministerin Claudia Schmied und SPÖ-Aufpasser in der ÖBB-Kommunikation diente er bisher immer nur einem Herrn, der eigenen Partei SPÖ. Pelinka darf zukünftig zwar (noch) nicht den verräterischen Titel Generalsekretär, wie etwa vor Jahren seine Parteifreunde Heinrich Keller oder Andreas Rudas tragen. Er wird als Büroleiter und damit Kabinettschef des ORF-Generaldirektors aber de facto diese Funktion innehaben. Keller und Rudas „qualifizierten“ sich mit ihrer seinerzeitigen Tätigkeit dann für das Management in der SPÖ-Parteizentrale als Zentralsekretär bzw. Bundesgeschäftsführer.

Sogar linke Journalisten üben Kritik an ORF-Personalpolitik
Die Bestellung von Niko Pelinka hat jedenfalls in der österreichischen Medienpolitik für weitgehendes Kopfschütteln gesorgt. Der freiheitliche Mediensprecher Generalsekretär Harald Vilimsky bringt es auf den Punkt: „Der personalpolitische Würgegriff, in den die SPÖ den ORF nimmt, ist an Dreistheit kaum mehr zu überbieten. Damit fügt die SPÖ dem ORF einen weiteren schweren Schaden zu. Offenbar verwechselt die SPÖ den ORF mit einer Dependance der Löwelstraße.“Auch Koalitionspartner ÖVP ist verstört: „Diese Personalentscheidung von Wrabetz ist eine beispiellose Unverfrorenheit. Er raubt damit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkunternehmen ORF den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Ein Schlag ins Gesicht der Gebührenzahler und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens.“ Es kommt aber auch Kritik aus einer Ecke, aus der man dies nicht erwartet hätte. Der ORF-Redakteursrat reagierte folgendermaßen: „Niko Pelinkas bisherige Tätigkeit als SPÖ-Vertreter im Stiftungsrat war kaum durch die im ORF-Gesetz geforderte Qualifikation, dafür aber immer wieder durch das Image des unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks schädigende Verhalten gekennzeichnet" - sprach der linke Redakteursratsvorsitzende Fritz Wendl, ein Genosse der Pelinkas.

http://www.krone.at/oesterreich/versorgungsjobs-mit-topgagen-fuer-koalitionsguenstlinge-grosse-oebb-karriere-story-206105 --- Versorgungsjobs mit Topgagen für Koalitionsgünstlinge --- Nikolaus Pelinka, ehemals Pressesprecher von Bildungsministerin Claudia Schmied, kurz nach Ostern von der SPÖ in den einflussreichen ORF- Stiftungsrat berufen worden. Aus rechtlichen Unvereinbarkeitsgründen hat der 23-Jährige daraufhin seine Funktion als Regierungsmitarbeiter aufgeben müssen. Allerdings hat die Jobsuche für ihn sofort eingesetzt. Mit Erfolg: Pelinka bekommt einen Vertrag in der Abteilung "Public Affairs" bei den ÖBB. Dort soll er dem Vernehmen nach für politische Kontakte zuständig sein. Monatsgehalt: rund 6.000 €.

Übersicht-Liste aller bisher von Dissident eingestellten Beiträge zu "Menschen & Personalien" --- alphabetisch und zum direkt anklicken:
http://doedr.forumieren.net/t11-menschen-und-personalien#11


Zuletzt von Dissident am Mo Sep 04, 2017 2:34 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Uwe Sailer

Beitrag von Dissident am Do Sep 22, 2016 5:21 pm

http://doedr.forumieren.net/t197-salzburger-thiazi-prozess#1496 --- Anmerkung Dissident nach meinem ersten Verhandlungstag:
War zu erwarten, daß der Uwe Sailer als Zuschauer im Saal sitzen wird. Weniger erwartet habe ich, daß sich eine Dame von den Geschworenen mit ihm in der Mittagspause über das laufende Verfahren unterhält (lt. ihrer Aussage "ein privates Gespräch") Jetzt frag ich mich schon, wie die Auswahl der Geschworenen vor sich geht u. ob die beiden sich schon länger kennen u. es so Zufälle gibt, daß der Linzer Uwe Sailer hier in Salzburg eine Bekannte getroffen hat oder es ein spontaner Meinungsaustausch vor lauter gegenseitiger Anziehungskraft war ... No

https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Sailer  Uwe Sailer (*1956) trat 1976 in den Polizeidienst ein. 1983 Dienstprüfung zum Kriminalbeamten. 2003 wurde er zum 1. Sachverständigen für Datenforensik ---  Sailer, der sich als Antifaschist bezeichnet, versucht, mit Strafanzeigen gegen die Neonazi-Szene vorzugehen. 2013 gewann er einen Prozess gegen den Rechtsextremisten Ludwig Reinthaler. Reinthaler, der zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, hatte behauptet, Sailer habe im Prozess gegen den BFJ Beweise gefälscht u. Amtsmissbrauch begangen ---

FPÖ-Chef Strache erhob 2009 im Nationalrat den Vorwurf, die FPÖ werde von den Grünen bespitzelt. Vor allem der Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger habe dies mit Hilfe von Beamten des Innenministeriums getan. Es gebe ein entsprechendes Netzwerk im Innenministerium, das für die Grünen arbeite. Uwe Sailer habe im Auftrag Öllingers FPÖ-Politiker bespitzelt. Das Ziel dieser Aktivitäten sei es, eine „Mitte-rechts-Mehrheit“ in Österreich zu verhindern. Strache sprach in diesem Zusammenhang vom „größten Spitzelskandal in der 2. Republik“.

2009 wurde im Nationalrat ein U-Ausschuss zu dieser Causa konstituiert. Sailer wurde in der Folge am 20.7.2009 vom Dienst als Kriminalbeamter suspendiert. Sept. 2009 beschloss der Immunitätsausschuss des Parlaments die Auslieferung von Öllinger wg. Verdachts des Amtsmissbrauchs u. der Verletzung des Amtsgeheim-
nisses. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelte gegen ihn u. gegen Sailer. Dez. 2009 begehrte der Immunitätsausschuss erneut die Aufhebung der Immunität Öllingers, nun wegen Verdachts der falschen Beweisaussage. Im selben Monat beendete der U-Ausschuss vorzeitig seine Arbeit, dies ohne gemeinsamen Abschluss-
bericht. 2011 wurden die Ermittlungen gegen Sailer u. Öllinger in allen Punkten (Amtsmissbrauch, Verletzung des Amtsgeheimnisses, falsche Beweisaussage) eingestellt

http://derstandard.at/1363708976995/Beruf-Polizist-Berufung-Antifaschist-Uwe-Sailer .. Dabei hätte er einst als gelernter Tischler den Betrieb des Onkels übernehmen sollen .. "Mein Vater wollte kein Kanonenfutter für Hitler sein, die Oma wurde von den Nazis in den Suizid getrieben", sagt er ..
Leserkommentar: "Die Welt braucht nicht noch mehr Profilneurotiker mit geschützten Arbeitsplätzen. Er ist so ein toller Polizist daß er nicht einmal mehr die Dienst-Glock haben darf. Dafür schneits bei ihm regelmäßig wenn er mit seinen "jungs" Party macht." --- "wenn schon uwe..... dann seiler uwe! .."
dm+  24. April 2013, 01:38:05 "Am Ende des Tages ist Sailer doch nur ein typischer österr. Beamter. Bei beiden Vorgängen, der Email-Aktion mit Königshofer u. der Honeytrap auf Sailers Webspace, war mithin das Langwierigste dem phantasielosen Beamten die jeweiligen Techniken zu erklären... m( --- Sailer hat bei der Honeytrap keinen Finger gerührt, er hat mir lediglich die Zugangsdaten seines Webspace zur Verfügung gestellt. Und als es ihm mit Neubauer zu heiß wurde, hat er um Abbruch gewinselt. So schaut Euer "Held" aus."

http://doedr.forumieren.net/t11-menschen-und-personalien#351 .. Daneben hatte Öllinger auf der rechtsextr. Website alpen-donau.info Texte gefunden, deren Ursprung er bei Vertretern der FPÖ vermutete. Um seinen Verdacht zu erhärten nahm er Kontakt mit dem Polizisten u. Datenforensiker Uwe Sailer auf, der ihm von Gunther Trübswasser (Grüne-Oberösterreich) empfohlen worden war. Im Zuge des sogen. Spitzel-U-Ausschusses wurde ihm von Seiten der FPÖ vorgeworfen, einen Polizisten zum Amtsmissbrauch angestiftet zu haben. Öllinger sagte dazu, er habe Sailer als Datenforensiker u. Experten für die rechtsextr. Szene kennengelernt u. weder gewusst, daß er Polizist ist, noch ihn jemals zum Amtsmissbrauch angestiftet. Sailer selbst sagte im Untersuchungsausschuss aus, er habe Öllinger nach der Kontaktaufnahme darauf hingewiesen, daß er Polizist ist. Von FPÖ u. ÖVP wurde Öllinger daraufhin vorgeworfen, vor dem U-Ausschuss die Unwahrheit gesagt zu haben. Die FPÖ brachte eine Anzeige wg. falscher Zeugenaussage ein, woraufhin seine parlament. Immunität 2009 mit den Stimmen aller Parlamentsparteien, auch der Grünen, aufgehoben wurde, um Untersuchung zu ermöglichen. Das Verfahren wurde 2011 von der Wirtschafts- u. Korruptionsstaatsanwaltschaft eingestellt, weil es kein strafrechtsrelevantes Fehlverhalten gegeben hat. Das Verfahren gegen Sailer, nach Anzeige der FPÖ, wurde, wie auch eine Reihe weiterer die der FPÖ-Mandatar Werner Neubauer bis 2011 gegen ihn angestrengt hatte, ebenfalls eingestellt. Ungeklärt ist, wie der private E-Mail-Verkehr zwischen Öllinger u. Sailer 2009 zu den Betreibern der Website Unzensuriert.at gelangte, wo er im Zuge der Auseinandersetzung um die Mitarbeiter Grafs - sein Büroleiter Walter Asperl ist auch Betreiber der Site - veröffentlicht wurde.
- - - -
http://www.stopptdierechten.at/2016/09/22/wels-politrabauke-von-wiederbetaetigung-freigesprochen/ Wels: Politrabauke von Wiederbetätigung freigesprochen ---  Ein Prozessbericht von Uwe Sailer --- Als Zeuge war der Anzeigeerstatter – ein Tiroler Medienbeobachter – geladen --- Nach Mittagspause u. Beratung stimmten die Geschworenen mit 1:7 für Freispruch.
- - -
http://www.stopptdierechten.at/2016/07/18/uwe-sailer-braucht-unterstutzung/ --- 2009 erfolgte ein dramatischer Einschnitt im Leben von Sailer. Damals versuchte die FPÖ, ihn gemeinsam mit ... Öllinger als Teil einer staatl. Verschwörung („Spitzelskandal“) gegen die FPÖ darzustellen. Sailer wurde ... einvernommen, v. Dienst suspendiert, mit Disziplinarverfahren belegt u. so wie Öllinger ... wegen zahlreicher .... Delikte (Amtsmissbrauch, Verletzung Amtsgeheimnis, falsche Beweisaussage usw.) angezeigt ---  Jetzt wurden fast alle Verfahren eingestellt ---

websites von Uwe Sailer: http://www.dahamist.at/index.php/2016/08/31/der-digitale-spurenjaeger/   und  http://www.datenforensik.at/ u. https://twitter.com/DerDahamist
- - -
http://mokant.at/1504-sailer-verfassungsschutz-rechtsextremismus-teil1/  --- Im Rahmen seiner Arbeit beschäftigte sich Sailer intensiv mit rechtsextr. Websiten --- Im Interview mit mokant.at spricht er über seine Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f. Verfassungsschutz u. Terrorismusbekämpfung: „Das sind Leute, die nach dem Wind arbeiten u. der Wind kommt von Schwarz u. Blau“, lautet sein Urteil über die Beamten, die im Bereich Rechtsextremismus tätig sind. Namen möchte er dabei keine nennen --- mokant.at: Ist ihre Angst denn berechtigt?  Sailer: Natürlich, wenn dann die Hools beginnen als SA aufzumarschieren, dann haben wir ein totales Problem  ....
Sailer: Ich kann jetzt keine Namen nennen. Aber zum Beispiel ist Gert Polli damals Chef des BVT geworden u. war es dann noch bis 2007. Er kam nicht aus dem Innenministerium, sondern vom Heeresnachrichtendient. Warum wurde gerade er zum Chef des BVT?
- - - mokant.at: Welchen Hintergrund/welche Ausbildung haben die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes eigentlich?
Sailer: Das sind alles ausgebildete Polizisten. Diejenigen, die im Rechtsextremismus oder in der Terrorismusbekämpfung tätig sind, sind Polizisten, die ursprünglich auf der Straße in Uniform gegangen sind. Sie haben keine wissenschaftl. fundierte Ausbildung, die ich in gewissen Bereichen haben muss. Im Rechtsextremismus gibt es keinen einzigen, der sich wirklich mit der Geschichte beschäftigt hat, mit der Nachkriegsgeschichte oder der KZ Geschichte. Die arbeiten die Sache ab, ohne Inhalt, ohne Kenntnis, denen ist das ziemlich wurscht, ob das ein Kriegsverbrecher war oder so. Sie haben kein Wissen, Null ---
- - - mokant.at: Wenn Sie sagen der Auftrag kommt von oben. Was meinen Sie genau mit „oben“?
Sailer: Selbstständig wird ein Verfassungsschutzbeamter nie etwas aufgreifen ---
mokant.at: Heißt das auch, daß vom Innenministerium direkt eine Weisung kommt den Fokus etwa auf Islamisten oder auf Tierschützer zu legen?
Sailer: Natürlich. Da kommt eine direkte Weisung. Der Beamte ist weisungsgebunden --- Die österr. Neonazis sind nicht viele, ich schätze sie auf nicht mehr als 100. Man kennt die Leute, man muss sie nur aufsuchen, man muss nur die ganz normalen Mittel von kriminalpolizeilichen Arbeit, techn. Observation oder personenbezogener Observation einsetzen u. man hat sie in 6 Monaten. Wollte man aber nicht. Ich hab die Infos weitergesammelt. Dann ist Karl Öllinger bedroht worden, wir haben darüber korrespondiert. Diese Korrespondenzen wurden uns entfremdet u. die FPÖ hat den größten Spitzelskandal daraus gemacht. Damit bin ich an die Öffentlichkeit gezerrt worden
- - - mokant.at: Haben Sie in Bezug auf die Alpen-Donau.info für den Verfassungsschutz gearbeitet?
Sailer: Ich habe nie für den Verfassungsschutz gearbeitet, ich habe sie immer nur unterstützt. Ich war im techn. Bereich der Assistenzdienstleiser u. hatte einen wirklich tiefen Einblick bei der Alpen-Donau.info. Ich war im Forum drinnen, hab mich angemeldet, wurde sofort aufgenommen. Ich wusste, wo ich den Knopf drücken muss, damit ich in diese Kreise aufgenommen werde --- Wenn ich eine neonazistische Seite sehe, die z.B gegen das Verbotsgesetz verstößt oder die mit Verhetzung zu tun hat, zeige ich das an die zuständige Staatsanwaltschaft an.
--- mokant.at: Also direkt an die Staatsanwaltschaft, nicht an das BVT?
Sailer: Direkt an die Staatsanwaltschaft, sie gibt dem Akt eine Zahl, dann geht es an den Verfassungsschutz u. der hat die Aufgabe für die Staatsanwaltschaft zu ermitteln. Da können sie nicht viel machen, sie könnten es liegen lassen, aber es kann nicht unter den Tisch gekehrt werden.
--- mokant.at: Erstellt der Verfassungsschutz von sich aus keine Anzeige?
Sailer: Er wäre verpflichtet dazu. Wenn im Zuge der Ermittlungen oder Aufträgen die er hat, etwas erkennt, ist er nach dem Offizialprinzip verpflichtet die Sache anzuzeigen
- - -
http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=3113:versucht-uwe-sailer-nun-die-flucht-nach-vorne-anzutreten .. Hallo Herr Reder!
Vielen herzlichen Dank nochmals für Ihre beiden sehr gelungenen Artikeln (Sailer/Salmhofer, Teil 1 und Teil 2)
Inzwischen habe ich auch mit Uwe Sailer's Vorgesetzten Hr. Oberst Lindner Kontakt aufgenommen u. über diesen Hr. SAILER zu einer öffentl. Stellungnahme aufgefordert. Von der Gegenseite incl. BM.I herrscht bisweilen aber noch absolutes Schweigen. Zur "anderen" Unwahrheit des Hr. Sailer noch etwas:
Ich wurde nicht wegen meines "psychischen Gesundheitszustandes" von Hr. OI Sch. u. Walter H. (LVT, Soko Rex, Alpen-Donau.Info) einvernommen sondern - auf meine persönliche Anregung hin - weil ich im Zuge meiner öffentlichen Berichterstattungen im Internet immer wieder von anonymen Usern Beschimpfungen u. Androhungen erhalten hatte im Laufe meiner Recherchen, speziell nun zum Fall Königshofer (E-Mailfalle, Honeypot, Alpen-Donau.Info, LG-Gerichtsurteil) . Zu einem dieser anonymen User (ein "Werner PECHLOFF"), zu dem ich vom LVT einvernommen wurde, gab es am 28.5.2013 auch eine parlamentarische Anfrage. Hier die Links dazu (die Antwort der Frau Ministerin war leider nicht zufriedenstellend):  Anfrage: parlament.gv.at/.../... Anfragebeantwortung Johanna Mikl-Leitner: parlament.gv.at/.../...
MfG Salmhofer ("Erdbeeramazone")
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http://www.dahamist.at/index.php/2017/01/17/mitteilung-gemaess-paragraph-8a-abs-5-medieng/ --- Mitteilung gemäß § 8a Abs 5 MedienG
Wegen eines angeblich von Uwe Sailer auf der unter http://www.dahamist.at/ erreichbaren Website unter anderem am 24.11.2016 mit der Überschrift „Norbert G. Hofer vor Scheidung?“ veröffentlichten Beitrags hat Ing. Norbert Hofer gegen Uwe Sailer beim Landesgericht Linz einen Antrag auf Zuerkennung einer Entschädigung gemäß § 7 Abs 1 MedienG eingebracht. Ein gerichtliches Verfahren ist daher anhängig.“

https://www.facebook.com/marie.salmhofer.1?hc_ref=SEARCH&fref=nf --- meine beiden politischen Verfolger u. Anzeiger, U. S. Wackelblume / Dahamist u. an D. M. Deltamikplus / Twitter --- Uwe Sailer aus Linz u. Dietmar Mühlböck aus Telfs http://doedr.forumieren.net/t11p125-menschen-und-personalien#1320 ---

http://www.dahamist.at/index.php/2017/02/19/uwe-sailer-braucht-eure-unterstuetzung/ --- entstanden für Sailer hohe Kosten (Anwalt, Gerichtskosten etc.) --- Verfahrenskosten, die sich bereits jetzt schon mit mehr als € 10.000.- zu Buche schlagen, so gering wie möglich zu halten. Das Gericht sieht zwar eine Chance in der Verfahrensabwicklung für den Beklagten, das Verfahrensrisiko selber bleibt aber dennoch sehr hoch ---

https://www.facebook.com/marie.salmhofer.1/posts/714648198694753 --- Warum war die övp-schwarze Innenministerin Maria Fekter zu feig (war's überhaupt Feigheit?), bei eigens eingebrachter parlament. Anfrage am 17.3.2011 eine ordentliche Antwort zu leisten, um böse Gerüchte zu entkräften, Aufklärung zu betreiben, um schleunigst den wahren Namen des anonymen "Tirol 1809" zu nennen? War es Kalkül u. politische Berechnung, daß Fekter u. das övp-schwarz besetzte Innenministerium zur Aufklärung in der "E-Mailfalle für Königshofer" bis heute so gut wie Nichts beitragen wollten?
Der Verdacht liegt mehr als nahe. Warum hat das övp-schwarze Innenministerium beim Cyber-Angriff auf den blauen Nationalratsabgeordneten Königshofer durch den anonymen "Tirol 1809" sich feig hinter der sogen. "Amtsverschwiegenheit" u. dem "Datenschutz" versteckt?  >> Fekter zu den Fragen 1, 4, 5 u. 6:
"Aus Gründen der Amtsverschwiegenheit u. des Datenschutzes muss von einer personenbezogenen Beantwortung Abstand genommen werden."
https://www.parlament.gv.at/…/…/AB/AB_07898/fname_220986.pdf
Cyber-Angriff auf den Österr. Parlamentarismus: Was begründet beim Cyber-Angriff auf den Österr. Parlamentarismus, jenen durch den anonymen "Tirol 1809", der Computer unterwanderte u. zerstörte (siehe PC von Neubauer Werner, FPÖ-Nationalratsabgeordneter) u. virenverseuchte Attachements schickte, die Geheimhaltung, den Schutz u. die Verschwiegenheit mehr als Aufklärung, Klarstellung u. Einleitung von Ermittlungen gegen jenen Cyber-Attentäter?
>>> Die Fragen an Fekter lauteten:
1. Ist es richtig, daß hinter der Mailadresse 1809.tirol@gmail.com ihr Mitarbeiter Uwe Sailer steht?
4. Liegen Ihnen Informationen darüber vor, ob Uwe Sailer den manipulierten Zeitungsartikel selbst an Alpen-Donau.Info gesandt hat?
5. Hatte Uwe Sailer den dienstlichen Auftrag mittels eigener Mailadresse Kontakt zu Abgeordneten zu suchen?
6. Wenn ja, von wem?
https://www.parlament.gv.at/…/XX…/J/J_07979/fname_209573.pdf - Am 10.2.2012 erst stellte sich während der Hauptverhandlung am Landesgericht Innsbruck heraus, wer tatsächlich dieser "Tirol 1809" gewesen sein soll (wenn es denn wahr ist). Bis dahin fitzelten u. kritzelten die Falter- u. Standard-Journalisten etwas von "Uwe Sailer hat dem Nationalratsabgeordneten ein gezinktes Mail gesendet" u. eine "geniale" E-Mailfalle gestellt. Uwe Sailer soll nun aber gar nicht der "Held", der "Tirol 1809" gewesen sein, denn, skurril: In der Hauptverhandlung 24 Hv wurde dem Richter Mag. Peter Friedrich ein Zettel hingeschoben, von Uwe Sailer. Auf diesem geheimnisvollen Zettel stand der Name des wahren (?) "Tirol 1809", nämlich der Name "Dietmar Mühlböck". Steht so schwarz auf weiß in der Verhandlungsmitschrift. Also jener Mühlböck, der mir seit 2010 wegen Logenmord-Jörg-Haider-Buch auf den Fersen ist, offenbar aus dem niedrigen Instinkt der Rache heraus, weil ich mich voll u. ganz für die Aufklärung im Fall Haider einsetze. Offenbar hat man den "politischen Unfall" eines "Nazi in Österreich" gefälligst als "Unfall" stehen zu lassen? Die rot-schwarz-besetzten Ministerien, u. das BVT auch, haben genug Eingaben zu meinem Verfolger / Mobber "Mühlböck" erhalten, offenbar sind diese Eingaben aber alle im Mistkübel verschwunden, aus Berechnung u. politischem Kalkül nehme ich an, was sonst?

Warum also schauen Justiz u. Innenministerium bis heute tatenlos zu, wie der Ex-Nationalratsabgeordnete immer weiter von den linken linkslinken Medien verleumdet wird (2013 durch den Kurier, dieser wurde beim ÖPR eines Besseren belehrt u. nun erneut 2016 durch den Standard)? Warum werden sämtliche bzw. a l l l e (!) Verleumdungs-Anzeigen von DDr. Königshofer gegen seine "virtuellen Fallensteller" immer wieder sang u. klanglos eingestellt u. warum hat das övp-schwarze Innenministerium schon damals tatenlos zugesehen, wie Wiener u. Tiroler Justiz gemeinsam den blauen Nationalratsabgeordneten ins Messer laufen haben lassen in der Causa "E-Mailfalle" mit Verurteilung "Übler Nachrede"?
Ja, und wo ist eigentlich der HC Strache bei der ganzen Sache? Warum reagiert er nicht? Warum tut er nichts? Warum lässt er sich diese fpö-schädlichen Vorgehensweisen seiner politischen Mitbewerber bis hin zum "Tirol 1809" überhaupt gefallen? Steht er mehr auf Seiten der zudeckenden Regierung? Und nicht auf Seiten der "Tirol 1809 - Opfer", zu denen ich spätestens dann auch gehöre, sofern dieser "Tirol 1809" derselbe Mühlböck war, der mir auf den Fersen ist? WANN wird das Ministerium die Aussage des Uwe Sailer endlich mal bestätigen, daß derselbe Mühlböck auch dieser "Tirol 1809" war?
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https://www.facebook.com/marie.salmhofer.1?hc_ref=SEARCH&fref=nf --- WAS FÜR EIN VOLLHONK! Eigentlich isser ja nur zum Auslachen, doch man sollte sich schon auch einmal überlegen, wie weitreichend u. politisch protegiert von Leuten wie dem NR-Abg. Karl Öllinger der dumme Mensch sein Unwesen ungestraft treibt. Uwe Sailer als Domaininhaber von "dahamist.at", somit voll verantwortlich für sämtliche auf der Seite veröffentlichte Inhalte, schreibt als Kommentar/Reaktion auf 2 Kommentare vom 5.7.2016 eines gewissen "Manfred Unwichtig" am 12.7.2016 ein saudummes Pamphlet. So weit, so gut. Spannend dabei ist: er veröffentlicht in seinem Pamphlet sowohl eMail-Adresse des Kommentators "Manfred Unwichtig" als auch dessen IP-Adresse, u. das trotz des Hinweises "Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht." im Formular! Dazu wird MEIN Name genannt, obwohl ich nicht das Geringste mit dem Kommentar zu tun habe.

[Manfred unwichtig; unwichtig@gmail.com; IP 89.144.208.149 Herbert Böhsz aus Wien]

Nun ja. Einmal ganz abgesehen davon, daß ich seit dem Jahre 2000 kein Kunde mehr von A1/mobilkom bin, u. zum Zeitpunkt des Kommentares von "Manfred Unwichtig" nachweislich weit weg von Klagenfurt aufhältig war, ergibt sich für UWE SAILER ein weiteres Problem: die Veröffentlichung privater Daten wie IP u. eMail-Adresse kommentierender Personen widerspricht nicht nur gültigen Datenschutzgesetzen in Österreich, sondern auch den AGB von allen Providern, u. Domain-Registrierungs-gesellschaften wie nic.at/nic.de! Nachdem all diese Gesetzesbrüche dokumentiert sind, ist es legitim zu behaupten, daß Uwe Sailer wissentlich strafbare/kriminelle Handlungen gesetzt hat, u. dies nicht nur ein Mal!
Uwe Sailer war über etwa 4 Jahrzehnte vereidigter Polizeibeamter, ist angeblich beeideter Sachverständiger ("Datenforensiker"), u. kann sich demnach nicht herausreden mit "Das konnte ich nicht wissen!". Zum Zeitpunkt besagten Gesetzesbruches (Juli 2016) war er noch im aktiven Polizeidienst. Sollte unser Staat tatsächlich solche nichtsahnende Trottel bei Gericht als Sachverständige zulassen (oder zugelassen haben), darf man sich zu Recht fragen: "In welcher Bananenrepublik leben wir eigentlich?!"

Und dieser vermutlich schwer psychopathische Mensch läuft immer noch frei herum im Lande, verbreitet Lügen, beschimpft u. verleumdet Privatpersonen ebenso wie Politiker. Bislang ohne schwerwiegende Konsequenzen wie Entmündigung, Besachwaltung oder Inhafitierung. Es ist etwas faul im Staate Österreich, u. es ist höchst an der Zeit, solche faule Äpfel auszusortieren, bevor dieses Land komplett in der Linksfäule untergeht... Und ganz offensichtlich bedarf es in der Tat entsprechend scharfer Gegenmaßnahmen durch eine kl. Nummer wie mich, um dem ein Ende zu setzen, denn div. Politiker sind bis heute zu tollpatschig im Stürzen solch schräger Gesellen...
Neben bereits erstatteten umfassenden Strafanzeigen, werde ich meine gesammelten Beweise nun auch an einflußreiche Medien weitergeben, denn es ist Zeit, schwer demokratiefeindlichen, verhetzenden, verlogenen Inidividuen Einhalt zu gebieten! Nicht nur juristisch, sondern auch medial.
Addendum: es gebietet die Rechtslage, dies alles durch folgenden Beisatz zu ergänzen: "Es gilt die Unschuldsvermutung." - Mit Ablaufdatum. ;-)
http://www.dahamist.at/…/polizei-und-der-nationalsozialism…/
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https://www.unzensuriert.at/content/0024227-Hofer-vor-Scheidung-FPOe-Denunziant-Sailer-loescht-Posting-trotz  .. FPÖ-Denunziant Sailer löscht Posting trotz Unterlassungsurteils nicht  "Hauptsache, Norbert Hofer im Bundespräsidentschaftswahlkampf etwas anhängen!" - Unter diesem Motto könnte der bekannte FPÖ-Denunziant Uwe Sailer, in den Medien immer wieder als "oberösterr. Datenforensiker" bezeichnet, gehandelt haben, als er im Nov. vergangenen Jahres auf Facebook u. auf seiner Webseite das Gerücht in die Welt setzte, Norbert Hofer (FPÖ) u. seine Ehefrau Verena stünden vor einer Trennung. Sailers infame Wortwahl lautete:
   "Norbert G. Hofer vor Scheidung? Das Gerücht hält sich hartnäckig. In deutschnationalen Burschenschafter-Kreisen brodelt im Moment die ..." ---
Bei diesen Äußerungen konnte Hofer gar nicht anders, als nach dem Mediengesetz eine Klage gegen Sailer einzubringen. Diese endete nun im Landesgericht Linz mit einem Vergleich, in dem sich der Beklagte verpflichtet, seine in dem Artikel aufgestellten Behauptungen nicht mehr zu verbreiten. Außerdem sagte er die Zahlung einer Entschädigung u. den Ersatz der Prozesskosten zu. Konkret wurde folgendes vereinbart:
   Der Beklagte verpflichtet sich, es zu unterlassen, die wörtlichen u./oder sinngem. Behauptungen zu verbreiten, daß es um die Ehe der klagenden Partei schlecht bestellt sei u./oder daß sich die Ehefrau der klagenden Partei bereits vor dem Wahlkampf von ihm habe trennen wollen, aufgrund des laufenden Wahlkampfes aber gezwungen sei, die glückliche Ehefrau zu mimen. ---

Was aber tut Sailer wirklich? Er zeigt sich als schlechter Verlierer, löscht das auf den nun gelöschten Artikel verweisende Facebook-Posting nach wie vor nicht u. haut auf seiner Homepage gegen die FPÖ u. Norbert Hofer weiter aus:    "In einer ersten Verhandlung, die im Febr. 2017 stattfand, musste Ing. Norbert Hofer zähneknirschend einen von mir angedrängten Vergleich akzeptieren, ansonsten er den Beweis für die erlittene Kränkung dem Gericht persönlich hätte darlegen müssen. Das wollte er nicht, oder das konnte er nicht. Ich weiß es nicht. Der Richter hätte eine Beweisführung gegen den Willen des Klägers auch zugelassen, nur hätte dieses Verfahren wahrscheinlich bis zum EGMR geführt werden müssen, ein Unterfangen, das nur mit verdammt viel Geld in der Tasche zu meistern gewesen wäre [...]    Eigentlich wäre eine derartige Klage für einen Politiker, der einmal Bundespräsident werden wollte u. an seine politische Zukunft denken sollte, ein No-Go. Aber Ing. Norbert Hofer gehört der FPÖ an u. bei dieser Partei gehen die Uhren schon immer anders."
--- Natürlich. Ginge es nach Uwe Sailer, müsste es sich Hofer einfach gefallen lassen, daß man seine Ehe öffentlich durch den Kakao zieht u. falsche Behauptungen in die Welt setzt. Klage? Ein "No-Go", wie Sailer es bezeichnet. Eine Distanzierung von den verbreiteten Gerüchten kommt ihm nicht über die Lippen, nur soviel: "Ich will keine weitere Auseinandersetzung mehr mit Ing. Norbert Hofer riskieren."
Für jemanden, der behauptet, sich in der Juristerei auszukennen, wie er auf seiner Homepage schreibt ( "Ja, ich habe den Kopf aus der Schlinge gezogen, aber es war nur möglich, weil ich mich auf dem Parkett d. Gerichte bewegen kann, Juristerei mir nicht fremd ist u. ich eine große Stütze in der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Georg Zanger an meiner Seite weiß."), riskiert er aber mächtig viel - oder er wurde von seinem Rechtsbeistand unzureichend beraten .. auch Tage nach dem Vergleich, in dem vereinbart wurde, seine obsk. Behauptungen über Ehepaar Hofer nicht mehr zu verbreiten, hat Sailer das auf seinen Artikel verweisende Facebook-Posting nicht gelöscht. Für Hofer-Anwalt Michael Rami ist das ein klarer Bruch der Vereinbarung, weshalb er bei Gericht eine Strafzahlung gegen Uwe Sailer beantragte. Hofer als Bundespräsident verhindern, war eigentlicher Plan .. Geld dürfte bei dieser Anpatzung für Sailer aber ohnehin keine Rolle gespielt haben, obwohl er auf seiner Homepage die Leser um Geld bittet ...
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https://www.facebook.com/marie.salmhofer.1?hc_ref=SEARCH&fref=nf .. Analytiker Gerechtigkeit: Sailer u. Mühlböck ermöglichen durch ihre willkürlichen Anzeigen der sog. linken Reichshälfte den Druck auf die noch nicht total auf ihre Linie eingeschwenkte Justiz zu erhöhen, indem man im Falle von zahlreichen Einstellungen von Verfahren dauerhaft den Eindruck vermittle die Justiz tue zu wenig gegen Rechts ..  Die Methode stellt sich folgendermassen dar: Diese beiden Typen zeigen massenhaft an. Wird dies nun gesetzeskonform eingestellt, dann verfälscht deren Tätigkeit dahingehend die Statistik, indem der Eindruck vermittelt wird, es werden ohnhin die meisten Anzeigen eingestellt, was wiederum die Grünen u. linksgerichten Sozialdemokraten als Argument für Anfragen hernehmen können. In diesen Anfragen wird dann die fehlende Bereitschaft gegen Rechts aktiv zu sein, durch Scheinstatistiken untermauert .. daß diese Herrschaften allen Anschein nach einem Zirkel innerhalb der Jusitz anzugehören scheinden, der auch mit gesetzwidrgen Aktivitäten darauf abzielt eine Art Gesinnungsstrafrecht nach DDR Muster durchzusetzen u. dabei von Teilen der Justiz unterstützt wird
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https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130112_OTS0011/sos-mitmensch-polizist-uwe-sailer-erhaelt-ute-bock-preis-fuer-zivilcourage .. innerhalb der Polizei geriet er unter Druck u. wurde zwischenzeitlich suspendiert. Doch Sailer hielt dem Druck stand. Inzwischen ist er wieder im Dienst. (12.1.2013) .. (oder isser in Frühpension?)

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Wirtin-wegen-Verhetzung-angezeigt;art71,2084998 .. Die Entscheidung der Lokalbetreiberin xx (Charly’s Bar), keine Flüchtlinge mehr in ihr Lokal zu lassen, weil diese dort Frauen sexuell belästigt haben sollen, ließ die Wogen hochgehen. Vor allem die Mitteilung der Wirtin auf Facebook ("Wir sind asylantenfrei") erregte Aufsehen .. Wegen ihres umstrittenen Faceboot-Eintrags wurde sie von Uwe Sailer wegen "Verhetzung" angezeigt... hat auch eine Kellnerin, die sexuell belästigt wurde, Anzeige erstattet ..

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140409_OTS0083/fp-jung-sachverhaltsdarstellung-gegen-gesinnungsschnueffler-uwe-sailer .. stellt Wiens FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung zur Entwicklung des Falles fest u. zitiert dazu auszugsweise aus der, inzwischen vom Linzer Stadtrat Wimmer an die StA LINZ u. an die Vorgesetzten des Oberinspektors übergebenen Sachverhaltsdarstellung.
"... Im Zuge eines Zivilprozesses in Wien sind ... Polizeibeamte des Verfassungsschutzes als Zeugen nur mit Decknamen ("N10", "N80") aufgetreten. Ausdrücklich wurden Journalisten u. Zuhörer - unter ihnen auch der Linzer Polizist u. "Datenforensiker" Uwe Sailer - auf den Schutz ihrer Namen u. persönlichen Daten hingewiesen, weswegen ausschließlich die genannten Decknamen verwendet wurden. Uwe Sailer hat nach dieser Gerichtsverhandlung beide Namen unter Zuordnung des jeweiligen Decknamens in seinem persönlichen Facebook-Profil im Internet einem großen Personenkreis kundgemacht u. somit die ausdrücklich geschützte Identität der beiden Polizeibeamten vorsätzlich aufgedeckt. Erst als der Wiener Landtagsabgeordnete Jung Tage danach mit einer APA-OTS-Aussendung OTS0146...darauf aufmerksam machte, bearbeitete Uwe Sailer seinen Beitrag u. kürzte die Namen mit Anfangsbuchstaben ab. Da es nur schwer vorstellbar ist, daß es dem "Datenforensiker" Sailer an Fachkenntnissen mangelt, hat er wohl vorsätzlich ein Schlupfloch zum Nachlesen der Namen gelassen: Über die "Bearbeitet"-Funktion (Beilage 4) sind sowohl die plötzliche Änderung des Beitrages nach der OTS-Aussendung als auch die Aufdeckung der vertraulichen Namen weiterhin bis heute nachvollziehbar.
Es stellt sich die Frage, wie Uwe Sailer die Namen der Beamten aus einem anderen Bundesland überhaupt kennen konnte. Entweder hat er diese - was angesichts der Umstände naheliegend ist - aus seiner eigenen Tätigkeit als Polizist erfahren. Dann stellt sich die Frage, ob das gerichtlich strafbare Delikt der Verletzung des Amtsgeheimnisses erfüllt ist. Andernfalls dürfte zu klären sein, wie Sailer trotz entsprechender Geheimhaltung überhaupt (dann wohl widerrechtlich) die Identität der beiden Verfassungsschützer erfahren hat.
Jedenfalls hat Sailer vorsätzlich entgegen der in diesem Fall ganz offenkundigen Absicht des Verfassungsschutzes zur Geheimhaltung der Identität der beiden Polizeibeamten gehandelt. Dadurch gefährdet er einerseits die wichtige Arbeit des Verfassungsschutzes u. möglicherweise auch die Betroffenen persönlich. ...Zudem schreibt er selbst noch im gleichen Atemzug, wie deutlich auf die Vertraulichkeit der Namen im Gerichtsverfahren hingewiesen wurde u. macht sich darüber lustig. Da er wider besseren Wissens einen Schaden für die Polizei, das Bundesministerium für Inneres u. somit unsere Republik Österreich insgesamt in Kauf genommen hat, sind entsprechende Konsequenzen im Interesse der öffentlichen Sicherheit geboten..."
"Alle diese Feststellungen sind gesichert u. durch Zeugen belegbar. Unabhängig von der weiteren Behandlung durch die Staatsanwaltschaft sind Verfassungsschutz u. auch die Innenministerin aufgefordert Sofortmaßnahmen gegen diesen Bediensteten zu setzen. Wir behalten uns im Übrigen vor, noch weitere Informationen zu Uwe Sailer, seinen Arbeitsmethoden u. seinem sehr eigenartigen Freundeskreis an die Öffentlichkeit zu bringen", schließt Jung ..

https://www.facebook.com/profile.php?id=100004524765927&fref=ts .. Uwe Sailer: "Es macht richtig Spass, Wolfgang "Wofe" Jung vor Gericht erleben zu dürfen.
Schwer Niederlage von Wolfgang "Wofe" Jung vor Gericht. Den angebotenen Vergleich mit einer Entschädigungszahlung von € 1000.- nahm Jung nicht an. Er wollte wesentlich mehr an Entschädigung, für seine angebliche "Uwe Sailer-Stiftung". Der Richter wies in seinem Urteil aus, dass dem Kläger nur ein Betrag von € 500.- zustehe. Wolfgang "Wofe" Jung zeigte sich sichtlich verärgert. Nach Urteil darf Wolfgang "Wofe" Jung "Wofe" genannt werden. Nach Urteil ist es zulässig Wolfgang "Wofe" Jung in der Karrikatur wie nachstehend eingeblendet - abbilden zu dürfen. Nach Urteil ist der Begriff "intelligenzbeschränkt" zulässig. Was nicht zulässig war, ist die mangelnde Ausweisung eines Zitats, weil dieses nicht ordentlich als Zitat ausgewiesen worden war. Dafür wurden Wolfgang "Wofe" Jung eine Entschädigung von nur € 500.- zugesprochen. Die Ausweisung war aufgrund eines technischen Defektes bei facebook -Beweise dafür liegen von facebook vor - vor Löschung des Beitrages leider nicht möglich. Da in medienrechtlichen Fragen nicht über den subjektiven sondern nur über den objektiven Tatbestand entschieden wird, war das Urteil deshalb auch so zu begründen. Was das Zitat betrifft, wird dieses mit Urteilsspruch zu veröffentlichen sein, sodaß, zwar nicht als Privatperson,so doch über gerichtlichen Auftrag besagtes Zitat, gegen das Wolfgang "Wofe" Jung erfolgreich klagte, dennoch veröffentlicht werden darf. Damit wissen alle Leser jenen Inhalt, was Wolfgang "Wofe" Jung eigentlich mit seiner Klage verhindern wollte. Da von beiden Seiten keine Erklärungen abgegeben worden ist, Ist das medienrechtliche Urteil, in dem es weder Beschuldigte noch Angeklagte gibt, noch nicht rechtskräftig. Wolfgang "Wofe" Jung wird die heutige Verhandlung natürlich in seinem Licht der Wahrheit veröffentlichen, aber diese ist nicht immer korrekt mit der Realität, wie wir aus der Vergangenheit wissen. Als Gerichtskiebitz war der "Bunte" aus Wels anwesend, der wieder einmal entsprechend auffiel.
---  "Es ist wegen der Familie", hatte Wolfgang "Wofe" Jung dem Richter erklärt, warum er mich geklagt hatte. Da sieht man, wie egoistisch dieser Typ denkt. Aufrechte Demokraten, die sich von Wolfgang "Wofe" Jung immer wieder erniedrigen lassen müssen, haben keine Familie, Herr Wofe? Warum "Wofe" einen Beitrag von mir vom April 2017 geklagt hatte, begründet "Wofe" auf seiner timeline selber. Ein Interview, das ich dem SWR gegeben haben, ärgerte ihn zutiefst. Mehr dazu demnächst auf "dahamist.at".

https://www.facebook.com/profile.php?id=100004524765927&fref=ts Uwe Sailer: "Aus gewichtigen Gründen (Wahlkampf) habe ich das Bildnis von Renate kurzfristig offline genommen. Im Team wird diskutiert darüber" - Ursula Nicolussi: "Was fürn Team?"
Anm. Dissident: So wie es aussieht, arbeiten mehrere Personen für und mit Uwe Sailer zusammen... zumindest betr. seiner facebook-Seite

https://www.facebook.com/profile.php?id=100004524765927&fref=ts .. Uwe Sailer: ".. Ich war auch nie Parteimitglied der Grünen .."
https://www.facebook.com/profile.php?id=100004524765927&fref=ts .. Uwe Sailer: ".. Die FPÖ in ihrer jetzigen Form unter H.C. Strache ist rechtsextrem und nicht demokratisch. Das ist erwiesen und wissenschaftlich vielfach bereits bestätigt worden .. Ja, die SPÖ soll mit den Rechtsextremen reden, muss sie auch, aber sie sollte immer darauf achten, dass sie - die SPÖ - die Lufthoheit hält - über jene Partei, die schlichtweg Demokratie verhindern und vernichten will, die da heißt FPÖ .."

https://www.facebook.com/profile.php?id=100004524765927&fref=ts . Uwe Sailer:.. Zahlreiche Politiker der FPÖ mussten aufgrund meiner aktionistischen Herangehensweise ihre Sessel räumen, unter anderen Werner Königshofer (FPÖ-Tirol) , Sebastian Ortner (FPÖ-Linz), Werner Herbert (AUF- Gewerkschaft der FPÖ), Martin Graf, der extrem verhaltensauffällige Stiftungsgründer, Hildegard Schwaiger (FPÖ-Tirol) und selbst H.C. Strache schaut seit dem OGH-Urteil ziemlich "deppert aus der Wäsch"..

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171031_OTS0063/fp-jung-uwe-sailer-muss-zahlen .. Uwe Sailer muss zahlen - Linker Datenforensiker wg. übler Nachrede verurteilt - Wien (OTS) - Der selbsternannte Forensik-Kaiser Uwe Sailer, in Antifa-Kreisen als Facebook-Schnüffler gefeierter `Kämpfer gegen Rechts´, erlitt wieder einmal eine teure Niederlage vor Gericht. Nach einer Klage des FP-Mandatars LAbg. Mag. Wolfgang Jung wurde er rechtskräftig wg. übler Nachrede verurteilt u. muss nun Buße tun. 
Neben der Verpflichtung zur Veröffentlichung des Urteils auf seinem - allerdings fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindendem - Internetauftritt warten auch noch beträchtliche Gesamtkosten des Verfahrens (Gericht, Anwälte, Pönale) auf ihn. Sie dürften in etwa gute 4000 € betragen. „Aber nur, wenn ihm sein Leibanwalt Georg Zanger sehr entgegenkommt“, so Jung. Die Kosten haben es in sich, obwohl das Gericht bei der Höhe der Entschädigung gütig erkannt hat: „Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Antragsstellers als Medieninhaber ist nicht als sehr groß zu bezeichnen“. Da ihn nun vermutlich auch sein Busenfreund Karl Öllinger wegen der Pleite der Grünen auf Bundesebene  finanziell nicht mehr unterstützen kann, könnten sich nun die Spendenaufrufe in den, allerdings mehr und mehr austrocknenden, linken Netzen wieder mehren.
Sailer kann sich nun in Publikationen nachweislich nicht mehr als vor Gericht unbesiegter Recke gegen Rechts feiern lassen.  Jung hofft daher künftig auf Einsicht u. Mäßigung beim Verurteilten u. wünscht ihm einen Ruhestand, in dem er friedlich „Dahamist“, anstatt erneute Klagen zu riskieren.

https://www.facebook.com/profile.php?id=100004524765927&ref=br_rs - Uwe Sailer: ".. Ich war heute wieder einmal einkaufen, beim Billa. In der Abteilung für Süßigkeiten sah ich dutzende Adventkalender. Wir haben doch Kultur, dachte ich mir und gerade die FPÖ predigt doch seit Jahren christliche Werte. Also habe ich, im Sinne unserer christlichen Kultur , bevor ich noch mit meinen Einkäufen begann, erstmals alle Fenster der Adventkalender geöffnet und so auf den aktuellen Stand gebracht. Wie sieht denn das aus für ein Unternehmen, wenn so ein Brauch nicht mehr gepflegt wird, dachte ich mir. Und was bekam ich als Dank? Richtig, Hausverbot..."

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Peter Filzmaier

Beitrag von Dissident am Fr Sep 23, 2016 3:26 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Filzmaier  Peter Filzmaier (*1967),österreichischer Politikwissenschaftler, Professor für Demokratiestudien und Politikforschung an der Donau-Universität Krems und für Politische Kommunikation an der Karl-Franzens-Universität Graz. - - - Filzmaiers Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen Wahlforschung, Politische Kommunikation, Politische Bildung, Internet und Demokratie sowie internationale Politik mit dem Fokus USA.

http://www.profil.at/oesterreich/peter-filzmaier-die-deutungshoheit-350465  Filzmaier: Die Deutungshoheit

- - - Filzmaier hat die TV-Analyse nahezu monopolisiert. Das Superwahljahr 2013 bedeutet für ihn Dauereinsatz. Doch der Wissenschafter ist auch ein rühriger Geschäftsmann. Im kleinen Österreich kann das schnell zu Kollisionen führen. - - -

- - - Die politische Analyse im ORF hat der 45-jährige Wiener nahezu monopolisiert. - - - Filzmaier erklärt den Österreichern, wie sie welche Finte zu verstehen haben - - - Was macht diesen Mann eigentlich so unverzichtbar? - - - Mitunter wirkt Filzmaier wie ein Automat, der auf Knopfdruck fein gedrechselte Sätze in jeder gewünschten Länge ausspuckt. Bei Teilen des Publikums macht sich bereits eine gewisse Übersättigung bemerkbar. - - -

Filzmaier musste vor ein paar Jahren selbst eine Weile öffentlich-rechtlich kürzertreten, nachdem profil berichtet hatte, dass er nebenbei die SPÖ Burgenland beriet. Seit 2010 hat er nun einen Werkvertrag mit dem ORF, der ihm und seinem Unternehmen ISA (Institut für Strategieanalysen) untersagt, für politische Parteien zu arbeiten. Im Gegenzug wird Filzmaier jetzt pauschal für seine Präsenz bezahlt - - -

Netpol, ein Prestigeprojekt der Donau-Uni in Krems, großzügig gefördert vom Land Niederösterreich. Netpol wurde vor rund zwei Jahren als interuniversitäres Netzwerk für politische Kommunikation gegründet. Fünf Universitäten in vier Ländern sind daran beteiligt. Ein Blick auf die Website genügt allerdings, um festzustellen, dass es sich im Wesentlichen um ein Filzmaier-Netzwerk handelt: An drei der fünf Universitäten lehrt der Herr Professor, im 15-köpfigen Netpol-Team arbeiten fünf ISA-Beschäftigte, in der Rubrik Mediennews finden sich fast ausnahmslos Interviews, Analysen und Beiträge von und mit Peter Filzmaier, auf der üppigen Publikationsliste mit rund 90 Einzelwerken stammen zwei Drittel von Filzmaier und seinen Leuten. - - -

https://www.unzensuriert.at/content/008628-Politologe-Filzmaier-f-rchtet-sich-vor-der-Volksherrschaft Filzmaier fürchtet sich vor der Volksherrschaft
- - - In einem Interview mit dem Ö1-Mittagsjournal breitet der vielbeschäftigte „Politikexperte“ seine Haltung zur  direkten Demokratie und Mitbestimmung aus. - - -
Um ja nicht zuviel an Mitbestimmung des Volkes zuzulassen, tritt der Politologe für hohe Hürden bei direktdemokratischen Instrumenten ein. Damit möchte er „politische Selbstdarsteller“ stoppen, da er die Gefahr sieht, dass dann über zu viele Themen Referenden stattfinden. Deshalb will Filzmaier eine Hürde von 10 % jener Wähler einführen, die bei der letzten Wahl zu den Urnen geschritten sind. Das bedeutet eine Hürde von 500.000 Unterschriften, um etwa eine verpflichtende Volksabstimmung durchführen zu können. - - -
Zitat Ende

In der "politischen Akademie der SPÖ", dem Renner Institut (Präsidenten: Gusenbauer und Cap) wird auch oft auf Filzmaier´s Sprechblasen zurückgegriffen...
Zuerst dachte ich an einen Aprilscherz, aber die meinte das ernst:
http://dietagespresse.com/peter-filzmaier-zum-erotischsten-oesterreicher-des-jahres-gewaehlt/
Filzmaier ist vom Frauenmagazin „Henriette“ zum erotischsten Österreicher des Jahres 2013 gewählt worden. Rolling Eyes

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Armin Wolf

Beitrag von Dissident am Fr Sep 23, 2016 4:50 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Wolf_(Journalist)  Armin Wolf (*1966), österr. Journalist u. Fernsehmoderator, stellv. Chefredakteur im ORF u. moderiert abwechselnd mit Lou Lorenz-Dittlbacher das Nachrichtenmagazin ZiB 2. Er ist vor allem für seine politischen Live-Interviews bekannt ---

https://www.unzensuriert.at/content/0019306-Unedel-Wenn-der-ORF-Wolf-zwitschert --- In der „größten Medien-Orgel des Landes“, wie der legendäre ORF-General Gerd Bacher sein Haus einst nannte, hat Wolf stattdessen einen steilen Aufstieg hinter sich. Einen Aufstieg, der just unter den Bedingungen der (nicht allein in Österreich geltenden) Maßstäbe des politischen (Gesinnungs-)Journalismus wohl noch lange nicht zu Ende ist. Gilt Armin Wolf doch als „Starmoderator“: die von ihm gestellten inquisitorischen Fragen – sein „Markenzeichen“ – sind für die einen Quell der Bewunderung, für andere hingegen Ausdruck begnadeten Selbstdarstellertums mit nicht eben seltenen Zügen unbändigen ideologischen Eiferns ---
Johannes Voggenhuber, ehem. Parlamentarier der österr. Grünen: "Ich bin gegen Lynchjustiz. Und daher finde ich auch die in ,Zeit im Bild’ von Hr. Armin Wolf lustvoll inszenierte mediale Hinrichtung der Abgeordneten zum Nationalrat, Susanne Winter, abstoßend, unmoralisch u. journalistisch nicht zu rechtfertigen. Ob aus ,gerechter Empörung’ oder zum Gaudium der Menge, ist mir egal. Da überrascht es auch nicht mehr, daß das Interview von sachlichen Fehlern, dröhnend vorgetragen, nur so strotzt. Die Frage, ,was hat ein Mensch wie Sie im Parlament verloren’ aber überschreitet jede Grenze."

Andere entrüsteten sich auf Facebook verständlicherweise über Wolfs pietätlosen Vergleich:
"Es kommen immer noch mehr Menschen bei Autounfällen in Europa ums Leben als bei Terroranschlägen."

http://www.salzburg24.at/felix-baumgartner-ueber-armin-wolf-berufswadlbeisser/4699805 --- Felix Baumgarnter legte daraufhin nach, in einem weiteren Facebook-Posting bezeichnet er Armin Wolf als „Berufswadlbeißer“ --- http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Felix-Baumgartner-teilt-gegen-Armin-Wolf-aus/234254473
Baumgartner: "Wenn der ORF nicht  „von Steuergeldern u. GIS Gebühren subventioniert würde“, wäre Wolf „schon lange arbeitslos“

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Streit-eskaliert-Strache-fordert-Ruecktritt-von-Armin-Wolf/237970523
Strache nennt Armin Wolf einen "politisch motivierten ORF-Selbstdarsteller" u. fordert Rückttritt.

https://kurier.at/kultur/armin-wolf-als-brutale-mimose/264.915.962  .. Kommunikationswissenschafter Peter Vitouch hat Armin Wolf als „brutale Mimose“ bezeichnet. Er wirft ihm „destruktiven Journalismus“ vor, weil er Gesprächspartner vorführe ---

http://alpenschau.com/2016/11/03/armin-wolf-warnt-wer-alternativen-blogs-und-seiten-vertraut-ist-unfaehig-zu-denken/  
Armin Wolf „warnt“: »Wer alternativen Blogs u. Medien vertraut… ist unfähig zu denken!«
--- Wenn es nach den Worten von Wolf ginge, dann sollten alle, die versuchen, die Lügen des Mainstream zu widerlegen u. auch noch die Frechheit haben, dies öffentlich zu verbreiten, von der Bildfläche verschwinden. Und diejenigen, die das, was alternative Blogs u. Medien verbreiten auch noch glauben, sind (auf deutsch gesagt) dumm!
Das was uns vorgeworfen wird betreibt allerdings Wolf selbst – öffentliche Hetze gegen alternative Medien vom Feinsten! ---
ORF-Mann klärt uns auf, was „wahr“ und „unwahr“ ist
Die zentrale Aufgabe des Journalismus müsse es immer noch sein, zwischen wahr und unwahr, wichtig und unwichtig, Sinn und Unsinn zu unterscheiden. Der Journalist müsse dem (unmündigen?) Publikum dabei helfen, Fakten dahingehend einzuordnen.
Darunter fällt womöglich auch die Nennung der Herkunft bei Straftätern. Dass diese gegenüber der Polizei in den meisten Fällen mit „ausländisch“ oder „südländisch“ angegeben werden, ist für den modernen „E-Journalisten“ und sein Publikum unwichtig. Denn sonst könnte der Medien-Konsument gar auf die Idee kommen, einen Konnex zwischen gesellschaftlichen (Fehl-)Entwicklungen, korrumpierter Politik und schweigenden Medien zu ziehen ---

http://www.orf-watch.at/Kritik/2017/02/1029  Kaum werden die Dinge eine Spur komplizierter, steigt Armin Wolf bei einem Thema geistig aus. Das hat er wieder einmal - nein gleich 2x bewiesen. Er stellte nämlich sowohl in einer Vorankündigung wie auch am Beginn der ZiB fast gleichlautend die absurde Frage: "Darf man als EU-Land nur Jobs in Österreich (bzw. für Arbeitnehmer in Österreich) fördern?"
- Natürlich darf man das. Das darf jedes EU-Land, ohne daß irgendjemand was dagegen hätte. Die von Juristen aufgeworfene Frage ist vielmehr eine ganz andere: Darf Österreich bei dieser Förderung von Jobs (oder Arbeitnehmern) in Österreich Bürger aus anderen EU-Staaten diskriminieren? Etwa ausländische Arbeitslose? Etwa Absolventen von nichtösterr. Schulen oder Universitäten? ---

http://www.krone.at/medien/online-chef-orf-studio-ist-keine-anklagebank-kritik-an-wolf-co-story-565852 --- Kritik an Wolf & Co --- will Thomas Prantner, der Online- Chef des Medienkonzerns, das Verhalten von Armin Wolf u.a. News-Redakteuren nicht mehr unkommentiert hinnehmen: Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "profil" kritisiert Prantner deutlich den Stil des "ZiB2"-Moderators u. auch dessen intensive Tätigkeit auf der Social-Media-Plattform Twitter - ohne dessen Namen zu nennen ---
"Es ist unzumutbar für einen öffentl.-rechtlichen Rundfunk, wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt", sagte ORF- Online-Boss Prantner ---
Auch die teils extrem intensiven Social-Media-Aktivitäten prominenter ORF-Moderatoren seien nicht förderlich für den Medienkonzern ORF, betonte Thomas Prantner: "Das dient oft mehr der Eigenprofilierung u. Marktwertsteigerung als dem Unternehmensinteresse. Wer öffentl. im Fernsehen auftritt, kann auf Facebook oder Twitter nicht privat sein. Er oder sie wird als ORF-Vertreter wahrgenommen. Ich bezweifle, daß persönliche Kommentare zu politischen Geschehnissen Teil von professionellem Journalismus im Sinne des ORF sind."

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Werner Faymann

Beitrag von Dissident am Mo Sep 26, 2016 11:21 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Faymann  Werner Faymann (*1960) war ab 2008 Bundesparteivorsitzender der SPÖ und ab dem 2008-2016 österreichischer Bundeskanzler. - - -
Seit dem Ende seiner politischen Laufbahn ist er als Lobbyist tätig. Am 1.9.2016 wurde er ehrenamtlich zum UN-Sonderbeauftragten zur Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit berufen. - - -
Am 4.9.2015 gab Faymann bekannt, nach Telefonaten mit der BRD-Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Premierminister von Ungarn Viktor Orbán sei vereinbart worden, dass Österreich und Deutschland aufgrund der Notlage entgegen den Bestimmungen des Dublin-Abkommens ohne Registrierung durch Ungarn einer Weiterreise der Flüchtlinge an der österreichisch-ungarischen Grenze in ihre Länder zustimmen. Daraufhin wurden mehrere Tausend Flüchtlinge mit dem Zug von der Grenze nach Wien und teilweise weiter von dort nach Deutschland gebracht. - - -
Später im selben Monat schlug Faymann im Zuge der Flüchtlingskrise in der EU vor, EU-Fördermittel für solche Mitgliedstaaten zu kürzen, die keine oder nur sehr wenige Flüchtlinge aufnehmen. - - -

Inseratenaffäre
Aufgrund von Inseratenschaltungen in Boulevardmedien (Kronen Zeitung, Österreich, Heute) während seiner Amtszeit als Infrastrukturminister geriet Faymann im Jahr 2011 in das Visier der Staatsanwaltschaft. Gegen ihn und seinen damaligen Kabinettsleiter Josef Ostermayer wurde wegen Untreue, Amtsmissbrauchs und Verstoß gegen das Aktiengesetz ermittelt, da er die zum Infrastrukturministerium ressortierenden staatlichen Unternehmen ÖBB (Österr. Bundesbahnen) und ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen Finanzierungs AG) zum Inserieren in Boulevardmedien gezwungen haben soll.
Damit ist Werner Faymann der erste Bundeskanzler der 2. Republik, gegen den während seiner Amtszeit strafrechtlich ermittelt wurde. 2013 gab die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bekannt, dass es zu keiner Anklage kommt.
- - -
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/5090914/Jetzt-hat-Werner-Faymann-auch-einen-bezahlten-Job?_vl_backlink=/home/index.do
- - - Faymann hat einen Job. Einen, der auch bezahlt wird. Jene, die Faymanns berufliches Fortkommen nach seiner beendeten Politikerkarriere atemlos verfolgen, werden sich noch erinnern: Am 20.6. hat sich Werner Faymann höchstselbst ins Lobbyingregister eintragen lassen. Mit der Wiener Städtischen Versicherung wird gerade ein Lobbyingvertrag aufgesetzt. Für die Versicherung soll sich Faymann um ein EU-weites Anliegen der Branche kümmern: Die jetzige Bestimmung, wonach Wohnbau-Investitionen von Versicherungskonzernen üppig mit Eigenkapital unterlegt werden müssen, soll gelockert werden.

Es sei ihm von Herzen vergönnt: Josef Ostermayer hat einen Job. Der ehemalige SPÖ-Kulturminister wird per 1.11. Vorstandsmitglied der Wohnbaugesellschaft Sozialbau AG.

Es sei ihr von Herzen vergönnt: Sonja Steßl hat einen Job. Die frühere SPÖ-Staatssekretärin wird ab 1.10. bei der Wiener Städtischen die Sparte Krankenversicherung mit rund 650.000 Kunden leiten.

3 Mitglieder der Regierung Faymann, 3 Personen mit einem sehr engen Vertrauensverhältnis zueinander, alle 3 sind in der rauen Berufswelt untergekommen.
„In der Privatwirtschaft“, wie ehemalige Politiker so gern stolz betonen. Und noch ein gemeinsamer Nenner: Besagte 3 Ex-Politiker arbeiten alle unter dem großen Dach der Wiener Städtischen. Günter Geyer sei Dank.
Der heute 73-jährige Geyer war lange Zeit Chef des „roten“ Versicherungskonzerns, seit einigen Jahren ist er dort Vorsitzender des Aufsichtsrates. Was seiner Macht freilich absolut keinen Abbruch getan hat. Geyer ist bei der Wiener Städtischen nach wie vor so etwas wie die Graue Eminenz, ebenso in der SPÖ. Und er ist obendrein auch wirtschaftspolitisch noch sehr aktiv: In der Ära von Kanzler Faymann gelangte Geyer in das sogenannte Nominierungskomitee der Staatsholding Öbib – damit hat er Einfluss auf personelle Besetzungen in den Aufsichtsräten von Staatsunternehmen. Günter Geyer ist also, man muss es so direkt formulieren, durchaus gut mit Faymann und dessen Vertrauten. - - -  Ein Lobbyist plaudert ... aus der Schule: Es gebe für die Branche keinen Leitfaden für Honorare. Üblich seien aber zeitlich befristete Verträge für klar definierte Projekte. Für sie würden gewöhnlich Monatsgagen von 8000 bis 10.000 € pro Monat bezahlt  
- - -
Aus den Leserkommentaren: "... so ein "Zufall"... die 3 Unfähigen finden dort einen Job und das zu einer Monatsgage, die nicht gerechtfertigt sein KANN!
Österreich- 2016... Das ist einer der vielen Gründe, warum in diesem Land nichts weitergeht!!!"

"...  alle Polizzen kündige ich noch diese Woche. Ich bin nicht bereit ihn zu finanzieren!"

"hätt mich ja gewundert, wenn der durch den Rost gefallen wäre! ... hoch lebe die Sozialdemokratie..."

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Sonja Wehsely

Beitrag von Dissident am Mo Sep 26, 2016 11:40 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonja_Wehsely  Sonja Wehsely (*1970) war 2007-2017 amtsführende Wiener Stadträtin für Gesundheit u. Soziales - - - 1992–1993 Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien. 1996-2017 Abgeordnete zum Wiener Landtag u. Gemeinderat. 2004 wurde sie .. in die Funktion der Stadträtin f. "Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz u. Personal" berufen ---Wehsely ist Lebensgefährtin des SPÖ-Politikers Andreas Schieder - - -

https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/sonja.wehsely  Berufliche Tätigkeiten:
1996-2004 Personalmanagerin in einer Versicherung (Union Versicherungs AG)
31.08.2001-05.04.2003 Schieder & Wehsely OEG Unbeschränkt haftender Gesellschafter
09.06.1998-30.08.2002 Gemeinnützige Bau-, Wohnungs- u. Siedlungsgenossenschaft "Vindobona" registr. Genossenschaft mit beschr. Haftung Vorstandsmitglied

http://diepresse.com/home/panorama/wien/5090574/Sonja-Wehsely-Wiens-rote-Reizfigur?_vl_backlink=/home/index.do
Sonja Wehsely, Wiens rote Reizfigur
Dass Politiker nicht beliebt sind, ist nicht neu. Aber es gibt Abstufungen – zwischen „mag ich nicht“ und „geht gar nicht“. Sonja Wehsely fällt für nicht wenige in die zweite Kategorie. - - -
Man beschreibt es am besten mit einer Wolke von Adjektiven zusammen, die Wehsely treu umgibt: (über)ehrgeizig, stur, undiplomatisch.
Pars pro toto steht der „Geh bitte“-Sager, mit dem sie Sebastian Kurz bei einem Interview unterbrach. Auch in der eigenen Partei sieht man sie ambivalent:
Sie sei „sehr gescheit, aber nicht sozial intelligent“, so ein Stehsatz.
- - -
Sie ist Teil des SPÖ-Frauennetzwerks. Ihre Förderin ist die jetzige Finanzstadträtin Renate Brauner - - -
Zu dem Netzwerk zählt auch Wehselys Schwester Tanja. Während Sonja Wehselys Lebensgefährte, Andreas Schieder, im Bund SPÖ-Klubchef ist, erfüllt Tanja die Funktion als Vize im Gemeinderat. - - -

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4987567/Sonja-Wehsely_Roter-Parteiadel-und-linker-Flugel
- - - hat sich Wehsely im Zuge des Flüchtlingsansturms als Sprachrohr der Fraktion für die Willkommenspolitik engagiert, die sich erbittert gegen die Schließung der Balkanroute samt Verschärfung der Asylgesetze gewehrt hat. - - -
Als sich der (von Wehsely eingesetzte) Chef des Wiener Spitalkonzerns zwei Wohnungen für sozial bedürftige Krankenschwesterschülerinnen sicherte, darunter eine Mutter-Kind-Wohnung, rückte sie zu dessen Verteidigung aus: Das seien nur Dienstwohnungen. - - -
- - -
Leserkommentar: "Ausserdem ist ihr die gesamte Misere der Islamischen Kindergärten voll anzulasten. "

"In Wirklichkeit ist sie ja keine Sozialistin sondern gehört zur grölenden Anarcho-Gruppe der SPÖ an. Zwar mit 16.000 Euro Einkommen,aber sich wie mittellos gebärdend."

"Wenn wir ein ... Persönlichkeitswahlrecht wie die Schweizer hätten, täten sich solche Gestalten viel schwerer, in der Politik nach oben zu kommen."

http://derstandard.at/2000026970913/Schieder-und-Wehsely-Roter-Paarlauf-mit-Hindernissen - - - Die väterlichen Vorfahren waren Juden und Kommunisten - - -

http://www.zeit.de/2005/49/516_portr_8at_txt - - - Die Großeltern väterlicherseits, assimilierte Wiener Juden und Kommunisten, konnten sich Ende der dreißiger Jahre vor den Nazis nach England retten. Ihr Vater wurde 1943 in London geboren. Nach dem Krieg kehrten die Wehselys zurück nach Wien und ließen sich im zweiten Bezirk nieder.

Der Vater studierte Welthandel und leitete die wirtschaftswissenschaftliche Abteilung der Arbeiterkammer, wechselte später in die Wirtschaft. Die Mutter, eine gelernte Schneiderin, arbeitete eine Zeit lang als Sekretärin im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW). - - -

http://derstandard.at/1250003466781/Rote-Zukunftshoffnung-unter-Druck - - - Der Vater, ehemals Manager bei Böhler, später Berater bei Siemens, ist sogar jetzt im Ruhestand im Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes. - - -

http://wien.orf.at/news/stories/2799532/  - - - Die Wiener FPÖ hat eine Anzeige gegen Stadträtin Wehsely (SPÖ) eingebracht. Vorgeworfen werden ihr darin Amtsmissbrauch, Untreue und Betrug bei der Mindestsicherung. - - - Bei Anträgen auf Sozialleistung - vor allem von Nicht-Österreichern - werde schleißig geprüft, wirft Mahdalik Wehsely vor. Die Stadträtin habe die Beamten der Magistratsabteilung 40 (Soziales) angewiesen, alle Mindestsicherungsanträge neu zugezogener Ausländer positiv zu beurteilen - - - Die FPÖ kündigte am Dienstag außerdem an, im Gemeinderat am Donnerstag einen Misstrauensantrag gegen Wehsely einzubringen. Die Partei pocht auf einen Rücktritt der Stadträtin.

Dissident: Bevor Wehsely ihr politisches Amt verlieren konnte, ist sie schnell auf einen Versorgungsposten umgesattelt worden (sagen böse Zungen. Bestimmt ist es aber eher wegen ihrer Hochqualifikation...). Zum schönen neuen Job der  Sonja Wechsely hier die passende Satire:
http://dietagespresse.com/refugees-welcome-siemens-mitarbeiter-begruessen-wehsely-am-bahnhof-mit-lautem-klatschen/
„Refugees welcome“: Siemens-Mitarbeiter begrüßen Wehsely am Bahnhof mit lautem Klatschen
Einen schöneren Start in den neuen Job kann man sich nicht wünschen! Der politische Flüchtling Sonja Wehsely wurde heute bei ihrer Ankunft am Bahnhof in Deutschland von Siemens-Mitarbeitern mit lautem Klatschen begrüßt. Auch Sachspenden wurden überreicht. Die bewegenden Bilder vom Empfang gehen um die Welt.

„Du bist vor der politischen Perspektivlosigkeit in deiner Heimat geflohen und hast die beschwerliche, riskante Reise nach Deutschland aufgenommen“, meint ein Mitarbeiter zu Wehsely, nachdem sie die sechsstündige Fahrt im Railjet unbeschadet überstanden hat. „Herzlich willkommen! Hier bist du sicher!“ Anschließend wird Wehsely in eine Flüchtlingsunterkunft begleitet, wo freiwillige Helfer sie zur Stunde erstversorgen. Noch heute wird sie ihren Schreibtisch im Siemensbüro beziehen. Dieser wurde vom Management extra für sie am Gang platziert, „damit sie sich wie daheim in einem Wiener Krankenhaus fühlt“, so ein Bereichsleiter zur Tagespresse.

Kritik
Doch die kritischen Stimmen mehren sich und zweifeln an, ob sich Wehsely jemals in die deutsche Gesellschaft integrieren kann. „In Deutschland muss man für sein Geld arbeiten“, meint die Berliner Integrationsexpertin Heike Schröder. „Das kennt sie nicht aus Österreich, wo man sich mit dem richtigen Parteibuch jahrelang ohne Leistung auf Kosten des Steuerzahlers durchschlagen kann.“

Bedauern daheim
In Österreich wird Wehselys Abwanderung teils mit Bedauern aufgenommen. Der renommierte Gnadenhof „Gut Aiderbichl“ zeigt sich enttäuscht über ihre Flucht nach Deutschland: „Wir hätten Sie gerne bei uns im Team gehabt“, so ein Sprecher.

Leserkommentare: "Ich finde die Sache nicht zum Lachen. Die Annahme von geldwerten Vorteilen vor, während oder nach einem öffentlichen Auftrag durch die Vertreter der Behörde, deren Verwandten oder privaten Umfeld ist Bestechung (laut Gesetz). Aber es interessiert hier niemanden, denn es gehört zu einer ganz normalen, österreichischen Politkarriere, eines Tages in einen gut bezahlten, arbeitslosen Job zu verschwinden, als Dank für geleistete „Gefälligkeiten“."

"Was wäre wenn in den Wiener Spitälern Seimens-Medizintechnik eingesetzt wird? Hoffentlich denkt dann niemand dieser Wechsel hätte ein schiefes Bild."

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer/5153773/Warum-Wehselys-Ruecktritt-zu-spaet-kommt-und-Haeupl-alle-fuer
Warum Wehselys Rücktritt zu spät kommt und Häupl alle für blöd hält
Die Wiener Stadträtin hätte die Verantwortung für den Gangbettenskandal übernehmen müssen, bevor sie Siemens bei öffentlichen Aufträgen hilft.

Eine Gesundheitsministerin geht offiziell auf Dienstreise, kauft währenddessen am „Zielort“ privat eine Luxuswohnung – und muss deshalb zurücktreten. In Australien.
Eine Gesundheitsstadträtin fährt auf Urlaub, in ihrem Bereich bricht das Chaos aus, sie verweigert eine Stellungnahme – und bevor sie die Verantwortung übernehmen muss, wechselt sie den Job. In Austria.

Zwischen Sydney u. Wien liegen eben nicht nur geografisch Welten. In Wahrheit hätte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely nämlich aus dem Gangbettenskandal in den Wiener Spitälern unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus Sri Lanka die einzig mögliche Konsequenz ziehen müssen: den Rücktritt! Zuvor hätte sie noch für den Hinauswurf des Chefs des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), Udo Janßen, sorgen müssen.
Denn die unhaltbaren Zustände während der Grippewelle kamen nicht so überraschend u. unerwartet, wie jetzt getan wird. Personalvertreter u. Experten führten diese alle auf organisatorische Fehler zurück. Man könnte wahrscheinlich auch Nachlässigkeit oder Fahrlässigkeit sagen, denn schon 2014 sei nach einer ähnlichen Phase eine Taskforce errichtet worden. Sie habe 2015 nur einmal getagt, sagten zumindest Personalvertreter in einem Radiointerview.
Auch dafür wäre die Gesundheitsstadträtin zuständig gewesen. Wenn das nicht Grund genug für einen Rücktritt gewesen wäre, käme noch das Chaos bei der Ärztezeitregelung nach jahrelanger Verschleppung dazu, die skandalöse Baugeschichte des Krankenhauses Nord mit einer besonderen Pikanterie jetzt (doch davon später), die Kontrollsünden bei islamischen Kindergärten etwa auch.

Es ist völlig unerheblich, ob Wehsely mit der Ankündigung ihres Rücktritts ihrem Rauswurf aus der Wiener Stadtregierung durch Michael Häupl zuvorkommen wollte oder nicht. Hätte sie politische Verantwortung ernstgenommen, hätte sie auf alle Fälle zurücktreten müssen. Denn die Vorwürfe von Patienten vor allem im Wilhelminenspital der Gemeinde hätte man nicht einfach wegreden oder Missgünstigen zuschieben können. Sie waren belegt u. riefen sogar Wehselys Parteifreund, Volksanwalt Günther Kräuter, auf den Plan.
Das Ganze machte aber Wiens Bürgermeister am Freitag noch schlimmer. In seiner ganzen „Kraft und Herrlichkeit“ wollte Häupl die Öffentlichkeit hinters Licht führen. Er habe, so meinte er zu Wehselys „freiwilligem“ Rückzug, „vollstes Verständnis dafür“, dass sie nach all den Jahren in der Stadtpolitik nun neue „Herausforderungen in der Privatwirtschaft“ suche. Das nennt man Wiener Schmäh vom Feinsten: Als ob der Siemens-Konzern von Wehselys Managementqualitäten so fasziniert wäre, dass er sie unbedingt engagieren muss.
Oder genügen dem Konzern die Kostenexplosion u. das organisatorische Chaos beim Krankenhaus Nord als Referenz? Stichwort: Pikanterie! Verwunderlich ist nicht, daß Wehsely zu Siemens wechselt, sondern, dass der Konzern nach all den Compliance-Turbulenzen der vergangenen Jahre, der teuren Vertragsauflösung für Brigitte Ederer etc. noch immer glaubt, sich diese kaltschnäuzige Art von Lobbyismus leisten zu können – nach der Art „rent a politician“. Die Nähe zur Politik hat bei Siemens zwar Tradition, sauber war sie nie.
Siemens war im früheren Konsortium des Krankenhauses Nord, hat in der Medizintechnik massive Interessen in Wien u. muss sich um Aufträge in anderen Bereichen sorgen. Erstaunlich, dass dieser Konzern sich noch immer der Frage aussetzt: Ist er jetzt eine Tochterfirma der Stadt Wien oder diese eine von Siemens?
Natürlich sollen Politiker in die Privatwirtschaft wechseln. Schön wäre es, würde es dabei weniger verlogen zugehen. Denn auch hier geht es um Steuergeld. In Australien war der lockere Umgang damit bei einer Dienstreise Grund genug für einen Rücktritt. Wo kämen wir da in Wien hin? Zu einem Konzern!

http://derstandard.at/2000050679330/Stadtraetin-Wehsely-tritt-zurueck-und-wechselt-zu-Siemens --- wechselt zu Siemens...
Leserkommentare:
"Also wegen ihrer herausragenden Kompetenz ist sie sicher nicht zu Siemens Healthcare gewechselt. Eher wegen ihrer bisherigen Verdienste für das Unternehmen."
"... bitte keine Unterstellungen, denn es handelt sich in diesem Fall um eine Überstellung, nämlich von der Stadt Wien zu Siemens..."
"... Die Milliardenaufträge, die Siemens im öffentlichen Bereich in Österreich erhalten hat, haben damit und auch mit anderen Postenbesetzungen rein gar nichts zu tun..."

http://www.krone.at/oesterreich/justiz-ermittelt-weiter-gegen-ex-sozialstadtraetin-sozialhilfe-chaos-story-574301  Justiz ermittelt weiter gegen Ex-Sozialstadträtin ..
.. Vorwurf des Amtsmissbrauchs .. Nach § 320 Strafgesetzbuch drohen Sonja Wehsely im Falle einer Anklage 6 Monate Haft, es gilt die Unschuldsvermutung ..

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Andreas Schieder

Beitrag von Dissident am Mo Sep 26, 2016 11:43 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Schieder  Andreas Schieder (*1969), Politiker (SPÖ), 2008-2013 Staatssekretär im Bundesministerium f. Finanzen. Dzt. bekleidet er das Amt des Klubobmanns der SPÖ im österr. Nationalrat ..  hat einen Sohn mit der Wiener SPÖ-Politikerin Sonja Wehsely ..

https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/Andreas.Schieder .. Vereinstätigkeiten, u.a.: Rechtskomitee LAMBDA - Vereinigung zur Wahrung der Rechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen u. Männer, Kurzform: Rechtskomitee LAMBDA - Mitglied (Kuratorium) [Q]
27.11.2007 - n.v. Österreichisches Institut für Internationale Politik - oiip - Mitglied (Vorstand)

Diverses: Teilnehmer der Bilderberg Meetings 2013 und 2016

http://derstandard.at/2000026970913/Schieder-und-Wehsely-Roter-Paarlauf-mit-Hindernissen .. Mit 3 gigantischen Pfeilen übermalt der Penzinger SJ-Funktionär Andreas Schieder ein Hakenkreuz an einer Mauer im Wienfluss. Die Folgen sind eine Verhaftung .. u. eine Schlagzeile im "Kurier": "Politikersohn als Schmierer ertappt". Lange nervt es Schieder, auf seinen Vater Peter, prominenter SP-Politiker, reduziert zu werden ..
Eine Zeitbombe tickt jedoch auf dem Weg ganz nach oben. Bei der Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria saß Schieder als dem schwarzen Ressortchef weisungsgebundener Staatssekretär mit am Tisch. Der U-Ausschuss wird weisen, ob auch er als Milliardenverschleuderer im kollektiven Gedächtnis hängenbleibt ..

Leserkommentar: "Ein in jeder Hinsicht unglaubwürdiges Paar. Man wohnt in Dachböden in Bobovierteln, verkehrt nur mehr untereinander, versteht nicht diese undankbaren primitiven Menschen, verdient gemeinsam im Monat soviel wie andere Familen nicht einmal im Jahr u. anaffektiert sich, vermutlich aus schlechten Gewissen, ein linkes Gehabe mit Rolex am Hangelenk...."

"Auffällig wird eine gewisse Fantasielosigkeit bei der Wiener SPÖ. Die Leute stammen aus SPÖ Familien heiraten alle untereinander bei der SJ u. holen sich u. die verschwägerten dann nach oben. Gibt kaum eine Partei wo das so auffällig ist. Parteiadel sozusagen."

"Ein Pärchen welches gemeinsam 0 Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet hat - " .. "Die Partei als Familienbetrieb?"

http://orf.at/stories/2415018/  Schieder kandidiert für Häupl-Nachfolge ..

https://bachheimer.com/oesterreich .. SPÖ-Gehalt als geschäftsführender Klubobmann: 14.885 € ..


Papa Peter Schieder:
http://doedr.forumieren.net/t11p200-menschen-und-personalien#2102

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Tanja Wehsely

Beitrag von Dissident am Mo Sep 26, 2016 11:47 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Tanja_Wehsely  Tanja Wehsely (*1972), SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats. - - -
Seit 2008 ist Wehsely freiberufliche Lektorin am FH Campus Wien, Studiengang Soziale Arbeit. - - -

http://www.tanja-wehsely.at/
"Internationale Solidarität und das Rote Wien sind meine Richtschnur.“
- - -
https://www.unzensuriert.at/content/0017954-Puls-4-Wie-die-SPOe-Linke-Tanja-Wehsely-ins-Stottern-kam
- - - Ein Quotenhit dürfte der News-Talk „Pro und Contra“ auf Puls 4 nicht sein, sonst würde man die Sendung nicht in die späten Abendstunden verbannen. - - -
Zum Glück kam auch das Publikum zu Wort – und da brachte ausgerechnet eine Jungsozialistin ihre Parteifreundin Tanja Wehsely arg in Bedrängnis. Sie fragte ihre Genossin, ob Parteitagsbeschlüsse - gemeint war jener, mit dem die SPÖ die FPÖ ausgrenzt -  überhaupt noch ernst zu nehmen seien, wo es doch im Burgenland eine rot-blaue Koalition gibt.

Tanja Wehsely, übrigens die Schwester von Wiens SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, die wiederum die Frau von SPÖ-Klubobmann Nationalratsabgeordnetem Andreas Schieder ist (man will ja nicht gleich von Vetternwirtschaft sprechen), stotterte die Antwort herbei. Sie fände das ja auch nicht gut, hätte aber keine Möglichkeit, hier einzugreifen. Das Hemd ist Genossin Wehsely offenbar doch näher als der Rock. Denn sie hätte durchaus etwas tun können: Wäre für sie die SPÖ-FPÖ-Koalition wirklich so schrecklich, hätte sie dem Beispiel ihrer Parteikollegin, der ehemaligen Nationalratsabgeordneten Sonja Ablinger, folgen können: Sie trat aus der SPÖ aus. - - -

Tanja Wehsely wiederum drosch eine Phrase nach der anderen, sodass sie sogar mit Parteifreund Hannes Swoboda in ein kurzes Streitgespräch geriet. Auf die Frage eines Studiogastes, ob sie es gut fände, dass ein Wiener SPÖ-Bezirksratskandidat HC Strache als „menschlichen Müll“ bezeichne, antwortete Wehsely: „Nein, das finde ich nicht gut.“ In Wirklichkeit aber steht die SPÖ-Linke stets in der ersten Reihe, wenn es darum geht, Hetze gegen die Blauen zu betreiben. In einem Artikel unterstützte sie Lokalbesitzer, die beschlossen, keine FPÖ-Wähler mehr als Gäste begrüßen zu wollen.

https://www.unzensuriert.at/content/0022508-Rote-Gemeinderaetin-beantragt-503770-€-Foerderung-fuer-ihren-Verein
Rote Gemeinderätin beantragt 503.770 € Förderung für ihren Verein --- Die Online-Zeitung Fass ohne Boden berichtet von einem Antrag der stellv. Vorsitzenden des Vereins "Alte Fleischerei", von Tanja Wehsely, die den Steuerzahlern 503.770 € abknöpfen möchte. Vorgeblich für "Jugendarbeit" in ihrem Heimatbezirk Wien-Brigittenau. Doch schrecken 2 Details des Antrags ab: Als geplante Personalkosten für 2017 würden laut Fass-ohne-Boden-Bericht unfassbare 435.170 € vorgesehen sein, u. ein Beamter der MA 13, wohin der Förderantrag geschickt wurde, soll sich im Vorstand des subventionierenden Vereins befinden ---

https://www.fass-ohne-boden.at/wehsely-verein-beantragt-503770-euro-foerderung/
--- Der in dem von Richard Felsleitner u. Tanja Wehsely unterzeichnetem Antrag ist zu entnehmen, dass 503.770 € für 2017 beantragt werden. Bei der Sichtung der einzelnen Posten werden beispielsweise 500 € für die Homepage angeführt, Rechts- u. Beratungskosten werden in der Höhe von 10.000 € angegeben. Die Personalkosten für Angestellte (inkl. DGB) werden mit 435.170 € kalkuliert.
Eine genaue Angabe über die Anzahl der Mitarbeiter sowie das Beschäftigungsverhältnis ist dem Förderungsantrag nicht zu entnehmen. Das zuständige Magistrat, die Magistratsabteilung 13 (MA 13 – Bildung u. außerschulische Jugendbetreuung), erachtet eine Subvention für angemessen.
Vorstand der Alten Fleischerei
Der Förderantrag beschreibt sehr detailliert die Hauptfunktionäre des Vereins: „Traditionsgemäß hat der Vereinsvorstand eine starke Anbindung an die Brigittenau. Im Vorstand des Vereins sind derzeit vertreten: Mag. Tanja Wehsely (Vorsitzende Stellvertreterin), DAS Gabriele Langer, Geschäftsführerin des Vereins Jugendzentren, Johanna Benech, Pädagogin in der Schule am Leipziger Platz, Karl Ceplak, Landesjugendreferent, DAS Herta Staffa, Mag 11.“ Die starke Anbindung kann nur bekräftigt werden, da Tanja Wehsely selbst im 20. Bezirk politisch aktiv ist. Beispielsweise war sie von 1997 – 2001 Jugendarbeiterin, Projektleiterin u. PR-Beauftragte vom Verein Back Bone – Mobile Jugendarbeit 20, für den sie nun Subventionen beantragt hat.

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Franz Vranitzky

Beitrag von Dissident am Mo Sep 26, 2016 3:09 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Vranitzky  Franz Vranitzky (*1937) war 1986-1997 österr. Bundeskanzler u. 1988-1997 Bundesparteivorsitzender der SPÖ --- 1976 war er in leitender Funktion in versch. Banken beschäftigt (1976–1981: stellv. Generaldirektor der CA, 1981: Generaldirektor der CA u. stellv. Generaldirektor der Österr. Länderbank, 1981–1984: Generaldirektor u. Vorstandsmitglied der Österr. Länderbank), bis Bundeskanzler Sinowatz ihn 1984 als Finanzminister in die Regierung berief. In diesem Zusammenhang kam es zu öffentlicher Kritik an den Mehrfachabfertigungen für seine früheren Funktionen in staatsnahen Unternehmen ---  1997 trat Vranitzky als Bundeskanzler u. auch als Bundesparteivorsitzender zurück ---
Tätigkeiten ab 1997:
kehrte Vranitzky wieder ins Bankwesen zurück u. wurde politischer Konsulent der WestLB. Im Dez. desselben Jahres wurde er Aufsichtsratsmitglied in Frank Stronachs Konzern Magna International. Weiters ist Vranitzky Aufsichtsratsmitglied der TUI AG u. Aufsichtsratsvorsitzender der Magic Life der Club International Hotelbetriebs GmbH --- 2006 fungierte er im Zuge des Nationalratswahlkampfes als Vorsitzender des Personenkomitees für den SPÖ-Spitzenkandidaten Gusenbauer. Seiner eigenen Partei steht Vranitzky gegenwärtig für mehrere Tätigkeiten zur Verfügung --- Seit 2010 ist er Vize-Vorsitzender des InterAction Council, einer ... Denkfabrik früherer Staats- u. Regierungschefs, die sich der internat. Zusammenarbeit in den Bereichen Frieden u. Sicherheit, Weltwirtschaft sowie Entwicklung u. Umwelt widmet.
- - -
2006 wurde eine Aussage des Investmentbankers Wolfgang Flöttl veröffentlicht, die er am Rande einer Befragung zu seiner früheren Tätigkeit für die BAWAG P.S.K. u. seine Verwicklung in den BAWAG-Skandal getätigt hatte. Demnach hatte er Vranitzky 1999 eine Mio. Schilling (ca. 72.000 €) für telefon. Beratungsleistungen bezahlt. Vranitzky bestätigte die Zahlung, die für Beratungen zur bevorstehenden Euro-Einführung erfolgt sei. Im Rahmen des Banken-Untersuchungsausschusses des Nationalrats 2007 sagte Flöttl aus, daß er diese Zahlung zwar auf Druck des damal. BAWAG-Generaldirektors Elsner u. ohne schriftlichen Vertrag getätigt, dafür aber keine Gegenleistung verlangt habe. Von Seiten der politischen Gegner wurde unterstellt, diese Zahlung sei eine „indirekte Parteifinanzierung“ der SPÖ gewesen, was Vranitzky zurückwies.
- - -
http://www.andreas-unterberger.at/2015/12/die-bluete-des-salafismus-in-wien-und-die-chuzpe-der-frau-wehsely/ ---  Leserkommentar: "Ich möchte da auf etwas hin-
weisen: Erinnern Sie sich noch an die HEKTISCHEN AKTIVITÄTEN von VRANITZKY, zu retten, was noch zu retten ist, als sich 1989 die knapp bevorstehende Pleite u. somit ein Ende der DDR abzuzeichnen begann? Die SOZIS wollten doch gar kein Ende der UdSSR, bzw. der DDR! Allen voran VRANITZKY, wollten sie doch am Kommunismus festhalten (Vranitzkys Vater war Kommunist; so etwas prägt!)! Die Linken fühlten sich doch recht wohl mit dem Ostblock, auch wenn sie diese Vorliebe zu kaschieren versuchten!"
- - - -
"das mit den kommunistischen Vorfahren Vranitzkys ist doch interessant. Wahrscheinlich liegt es an dieser Tradition, daß die Familie des Vrantz die von seinem Schwiegervater arisierte Bandagisten-Firma Normalia, die nach wie vor im Besitz der Familie ist, bis heute nicht zurückgeben mußte. Daß sich dieses Unternehmen zu einer wahren Goldgrube entwickelt haben dürfte, sozusagen als k.u.k. Hoflieferant für alle Heilbehelfe an Wiener Spitälern im linken Einflussbereich, darf man als gelernter Österreicher doch annehmen. Wozu ist man denn sonst Kanzler? Da Papa wird´s schon richten ...
PS: Das kann man heute in den digitalen Grund- u. Firmenbüchern – leider – kaum mehr sehen, aber die Auszüge v o r dieser Digitalisierung belegen das noch – u. darüber hinaus, wie mit zahlreichen Firmen-Umgründungen die wahre Herkunft, nämlich der jüdische Vorbesitzer, zu verschleiern versucht wurde - "

https://www.profil.at/oesterreich/zeitgeschichte-herbert-lackner-jahre-heinz-fischer-6330755 .. Vranitzkys .. Vater war Kommunist ..

Passt auch dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=P1-dr_zqQyA

https://www.youtube.com/watch?v=o0C5qb6rgOs

https://www.youtube.com/watch?v=mX_qsc18QXw

https://www.youtube.com/watch?v=ZXHs7cy2rI8

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Wilfried Haslauer senior

Beitrag von Dissident am Di Sep 27, 2016 5:20 pm

http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Wilfried_Haslauer_senior  Wilfried Haslauer senior (1926-1992), Politiker der ÖVP --- Mit 5 Jahren Ministrant in Pfarre St. Andrä, dort lernte er einen Freund fürs Leben kennen, den wortgewaltigen Franz Wesenauer. 1942 gründete sich unter Franz Wesenauer eine katholische Untergrundorganisation, der auch Haslauer angehörte. Bei diesen Treffen nahm auch Thesi (Theresia Schwaiger), seine spätere Frau, teil --- 1944 rückte er 6 Wochen zum Reichsarbeitsdienst ein, im Juni gleichen Jahres wurde er den Gebirgsjägern zugeteilt. In der Nähe von Görz kam er zum Partisaneneinsatz --- Aug. 1944 wurde er am Fuß verwundet u. musste ins Lazarett. Anschließend kam er in die Offiziersschule nach Kufstein ---  Sein Vater beschaffte ihm eine Stelle im Wohnungsamt des Magistrats, er fing Sept. 1945 an. Kurz darauf, Oktober, ging er nach Innsbruck, um dort Rechtswissenschaften zu studieren. Ein halbes Jahr lang arbeitete er im Magistrat u. studierte nebenbei. Danach ließ er sich für 6 Monate vom Magistratsdienst karenzieren --- nach Salzburg zurück, dort fing er wieder beim Magistrat an --- er wurde Sekretär von Magistratsdirektor Dr. Richard Seeger --- fing 1951 bei der Handelskammer an --- 1960 Kammeramtsdirektor --- 1961 zog er in den Landtag ein ---  1973 wurde er trotz Kritik zum Landeshauptmann-Stellv. gewählt --- Sein Vorgänger, Michael Haslinger, hatte ihm 281 Mio. Schilling Schulden im Jahr 1973 überlassen, unter Haslauer stiegen die Schulden auf das 3-fache, auf über 1 Mrd. Schilling 1977 --- 1977-1989 Salzburger Landeshauptmann --- Nach dem Rückzug aus der Politik ... übernahm er die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden der SAFE u. kleinere Ämter. Nebenbei hielt er Vorträge an Universitäten ---

Aus der Schriftenreihe des Salzburger Landespressebüros: Ernst Hanisch, NS Herrschaft in der Provinz, Salzburg im Dritten Reich, S. 248:
.. Am 17.4.1945 verhängte der Gauleiter das Standrecht über Salzburg --- geriet der spätere LH Wilfried Haslauer Anfang Mai 1945, obwohl vom Militär ordnungsgemäß entlassen, bei Kuchl in eine SS-Sperre, die ihn standgerichtlich zum Tode verurteilte; ihm gelang jedoch die Flucht ---

https://books.google.at/books?id=WTVveTD3IPsC&pg=PA195&lpg=PA195&dq=web+skandal&source=bl&ots=1hnjbtHeW0&sig=ECUFGllzZKX4kh_bbPNcgFvd9_Q&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjT2sad_NLRAhWGkywKHSv9DRw4ChDoAQg5MAY#v=onepage&q=web%20skandal&f=false ---
Regional Governance: Raumordnung in Salzburg: Einkaufszentren 1975-2005 --- Seite 195 --- Die in der Presse breit dargestellten Verflechtungen des Imperiums der WEB u. Vorwürfe gegen den Altlandeshauptmann Haslauer der nach dem Verlust der Landtagswahl am 12.3.1989 zurückgetreten war, sowie seinen früheren LH-Stv. Radlegger interessierten die Öffentlichkeit --- Haslauer bezeichnete .. in einem Pressegespräch alle Vorwürfe gegen ihn im Hinblick auf WEB-Verbindungen als völlig haltlos.

siehe WEB-Skandal: http://doedr.forumieren.net/t186-web-bautreuhand-immag-skandal

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516109.html .. Wilfried Haslauer .. nahm Geld von Flick. Flick-Buchhalter Rudolf Diehl notierte "wg. Haslauer" 2x 41.420 Mark - je 300.000 Schilling -, aber Haslauer beteuert, nur 1x 200.000 Schilling bekommen zu haben, u. bedankte sich brieflich "für die hochherzige Unterstützung unserer Gesinnungsgemeinschaft". Der Verbleib der restlichen 400.000 ist ungeklärt ..

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Franz Wesenauer

Beitrag von Dissident am Di Sep 27, 2016 5:36 pm

http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Franz_Wesenauer  Franz Wesenauer (1904-1991), Priester der Erzdiözese Salzburg --- In der NS-Zeit verhalf er als Kooperator von St. Andrä zusammen mit Pfarrer Franz Zeiss verfolgten jüdischen Familien zur lebensrettenden Flucht. Seine Tätigkeit im Johanneum verschaffte ihm Eingang als „Onkel Franz“ in Thomas Bernhards Jugendautobiografie „Die Ursache. Eine Andeutung“ (1975). Wesenauer sah sich verunglimpft u. klagte Bernhard sowie den Verleger wg. übler Nachrede; d. Prozess endete mit einem Vergleich, demzufolge das Buch nur mehr in einer bereinigten Fassung verkauft werden durfte.
- - -
http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Wesenauer,Franz - In dieser Funktion gab er (Gauleiter Rainer) 1940 der Polizei die Weisung zur Durchsuchung aller Pfarrämter nach Feldpostadressen von Soldaten des Wehrkreises XVIII (das Sammeln dieser Adressen zwecks Versendung religiöser Schriften war den Pfarren aus »Abwehrgründen« untersagt). Die Geheime Staatspolizei musste allerdings feststellen, daß ihre Geheimaktion in den Pfarrämtern auf wenig Überraschung stieß. Sie waren durch Informationen eines Beamten der Polizeidirektion vorgewarnt. Der Polizeibeamte hieß Maximilian Klimitsch. Er u. seine Ehefrau hatten sich ihrem Pfarrer Franz ZEISS anvertraut. Dieser hatte daraufhin die Pfarrämter unterrichtet. Pfarrer ZEISS u. das Ehepaar Klimitsch wurden März 1940 von der Gestapo verhaftet. Polizeiwachtmeister Klimitsch, den das »Oberste SS- u. Polizeigericht München« wegen Verrates eines Staatsgeheimnisses zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilte, kam iSept- 1944 in einer Strafeinheit der SS zu Tode ---
Der 1940 verhaftete Pfarrer Franz ZEISS wurde Febr. 1941 vom Polizeigefängnis ins Gefangenenhaus des Landesgerichtes überstellt u. durch das »Oberste SS- u. Polizei-
gericht München« wg. der Nichtanzeige eines Geheimnisverrates – der Pfarrer hatte seine Informanten, das Ehepaar Klimitsch, nicht denunziert – zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Strafe war durch die 16-monatige U-Haft verbüßt, weshalb der Pfarrer das Gefangenenhaus verlassen durfte, allerdings in den Terrorjahren observiert wurde, dokumentiert durch den Vermerk »Pol. Liste« (Verzeichnis der Gestapo) auf seiner Personenkarte im Polizeimelderegister ---  Pfarrer ZEISS sah sich nach seiner Haftent-
lassung vor eine weitere Herausforderung gestellt: Ein katholisch konvertierter Jude, Franz Leo Breuer,... der wg. seiner jüd. Herkunft ... im April 1942 in ein KZ deportiert werden sollte, konnte aus einem Wiener Sammellager flüchten u. in Salzburg dank der Hilfe des Pfarrers ZEISS ... als »U-Boot« – überstehen ---
Es gelang Zeiss überdies, die »Abstammung« einiger gefährdeter Personen, die nach den Nürnberger Rassengesetzen als »Volljuden« oder »Mischlinge« galten, zu verheimlichen – ... Hilfen, die auf dem Sachverhalt beruhten, daß ein österr. Pfarramt in staatl. Auftrag bis 1938 sogen. Matrikenbücher zu führen hatte, in denen Geburten, Taufen, Trauungen u. Sterbefälle einzutragen waren. In diesen Pfarrbüchern sind somit auch Konversionen oder Übertritte von Jüdinnen u. Juden zum kath. Glauben dokumentiert – unter dem NS-Regime von politischer Brisanz, da die Pfarrämter im Zuge der NS-Rassenpolitik verpflichtet waren, Matrikenauszüge für »Ariernachweise« auszustellen, aus denen die »Abstammung« hervorzugehen hatte. Anhand des Polizeimelderegisters zeigt sich allerdings, daß den NS-Behörden die jüd. Herkunft einiger Personen unbekannt blieb. Infolgedessen fehlt auf den betreffenden Personenkarten mit der Rubrik »Abstammung« der Vermerk »Volljude« oder »Mischling 1. Grades«.
Bemerkenswert ist noch, daß sich Olga ZWEIG, die in Salzburg lebende Cousine des Schriftstellers Stefan ZWEIG, 1942 ... von Franz ZEISS taufen ließ. Zu diesem Zeitpunkt galt Olga ZWEIG, deren Vater Jude u. deren Mutter Katholikin (ohne jüd. Wurzeln) war, allerdings schon als »Volljüdin« (mit Zwangsvornamen »Sara«) – ein bewusst falscher Vermerk im Polizeimelderegister auf Hinweis der Gestapo. Olga ZWEIG überstand dennoch die Terrorjahre u. dank ihrer Fürsorge u. Verschwiegenheit auch ihr kath. getauftes u. behindertes Pflegekind Rudi, dessen jüd. »Abstammung« der Gestapo gänzlich unbekannt blieb. Bis 1964 wohnten Olga ZWEIG u. ihr Pflegekind im Haus Linzer Gasse 6, erste Etage.
- - -
Franz WESENAUER ... erzählte:    "Ungefähr 1940/41 kam zu uns in die Pfarre [St. Andrä] eine unbekannte Frau mit einem blonden, etwa 13-jährigen Knaben, der zwar katholisch, von der Abstammung aber voller Jude war. Sie bat uns um Hilfe, denn seine Eltern wären bereits verschwunden. Mir stellte sich nun die Frage, diesen Buben zu retten ... Ich selbst konnte ihn nicht verstecken, da ständig die Gestapo aus- u. einging. Daher brachte ich ihn zunächst zu einer Familie namens Hammer in der Linzer-
gasse. Nach Weihnachten – die Frau war kurz vor Weihnachten gekommen – ging ich dann zu Bauern mit der Bitte, ob nicht einer den Jungen verstecken könnte. Keiner fand allerdings den Mut dazu. Erst der Bäcker Schmidhuber in Anthering nahm ihn auf. Bei ihm waren schon etliche [nach der Schließung des Borromäums u. Priesterhauses durch das NS-Regime aus Salzburg vertriebene] Priesterstudenten untergebracht, so daß ein Zugang nicht sonderlich auffiel. Der Knabe, sein Rufname war Jussi, hat dann zweieinhalb bis 3 Jahre dort gelebt. Den Leuten galt er als Student. Er ging in die Kirche u. fiel daher nicht auf. Schließlich waren alle anderen bereits eingerückt, nur Jussi war übriggeblieben. Gegen Kriegsende tauchte plötzlich das Gerücht auf, was mit diesem Jungen eigentlich sei? Dies geschah etwa im Herbst 1944. Um ihn aus der drohenden Gefahr zu retten, brachte ich ihn bei Nacht u. Nebel in einen anderen Ort in Oberösterreich. Soviel ich weiß, war er kurz im Stift Mattsee. Bei Kriegsende ist er durch die Kampflinie zu den Russen durchgestoßen u. mit einem Panzer schließlich in Wien gelandet. Nach Befreiung Österreichs war »Jussi« einmal zu Besuch in Salzburg, um sich bei seinen Fluchthelfern u. Retterinnen zu bedanken, die sich selbst der Gefahr ausgesetzt hatten, verfolgt zu werden u. ihr Leben zu verlieren. Sie machten aber kein Aufhebens von ihrem lebensrettenden Werk u. respektierten angesichts des ungebrochenen Antisemitismus, daß ehem. Schützlinge ihre Identität nicht preisgeben wollten.
- - -
Ein Zögling des nach der Befreiung 1945 von Franz WESENAUER geleiteten Internats im Andräviertel war bekanntlich Thomas Bernhard (siehe: Die Ursache, Salzburg 1975). Aus: Thomas Bernhard: Dichtung als Skandal, von Autor Oliver Bentz:
Über den "Onkel Franz", den Leiter der Salzburger Erziehungsanstalt, in der Bernhard die "beinahe vollkommene Übereinstimmung der Züchtigungsmethoden des NS-Regimes (...) u. des katholischen hatte (...) feststellen können", heißt es: "Der Onkel Franz war gutmütig u. von dem, das er uns ununterbrochen lehren zu müssen glaubte, vom Katholizismus vollkommen überzeugt gewesen, aber seine Gutmütigkeit hatte sich hinter der Fürchterlichkeit des Präfekten verschanzt (...), eine(r) Gemüts- u. Charakter-
verheerungsmaschine. (...) Er hat aber mit dem Präfekten sehr gut zusammengearbeitet, u. die beiden haben ihr katholisches Schreckensregiment in der Schrannengasse so geführt wie der Grünkranz (Anm. Dissident: der SA-Mann, der das Internat in der NS-Zeit leitete) ---   Mir (war) der Onkel Franz (...) gleich zum Anfang als ein unverläßlicher Charakter erschienen, um nicht sagen zu müssen, daß er hinter seiner zur Schau getragenen Gutmütigkeit ein widerlicher Mensch gewesen war."

Entscheidungen und Gerichtsakten: Wesenauer vs. Bernhard u. Schaffler [Hauptverhandlung] v. 9.4.1976, Aktenzeichen 11 EVr 1376/75, Hv 221/75 (Kreisgericht Wels, Österreich). In: Ursache ‒ Materialien, TBA, Gmunden.

Wesenauer vs. Bernhard u. Schaffler [Abweisung der Beschlagnahme] v. 28.5.1976, Aktenzeichen 11 EVr 1376/75, Hv 221/75 (Kreisgericht Wels, Österreich). In: Ursache ‒ Materialien, TBA, Gmunden.

Wesenauer vs. Bernhard u. Schaffler [Vergleich] v. 25.5.1977, (Landesgericht Salzburg, Österreich). In: Ursache ‒ Materialien, TBA, Gmunden

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Wilfried Haslauer junior

Beitrag von Dissident am Mi Sep 28, 2016 8:45 am

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_Haslauer_junior  Wilfried Haslauer jun. (*1956), Jurist u. Politiker (ÖVP), seit 2013 Landeshauptmann des Bundeslandes Salzburg --- Vater Wilfried Haslauer sen. war 1977-1989 LH v. Salzburg ---  1985-2004 selbständiger Rechtsanwalt mit 4 weiteren Partnern --- war Kurator im Think-Tank der ÖVP, dem Seebrunner Kreis u. Präsident der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, einem Forschungsinstitut für politisch-historische Studien ---

http://www.salzburg24.at/wilfried-haslauer-zieht-zu-60-geburtstag-bilanz-ich-hatte-viel-glueck/4707754 --- In die Bundespolitik zieht es ihn nicht, auch wenn er schon 2x gefragt wurde. Er lehnte ab --- Haslauer möchte ...: Ausglichenes Budget, Zurückzahlen von Schulden, --- Bauvorhaben wie Regionalstadtbahn, Landesdienstleistungs-
zentrum, Gitzentunnel u. Sanierung des Chiemseehofes. “Der Landtag soll im Juni 2018 in den sanierten Räumen angelobt werden.” Er will auch den Hof des Regierungssitzes für die Bevölkerung öffnen ---  Im Mai wird Haslauer 1 Woche lang seinen Sohn in Amerika besuchen --- Ob noch einmal die Hochzeitglocken läuten, verriet er nicht --- Haslauer hat 4 Kinder. Er lebt mit der Rechtsanwältin Christina Rößlhuber in einer Partnerschaft in der Stadt Salzburg (2017 geheiratet). Sie haben einen gemeinsamen Sohn ---

https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/Wilfried.Haslauer - - - Berufliche Tätigkeiten:
ab 14.07.2007 Großglockner-Hochalpenstraßen-Aktiengesellschaft Aufsichtsratsvorsitzender
ab 08.07.2004 SALZBURGER LAND TOURISMUS Gesellschaft m.b.H. Aufsichtsratsvorsitzender
ab 04.06.1996 Kraftwerk Mandl GmbH Gesellschafter
ab 14.10.1995 Haslauer & Eberl OEG Unbeschränkt haftender Gesellschafter
12.10.2004-06.03.2014 Land-Invest Salzburger Baulandsicherungsgesellschaft mbH Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
Vorsitzender von 27.2.2014 bis 6.3.2014
03.09.2004-15.01.2014 Salzburger Verkehrsverbund Gesellschaft m.b.H. Aufsichtsratsvorsitzender
16.10.2004-03.12.2013 SWS-Stadion Wals-Salzburg GmbH Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
14.07.2004-14.11.2013 Museum der Moderne - Rupertinum Betriebsgesellschaft mbH Aufsichtsratsvorsitzender
11.09.2004-08.07.2009 Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation Mitglied des Aufsichtsrates
07.07.1999-29.05.2009 SALZBURGER LANDES-HYPOTHEKENBANK AKTIENGESELLSCHAFT Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
Bis 15.4.2004: Vorsitzender
31.12.2005-15.10.2008 Salzburg Winterspiele 2014 GmbH in Liqu. Mitglied des Aufsichtsrates
Bis 14.11.2007: Salzburg Winterspiele 2014 GmbH
02.07.2004-23.07.2008 Salzburger Flughafen GmbH Mitglied des Aufsichtsrates
n.v.-11.11.2005 WEHA HOLDING GmbH Gesellschafter
10.03.1999-08.07.2005 Webersberger Privatstiftung Stellvertreter des Vorsitzenden
17.04.1998-22.01.2005 Poseidon Privatstiftung Vorstandsvorsitzender
17.04.1998-13.01.2005 Neptun Privatstiftung Vorstandsvorsitzender
24.05.1996-16.12.2004 BALIOS PRIVATSTIFTUNG Stellvertreter des Vorsitzenden
07.11.1998-18.09.2004 Kreuzhof Privatstiftung Vorstandsvorsitzender
bis 30.11.1999 Mitglied
17.09.1996-18.09.2004 Kiener Privatstiftung Vorstandsmitglied
29.11.2002-14.08.2004 Hagleitner Privatstiftung Stellvertreter des Vorsitzenden
21.08.1999-13.08.2004 Schuchter & Lovrek Privatstiftung Vorstandsvorsitzender
28.09.2001-07.08.2004 MAPEPARI PRIVATSTIFTUNG Vorstandsmitglied
20.12.2000-06.07.2004 Enexx Capital-Management AG in Abwicklung Aufsichtsratsvorsitzender
Damals: Enexx Capital-Management AG
25.08.1999-02.07.2004 East Centro Capital Management SE Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
bis 29.06.2001: Vorsitzender des Aufsichtsrates
29.11.2001-01.07.2004 BERGER WALDENEGG PRIVATSTIFTUNG Stellvertreter des Vorsitzenden
04.06.1996-19.06.2004 Kraftwerk Mandl GmbH Geschäftsführer
03.10.2002-17.06.2004 CELLCAT GmbH. in Liqu. Masseverwalter
21.11.2001-03.06.2004 Syz & Co Asset Management GmbH in Liqu. Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
Damals: Syz & Berger-Sandhofer Vermögensverwaltung GmbH
23.08.2002-29.05.2004 delacher Logistics AG Mitglied des Aufsichtsrates
14.11.1991-19.05.2004 WEHA HOLDING GmbH Geschäftsführer
01.05.1998-13.05.2004 EISENWERK SULZAU-WERFEN, R. & E. WEINBERGER AKTIENGESELLSCHAFT Mitglied des Aufsichtsrates
n.v.-11.05.2004 Trust-Real Beteiligungen Aktiengesellschaft Aufsichtsratsvorsitzender
17.10.1998-04.03.2004 T.S.Privatstiftung Vorstandsmitglied
1985-2004 als selbstständiger Rechtsanwalt tätig
06.04.2002-01.08.2002 Finadev Management GmbH in Liqu. Geschäftsführer
Damals: Finadev Management GmbH
18.01.2001-01.08.2002 Finadev Beteiligungen GmbH in Liqu. Geschäftsführer
Damals: Finadev Beteiligungen GmbH
08.05.1996-16.02.2002 TWP Holding GmbH Geschäftsführer
24.08.2000-12.01.2002 Schloß Blühnbach Jagdgesellschaft mbH in Liqu. Liquidator
n.v.-24.08.2000 Schloß Blühnbach Jagdgesellschaft mbH in Liqu. Geschäftsführer
Damals: Schloß Blühnbach Jagdgesellschaft mbH
14.01.2000-17.06.2000 SFA SPRACHREISEN GmbH Aufsichtsratsvorsitzender
Damals: SFA SPRACHREISEN Aktiengesellschaft
12.10.1996-18.12.1998 Büromarkt Gesellschaft m.b.H. in Liquidation Masseverwalter
n.v.-17.07.1997 MCF Optik Handels GmbH in Liqu. Aufsichtsratsvorsitzender
Bis 21.3.1997: "MCF Finanzierungs-, und Beteiligungsaktiengesellschaft", danach: "Haus der Optik AG"
09.04.1993-18.12.1996 Gerald Petschka Palettenvertrieb Gesellschaft m.b.H. & Co KG Masseverwalter
n.v.-18.12.1996 Gerald Petschka Palettenvertrieb Gesellschaft m.b.H. in Liqu. Masseverwalter
n.v.-11.12.1996 Brauerei Aspach Gesellschaft mbH Gesellschafter
n.v.-17.01.1996 Ernst Gerhardter Liegenschaftsverwaltungs KG Kommanditist
15.06.1995-28.06.1995 Vontobel Finanzverwaltungs GmbH Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
n.v.-22.06.1995 HOTEL- und RESTAURANT BETRIEBS-GESELLSCHAFT m.b.H. in Liqu. Gesellschafter
Damals: "HOTEL- und RESTAURANT BETRIEBS-GESELLSCHAFT m.b.H."
n.v.-09.02.1995 Mag. Dr. Peter Werner Vermögensverwaltungs KG Kommanditist
n.v.-29.10.1994 WTB - Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Gesellschafter
n.v.-20.10.1994 CONDAT Handelsgesellschaft m.b.H. in Liqu. Masseverwalter
n.v.-14.09.1994 DOULTON CORP. HOLDING Gesellschaft mbH in Liqu. Gesellschafter
Damals: DOULTON CORP. HOLDING Gesellschaft mbH
22.08.1989-19.01.1994 DOULTON CORP. HOLDING Gesellschaft mbH in Liqu. Geschäftsführer
Damals: DOULTON CORP. HOLDING Gesellschaft mbH
n.v.-13.07.1993 WEBER HAUS GmbH Geschäftsführer
n.v.-02.07.1993 WEBER HAUS GmbH Gesellschafter

http://www.salzburg.com/epapersw/PHP-Files/archivedpages.php# Gerüchte um seinen Schwager am Flughafen nervten den LH.
Der Streit um die künftige Führung am Salzburger Flughafen köchelte über den Sommer im Hintergrund --- Die ÖVP, so wurde erzählt, habe Andreas Rösslhuber als Non-Aviation-Bereichsleiter installiert, um ihn für als Gesamtgeschäftsführer in Stellung zu bringen. Rösslhuber ist der Bruder von Haslauers Lebensgefährtin Christina Rösslhuber. In der ÖVP glaubte man, dass die Geschichte im Aufsichtsrat ihren Ausgang nahm. Namentlich die von den Grünen entsandten Vertreter hatte man im Verdacht.

„Haslauer war richtig sauer. Er hat Astrid Rössler zu einer Aussprache geholt“, weiß man in gut informierten Kreisen. Jedenfalls wurde Klartext geredet – „er lässt sich das nicht mehr gefallen u. wie er dazu kommt, daß er in ein schlechtes Licht gestellt wird, nur weil sein Schwager beim Flughafen arbeitet“, wird er zitiert. Das Gerücht sei „eine Sauerei“. Rösslhuber sei immer in dem Berufsfeld tätig gewesen --- Einige Aufsichtsräte haben übrigens schriftlich ihren Unmut über die Vorgänge bei Haslauer deponiert ---

http://www.salzburger-fenster.at/2016/10/03/flughafen-diskussion-um-management-posten-geht-weiter/ --- Andreas Rösslhuber trat 2015 ins Unternehmen ein. Daß er allerdings auch noch 2. Geschäftsführer der Mini-Parkhaus-GmbH wurde, führt zu Debatten. Diese Tochter beschäftigt 17 Mitarbeiter --- Rösslhuber ist im Nebenjob auch noch Geschäftsführer der Flugzeug-Leasingfirma TEC Aircraft Leasing, die ihren Firmensitz am Airport hat. „12 Flugzeuge fliegen in Deutschland, wir sind seit 2006 am Standort Salzburg eingemietet. Daß ich da weiter drinnen bleiben kann, war eine Bedingung, daß ich in den Flughafen Salzburg eintrete“, so Rösslhuber. Über all das habe er „nie mit LH Haslauer gesprochen“. http://www.tec-aircraft-leasing.at/Flotte.html

von Dissident: "Offener Brief an LH Haslauer betr. der Flüchtlingskrise vom Sept. 2015":  
http://doedr.forumieren.net/t47-offener-brief-an-landeshauptmann-salzburg

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Barbara Blaha

Beitrag von Dissident am Mi Sep 28, 2016 3:05 pm

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Blaha  Barbara Blaha (*1983) ... ehem. Vorsitzende der Österr. Hochschülerinnen- u. Hochschülerschaft (ÖH) ---  2006-2010  Mitglied des Publikumsrates des ORF --- 2013 in den Unirat der Uni Salzburg gewählt --- soziale Absicherung der Studierenden eines ihrer Hauptanliegen. Ihr zweites thematisches Anliegen ist der Feminismus ---

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5091995/Wird-Barbara-Blaha-neue-Direktorin-des-RennerInstituts --- Wird Blaha neue Direktorin des Renner-Instituts? ---
http://derstandard.at/1330390688576/Streitgespraech-Mit-meinem-Mann-rede-ich-darueber-nicht
--- (Interviewfrage) STANDARD: Wie sehen Sie die Diskussion über einen Papa-Monat?

Blaha: Ein Papa-Monat ersetzt schon in der Semantik die Idee einer gleichberechtigten Karenzbeteiligung. Das ist eine Art Sonderstatus. Ich begrüße zwar die Intention, die dahintersteckt, wünsche mir aber, daß es mehr Maßnahmen gibt, daß Männer verpflichtend zu Hause beim Kind bleiben, auch für einen längeren Zeitraum ---

http://mosaik-blog.at/wer-wir-sind/ --- B. Blaha ist Programmleiterin in einem Wiener Verlag u. leitet außerdem den Politkongress Momentum. Sie redet oft u. viel, etwa über Feminismus, Verteilung, Bildung u. Wissenschaft ---
http://mosaik-blog.at/selbstverstaendnis/ - Selbstverständnis: "Denn daß linke – das heißt solidarische, herrschaftskritische, kämpferische u. demokratische – politische Positionen in Österreich so selten Gehör in der öffentl. Debatte finden, liegt nicht nur an den Medien. Tatsächlich fehlen auch u. besonders in der politischen Landschaft Österreichs Orte, von denen aus linke Politik formuliert werden könnte." ---
http://mosaik-blog.at/wie-wir-arbeiten/ - Wer bezahlt mosaik? Die mosaik-Redakteur_innen arbeiten alle ohne Bezahlung. Wir können daher auch keine Honorare für Artikel anbieten. Die Kosten für Blog, Technik, Materialien u.a. decken wir durch Mitgliedsbeiträge u. Spenden ab --- haben wir Ausgaben (Server, Website, Druckkosten, etc.), die wir bislang aus eigener Tasche bestreiten ---

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